01 - Kapitel 1 bis 8

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  • Apropos, Rodney Roland. Dieses Testament, wenn es denn wirklich so ist, geht ja mal gar nicht. Da hab ich wirklich kurz daran gezweifelt, in welchem Jahrhundert die Geschichte spielt. Man kann doch heutzutage nicht das Erbe an die Bedingung knüpfen, dass ein gerade mal 18jähriges (?) Mädchen heiratet und noch dazu bitteschön einen Adligen.
    Geht so was juristisch überhaupt? Ist ja gruselig!


    Ich glaube, man muss sich nur auskennen in diesem Geschäft, auch wenn hier die Bedingungen sehr, sehr rückständig sind.
    Wenn zum Beispiel Tieren Millionen vererbt haben schüttle ich auch nur den Kopf, aber Rechtsanwälte/Notar verdienen auch damit ihr Geld, also muss es wohl möglich sein ;). Denn umsonst wird gerade in diese Berufsfeld nichts gemacht.

  • Ich bin mir nicht sicher, aber ich kann mir schon vorstellen, dass man beim Erbe jegliche Veknüpfung und Bedingung stellen kann, die man will. Denn im Endeffekt kann man das Erbe ja auch ausschlagen. Wenn ich so drüber nachdenke, gefällt mir das. Ich hoffe, ich hab mal viel zu vererben und lass meine Erben dann erst viele verrückte Dinge tun, bevor sie das bekommen. :D


    Ja, das ganze Namenstheater ist schon verwirrend. :spinnen: Ich bin mal gespannt, wie es wird, wenn noch mehr hinzukommen. Da ist ein E-Book-Reader auch immer erschwerend, weil zurückblättern und etwas nachlesen nicht so einfach ist, wie mit einem richtigen Buch...

  • Das Verhältnis von Mutter/Tochter und Vater/Sohn fand ich am Anfang sogar recht erfrischend (trotz Namensverwirrung^^). Es ist nicht das übliche Standartverhältnis und zeigt aber dennoch das ... *SPOILER*. Sry, ich kann meinen Satz nicht zu ende führen. :P ^^


    Zweiter Versuch:
    Das Verhältnis am Anfang scheint zwar untypisch Mutter/Tocher bzw Vater/Sohn sein, aber dennoch merkt man sofort, dass die Personen sich dennoch aufeinander verlassen können. Egal ob es typsich ist, dass man den Vater/die Mutter mit Namen anspricht oder nicht. Ich fand den Umstand, dass sie das machen, richtig klasse. Ich verband damit, dass die Eltern schon viel durchgemacht haben und die Kinder frühzeitig auf eigenen Beinen stehen mussten. Ob es so war, sei dahin gestellt, war nur mein Gefühl. ;)


    Was die Plagiatssache angeht, finde ich, dass Susanne da ein wirklich klasse Thema aufgeworfen hat. Wie kann man zwei Autoren am Besten trennen? Man wirft ihnen die gleiche Geschichte vor dir Füße. :-D Bei den Anfeidungen, die Sam und Simon an den Tag legen, könnt ich mich wegschmeißen. Zu wissen, was sie nicht wissen, ist toll!
    (Versteh man das? Ich hab mich selbst verwirrt :totlach: )


    Tilly

  • Ja, das stimmt. Ich meine auch gefühlt zu haben, dass die Tochter/der Sohn sich eher um ihr Elternteil kümmern, als andersherum. Sam scheint Tess ja öfter mit ihren Problemen zu belasten und Simon Henry genauso.

  • Hallo Zusammen!


    Und sorry, dass ich mich erst heute melde, aber ich habe es nicht früher geschafft. :-[
    Aber nun habe ich den ersten Abschnitt gelesen und bin schon richtig gefesselt von der Geschichte. Ich liebe ja England und die Engländer, alte Herrenhäuser, Lords und Ladys und Butler... Das ist meine Welt irgendwie. Ich liebe solche Geschichte! :)
    Zuerst habe ich auch gedacht, dass wir uns ungefähr 100 Jahre früher in der Zeit befinden, Anfang des 20. Jahrhunderts. Aber das hat sich ja relativ schnell aufgeklärt; wir sind wohl tatsächlich in der Gegenwart.
    Da finde ich es nun allerdings etwas ungewöhnlich, dass Simon für Tess einen standesgemäßen Ehemann suchen soll. Mit 21 Jahren soll sie verheiratet sein - das ist heutzutage doch recht früh, zumal sie sich den Mann scheinbar nicht alleine aussuchen darf. ???


    Was die Familiengeschichte angeht... Ich glaube ja, dass Tess nicht Rolands Tochter ist, sondern Roddys. Und dass Roland Sam nach Ediths Tod geheiratet hat, weil Roddy ja auch leider gestorben war und er Sam und Tess eine sichere Zukunft bieten wollte.
    Und dann denke ich, dass Sam diese Autorin ist, die Simon (Haymon) verklagt hat. Die beiden schreiben scheinbar an einer Geschichte, die sie beide von Edith erzählt bekommen haben (oder war es von Roddy? Das habe ich gerade nicht im Kopf). Da bin ich doch sehr gespannt, wann und wie sich das aufklären wird.


    Tess und Henry haben sich auch schon angefreundet und mir scheint, sie mögen sich schon ein bisschen mehr. Ob sich da gerade etwas entwickelt zwischen den beiden?


    Sam habe ich ja anfangs wesentlich älter geschätzt. Sie ist erst 36. Teilweise wird sie so "alt" beschrieben, aber 36 ist doch eigentlich noch jung!? Dabei scheint sie sich selbst schon für alt zu halten.
    Wobei sie sich manchmal allerdings auch wieder irgendwie unreif verhält. Manchmal ist sie richtig zickig, und ihr Schubladendenken mag ich auch nicht. Ihre Gründe, aus denen sie anfangs Simon für schwul gehalten hat, habe ich nicht nachvollziehen können.


    Aber ich bin total gespannt, wie es weitergeht! :lesen:

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen