02 - Kapitel 09 bis Kapitel 33 (Seite 62 bis 169)

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  • Mir gefällt das Tempo in diesem Buch richtig gut, dadurch bekommen wir sehr viel von dem Drumherum mit.


    Die Polizei weiß also, daß Lukaz und Asim nicht die Täter sind, daß es einen Dritten gibt. Hat Lukaz den Mörder erkannt? An einen anderen Lehrer glaube ich weniger, ich denke immer noch, daß Brodbeck irgendwas mit Dossantos zu schaffen hatte. Wobei der Täter nicht aktenkundig ist. Warum wollte er, daß Lukaz und Asim dem Portugiesen etwas ausrichten? Drohen wollte er ihm sicherlich weniger, das sollte ihm eigentlich klar gewesen sein, daß das sehr ungesund werden könnte.


    Die Situation in Neukölln ist sehr bedrückend, ich finde es richtig gut, daß du, Marcel, dir in diesem Buch so viel Zeit nimmst, dies so ausführlich zu beleuchten.


    Was ich von Pauls neuem Kollegen Sebastian Berger halten soll, weiß ich noch nicht. Er scheint tüchtig zu sein, ist bei Kalkbrenner aber schon in zwei Fettnäpfchen getreten. Naja, er meint es nicht böse. Rita gefällt mir wieder richtig gut, sie ist einfach die gute Seele in der Abteilung. Daß Salm direkt so allergisch auf Bernie reagierte, geschieht ihm recht ;D Ich frage mich nur, wo Paul Bernie lassen will.


    Als Ellen Paul zum Abendessen eingeladen hat, habe ich gehofft, daß er die Verabredung nicht wieder vergisst, aber es klappt ja glücklicherweise. Hoffentlich klappt es auch mit dem gemeinsamen Essen mit Jessy und Leif. Im Moment erscheint mir Paul noch nicht so gehetzt, er kann sich immer noch in den Urlaubsmodus zurückversetzen.
    Und auch die Situation mit seiner Mutter hat sich etwas entspannt, was das Weglaufen angeht, wobei ich nicht wissen will, ob dafür nicht auch irgendwelche Medikamente verantwortlich sind. Daß Paul das nicht genauer wissen möchte, kann ich in seiner Situation schon auch verstehen.


    Ich hoffe, er gibt Salm irgendwann noch mal richtig Kontra und läßt sich nicht alles von ihm gefallen. Am liebsten wäre mir allerdings, wenn Salm mal jemand karrieremäßig richtig in den Hintern treten würde.


    Für von Hirschfeldt wird es auch enger, ich denke, die Andeutung der Kanzlerin soll bedeuten, daß er sich genau überlegen soll, wen er zu seinen Freunden zählt und wen nicht? Das war sicher auf Hönig gemünzt. Nun ist Frieder in einem Zwiespalt, aber ich denke, er wird sich für seine Karriere entscheiden. Wenn ja, bin ich dann gespannt, zu was Hönig in der Lage sein wird, wenn auch noch sein bester Freund ihm den Rücken zudreht. Mit Lars und seiner Frau Martina steht es nicht zum Besten. Ich denke, der Frauenprügler aus dem ersten Abschnitt ist tatsächlich Lars – meine Güte, er ist ja ziemlich abgestürzt. Und die Therapie scheint er abgebrochen zu haben bzw. hatte keinen Erfolg.


    Aber auch bei Dossantos ist nicht alles erfreulich, auch er hat mit seinem Sohn zu kämpfen – und russischer Konkurrenz. Miguel ist inzwischen in einem gesetzteren Alter, in dem er lieber auf seriösen Geschäftsmann macht als gleich zuzuschlagen. Und dann ist da noch seine sterbenskranke Frau. Naja, ihre Aussage, daß ihr Sohn das einzige Vernünftige wäre, das sie jemals zustande bekommen hat, kann ich so nicht unterschreiben, er ist auch ein ganz schönes Früchtchen ::)

  • In diesem Kapitel geht es hauptsächlich um die Politiker und ihre ganzen Verbindungen, Versprechungen und Ränkespiele. Das wäre ja nichts für mich, wenn ich auf jedes Wort achten müsste.


    Lars entwickelt sich immer mehr zum Problem, erst sein Auftritt bei der Eröffnungsfeier, nun steht irgendwas in der Zeitung und die Kanzlerin ist not amused!
    Von Hirschfeldt wird sich tierisch ärgern, seine eigenen Kinder und Frau sind die brave Musterfamilie und dann funkt ihm der Sohn seines Freundes so dazwischen. Wenn Hönig seinen Sohn nicht schnellstens in den Griff bekommt, war es das wohl mit ihrer Freundschaft und Zusammenarbeit, ich könnte mir vorstellen, dass von Hirschfeldt da nicht lange fackelt und sich notfalls von den Hönigs distanziert, wenn es um seine Karriere geht!


    Interessant ist aber auch die Parallele zu Dossantos, der ebenfalls Probleme mit seinem Sohn hat.


    Und was war eigentlich in den schleimigen Praktikanten gefahren, dass der Dossantos so anpöbelt? Den fand ich vorher ja schon schrecklich, aber dass von Hirschfeldt ihn nach diesem Auftritt nicht hochkant rausgeschmissen hat, hat mich doch ein bisschen gewundert!


    So ganz klar ist mir immer noch nicht, was sich Salm davon verspricht, Kalkbrenner auf die Suche nach den beiden Jugendlichen zu schicken. Gibt es sonst niemanden, der in Neukölln zurechtkommen würde?


    Erstaunlich finde ich die Wiederannäherung zwischen Kalkbrenner und seiner Frau. Bei den beiden hätte ich nach dem ersten Band keine Chance mehr gesehen, aber so schlecht sieht es ja gar nicht aus. Es ist natürlich noch ein weiter Weg, aber der Wille zur Versöhnung scheint auf beiden Seiten da zu sein. Na hoffentlich vermasselt er das nicht wieder, wenn ihn der Fall erst so richtig gefangennimmt!


  • Und was war eigentlich in den schleimigen Praktikanten gefahren, dass der Dossantos so anpöbelt? Den fand ich vorher ja schon schrecklich, aber dass von Hirschfeldt ihn nach diesem Auftritt nicht hochkant rausgeschmissen hat, hat mich doch ein bisschen gewundert!


    Götting ist wirklich eine ziemliche Nervensäge, der es schafft, immer im falschen Moment aufzutauchen. Daß die Politiker ihn überhaupt so lange gegen Dossantos haben wettern lassen, hat mich sowieso schon gewundert - auch wenn er eigentlich die Wahrheit gesprochen hat.


    Wie muß es Hönig bei der letzten Party vor der Wahl ergangen sein, als er den Mustersohn Thomas Ehrenstein beobachten konnte, so wäre ihm Lars auch lieber. Ich habe mich übrigens gefragt, ob der Finanzgeber für das Projekt "Sanierung zweier Studentenwohnheime" wirklich so seriös ist oder ob hier womöglich auch Dossantos irgendwie dahintersteckt.

  • Hallo zusammen,


    ich finde es richtig spannend und es fiel mir richtig schwer, abzubrechen, denn ich hätte am liebsten gleich weitergelesen.


    Bernie ist richtig knuffig. Ich mag die kleinen Szenen mit ihm. ;D


    Meine Güte, was für ein Gemauschel zwischen den unterschiedlichen Politikern und Dossanto. Irgendwie scheint fast jeder irgendwelche Gefälligkeiten mit ihm auszutauschen. Ich habe das Gefühl, er hat alle im Griff.


    ...... interessanterweise aber offensichtlich nicht so ganz seinen eigenen Sohn .... und auch nicht wirklich seine Frau. Sie ist zwar sehr krank, aber ihre Meinung von ihm macht sie ganz deutlich. Man könnte ja fast Mitleid bekommen mit dem armen Mann, dessen Sohn und Frau so rebellieren, während er andere so leicht dirigieren kann ;)



    An einen anderen Lehrer glaube ich weniger, ich denke immer noch, daß Brodbeck irgendwas mit Dossantos zu schaffen hatte. Wobei der Täter nicht aktenkundig ist. Warum wollte er, daß Lukaz und Asim dem Portugiesen etwas ausrichten? Drohen wollte er ihm sicherlich weniger, das sollte ihm eigentlich klar gewesen sein, daß das sehr ungesund werden könnte.


    Ich denke auch nicht, dass ein anderer Lehrer dahintersteckt, allerdings haben nur Lehrer und Putzleute einen Schlüssel. Vielleicht hat sich jemand in die Putzkolonne eingeschlichen, der den Auftrag hatte, Brodbeck umzubringen?


    Ich glaube irgendwie nicht, dass er selbst irgendwas mit Dossantos zu tun hatte, sondern eher, dass er herausgefunden hat, dass dieser bzw. sein Sohn die beiden Schüler "angestellt" hat, mit Drogen zu dealen. Vielleicht hat er sogar noch mehr über Dossantos oder dessen Sohn herausgefunden und war dann doch so blauäugig, Dossantos mit seinem Wissen erpressen zu können, seine Schüler in Ruhe zu lassen. Das wäre dumm von ihm gewesen, aber vielleicht hat er es doch versuchen wollen.



    Die Situation in Neukölln ist sehr bedrückend, ich finde es richtig gut, daß du, Marcel, dir in diesem Buch so viel Zeit nimmst, dies so ausführlich zu beleuchten.


    Das finde ich auch sehr eindringlich geschildert.



    Was ich von Pauls neuem Kollegen Sebastian Berger halten soll, weiß ich noch nicht. Er scheint tüchtig zu sein, ist bei Kalkbrenner aber schon in zwei Fettnäpfchen getreten. Naja, er meint es nicht böse. Rita gefällt mir wieder richtig gut, sie ist einfach die gute Seele in der Abteilung. Daß Salm direkt so allergisch auf Bernie reagierte, geschieht ihm recht ;D Ich frage mich nur, wo Paul Bernie lassen will.


    Berger finde ich auch bisher noch etwas seltsam. So richtig warm werde ich mit ihm bisher nicht. Mal sehen, wie er sich noch entwickelt. Irgendwie trauere ich Kalkbrenners totem Kollegen doch hinterher. Rita dagegen mag ich ja auch sehr. Sie ist einfach so herzlich. :) Und ich habe mich auch gleich gefragt, wo Bernie wohl unterkommt, wenn er nicht mehr ins Büro darf. Vielleicht bei Kalkbrenners Frau, die ja momentan keine Arbeit hat. Oder auch zeitweise bei seiner Tochter, die den Hund so mag.



    Als Ellen Paul zum Abendessen eingeladen hat, habe ich gehofft, daß er die Verabredung nicht wieder vergisst, aber es klappt ja glücklicherweise. Hoffentlich klappt es auch mit dem gemeinsamen Essen mit Jessy und Leif. Im Moment erscheint mir Paul noch nicht so gehetzt, er kann sich immer noch in den Urlaubsmodus zurückversetzen.


    Ja, er wirkt tatsächlich noch recht entspannt. Ich fürchte nur, das wird nicht so bleiben. Aber ich hoffe auch, sein Verhältnis zur Familie bleibt insgesamt positiv und wird nicht mehr wie im ersten Buch. Das wäre echt schlimm.



    Ich hoffe, er gibt Salm irgendwann noch mal richtig Kontra und läßt sich nicht alles von ihm gefallen. Am liebsten wäre mir allerdings, wenn Salm mal jemand karrieremäßig richtig in den Hintern treten würde.


    Oh ja, diesen Salm habe ich gefressen. ::) Würde mich nicht wundern, wenn der auch irgendein Abkommen mit Dossantos hätte.



    Für von Hirschfeldt wird es auch enger, ich denke, die Andeutung der Kanzlerin soll bedeuten, daß er sich genau überlegen soll, wen er zu seinen Freunden zählt und wen nicht? Das war sicher auf Hönig gemünzt. Nun ist Frieder in einem Zwiespalt, aber ich denke, er wird sich für seine Karriere entscheiden. Wenn ja, bin ich dann gespannt, zu was Hönig in der Lage sein wird, wenn auch noch sein bester Freund ihm den Rücken zudreht.


    Ja, hier bin ich auch auf von Hirschfeldts Aktionen gespannt. Ich bin aber auch fast sicher, er wird die Karriere an erste Stelle setzen. Dieses "beste Freund" Gehabe ist mir eh suspekt. Ich habe irgendwie das Gefühl, Hönig betont das so oft in seinen Gedanken, um es dadurch wahr zu machen. Wird sich zeigen, wie der "beste Freund" sich noch verhalten wird ....



    Mit Lars und seiner Frau Martina steht es nicht zum Besten. Ich denke, der Frauenprügler aus dem ersten Abschnitt ist tatsächlich Lars – meine Güte, er ist ja ziemlich abgestürzt. Und die Therapie scheint er abgebrochen zu haben bzw. hatte keinen Erfolg.


    Ja, an Lars habe ich ja auch schon gedacht und hier sieht es fast so aus, als hätten wir recht mit dem Gedanken. Allerdings ist Samuel auch ein ganz schöner Schläger... Doch ich bin mir da gar nicht so sicher, ob wir nicht noch andere Söhne von anderen Vätern etwas genauer unter die Lupe nehmen sollten. Lars ist ja fast zu offensichtlich und warum sollte er der einzige aus "gutem Hause" sein, der Drogen nimmt und "schlechte Manieren" hat? Vielleicht kann er das einfach nicht so gut verstecken, wie andere, und ist wirklich nur ein "harmloser Rebell", dessen "Vergehen" vielleicht ein ganz anderes ist, z. B. Sympathien zu einer anderen Partei wie den Piraten oder so? ;) Heile Welt Familien sind mir sowieso suspekt, besonders, wenn man sich damit so brüstet, wie z. B. von Hirschfeldt es tut. Wie alt sind eigentlich dessen Söhne? Sind die noch zu jung? Ich konnte auf die Schnelle keine Altersangabe finden. Aber vielleicht ist ja Frieder Junior Experte im Verheimlichen einer gar nicht so perfekten Fassade? Dieser Christian, der um etwas bitten will, "jetzt wo dein Vater .... " - mit dem Vater kann ja auch Von Hirschfeldt gemeint sein, der kurz vor einem großen Karrieresprung steht.


    Oder dieses Mustersöhnchen. Was macht er in seiner Freizeit wohl? :



    Wie muß es Hönig bei der letzten Party vor der Wahl ergangen sein, als er den Mustersohn Thomas Ehrenstein beobachten konnte, so wäre ihm Lars auch lieber. Ich habe mich übrigens gefragt, ob der Finanzgeber für das Projekt "Sanierung zweier Studentenwohnheime" wirklich so seriös ist oder ob hier womöglich auch Dossantos irgendwie dahintersteckt.


    Und ja, der Gedanke kam mir auch, dass Dossantos der Geldgeber sein könnte.


    Wirklich sehr spannend. Ich freu mich aufs Weiterlesen!


  • Man könnte ja fast Mitleid bekommen mit dem armen Mann, dessen Sohn und Frau so rebellieren, während er andere so leicht dirigieren kann ;)


    Aber nur fast ;D



    Ich denke auch nicht, dass ein anderer Lehrer dahintersteckt, allerdings haben nur Lehrer und Putzleute einen Schlüssel. Vielleicht hat sich jemand in die Putzkolonne eingeschlichen, der den Auftrag hatte, Brodbeck umzubringen?


    Ja stimmt, die Schlüssel, die hatte ich schon wieder verdrängt. An die kommt doch nicht jeder dran. Ich könnte mir auch eine undichte Stelle bei der Putzkolonne vorstellen oder einem der anderen Lehrer wurde ein Schlüssel geklaut, aber das sollte ja dann bekannt sein.



    Ich glaube irgendwie nicht, dass er selbst irgendwas mit Dossantos zu tun hatte, sondern eher, dass er herausgefunden hat, dass dieser bzw. sein Sohn die beiden Schüler "angestellt" hat, mit Drogen zu dealen. Vielleicht hat er sogar noch mehr über Dossantos oder dessen Sohn herausgefunden und war dann doch so blauäugig, Dossantos mit seinem Wissen erpressen zu können, seine Schüler in Ruhe zu lassen. Das wäre dumm von ihm gewesen, aber vielleicht hat er es doch versuchen wollen.


    Da mag ich mich auch noch nicht festlegen, welche Verbindung zwischen Brodbeck und den Dossantos besteht - wenn er ihm wirklich gedroht hat, dann wäre das wirklich sehr leichtsinnig gewesen.



    Und ich habe mich auch gleich gefragt, wo Bernie wohl unterkommt, wenn er nicht mehr ins Büro darf. Vielleicht bei Kalkbrenners Frau, die ja momentan keine Arbeit hat. Oder auch zeitweise bei seiner Tochter, die den Hund so mag.


    An Ellen mußte ich auch direkt denken, da sie momentan arbeitslos ist.



    Oh ja, diesen Salm habe ich gefressen. ::) Würde mich nicht wundern, wenn der auch irgendein Abkommen mit Dossantos hätte.


    Oder sein Schwager ::)



    Doch ich bin mir da gar nicht so sicher, ob wir nicht noch andere Söhne von anderen Vätern etwas genauer unter die Lupe nehmen sollten. Lars ist ja fast zu offensichtlich und warum sollte er der einzige aus "gutem Hause" sein, der Drogen nimmt und "schlechte Manieren" hat? Vielleicht kann er das einfach nicht so gut verstecken, wie andere, und ist wirklich nur ein "harmloser Rebell", dessen "Vergehen" vielleicht ein ganz anderes ist, z. B. Sympathien zu einer anderen Partei wie den Piraten oder so? ;) Heile Welt Familien sind mir sowieso suspekt, besonders, wenn man sich damit so brüstet, wie z. B. von Hirschfeldt es tut. Wie alt sind eigentlich dessen Söhne? Sind die noch zu jung? Ich konnte auf die Schnelle keine Altersangabe finden. Aber vielleicht ist ja Frieder Junior Experte im Verheimlichen einer gar nicht so perfekten Fassade? Dieser Christian, der um etwas bitten will, "jetzt wo dein Vater .... " - mit dem Vater kann ja auch Von Hirschfeldt gemeint sein, der kurz vor einem großen Karrieresprung steht.


    Daß die anderen Mustersöhne alle so astrein sind, dafür würde ich meine Hand auch nichts ins Feuer legen, Lars scheint allerdings der einzige zu sein, der es sehr schlecht verstecken kann - oder will, vielleicht provoziert er auch ganz gezielt. In jedem Fall schwelt in ihm ein ziemlicher Hass, wenn er auf andere Menschen so einprügelt. Altersangaben bei den Söhnen von Frieder habe ich, glaube ich, auch keine gefunden, aber ich habe das so rausgelesen, daß die Kinder noch recht jung sind, also wirklich noch "Kinder". Christian ist einer der beiden besten Freunde von Lars bzw. war es mal, der aber wohl über Lars' Absturz nichts wußte oder jedenfalls nicht über das Ausmaß.

  • So, seit gestern bin ich auch mit diesem Abschnitt durch.


    Nun haben sich also Hinweise auf einen Dritten gegeben, den möglichen Täter und die Polizei erwägt es sogar, das Asim und Lukaz den Lehrer nicht ermordet haben. Ich vermute, dass Dossantos darin verwickelt ist und das die beiden Jugendlichen zur Tatzeit am Tatort zugegen waren, kommt ihm ja gerade recht, somit ist er bzw. sein Killer erstmal aus der Schusslinie raus.
    Auf den Lehrer wurde drei mal geschossen und ein Schuss war letztendlich tötlich, gab es es noch ein kurzes Gerangel, so dass der Täter nicht ordentlich zielen konnte? Oder gab es am Ende doch noch einen zweiten Schützen, der Brodbeck den Rest gegeben hat, vielleicht doch Lukaz?


    Zwischen Ellen und Paul scheint sich die Beziehung entwas zu entspannen, zumindest lädt sie ihn zum Abendessen ein. Vielleicht können sie ja bald wieder normal miteinander umgehen, wäre ja schön, da ja auch das Vater-Tochter-Verhältnis nicht mehr so ganz verkrampft ist.


    Dossantos scheint ja Kontakte in höchste Kreise zu haben, zumal ja auch beispielsweise sein Umgang mit Wolkers, dem regierenden Bürgermeister, sehr vertraut wirkt. Ich denke mal so unrealistisch wird das gar nicht sein, denn sollte Deutschland überhaupt nicht von Korruption betroffen sein? Denn wie heißt es so schön: Geld regiert die Welt, das war schon immer so und wird sich auch bis zum Untergang der Welt nicht ändern.


    Neukölln wäre der letzte Ort, an dem ich gern wohnen wöllte, die Geschichten die man über den Stadtteil öfters hört, sind ja wirklich grausig, aber das ist ja nicht nur ein Problem Berlins, jede Stadt hat ja so seine Brennpunkte. Es scheint, einmal dort gelandet bzw. aufgewachsen, scheint auch die Zukunft nicht rosig zu werden.



    Ich denke auch nicht, dass ein anderer Lehrer dahintersteckt, allerdings haben nur Lehrer und Putzleute einen Schlüssel. Vielleicht hat sich jemand in die Putzkolonne eingeschlichen, der den Auftrag hatte, Brodbeck umzubringen?


    Ja, den Gedanken hatte ich auch schon. Es war ja üblich, dass manchmal für einen Arbeiter ein anderer gekommen ist, der sich als der Arbeiter ausgab, der nicht auf Arbeit wahr. Dass würde ein Eindringen in die Schule erleichtern.


  • Auf den Lehrer wurde drei mal geschossen und ein Schuss war letztendlich tötlich, gab es es noch ein kurzes Gerangel, so dass der Täter nicht ordentlich zielen konnte? Oder gab es am Ende doch noch einen zweiten Schützen, der Brodbeck den Rest gegeben hat, vielleicht doch Lukaz?


    Gut, daß du das nochmal ansprichst, die drei Schüsse hatte ich gar nicht mehr auf dem Plan - das spricht eigentlich nicht für einen Profi, der hätte die Sache mit einem gezielten Schuss beendet.

  • Es bleibt spannend und es geht sehr schnell, fast etwas hektisch durch die Geschichte.
    Auch politisch bleibt es, aber passt natürlich auch gut zum Thema Migration, Neukölln etc. Dossantos ist nicht nur ein skrupelloser "Geschäftsmann", sondern auch Vater und sein Sprößling soll in seine Fußstapfen treten. Im Moment sieht es aber noch nicht so gut aus. Entweder ist er einfach noch zu ungestüm oder zu sehr von sich eingenommen, aber wenn er so weitermacht, bekommt er wohl bald Schwierigkeiten mit der Polizei oder mit seinem Vater. Nach aussen gibt sich Dossantos ja als Wohltäter und hat dadurch auch Kontakte in die hohe Politik, da kann er sich aber auch keine Skandale durch seinen Sohn leisten.
    Ob Lukaz und Asim tatsächlich die Täter waren scheint jetzt auch die Polizei zu bezweifeln, zumindest sind neue Hinweise auf einen anderen Täter aufgetaucht. Aber die Täterbeschreibung ist ja sehr vage, ob die Kalkbrenner weiterbringt glaube ich jetzt nicht. Eine andere Frage, hier ist immer vom Amoklauf die Rede. Aber es wurde doch nur auf eine Person geschossen und auch nicht willkürlich, sondern gezielt. Wieso wird es dann hier Amoklauf genannt?
    Die Annäherung zwischen Paul und seiner Frau gefällt mir gut. Vielleicht werden sie keine Beziehung mehr wie ein Ehepaar führen können, aber zumindest können sie/wir auf eine freundschaftliche Basis hoffen.

  • Gut, daß du das nochmal ansprichst, die drei Schüsse hatte ich gar nicht mehr auf dem Plan - das spricht eigentlich nicht für einen Profi, der hätte die Sache mit einem gezielten Schuss beendet.


    es waren 5 Schüsse, wenn ich richtig gelesen habe. Es klingt so, als ob ein Magazin leer geballert wurde und niemand hat was gehört und der tödliche Schuss war aufgesetzt. Klingt einfach nicht nach den Jungs.


  • Erstaunlich finde ich die Wiederannäherung zwischen Kalkbrenner und seiner Frau. Bei den beiden hätte ich nach dem ersten Band keine Chance mehr gesehen, aber so schlecht sieht es ja gar nicht aus. Es ist natürlich noch ein weiter Weg, aber der Wille zur Versöhnung scheint auf beiden Seiten da zu sein. Na hoffentlich vermasselt er das nicht wieder, wenn ihn der Fall erst so richtig gefangennimmt!


    Irgendwie scheint die Frau endlich begriffen zu haben, welchen Beruf ihr Mann ausübt. Die Verbrecher haben keinen 8 Stundentag. Ich freue mich aber, dass Kalkbrenner jetzt doch auseinanderhalten kann, wo der Job aufhört. Der Tod seines Freundes scheint da doch ein entsprechenden Schock ausgelöst zu haben und er hat auch erkannt, dass seine ERfolge die der Schleimer sind und seine Probleme immer seine eigenen bleiben.


  • es waren 5 Schüsse, wenn ich richtig gelesen habe. Es klingt so, als ob ein Magazin leer geballert wurde und niemand hat was gehört und der tödliche Schuss war aufgesetzt. Klingt einfach nicht nach den Jungs.


    5 Schüsse? Merkwürdig, ich hatte nur 3 Schüsse in Erinnerung, na ja, am Ende sah es nicht nach dem Werk eines Profis aus. Oder es sollte vielleicht auch gar nicht so ausschauen? Denn wenn ein Profikiller seine Tat nicht so dilettantisch hätte ausschauen lassen, wären Lukaz und Asim vermutlich nicht die Hauptverdächtigen gewesen, oder?

  • Suse

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