Allgemeine Fragen an Sabrina Qunaj

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  • Hier könnt ihr allgemeine Frage an Sabrina Qunaj stellen, die nicht speziell mit dem Buch "Die Tochter des letzten Königs" zu tun haben.

  • Hallo Sabrina!


    Du bist ja momentan wahnsinnig produktiv! Wir haben ja kürzlich hier erst Elfenmeer gelesen, dann kam bei impress ein ebook raus (das ich auch unbedingt noch lesen will), nun der historische Roman, bei dem der zweite Teil ja auch schon angekündigt ist - was kommt noch alles?


    Und wie machst du das? Du bist ja auch noch Mutter, hat dein Tag mehr Stunden als meiner? ;D


    LG
    Dani

  • Hallo Dani,
    also den Impress-Roman habe ich schon vor drei Jahren geschrieben. Der lag nur bislang in der virtuellen Schublade, da natürlich erst meine Engel-Bücher rauskommen mussten (die im selben Genre waren). Es wurde also zuerst geschaut, wie die so laufen, ehe ein Roman vom selben Genre angeboten wurde. Ja und nachdem ich Nesta (also "Die Tochter des letzten Königs") fertiggestellt hatte, schrieb ich "Elfenmeer" und nun bin ich gerade dabei "Das Blut der Rebellin", also den zweiten historischen Roman fertigzustellen. Was danach kommt ... ich hoffe mal, ein weiterer historischer Roman, aber ich bin noch nicht sicher. Im Moment steht alles noch ziemlich offen :-)


    Wie ich das mache? Hm ... ich schreibe eigentlich jede freie Minute, also abends, wenn die Kinder im Bett sind und auch mal im Garten, auf der Terrasse, wenn die Kinder spielen und ich sie im Auge behalte. Mein Mann nimmt mir die Kinder auch oft für einen Nachmittag ab (je nach Schicht bei seiner Arbeit) und da geht dann schon ordentlich was weiter. Auch mittags, wenn der Kleine schläft, schreibe ich und meine Große (sie ist 5) beschäftigt sich in dieser Stunde selbst mit basteln, zeichnen, Barbie spielen, ... Ansonsten ist mir sehr wichtig, die Zeit mit meinen Kindern zu nutzen, zusammen zu spielen, zu backen, zu kochen, auf den Spielplatz zu gehen usw. Im Herbst sind dann beide im Kindergarten, da werde ich noch etwas mehr Zeit bekommen :-)

  • Also, ich bin nach den ersten Seiten auch von dir im historischen Genre sehr angetan!


    Machen wir auch eine Runde zum zweiten Teil? ;)



    Wie ich das mache? Hm ... ich schreibe eigentlich jede freie Minute, also abends, wenn die Kinder im Bett sind und auch mal im Garten, auf der Terrasse, wenn die Kinder spielen und ich sie im Auge behalte. Mein Mann nimmt mir die Kinder auch oft für einen Nachmittag ab (je nach Schicht bei seiner Arbeit) und da geht dann schon ordentlich was weiter. Auch mittags, wenn der Kleine schläft, schreibe ich und meine Große (sie ist 5) beschäftigt sich in dieser Stunde selbst mit basteln, zeichnen, Barbie spielen, ... Ansonsten ist mir sehr wichtig, die Zeit mit meinen Kindern zu nutzen, zusammen zu spielen, zu backen, zu kochen, auf den Spielplatz zu gehen usw. Im Herbst sind dann beide im Kindergarten, da werde ich noch etwas mehr Zeit bekommen :-)


    Das klingt toll!

  • Hallo Sabrina,


    ich schrieb ja schon, dass ich gerne bei historischen Büchern parallel im Internet nachrecherchiere. Selten habe ich die Möglichkeit den Autoren meine Hochachtung auszusprechen: Deswegen freut es mich, dies einmal direkt machen zu dürfen. Hut ab, Sabrina!


    Eine Frage brennt mir doch auf der Seele:
    Das frühe 12. Jhdt. ist (meiner objektiven Einschätzung) eine kaum beachtete Ära in der Literatur. Eher ab Richard Löwenherz ist das Interesse der Leser geweckt.
    Nun ist Nesta eine "Randfigur" der Geschichte, die kaum jemanden auffällt, wenn man sich nur im Allgemeinen mit der britischen Geschichte befasst.
    Wie bist Du über Nesta "gestolpert" (sorry mir fiel jetzt kein besserer Begriff ein) und damit der Wunsch entstanden, über Nesta einen historischen Roman zu schreiben?


    Ich hab das Wort Randfigur bewusst in Gänsefüsschen gesetzt, um damit aufzuzeigen, dass ich das nicht im negativen Sinn meine. Je mehr ich jetzt bewusst im Inet nachlese, umso mehr bin ich verwundert, dass sie mir bisher nicht auffiel. Und sie scheint ja eine sehr faszinierende Persönlichkeit gewesen zu sein, die durchaus dem Rang von Eleonore von Aquitanien gleich kommt.


  • Hallo Sabrina,


    Wie bist Du über Nesta "gestolpert"


    Das war eher ein glücklicher Zufall (oder Schicksal ;D)
    Ich plante einen ganz anderen Roman und recherchierte für diesen. Bei diesem Thema kamen immer wieder Nestas Söhne und Enkelsöhne vor und so wurde oft etwas über Nesta erwähnt. Wie du schon sagtest: Sie war eine wirklich faszinierende Persönlichkeit und dass sie so unbekannt ist, konnte ich auch kaum glauben. Da fing alles an, sie zog mich immer mehr in ihren Sog, und da ich mit meinem anderen Projekt überhaupt nicht klarkam, schmiss ich kurzerhand alles über den Haufen und begann, Nestas Geschichte aufzuschreiben :-)


    Es gibt einen tollen Artikel in "The Guardian", in dem die Frage gestellt wird: Wo ist Hollywood bei einer Geschichte wie Nestas? Es wird auch das Problem genannt: Sie war Waliserin und wie ja schon im anderen Thread gesagt, interessiert das die wenigstens Leute.
    http://www.theguardian.com/com…07/dec/21/britishidentity.


    Schade. Aber ich hoffe ja, dass sich das ändert und ich freue mich, dass ich durch diesen Roman die Gelegenheit habe, sie ein wenig bekannter werden zu lassen :-)

  • Hallo Sabrina, mal was ganz anderes: wie spricht man Qunaj aus? Und wo stammt es her, Indien? Oder ist es ein 'nom de plume'?

  • Das war eher ein glücklicher Zufall (oder Schicksal ;D)


    Immer wieder begegnet mir der Satz, dass "sie wollen, dass ihre Geschichte erzählt wird. Dass sie aus dem Dunkel der Geschichte heraustreten wollen" Vielleicht war es Nesta leid, ständig vergessen zu sein oder nur eine Randfigur zu bleiben! ;)

  • @ Vorleser Darüber scheiden sich die Geister :-)


    Hier spricht es jeder KU-Nei aus, es stammt aus dem Kosovo (mein Mann kommt aus dem Kosovo) und seine Familie nennt sich hier in Österreich oder in Deutschland auch KU-Nei. Aber seine Verwandtschaft im Kosovo sagt TSCHU-Nei, wie es strenggenommen richtig wäre. Aber ich selbst nenne mich KU-Nei und die Qunajs, die ich persönlich kenne, nennen sich auch so :-)

  • Immer wieder begegnet mir der Satz, dass "sie wollen, dass ihre Geschichte erzählt wird. Dass sie aus dem Dunkel der Geschichte heraustreten wollen" Vielleicht war es Nesta leid, ständig vergessen zu sein oder nur eine Randfigur zu bleiben! ;)


    Ja, vielleicht war es mir ja bestimmt, ihre Geschichte zu erzählen ;D


    Lustigerweise kam ich erst bei den Recherchen zum Roman darauf, dass "Sabrina" ein walisischer Name ist (bzw. die lateinische Form eines walisischen Namens). Und dass ich somit nach einem walisischen Fluss benannt bin. Nicht einmal meine Eltern wussten das. Fand ich witzig :-)


  • @ Vorleser Darüber scheiden sich die Geister :-)


    Hier spricht es jeder KU-Nei aus, es stammt aus dem Kosovo (mein Mann kommt aus dem Kosovo) und seine Familie nennt sich hier in Österreich oder in Deutschland auch KU-Nei. Aber seine Verwandtschaft im Kosovo sagt TSCHU-Nei, wie es strenggenommen richtig wäre. Aber ich selbst nenne mich KU-Nei und die Qunajs, die ich persönlich kenne, nennen sich auch so :-)


    Ah, danke. :) So hatte ich es intuitiv ausgesprochen, aber dann kamen mir Zweifel. :D

  • Hallöchen.


    Ich persönlich bin was Geschichte angeht eine totale Niete - obwohl es mich durchaus interessiert.
    Gibt es denn da Literatur, die du empfehlen kannst - gerade im Hinblick auf Wales und England? Vielleicht auch etwas, was sich nicht arg so trocken liest? ;)


    Und wie lange recherchierst du, bevor du dich wirklich hinsetzt und anfängst zu schreiben? Ist es dir wichtig historisch korrekt zu bleiben? Also, dass beispielsweise Pflanze X nicht im Buch vorkommt, weil sie erst 30 Jahre später ins Land gebracht wird?
    Das kam letztens bei einer Diskussion mit einer Autorin auf. Sie ist bei sowas sehr korrekt, mir als Laie würde es null auffallen.


    Grüßle

  • Ich persönlich bin was Geschichte angeht eine totale Niete - obwohl es mich durchaus interessiert.
    Gibt es denn da Literatur, die du empfehlen kannst - gerade im Hinblick auf Wales und England? Vielleicht auch etwas, was sich nicht arg so trocken liest? ;)


    Bei "Literatur" meinst du damit eher Sachliteratur oder schon Romane?



    Und wie lange recherchierst du, bevor du dich wirklich hinsetzt und anfängst zu schreiben? Ist es dir wichtig historisch korrekt zu bleiben? Also, dass beispielsweise Pflanze X nicht im Buch vorkommt, weil sie erst 30 Jahre später ins Land gebracht wird?
    Das kam letztens bei einer Diskussion mit einer Autorin auf. Sie ist bei sowas sehr korrekt, mir als Laie würde es null auffallen.


    Bevor ich an Nesta zu schreiben begann, recherchierte ich ca. 2 Jahre. Allerdings für einen anderen Roman, der aber zur fast selben Zeit spielt. Da ich bei diesen Recherchen immer wieder über Nesta stolperte und sie mich so faszinierte, entschied ich mich, ihre Geschichte zu schreiben. Während dem Schreibprozess wird natürlich fleißig weiterrecherchiert, man geht ja ins Detail, während ich mich vorher aufs Grobe konzentriere.


    Historische Korrektheit ist mir sehr wichtig! Wenn ein Charakter nur mal für 3 Sätze durchs Bild spaziert, muss ich gleich seine ganze Lebensgeschichte nachlesen, sonst lässt mich die Angst vor einem Fehler nicht in Ruhe (was, wenn er gerade bei diesen drei Sätzen, zu dieser Zeit im Ausland war und da gar nicht sein konnte, ... usw.)
    Mir ist wichtig zu wissen, welche Fische schwammen damals in diesem Fluss, welche Blumen wuchsen auf den Wiesen usw. usf. Da bin ich schon sehr genau. Zwar glaube ich, dass jedem Fehler unterlaufen, aber ich versuche die Wahrscheinlichkeit so gering wie möglich zu halten. Ich gebe mein bestes, um das Bild so authentisch wie möglich zu zeichnen, denn mir ist das auch als Leserin sehr wichtig. Bei einem historischen Roman möchte ich nicht nur unterhalten werden, ich möchte auch etwas lernen, möchte nachlesen und mich genauer damit beschäftigen. Wenn die Menschen dann im Mittelalter Kartoffeln mit einer Gabel essen, kann ich den ganzen Roman nicht mehr ernstnehmen.
    Daher versuche ich den Anspruch an mich selbst, was die Recherche betrifft, so hoch wie möglich zu halten, denn auch die Leser haben einen hohen Anspruch.
    Wie gesagt, Fehler sind menschlich und in vielen Belangen kann man heutzutage gar nicht mehr sagen, wie es damals war, aber ich schulde meiner Geschichte und den Lesern das Beste, das ich in dem Moment liefern kann, nicht weniger.

  • Bei "Literatur" meinst du damit eher Sachliteratur oder schon Romane?


    Tatsächlich beides. Klar liest sich ein Roman immer einfacher, aber auch ein gutes Nachschlagewerk wäre mal interessant.



    Historische Korrektheit ist mir sehr wichtig! Wenn ein Charakter nur mal für 3 Sätze durchs Bild spaziert, muss ich gleich seine ganze Lebensgeschichte nachlesen, sonst lässt mich die Angst vor einem Fehler nicht in Ruhe (was, wenn er gerade bei diesen drei Sätzen, zu dieser Zeit im Ausland war und da gar nicht sein konnte, ... usw.)
    Mir ist wichtig zu wissen, welche Fische schwammen damals in diesem Fluss, welche Blumen wuchsen auf den Wiesen usw. usf. Da bin ich schon sehr genau. Zwar glaube ich, dass jedem Fehler unterlaufen, aber ich versuche die Wahrscheinlichkeit so gering wie möglich zu halten. Ich gebe mein bestes, um das Bild so authentisch wie möglich zu zeichnen, denn mir ist das auch als Leserin sehr wichtig. Bei einem historischen Roman möchte ich nicht nur unterhalten werden, ich möchte auch etwas lernen, möchte nachlesen und mich genauer damit beschäftigen. Wenn die Menschen dann im Mittelalter Kartoffeln mit einer Gabel essen, kann ich den ganzen Roman nicht mehr ernstnehmen.
    Daher versuche ich den Anspruch an mich selbst, was die Recherche betrifft, so hoch wie möglich zu halten, denn auch die Leser haben einen hohen Anspruch.
    Wie gesagt, Fehler sind menschlich und in vielen Belangen kann man heutzutage gar nicht mehr sagen, wie es damals war, aber ich schulde meiner Geschichte und den Lesern das Beste, das ich in dem Moment liefern kann, nicht weniger.


    Du meintest ja bereits, dass du schon an einem weiteren historischen Roman schreibst. Spielt der zur gleichen Zeit - in etwa - oder versuchst du schon verschiedene Epochen zu erkunden?

  • Tatsächlich beides. Klar liest sich ein Roman immer einfacher, aber auch ein gutes Nachschlagewerk wäre mal interessant.


    Also bei Romanen zum Thema Großbritannien kann ich nur Rebecca Gablé und Bernard Cornwell empfehlen - meine absoluten Lieblingsautoren in dem Genre. Wer Großbritannien sagt, muss einfach auch Gablé sagen. Cornwell schreibt ein wenig anders, sehr plastisch, sehr brutal. Aber bei ihm ist man einfach dort, die Charaktere sind Menschen von damals, denen merkt man nichts Modernes an. Er schreibt sehr unverblümt und hat auch viel Witz. Seine Artus-Chroniken und die Saxon Stories sind einfach nur toll :-)
    Auch Charlotte Lyne schreibt super historische Romane über Großbritannien, wobei ich ihren Stil als anspruchsvoller empfinde. Sie erweckt die damalige Zeit aber wirklich zum Leben.


    Zum Thema Sachbücher:
    Da kenne ich leider nur englischsprachige. zB. habe ich die Bücher von Nestas Enkelsohn "Gerald of Wales" gelesen. "The itinerary through Wales" und "A description of Wales". Sehr interessant. Man lernt das Land und das Volk zur damaligen Zeit gut kennen, muss sich aber mit Geralds Art auseinanderschlagen, die nicht oft leicht zu ertragen ist. Zum einen war er ein ziemlicher Frauenhasser, wie man bald feststellt, wenn man seine Bücher liest, zum anderen lobt er sich ständig selbst, nur um dann wieder zu betonen, wie bescheiden er ist ;D Aber das macht es fast schon wieder lustig.


    Es gibt auch eine Biografie über Nesta von der Historikerin Kari Maund "Seductress of the English" - die war auch sehr hilfreich. Darin werden alle Spekulationen um Nesta aufgegriffen, ihr Umfeld beschrieben, Wales zur damaligen Zeit usw.


    Dann ist auch noch sehr interessant "A history of Wales" von John Davies, "The Age of Owain Gwynedd" und "A history of Wales from the earliest times to the Edwardian conquest".


    Ansonsten benutzte ich eher Nachschlagewerke, also diverse Chroniken "Brut y Tywysogion" und "Brut y Tywysogion; The Gwentian Chronicle of Caradoc of Llancarvan", die neben trockener Auflistungen von Ereignissen zu bestimmten Jahreszahlen auch mal die eine oder andere interessante Anekdote beinhalten, und auch das "Oxford Dictionary of National Biography" (leider kostenpflichtig, aber man findet viele Details zu historischen Charakteren und auch interessante Anekdoten). Auch "Ancient Laws and Institutes of Wales" war unumgänglich, auch wenn man sich dabei wie ein Jura-Student fühlt, nur in der falschen Zeit :-)


    "Life in a Medieval Castle" von Joseph und Frances Gies fand ich auch sehr interessant und "The General Armory of England, Scotland, Ireland, and Wales, Comprising a Registry of Armorial Bearings from the Earliest to the Present Time".


    Huch, das war jetzt viel. Ich glaube, jetzt versteht man, warum meine Regale bald zusammenbrechen :-)



    Du meintest ja bereits, dass du schon an einem weiteren historischen Roman schreibst. Spielt der zur gleichen Zeit - in etwa - oder versuchst du schon verschiedene Epochen zu erkunden?


    Mein zweiter historischer Roman "Das Blut der Rebellin" wird von Nestas Enkeltochter erzählt, also spielt in derselben Epoche. Ich denke, ich werde mich mit dieser Familie einfach immer weiter in der Geschichte vorwärtsbewegen. Mal schauen, wann ich eine andere Epoche erreiche :-)


  • Mein zweiter historischer Roman "Das Blut der Rebellin" wird von Nestas Enkeltochter erzählt, also spielt in derselben Epoche. Ich denke, ich werde mich mit dieser Familie einfach immer weiter in der Geschichte vorwärtsbewegen. Mal schauen, wann ich eine andere Epoche erreiche :-)


    Oh, wie schön 8) Ist das dann der Roman, den du ursprünglich schreiben wolltest oder ist der erstmal ganz auf Eis gelegt?