Allgemeine Fragen an Sabrina Qunaj

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  • Oh, wie schön 8) Ist das dann der Roman, den du ursprünglich schreiben wolltest oder ist der erstmal ganz auf Eis gelegt?


    Ich habe das Buch jedenfalls schon auf meinem Wunschzettel und ich würde es toll finden, wenn es dazu hier dann auch wieder eine Leserunde gibt. 8)

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)

  • Ich bin dann auch gerne wieder dabei ;) :-*


    Zitat

    Ich fürchte, wo die Stallungen waren, kann ich dir auch nicht genau sagen, da die Anlage rund um den Tower damals natürlich noch nicht so existierte. Der White Tower (bzw. damals Great Tower, da er noch nicht weiß war) wurde gerade erst fertiggestellt, als Nesta im Roman dahinkam. Er wurde von einer hölzernen Palisade umgeben (und den Resten der alten Römermauer). Mehr gab's da noch nicht. Es begannen dann aber bald Arbeiten an einer Mauer rund um den Tower, die die Palisade ersetzen sollte (wie im Roman beschrieben). Alle anderen Gebäude waren natürlich noch aus Holz und so ist nichts davon übrig.


    Ein Londonfan bin ich übrigens ganz und gar nicht :-) Als ich in London war, wollte ich nur wieder weg. Was vielleicht an den Tagen im abgeschiedenen Wales lag, wo man wirklich ständig nur durch die Pampa fährt und von der Natur quasi eingeschlossen wird. Dann nach London, 2,5 Stunden im Londoner Verkehr, ... nö, das war nix für mich. Als Landei hege ich eine Abneigung gegen alle Städte, so auch leider London :)


    Gut, wegen dem Tower muss ich noch mal meine Quellen bemühen - irgendwo müsste da was stehen.


    Wenn man natürlich nach einiger Zeit englischer/walisischer Idylle nach London kommt und da auch noch Auto fahren muss, kann ich das verstehen. Ich bin immer zu Fuss in London bzw. UBahn und Bus.
    Und ich bin auch ein Landei - mein Heimatort hat grad mal 96 Einwohner - und ich ganz allein ein Häuschen mit Katze und Pony. ;D ;D ;D. Dennoch wäre London, dann San Franzisko und an dritter Stelle Wien die Städte in denen ich absolut am Puls der Zeit wohnen würde. Dezember 2012 hatten wir eine Ferienwohnung direkt am Catherine's Dock gebucht, da konnte man über die Docks und der Zufahrt zur Tower Bridge die Türme vom Tower noch sehen. Das war die Wohnung perse - ruhig, toller Ausblick und ach ja - mein Tower halt. Vielleicht es auch auf den Schwerpunkt an, warum man nach London fährt. Ich versuche immer Film und Historie als Interesse in der Waagschale zu halten - und da ist echt keine Stadt besser geeignet als London.


  • Dezember 2012 hatten wir eine Ferienwohnung direkt am Catherine's Dock gebucht, da konnte man über die Docks und der Zufahrt zur Tower Bridge die Türme vom Tower noch sehen. Das war die Wohnung perse - ruhig, toller Ausblick und ach ja - mein Tower halt. Vielleicht es auch auf den Schwerpunkt an, warum man nach London fährt. Ich versuche immer Film und Historie als Interesse in der Waagschale zu halten - und da ist echt keine Stadt besser geeignet als London.


    Da war ich auch schon mal. Es ist wunderschön. Ich hatte dort aber keine Wohnung, habe nur in der Pizzeria was gegessen. :)

  • Oh, wie schön 8) Ist das dann der Roman, den du ursprünglich schreiben wolltest oder ist der erstmal ganz auf Eis gelegt?


    Zu meinem ursprünglich geplanten Roman käme ich dann beim nächsten (also bei meinem dritten), falls er den Verlag überzeugen kann. Dann würde die Familiengeschichte schön chronologisch erzählt werden :)
    Zuerst muss ich aber mal "Das Blut der Rebellin" fertigstellen und dann meinen ursprünglichen Roman gründlich überarbeiten. Und dann hoffen :)

  • Sag mal, Sabrina, werden deine Romane in andere Sprachen übersetzt? Ins Englische, z. B.? Ich könnte eine Rezi auf englisch schreiben (zusätzlich zu der deutschen), aber das ist natürlich sinnlos, wenn man das Buch auf englisch nicht kriegen kann.

  • Leider (noch) nicht. Ob sich das zukünftig ändert, weiß ich nicht, wobei alle Sprachen wahrscheinlicher sind als Englisch. Für ein deutschsprachiges Buch ist es irrsinnig schwer, ins Englische übersetzt zu werden. Der englischsprachige Raum ist ja riesengroß und die haben genug eigene Autoren. Da haben nur sehr wenige Bücher eine Chance. Aber man soll ja niemals nie sagen :-)

  • Wir haben auch jede Menge eigene Autoren, trotzdem werden jede Menge englischer Bücher ins deutsche übersetzt.


    Sicher, es ist schwer sich auf dem Buchmarkt durchzusetzen, aber es ist sehr schade, dass man nicht versucht, andere Märkte zu erschließen.

  • Ja, aber den deutschsprachigen Buchmarkt und den englischsprachigen kann man nicht vergleichen. Wir haben hier Deutschland, Österreich, Schweiz. Im englischsprachigen Raum ist die ganze USA, ganz Großbritannien, Australien und weitere. Da muss man schon ein Super-Bestseller sein, um da Chancen zu haben und selbst dann ist es noch sehr schwer. Wie gesagt, andere Sprachen gehen mittlerweile für deutsche Autoren schon besser, was auch nicht immer so war. Fakt ist nun einmal, dass alles Deutsche lange Zeit verpönt war und nur langsam bekommen deutschsprachige Autoren auch im Ausland eine Chance. Eine englische Übersetzung ist so etwas wie der Ritterschlag unter Autoren und ziemlich selten.
    Wenn ich mir da zB. Rebecca Gablé anschaue, die hier wahnsinnig erfolgreich ist und das nicht erst seit gestern .... Ihre Bücher wurden erst vor kurzem ins Englische übersetzt und das sehr lieblos.


    Bei historischen Romanen über Großbritannien kommt dann natürlich auch noch erschwerend hinzu, dass man eher einem Engländer zutraut, über englische Geschichte zu schreiben als einem Deutschen. Wieso also zB. Romane über die Rosenkriege aus Deutschland einkaufen, wenn es genügend englische Autoren gibt, die über dasselbe Thema schreiben? Und kann eine österreichische Hausfrau aus der Pampa wirklich über walisisiche Geschichte schreiben? Wieso nicht lieber einen walisischen Autor, der das Thema behandelt ... Traurig, aber wahr.


    Wie gesagt, da hat man in anderen Ländern/bei anderen Sprachen deutlich höhere Chancen.

  • Ich sehe die Schwierigkeiten, aber es ist trotzdem schade. :)


    Vielleicht wird es ja mal in eine andere europäische Sprache übersetzt.

  • Ich weiß nicht, ob sie damit so viel anfangen würden, denn es geht ja darum, dass die Bücher im englischsprachigen Markt vertrieben werden.


    Eine Übersetzung läuft ja so ab:
    Ein ausländischer Verlag kauft die Lizenz für eine Übersetzung.
    zB. der deutsche Carlsen Verlag kauft die Lizenz für eine Harry Potter Übersetzung. So wird Carlsen das Buch also im deutschsprachigen Raum herausbringen. Oft gehen solche Lizenzeinkäufe auch in Bündeln, also "wenn ihr den neuen Harry Potter haben wollt, müsst ihr auch noch Roman ABC und XYZ dazu kaufen". Das wird dann halt zwischen den einzelnen Verlagen ausgehandelt, auch zu welchen Konditionen und welche Romane und wie viele im Bündel sind. Ein englischer Text nützt also nicht viel, man braucht einen englischen Verlag.


    Es liegt also weniger am Verlag in der Heimat, ob eine Übersetzung gemacht wird, sondern daran, ob ein ausländischer Verlag die Lizenz kauft. Sicher, der eigene Verlag kann das Buch bei den Terminen mit den ausländischen Verlagen schön präsentieren und dafür werben, aber ob's gekauft wird, liegt nicht in seiner Hand.