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  • @ nicigirl85


    Da halte ich mich mal lieber raus, aber ich wäre auch sehr an den Antworten interessiert :-)


    In einem anderen Abschnitt könnte ich euch noch ein paar Wahrheiten über den echten Henry und den echten König William Rufus erzählen, wenn es euch interessiert. Hier würde das aber noch zu viel verraten :-)


  • Mich würde mal interessieren, was ihr Mädels von Henry de Normandie haltet? Ich finde ihn total toll beschrieben, ein Mann den man sich gut als Ehemann vorstellen kann, wie ich finde.


    Zudem glaube ich, dass er wirklich so ein herzensguter Kerl ist und das nicht nur spielt.


    Er scheint nett und gebildet zu sein. Ob er zum Heiraten taugt? Keine Ahnung, dafür weiß man noch zu wenig. :)

  • Ich habe den Eindruck, dass er ziemlich ehrgeizig ist und große Pläne hat. Um diese zu verwirklichen, wird er auch einiges in Kauf nehmen, könnte ich mir vorstellen und da wird das persönliche Wohl sicher auch mal zurückstehen müssen.


  • Mich würde mal interessieren, was ihr Mädels von Henry de Normandie haltet? Ich finde ihn total toll beschrieben, ein Mann den man sich gut als Ehemann vorstellen kann, wie ich finde.


    Zudem glaube ich, dass er wirklich so ein herzensguter Kerl ist und das nicht nur spielt.


    Ich denke auch das er ein lieber ist, allerdings zwischen den Ränken kann sich auch ein Herzenguter Kerl verändern. Ich bin gespannt was da jetzt noch so kommt.


  • @ nicigirl85


    Da halte ich mich mal lieber raus, aber ich wäre auch sehr an den Antworten interessiert :-)


    In einem anderen Abschnitt könnte ich euch noch ein paar Wahrheiten über den echten Henry und den echten König William Rufus erzählen, wenn es euch interessiert. Hier würde das aber noch zu viel verraten :-)


    ohja, über solche Geschichten würde ich mich sehr freuen :)



    Mich würde mal interessieren, was ihr Mädels von Henry de Normandie haltet? Ich finde ihn total toll beschrieben, ein Mann den man sich gut als Ehemann vorstellen kann, wie ich finde.


    Zudem glaube ich, dass er wirklich so ein herzensguter Kerl ist und das nicht nur spielt.


    ich glaube, dass er ein kleiner Scharmbolzen ist, der sich seiner Anziehungskraft durchaus bewusst ist - aber in seinem Herzen ein guter Kerl ist, der wirklich etwas gutes für das Volk möchte und es nicht noch mehr schwächen möchte..

  • ohja, über solche Geschichten würde ich mich sehr freuen :)


    Ich mich auch.



    Mich würde mal interessieren, was ihr Mädels von Henry de Normandie haltet? Ich finde ihn total toll beschrieben, ein Mann den man sich gut als Ehemann vorstellen kann, wie ich finde.


    Tja, ich finde ihn auch den idealen Traum vom Schwiegersohn ;D Er respektiert die Frauen (und liebt sie auch sehr), er nimmt seine Beschützerrolle von Nesta ernst. Aber ich denke auch, daß er schlußendlich zum Wohle von England entscheiden wird. Seine Ziele für das vereinte England sind löblich, mal sehen, ob er sie umsetzen kann, wenn er die Chance dazu bekommt, oder ob ihm allzu viele Stolpersteine in den Weg gelegt werden.

  • Moins.


    Mir fehlen zwar noch die letzten 10 Seiten in diesem Abschnitt, aber ich glaube das ist nicht weiter schlimm.


    Wir lesen nun also was mit Nesta in den letzten 5 Jahren passiert ist. Am Hofe der de Montgomerys ergeht es ihr an sich nicht wirklich schlecht. Wie sie selbst ein wenig später herausfindet hat sie ein Dach über dem Kopf, jemanden der sich um sie kümmert (auch wenn ihre Ziehdame etwas ruppig ist) und an Nahrung mangelt es ihr auch nicht. Dass sie an Hofe nicht herzlich empfangen wird ist auf Grund ihrer Herkunft klar, dennoch wird sie gedudelt und eigentlich passiert ihr kein Leid. Soweit habe ich es zumindest herausgelesen.
    Einzig Anulf ist da ein anderes Kaliber, aber das ja auch erst nach seiner Thronbesteigung.


    Anulf lässt anklingen, dass er überlegt Nesta - da schon 13 Jahre alt - zu seiner Frau machen könnte. Das wäre ihr Alptraum. Doch für die politischen Belange wäre es besser sie strategisch zu verheiraten. Diese Überlegung kann nicht zu Ende ausgeführt werden, da hoher Besuch erwartet wird - der König persönlich mit Gefolge. Oha.
    Nesta ist aufgeregt und neugierig. Als sie die Prozession dann sieht, ist sie etwas enttäuscht. Aber nur bis sie auf Henry de Nomandie trifft, den Bruder des Königs. Er ist charmant, freundlich und behandelt sie wie eine Dame.
    Um sie ist es schon bald geschehen. Was natürlich auch gleich ihre Aufpasserin gleich auf den Plan ruft ^^ Ich glaub die Frau hat echt zu tun mit Nesta.


    Ganz gegen ihren Willen wird sie ins Rampenlicht gezogen, was ihrem Vormund alles andere als gefällt. Auch Nesta ist es unangenehm, aber sie hat kaum eine andere Wahl. Da sie von königlichem Blut ist wird sie nun mehr in die Reihen des Königs von England integriert und darf das erste Mal die Mauern ihres Gefängnisses verlassen und mit dem König auf Jagd gehen. Die Damen bringen sie mit ihrer Art und auch ihrem losen Mundwerk so durcheinander, dass sie einen Unfall verursacht.
    Zur Strafe wird jedoch der Knappe, der sie nur beschützen wollte ausgepeitscht. Eine Ungerechtigkeit und Nesta erkennt, dass der König von England auch nicht viel besser ist als Anulf de Montgomery.


    Am Abend schaut sie nach dem Jungen und wird dabei prompt erwischt.
    Das fand ich so süß, wie sie sich um den Jungen sorgt =o) Wieder ein Punkt mehr auf der Sympathieskala ^^


    Natürlich rennt sie auch noch in Henry de Normandie, nachdem sie von Madame de Mabile halb über den Hof geschleift wird.
    Aber es ist gar nicht schlecht, denn einige Ritter machen sich an der Küchenmagd zu schaffen und nun beweist Henry, dass er ein Ehrenmann ist. Er rettet die Magd und weist die Ritter in ihre Schranken.


    Noch am selben Abend fragt Henry Nesta ob sie mit an den englischen Hof gehen will und sie bejaht ohne lange zu überlegen. So schafft es Nesta also aus der Gefangenschaft der Männer, di e ihre Familie umgebracht haben. Auf der Reise machen sie einen Zwischenstopp in einem Kloster, das öffnet Nesta ein wenig die Augen.


    Viel weiter bin ich nicht, aber aus den anderen Texten hier habe ich erfahren, dass sie auf ihren Bruder trifft. Das freut mich ungemein.
    Sie hatte ja schon erfahren, dass ihr ältester Bruder in Irland lebt.


    Mir hat dieser erste ‚richtige‘ Abschnitt wirklich gut gefallen. Man konnte so richtig durchweg lesen und sich auf die Geschichte einlassen. Das Buch macht richtig Spaß.
    Ich lese nicht oft historische Romane, wenn dann aber doch mal einer dazwischen kommt, dann freue ich mich immer, wenn es ähnlich eines Filmes abläuft. Man kann gut dabei bleiben, sich alles prima vorstellen und auch die Personen formen sich aus den Beschreibungen gleich im Kopf.


    Das Nesta sich von Madame de Mabile mit einer gewissen Wehmut verabschiedet, kann ich mir auch gut vorstellen. Schließlich war sie 5 Jahre lang so etwas wie eine Ziehmutter.


    Der Klapptext lässt ja schon darauf muten, dass ihr Leben am Hofe nicht ewig sein wird und ich bin sehr gespannt wie es ihr dort ergeht und unter welchen Umständen sie gehen wird.


    Nun komme ich mal zu der Frage von @nici


    Also zunächst kommt mir Henry wie ein anständiger Kerl vor. Ähnlich dem Kommandeur des Königs, wobei der auf Grund seiner Jahre wohl eher noch freundlicher ist.
    Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass Henry, wenn er dann an die Macht kommt - und das wird er ja wohl - sich stark verändern wird. Macht verändert die Menschen - immer.


    In Hinblick auf die Trennung zwischen ihm und Nesta, kann ich mir aber gut vorstellen, dass er nicht einfach aus Hass handelt. Vielleicht eher aus gebrochenem Herzen und verletztem Stolz.
    Aber das werden wir wohl noch herausfinden ^^


    So, für den Anfang ist das glaube ich erst einmal genug ^^

  • Das hat mir auch sehr gut gefallen.


    Ja Nesta ist wirklich herzensgut, nur merkt sie leider nicht wie sie sich mit ihrem selbstlosen Verhalten oft selbst in Gefahr bringt. Ich mag sie jedenfalls total.

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)

  • Der erste Abschnitt hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mich total in die Zeit zurückgesetzt gefühlt und konnte die Burg richtig bildhaft vor mir sehen.
    Nesta ist jetzt also 13 und schon fünf Jahre bei Montgomery. Und wenn ich das richtig verstanden habe, durfte sie nie raus aus der Burg bzw. der Stadt! Da muss dieser Jagdausflug für sie ja ein echtes Abenteuer gewesen sein.


    Und Henry ist vermutlich so ganz anders als die Männer, mit denen sie bisher auf der Burg zusammenleben musste. Er ist nett, höflich und zuvorkommend.
    Ich könnte mir vorstellen, dass Nesta schon jetzt dabei ist, sich in Henry zu verlieben.


    Jetzt geht sie sogar mit ihm gemeinsam an den Hof. Oh je, das wird eine Riesen-Umstellung für Nesta sein! Ich bin schon sehr gespannt, was sie dort alles erleben wird! :lesen:


    Sehr schön fand ich ja die Szene im Kloster, als sie überraschend wieder auf ihren kleinen Bruder trifft! Und ihr Bruder scheint mir sogar recht zufrieden zu sein.
    Auch der ältere Bruder lebt also noch. Das muss eine Erleichterung und Freude für Nesta sein! Ich denke, irgendwann wird sie ihn bestimmt auch wiedersehen!


    Obwohl ich ja anfangs etwas Bedenken hatte, ob ich mit den vielen fremdartigen Namen und verschiedenen Charakteren zurechtkommen würde, muss ich doch sagen, dass es gar nicht so schwierig war in diesem ersten Abschnitt!

  • Ich habe eben den zweiten Abschnitt beendet, aber noch nicht gelesen, was ihr alles so geschrieben habt. Das schaue ich mir gleich an.
    Hier erst einmal mein Eindruck:


    Nesta ist jetzt also dreizehn Jahre alt. Einerseits fühlt sie sich schon lange nicht mehr als Kind, wie sie selbst sagt. Vielleicht seit dem Überfall, als sie den Glauben an das Gute im Menschen verloren hat?
    Andererseits ist sie aber auch noch lange nicht erwachsen, auch wenn sie körperlich eine Frau ist. Sie ist schüchtern - oder eingeschüchtert? - und sehr oft fehlen ihr die Worte. Außerdem hat sie ein weiteres Problem: Sie ist die Tochter eines Königs, doch da es das Reich nicht mehr gibt zählt ihre Herkunft wenig. Einerseits soll sie sich wie eine Dame benehmen, andererseits wird sie von vielen nicht als Dame gesehen, sondern als Wilde. Ihre Stellung ist unklar. Bei so vielen Widersprüchen und Ungewissheiten ist es nur verständlich, dass Nesta die Worte fehlen und sie leicht einzuschüchtern ist. Und dazu kommt ja noch, dass sie so lange von der Außenwelt abgeschnitten war.


    Hywell scheint ja recht gut mit seiner Situation zurechtzukommen, da hätte ich gedacht, dass er zumindest ein wenig mit seinem Schicksal hadert. Andererseits lebt er inzwischen sein halbes Leben ohne seine rechte Hand und kann sich an die Zeit davor wahrscheinlich kaum noch erinnern, da ist das möglicherweise leichter zu verkraften...


    Montgomery, der direkt als betrunkener Lüstling mit bösen Augen eingeführt wird, passt ins Klischee des Bösen, während Henry zwar als Weiberheld bezeichnet wird, dabei aber gutaussehend und edel beschrieben wird. Hier frage ich mich, ob diese Klischees beibehalten werden oder ob von ihnen abgewichen wird, was ich doch stark vermute.


    Gerald de Windsor dagegen wird von Nesta als böse angesehen, weil er bei den Ereignissen von damals dabei war und sie gehalten hat, dabei wird er wohl nur ihr Bestes im Sinn gehabt haben.


    So, dann schaue ich mal, was ihr so geschrieben habt...


  • Und dass das mit ihr und Henry keine Zukunft hat, ergibt sich schon aus dem Klappentext bzw. dem Personenregister.


    Genau aus diesem Grund habe ich das Personenregister nur überflogen und auch den Klappentext weitestgehend ignoriert. (Trotzdem finde ich das ausführliche Register gut, ich will es nur nicht zuerst lesen...) Durch den Prolog kann man sich so etwas zwar auch denken, aber ich muss ja nicht schon jetzt wissen, wie viele Kinder von wie vielen Männern sie irgendwann bekommen wird.



    Sodala, wie versprochen, hier ein kurzes wahr/fiktiv zum Überfall: [...]


    Vielen Dank für diese Zusatzinformationen. Ich finde es immer spannend zu erfahren, wie Autoren mit widersprüchlichen oder fehlenden Informationen umgehen.



    Mich würde mal interessieren, was ihr Mädels von Henry de Normandie haltet? Ich finde ihn total toll beschrieben, ein Mann den man sich gut als Ehemann vorstellen kann, wie ich finde.


    Zudem glaube ich, dass er wirklich so ein herzensguter Kerl ist und das nicht nur spielt.


    Toll beschrieben ist er, und er macht auch einen sehr guten Eindruck, aber durch andere Romane habe ich schon ein wenig mehr über ihn erfahren, so dass ich hier lieber nicht zu viel verraten möchte. Ich glaube aber, als Ehemann würde ich ihn nicht haben wollen...

  • Hywell scheint ja recht gut mit seiner Situation zurechtzukommen, da hätte ich gedacht, dass er zumindest ein wenig mit seinem Schicksal hadert.


    Ja, ich muss sagen, dass mich das auch ein wenig verwundert hat. Es scheint ihm richtig gut zu gehen, was mich natürlich freut für ihn, was aber auch irgendwie überraschend war.
    Immerhin ist er entführt worden, musste seine Heimat verlassen, wurde von der Familie getrennt, die zum Teil getötet wurde, ihm wurde die Hand abgeschlagen...
    Da hatte ich auch viel mehr Verbitterung erwartet. Vielleicht liegt es daran, dass er noch so jung war!? :-\

  • Ja, ich muss sagen, dass mich das auch ein wenig verwundert hat. Es scheint ihm richtig gut zu gehen, was mich natürlich freut für ihn, was aber auch irgendwie überraschend war.
    Immerhin ist er entführt worden, musste seine Heimat verlassen, wurde von der Familie getrennt, die zum Teil getötet wurde, ihm wurde die Hand abgeschlagen...
    Da hatte ich auch viel mehr Verbitterung erwartet. Vielleicht liegt es daran, dass er noch so jung war!? :-\


    Ich vermute mal, dass sein Alter zum Zeitpunkt des Geschehens eine Rolle gespielt hat. Außerdem scheint er es in dem Kloster ja gut getroffen zu habne und erfuhr Schutz und Geborgenheit, wo er doch in einem kriegerischen Haushalt aufgewachsen war.

  • Suse

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