09 - Seite 338 bis Ende (ab "Die Æsol schwebten herab." bis zum Ende)

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  • Aber mit den Haarnadeln hatte ich wenigstens recht.


    Du hast überhaupt recht zutreffend prophezeit - ich glaube, in Æterna ist gerade eine Stelle als Orakel freigeworden ... ;)


    Auch hätte ich jetzt nicht vermutet, dass sie sich noch so viel Zeit lässt und erst ein Schäferstündchen mit ihm genießt, anstatt die Wirkung des Amuletts sofort an Ort und Stelle auszunutzen, bevor sie nachlässt und Gûndûr nicht mehr hormongesteuert ist.


    In der zentralen Halle wären viele Leute gewesen, die Gûndûr eventuell zur Hilfe hätten kommen können. So ein Schäferstündchen hat den Vorzug einer gewissen Privatheit.


    ... den Weg der Zerstörung, und damit den Weg ganz bewusst und tief hinein in die Finsternis zu gehen.


    Ich denke auch, dass das Tynays Maxime ist: Sieg durch Zerstörung.


    Ein bisschen zu viel hänge ich allerdings in der Luft, was die Æsol betrifft.


    Zur Schattenherren-Trilogie gibt es doch diese Abhandlungen zu den Figuren. Was glaubst Du, wer diese Beobachtungen angestellt hat ...? ;)



    Insgesamt fand ich das Buch klasse!


    :freu:


    Wobei ich aber auch gemerkt habe, dass gerade die Gespräche/Gedanken z. T. auch mal fast zu lang waren. Wäre es dann nicht gerade noch rechtzeitig wieder gekippt und wieder was "passiert", hätte ich anfangen können, die ein oder andere Länge zu spüren.


    Ich habe Schattenkult betont figurengetrieben angelegt - ein Unterschied zur Schattenherren-Trilogie, die milieugetrieben ist. Deswegen wird auf die Figuren, ihre Hintergründe und ihr Innenleben ein starker Fokus gelegt. In der Tat haben wir im Lektorat in dieser Beziehung einiges gekürzt, um das Fortschreiten der Handlung nicht völlig zum Erliegen kommen zu lassen, aber wir sind da an der Grenze. An einigen Stellen sind wir sogar über der Grenze, findet meine Lektorin. Sie hat beispielsweise empfohlen, Arilurs Lebensgeschichte deutlich einzudampfen, und in der Tat nimmt dieser Rückblick Geschwindigkeit aus der Geschichte. Ich wollte ihn dennoch drin haben, um einen weiteren Weg in die Schatten zu zeigen.


  • Du hast überhaupt recht zutreffend prophezeit - ich glaube, in Æterna ist gerade eine Stelle als Orakel freigeworden ... ;)


    Ich fürchte, dafür bin ich nicht putzig genug. :D



    Zur Schattenherren-Trilogie gibt es doch diese Abhandlungen zu den Figuren. Was glaubst Du, wer diese Beobachtungen angestellt hat ...? ;)


    Ahhhhh! Aber warum machen sie das? Sie werden ja wohl nicht nur existieren, um den Autor in seiner Recherche zu unterstütze, oder? ;D



    Ich habe Schattenkult betont figurengetrieben angelegt - ein Unterschied zur Schattenherren-Trilogie, die milieugetrieben ist. Deswegen wird auf die Figuren, ihre Hintergründe und ihr Innenleben ein starker Fokus gelegt. In der Tat haben wir im Lektorat in dieser Beziehung einiges gekürzt, um das Fortschreiten der Handlung nicht völlig zum Erliegen kommen zu lassen, aber wir sind da an der Grenze. An einigen Stellen sind wir sogar über der Grenze, findet meine Lektorin. Sie hat beispielsweise empfohlen, Arilurs Lebensgeschichte deutlich einzudampfen, und in der Tat nimmt dieser Rückblick Geschwindigkeit aus der Geschichte. Ich wollte ihn dennoch drin haben, um einen weiteren Weg in die Schatten zu zeigen.


    Ja, so hat es sich gelesen und ich persönlich finde das Ergebnis so ganz gut. Wie gesagt, es war für mich ein bisschen an der Grenze vom "zu viel", aber ihr habt eine gute Mischung gefunden. Und Arilurs Hintergrund war auf jeden Fall interessant zu wissen.

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen