05 - Seite 151 bis 198 (5. und 6. Stunde der Nacht)

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  • naja sie hatte diesen kurzen Moment des Glückes empfunden, gedacht, dass Tennato das selbe wie sie empfindet - sie hatten ihre Pläne - ich glaube also nicht, dass sie genau dort steht, wo sie vorher auch schon war..sie hat an sich ihre Träume verloren, für die sie gekämpft hat..



    Gûndûr ist sicher jemand mit Schwächen, und der intellektuelle Bereich gehört dazu. Er mag eine wuchtige Kerze sein, aber besonders hell leuchtet er nicht. ;)
    Was ist für Dich eine "dunkle Seite"?
    Die Lehren der unterschiedlichen Götter unterscheiden sich ja voneinander. Da geht es selten um "seid nett zueinander". Dennoch stehen sie alle gegen die Schatten, die Finsternis. Wann ist man auf der dunklen Seite?


    die hellste Kerze ist er nicht auf dme Leuchter - das stimmt^^ dafür hat er andere Stärken..
    was für mich eine dunkle Seite ist - hmm..gute Frage
    wenn man für sein Tun auch über Leichen geht - wenn manso egoistisch ist, dass man für seinen eigenen Erfolg auch schwerwiegende katastrophale Folgen von anderen vielleicht auch vertrauten Personen bewusst in Kauf nimmt - und wenn es einen kalt lässt - wenn man dabei ohne Skrupel ist..und wenn man sich dabei noch mit Mächten einlässt, die man selber vielleicht nicht ganz versteht oder kontrollieren kann..wer weiß, was für Folgen dieser Nachtäther noch hat..


  • sie hat an sich ihre Träume verloren, für die sie gekämpft hat.


    Das ist ja eine durchaus philosophische Frage: Ist es schlimmer, niemals glückliche zu sein, oder sein Glück zu verlieren?



    wenn man für sein Tun auch über Leichen geht


    ... macht beinahe jeder Fantasyheld. ;)




    - wenn manso egoistisch ist, dass man für seinen eigenen Erfolg auch schwerwiegende katastrophale Folgen von anderen vielleicht auch vertrauten Personen bewusst in Kauf nimmt -


    ... macht jeder Anführer, denn allein kämpfen die Wenigsten.




    und wenn es einen kalt lässt - wenn man dabei ohne Skrupel ist.


    Das ist sicher eine Eigenschaft, die kaum ein Held hat. Mangelnde Empathie ist typisch für Schurken.



    und wenn man sich dabei noch mit Mächten einlässt, die man selber vielleicht nicht ganz versteht oder kontrollieren kann


    Das könnte man vielleicht als Wagemut auslegen ...


    Worauf ich hinauswill: Ich glaube, der Unterschied zwischen Held und Schurke ist manchmal recht klein. Das sieht man ja auch im "echten Leben": Des einen Held - des anderen Schurke ...


  • Das ist ja eine durchaus philosophische Frage: Ist es schlimmer, niemals glückliche zu sein, oder sein Glück zu verlieren?


    Letzteres, weil man nicht weiß was man verliert, wenn man es nie gehabt hat. Siehe Tynay, die nicht weiß, was Liebe ist und deshalb auch emotional nichts vermißt.



    ... macht beinahe jeder Fantasyheld. ;)


    Das glaube ich so nicht, Ich denke, es gibt ein paar Helden, die es nicht tun. Oder zumindest nicht bewußt. (wobei mir jetzt gerade nur SF Bücher einfallen)



    ... macht jeder Anführer, denn allein kämpfen die Wenigsten.


    Es ist ein Unterschied, ob diejenigen einverstanden sind und sich bewusst dem Risiko aussetzen oder ob man sie als Kanonenfutter benutzt.




    Worauf ich hinauswill: Ich glaube, der Unterschied zwischen Held und Schurke ist manchmal recht klein. Das sieht man ja auch im "echten Leben": Des einen Held - des anderen Schurke ...


    Nur, wenn ich mich in Unterschiedlichen Moralsystemen bewege.


    edit Heimfinderin: Zitate repariert

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen