01 - Anfang bis Seite 35 (Anfang bis "mit den Zähnen knirschen")

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Hallo liebe Leserunde,


    hier treffen wir uns zur Leserunde zu dem Buch "Schattenkult" und ich begrüße alle Teilnehmer und ganz besonders Robert Corvus, der uns hier wieder begleiten wird. Schön, dass Du wieder mit dabei bist! :-*


    Bitte lest Euch nochmals die Informationen zu Leserunden und auch die neuen Ausführungen zur Netiquette durch!


    Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag. Vermeidet bitte auch reine Inhaltsangaben, wir lesen alle das gleiche Buch. ;)


    Es wäre zudem sehr schön, wenn ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können.


    Hier könnt Ihr vom Anfang bis Seite 35 unten schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    Ich wünsche uns nun allen viel Spaß beim Lesen und Diskutieren!!! :winken:


    Liebe Grüße
    Heimfinderin

  • Huch noch keiner hat etwas geschrieben? :-\


    Dann beginne ich mal:


    Ich fange erstmal mit dem Cover an, denn es gefällt mir nicht. Tut mir leid Bernd :-[ Die Cover der Schattenherrenbände haben mir deutlich besser gefallen. Aber vielleicht finde ich ja noch eine Begründung in dem Text.


    Und noch etwas zum "Format": Die Seiten über den Sitz des Orakels von Æterna gefallen mir unglaublich gut!
    Ich finde solche Gestaltungen heben Bücher von anderen ab und hinterlassen einen besonderen Eindruck.


    Und nun zum Inhalt:


    Ich beziehe mich teils auch auf Wissen aus der Reihe die Schattenherren, ich hoffe das ist in Ordnung so?


    Im Prolog habe ich den Eindruck bekommen die Menschen würden erneut versuchen gegen die Schatten vorzugehen. Allerdings erschien mir der Schreibe des Briefes reichlich ahnungslos. Ich habe mich zudem gefragt ob ein Halbgott nicht irgendwie gotteslästernd ist? Jedensfalls fürchte ich dass dieser Halbgott reichlich überschätzt wird.
    Ich habe auch das Gefühl, dass die Götter nicht unbedingt positiv auf das Orakel gestimmt sind. Es wird ein Geschenk (S.10) benötigt, das erinnert mich direkt an ein Opfer. Ich bin gespannt welche Form dies haben wird. Und man benötigt eine mondlose Nacht. Das ist doch eine Nacht in der die Götter am wenigsten Einfluss üben, klingt für mich sehr kritisch!


    Dann ist mir die Schwangerschaft ins Auge gestochen: Ich hätte nie gedacht dass eine Nachtsucherin ein Kind bekommen darf. Ist Leben schenken nicht ziemlich widersprüchlich zu den Lehren im Kult? Ich nehme aber stark an, dass dieses Kind nicht "normal" aufwachsen wird?


    Dann geht es los und die Geschichte packte mich sofort (ich bin in der Ubahn erstmal zwei Stationen zu weit gefahren :-[ und war dadurch reichlich verwirrt)
    Tynay scheint den Schatten nicht sonderlich verbunden. Ich habe sogar den Eindruck, dass sie die Macht der Natur, insbesondere die Macht der Wüste, über den Kult stellt. Sie sieht sich mehr als eine Tochter der Wüste, anstatt als eine Anhängerin des Kultes.
    Und ernsthaft ich war felsenfest davon überzeugt, dass du sie sterben lassen wirst Bernd. Aber das kommt sicher noch, jetzt nachdem wir uns in Sicherheit wiegen.
    Ich konnte mich sehr schnell in ihre Gefühlswelt versetzen, das ist super gelungen!
    Ihre trotzige Art und ihre Verbundenheit zur Wüste finde ich wundervoll, für mich ist sie eine Unglückliche die wider ihres eigenen Willens beim Kult ist.
    Allerdings scheint ihr Volk auch nicht viel von ihr zu halten, da ihre Augen ein Fluch sind? Das finde ich übrigens äußerst spannend. Warum sieht sie ausgerechnet rot?


    Gegen jede Erwartung überlebt sie das Ganze und ich frage mich nun: Hat es das je gegeben? Ist sie etwas besonderes?
    Und: Ihr Zustand danach ist bemerkenswert. Sie scheint sich aus der Welt der Lebenden gehoben zu haben. Hat sie dadurch vielleicht einen weiten Schritt in die Schatten gemacht?
    Schön reichlich ironisch, dass Tynay jetzt eine besondere Position bekommt nachdem sie eigentlich sterben sollte. Ich denke mal sie hat da einen ganz schönen Sprung in der Reihenfolge gemacht und ist nun für Sabea eine größere Konkurrentin.


    Nun frage ich micht natürlich welches Ritual geplant ist und wer das Orakel ist?


    Die Æsol finde ich ebenfalls spannend und frage mich wie sie zu den ganzen Kriegen etc. stehen. Sind sie von den Göttern geduldet oder irgendwie magisch? Sind die vielleicht auch unsterblich?


    Und: Zu welcher Zeit spielt das Ganze. Vor oder nach der Schattenherren Reihe?

  • Hallo Phy,
    schön, dass Du den Anfang machst! Willkommen zurück in den Schatten! :winken:


    Beim Cover haben wir probiert, eine Ähnlichkeit zu den Schattenherren hinzubekommen, damit man sieht, dass Schattenkult in der gleichen Welt spielt. Gleichzeitig sollte klar sein, dass es nicht zu der Trilogie gehört. Deswegen ist es auch ein helles Cover, aber mit einem anderen Motiv als einem Kampfschild.
    Und, ja, der Gehörnte wird in dem Buch auftauchen - schon bald ... ;)



    Und noch etwas zum "Format": Die Seiten über den Sitz des Orakels von Æterna gefallen mir unglaublich gut!


    Auf der Webseite des Illustrators Timo Kümmel findet Ihr diese Zeichnung in Farbe.


    Zum Halbgott und dem Ablauf der Nacht mit ihren Geschenken wird es bald Details geben. Dazu gehört auch ...

    Und man benötigt eine mondlose Nacht. Das ist doch eine Nacht in der die Götter am wenigsten Einfluss üben, klingt für mich sehr kritisch!


    Wie seht Ihr das? Glaubt Ihr, die Æsol und/ oder das Orakel verfolgen einen Zweck damit, die Gesandtschaften in genau dieser Nacht einzuladen?


    Dann ist mir die Schwangerschaft ins Auge gestochen: Ich hätte nie gedacht dass eine Nachtsucherin ein Kind bekommen darf. Ist Leben schenken nicht ziemlich widersprüchlich zu den Lehren im Kult? Ich nehme aber stark an, dass dieses Kind nicht "normal" aufwachsen wird?


    Erinnerst Du Dich an Brens Mutter (Knecht/ Herr)? ;)
    Auf Seite 11 steht:

    Zitat

    Alles deutet darauf hin, dass sie ihren verfluchten Spross bei dreifachem Neumond zur Welt bringen wird. Ihr wisst, welche Bedeutung die Magier den Kindern dieser Nächte zumessen.


    Lióla (Feind) ist auch ein Kind des dreifachen Neumonds ...


    Dann geht es los und die Geschichte packte mich sofort


    :freu:



    Und ernsthaft ich war felsenfest davon überzeugt, dass du sie sterben lassen wirst Bernd. Aber das kommt sicher noch, jetzt nachdem wir uns in Sicherheit wiegen.


    Liebes Tagebuch,
    in der Leserschaft hat sich eine gewisse Erwartungshaltung aufgebaut. Man glaubt, ich würde sympathische Figuren umbringen. Man ahnt jedoch nicht, welche Abgründe sich in diesen Figuren auftun ...


    Die Æsol finde ich ebenfalls spannend und frage mich wie sie zu den ganzen Kriegen etc. stehen. Sind sie von den Göttern geduldet oder irgendwie magisch? Sind die vielleicht auch unsterblich?


    Ich schätze, um hinter das Geheimnis der Æsol zu kommen, sind noch einige Leseabschnitte und die Kombinationsfähigkeit der gesamten Leserunde nötig. ;)


    Und: Zu welcher Zeit spielt das Ganze. Vor oder nach der Schattenherren Reihe?


    Zum Verständnis der Geschichte ist das unwichtig, man kann Schattenkult und Die Schattenherren in beliebiger Reihenfolge lesen. Es gibt aber eine Zeit, in der Schattenkult nicht spielen kann - vielleicht kommt Ihr darauf? ;)

  • Ich bin auch da. Endlich geht es los. Ich bin schon ziemlich gespannt, was du dir dieses Mal düsteres ausgedacht hast, Bernard. ;D


    Der Einstieg war nicht ganz so leicht, wie bei den anderen Büchern. Ich war erstmal verwirrt wegen der Namen und der Zuordnungen. Man hat ja aus den anderen Büchern ein genaues Bild im Kopf. Hier kommen nun die AEsol dazu, die ich übrigens sehr faszinierend finde mit ihren schwebenden Himmelsstädten. Wo kommen die denn plötzlich her? Wahrscheinlich haben wir uns früher immer im Norden aufgehalten, der ja wie erwähnt von den Schatten beherrscht wird (also eine Zeit lange nach den Silberkriegen?). Und hier am anderen Ende der Welt leben alle irgendwie zusammen. Ich bin schon neugierig auf das Ritual des Orakels, da hier alle Vertreter aufeinander treffen. Ob die Schatten da auch das Geschehen dominieren werden?


    Als dann aber die Ankunft der Baroness bevorstand und das Wecken, war ich plötzlich mittendrin. Die Charaktere sind großartig und natürlich gibt's auch wieder Tote. ;D
    Rando ist so so so ... der macht mich sprachlos. Ein kleiner Junge im Körper eines alten Mannes und er nimmt das so hin und steht voll hinter seiner Herrin. Vielleicht ist er außer einer guten Nahrungsquelle auch so eine Art Freizeitbeschäftigung für die Baroness. Er spielt seinen Part jedenfalls wunderbar... mit der Ritterpuppe und einem Selbstbewusstsein... "Ich bin Rando. Wer wird meine Meisterin wecken?" Dabei müssen doch einige skeptische Blicke auf ihn niederprasseln.


    Perutela war einfach nur dumm. Wie kann man sich so verhalten? Ihr Ende war daher wohl verdient (ich gewöhne mich schon wieder an die dunklen Gedanken). Super gemacht... Tynay, wie sie in den sicheren Tod geht, in Gedanken bei ihren Wurzeln in der Wüste, die übrigens sehr schön bildlich ausgedrückt waren, und dann RUMMS... die ungeduldige Seelenbrecherin auf der Türschwelle erwischt es. 8)


    Ist mit Tynay dabei etwas passiert? Sie scheint so abwesend und nur beobachtend. Ich habe schon wieder Bilder im Kopf, dass ihr diese zweite Chance seelisch etwas gebracht hat. Vielleicht ist das Erlebnis auch für die Zeremonie nicht unbedeutsam, an der sie jetzt als Mitglied ja teilnehmen wird/muss und sie wächst über sich hinaus. Schließlich müssen sie ein Orakel überzeugen!


    Warum lassen sich die Schatten übrigens auf solch ein Orakelspiel ein? Sie halten sich doch eigentlich für die Größten und dürften sowas eher als menschlichen Humbug abtun?!


    Als ich das Bild vom Regenbogenpalast sah, musste ich übrigens an eine Kreuzung zwischen Kürbis und Pilz denken, aus dessen Tür jederzeit ein Zwerg rauskommen könnte. ;D

  • Dann möchte auch ich einen guten Morgen wünschen :)
    da ich schon weiter gelesen habe, muss ich mich echt bemühen, dass ich nicht zu viel verrate..aber als ich erstmal in der Geschichte drinne war, konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen :)


    auch mir gefällt das Cover nicht so ganz - hätte ich das Buch im Buchladen in die Hand genommen und den Autor nicht gleich gesehen, ich hätte es wohl nicht unbedingt lesen wollen
    das auf dem Cover der Gehörnte ist - ich muss sagen, ich hätte ihn mir maskuliner vorgestellt - bulliger


    aber dafür gefällt mir der Inhalt umso besser :) nach einer kurzen Aufwärmphase, an dem ich mich erstmal wieder an den Schreibstil gewöhnen musste, habe ich wieder großes Gefallen an der Welt gefunden - ich muss sagen, mir gefällt diese düstere Welt sehr gut..und auch ich hatte bei dem Ritual die Vermutung, dass man erst nette Charaktere serviert bekommt, anfängt diese sympathisch zu finden und diese dann umgebracht werden - was ist da besser als die Erweckung einer Osadra ;)
    Tynay ist mir bisher recht sympatisch und ihre Verbundenheit zur Wüste ist sehr gut erkennbar - ständig denkt sie an die Verschwendung von Wasser - auch bekommt man den Eindruck das ihre Verbundenheit gegenüber den Schatten nicht so groß ist, wie es bei der ein oder anderen Person ist. Ihre Augen finde auch ich recht interessant, ob es einen Grund gibt, dass sie nur die Farbe rot erkennen kann? Das bei der Erweckung Perutela getötet wird, wird ja auch nicht allzu positiv für den Schattenkult sein..interessant finde ich bisher auch Rando - hoffentlich werden wir noch mehr von ihm lesen :)


    und auch ich finde die Æsol interessant, was sie eigentlich sind und auch ihre Art der Kommunikation gefällt mir :)

  • [quote author=Phy]
    Im Prolog habe ich den Eindruck bekommen die Menschen würden erneut versuchen gegen die Schatten vorzugehen. Allerdings erschien mir der Schreibe des Briefes reichlich ahnungslos. Ich habe mich zudem gefragt ob ein Halbgott nicht irgendwie gotteslästernd ist? Jedensfalls fürchte ich dass dieser Halbgott reichlich überschätzt wird.


    Sabea sollte sie im Auge behalten. Die ist nicht begeistert und wer weiß, wozu das führen wird. Sie ist für mich die geborene Intrigantin, obwohl ich noch kaum etwas von ihr weiß.


  • Hier kommen nun die AEsol dazu, die ich übrigens sehr faszinierend finde mit ihren schwebenden Himmelsstädten. Wo kommen die denn plötzlich her? Wahrscheinlich haben wir uns früher immer im Norden aufgehalten, ...


    Auf der Karte in den Schattenherren-Büchern findet Ihr im Südwesten eine große Wüste ... ;)
    Die Arriek, die dort leben, tauchten auch bei den Schattenherren auf. Helion tarnt sich im Nachtschattenwald als Arriek-Kämpfer, weil die Turbane alles bis auf die Augen verhüllen, und Bren liefert sich in Herr einen Zweikampf mit einem Arriek.


    Ein kleiner Junge im Körper eines alten Mannes und er nimmt das so hin und steht voll hinter seiner Herrin.


    Das ist richtig beobachtet - kommt Euch dieses Verhalten bekannt vor? ;)



    Ihr Ende war daher wohl verdient (ich gewöhne mich schon wieder an die dunklen Gedanken).


    Das dachte ich beim Lesen Deines Statements auch ... ;D


    Ist mit Tynay dabei etwas passiert?


    Da interessiert mich auch die Meinung der anderen! Was denkt Ihr, wie diese "Nahtoderfahrung" auf Tynay wirkt?


    Warum lassen sich die Schatten übrigens auf solch ein Orakelspiel ein? Sie halten sich doch eigentlich für die Größten und dürften sowas eher als menschlichen Humbug abtun?!


    Na ja, eine unfehlbare und unverstellte Prophezeiung ist auch für Schattenherren selten ...



    Sie ist auch meine Hoffnung und sie hat viel zuviel Potential, um sie in Kürze sterben zu lassen. Nicht wahr, Bernard? :kommmalherfreundchen:


    Ich bin gespannt, wie Ihr Tynay am Ende des Buchs bewerten werdet ... Wenn Ihr tief genug in ihre schwarzen Augen geblickt haben werdet ... >:D



    ... als ich erstmal in der Geschichte drinne war, konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen :)


    Das nehme ich als Kompliment. :)


    ... auch ich hatte bei dem Ritual die Vermutung, dass man erst nette Charaktere serviert bekommt, anfängt diese sympathisch zu finden und diese dann umgebracht werden - was ist da besser als die Erweckung einer Osadra ;)


    Solche Grausamkeiten traut Ihr mir zu? :o


    Tynay ... bekommt man den Eindruck das ihre Verbundenheit gegenüber den Schatten nicht so groß ist, wie es bei der ein oder anderen Person ist.


    Ist das wirklich so? ;)
    In dem Buch werden viele Sichtweisen auf die Schatten/ die Finsternis vorgestellt. Aber welche ist die richtige? Vielleicht auch keine? Oder alle zugleich? Darüber werden wir noch viel spekulieren können.

  • Hallo ihr Lieben :winken:


    ich habe vorher ebenfalls den ersten Abschnitt beendet; in die Geschichte reinzukommen war kein Problem durch die Vorkenntnisse aus der Schattenherren-Trilogie.


    Tennato ist ja sehr zuversichtlich, daß sie gegenüber der Schattenherren gewinnen werden: ich empfehle ihm dringend die Lektüre deiner vorigen Bücher, Bernd, damit er sich darüber im klaren ist, was ihn wirklich erwartet :D Meiner Meinung nach unterschätzt er die Schatten extrem bzw. überschätzt die Macht seines Halbgottes, der wahrscheinlich bald tot und platt im Staub liegen wird.
    Daß die Schatten nun doch in Aeterna sind, bedeutet dann sicherlich, daß Qualiz der Einladung nicht gefolgt ist. Ob freiwillig oder nicht ist die Frage.


    Tynay ist für die Schatten noch viel zu menschlich, sie hängt an ihrem Leben, also ist sie ihnen noch nicht völlig hörig. Auch sie wurde von ihrem Vater an den Kult gegeben. Sie muß kaltblütiger werden, wenn sie noch länger überleben will; gerade bei Sabea muß sie sich vorsehen, sie konnte ja nicht erwarten, Tynay sterben zu sehen. Auch wenn man durch den Klappentext weiß, daß sie am Anfang überlebt, war die Spannung beinahe unerträglich, und das schon im ersten Kapitel. Tynay hatte unverschämtes Glück, daß Perutela in der Nähe war und sie Bentora verbunden ist: tja, Neugierde verkürzt das Leben ;D


    Nun bin ich gespannt, was sich die Schatten einfallen lassen werden, um das Orakel für sich einzunehmen - und ob es Akineta gut bekommt, daß sie lieber auf die Geburt ihres Kindes konzentriert. Ich habe das Gefühl, daß die Kultanhänger in Aeterna noch nicht so viel Kontakt mit den Osadroi hatten, daß sie zu weit weg vom Schuss sind, Tennato erwähnt auch, daß der Kult dort bisher nur ein kleines Haus hat.


    Die Aesol finde ich interessant, sie scheinen bisher wirklich neutral zu sein, da sie sämtliche Glaubensrichtungen für das Orakel zulassen bzw. sich nicht weiter einmischen, als Perutela stirbt.


  • Meiner Meinung nach unterschätzt er die Schatten extrem bzw. überschätzt die Macht seines Halbgottes, der wahrscheinlich bald tot und platt im Staub liegen wird.


    Ich merke schon: In dieser Leserunde wecken die Götter nur begrenzt Zuversicht ... ;)


    Daß die Schatten nun doch in Aeterna sind, bedeutet dann sicherlich, daß Qualiz der Einladung nicht gefolgt ist.


    Das würde ich daraus noch nicht schließen. Neun Delegationen sind eingeladen, eine davon der Kult. Die von Qualiz angeführte Gesandtschaft ist eine von den anderen acht, die alle im Lager der Göttergetreuen sind. Falls Qualiz verzichtet hat, wäre dieser Platz frei - und könnte im (für Tennato) ungünstigsten Fall an eine Fraktion gehen, die den Schatten nahe steht und nicht den Göttern. Die Finsternis würde damit von 1 : 8 auf 2 : 7 verkürzen (wegen der Weltmeisterschaft drücke ich mich mal in Fußballdeutsch aus ;) ).


    Die Aesol finde ich interessant, sie scheinen bisher wirklich neutral zu sein, da sie sämtliche Glaubensrichtungen für das Orakel zulassen bzw. sich nicht weiter einmischen, als Perutela stirbt.


    Es lohnt sich, diese Beobachtung im Gedächtnis zu behalten ... ;)


  • Ich fange erstmal mit dem Cover an, denn es gefällt mir nicht. Tut mir leid Bernd :-[ Die Cover der Schattenherrenbände haben mir deutlich besser gefallen.


    Das geht mir auch so, mir gefielen die Schattenherren-Cover ebenfalls besser, aber wenn der Gehörnte noch eine Rolle spielt, kann sich das im Laufe der Geschichte noch ändern.



    Und man benötigt eine mondlose Nacht. Das ist doch eine Nacht in der die Götter am wenigsten Einfluss üben, klingt für mich sehr kritisch!


    Lt. Tennato soll das Orakel in solch einer Nacht am deutlichsten sprechen, nicht so "verorakelt" wie sonst.



    Allerdings scheint ihr Volk auch nicht viel von ihr zu halten, da ihre Augen ein Fluch sind? Das finde ich übrigens äußerst spannend. Warum sieht sie ausgerechnet rot?


    Stimmt, die schwarzen Augen und ihre unnatürliche Farbsehung, die hatte ich schon wieder verdrängt. Ich bin auch gespannt, was es damit auf sich hat. Vielleicht sind schwarzäugige Kinder der Arriek ähnlich "begabt" wie die bleichen Kinder, die im dreifachen Neumond geboren sind.



    Die Æsol finde ich ebenfalls spannend und frage mich wie sie zu den ganzen Kriegen etc. stehen. Sind sie von den Göttern geduldet oder irgendwie magisch? Sind die vielleicht auch unsterblich?


    Diese Fragen habe ich mir auch gestellt.



    Es gibt aber eine Zeit, in der Schattenkult nicht spielen kann - vielleicht kommt Ihr darauf? ;)


    ???



    Rando ist so so so ... der macht mich sprachlos. Ein kleiner Junge im Körper eines alten Mannes und er nimmt das so hin und steht voll hinter seiner Herrin. Vielleicht ist er außer einer guten Nahrungsquelle auch so eine Art Freizeitbeschäftigung für die Baroness. Er spielt seinen Part jedenfalls wunderbar... mit der Ritterpuppe und einem Selbstbewusstsein... "Ich bin Rando. Wer wird meine Meisterin wecken?" Dabei müssen doch einige skeptische Blicke auf ihn niederprasseln.


    Ja, Rando ist wirklich etwas skurril - er erinnert mich an die "Kinder" Lisannes in ihrer Verbannung im Seelennebel, nur daß sie nicht so runzlig waren.



    Ist mit Tynay dabei etwas passiert? Sie scheint so abwesend und nur beobachtend. Ich habe schon wieder Bilder im Kopf, dass ihr diese zweite Chance seelisch etwas gebracht hat. Vielleicht ist das Erlebnis auch für die Zeremonie nicht unbedeutsam, an der sie jetzt als Mitglied ja teilnehmen wird/muss und sie wächst über sich hinaus. Schließlich müssen sie ein Orakel überzeugen!


    Tynay steht wirklich etwas neben sich, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob sie sich wirklich verändert hat oder ob sie immer noch nicht ganz begriffen hat, daß sie tatsächlich überlebt hat.



    Warum lassen sich die Schatten übrigens auf solch ein Orakelspiel ein? Sie halten sich doch eigentlich für die Größten und dürften sowas eher als menschlichen Humbug abtun?!


    Das habe ich mich auch gefragt, auch ob es schon großartig Kontakt zwischen den Aesol und den Osadroi gab, Bentora scheint das erste Mal mit ihnen zusammenzutreffen.



    Tynay ist mir bisher recht sympatisch und ihre Verbundenheit zur Wüste ist sehr gut erkennbar - ständig denkt sie an die Verschwendung von Wasser -


    Daher auch deine Widmung für Frank Herbert, Bernd?


    Was es nun mit dem Geschenk für das Orakel und dem Orakel selbst auf sich hat, bin ich auch gespannt.


  • Ich merke schon: In dieser Leserunde wecken die Götter nur begrenzt Zuversicht ... ;)


    Woher das nur kommt :D



    Das würde ich daraus noch nicht schließen. Neun Delegationen sind eingeladen, eine davon der Kult. Die von Qualiz angeführte Gesandtschaft ist eine von den anderen acht, die alle im Lager der Göttergetreuen sind. Falls Qualiz verzichtet hat, wäre dieser Platz frei - und könnte im (für Tennato) ungünstigsten Fall an eine Fraktion gehen, die den Schatten nahe steht und nicht den Göttern. Die Finsternis würde damit von 1 : 8 auf 2 : 7 verkürzen (wegen der Weltmeisterschaft drücke ich mich mal in Fußballdeutsch aus ;) ).


    Ah, o.k., das war mir nicht ganz klar, wie Tennato das genau meinte - gut, dann bin ich gespannt, ob Qualiz noch auftaucht.

  • So, bin auch wieder da, diesmal mit eigenem Exemplar. :winken:
    Ich muss schon mal sagen, dass ich das Cover irgendwie total gruselig finde. Ich muss das Buch abends immer überdecken, damit ich das Bild nicht sehe. Ich weiß, ich bin ein kleiner Angsthase, aber ich finde das Cover einfach total unheimlich. Aber das hält mich natürlich trotzdem nicht davon ab, das Buch zu lesen und (hoffentlich) zu lieben.


    Obwohl sich dieses Buch klar von der Schattenherren-Trilogie unterscheidet, gibt es doch auch Parallelen, weshalb ich überhaupt keine Probleme hatte, mich sofort in der Geschichte zurecht zu finden. Ich habe zwischen Herr und diesem Buch hier sehr viele andere Bücher gelesen, aber ich muss zugeben, dass mir der Schreibstil von Bernd wirklich gefehlt hat. Dieses "besondere Etwas" (nenne ich es mal) gibt es in anderen Büchern nicht. Und auch nicht so viele Tote... Zumindest in den Büchern, die ich so lese.


    Mir kommt es so vor, als würden die Schatten auch hier mal wieder vollkommen unterschätzt werden. Ich bin schon richtig gespannt, was diesbezüglich noch passieren wird. :) Nachdem das Brasilien-Chile-Spiel nun zu Ende ist, werde ich mich gleich auf die Couch verziehen und weiterlesen. Spannend!


  • ... mir der Schreibstil von Bernd wirklich gefehlt hat.


    Vielen Dank für das Kompliment. :)
    Kannst Du beschreiben, was dieses "besondere Etwas" für Dich ausmacht?


    Was die vielen Toten angeht ...
    Es ist schon richtig, unter zwölf Toten fange ich ein Buch normalerweise gar nicht erst an. Bei Schattenkult hoffe ich aber, dass Ihr Euch die Augen reiben werdet, wer hier stirbt und wie. ;) Und wenn sich die Schatten auf das Geschehen senken, bin ich gespannt, wie sich Eure Sympathien verteilen - ich kann mir vorstellen, dass das innerhalb der Leserunde uneinheitlich sein wird ...

  • Hallo zusammen,


    ich bin auch gleich gut ins Buch reingekommen und konnte die "schattige Stimmung" sofort wieder spüren. Bernd hat es also geschafft, die finstere Atmosphäre seiner Welt und besonders die "kalten Schauer", die die Schatten beim Lesen entstehen lassen, nachhaltig beim Leser einzupflanzen, zumindest bei mir hat es funktioniert. ;D


    Als es hieß, Tynay darf die Schattenherrin wecken und die Kutsche mit dieser dann dafür bereit stand, wurde mir ganz kalt, denn natürlich war die Szene noch sehr bei mir eingebrannt, in der damals Gadior geweckt wurde und welche Auswirkungen dies hatte. :o Damals war der Schreck beim Lesen sehr überraschend, diesmal fürchtete ich mich davor, weil ich wusste, was passieren wird. Überraschend, besonders für sie selbst, war dann aber, dass es Tynay gar nicht erwischte. Ich habe mir das aber irgendwann gedacht, nachdem Perutela einfach nicht aufhörte zu nerven. Wenn ich Schattenherrin gewesen wäre, hätte ich auch dafür gesorgt, dass sie endlich mit ihrem Gejammer aufhört. >:D (Oh weh, die Finsternis färbt auch bei mir schon wieder ganz schön schnell ab, muss ich feststellen. ;) )


    Wenn Perutela nun schon tot ist, wird sie kein Einhorn mehr zu einem Schattenross machen können, weswegen sie ja so wichtig war. Der Gedanke freut mich irgendwie, aber das sollte es vielleicht besser nicht, denn bei Bernd weiß man ja nie. Warum sollte es extra erwähnt worden sein, wenn nicht noch was fieses folgt, ein paar Einhörner betreffend.


    Was Tynay betrifft und die Frage, was ich über sie denke, bzw. ihre Nahtoderfahrung: sie war mir anfangs sehr sympathisch. Sie wirkte ängstlich, aber gefasst und menschlich. Auch ihre Zugehörigkeit zur Wüste und ihre daraus resultierende eigenartige Fremdheit macht sie für mich sehr interessant. Sie tat mir sehr leid, weil ich ihr Ende auch vor mir sah, so wie sie selbst und ich fand es bewundernswert, wie sie noch hoch erhobenen Hauptes an ihre Aufgabe ging. Allerdings spüre ich jetzt nach ihrem Überleben eine Veränderung in ihr, die sich mir nicht einfach nur nach einem Schreck anfühlt, weil sie gerade dem Tod entronnen ist. Nein, ihr Wesen macht mir nun Angst. Ich habe das Gefühl, das Menschliche ist ihr verloren gegangen und etwas anderes ist in sie eingedrungen. Oder etwas Finsteres ist nur noch übrig geblieben. Aber anders finster als die Finsternis der Schatten. Momentan fühlt ihr Inneres sich für mich so an wie eine Konkurrenz zu der Finsternis, die die Schatten in sich tragen. Aber nicht besser, sondern sogar noch gefährlicher. Zumindest momentan für mich, weil ich diese Finsternis noch nicht abschätzen kann, im Gegensatz zu der Finsternis, die die Schatten in sich tragen, einfach weil ich diese schon kennengelernt habe. Ich kann es schlecht beschreiben .... aber ich fürchte mir etwas vor ihren weiteren Handlungen. Momentan wirkt das sehr unberechenbar auf mich. :o


    Was Sabea betrifft, so erinnerte sie mich sofort an Lióla. Ebenso ehrgeizig, kalt und intrigant. Ihr Zähneknirschen am Ende des Abschnitts hatte so viel Ähnlichkeit mit der Wut, die Lióla ausstrahlte, wenn etwas gegen ihre Pläne ging. Ich hatte auch von Anfang an das gleiche äußerliche Bild von ihr vor Augen und musste sogar jetzt beim Schreiben mich schon verbessern, weil ich meinen Satz mit "Was Lióla betrifft ... " anfing. Ich glaube, Lióla ist eine Wiedergeburt von Sabea oder umgekehrt. ;D


    Die Æsol finde ich auch total spannend und interessant. Allein das Bild, das vor Augen entsteht, diese Fast-Unsichtbarkeit und das unregelmäßige Schweben, sind irgendwie faszinierend und unerwartet. Ich bin auch sehr gespannt, welche Bedeutung sie noch haben werden und kann sie bisher auch gar nicht einschätzen. Sie wirken so neutral und ungefährlich, aber ich traue der Sache nicht und kann mir vorstellen, dass sie uns noch überraschen werden. Die Frage ist nur, ob positiv oder negativ. Aber das ist ja sowieso alles relativ, wenn man erst mal tiefer in Bernds Welt eingesunken ist. ;D



    Als ich das Bild vom Regenbogenpalast sah, musste ich übrigens an eine Kreuzung zwischen Kürbis und Pilz denken, aus dessen Tür jederzeit ein Zwerg rauskommen könnte. ;D


    :five: Hihi, ganz genau den gleichen Gedanken hatte ich auch. Ein Blümchen und einen Marienkäfer hatte ich zusätzlich gedanklich noch dazu gemalt. ;D


    Ich habe das Gefühl, das wird wieder eine spannende Sache und ich freu mich jetzt schon aufs Weiterlesen!


  • (Oh weh, die Finsternis färbt auch bei mir schon wieder ganz schön schnell ab, muss ich feststellen. ;) )


    Vielleicht solltest Du als Kontrastprogramm ein bisschen Bibi Blocksberg lesen, damit Dich Deine Kollegen auf der Arbeit nicht irgendwann mit "dunkle Herrin" ansprechen ... ;)


    Warum sollte es extra erwähnt worden sein, wenn nicht noch was fieses folgt, ein paar Einhörner betreffend.


    Ob es fies ist, müsst Ihr beurteilen, aber dass der Kult etwas mit einem Einhorn vorhat, ist gut beobachtet. ;)


    Tynay ... war mir anfangs sehr sympathisch. ... ihr Wesen macht mir nun Angst.


    Schattenkult ist dasjenige meiner Bücher, das am stärksten von den Figuren lebt. Die Geschichte ist "figurengetrieben" (oft hört man auch den englischen Ausdruck dafür, "character driven"). Vermutlich wird man die Geschichte am intensivsten erleben, wenn man sich tief in die Figuren hineinversetzt. Deswegen ist das Dramatis Personae ausführlicher als in meinen anderen Büchern. Dort steht auch etwas zur Vorgeschichte der Figuren - teilweise ein bisschen ausführlicher, als es im eigentlichen Text angedeutet wird.
    Was Tynay im ersten Leseabschnitt angeht: Denken die anderen auch, dass "etwas Dauerhaftes" mit ihr passiert ist? Oder in ihr?


    Ich glaube, Lióla ist eine Wiedergeburt von Sabea oder umgekehrt.


    Jedenfalls wachsen beide in einem ähnlichen Milieu auf - im Kult.


    ... kann mir vorstellen, dass sie uns noch überraschen werden. Die Frage ist nur, ob positiv oder negativ. Aber das ist ja sowieso alles relativ, wenn man erst mal tiefer in Bernds Welt eingesunken ist.


    Bei den Figuren in Schattenkult ist das noch viel relativer ...
    >:D

  • Huch, habt ihr schon viel geschrieben.
    Ich habe den ersten kurzen Abschnitt nun auch gelesen, und tue mich noch etwas schwer. Im Gegensatz zu den meisten anderen (allen?) hier, bin ich ja nach dem ersten Band der Trilogie aus Zeitgründen ausgestiegen und daher nicht mehr so tief in dieser Schatten-Welt drin.
    Da muss ich mich also erstmal wieder reinfinden.
    Und ich fände es natürlich toll, wenn ihr bei den Diskussionen ein bisschen drauf achtet, nicht zu viel aus der Trilogie zu verraten, die ich irgendwann noch fertiglesen möchte, wobei ich Details wahrscheinlich eh nicht verstehe oder mir gar merken kann.


    Tynay war also eigentlich schon totgeweiht (warum ist es tödlich, eine Schattenherrin aufzuwecken?), aber statt ihrer trifft es die eher nervige Perutela.
    Und Tynay darf nun sogar die für das Ritual benötigten 9 ergänzen und dort Perutelas Stelle einnehmen. Eine ziemliche Entwicklung in der einen Minute noch entbehrliches Opfer, in der nächsten Teilnehmerin an diesem Ritual. Das wird sicher interessant, wie sie sich noch weiterentwickelt.


    Zum Rest kann ich echt noch nicht viel sagen, ich muss mich da wie gesagt, erstmal wieder reinfinden und lese daher mal weiter!


  • Huch, habt ihr schon viel geschrieben.
    Ich habe den ersten kurzen Abschnitt nun auch gelesen, und tue mich noch etwas schwer. Im Gegensatz zu den meisten anderen (allen?) hier, bin ich ja nach dem ersten Band der Trilogie aus Zeitgründen ausgestiegen und daher nicht mehr so tief in dieser Schatten-Welt drin.
    Da muss ich mich also erstmal wieder reinfinden.
    Und ich fände es natürlich toll, wenn ihr bei den Diskussionen ein bisschen drauf achtet, nicht zu viel aus der Trilogie zu verraten, die ich irgendwann noch fertiglesen möchte, wobei ich Details wahrscheinlich eh nicht verstehe oder mir gar merken kann.


    ich muss gestehen, dass ich die Schatten- Welt-Reihe bisher - ebenfalls aus zeitlichen Gründen - noch nicht fertig gelesen habe..
    ich hatte mir den dritten Teil damals zur LBM gekauft (mit einer ganz tollen Widmung :) vielen Dank nochmal dafür, hatte mich riesig gefreut ;D) und es bisher leider noch nicht geschafft, es zu lesen..aber das wird hoffentlich bald nachgeholt..


  • Und Tynay darf nun sogar die für das Ritual benötigten 9 ergänzen und dort Perutelas Stelle einnehmen. Eine ziemliche Entwicklung in der einen Minute noch entbehrliches Opfer, in der nächsten Teilnehmerin an diesem Ritual. Das wird sicher interessant, wie sie sich noch weiterentwickelt.


    Ja, in diese Geschichte wird von den Figuren viele schnelle Entscheidungen verlangen, ohne dass sie vorher die Risiken gründlich abwägen können. Dies hier ist die erste davon ...


  • Tynay war also eigentlich schon totgeweiht (warum ist es tödlich, eine Schattenherrin aufzuwecken?),


    Wenn man Schattenherren weckt, sind sie noch nicht ganz bei sich. Dann tun sie, was in ihrer Natur liegt... Lebensessenz einsaugen. Meist von denen, die in der Nähe sind. Daher schickt man immer unwichtige Personen zum wecken (oder lässt sie im besten Fall selbst wach werden), die dann auch noch stolz darauf sein müssen, den baldigen Tod zu erleiden. Schattenherren sind in dieser Phase sehr gierig und können nicht stoppen. Hoffe das war jetzt alles richtig. :)
    Bei dem kleinen Rando funktioniert das besser. Er wird kontrolliert ausgesaugt... darunter altert er zwar, aber er stirbt nicht.