01 - Anfang bis Kapitel 08 (bis Seite 73)

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  • Wichtig ist vor allem: langsam lesen. Das gilt für alle meine Bücher. Es steckt viel in ihnen, und wer den Text hastig überfliegt, übersieht wichtige Hinweise. (Wenn du dich gut mit SF auskennst, dann sind dir sicher auch die Romane zum Beispiel von Hamilton oder Banks bekannt; die sind noch weitaus komplexer, und wer da nicht aufmerksam liest, findet nie einen Weg in die dargestellte Welt).


    Ja, Andreas Bücher sind Bücher, durch die man nicht durchrauschen sollte (was ich auch nicht machen würde, denn ich möchte die Atmosphäre und die Bilder und Gedanken nicht verpassen, sondern miterleben. Dafür lasse ich mir gerne Zeit, alles andere wäre zu schade. :) )


    Und am Anfang schon alle Details verstehen müssen? Nein, nicht bei Andreas Büchern. ;D

  • Ohje, 5 Seiten? Ihr wart ja schon fleißig.


    Ich habe nun auch den ersten Abschnitt beendet und bin noch etwas erschlagen. Ich lese wenig Sci-Fi und es ist mein erstes Buch von Andreas. Bei manchen Sätzen hatte ich ehrlich gesagt, das Gefühl, eine Fremdsprache zu lesen. Klar, auch im Fantasy-Genre muss sich der Leser oft erst auf eine neue Welt und einige unbekannte Namen und Ausdrücke einstellen, aber hier reihten die sich für mich geballt aneinander. Ich bin also noch etwas ratlos, muss ich zugeben.


    Bisher komme ich halbwegs bei den Absätzen um Corvain und Solace mit und bei Rahelia, aber das ganze Drumherum überfordert mich fast ein bisschen :-[


    Ich werde mich jetzt einfach mal weiter ins Buch stürzen und hoffe, dass sich ein Teil der Ratlosigkeit legt und ich der Geschichte hinter den ganzen Unbekannten auf die Spur komme.


    Nicht wirklich verstanden habe ich, warum man Corvain den Tod der Sängerin anlastet. Die Mahé waren verurteilt und hätten eigentlich in diese gruselige Mauer gesperrt werden sollen, die hatten überhaupt keinen Grund, noch vor Ort zu sein, schon gar nicht im Zimmer der Sängerin. Und Corvain ist ein bekannter Friedensstifter, wieso traut man ihm so etwas zu?
    Aber vielleicht sind die Leute dort so geschockt von ihrem Verlust, dass sie es sich einfach machen und allen Fremden die Schuld an ihrem großen Verlust geben.
    Corvain hat nun auf jeden Fall einen Todfeind und Duha macht ihm bestimmt noch ordentlich Ärger.


    Ich lese jetzt mal eure Kommentare, vielleicht lerne ich da ja von denen, die schon mehrere Bücher von Andreas kennen ;)


  • Aus der Sicht der Bewohner von Harvinga sieht die Sache folgendermaßen aus: Da kommen Außenweltler, zwei verschiedene Gruppen, zwischen denen es offenbar einen alten Konflikt gibt. Sie bringen diesen Konflikt mit auf ihre Welt, und letztendlich ist er für den Tod der Sängerin verantwortlich. Deshalb werden sowohl die Mahé als auch Corwain verbannt. Dass Sibal auf Rache sinnt, ist klar - Corwain wird durch den Racheschwur in große Schwierigkeiten geraten.


    Und ja, lass dich am besten von der Geschichte mitziehen. Wie schon an anderer Stelle gesagt: Es kommt schließlich alles zusammen.


    Liebe Grüße
    Andreas


  • (Wenn du dich gut mit SF auskennst, dann sind dir sicher auch die Romane zum Beispiel von Hamilton oder Banks bekannt; ).......
    Aus der Sicht der Bewohner von Harvinga sieht die Sache folgendermaßen aus: Da kommen Außenweltler, zwei verschiedene Gruppen, zwischen denen es offenbar einen alten Konflikt gibt. Sie bringen diesen Konflikt mit auf ihre Welt, und letztendlich ist er für den Tod der Sängerin verantwortlich. Deshalb werden sowohl die Mahé als auch Corwain verbannt.
    Liebe Grüße
    Andreas


    Also nun weiß ich, warum ich Probleme mit dem Buch habe. Ian Banks nimmt wohl ein Regalbrett ein und Hamilton wesentlich mehr, aber gelesen werden diese Autoren von meinem Mann, der übrigens begeistert von Deinem Buch ist. Hamilton habe ich angefangen und es war mir einfach zu brutal. Banks habe ich nicht erst probiert.


    Was die Anlastung des Mordes betrifft habe ich heute auch länger mit meinem Schatz diskutiert. Ich bin der Meinung, wenn ich ein Schlichter bin oder auch ein Richter, dann muss ich damit rechnen, dass der Verurteilte die Strafe (die schlimmer als die Todesstrafe ist) nicht akzeptiert und man schaut sich ja die Parteien an, die da ein Urteil wollen. Da kann ich doch nicht hinterher kommen und sich aufregen, weil e einen Konflikt dorthin gebracht hat. Mein Schatz meinte sie rechneten nicht mit Aufbegehren dieser Art, Man kann doch aber als Richter, der schon so viele Urteile gesprochen hat nicht so naiv sein.


    Im Vergleich zuum "Regenten" wurde ich dort schon sofort mit genommen und der Hauptheld hatte für mich ein Gesicht und einen Charakter, den ich mochte. Der Personenkreis war für mich überschaubar und die Handlung spannend. Interessant für mich, weil ich es erst nicht lesen wollte, dachte es sei keine wirkliche SF. In diesem Buch lese ich (noch) sehr verkrampft weiter in der Hoffnung, dass es mich noch packt.

  • Hmmm dann bist Du jetzt 1 Jahr alt? Schließlich ist Ian erst 2013 gestorben und der Armageddonzyklus ist 1990 auf den MArkt gekommen, neue Bücher kommen noch, also wieso vor Deiner Zeit?

  • Weil ich ungefähr 1980, mit Joe Haldemans The Forever War, aufgehört habe, im grossen Stil Science Fiction, US-amerikanische Science Fiction, zu lesen. Damals füllten die schwarzen Rücken der SF-Klassiker, bei Heyne herausgegeben von Wolfgan Jeschke, Regalbretter bei mir ...

  • Ich habe vor ein paar Monaten ein SF-Buch gelesen, mit dem ich überhaupt nicht warm geworden bin, einmal lag das an den flachen Charaktere und der vorhersehbaren Geschichte, aber ganz stark hat mir die Komplexität und die ganzen technischen Details, wie in Andreas Büchern, gefehlt hat - und ich brauche auch immer ein paar Seiten, bis ich in die Welten reinkomme ;D


  • Weil ich ungefähr 1980, mit Joe Haldemans The Forever War, aufgehört habe, im grossen Stil Science Fiction, US-amerikanische Science Fiction, zu lesen. Damals füllten die schwarzen Rücken der SF-Klassiker, bei Heyne herausgegeben von Wolfgan Jeschke, Regalbretter bei mir ...


    Bei mir auch. :)

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen