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  • Hier ist Platz für Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein, die Ihr nach der Leserunde schreiben wollt. Es wäre schön, wenn sich hier möglichst alle beteiligen - zumindest ein Fazit zur Leserunde (auch eines der Autorin) ist immer interessant.


    Bitte vermeidet Spoiler in den Rezensionen, da diesen Thread vielleicht auch Leute lesen, die Heidis Buch noch nicht gelesen haben, es aber noch tun wollen!


    Außerdem wäre es sicherlich für Heidi sowie ihren Verlag Knaur, der uns freundlicherweise Freiexemplare spendiert hat, schön, wenn Ihr Eure Rezensionen nicht nur hier, sondern auch auf anderen Internetseiten, Blogs und so weiter einstellen mögt.

  • Ich habe die Leserunde mit Heidi wieder sehr genossen, vielen Dank noch einmal für die sehr nette Begleitung. Und ich hoffe doch sehr, dass wir ein neues Buch von dir dann vielleicht auch wieder hier gemeinsam lesen können?!


    Meine Meinung zum Buch:


    Titel: Mit dem Ende des Alten ist immer mehr Platz für Neues…


    Dies ist mein zweites Buch der Autorin und mit diesem Roman führt sie uns in das beginnende 20. Jahrhundert zum Ausbruch des ersten Weltkrieges.


    Als Leser lernen wir die ungestüme Selma Rosenbaum kennen, die zu den modernen Frauen der damaligen Zeit gehört, denn gerade hat sie das Autofahren gelernt und erkundet mit dem knallroten Auto ihres Verlobten Gero die Gegend um den Sommerfrischeort Baden- Baden. Doch die Idylle ist nur von kurzer Dauer, denn wir schreiben den Sommer 1913 und der erste Weltkrieg ist nicht mehr fern und wird die Welt komplett verändern. Und dann lernt sie auch noch den sympathischen Franzosen Robert kennen, der ihre Gefühlswelt komplett durcheinander wirbelt…


    Frau Rehn schafft es nicht nur die Hauptprotagonistin Selma zum Glänzen zu bringen, denn auch die Nebencharaktere wie Großmutter Meta, Selmas Freundin Constanze oder die Herren der Schöpfung sind sehr realistisch dargestellt, man fühlt und leidet mit den Charakteren.


    Der historische Roman erzählt in erster Linie nicht vom Krieg, sondern zeigt vielmehr den Umbruch der damaligen Zeit auf. Was änderte sich in der Gesellschaft? Inwiefern betrifft das unsere Protagonisten? Zudem wirft die Autorin ein Auge auf die Sexualität der Protagonisten, was mich ein wenig überrascht hat, aber nicht unangenehm zu lesen war. Die Schilderungen werden nur immer mal wieder am Rande erwähnt, dominieren aber keinesfalls die Handlung.


    Mir hat vor allem gefallen, dass die Schrecken des Krieges realistisch und nachvollziehbar erzählt worden sind. Nie hatte ich das Gefühl, dass etwas geschönt oder bagatellisiert worden ist. Als Leser ist man nicht direkt an der Front dabei, sondern erfährt über die Männer in der Geschichte was ihnen passiert ist.


    Mich hat dieser Roman überaus gut unterhalten und in eine Zeit katapultiert, über die jeder Deutsche durchaus Näheres wissen sollte, erst Recht wo der Beginn des ersten großen Krieges bereits hundert Jahre zurückliegt.


    Fazit: Ein gelungener Roman mit allem was man als Leser so braucht: Spannung, Liebe, Trauer, … Lesenswert und daher empfehle ich ihn gerne weiter.


    Bewertung: 4/ 5 Sternen


    -------------------------------------------


    An alle Leser, die hier Blut geleckt haben und gern noch einen ähnlichen Roman lesen wollen, denen rate ich zu Charlotte Roths "Als wir unsterblich waren" und derzeit lese ich auch noch von Micaela Jary "Das Haus am Alsterufer", was sich sehr schön anliest und in der Zeit des ersten Weltkrieges spielt.


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    Ansonsten findet ihr meine Rezension noch hier:


    Mein Blog: http://nicigirl85.blogspot.de/…rezension-heidi-rehn.html und http://nicigirl85.blogspot.de/p/im-august-2014.html


    Amazon: http://www.amazon.de/review/RNMD1JO7TPE3T/ref=cm_cr_rdp_perm


    Buechereule: http://www.buechereule.de/wbb2…ostid=2431406#post2431406


    Literaturschock: https://literaturschock.de/lit…/index.php?thread/34039.0


    Lovelybooks: http://www.lovelybooks.de/auto…7-w/rezension/1105309695/


    Vorablesen: http://www.vorablesen.de/buech…mer-mehr-platz-fuer-neues


    Wasliestdu.de: http://wasliestdu.de/rezension…mer-mehr-platz-fuer-neues

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)

  • Ihr Lieben,


    Vielen Dank für die angenehme Leserunde mit euch
    und ganz besonders herzlichen Dank an Heidi Rehn
    für die sympathische und aufmerksame Begleitung.


    Hier ist nun meine Rezi:


    Das Ende der Belle Époque


    Ein Luxushotel in Baden- Baden bildet den Rahmen der Geschichte von Selma,
    ihrer Familie und ihren Freunden.
    Dieses Hotel bewahrt die hermetische Welt der privilegierten Gesellschaft, einen Mikrokosmos,


    der seine Eleganz und Zeitlosigkeit aus der Belle Époque in die Jahre nach dem 1.Weltkrieg,- der
    Ur- Katastrophe des 20. Jh.,- hinüberzuretten versucht.


    Diese Welt bietet der verwöhnten Selma, Tochter reicher Eltern und verlobt mit einem jungen Anwalt
    aus bester Familie, die perfekte Bühne für ihre spontanen Ideen und Freizeitaktivitäten.


    Sie und ihr jüngerer Bruder Grischa sind typische Vertreter einer "Jeunesse Dorée" ,
    die sich an Statussymbolen, der Unangreifbarkeit ihrer Welt, gewürzt mit
    frivol- unverbindlichen Spielereien , vor allem aber am eigenen Ego berauscht.


    Selma taumelt wie ein Schmetterling von Blüte zu Blüte, von einer Zerstreuung in die
    nächste und vermeidet alles, was ihre selbstgebastelte Idylle stören könnte.
    So gestaltet sich auch ihre Freundschaft zu der jungen Constanze und dem französischen
    Photograph Robert zu Anfang gekünstelt und übertrieben theatralisch.


    Die drei steigern sich immer mehr in eine euphorische Rauschhaftigkeit und Erotik rein, die dennoch
    irgendwie inszeniert und unglaubwürdig wirkt.


    Auch ihre Verlobung mit Gero gestaltet sich schwierig, beide werden in den nächsten Jahren
    Momente großer Nähe und Innigkeit und Phasen der völligen Entfremdung durchleben.


    Die Erfahrungen und die Folgen des Kriegs, der 1914 so unerbittlich über Europa hereinbricht, werden das Leben
    aller Beteiligten verändern - so geschieht es auch Selma, ihrer Familie und ihren Freunden.


    Die so oft beschworene Freundschaft zwischen den jungen Leuten wird auf harte Proben gestellt,
    wird Risse bekommen und hinterfragt werden - dennoch lassen sie sich gegenseitig nicht los und jeder
    für sich muss einen langen, schwierigen Weg gehen und wird am Ende viel gelernt haben über das Leben und
    sich selber.


    Dass die "Goldenen Zwanziger Jahre" nur ein kurzes Luftholen zwischen zwei
    Kriegen sein würden und der vermeintliche Frieden von kurzer Dauer, konnte man damals
    zwar ahnen, aber auch leicht verdrängen.


    Dieser Gesellschaftsroman umfasst die Jahre 1913 - 1920 und wir erleben diese vergangene Welt
    verkörpert in den Protagonisten, die jeder für sich einen Aspekt und ein Lebensgefühl, eine besondere
    Erfahrung oder einen Typus darstellen und damit das Bild dieser Zeit farbig und lebensnah in Szene
    setzen und wie auf einer Bühne dramaturgisch entwickeln.


    Ich vergebe 4 von 5 Punkten.


    :winken:

  • Meine Rezension ist etwas lang geworden, ich hoffe, das ist in Ordnung :-[


    Inhalt:
    Die Familie des Zeitungsverlegers und Zentrumsabgeordneten Joseph Rosenbaum fährt alljährlich zur Sommerfrische nach Baden-Baden – so auch im Sommer 1913. Selma, die Tochter der Rosenbaums, genießt die träge Leichtigkeit des eleganten Lebens und wartet ungeduldig auf die Ankunft ihres Verlobten Gero. Als sich Gero entschuldigen läßt, schickt er seinen roten Audi als Entschädigung nach Baden-Baden, denn Selma hat kurz zuvor ihren Führerschein gemacht. Bei einem ihrer Ausflüge lernt sie den französischen Fotografen Robert kennen – und verliebt sich in ihn. Selma liebt aber auch Gero; während am politischen Horizont immer dunklere Wolken aufziehen, genießt sie das Leben in Berlin mit den beiden Männern, bis der Beginn des Ersten Weltkriegs alles auf den Kopf stellt.

    Meine Meinung:
    Da ich bei diesem Buch eher mit einem geschichtlichen Roman gerechnet hatte, hat mich die Sinnlichkeit der ersten Jahre überrascht – aber im positiven Sinne. Aber es ist keine leichte Liebesgeschichte, auch wenn man auf den ersten Seiten den Eindruck gewinnen könnte, vielmehr durchläuft die Handlung eine dramatische Entwicklung und unterwirft ihre Protagonisten durch den Weltkrieg einem Reifeprozess, den sie 1913 nicht für möglich gehalten hätten.


    Die Autorin schafft es, durch detaillierte Beschreibungen die Atmosphäre der damaligen Zeit in den gehobeneren Familien einzufangen: die elegante Leichtigkeit des Seins vor dem Krieg, die Überzeugung, daß der Krieg spätestens bis Weihnachten 1914 gewonnen sein wird, die folgende Ernüchterung und seine Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit der jungen Männer, die an die Front geschickt wurden. Geschickt verwebt Heidi Rehn die geschichtlichen Hintergrundinformationen in die Handlung; neben den Auswirkungen des Krieges auf das gesellschaftliche Leben bekommt man bspw. auch die Bombenangriffe auf die lothringische Stadt Metz hautnah mit.


    Die Charaktere sind sehr detailliert gezeichnet und machen eine tolle Entwicklung mit. Die junge Selma genießt das privilegierte Leben in vollen Zügen, ihr Hauptaugenmerk liegt auf den gesellschaftlichen Vergnügungen und den modischen Trends der damaligen Zeit. Mit Gero lebt sie eine moderne Beziehung, Geschlechtsverkehr vor der Ehe ist kein Tabu für die Beiden, und sie lassen sich gegenseitig ihre Freiräume. Sehr zum Entsetzen von Selmas Mutter Hedda, die konservativ eingestellt und darauf bedacht ist, daß der Anstand gewahrt wird.
    Selma genießt es, sowohl von Gero als auch Robert begehrt zu werden – was gibt es Besseres, als mit zwei attraktiven Männern zur Tanzgesellschaft zu erscheinen und die neidischen Blicke der anderen Frauen auf sich zu wissen. Ich bin normalerweise kein Freund von erotischer Literatur, aber in diesem Buch fand ich diese Szenen sehr gut beschrieben, bekommen wir doch durch sie einen Einblick in das Innerste der Charaktere, welches für die weitere Entwicklung wichtig ist. Außerdem beschränken sich die erotischen Beschreibungen hauptsächlich auf die Vorkriegsjahre, denn auch Selma macht kriegsbedingt eine Entwicklung durch, die ich ihr anfangs nie zugetraut hätte.
    Von der oberflächlichen und vergnügungssüchtigen Selma entwickelt sie sich zu einer verantwortungsbewußten und selbständigen Frau, die gleichermaßen zwischen zwei Männern steht, aber sich ihrer Verantwortung und Loyalität bewußt ist.


    Es dauert eine Zeit, bis wir Gero kennenlernen: ich war sehr gespannt auf ihn, da ich ihn aufgrund seiner Zugehörigkeit zu den Deutschnationalen eher als steif und konservativ erwartet habe. Aber er läßt Selma ihre Freiheiten, die er auch für sich selber in Anspruch nimmt. Er hat ein Geheimnis, das Selma bald herausfindet, und immer deutlicher wird seine innere Zerrissenheit und da damit verbundene Einsamkeit. Durch seine Erfahrungen an der Westfront bei Verdun macht er eine tragische Entwicklung mit und wurde für mich zu einem der stärksten Charaktere dieses Buches.


    Selma lernt 1913 bei einem ihrer Ausflüge die junge Constanze kennen, zwischen den beiden ungleichen Frauen entwickelt sich eine langjährige Freundschaft. Während Selma das Leben lebt, wird Constanze in naher Zukunft in Berlin ein Ingenieursstudium beginnen, Vergnügungen sind ihr nicht so wichtig. Durch die beruflichen Ambitionen ihrer Freundin fühlt sich Selma ab und an etwas zurückgesetzt, so daß sie Constanze gerne etwas von oben herab als „Küken“ bezeichnet.


    Der französische Fotograf Robert Beck schafft es mit seiner charmanten und anziehenden Art, Constanze und Selma für sich einzunehmen; zwischen den Dreien entwickelt sich eine sommerleichte Freundschaft, die aber mit Selma tiefergeht. Sehr zum Verdruss von Constanze, deren Freundschaft zu Selma in den nächsten Jahren immer wieder darunter leiden wird. Aber auch Robert kämpft mit einer Traurigkeit, über die er nicht sprechen möchte. Als der Krieg ausbricht, gehört Robert plötzlich zu den Feinden: hat ihre Freundschaft noch eine Chance?
    Leider hat Selmas Bruder Grischa, der ein Auge auf Constanze geworfen hat, neben Robert keine Chance.


    Ein weiterer spannender Charakter ist Selmas Großmutter Meta, eine überzeugte Feministin, die es gerne sehen würde, wenn ihre Enkeltochter ihr schriftstellerisches Talent nutzen würde – Selma hat daran jedoch kein Interesse. Metas konservative Tochter Hedda hat es oftmals nicht leicht mit der modernen Mutter und Tochter.


    Mich konnte die Entwicklung des Buches überzeugen, auch wenn manchmal für meinen Geschmack zu viele Zufälle beteiligt waren - das Ende rundet das Buch perfekt ab.


    Zur Leserunde:
    Diese Runde hat mir sehr viel Spaß gemacht und möchte dir, liebe Heidi, ein dickes Dankeschön für deine tolle Unterstützung dieser Runde aussprechen. Ich würde mich freuen, wenn wir uns bei einem deiner nächsten Romane hier wieder lesen würden.


    Meine Rezension erscheint bei:
    Amazon
    Großes Literaturschock-Bücherforum
    Literaturschock.de
    LovelyBooks

  • Ich möchte mich bei euch allen, die ihr hier so fleißig gelesen und eure Meinung so ausführlich und konstruktiv kund getan habt, bedanken. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe einige sehr interessante Dinge erfahren und gelernt, was für mich als Autorin wichtig ist. Falls ihr Interesse habt, lese ich gern wieder mit euch gemeinsam. Mein nächster Roman, an dem ich derzeit fleißig schreibe, erscheint im Sommer 2015 bei Knaur und wird "Tanz des Vergessens" heißen. zeitlich schließt er an den "Sommer der Freiheit" an, aber ansonsten ist es eine völlig neue Geschichte..... :)


  • Ich möchte mich bei euch allen, die ihr hier so fleißig gelesen und eure Meinung so ausführlich und konstruktiv kund getan habt, bedanken. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe einige sehr interessante Dinge erfahren und gelernt, was für mich als Autorin wichtig ist. Falls ihr Interesse habt, lese ich gern wieder mit euch gemeinsam. Mein nächster Roman, an dem ich derzeit fleißig schreibe, erscheint im Sommer 2015 bei Knaur und wird "Tanz des Vergessens" heißen. zeitlich schließt er an den "Sommer der Freiheit" an, aber ansonsten ist es eine völlig neue Geschichte..... :)


    Da bin ich auch sehr gerne wieder dabei, liebe Heidi.
    Schon der Titel klingt sehr vielversprechend. :winken:

  • Dann kommt hier auch noch meine Rezi (auf Literaturschock hab ich sie auch schon eingestellt und werde sie noch bei amazon.de posten).


    Als Selma, jung, hübsch und selbstbewusst, mit ihrer wohlhabenden Familie den Sommer 1913 in Baden-Baden verbringt, könnte das Leben für sie nicht angenehmer sein. Gut, ihren Verlobten Gero hätte sie gern an ihrer Seite gehabt, doch immerhin hat er ihr sein nagelneues Auto geschickt, und sie genießt es, mit ihrem Bruder Spritztouren zu unternehmen, Galadinners und Bälle zu besuchen, ihre neue Freundin Constanze zu treffen und es sich einfach gutgehen zu lassen. Nicht einmal die spießige Mutter kann ihr die gute Laune verderben, und als sie den charmanten französischen Fotografen Robert kennenlernt, kann sie dem Kribbeln im Bauch nicht widerstehen und lässt sich auf einen heftigen Flirt mit ihm ein.


    Gerade mal ein Jahr später liegt die Welt, die Selma kannte, in Trümmern. Nicht nur, weil sie persönlich einige Tiefs erleben musste, sondern weil das Unfassbare geschehen ist - nach dem Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo hatte man die Gefahr eines Krieges noch großspurig weggeredet, doch nur wenig später stehen sich Deutschland und Frankreich in den Schützengräben gegenüber. Selma muss um Gero und ihren Bruder bangen und fragt sich auch, was aus Robert geworden ist. Und auch wenn Berlin weit weg von der Front ist, machen sich die Auswirkungen des Krieges auch im zivilen Leben immer mehr bemerkbar.


    Was wie eine locker-leichte, romantische Dreiecksgeschichte beginnt und mir fast ein bisschen zu seicht wirkte, entwickelt sich nach und nach zu einem beklemmenden Porträt dieses ersten weltumspannenden Krieges. Selma, anfangs ein verwöhntes, großspuriges Töchterchen aus reichem Hause, die gar nicht immer so sympathisch wirkte, muss, wie auch ihre Freunde und ihr Bruder, schneller erwachsen werden, als ihr lieb ist, als der Krieg ausbricht.


    Heidi Rehn punktet mit guter Recherche und vielen kleinen, interessanten Details sowohl zum Krieg als solchem als auch über die Zeit zwischen 1913 und 1920, so dass die Atmosphäre förmlich mit Händen zu greifen ist, was mir in einigen Kapiteln über die Schrecken des Krieges ziemlich an die Nieren ging.


    Es gab eine Entwicklung, die mich mal kurz die Augen hat verdrehen lassen, weil sie mir erst etwas unrealistisch vorkam, aber letztendlich fügte sich auch diese gut in den Gesamtkontext ein und war für den Plot einfach notwendig. Was mir auch nicht so gut gefallen hat: manche Erläuterungen zum historischen Hintergrund werden den Figuren als wörtliche Rede in den Mund gelegt, was manchmal ein wenig sperrig wirkte.


    Ansonsten habe ich zwar nicht alle Hauptfiguren ich durchgehend gemocht, aber gerade deshalb empfand ich sie als ziemlich authentisch. Dafür sind mir einige Nebenfiguren wie Selmas Bruder Grischa und die resolute Oma Meta sehr ans Herz gewachsen. Ein wenig schade fand ich, nicht mehr über Robert zu erfahren, ich hatte mir noch mehr über seinen Hintergrund erwartet.


    Der Lesezeitpunkt für diesen unterhaltsamen und auch, um ein altmodisches Wort zu gebrauchen, lehrreichen Roman war überdies perfekt, da der 1. Weltkrieg durch die zahlreichen Gedenkfeiern zum 100. Jahrestag des Kriegsbeginns gerade wieder sehr präsent ist.


    4 Ratten gab's dafür von mir.

    Nicht müde werden,sondern dem Wunder wie einem Vogel die Hand hinhalten.<br />-Hilde Domin-

  • Sommer 1913 in Baden-Baden, die Familie Rosenbaum findet sich wie jedes Jahr in Baden-Baden zur Sommerfrische ein. Selma, die Tochter, genießt das Ambiente, die Tanzabende, den Flair und den Flirt mit dem französischen Fotograf Robert. Hiermit beginnt eine Familiengeschichte rund um Selma und ihrem Verlobten Gero, ihrem Vater Joseph, dem Zeitungsverleger und Zentrumspolitiker, ihrer Mutter Hedda, ihr Bruder Grischa, ein Kampfflieger, ihrer genialen witzigen Großmutter Meta und ihrer Freundin Constanze.


    Fazit:


    Der Roman spielt überwiegend in Berlin und Baden-Baden, als Leser erlebt man den Flair der damaligen Zeit, mit der Entstehung von Filmspielhäusern, Tanzsälen. Man flaniert mit Selma auf dem Kürfürstendamm und erlebt hier die verschiedenen Arten der Fortbewegungsmittel, ob Pferdedroschke, Straßenbahn oder Fahrrad. Der Leser wird hier mitgenommen und nimmt am Berliner Leben teil.


    "Der Sommer der Freiheit" spiegelt auch die Aufbruchstimmung die in Deutschland bestimmte, wider, ein Vorwärtsdrang bzw. Drang nach Veränderungen. Besonders in den Frauenbewegungen oder den Frauenromanen, in denen die Darstellerinnen selbstbewusst sind und Änderungen vorantreiben. Die Damen wollen nicht mehr nur schön aussehen, sondern auch mitbestimmen können.


    Doch im Jahre 1914 bricht auch der 1. Weltkrieg aus und auch damit beschäftigt sich der Roman. Das Leid, was jeder Krieg mit sich bringt, wird dadurch deutlich, dass die Straßen von verletzten Kriegsveteranen gesäumt sind oder Hotels als Lazarette dienen. Fast jede Familie hat Männer an die Front geschickt. Und dann entweder dort im Schützengraben verliert oder diese als seelisches Wrack oder Krüppel in die Heimat zurückkehren. Die Menschen werden an der Front in kürzester Zeit zu Unmenschen und das sinnlose Töten beginnt.


    In den kleinen Details des Romans wird für mich die perfekte Recherche zu diesem Roman deutlich, als Leser merkt man, dass sich Heidi Rehn sehr mit dem Alltag rund um den 1. Weltkrieg auseinandergesetzt und hier mit diesem Werk sehr gut umgesetzt hat.
    Hier ist auch das Glossar und das Nachwort zu erwähnen, was dem Leser vieles verdeutlicht.


    Weiter oben habe ich bereits die Aufbruchstimmung erwähnt, die in Deutschland vorherrschte. Dies wird auch durch die Hauptprotagonistin Selma deutlich. Sie ist einen junge, weltoffene, modebewusste, mutige und willensstarke junge Frau. Sie vertritt rigoros ihre Meinung und lässt sich nicht durch ihre Mutter, in die für sie vorgesehene Rolle als junge Dame pressen. Sie liebt das Leben und weiß mit ihren Reizen zu spielen, aber sie entwickelt sich im Laufe der Geschichte und sie weiß, wie wichtig Freundschaft neben der eigenen Freiheit ist.


    Mit einer weiteren Protagonisten hab ich mich noch mehr verbunden gefühlt, Constanze - das Küken. Constanze und Selma lernen sich während der Sommerfrische im Jahr 1913 kennen und werden wahre Freunde. Constanze ist ebenfalls jung, weltoffen, willensstark und zielsicher, denn sie möchte in Berlin ein Ingenieurstudium abschließen, um die eigenen Ideen und Entwicklungen in der väterlichen Maschinenfabrik um zu setzen. Doch viel mehr kann ich gar nicht zu ihr sagen, es würde zu viel vom Inhalt verraten.


    Mit "Der Sommer der Freiheit" habe ich herrliche Lesestunden verbracht, da ich mich in die Zeit der Berliner-Aufbruchstimmung versetzt gefühlt habe und ich noch so einiges über die damalige Zeit gelernt habe. Eine eindeutige Leseempfehlung.
    Mit folgendem Buchzitat möchte ich enden:
    "Die Freiheit zu haben, alles zu tun, ist das eine. Mit ihr richtig umzugehen, um auf Dauer zu überleben, das andere.

  • Hallo zusammen,


    da die Runde inzwischen sehr ruhig geworden ist, möchte ich sie hiermit gerne abschließen. Es wäre schön, wenn die restlichen Rezensionen noch eintrudeln würden (meine folgt in den nächsten Tagen :-[) - ausstehende Beiträge sind wohl nicht mehr zu erhoffen...


    Dir, liebe Heidi, möchte ich ganz herzlich danken! Du hast uns so toll begleitet, warst immer zu Stelle und hast so offen über Dein Buch gesprochen - das war wirklich großartig! Ich hoffe sehr, dass wir uns bald wieder hier lesen! Bis dahin wünsche ich Dir viel Freude beim Schreiben und ebenso viel Erfolg mit Deinen Büchern!


    Liebe Grüße
    dubh

  • Meine fehlte auch noch, entschuldigung! Vielen Dank, Heidi, für die intensive Begleitung, ich hoffe, wir wiederholen das beim nächsten Buch, ich wäre auf jeden Fall wieder dabei!


    Meine Rezension: (auch bei amazon)

    Baden-Baden im Sommer 1913. Wie jedes Jahr fährt die Familie Rosenbaum zur Sommerfrische nach Baden-Baden. Insbesondere die junge Selma genießt diese sommerlichen Aufenthalte in vollen Zügen. Da ihr Verlobter Gero in Berlin aufgehalten wurde, schickt er ihr zur Entschädigung sein Auto. Zum Entsetzen ihrer Mutter Hedda, die es höchst unschicklich findet, dass eine junge Frau selbst Auto fährt. Zum Glück hat Selma hier Unterstützung durch ihren Verlobten und auch ihr Vater findet nichts dabei, genausowenig wie ihre Großmutter Meta, die deutlich moderner eingestellt ist als ihre eigene Tochter. Durch Zufall lernt Selma auf einer ihrer Fahrten die Familie Weißkirchner kennen, bestehend aus dem Vater und seiner Tochter Constanze. Selma nimmt das „Küken“, wie sie die wenige Jahre jüngere Constanze liebevoll-herablassend nennt, unter ihre Fittiche und die beiden jungen Frauen sind nun oft gemeinsam unterwegs. Bei einem Ausflug ins benachbarte Frankreich lernen sie den jungen und feschen Fotografen Robert Beck kennen. Zwischen den drei jungen Menschen entwickelt sich eine Freundschaft mit tiefen Gefühlen.


    Doch es ist das Jahr 1913 und die Unschuld hat bald ein Ende, die Welt versinkt im Schlamm und Blut der Schützengräben des Ersten Weltkriegs, der die Freundschaft der drei auf harte Proben stellen wird.


    Der Beginn des Ersten Weltkriegs ist dieses Jahr 100 Jahre her. Ein Grund für viele Bücher, die in dieser Zeit spielen. Heidi Rehn schildert anschaulich den Kontrast zwischen den sorgenlosen Vorkriegsjahren und dem danach folgenden Grauen und trifft die unterschiedlichen Stimmungen und Atmosphären der Jahre 1913 bis 1920 meiner Meinung nach hervorragend.


    Ihre Figuren entwickeln sich entsprechend und dies immer wieder auf eine Art und Weise, die für mich als Leser unerwartet und überraschend kommt. Auch die Handlung ist nicht vorhersehbar, was mir sehr gut gefallen hat, man fiebert immer wieder mit, man denkt, man weiß, was als nächstes passiert und dann kommt es doch ganz anders. Für einen historischen Roman, der an gewisse Eckdaten gebunden ist, ganz erstaunlich und meiner Meinung nach sehr gut gelungen.


    Ich freue mich schon sehr auf das nächste Buch der Autorin, welches zeitlich anschließend in der Weimarer Republik spielen wird und im Sommer 2015 erscheinen soll.

  • Hier meine Rezi zu habe sie aus LB rüberkopiert
    hatte mir das Buch nach erscheinen selbst gekauft ....


    Sommer der Freiheit
    von Heidi Rehn


    Selma ist eine verwöhnte Tochter eines reichen Zeitungsverlegers. Der vater ein Humorvoller und Gutmütiger Mensch , Grischa ihr Bruder der sie vergöttert und Großmutter eine herzerfrischende Person mit dem Herz auf dem rechten Fleck. Für Selma gibt es nur vergnügen , Bälle , Geld ausgeben und Reisen , Verantwortung kennt sie nicht. Nur das Hier und Heute. Wie immer ist man von Berlin aus in die Sommerfrische nach Baden-Baden


    gereist . Hier lernt sie ihre neue Freundin Costanze kennen , Tochter eines Maschinenfabrikanten , aber die ist das genaue Gegenteil von Selma, ernsthaft und Verantwortungsbewusst , sie studiert auch Maschinenbau .



    Ich habe diese Rezi
    bei Lovleybooks ,
    was liest du
    Thalia
    mayrische
    Histocouch und
    Amazon veröffentlicht ....
    Gero Selmas Verlobter und zukünftiger Ehemann , verwöhnt sie ebenfalls . Aber das hält sie nicht davon ab sich im Urlaub in den Franzosen Robert zu verlieben . Sie betrügt ihn nach Strich und Faden , auch noch nach der Ehe kann sie die Finger nicht von ihm lassen. Auch Gero hat ein dunkles Geheimnis , das Selma überraschend entdeckt , aber von dem Gero nichts weiß. Sie Jubelt ihm auch Alma , als sein Kind unter..


    Doch dann bricht der 1. Weltkrieg aus und nichts ist mehr wie vorher , Grischa und Gero müssen in den Krieg , Grischa wird schwer verletzt und Gero gilt in Frankreich als vermisst.


    Großmutter Meta unterstützt Selmas Vorhaben , Gero in Frankreich zu suchen . Mit Robert und Costanze macht sich Selma auf um in Frankreich Gero zu suchen.


    Eine gefahrvolle und gefährliche Reise beginnt , schließlich begeben sie sich in Feindesland.


    Das vorhaben gelingt zwar , Gero über die Schweiz heraus zuschaffen , aber er ist ein gebrochener Mann …..


    Grischa ist in Costanze verliebt , aber auch sie hat ein Auge auf Robert geworfen , ob aus ihnen einmal ein Paar werden wird und ob Selma und Robert wieder zueinanderfinden wird ist fraglich.....


    Wie die Geschichte enden wird muss der Leser selbst erfahren....



    Die Autorin Heidi Rehn , hat sich mit ihrem neuen Roman auf Neuland gewagt , diesmal eine Familiensaga anstatt Mittelalter Epos. Sie beginnt im 20. Jahrhundert und erzählt facettenreich, vom Leben vor , während und nach dem 1.Weltkrieg. Eine Familiengeschichte mit vielleicht etwas Zuviel Erotik und Sexuellem Hunger gespickt. Vom Grauen des Krieges , dem Hunger , dem Leid, das Elend in den Schützengräben , die vom Trauma geplagten Soldaten ,aber auch das Leben der geplagten Bevölkerung . Ein Spannender Roman , Bildhaft und lebendig erzählt.

    Einmal editiert, zuletzt von Arietta ()

  • Es tut mir leid, daß ich so lange gebraucht habe.
    Ich weiß nicht warum ich mich mit dieser Rezension so schwer tue. Am Buch liegt es nicht.


    Der letzte „Sommer der Freiheit“ vor dem 1. Weltkrieg


    Die 21jährige Selma Rosenbaum verbringt, wie jedes Jahr, gemeinsam mit ihrer Familie die Sommerfrische in Baden-Baden. Ihr Vater ist Zeitungsverleger und Abgeordneter in Berlin und Selma hat es in ihrem bisherigen Leben an nichts gemangelt.


    Im Sommer 1913 erwartet sie ihren Verlobten, den Rechtsanwalt Gero von Sudloff, in Baden-Baden. Leider ist er geschäftlich verhindert und als Entschuldigung sendet er Selma seinen Wagen. Einen roten Audi Typ C mit offenem Verdeck. Hinter dem Rücken ihrer Eltern, jedoch mit Wissen ihrer Großmutter und ihres Bruders hat Selma den Führerschein gemacht und nun vertreibt sie sich die Zeit, die sie ohne ihren Verlobten verbringen muss, mit kurzweiligen Fahrten.


    Als sie auf einer dieser Erkundungsfahrten gemeinsam mit ihrem Bruder Grischa mit dem Auto liegen bleiben lernen sie Constanze Weißkirchner kennen – statt für Mode, Partys oder andere Vergnügungen interessiert sich Constanze für Motoren. Sie ist in der Maschinenfabrik ihres Vaters beschäftigt und möchte Ingenieur werden.


    Selma und Constanze verstehen sich auf Anhieb sehr gut. Auf einem ihrer Ausflüge ins Elsass lernen sie den französischen Fotografen Robert Beck kennen. Immer wieder treffen sich die beiden Frauen mit Robert und verbringen den Tag gemeinsam. Sie sind jung, ausgelassen und wissen nicht, daß es in diesem Jahr vorerst ihr letzter „Sommer der Freiheit“ sein wird. Im darauf folgenden Jahr 1914 bricht der 1. Weltkrieg aus.


    Nach der Sommerfrische kehrt Selma mit Gero nach Berlin zurück. Es scheint sie hätte ihr Glück gefunden – bis sie auf einer Abendveranstaltung Robert wieder trifft.


    Mein Fazit:


    Ich tue mich sehr schwer bei diesem Roman mit einer Rezension, leider weiß ich nicht so genau warum. Es gäbe so viel zu schreiben, doch das wäre allesamt gespoilert.


    Es ist das 1. Buch das ich von der Autorin Heidi Rehn gelesen habe und es hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm und das Buch liest sich flüssig.


    Die Protagonisten sind allesamt sehr schön ausgearbeitet.


    Selma, die vom Leben bisher nur verwöhnt wurde. Sie muss sich über nichts Gedanken machen, die gebratenen Tauben fliegen ihr direkt ins (sorry) Maul. Für ihr Alter und in der Zeit in der der Roman spielt ist sie meiner Meinung nach sehr forsch. Sehr selbstbewusst und fast schon revolutionär kommt sie eher nach ihrer Großmutter Meta nach als ihrer Mutter Hedda.


    Constanze ist das totale Gegenteil von Selma. Sie interessiert sich für Motoren, arbeitet in der Maschinenfabrik ihres Vaters und wird diese später auch einmal erben. Mode, Tanzveranstaltungen und all die Dinge die Selma so faszinieren sind Constanze eher fremd. Aufgrund ihres Lebensalters und der fehlenden Erfahrung in Dingen des Amüsement wird sie von Selma manchmal liebevoll, manchmal aber auch herablassend „Küken“ genannt. Für mich ist Constanze jedoch die, die fester mit beiden Beinen auf dem Boden steht.


    Robert, der französische Fotograf, behandelt Selma und Constanze fast mit der gleichen Liebenswürdigkeit. Tief in seinem Inneren hat er sein Herz jedoch nur an eine der beiden Damen verloren. Auch wenn er mit Ausbruch des 1. Weltkrieges auf einmal zur feindlichen Seite gehört, bleibt die Freundschaft und der Kontakt zwischen Selma, Constanze und Robert bestehen.


    Gero, der Verlobte von Selma, ist mir anfangs sehr unsympathisch. Weil er selbst nicht nach Baden-Baden kommen kann, schickt er schwülstige Liebesbriefe, sehr anzüglich und für die damalige Zeit eigentlich viel zu freizügig im Gebrauch eindeutiger Worte. Sein Charakter entfaltet sich erst so richtig während des Krieges. Er hat seinen Weg gefunden.


    Hedda, Selmas Mutter, ist erzkonservativ und hat während des Krieges auch nicht wirklich verstanden, daß alle Menschen Entbehrungen hinnehmen müssen. Statt dessen nörgelt sie über dieses und jenes und wenn ihr etwas nicht passt versteckt sie sich hinter ihrer Migräne.


    Bruder Grischa (Christian) ist auch am Anfang eher unscheinbar und blass, entwickelt sich dann aber auch zu einem sehr liebenswerten Charakter der seine Erfüllung im Fliegen gefunden hat – und dann den Krieg in der Luft erlebt.


    Großmutter Meta ist eine sehr starke Persönlichkeit, von ihr hat Selma sehr viel mitbekommen. Wenn ihre Tochter Hedda das kleine Geheimnis ihrer Mutter kennen würde, würde sie tagelang in Migräne verfallen.


    Das waren die für mich wichtigsten Charaktere im Buch. Natürlich gibt es noch andere, auffällige und weniger auffällige Mitmenschen.


    Der 1. Weltkrieg ist nicht vordergründige Handlung aber es wird sehr gut beschrieben was Krieg aus einem Menschen machen kann und wie er von den unterschiedlichen Beteiligten gesehen wird. Gero, im Schützengraben an der Front, und Grischa von seinem Flugzeug aus erleben beide das Gemetzel auf unterschiedliche Art und Weise aber für beide Männer ist es ein prägendes Erlebnis auf das sie ganz sicher gerne verzichtet hätten.


    Meine Rezension erscheint bei:


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    auf meiner Facebook- und Google+-Seite
    auf der FB-Seite von Heidi Rehn


    Herzlichen Dank liebe Heidi für die Begleitung dieser Leserunde und Dankeschön auch an den Verlag für das Rezensionsexemplar.
    Danke an meine MitleserInnen für die - wie immer - angenehme Runde.

  • Ich möchte mich auch noch einmal ganz herzlich bei euch allen für die anregende, faire und offene Diskussion hier bedanken. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mich mit euch über meinen Roman und eure Leseeindrücke auszutauschen. Ganz herzlichen Dank auch, dass ihr so fleißig rezensiert und eure Anmerkungen auch so weit im Netz verstreut.


    Wenn ihr Lust habt, wieder gemeinsam mit mir zu lesen :lesen:, stehe ich euch jederzeit gern zur Verfügung. Gerade bin ich mitten im nächsten Manuskriüpt, das, wie gesagt, zeitlich an den "Sommer der Freiheit" anschließt, aber eine völlig neue Geschichte mit neuen Charakteren und Schauplätzen ist. Es erscheint im Sommer 2015 wieder bei Knaur als Taschenbuch.


    Sonnige Grüße und hoffentlich bis bald mal wieder :winken:
    Heidi

  • Gerade bin ich mitten im nächsten Manuskriüpt, das, wie gesagt, zeitlich an den "Sommer der Freiheit" anschließt, aber eine völlig neue Geschichte mit neuen Charakteren und Schauplätzen ist. Es erscheint im Sommer 2015 wieder bei Knaur als Taschenbuch.


    Ich hab ja auf Facebook schon geschrieben - gerne wieder hier in einer Leserunde ! :winken: