01: Anfang - Seite 65

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  • Hallo Ihr Lieben,


    hier treffen wir uns ab dem 29.08.2014 zur Leserunde zu dem Buch "Katerstimmung" und ich begrüße alle TeilnehmerInnen und ganz besonders Philipp Reinartz, der uns hier zum ersten Mal begleiten wird. Schön, dass Du, lieber Philipp, mit dabei bist! :-*


    Bitte lest Euch kurz vorher nochmal die Informationen zu Leserunden und auch die neuen Ausführungen zur Netiquette durch.
    Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.


    Wenn ihr erst ein paar Tage später in die Leserunde einsteigen könnt, dann wäre es gut, wenn ihr hier oder per PN an den Moderator kurz Bescheid geben würdet.


    Es wäre schön, wenn ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können. Grobe Faustregel ist hierbei, dass bitte pro Tag nicht mehr als ein Abschnitt gelesen und dazu gepostet werden sollte! :winken:


    Hier könnt Ihr vom Anfang bis Seite 65 schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    Ich wünsche uns nun allen viel Spaß beim Lesen und Diskutieren!


    Liebe Grüße
    odenwaldcollies :winken:

  • Bin ich die Erste?


    Erstmal ein Hallo an dich Philipp und meine Mitlesenden :winken:


    Ich habe gestern abend den ersten Abschnitt gelesen: anfangs hatte ich etwas Probleme mit den teilweise sperrigen Formulierungen, aber nach ein paar Seiten habe ich mich daran gewöhnt. Das geht mir aber meistens so bei Sätzen, die mit wenigen Worten vollgepackt sind mit Aussage plus Empfinden - und ich mag solche Sätze, brauche aber immer etwas Eingewöhnung.


    Aber nun zum Inhalt: daß Max in seinem Job beim Fernsehen nicht sehr glücklich ist, merkt man ziemlich schnell ;D Und ich kann seine Gründe dafür verstehen - vorallem, weil es auch noch so ein Proll-Privatsender ist, hauptsache Quote, blutig und spektakulär mit Sendungen und Nachrichten, die die Welt nicht braucht. Max selber ist aber auch ziemlich verpeilt und chaotisch und hat keinen Plan, was er beruflich überhaupt machen will. Wie er zu dem Volontariat gekommen ist, spricht Bände ;D Aber es ist extrem clever von ihm, wie er durch seinen Inkognito-Zweitjob beim Express an die neuesten Boulevardneuigkeiten kommt. Doof ist er nicht.


    Grinsen mußte ich bei seiner Einschätzung des Magisters: genau das gleiche sagt mein Mann auch immer :D


    Und dann hat Max noch den Job bei der Werbeagentur. Ohja, ich könnte mich auch immer innerlich beömmeln, wenn die Leute ihre ganzen englischen Superwörter vom Stapel lassen, weil sich das total hip und trendy anhört - und im Endeffekt weiß keiner, um was es eigentlich geht ;D Sag mal, stimmt das wirklich mit den Namen der Fußballer, daß diese sich Künstlernamen geben, weil ihre eigentlichen Namen zu kompliziert sind? Und die Zylinderkopfschraube ist auch klasse :totlach:
    Mir gefällt es gut, wie die Medien und auch Werbeagenturen auf den Arm genommen werden, ich hatte hier ein Dauergrinsen im Gesicht.


    Aber mit dem neuen Namen für den Fußballer und die Zylinderkopfschraube wird das jetzt erstmal nix werden, wenn Max nach Valencia fliegt. Daß er das Muffensausen kriegt und wissen will, was letzte Nacht geschehen ist, kann ich gut verstehen. Wenigstens ist er nicht alleine unterwegs, das ist bestimmt kein Fehler - aber ich glaube nicht, daß sie wirklich am gleichen Tag wieder nach Deutschland kommen werden. Ich bin ja gespannt, was in der Nacht tatsächlich passiert ist. Bedeutet das "Wait for you" (ich persönlich kann diese blöden Abkürzungen gar nicht leiden :-[) wirklich das, was Max denkt? Der Zettel scheint ja wirklich von ihr zu sein, aber sie wußte doch, daß sie am nächsten Tag nach Spanien zurückkehren würde, warum hat sie Max nichts davon gesagt?


    Lenny und Wilhelm können gegensätzlicher nicht, aber sie sind alle Drei die besten Freunde. Nun bin ich gespannt, was unsere drei Helden in Spanien erwartet.

  • Aaah, hier geht es los... Also, ich bin so weit. Landung in Valencia.


    Ich bin etwas hin- und hergerissen. Für Prollfernsehen und Prollmedien habe ich ja auch nichts übrig, selbst wenn ich Fotos von Ziegen mit zwei Köpfen natürlich auch horizonterweiternd finde irgendwie. Hin und wieder. Ich finde es aber nicht schlimm, wenn bei der Arbeit Slang gesprochen wird wie "zielgruppig" und "Leg mir mal die Leiche auf den Server". So dämliche Sätze hab ich auch schon gesagt. Macht ja auch Spaß. Und Hauptsache das Arbeitsergebnis stimmt und bringt Kohle.


    Ehrlich gesagt nervt mich Max etwas. Ich bin froh, dass er nicht mein Praktikant ist. Das ist so ein nörgeliger Vertreter der Generation Y, für den anscheinend jeder Arbeitstag eine Casting-Show ist, bei der die erfahrenen Profis dem Praktikanten beweisen müssen, dass sie gut genug für ihn sind. *knurr* Hey, mit 28, da habe ich ... berufliche Heldentaten vollbracht und so.


    Aber gut... Nun sind wir also in Valencia. Wenn Max ein paar Mal in Peinlichkeiten gerät, umso besser. Ich hoffe, er macht einen gewissen Reifeprozess durch. Bin mal gespannt, was noch so passiert.


    Sprachlich finde ich den Roman jedenfalls 1a ausgefeilt und treffend formuliert. Die drei Freunde sind so ein typisches Klischee-Dreiergespann mit dem Aufreißer, dem Nerd und dem Typen, mit dem wir uns identifizieren sollen.

  • Ich habe es heute auch geschafft, den ersten Abschnitt zu lesen.
    Ganz ehrlich, auf den ersten Seiten hab ich mir gedacht, ich bin zu alt (oder einfach zu uncool ;D ) für dieses Buch.


    Einige Andeutungen habe ich ja noch verstanden, vieles rauscht aber auch an mir vorüber. Da ich seit Jahren außer Nachrichten konsequent kein TV mehr gucke, bleibe ich von vielem verschont. Ich hasse Werbung und schaue, was ich schauen will, lieber auf DVD.


    Für welche Zielgruppe ist das Buch denn gedacht, Philipp? Also so rein alterstechnisch? Mitte 20 bis 30?
    Dann bin ich mit Mitte 30 gar nicht sooo weit weg, aber es kommt mir trotzdem vor wie eine andere Welt ;)


    Über ein paar Dinge musste ich aber schon schmunzeln. Die Seitenhiebe zum Magister-Studiengang und die Sportstudenten :D
    Max und sein Proletariat, äh nein, Volontariat sind furchtbar. Wobei er ja selbst schuld ist, er hätte das ja nicht annehmen müssen. Aber wo kein besserer Plan B ist...


    Die Begegnung mit Ana und sein totaler Aussetzer, da hab ich beinahe das Fremdschämen angefangen! Erstaunlich, dass sie ihn nicht sofort hat stehenlassen. Aber war er dann wirklich mit ihr in dem Zimmer, ist das echt ihr BH? Ich glaub das ja alles noch nicht so ganz und könnte mir vorstellen, dass er das "W84U" nun ganz anders interpretiert hat. Wobei selbst ich diese Abkürzung nach ein paar Sekunden Nachdenken entziffert hatte, erstaunlich, dass er da so lange für braucht. Oder auch nicht, wenn man überlegt, was er alles gesoffen hat.


    Fies, aber treffend dargestellt auch die Ryanair-Angestellte. Sooo schlimm hab ich es noch nicht erlebt, aber hier musste ich auch echt grinsen - obwohl es ja eigentlich eher zum Weinen ist.


    Nun bin ich mal gespannt, was das Trio in Valencia erlebt!


  • Grinsen mußte ich bei seiner Einschätzung des Magisters: genau das gleiche sagt mein Mann auch immer :D


    Genau an der Stelle musste ich auch lachen!


    Zitat

    Und dann hat Max noch den Job bei der Werbeagentur. Ohja, ich könnte mich auch immer innerlich beömmeln, wenn die Leute ihre ganzen englischen Superwörter vom Stapel lassen, weil sich das total hip und trendy anhört - und im Endeffekt weiß keiner, um was es eigentlich geht ;D Sag mal, stimmt das wirklich mit den Namen der Fußballer, daß diese sich Künstlernamen geben, weil ihre eigentlichen Namen zu kompliziert sind? Und die Zylinderkopfschraube ist auch klasse :totlach:
    Mir gefällt es gut, wie die Medien und auch Werbeagenturen auf den Arm genommen werden, ich hatte hier ein Dauergrinsen im Gesicht.


    Der ganze Abschnitt war so herrlich absurd. Aber ich glaube, in Marketing-Agenturen geht es teilweise echt so zu. Und manche Fußballer sind ja tatsächlich irgendwie wie Kunstprodukte, zumindest werden sie so aufgebaut und dargestellt.


  • Ehrlich gesagt nervt mich Max etwas. Ich bin froh, dass er nicht mein Praktikant ist. Das ist so ein nörgeliger Vertreter der Generation Y, für den anscheinend jeder Arbeitstag eine Casting-Show ist, bei der die erfahrenen Profis dem Praktikanten beweisen müssen, dass sie gut genug für ihn sind. *knurr* Hey, mit 28, da habe ich ... berufliche Heldentaten vollbracht und so.


    Ich wollte ihn auch eher nicht als Praktikant haben ;D



    Ganz ehrlich, auf den ersten Seiten hab ich mir gedacht, ich bin zu alt (oder einfach zu uncool ;D ) für dieses Buch.


    Dann kann ich ja zugeben, daß es mir ähnlich ging :five:



    Fies, aber treffend dargestellt auch die Ryanair-Angestellte. Sooo schlimm hab ich es noch nicht erlebt, aber hier musste ich auch echt grinsen - obwohl es ja eigentlich eher zum Weinen ist.


    Sind die tatsächlich etwas speziell, wenn auch nicht so schlimm wie hier beschrieben?

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich bin jetzt auch da. :winken:


    Ganz ehrlich, auf den ersten Seiten hab ich mir gedacht, ich bin zu alt (oder einfach zu uncool ;D ) für dieses Buch.


    Hm ... ich bin jetzt schon fast am Ende des 2. Abschnittes und ich muss gestehen es geht mir noch immer so. Die Sätze sind so vollgepfropft mit Inhalten, daß das in meinem Hirn irgendwie nicht hängenbleibt. Das Grundgerüst der Sache verstehe ich schon, aber die kleinen Feinheiten, die gehen an mir vorüber .... leider.


    Zitat

    Für welche Zielgruppe ist das Buch denn gedacht, Philipp? Also so rein alterstechnisch? Mitte 20 bis 30?
    Dann bin ich mit Mitte 30 gar nicht sooo weit weg, aber es kommt mir trotzdem vor wie eine andere Welt ;)


    Ich vermute mal, daß ich mit 48 weit jenseits der Zielgruppe bin - wobei ich ja nicht außerhalb dieser Welt wohne. :)


    Zitat

    Über ein paar Dinge musste ich aber schon schmunzeln. Die Seitenhiebe zum Magister-Studiengang und die Sportstudenten :D


    Bei mir kommt noch die Klingel-Geschichte an Lennys Haustüre hinzu. Das hat mir richtig gut gefallen.


    Zitat

    Max und sein Proletariat, äh nein, Volontariat sind furchtbar. Wobei er ja selbst schuld ist, er hätte das ja nicht annehmen müssen. Aber wo kein besserer Plan B ist...


    Der ganze Laden scheint aber irgendwie genau wie Max zu sein ...? Ansonsten hätte er dort vermutlich nach dem 1. Tag schon seine Papiere wieder mitnehmen können.


    Zitat

    Die Begegnung mit Ana und sein totaler Aussetzer, da hab ich beinahe das Fremdschämen angefangen!


    Ich nicht beinahe .... bei mir hätte Max nen Einlauf bekommen und keine Chance auf Sahne auf dem Bauch. ;D


    Zitat

    Aber war er dann wirklich mit ihr in dem Zimmer, ist das echt ihr BH? Ich glaub das ja alles noch nicht so ganz .....


    Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Das könnte ja tatsächlich alles ein Fake sein.


    Zitat

    ...und könnte mir vorstellen, dass er das "W84U" nun ganz anders interpretiert hat. Wobei selbst ich diese Abkürzung nach ein paar Sekunden Nachdenken entziffert hatte, erstaunlich, dass er da so lange für braucht. Oder auch nicht, wenn man überlegt, was er alles gesoffen hat.


    Die Abkürzung hat mir so gar nix gesagt, ich wäre alleine nicht drauf gekommen was das bedeuten sollte. Sooooo alt bin ich aber doch noch gar nicht. :-\


    Zitat

    Fies, aber treffend dargestellt auch die Ryanair-Angestellte. Sooo schlimm hab ich es noch nicht erlebt, aber hier musste ich auch echt grinsen - obwohl es ja eigentlich eher zum Weinen ist.


    Ich bin erst 1 x mit Ryanair geflogen aber da der Flughafen Hahn hier in der Nähe ist, könnte ich mich ja mal ne Stunde hinstellen und zuhören. :totlach:


    Zitat

    Nun bin ich mal gespannt, was das Trio in Valencia erlebt!


    Da ich vorhin im Auto schon weitergelesen habe, weiß ich das schon. :o :o :o :o

  • Hallo zusammen,


    so, nun habe ich auch bis Seite 65 gelesen.


    Die Sprache gefällt mir ebenfalls, auch wenn mir die Witz-Konzentration pro Quadratzentimeter einige wenige Male zu hoch ist. Andererseits sind die Witze oft richtig gut, über manche Szene und Gedankengang von Max musste ich (laut) lachen! (Sättigung der Oberbekleidung runter drehen; die Beschreibung von Wilhelms Kleidung; die Drei-Namen-Theorie; ...)



    Mir gefällt es gut, wie die Medien und auch Werbeagenturen auf den Arm genommen werden, ich hatte hier ein Dauergrinsen im Gesicht.


    Ja, die Seitenhiebe auf die Medienlandschaft haben es mir auch sehr angetan (... wo alles anders ist als in der Welt, die mir die Nachrichtenagenturen täglich präsentieren.), da freue ich mich auf mehr!


    Und irgendwie mag ich Max. Oder sagen wir so: Ich freue mich, ihn durch diesen Roman zu begleiten :)

  • Ehrlich gesagt nervt mich Max etwas. Ich bin froh, dass er nicht mein Praktikant ist. Das ist so ein nörgeliger Vertreter der Generation Y, für den anscheinend jeder Arbeitstag eine Casting-Show ist, bei der die erfahrenen Profis dem Praktikanten beweisen müssen, dass sie gut genug für ihn sind. *knurr* Hey, mit 28, da habe ich ... berufliche Heldentaten vollbracht und so.


    Also ich muss sagen mir gefällt es bis jetzt überhaupt nicht.. Mich nervt die Art von max... Er ist für mich nicht sympathisch und ich muss sagen ich mag ihn nicht...
    Die Handlung... Naja ich fühle mich falsch im dieser Geschichte... Obwohl ich Mitte 20 bin, ich finde es nicht lustig, sondern eher kindisch....
    Mehr kann ich momentan leider nicht sagen, vielleicht wird es ja noch besser wenn wir jetztin Valencia sind...

  • Die Begegnung mit Ana und sein totaler Aussetzer, da hab ich beinahe das Fremdschämen angefangen! Erstaunlich, dass sie ihn nicht sofort hat stehenlassen. Aber war er dann wirklich mit ihr in dem Zimmer, ist das echt ihr BH? Ich glaub das ja alles noch nicht so ganz und könnte mir vorstellen, dass er das "W84U" nun ganz anders interpretiert hat. Wobei selbst ich diese Abkürzung nach ein paar Sekunden Nachdenken entziffert hatte, erstaunlich, dass er da so lange für braucht. Oder auch nicht, wenn man überlegt, was er alles gesoffen hat.


    Hmm... Max ist von Ana voll fasziniert und reist ihr nach Valencia nach... Ob das so eine gute Idee ist?
    Ich meine wer macht den das? Ich bin bei gut nicht konservativ und auf der spießigen Seite aber wer kauft den ohne zu wissen ob die Frau im Flieger sitzt oder wirklich in die Stadt fliegt ein Flugticket?
    Die Vorstellung daran ist lustig und abenteuerlich, aber so wie es erzählt wird gefällt es mir leider nicht..

  • Guten Morgen!


    Ich habe die ersten Seiten nun auch gelesen und bin "angekommen". Ich muss zugeben, die ersten Seiten waren noch sehr gewöhnungsbedürftig, und ich hatte schon Bedenken, ob mir das Buch wirklich gefallen würde. Der Humor spricht mich nur bedingt an, dachte ich. Aber das hat sich jetzt eigentlich gegeben. Vielleicht habe ich wirklich ein paar Seiten gebraucht, um mich erst mal in der Geschichte einzufinden.


    Was ich von Max halten soll, kann ich noch nicht genau sagen. Einerseits ist er mir durchaus sympathisch, andererseits durchschaue ich ihn auch noch nicht wirklich. Dass er "seiner" Ana hinterherreisen möchte, finde ich aber schon sympathisch. Er scheint sich ja wirklich verliebt zu haben. Aber ist das überhaupt möglich; so schnell? Nun, auf jeden Fall fasziniert sie ihn wohl.


    Eigentlich ein Wunder, dass Ana sich auf ihn eingelassen hat. Ihr Kennenlernen verlief ja wirklich etwas unglücklich. Ich weiß nicht, was ich an Anas Stelle gedacht hätte. Max´ Wortwahl war ja schon etwas... seltsam. ;D


    Lenny und Wilhelm - die beiden könnten wohl auch nicht unterschiedlicher sein! Und nun fliegt also das Dreiergespann zusammen nach Spanien! Ich denke, das wird noch turbulent werden! Ich freue mich drauf! :lesen:


  • Bei mir kommt noch die Klingel-Geschichte an Lennys Haustüre hinzu. Das hat mir richtig gut gefallen.


    Ja, genau, das meinte ich auch mit der 'Drei-Namen-Theorie'.


    Überhaupt sind manchmal Gags dabei, die ich von der "sprachlichen Verpackung" so noch nicht kannte, z.B.:
    Sie ist ... sie hat ... alles. Haut, Haare, Augen, Zähne, Brüste. Braun, schwarz, braun, weiß, groß.
    ;D
    Der Witz funktioniert nur (so gut) durch die Satzstruktur!

  • Überhaupt sind manchmal Gags dabei, die ich von der "sprachlichen Verpackung" so noch nicht kannte, z.B.:
    Sie ist ... sie hat ... alles. Haut, Haare, Augen, Zähne, Brüste. Braun, schwarz, braun, weiß, groß. ;D
    Der Witz funktioniert nur (so gut) durch die Satzstruktur!


    Solche Witze gehen an mir spurlos vorüber - ich finde da keinen Witz. ;)

  • Solche Witze gehen an mir spurlos vorüber - ich finde da keinen Witz. ;)


    Der Witz funktioniert finde ich deshalb, weil man erst mal verwundert ist, und sich fragt, warum sie diese Körperteile denn auch nicht haben sollte. Erst dann werden die Attribute nachgeschoben.



    Typisch, dass der Satz einem männlichen Leser auffällt. ;D
    Der ist an mir auch vorübergegangen.


    O.k., vielleicht funktioniert er mit diesen Inhalten vor allem bei Männern.
    :-[


    Wäre es vielleicht anders, wenn da stehen würde:


    Bei ihm ..., bei ihm ... stimmte einfach alles. Körpergröße, Sprecherwechsel, Kerzen. 1,90 m, kann zuhören, mag es romantisch. ???


    Nein, so haut das nicht hin...
    :)


  • Der Witz funktioniert finde ich deshalb, weil man erst mal verwundert ist, und sich fragt, warum sie diese Körperteile denn auch nicht haben sollte. Erst dann werden die Attribute nachgeschoben.


    Stimmt, ich mußte auch erst stutzen und habe kurz gebraucht, bis ich die Attribute zuordnen konnte ;D



    Bei ihm ..., bei ihm ... stimmte einfach alles. Körpergröße, Sprecherwechsel, Kerzen. 1,90 m, kann zuhören, mag es romantisch. ???


    Die einzelnen Worte sind zu lang, ansonsten, wer weiß :D

  • Hallo zusammen, ich war die letzten Tage immer mal wieder hier, nur stets im falschen Thread. War daher immer bestens im Bilde über die Arbeitslosen-Hausfrauen-Diskussion, sehe aber erst jetzt die inhaltlichen Anmerkungen. Das unterschiedliche Feedback zu Einstieg, Lieblingsstellen, Identifikation ist interessant und natürlich im Hinterkopf gespeichert. Zu den konkreten Fragen:


    Sag mal, stimmt das wirklich mit den Namen der Fußballer, daß diese sich Künstlernamen geben, weil ihre eigentlichen Namen zu kompliziert sind?
    Kann mir gut vorstellen, dass die Namenswahl der Brasilianer inzwischen auch das Vermarktungspotential berücksichtigt.


    Für welche Zielgruppe ist das Buch denn gedacht, Philipp? Also so rein alterstechnisch? Mitte 20 bis 30?
    Ja, da das Buch viel mit der Lebenswelt der 20-35-Jährigen zu tun hat, sinkt die Frequenz der Me-too-Momente natürlich mit jedem Jahr Entfernung. Wobei es auch um persönliche Vorlieben geht, ob Humor, Schreibstil oder Charaktere. So wie es begeisterte 60-jährige Leser gibt, finden auch zielgruppige Mittzwanziger den Roman scheiße.


  • Sag mal, stimmt das wirklich mit den Namen der Fußballer, daß diese sich Künstlernamen geben, weil ihre eigentlichen Namen zu kompliziert sind?
    Kann mir gut vorstellen, dass die Namenswahl der Brasilianer inzwischen auch das Vermarktungspotential berücksichtigt.


    Also, ich bin zwar eine Frau, aber ja das stimmt. Ein Künstlernamen lässt sich oft besser verkaufen. Und ich weiß z.B. das viele Brassilianer nicht nur einen Namen haben sonder fünf (weil alee Omas und Opas berücksichtigt worden sind). Und so netscheiden sie sich für einen daraus oder nehmen einen Künstlernamen.



    Für welche Zielgruppe ist das Buch denn gedacht, Philipp? Also so rein alterstechnisch? Mitte 20 bis 30?
    Ja, da das Buch viel mit der Lebenswelt der 20-35-Jährigen zu tun hat, sinkt die Frequenz der Me-too-Momente natürlich mit jedem Jahr Entfernung. Wobei es auch um persönliche Vorlieben geht, ob Humor, Schreibstil oder Charaktere. So wie es begeisterte 60-jährige Leser gibt, finden auch zielgruppige Mittzwanziger den Roman scheiße.


    Also ich muss sagen ich bin eigentlich Mitten in der Zielgruppe und kann so leid es mir tut mit dem Buch wenig bis gar nichst anfangen. Ich finde es leider nicht witzig und zwischendurch denke ich mir cih habe es mit 15- 18 jährigen zu tun. Sorry.

  • Suse

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