04 - Seite 266 bis 349

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  • Das Treffen all der Verwandten anlässlich Maries Geburtstag gefiel mir gut. Es war ein schöner Tag und der Käsekuchen ein voller Erfolg.


    Johannes und Marie hatten ihre Aussprache. Marie brauchte sich keine sorgen machen. Der Groll, der mal da war, weil sie nach Amerika gehen musste, hat gar nicht lange angedauert. Ich konnte es mir auch nicht vorstellen, sonst wäre der Bruder ja nicht angereist.


    Die recht wortlose Verständigung zwischen Rona und ihrem Großvater Fund ich nett. Der verschmitzte alte Herr hat angeblich abgesagt, um dann ganz schnell umzuschwenken. Eine sehr gute Entscheidung!!! Es war gut für ihn, Marie wiederzukehren und für Rona ist es auch gut.


    Mir ist aufgefallen, dass Marie Rudolf immer seltener erwähnt, außer Walter gegenüber. Rudolf steht wie eine Mauer zwischen Walter und Marie. Aber sie macht sich selbst was vor, ihre Gefühle Haben sich längst verändert. Ihre Unternehmungen mit Walter hat eine Verbindung hergestellt, da kann noch so oft betont werden, dass sie nur Kameraden oder Freunde sind. Das Ende dieses Abschnitts zeigt, dass es zwischen den beiden ganz schön knistert. Was wird Marie nun tun?


    Ihre Brüder entwickeln sich auch auseinander. Fritz möchte Familie und ein eigenes Lokal. Will möchte Rita, Künstler sein und auch ein eigenes Lokal. Da Rita alleine nach Paris ging, bleibt die Wahl zwischen Künstler oder Restaurantbesitzer. Ich bin gespannt, wie er sich entscheidet. Dass beide Brüder Versuchen ihre Schwester auf ihre Seite zu ziehen, ist verständlich aber unfair.


  • Der Groll, der mal da war, weil sie nach Amerika gehen musste, hat gar nicht lange angedauert. Ich konnte es mir auch nicht vorstellen, sonst wäre der Bruder ja nicht angereist.


    Eben, das dachte ich mir auch - wobei ich überrascht war, wie schnell seine Wut damals verraucht ist ;D



    Dass beide Brüder Versuchen ihre Schwester auf ihre Seite zu ziehen, ist verständlich aber unfair.


    Das finde ich auch eine unschöne Situation.

  • Nun ja, im Grunde ist schon alles geschrieben worden, was ich mir auch gedacht habe. ich glaube, Walter ist sich sehr bewusst, dass Marie nicht mit den Pennys und Lavinias in einen Topf geworfen werden kann. Sie ist etwas ganz besonderes und gibt ihm etwas, das er sonst nirgends findet. Ich denke, er meint es durchaus ernst mit ihr. Das hoffe ich natürlich für Marie, die schlussendlich der Situation erliegt.


    Ich hoffe, sie fühlt sich nicht schlecht wegen Rudolf. Erzählen kann sie es ihm natürlich nicht, aber vielleicht findet sie einen Weg, mit ihm Schluss zu machen -- das wäre für mich die logische Konsequenz (und für Marie sicher das beste, auch wenn es mit Walter nichts festes wird).


    Auf die Reaktion der Eltern bin ich auch schon sehr gespannt. Ist Marie inzwischen eigentlich volljährig? Oh, ich hoffe, sie macht ihren Führerschein.


    Schade finde ich, dass Frieda immer noch in Deutschland ist.


    Rechtschreibefehler oder doppelte Wörter sind mir nicht aufgefallen, aber der Tempus wechselt mitunter innerhalb eines Satzes. Es stört aber nicht, darüber kann man hinweglesen. :)

  • Das finde ich auch eine unschöne Situation.


    Ich bin sicher, alles wird sich in Wohlgefallen auflösen. Marie macht vermutlich bald das Restaurant auf Long Island auf.
    Na das dürfte den Brüdern zu schaffen machen, falls sie nicht mitziehen. ;)

  • Hallo Zusammen! :winken:


    Ach, war das wieder ein schöner Abschnitt! Das Buch gefällt mir immer besser, wenn das überhaupt möglich ist! ;)
    Ich kann es wirklich kaum aus der Hand legen, und hätte ich erstens mehr Zeit und wäre dies zweitens keine Leserunde, dann hätte ich das Buch bestimmt schon längst durch! ;D


    Walter und Marie kommen sich immer näher. Ich bin mir zwar immer noch nicht so ganz sicher, ob es Walter wirklich um Marie als Persönlichkeit geht oder nicht doch um das Rezept, aber ich mag ihn trotzdem irgendwie immer mehr.
    Ich könnte mir auch durchaus vorstellen, dass es ihm vielleicht anfangs tatsächlich in erster Linie um das Kuchenrezept ging, dass er aber Marie mit der Zeit immer mehr schätzen gelernt hat.
    Die beiden verbringen ja wirklich eine Menge Zeit miteinander, haben viel Spaß zusammen, und verstehen sich wirklich bestens. Ich kann mir schon gut vorstellen, dass man sich so immer mehr zueinander hingezogen fühlt.
    Und dann diese Nacht im Meer... Ich glaube nicht, dass Walter es drauf angelegt hat, aber nun ist es passiert, und ich bin schon sehr gespannt, was die beiden daraus machen werden! Entwickelt sich womöglich jetzt eine Liebesbeziehung zwischen den beiden? Irgendwie glaube ich das noch nicht so wirklich, denn Marie ist viel zu gewissenhaft eigentlich. Zwar hat sie diese eine Nacht mit Walter verbracht, aber ich kann mir vorstellen, dass sie später ein schlechtes Gewissen plagen wird und sie sich Vorwürfe machen wird. Immerhin ist da noch Rudolf!
    Wobei ich ja gestehen muss, dass ich den immer weniger mag. Zwar bekomme ich diese Eindrücke nur durch seine Briefe, aber irgendwie ist er ganz anders als Walter ( ;D), und er erscheint mir humorlos und zu verbissen zu sein. Und, wie schon im letzten Abschnitt gesagt, auch mache ich mir Sorgen um seine politische Gesinnung.


    Ich muss gestehen, Maries Geschichte finde ich momentan ein wenig spannender als Ronas Geschichte, wobei ich aber auch hier neugierig bin, wie es für sie weitergehen wird!
    Zum Glück ist jetzt Wochenende; da werde ich hoffentlich ein bisschen aufholen können mit dem Lesen! :lesen:


  • (Die peinlichen Rechtschreibfehler notier ich mir mal, hab natürlich – auch – Schuld >:( :'(, die nächste Auflage ist gerade gedruckt worden, das freut mich natürlich, 8)aber eben noch mit den Fehlern :-[


    Also, wenn ich ganz ehrlich bin, finde ich ein paar Rechtschreibfehler ganz sympathisch. :-[
    Hört sich verrückt an, ich weiß.
    Aber so lange es nicht zu viele sind, so dass sie den Lesefluss stören, stören mich ein paar Rechtschreibfehler hin und wieder überhaupt nicht.

  • Maries Geschichte ist wirklich faszinierend. Ronas Geschichte ist auch spannend, aber eben 'heutzutage', daher eher 'gewöhnlich'. Hingegen ist Maries Entwicklung in der damaligen Zeit super spannend.


  • Sehr schön finde ich die Aussprache zwischen Jonny und Marie: da hat sie wirklich sehr lange gewartet, um das zu klären, dabei waren ihre Befürchtungen unberechtigt.


    Oh ja, diese Szene habe ich ja schon wieder ganz verdrängt.
    Stimmt, das hat mir auch sehr gefallen, und es tat mir auch richtig leid für Marie. All die vielen Jahre hat sie sich wohl Gedanken und Sorgen gemacht, dass ihr Bruder ihr böse war und vielleicht sogar immer noch ist... Zum Glück hat sich ja herausgestellt, dass Johnny ihr schon längst verziehen hat. :)


  • Ich könnte mir auch durchaus vorstellen, dass es ihm vielleicht anfangs tatsächlich in erster Linie um das Kuchenrezept ging, dass er aber Marie mit der Zeit immer mehr schätzen gelernt hat.
    Die beiden verbringen ja wirklich eine Menge Zeit miteinander, haben viel Spaß zusammen, und verstehen sich wirklich bestens. Ich kann mir schon gut vorstellen, dass man sich so immer mehr zueinander hingezogen fühlt.


    Ich denke auch, daß es Walter inzwischen mit Marie ehrlich meint, ich kann mir nicht vorstellen, daß er so ein falscher Hund ist.

  • Hach wie herrlich ist das denn. Ich habe diese Szene am Meer genossen, das Meeresleuchten war ja zum Greifen nah und es war natürlich auch unvermeidlich, dass es nun um Marie geschehen ist und sie in Walters Armen liegt. Die Beziehung der beiden hat sich aber auch so wunderbar entwickelt. Es war einfach ein Genuss sie zu begleiten auf ihren Ausflügen, die zwischen seiner und ihrer Welt hin und her gingen. Beide haben sich auf den anderen eingelassen und sie sind zu einer Einheit geworden. Ich hoffe nur, dass Marie diesen Schritt nicht bereut und ihren Rudolf aus den Gedanken streichen kann, denn der meint es mit ihr sicher nicht mehr wirklich ernst. In jedem Fall denke ich, dass er Marie nach seiner Meinung formen möchte und das halte ich derzeit für nicht mehr möglich.


    Der 90. Geburtstag von Marie war ja eine gelungene Feier und es ist schon toll, dass Marie noch einmal ihren Cheese Cake serviert. Herrlich! Ich hoffe doch, dass sie das Rezept weitergeben kann und dass Rona es mit Freude annehmen wird.


  • Ich muss jetzt mal schimpfen. Dieses Buch ist überhaupt nicht geeignet für eine Leserunde. Ich mag es eigentlich gar nicht zur Seite legen! ;D


    Das stimmt absolut. Ich habe nur leider im Moment etwas weniger Zeit als sonst und ihr sei mir voraus geeilt. Aber ich kann das absolut verstehen, denn die Geschichte reißt einen förmlich mit.


    Respekt, dass du ihn gleich als den Guten gesehen hast. Ich mochte ihn ehrlich gesagt erst nicht so, weil ich seine Absichten als nicht ehrlich gesehen habe, aber Meinungen können sich ja bekanntlich ändern... ;)


    Also ich hatte da anfangs auch so meine Zweifel, aber das sollte wohl auch so sein. Die vielen Frauengeschichten haben nicht nur bei Marie, sondern auch bei mir Eindrücke hinterlassen, die einfach nicht positiv sein konnten. Aber Walter verhält sich hier absolut perfekt. Ein toller Mann und Kumpel.


  • Es war einfach ein Genuss sie zu begleiten auf ihren Ausflügen, die zwischen seiner und ihrer Welt hin und her gingen. Beide haben sich auf den anderen eingelassen und sie sind zu einer Einheit geworden.


    Da schreibst du was Wahres - bei Rudolf habe ich dieses Gefühl auch nicht.

  • *reinhüpf*
    Himmel, ich hänge ganz schön zurück =o(
    Sorry.


    Zum Inhalt schreibe ich jetzt mal nichts weiter, das habe ihr ja alles schon so schön aufgedröselt. Kommen wir mal gleich zum Eindruck.


    Die Familienfeier zu Maries 90. Geburtstag fand ich sehr schön. Ich bin ja ein totaler Freund davon, wenn alle zusammenkommen und hoffe sehr, dass ich das auch noch oft erleben werde.
    Da lernen sich dann auch Menschen kennen, die sich vorher nie begegenet sind, obwohl sie alle zu einer Familie gehören.
    Sehr süß fand ich auch wie Rona ihr Marie beobachtet hat, als der Nachtisch serviert wurde ^^
    Man konnte richtig spüren wie sehr Marie auf Reaktionen gelauert hat und wissen wollte ob der Kuchen nach wie vor die gleiche Wirkung hat. Und das Rona ihr das angemerkt hat fand ich sehr bezeichnend. Sie sind sich doch ähnlicher als gedacht.


    Ich bin nun gespannt wie es dann mit Rona auch weiter geht. In erster Linie lesen wir ja von Marie und ihrem Leben, aber da muss doch auch noch was von Rona kommen.


    Die Zeit in Amerika nutzt Marie. Sie bäckt was das Zeug hält und macht immer mehr Bekanntschaften. Ich finde es sehr lieb, wie sie sich um Trudie kümmert, als sie erfährt das sie schwanger ist.
    Walter versucht natürlich über Marie an das Rezept zu gelangen, aber ich glaube mit der Zeit hat er gemerkt, er kommt da nicht weiter und eigentlich mag er Marie viel eher wegen ihrer Selbst und nicht wegen ihrem lukrativen Kuchen.
    Es ist schon süß, wie die zwei New York unsicher machen und so nicht nur die Gegend sondern auch sich selbst besser kennenlernen.
    Long Islang muss wunderschön gewesen sein - und vielleicht ist es da ja auch heute noch ^^


    Etwas unschön finde ich das Tauziehen um Marie. Natürlich verstehe ich, warum beide glauben nur mit Maries Kuchen schaffen sie es so richtig ins Geschäft zu kommen, aber darüber vergessen sie einfach das menschliche. Sicher wollen sie auch ihre Schwester bei sich haben, aber ich glaube dieser Wunsch steht erst an zweiter Stelle.
    Ich wünsche Marie, dass sie gar nicht erst wählen muss, sondern gleich ihr eigenes Geschäft eröffnet. Dann können die zwei Brüder ja bei ihr den Kuchen bestellen und bei sich im Laden verkaufen ^^


    Walter und Marie. Natürlich ist klar, dass er viel mehr für sie empfindet als sie weiß. Das liegt aber in der Natur der Sache. Die meisten Menschen merken es selbst als letztes ^^
    Sehr süß finde ich die Feiern auf Long Island. Das scheint da eine kleine gemütliche Gemeinde zu sein die einfach funktioniert. Und das sie Marie so lieb aufnehmen finde ich voll drollig =o)


    Am Ende kommt es wie es kommen muss. Das Schwimmen im leuchtenden Wasser muss unglaublich toll sein. Da hätte ich auch nicht widerstehen können ;o)


    Nun ist die Frage - was macht Marie danach? Wie erzählt sie es Rudolf?
    Von dem erfahren wir ja nicht mehr so viel wie am Anfang, aber ganz so schlimm finde ich das auch nicht. Ich denke er und Marie haben sich über die Zeit und auch die Entwicklung einfach voneinander entfernt.
    Seine Gesinnung wird stark braun gefärbt, das kollidiert mit Maries Weltsicht. Auch wenn beide sich die Liebe beteuern, scheint es doch eher von ihrer Seite vielleicht nur noch Gewohnheit und Hoffnung zu sein. Sonst wäre sie wohl nie mit Walter so weit gegangen.


    Auf den Besuch der Eltern bin ich auch sehr gespannt. Vor allem was ihr Vater zu ihrer Wandlung sagen wird. Da gibt es doch bestimmt wieder Zunder ^^


    So, das war es erst einmal von mir :winken:

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  • Suse

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