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  • So und nun aber schnell her mit dem Rezept und dann trifft sich die Forengemeinde zum gemeinsamen Cheese Cake Essen. 8) Idealerweise natürlich auf einer Buchmesse, Also, was schlagt ihr vor? :morgen: Nein, also wirklich: Ich liebe Käsekuchen und muss ihn nun unbedingt probieren, diesen magischen Marie Kuchen. Was der alles bewirken kann!!!


    Ich finde es so toll, dass Marie erst die Fabrik verlässt und im Schönheitssalon arbeitet und sich dann durch die schicksalhafte Begegnung mir Frank plötzlich ganz auf ihren Käsekuchen konzentrieren kann. Das ist einfach klasse!. Ich bin auch sehr froh, dass sie das Rezept nicht an ihren alten Chef weitergegeben hat und damit ihr Versprechen gegenüber Frieda halten kann. Die Brüder sind zum Glück wieder "brav" geworden und haben von der Schwester nichts verlangt, was diese nicht hätte geben können.


    Auf der Suche nach Frieda und ihrer Familie wird Rona hoffentlich helfen können. Ich glaube ja, dass auch für sie das Käsekuchenrezept (sie wird es sicher bekommen) in Zukunft wegweisend sein wird. Rona verändert sich mit und durch Marie (hoffe ich).


    Eines ist für mich aber in jedem Fall klar: Das mit Rudolf wird nichts werden, auch wenn Marie noch an ihm hängt. Diese beiden Menschen haben sich so in unterschiedliche Richtungen entwickelt, dass sie einfach nicht mehr zueinander passen.


  • Darauf hoffe ich doch sehr!! Am allerliebsten mit Kostprobe :P



    Und Walter blitzt immer mal wieder in ihren Gedanken auf. Ob das eine Bedeutung hat? :-\
    Auch scheint es mir, dass Marie immer selbstbewusster wird. Das finde ich schön.


    Ich denke die Geschichte mit Rudolf hat kaum mehr Sinn, aber diesem Walter stehe ich noch etwas skeptisch gegenüber. Er ist zwar eine gute Partie, aber ich weiß nicht wirklich welche Absichten er verfolgt. Das Angebot seines Vaters hat mir ja nicht behagt und was der junge Mann selbst so bezweckt ???

  • Soooo - ich bin schon ein paar Tage mit dem Abschnitt durch, aber ihr kennt das sicher - keine Zeit.


    Ihr habt ja zum Inhalt schon alles geschrieben, damit halte ich mich also nicht mehr auf.
    Mein Eindruck zu diesem Abschnitt: Wann kann ich weiterlesen? ^^


    Marie macht so langsam ihren Weg. Sie hört auf im Beautysalon zu arbeiten um sich voll und ganz auf ihre Kuchen zu konzentrieren. Als es hieß sie bekommt einen größeren Ofen musste ich sehnsüchtig an die Zukunft denken. Ich hoffe auch auf einen größeren - oder aber zwei normale - Backofen. Das wäre oft sehr hilfreich.
    Inzwischen scheint sie sich ja auch mit dem Rezept komplett erprobt zu haben und zu wissen wie er sich in Amerika am geeignetsten backen lässt.
    Auf die Andeutung mit dem Wasserbad habe ich gewartet - ich backe meinen auch immer im Wasserbad =o)


    Als ihr ehemaliger Chef ihr das Rezept abkaufen will, dachte ich mir 'Holla, hier ist ja was los.' Aber irgendwann muss man ja mal angefangen haben auch Kuchen einzufrösteln. Sehr putzig fand ich dass er sich schon soviele Gedanken gemacht hat und verschiedene Kuchen ausprobiert hat ^^
    So ein Wohlstandsbäuchlein kommt ja auch nicht von allein.
    Mir war allerdings klar, das Marie das Rezept nicht verkaufen wird. Dafür ist sie einfach zu ... bodenständig ist das falsche Wort ... sie hat halt einfach ihr Werte und die hält sie. Es geht ihr nie ums große Geld. Sie will ja nur genug Geld haben, damit sie mir ihrem Rudolf vereint sein kann.
    Womit wir zum nächsten Punkt kommen - Rudolf. Seine Briefe sind teilweise ja schon sehr süß. Dass er immer mal wieder durchblicken lässt in welche Richtung seine politischen Ansichten gehen, kann ich im persönlich nicht verübeln.
    Wir wisse heute schließlich: entweder du bist mitgelaufen und hast die Hand erhoben oder du musstest sterben. Welche Wahl hatte er also?


    Ich glaube aber auch, dass er und Marie auf Dauer nicht zusammen passen. Wie schon anfangs erwähnt - er ist ihre erste Liebe und die macht bekanntlich blind ^^


    Ob sie jetzt mit dem weltgewandten Walter was anfängt ... hm. Ich könnte es mir gut vorstellen, aber nicht weil sie sich blauäugig auf ihn einlässt, sondern eher, dass sie eine andere Seite von ihm kennenlernt und sie sich darüber finden. Schön wäre es ja. Im Augenblick gibt es ja keinen anderen potenziellen Ehemann ^^


    Die kleine 'Erotikeinlage' fand ich übrigens sehr menschlich ^^ Schließlich ist Marie erwachsen und verliebt. Da hat frau auch mal Gelüste ;o) Charmant gelöst.


    Ich bin nun total gespannt wie es weitergeht. Inzwischen habe ich in den nächsten Abschnitt gelesen und da geht es ja etwas mit Rona weiter. Das muss so langsam ja auch mal anfangen.


    Eine Anmerkung noch in eigener Sache: Durch das Lesen dieses Buches mache ich mir das erste Mal so richtig Gedanken, ob es etwas gibt, was ich meine Großeltern unbedingt noch fragen muss. Zwar besitzen wir eine Familienchronik, die mein Großonkel liebevoll zusammengeschrieben hat, aber mein Opa hat die Übersiedlung nach Deutschland ja vielleicht ganz anders empfunden.
    Wenn ich mal eine ruhige Minute habe, werde ich mir wohl Fragen aufschreiben und meinen Opa besuchen fahren.
    Es ist doch irgendwie wichtig, dass man auch weiß wie seine Wurzeln zustande gekommen sind.

  • Eine Anmerkung noch in eigener Sache: Durch das Lesen dieses Buches mache ich mir das erste Mal so richtig Gedanken, ob es etwas gibt, was ich meine Großeltern unbedingt noch fragen muss. Zwar besitzen wir eine Familienchronik, die mein Großonkel liebevoll zusammengeschrieben hat, aber mein Opa hat die Übersiedlung nach Deutschland ja vielleicht ganz anders empfunden.
    Wenn ich mal eine ruhige Minute habe, werde ich mir wohl Fragen aufschreiben und meinen Opa besuchen fahren.
    Es ist doch irgendwie wichtig, dass man auch weiß wie seine Wurzeln zustande gekommen sind.


    Gute Idee. Du wirst es sicher nicht bereuen. Als mein Opa starb war ich 12, als meine Oma starb 25 -- da habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, habe also nie was gefragt. Schade.

  • Hej, wenn ich das erreiche mit dem Roman, dass sich der ein oder andere Leser vielleicht mehr mit der eigenen Familiengeschichte befaßt und noch rechtzeitig seine Fragen stellt – das allein wäre ja schon klasse!
    Freut mich auch sehr, dass Dir (dion) die "kleine Erotikeinlage" gefallen hat. Ich erinnere mich, wie ich mit der Lektorin darüber diskutiert habe, sie fand sie zu gewagt, weil doch häufig auch Ältere solche Romane lesen und ich entgegnete, dass gerade die Älteren (zu denen ich ja wohl auch schon gehöre, auch wenn ich mich nicht so fühle) mir beim Thema Sex von Jugend an lockerer oder freier vorkommen als manche Youngster von heute. Hab die Szene dann nur ein kleines bisschen entschärft und drin gelassen. :) Für mich gehörte das einfach mit zur Emanzipation des braven katholischen Mädchens vom Lande... ;)


  • Freut mich auch sehr, dass Dir (dion) die "kleine Erotikeinlage" gefallen hat. Ich erinnere mich, wie ich mit der Lektorin darüber diskutiert habe, sie fand sie zu gewagt, weil doch häufig auch Ältere solche Romane lesen und ich entgegnete, dass gerade die Älteren (zu denen ich ja wohl auch schon gehöre, auch wenn ich mich nicht so fühle) mir beim Thema Sex von Jugend an lockerer oder freier vorkommen als manche Youngster von heute. Hab die Szene dann nur ein kleines bisschen entschärft und drin gelassen. :) Für mich gehörte das einfach mit zur Emanzipation des braven katholischen Mädchens vom Lande... ;)


    Ich finde die Szene auch sehr gelungen, weil sie, wie du schreibst, ganz gut Maries Entwicklung zeigt.


  • Hej, wenn ich das erreiche mit dem Roman, dass sich der ein oder andere Leser vielleicht mehr mit der eigenen Familiengeschichte befaßt und noch rechtzeitig seine Fragen stellt – das allein wäre ja schon klasse!
    Freut mich auch sehr, dass Dir (dion) die "kleine Erotikeinlage" gefallen hat. Ich erinnere mich, wie ich mit der Lektorin darüber diskutiert habe, sie fand sie zu gewagt, weil doch häufig auch Ältere solche Romane lesen und ich entgegnete, dass gerade die Älteren (zu denen ich ja wohl auch schon gehöre, auch wenn ich mich nicht so fühle) mir beim Thema Sex von Jugend an lockerer oder freier vorkommen als manche Youngster von heute. Hab die Szene dann nur ein kleines bisschen entschärft und drin gelassen. :) Für mich gehörte das einfach mit zur Emanzipation des braven katholischen Mädchens vom Lande... ;)


    Na wie gut, dass du deine Lektorin überstimmt hast ^^ Es macht Marie noch etwas menschlicher und schließlich war sie mit Rudolf ja schon etwas intim.
    Ich glaube nicht das die ältere Generation (ab wann fängt die denn an??) sich über so etwas echauffiert.
    Da lesen viele diese tollen Schnulzenheftchen, darin geht es ja auch heiß her ^^

  • Übrigens habe ich den Eindruck, dass es ergiebiger ist, die Frauen der Familie nach Familiengeschichte(n) zu fragen. Sie haben meist einen anderen Blick, erzählten mehr "Alltägliches", auch mehr über persönliche Beziehungen.


  • Übrigens habe ich den Eindruck, dass es ergiebiger ist, die Frauen der Familie nach Familiengeschichte(n) zu fragen. Sie haben meist einen anderen Blick, erzählten mehr "Alltägliches", auch mehr über persönliche Beziehungen.


    Hm, meine Oma zählt da eindeutig nicht zu. Mein Opa ist hier der Gesprächigere. Vielleicht aber auch seine Schwester - Lehrerin, muss ich mehr sagen? ^^

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen