Leserundenfazit, Rezensionen (ohne Spoiler)

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    Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen!

  • Natürlich bleibe ich der Leserunde noch erhalten ;) aber ich möchte trotzdem schon mal Danke sagen!
    Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, das Buch mit Euch zu lesen! Ganz lieben Dank auch für Deine Begleitung, Marion, und die wunderbaren Fotos! Sie haben mir die Geschichte noch viel näher gebracht! :winken:


    Zum Buch:


    1265: Da die Burg ihres Vaters eingenommen wird, muss Lukardis sich in eine Ehe mit dem ungeliebten Hermann von Ebersberg fügen. Trostlose Jahre liegen vor ihr, und mehr und mehr verliert Lukardis ihre Lebensfreude. Doch dann lernt sie Hilda kennen und freundet sich mit ihr an. Dadurch kehren ihr verloren geglaubter Mut und ihr Lebenswille zurück. Beides braucht sie nun auch, denn es kommen unruhige und gefährliche Zeiten auf sie zu, und sie muss eine schwere Entscheidung treffen.


    Mein Leseeindruck:


    Liebhaber Historischer Romane werden bestimmt viel Freude an diesem Buch haben, denn die Geschichte ist wirklich sehr lesenswert und hat vieles zu bieten: Spannung, Gefühl, eine bewegende Handlung und einen gut recherchierten Hintergrund.


    Die Hauptprotagonistin Lukardis war mir von Anfang an sehr sympathisch. Die Figur ist sehr gut beschrieben und wirkt echt und lebendig, so dass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte und mit ihr gefühlt habe. Doch auch die anderen Figuren sind gut dargestellt worden und wirken authentisch.


    Einige Protagonisten sind fiktiv, aber andere haben einen geschichtlichen Hintergrund und haben tatsächlich gelebt, was für mich immer einen ganz besonderen Reiz der Lektüre ausmacht.


    Sehr gut gefallen hat mir in diesem Zusammenhang auch das Personenregister, das gleich zu Anfang der Geschichte steht. Hier bekommt man gleich schon einen guten Überblick über die handelnden Figuren und kann auch sofort erkennen, welche Charaktere fiktiv sind und welche nicht.


    Der Schreibstil ist sehr angenehm. Das Buch ist einfach und flüssig zu lesen, doch ist die Handlung sehr durchdacht und man erkennt die gute Recherche der Autorin.


    Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, dieses schöne Buch zu lesen! Es war spannend und informativ und ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin!

  • Ich habe meine Rezension auch schon fertig. Ich habe sie auch unter dem link: http://www.lovelybooks.de/auto…4-w/rezension/1112598141/ veröffentlicht.


    Meine Rezension:


    Der Roman handelt vom schicksal einer adligen jungen Frau namens lukardis. Zum Inhalt möchte ich gar nicht viel verraten, sonst spoilere ich noch. Wie auch schon das erste Buch der Autorin "das Amulett der Wölfin" hat mich auch dieser historische roman absolut uberzeugen können. Hätte ich kein reales leben, so hätte ich das buch in einem rutsch durchlesen können. Der schreibstil der autorin ist so flüssig, dass man gsr nicht merkt wie viel man bereits gelesen hat bzw wie schnell dir Geschichte dahin fließt. Auf jeden Fall habe ich sehr mit lukardis und Raban mitgelitten und habe mitgefiebert. Ich werde auch die nächsten Bücher von Frau henneberg lesen und freue mich jetzt schon drauf.

    Ein Raum ohne Buch ist wie ein Körper ohne Seele!


  • Ganz lieben Dank auch für Deine Begleitung, Marion, und die wunderbaren Fotos! Sie haben mir die Geschichte noch viel näher gebracht! :winken:
    Ich danke dir ganz herzlich für dein Interesse an meinem Roman und der Teilnahme an der LR!


    Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, dieses schöne Buch zu lesen! Es war spannend und informativ und ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin!
    Vielen Dank für die wundervolle Rezi! Freut mich sehr, dass dir meine Geschichte so gut gefallen hat :)
    Vll. kennst du ja noch nicht alle meine Romane und hast mal Lust auf meiner Homepage zu stöbern? http://www.marion-henneberg.de

  • Nahe Fulda, 1265: zwischen dem Fürstabt von Fulda und den Adeligen der Umgebung herrscht seit Jahren eine erbitterte Fehde, in deren Folge immer mehr adelige Besitztümer im Kampf an das Fuldaer Kloster übergehen – der Hass auf den Abt Bertho II. wird immer größer. Von der Fehde ist auch die Familie der jungen Lukardis von Wartenberg betroffen: nachdem die Burg ihres Vaters durch den Abt geschleift wird, bleibt ihr nichts anderes übrig als eine Pflichtehe mit dem Ritter Hermann von Ebersberg einzugehen. Die Ehe ist leider nicht von Liebe geprägt, Hermann behandelt Lukardis wie seinen Besitz, die junge Frau beginnt immer mehr zu resignieren. Erst die dramatische Bekanntschaft mit der Kaufmannsfrau Hilda reißt sie aus ihrer Lethargie, dabei entdeckt sie einen neuen Lebensmut, der sie selber überrascht. Als sie noch Hildas Bruder Raban von Elfershausen kennenlernt, der vorübergehend im Dienst des Abtes steht, geraten ihre Gefühle ziemlich durcheinander und sie muß ihre Loyalität neu überdenken.


    Meine Meinung:
    Die Autorin führt mich mit diesem Roman in eine Zeit und an einen Ort, dessen Geschichte mir bislang gänzlich unbekannt war. Geschickt verwebt sie Fiktion und Historie zu einem sehr unterhaltsamen Roman, der mich mit einigen Wendungen überraschen konnte.


    Die junge Lukardis wurde von ihrer Mutter dazu erzogen, alles zu tun, um ihrem zukünftigen Gemahl untertan zu sein, daher zieht sie sich während ihrer lieblosen Ehe immer mehr in ihr Schneckenhaus zurück. Bei den Dorfbewohnern und den Dienstboten ist sie sehr beliebt, nur leider sieht Hermann das nicht gerne. Als sie Hilda kennenlernt, findet Lukardis neuen Lebensmut und beginnt, ihr Leben nicht einfach mehr so hinzunehmen. Manchmal zögert sie immer noch etwas zu lange – in einer bestimmten Situation hätte ich sie am liebsten geschüttelt, weil sie nicht zum Zuge kommt.


    Hermann Ebersberg wurde mir immer unsympathischer, es mag sein, daß er Lukardis auf seine Weise irgendwie geliebt hat, aber im Endeffekt hat er sie wie eine Leibeigene behandelt. Sein jüngerer Bruder Albrecht begegnet Lukardis mit offenem Hass, der zweitälteste Bruder Heinrich dagegen ist mit seiner fröhlichen und höflichen Art ein Lichtblick im Haushalt der Ebersberger.


    Die Kaufmannsfrau Hilda führt mit ihrem gutmütigen Mann Wigbert eine harmonische Ehe, in der sie sich mit Respekt begegnen. Ganz toll ist die Liebe zwischen Hilda und ihrem Bruder Raban von Elfershausen, einem Gelehrten, der zukünftig in das Priesteramt eintreten möchte. Raban hat mir sehr gut gefallen, weil er alles andere als unterwürfig ist, sondern zu seiner Meinung offen steht. Außerdem geht er mit offenen Augen durch das Leben und hinterfragt dabei festgefahrene Ansichten.


    Mir hat der Ausflug nach Fulda sehr gut gefallen und da es mein erstes Buch der Autorin ist, bin ich nun neugierig auf ihre bisherigen Bücher geworden.


    Meine Rezension erscheint bei:
    Amazon
    Großes Literaturschock-Bücherforum
    Literaturschock.de
    LovelyBooks

  • Als die Burg ihres Vaters zerstört wird, muss die junge Lukardis in eine schreckliche Pflichtehe einwilligen. Ein wahrer Alptraum beginnt. Erst die Freundschaft zu der mutigen Hilda lässt Lukardis neuen mut schöpfen. Bald erfährt die junge Frau wer hinter der unheilvollen Fehde steckt. Da muss sich Lukardis etscheiden zwischen der Loyalität zur Familie und der Sehnsuch zweier Herzen.


    Ein Buch voller Geschichte, aber auch Spannung, Liebe und Überraschungen.
    Das Zusammenspiel fiktiver und historischer Persönlichkeiten ist wirklich toll gelungen. Man konnte gar nicht aufhören zu lesen.
    Die Hauptfigur ist einem sofort symptisch, und einige Menschen die ihr auf ihrem Lebensweg begegnen, möchte man eigentlich gar nicht kennen! Man fühlt mit Lukardis, man leidet mit ihr, ich habe sogar mit ihr gefroren.
    Eine Geschichte die in schöner Sprache verfasst wurde, nicht wie oft bei historischen Romanen, mit übertriebendem alten deutsch, dass nur schwer zu verstehen ist, für den einfachen Leser wie mir!


    Das Buch hat mich begeistert, und auch animiert über Fulda und die Gegend zu Googeln.
    Ich werde das Buch auf alle Fälle weiter empfehlen!


    Vielen Dank für dieses Buch, aber auch für die tolle Leserunde, mit der tollen Marion, die so vieles hier zusätzlich geklärt hat! Nicht zu vergessen die tollen BIlder, die meiner Fantasie soooo viel geholfen haben! DANKE!


    Ich habe mein Fazit auch noch hier eingestellt: http://wasliestdu.de/rezension…nnung-und-ueberraschungen

  • Hier kommt auch meine Rezension:


    Im Jahre 1265 wird auf betreiben des Abtes zu Fulda, die Burg von Wartenberg erobert und zerstört. Lukardis und ihre Familie verlieren dadurch nicht nur ihr Heim sondern auch ihr Vermögen. Für Lukardis bedeutet dies, sie muss die Ehe mit einem Mann eingehen den sie nicht liebt und nicht will, aber sie hat keine Wahl. So wird sie die Frau von Hermann von Ebersberg und zieht auf die Ebersburg. Ihr Leben wird zu einem Alptraum. Erst nach Jahren kann sie sich daraus befreien. Die ungewöhnliche Freundschaft zu einer Kaufmannsfrau Hilda und die Begegnung mit dem jungen Ritter Raban von Elfershausen tragen dazu bei.


    Der Roman von Marion Henneberg „Schwert und Lilie“ lässt sich leicht und locker lesen. Dies ist bereits ihr vierter, historischer Roman und wieder einmal schafft sie es scheinbar mühelos den Leser in eine vergangene Zeit mitzunehmen.
    Mit der Protagonistin Lukardis kann der Leser schnell mit fiebern und bangen. Sie wirkt sympathisch und nett, aber manchmal auch ein bisschen unbeholfen. Zu Beginn der Geschichte ist sie aber auch noch ein ganz junges Mädchen. Sie muss viel erdulden bis aus ihr eine selbstbewusste junge Frau wird. Der Leser begleitet sie auf diesem Weg. Der Charakter der Lukardis ist zwar fiktiv, die Geschichte aber rund um die Ereignisse der Ebersburg und um den Abt von Fulda Bertho II. ist historisch belegt. So wie die Autorin die Ereignisse hier schildert, könnten sie sich durchaus zugetragen haben. Sie wirken jedenfalls glaubwürdig und authentisch. Geschickt hat es Frau Henneberg geschafft Fiktion und Wahrheit hier miteinander zu verbinden und so zu vermischen, dass eine lebhafte Geschichte aus dem 13.Jahrhundert entstanden ist. Mit Höhen und Tiefen und mit Protagonisten die einige Intrigen zu durchstehen hatten. Mit Hilda, der Kaufmannsgattin wurde Lukardis ein Charakter an die Seite gestellt, die ihr hilft den richtigen Weg zu finden. Auch wird durch die Verbindung zu Hilda klar, wie wichtig gerade Freundschaften in Krisenzeiten sind.


    Raban von Elfershausen ist hier der strahlende Held und sorgt mit seinen blauen Augen für die nötige Romantik. Denn auch eine Liebesgeschichte gibt es hier. Es macht einfach Spaß zu sehen wie er und Lukardis sich kennenlernen und wie sie umeinander schleichen. Bei aller Leichtigkeit wird aber trotzdem deutlich wie schwer es gerade für eine Frau in dieser Zeit war sich zu behaupten. Henneberg schildert dies in anschaulichen Worten.


    Dieser historische Roman startet gleich mit einem Personenregister in welchem die historischen Protagonisten gekennzeichnet sind. Der Prolog versetzt den Leser unmittelbar auf die Wartburg und schmeißt ihn sozusagen mitten in das Geschehen. Ein Epilog lässt die Geschichte dann am Ende sanft ausklingen und ein Nachwort der Autorin erklärt ausführlich Fiktion und Wahrheit.


    „Schwert und Lilie“ ist ein historischer Roman, der den Leser mitnimmt auf Burgen und in Dörfer des 13.Jahrhunderts. Von Freundschaft und Vertrauen ist die Rede, von Verrat und Betrug. Auch die Liebe hat hier ihren Platz gefunden. Die Geschichte liest sich locker und flüssig und sorgt so für angenehme Lesestunden.


    :buchtipp:


    Vielen Dank, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte.
    Danke Marion für deine, wie immer, tolle Begleitung. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinem Buch :winken:


    Meine Rezi ist ebenfalls hier erschienen:


    https://literaturschock.de/lit…x.php?thread/34490.0.html
    http://wasliestdu.de/rezension/schwert-und-lilie-0
    http://www.literaturschock.de/
    http://www.steffis-buecherkist…ic=3059.msg47304#msg47304
    http://buchcouch-forum.de/foru….msg117905.html#msg117905
    http://www.lovelybooks.de/auto…4-w/rezension/1112828584/

  • Das Buch hat mich begeistert, und auch animiert über Fulda und die Gegend zu Googeln.
    Ich werde das Buch auf alle Fälle weiter empfehlen!
    Wie schön!! :D Freut mich sehr!



    Vielen Dank für dieses Buch, aber auch für die tolle Leserunde, mit der tollen Marion, die so vieles hier zusätzlich geklärt hat! Nicht zu vergessen die tollen BIlder, die meiner Fantasie soooo viel geholfen haben! DANKE!
    Ich danke dir für deine Teilnahme an der LR und dein Interesse an meiner Geschichte, sowie natürlich für deine schöne Rezi!

  • Vielen Dank, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte.
    Danke Marion für deine, wie immer, tolle Begleitung. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinem Buch :winken:
    Ich danke dir ganz herzliche für deine Treue zu meinen Romanen und die guten Wünsche :bussi:
    Vielen Dank natürlich für die wundervolle Rezi und ihre vielfältige Verbreitung :)

  • So dann kommt jetzt auch mal meine Rezi.


    Zum Inhalt:


    Wir schreiben das Jahr 1265 und die Auseinandersetzungen zwischen dem Abt von Fulda und den ortsansässigem Adel wird immer heftiger. Denn der Abt beruft sich auf alte Verordnung, die besagt das sich hier der Adel Land und Besitz der Kirche unrechtmäßig angeeignet hat und der Abt dieses nun zurückfordert. Was dem Adel klar nicht gefällt, denn keiner mag einfach seine Burg mit den dazu gehörenden Ländereien und Menschen einfach abtreten.


    So geschieht es auch mit dem Anwesen des Heinrich von Wartenberg. Durch Treu und harte Arbeit als Vasall des Grafen von Ziegenhain hat er dieses erreicht. Leider verweigert ihm sein Lehnsherr jede Unterstützung und so muss er fast tatenlos zu sehen, wie man seine Burg schleift, also mehr oder minder abgetragen wird und somit als Bauwerk verschwindet.


    Gott sei Dank, hatte er vor längerer Zeit ein Heiratsversprechen mit Heinrich von Ebersberg vereinbart zu Gunsten seiner einzigen und über alles, geliebten Tochter Lukarids gemacht. So begibt sich Heinrich, seine Ehefrau und Tochter Lukarids auf den Weg in der Hoffnung das Heinrich von Ebersberg, wenn auch zu veränderten Bedingungen sein Versprechen hält. Er hält es. Leider ist Heinrich kein netter Zeitgenosse und macht Lukarids, bedingt auch durch die Kinderlosigkeit das Leben wirklich schwer. Die anfängliche Abneigung von Lukarids gegenüber ihrem Mann vertieft sich mit den Jahren immer mehr, zunehmend auch durch das tyrannischen Verhalten ihres Mannes gegenüber ihr.


    Auch steht Hermann zusammen mit seinen Brüdern Heinrich und Albrecht im Verdacht Überfalle auf Kaufleute und Pilger zu verüben.


    Durch einen Zufall lernt, Lukarids bei einem ihrer selten Ausflüge, Hilda, die Ehefrau eines überfallenden Kaufmanns kennen.
    Und so befindet sich Lukarids plötzlich an einem Scheideweg ihres Lebens. Soll sie weiterhin bei ihrem ungeliebten und möglichen Mittäter bei den Überfällen bleiben oder hilft sie Hilda? Wie wird sie sich entscheiden?


    Meine Meinung:


    Geschickt verknüpft die Autorin Marion Hennenberg historische Fakten mit ihren eigenen Ideen und Gedanken. So entsteht ein spannender und unterhaltsamer Roman. Manche Situationen und Ansichten stimmen auch nachdenklich. So fiebert man, als Leserin auch gerne mit der ein oder anderen Figur mit.


    Deshalb möchte ich auch gerne das Buch so weiterempfehlen



    Leserunde:


    Herzlichen Dank an Marion für die tollen Fotos, war schon ein optisches Zuckerle zusätzlich und klar auch für die nette Begleitung durch ihren Roman.



    Gerne stelle ich die Rezi dann bei LB und Amazon ein.

  • Erstmal einen ganz lieben Dank an die Autorin Marion Henneberg für die Begleitung der Leserunde und die tollen Bilder , welche die Schauplätze der Geschichte noch näher bringen.
    Vielen Dank auch an den Verlag für mein Freiexemplar und auch an alle Mitleser dieser Runde, es hat mir viel Spaß gemacht


    Zum Buch
    Im Jahre 1265 muss die junge Lukardis eine Zweckehe mit Hermann von Ebersburg eingehen, nachdem der Vater seine Burg nach der Eroberung durch den Abt von Fulda verliert.
    In der Ehe erfährt sie eher Gewalt statt Liebe.
    Erst nachdem sie Hilda kennenlernt, beginnt sie ihre Lage ändern zu wollen.
    Und dann ist ja auch noch der junge Ritter Raban , der gleich von Lukardis grünen Augen begeistert ist.


    Das Buch führt uns ins Mittelalter und zeigt recht schnell, dass die Rolle der Frau sich doch von der , der heutigen Frau, unterscheidet.


    Die Personen sind sehr lebendig beschrieben, man leidet mit Lukardis , hat einen Zorn auf deren Ehemann und fühlt sich sehr schnell in die damalige Zeit versetzt.
    Der Schreibstil ist für mich sehr angenehm , ich musste immer weiterlesen, weil ich von der Geschichte gefangen war.
    Besonders fand ich an diesem Buch, dass verschiedene Handlungen der Personen nicht voraussehbar sind und auch viele Wendungen in der Geschichte so nicht zu erwarten waren.
    Geschichtliche Hintergründe werden erwähnt, werden aber nicht zum langweiligen Geschichtsunterricht, sondern machen ,im Gegenteil Lust mehr über die damaligen Zeit in der Umgebung Fulda zu erfahren. Besonders wenn man im Nachwort erfährt , dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit basiert.


    Das Buch hat sehr viel Spaß gemacht, und hat Lust gemacht, auch die anderen Bücher von Marion Henneberg zu lesen.

  • Deshalb möchte ich auch gerne das Buch so weiterempfehlen
    Lieben Dank für deine schöne Rezi und deren Verbreitung :)


    Leserunde:


    Herzlichen Dank an Marion für die tollen Fotos, war schon ein optisches Zuckerle zusätzlich und klar auch für die nette Begleitung durch ihren Roman.
    Gern geschehen! Ich habe mich über dein Interesse an meiner Geschichte und der Teilnahme an der LR sehr gefreut!

  • Es scheint, als ob alle Teilnehmer mit der Runde durch sind, es fehlen auch nur noch zwei Rezensionen, die natürlich noch eingestellt werden können. Daher möchte ich die Runde allmählich abschließen und ganz besonders dir, liebe Marion, für deine tolle Begleitung dieser Runde danken. Ich würde mich freuen, wenn wir uns zu einem deiner nächsten Bücher hier wieder lesen würden :winken:


    Leider haben fast alle, die kein Freiexemplar gewonnen bzw. bestätigt haben, sich nicht mehr wegen der Runde gemeldet - schade. Umso mehr danke ich den Gewinnern, daß ihr mit euren Beiträgen diese Leserunde wieder aktiv mitgestaltet habt.

  • Anbei meine Rezension, die auch noch bei amazon, etc gestreut wird.



    Fulda, im Jahr 1265.
    Lukardis von Wartenberg wird an Hermann von Ebersburg verheiratet. Auch wenn Pflichtehen damals üblich und an der Tagesordnung waren, ist das Schicksal der jungen Frau dennoch besonders hart. Hermann ist kein freundlicher Mann, er quält und demütigt seine Frau, um sie absolut unter seiner Fuchtel zu haben und ihr jegliches eigenständige Denken und Handeln auszutreiben. Er verbietet ihr schließlich sogar, die Burg ohne sein Wissen zu verlassen und engt sie immer weiter ein. Lukardis gibt sich große Mühe, eine gehorsame Ehefrau zu sein, verliert sich darüber aber beinahe selbst.


    Als sie eines Tages beinahe Zeugin eines brutalen Überfalls wird und die eine schwerverletzte Frau gerade noch retten kann, regt sich ihr Widerstandsgeist und der Wunsch, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Sie kümmert sich trotz der Gefahr für sich selbst um Hilda, deren Mann bei dem Überfall getötet wurde, und ihren kleinen Sohn, der wie ein Wunder überlebt hat.


    Parallel dazu erfahren wir mehr über die politischen Querelen jener Zeit und den Konflikt zwischen Kirche und Adel. Der Fürstabt von Fulda hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Ländereien wieder in den Besitz der Kirche zu bringen, die die Adligen sich im Laufe der Zeit widerrechtlich angeeignet haben. Daraus ergibt sich natürlich reichlich Zündstoff!


    Eine weitere wichtige Rolle spielt Hildas Bruder Raban, der mit einer Botschaft unterwegs zum Fuldaer Abt ist und vom Überfall auf seine Schwester erfährt. Er hält sie zuerst für tot und es dauert eine Weile, bis dieser Irrtum wieder aufgeklärt wird. Auf der Suche nach den Schuldigen lernt er Lukardis kennen und trotz aller Schwierigkeiten scheinen sich diese beiden zueinander hingezogen zu fühlen.


    Das letzte Drittel des Buches fand ich aufgrund der vielen Missverständnisse unter den Protagonisten etwas anstrengend. Es war zwar durchaus nachvollziehbar, warum sie nicht offen miteinander umgehen konnten, dennoch hätte ich als Leser sie zwischendurch am liebsten mal ein bisschen geschüttelt und in die richtige Richtung geschubst.


    Sehr interessant fand ich die in die Handlung eingewobenen historischen Hintergründe, die gemeinsam mit der fiktiven Geschichte um Lukardis einen unterhaltsamen und lehrreichen historischen Roman ergeben.