Leserundenfazit, Rezensionen (ohne Spoiler)

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  • Ein wichtiger Punkt der Leserunden sind eure Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein – daher legen wir viel Wert darauf, dass ihr zum Abschluß euer Fazit hier einstellt.


    Zahlreiche Rezensionen hier und die Streuung auf anderen Seiten steigern bei den Verlagen und Autoren die Attraktivität von Leserunden.de: Denkt daran, dass die Rezensionen für die Verlage die "Gegenleistung" für die Freiexemplare sind.


    Wir freuen uns, wenn der/die AutorIn ebenfalls ein Fazit zur Leserunde einstellt.


    Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen!

  • Trau, schau, wem !


    Die 46jährige Anna Kaspers hat vor kurzem ihren Ehemann verloren. Auch wenn seine Praxis als Internist sehr gut lief, hat Joachim Kaspers scheinbar keinen anderen Ausweg gesehen als sich das Leben zu nehmen. Noch 10 Monate nach seinem Tod quält sich Anna mit der Frage „Warum?“ und ob sie seinen Tod hätte verhindern können.


    Ihre beiden Töchter sind ihr bei der Vergangenheitsbewältigung keine große Hilfe, lediglich der Irische Wolfshund Snoopy hilft Anna auf den Spaziergängen den Kopf frei zu bekommen.


    Als in Zülpich eine neue Buchhandlung eröffnet lernt Anna den attraktiven Junggesellen Thomas Wegener kennen und beide finden sich auf Anhieb sympathisch. Um sich auf eine Beziehung einlassen zu können muss Anna mit ihrer Vergangenheit abschließen. Gerade als sie denkt sich auf dem richtigen Weg zu befinden gerät sie unter Mordverdacht.


    Was hat Anna mit dem Selbstmord ihres Mannes zu tun, war es vielleicht gar kein Selbstmord sondern Mord und kann sie sich vom Verdacht reinwaschen?


    Fazit:


    Cordula Broicher selbst beschreibt ihren Roman als „Spannungsroman“.


    Zitat

    Ein Roman, der nicht in die gängigen Genres einzuordnen ist. Ein Unterhaltungsroman mit Tiefgang, einer guten Portion Krimi, einem Schuss Humor und natürlich kommen auch die Gefühle nicht zu kurz.


    Anna quält sich mit Vorwürfen ob sie den Selbstmord ihres Mannes hätte verhindern können. Joachim war Internist in seiner eigenen gut gehenden Praxis in Zülpich und augenscheinlich gab es keinen Grund für seinen Selbstmord. Nach so vielen Ehejahren ist man nicht mehr turtelnd verliebt, sie führten eine ganz normale Ehe mit Höhen und Tiefen. Anna arbeitet halbtags als Kinderärztin in einer anderen Praxis.


    Die Töchter Rebecca und Katharina sind Anna keine große Hilfe bei der Bewältigung ihrer Vergangenheit. Von Rebecca bekommt Anna nur Vorwürfe zu hören, sie sperrt sich gegen ihre Mutter und stellt ihren Vater auf ein Helden-Podest. Da Rebecca nicht mehr zu Hause wohnt, ist der Kontakt auf ein Minimum zurückgegangen.


    Katharina ist das genaue Gegenteil, sie sieht ihren Vater nicht als Helden und versucht ihre Mutter wieder ins normale Leben zu führen.


    Gott sei Dank hat Anna 2 „beste Freundinnen“, die sie ab und an mal mitziehen zu gemeinsamen Unternehmungen. Auf einer Ausstellung lernt sie Thomas Wegener kennen der sich sehr für Anna interessiert. Um sich auf eine neue Beziehung einlassen zu können, muss Anna zuerst mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen haben – behutsam hilft Thomas ihr bei der Verarbeitung.


    Immer wieder wird der Leser mittels kursiver Schrift in die Gedankengänge einer Frau eingeweiht. Es handelt sich um eine enge Vertraute von Joachim, die seinen Tod rächen möchte. Um wen handelt es sich bei dieser „kursiven Frau“?


    Ist Anna eventuell eine multiple Persönlichkeit?
    Handelt es sich im Tochter Rebecca, die den Tod ihres Helden-Vaters nicht verkraftet oder wer verbirgt sich hinter diesen Rachegelüsten??


    Das Buch bietet genau das, was die Autorin Cordula Broicher verspricht:



    Ein Roman der den Leser gut unterhält und sich sehr schön flüssig liest.


    Ein Roman der Tiefgang hat.


    Ein Roman mit einer guten Portion Krimi: Wer ist die Frau die den Tod Joachims rächen möchte und war Joachims Tod überhaupt ein Selbstmord oder war es gar Mord?


    Ein Roman mit einem Schuss Humor: Am meisten musste ich über Snoopy schmunzeln. Der hat die Gabe immer und überall im Weg zu liegen, an Türrahmen zu rennen oder seinen nassen Kopf auf das Frauchen legend diese in Verlegenheit zu bringen. Ich fand ihn ein klein wenig unerzogen, aber das sind meine Hunde in manchen Situationen auch schon mal. ;)


    Nicht zuletzt kommen auch die Gefühle im Roman nicht zu kurz denn die Aufs und Abs in der Beziehung zwischen Anna und Thomas kann der Leser vom ersten bis zum letzten Moment miterleben. Und da Gefühle nicht immer nur rosarot und lieblich sind, kann man über Tochter Rebecca manchmal nur den Kopf schütteln. Ich hätte sie gerne mal genommen und geschüttelt, wie kann man nur mit so großen Scheuklappen durchs Leben gehen.


    Das größte Fazit das man aus der Geschichte ziehen kann:


    Man kann sehr lange mit einem Menschen liiert/verheiratet sein und trotzdem nicht alles von ihm/ihr wissen. Und das obwohl man von seinem Partner denkt man würde ihn/sie in- und auswendig kennen.


    Leserunde:


    Herzlichen Dank liebe Cordula für die Begleitung der Leserunde. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und sobald ich Zeit habe werde ich auch "Feuerprobe" noch lesen.
    Vielen Dank, wie immer, an meine MitleserInnen für den netten Gedankenaustausch.


    Meine Rezension ist zu finden


    auf meinem Blog: Bücher sind fliegende Teppiche...


    und in den nächsten Tagen bei


    Amazon.de
    Lovelybooks


    meiner Facebook- und Google+-Seite

  • Endlich doch noch geschafft und anscheindend noch nicht mal die Letzte.


    Ad 1. Leserundenfazit: Ich habe mich in dieser Leserunde sehr wohl gefühlt und es hat Spass gemacht den Roman in Gemeinschaft zu lesen. Cordula war immer präsent und hilfreich, bei Fragen. Ich hoffe, Ihr hat es hier auch so gut gefallen. Ich mache es hier kurz und knapp, da ich kein Freund von vielen Worten bin und gehe gleich weiter zu Rezension.


    Ad 2. Rezension: :buchtipp: Cordula Broicher hat diesen Roman als Spannungsroman bezeichnet, ich wüsste nicht besser wie man dieses Buch sonst in einem Wort beschreiben kann, da es ein Liebes-, Familien-, Gesellschafts- und Kriminalroman mit manchen humoristischen Einlagen ist.
    Anna eine Frau die mitten im Familienleben und Berufsleben steht, versucht den Selbstmord ihres Mannes zu verarbeiten. Rund um diese Problematik verbunden mit einer anscheinend katastrophalen Beziehung zur ältesten Tochter entwickelt sich eine Geschichte, die einen nicht mehr loslässt. Cordula hält den Spannungsbogen die ganze Zeit gespannt und man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Beschreibung der Figuren und des ganzen drum herum ist sehr gelungen und am Ende hatte ich das Gefühl, dass ich das Haus genau kenne und sah es mit Garten bildlich vor mir. Ich wäre gerne mit Anna befreundet, da sie super sympathisch rüberkommt und mit ganz normalen Problemen zu kämpfen hat.
    Ein großes Danke an die Autorin, dass ich dieses Buch von ihr lesen durfte. Ich habe noch ein weiters Buch von ihr hier liegen und nach einer kurzen Pause in der ich ein wenig Fantasy lesen werde, werde ich mich an das andere Buch wagen mit der hoffnung, dass es mich genauso gefangen nimmt wie die Zeit danach.

  • Dankeschön, mamarina, freut mich, dass es dir Spaß gemacht hat, hier mitzulesen. Die "Feuerprobe" werde ich im November ja auch bei den Würmchen lesen, und, wenn genug zusammenkommen sollten, auch wieder hier bei Leserunden.de. Vielleicht hast du ja Lust, dich wieder einer Leserunde anzuschließen.

  • November hört sich gut an, ich habe noch ein paar andere Projekte hier liegen und im November ist es bei mir dann wieder etwas ruhiger. Wenn ich es bis dahin aushalte, nehme ich gerne wieder teil. Meine Rezi habe ich auch bei Amazon und lovelybooks gepostet.

  • Liebe Cordula,
    mich auch , im Zweifel erinnere mich vorher noch mal dran. Bin halt im Moment etwas am rotieren mit Wiedereingliederung, Haushalt ....... Ich denke bis dahin sollte ich auch wieder in ruhigeres Fahrwasser gekommen sein.


    LG


    Christine

  • Zehn Monate sind seit dem Selbstmord von Annas Mann Joachim vergangen, als sie den Buchhändler Thomas Wegener kennenlernt. Als sie in der Lage ist, Gefühle wieder zuzulassen, steht die Polizei vor der Tür und die Vergangenheit holt sie ein.


    Meine Meinung:
    Das Buch von Cordula Broicher befasst sich mit der Auseinandersetzung mit dem Selbstmord des Partners und Vaters sowie mit der Frage nach einer möglichen Schuld. Als Anna Kaspers sich beinahe ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes in Thomas Wegener verliebt, hat sie Angst, ihren Gefühlen nachzugeben: was werden die Anderen denken, daß sie jetzt schon eine neue Beziehung eingeht? Was werden ihre Töchter dazu sagen? Hätte sie damals mehr tun können und müssen, um Joachims Selbstmord zu verhindern? Hat sie überhaupt ein Recht darauf, glücklich zu sein?


    Als plötzlich die Polizei vor der Türe steht und Zweifel an Joachims Freitod aufkommen, werden Anna und ihre Töchter gezwungen, sich intensiv mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Sehr gefühlvoll beschreibt die Autorin, wie unterschiedlich die einzelnen Familienmitglieder dieses traumatische Erlebnis verarbeitet haben bzw. wie sie mit der neuen Situation und Erkenntnis umgehen. Nach und nach erfährt der Leser immer mehr Details aus der Ehe zwischen Anna und Joachim. Da ich im Bekanntenkreis einen sehr ähnlichen Fall hatte, kann ich sagen, daß die Zweifel und Ängste von Anna sehr authentisch beschrieben sind.


    Anna ist getrieben von Zweifel und Schuldgefühlen, immer nimmt sie alle und jeden in Schutz und vergisst darüber ihre eigenen Bedürfnisse. Daher haben mir ihre Freundinnen Charlotte und Lilly sehr gut gefallen, denen es immer wieder gelingt, Anna zu erden. Sie hat übrigens ein sehr schönes Hobby, das Quilten, das ihr ebenfalls über schwere Stunden hinweghilft.


    Thomas Wegener, der attraktive und sympathische Buchhändler, war mir anfangs ein wenig zu forsch bei seinen Annäherungen an Anna, aber je näher ich ihn kennengelernt habe, umso besser hat er mir gefallen, da er ihr auch eine tröstende Schulter bietet, wenn sie es dringend braucht. Außerdem ist er ein sehr guter Beobachter.


    Die Handlung wird immer wieder durch kursive Einschübe unterbrochen, in denen es um die Rache einer Frau für den Tod von Joachim geht. Diese unbekannte Frau (ist es Anna?) gibt der Handlung zusätzliche Spannung und deckt Dinge auf, von denen die Familie niemals etwas geahnt hatte. Das Ende ist gelungen, es rundet die Geschichte perfekt ab und läßt dennoch Spielraum für eigene Gedanken.


    Zur Leserunde:
    Mir hat die gemeinsame Leserunde viel Spaß gemacht, danke Cordula, daß du die Runde begleitet hast. Und ich freue mich schon auf unsere nächste gemeinsame Leserunde.


    Meine Rezension erscheint bei:
    Amazon
    Großes Literaturschock-Bücherforum
    LovelyBooks

  • Danke, Karin, für dieses ausführliche Fazit zur Leserunde. Besonders freut mich, dass du Annas Empfindungen nachvollziehen konntest :)
    Ich freue mich schon auf die nächste Runde mit euch 8)

  • Ich bin spät mit meinen Rezis, aber froh, dass ich es noch geschafft habe. Das Buch und die Leserunde haben mir sehr gut gefallen. Vielen Dank an die Begleitung. Wenn es wieder eine Leserunde zu einem Buch von Dir gibt, Cordula, bin ich gern dabei.


    Manchmal haben starke Frauen schwache Männer


    In ihrem Roman „Die Zeit danach“ thematisiert die Autorin das Problem der Wirkung eines Selbstmordes auf die Hinterbliebenen. Anna Kaspers ist eine sehr selbständige Frau. Sie hat eine gut gehende eigene Kinderarztpraxis, ein schönes Haus, starke Freundinnen, einen treuen Hund, zwei Töchter und den Schatten eines toten Ehemannes. Ihrer Ehe trauert Anna nach, weil sie so harmonisch und freundschaftlich war und so ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen ihr und ihrem Ehemann bestand.
    Der Ehemann hat vor 10 Monaten Selbstmord begangen. Anna hatte ihre eigene Praxis endlich aufgebaut, nachdem sie geholfen hatte, seine Arztpraxis zum Laufen zu bringen. Allerdings konnte er sie allein nicht führen und fühlte sich überlastet. Sein Ersuchen, ihm noch einen oder zwei weitere Genehmigungen zur Praktizierung zu erteilen, wurde von einer Kommission abgelehnt, da der Bezirk mit Ärzten bereits versorgt war.
    Ist das der Grund gewesen für seinen Selbstmord? War Anna zu egoistisch und hätte sich mehr um ihren Mann kümmern müssen? In Annas Kopf kreisen diese Fragen und sie konnte sich in der ganzen Zeit noch nicht dazu durchringen, sich umfassend mit dem Tod ihres Ehemannes auseinanderzusetzen. Sein Zimmer ist noch unberührt.


    Das ist die Situation in die der Leser mit dem Roman eintritt. Anna ist sofort sympathisch. Ihr Hobby, das „Quilten“, war mir in seiner Kunstform völlig unbekannt, aber alles, was dazu im Roman gesagt wird, ist sehr spannend.
    Mir ist besonders angenehm aufgefallen, dass es in diesem Roman keine Klischees gibt. Sicher macht sich Anna Gedanken, was andere Menschen denken, aber nur solange sie selbst unsicher ist. Sobald sie eine Entscheidung getroffen hat, geht sie auch ihren Weg.
    Die Freundinnen, die sie hat, sind ebenfalls starke, selbständige Frauen, die sehr unterschiedlich sind, aber zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen. Wenn man danach geht, zu schauen, welche Freunde jemand hat, um auf den Charakter zu schließen, dann zeigt sich, dass Annas beruflicher Erfolg sicher ihrer Persönlichkeit zu zuschreiben ist.
    Schon die Probleme innerhalb der Familie, die Frage nach den Ursachen des Selbstmordes und der Beurteilung von Schuld, ist spannend. Aber es gibt noch eine zweite Spannungsebene in dem Roman, denn es sterben plötzlich die Ärzte, die bei der Beschlussfassung, die Annas Mann eine Unterstützung für die Praxis verweigerten. Sind sie die wahren Schuldigen am dem Freitod? Müssen sie nun dafür büssen? Und wer ist der „Rächer“? Wir lernen die Mörderin in Zwischentexten kennen und erfahren so ihre Motive.
    Aber wer ist diese ominöse Unbekannte? Als vor Annas Tür die Polizei steht, beginnt sie, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten und wir sehen mit ihr neu auf ihre Ehe.
    Ist sie der Mörder oder wird sie sein Opfer?


    Fazit:
    Ein Roman, der neben spannender Unterhaltung auch zeigt, welche Probleme ein Selbstmord aufwirft und welche Schwierigkeiten bei seiner Verarbeitung auftreten. Vor allem wird sehr glaubwürdig gezeigt, dass jeder Charakter anders mit seinen Schuldgefühlen, seiner Trauer fertig wird und Kommunikation, Verarbeitung notwendig sind, um in ein normales Leben zurück zu kommen.

  • Hier noch meine Rezension. Sorry ich bin wirklich sehr spät dran :-[


    Kein typischer Krimi


    Anna Kaspers verlor vor zehn Monaten ihren Mann. Noch heute quält sie sich mit der Frage, ob sie seinen Tod hätte verhindern können. Bis heute kann sie nicht sagen, was ihn zu seinem Selbstmord veranlasst hat, denn einen Abschiedsbrief hat es leider nicht gegeben. Ihre Freundinnen stehen ihr zur Seite, schaffen es aber nicht sie aus ihrer betrüblichen Stimmung und von den Selbstvorwürfen zu befreien. Erst das Zusammentreffen mit Thomas Wegener verändert ihren Alltag wieder in positiver Weise. Aber dann steht plötzlich die Polizei vor Annas Tür und die Vergangenheit wird noch einmal ans Tageslicht gezerrt.


    Dieser Roman von Cordula Broicher ist kein gewöhnlicher Krimi und auch nicht direkt ein typischer Frauenroman. Meiner Meinung ist er eine Mischung aus beiden Genre. Die Autorin erzählt auf eindringliche Art die Geschichte von Anna seit dem Tod ihres Mannes und wie sie wieder versucht in ihr Leben zurückzufinden und sich ihren Platz im Leben zurückzuerobern. Gar nicht so leicht, wenn man noch immer am Selbstmord seines Ehemann knappert und die Tochter einen schwere Vorwürfe macht. Bei der Lektüre dieses Buches habe ich richtige Sympathien für Anna und den neuen Mann in ihrem Leben aufgebaut. Es ist nicht so leicht für Thomas das Eis zu brechen und einen Platz in Anna Leben zu finden. Aber nach und nach kommen sich die Beiden Näher. Aber nicht alle wollen das Glück von Anna und Thomas unterstützen und so kommt es am Ende des Buches noch zu einem vorher nicht geahnten Showdown, der zusätzlich für viel Spannung sorgt und einen das Buch zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr aus den Händen legen lässt.


    Ein nettes Buch für Zwischendurch mit spannenden und romantischen Elementen, dass ich gerne weiter empfehlen möchte. An der ein oder anderen Stelle fand ich das Buch nicht ganz so rund, und ein bisschen langatmig. Aus diesem Grund bekommt das Buch 8 von 10 Punkte von mir.


    © claude


    Die Rezension wird natürlich noch etwas gestreut , z.B auf LB und meinem Blog

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen