07: Seite 435 - Ende (Kap. 33 – Ende)

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  • Hofmann versucht brutal Henriette zu vergewaltigen. Sophie hat eine Ahnung und zieht ihm eins mit der Bratpfanne über. Toll von Sophie! Eigentlich war das ja zuwenig Strafe, aber dafür dass sie so schwach war, war das schon ein Volltreffer. Dann schließen sie ihn ausgerechnet in die Speisekammer. Er muss sich ja wie im Schlaraffenland vorkommen.


    Dann gehen auch schon die Wehen los. Da keiner da ist, muss Henriette Sophie alleine unterstützen. Julius schafft es dann noch die Hebamme zu holen, nachdem er wiederkommt. Der Junge ist schon abgenabelt, als die Hebamme kommt, aber Sophie ist ohnmächtig. Dann bebt die Erde. Alle können sich retten, bis auf den eingesperrten Hofmann. Als dann der Brand droht, will Henriette ihn retten. Wieder einmal. Eigentlich sollte sie es besser wissen, denn schon einmal gab es seinetwegen Chaos. Julius wird dann wegen der Rettungsaktion in den Trümmern eingeklemmt und der frisch befreite Hofmann hat nichts Eiligeres zu tun, als sich zu verdrücken. Doch die Strafe folgt auf dem Fuße. Die Erde bebt wieder und - schwupps - ist Hofmann da, wo er hingehört. Henriette muss Julius alleine retten. Endlich erkennt auch Henriette, was sie für Julius empfindet.


    Schön fand ich übrigens die Mrs. Vogelsang im weißen Zobel und Unterwäsche, die ihre Habseligkeiten retten will.


    Berta ist sehr tatkräftig, sie regelt alles. Die Frau ist unkaputtbar. Sie schickt die anderen zu den Notunterkünften. Auf dem Weg dorthin hat Henriette wieder einen Schreibanfall. So wissen wir zu diesem Zeitpunkt mehr als sie, denn sie will gar nicht wissen, was sie geschrieben hat. Ich wäre da sehr neugierig gewesen. Sie wartet doch tatsächlich bis sie auf Samoa erfährt, dass der Vater gestorben ist. Dieser Mistkerl Hofmann hat doch tatsächlich den Mord, den er selbst begangen hat, Henriettes Vater zugeschoben. Wie abgebrüht muss man sein. Der Vater konnte sich an nichts erinnern und hatte stets ein schlechtes Gewissen. So hat Hofmann letztendlich seinen Tod auch zu verantworten.


    Kaum ist das Enkelkind da, wird auch auch Henriettes Mutter wieder lebendig.


    Sina lebt. Bin ich froh. Henriettes Pläne für die Zukunft schließen alle ihre Lieben mit ein, auch Sina und Nian.
    Nian ist wirklich eine treue Seele, die auf Samoa alles am Laufen hielt. Von Emotionen scheint sie aber nicht viel zu halten, so stocksteif wie sie die Umarmung über sich ergehen ließ.

  • Ich bin noch nicht ganz durch, möchte aber gerade meine Gedanken hier aufschreiben.


    Im letzten Abschnitt hatte ich also Recht mit meiner Vermutung, daß Hofmann der Ehemann von Marry Belle war. Und er hat die Tat Karl-Josef untergeschoben weil der zu besoffen war um zu realisieren was tatsächlich passiert ist.


    Gott sei Dank hat der Chinese von der Akrobatikgruppe gesehen was wirklich passiert ist.
    Ich bin gespannt ob er doch aussagt/aussagen darf (oder erfahren wir das gar nicht mehr?).


    Über den Spruch auf dem Geschenk für den Tempel musste ich herzhaft lachen. Da hat er die Beiden aber ganz schön an der Nase herumgeführt und auch noch 5 Dollar kassiert. :P


    Da muss ich immer an eine frühere Freundin denken - die hat in chinesischen Schriftzeichen "Glaube, Liebe Hoffnung" auf dem Nacken tätowiert. Und ich hab mich schon immer gefragt ob das tatsächlich da steht oder was ganz anderes. :totlach: :totlach:


    So, jetzt zum Endspurt. :lesen:


  • I
    Über den Spruch auf dem Geschenk für den Tempel musste ich herzhaft lachen. Da hat er die Beiden aber ganz schön an der Nase herumgeführt und auch noch 5 Dollar kassiert. :P


    Da muss ich immer an eine frühere Freundin denken - die hat in chinesischen Schriftzeichen "Glaube, Liebe Hoffnung" auf dem Nacken tätowiert. Und ich hab mich schon immer gefragt ob das tatsächlich da steht oder was ganz anderes. :totlach: :totlach:


    So, jetzt zum Endspurt. :lesen:


    Das kann ich gut verstehen, mein Mann hat mir einmal ein wunderschönes rotes Banner mitgebracht mit goldenen Buchstaben, und darauf sollte angeblich mein Name mit vielen guten Wünschen stehen, aber leider hat sich dann später durch eine Chinesin, die ihn besucht ha und die das Banne rüber meiner Tür gesehen hat dann herausgestellt, dass da stand "Mao ist groß, es lebe der Vorsitzende und Freund des Volkes " oder sowas in der Art :P und in der Sekunde, in der ich das gerade schreibe, kommt mir der Gedanke, dass mich das möglicherweise irgendwie tief vergraben im Hinterkopf auf die Idee gebracht hat... hmmmm :-\


  • Das kann ich gut verstehen, mein Mann hat mir einmal ein wunderschönes rotes Banner mitgebracht mit goldenen Buchstaben, und darauf sollte angeblich mein Name mit vielen guten Wünschen stehen, aber leider hat sich dann später durch eine Chinesin, die ihn besucht ha und die das Banne rüber meiner Tür gesehen hat dann herausgestellt, dass da stand "Mao ist groß, es lebe der Vorsitzende und Freund des Volkes " oder sowas in der Art :P und in der Sekunde, in der ich das gerade schreibe, kommt mir der Gedanke, dass mich das möglicherweise irgendwie tief vergraben im Hinterkopf auf die Idee gebracht hat... hmmmm :-\


    :o :o :o


    Ich hab mir vor Jahren auf Djerba eine Halskette mit meinem Namen in arabischer Schrift machen lassen und wusste auch nicht ob das jetzt stimmt oder mich jemand über den Tisch gezogen hat. Da mich dann aber auf einem großen Markt auf einmal jeder mit meinem Namen angesprochen hat, wusste ich es. ;D

  • Nicht nur "Schlitzauge", auch noch Schlitzohr.


    Mir ging es genauso ! Tat mir nur Leid um die 5 Dollar , das war für die damalige Zeit viel Geld !!!
    Auch Chinatown war sehr schön und Bildhaft beschrieben!

  • Ich bin jetzt leider mit dem Letzten Leseabschnitt soweit durch :'( , aber ich muss meine Leseeindrücke einfach schon mal hier lassen !


    Henriette ist immer noch etwas erbost Julius gegenüber , wegen den Nacktfotos von ihrer Schwester Sophie . Die lacht sie aus und findet es ganz natürlich sie hat ja auch Max Nackt Modell gestanden. Sie haben damit ihr Geld verdient , das sie nötig brauchten...
    Hier spürt man Henriettes Eifersucht auf Julius :-*


    Die Beschreibung von Chinatwon fand ich sehr bildhaft und schön. Das der Schreiber sie ganz schön mit seinem Spruchband reingelegt hat
    und das auch noch für 5 Dollar , allein der Spruch ich musste Schmunzeln.
    Na wenigstens hat der Mönch , der ehemalige Akrobat sie darüber aufgeklärt . Hätte ihn gerne Lachen gesehen...
    Er erzählt ihnen von Mary Belle und wie er aus seinem Versteck , den Mörder und seinen Helfer gesehen hat. Es bewahrheitet sich Hofmann hat Mary brutal umgebracht und ihr Vater hat bei der Beseitigung geholfen. Hier sieht man Hofmanns fiesen und Eiskalten Charakter , das er den Mord ihrem Vater in die Schuhe schiebt ! " Dieser Mann geht über Leichen " !!!!
    Nur zu Schade das er als Chinese nicht vor Gericht aussagen kann......


    Aber Tante Berta lässt sich nicht entmutigen, und will ihren Freund den Bürgermeister um Hilfe bitten. Sie will endlich und mit aller Macht Hofmann unschädlich machen !


    War schon mehr als Brutal wie Hofmann die Abwesenheit von Berta und Julius ausnutzt und über Henriette in der Küche herfällt ,
    sie BRUTAL misshandelte und sie vergewaltigen will....
    Aber wer hätte das gedacht Sophie schlägt ihm mutig die Eisenpfanne über , es war wirklich Rettung in letzter Sekunde , ich dachte jetzt bringt er sie um.... Sophie erzählt der mitgenommenen und lädierten Henny , das die Muschel sich eigenartig verhalten hat und das hätte sie beunruhigt " War also die Muschel ihr Lebensretter , gehen von ihr Magische Kräfte aus ?
    Auch der Arme Julius ist mehr als erschrocken , aber ihm bleibt nicht viel Zeit dafür , bei Sophie setzten die Wehen ein und er muss die Hebamme holen.


    Was für eine dramatische Nacht , erst die Geburt die , die beiden alleine Meistern müssen . Als dies überstanden ist , kommen endlich Julius und die Hebamme , die kümmert sich um die immer bewusstlose Sophie , aber das alles reicht nicht . Es gibt ein Erdbeben


    :lesen: jetzt werde ich den Rest lesen und mit Spannung dem Ende entgegenfiebern !


  • Es bewahrheitet sich Hofmann hat Mary brutal umgebracht und ihr Vater hat bei der Beseitigung geholfen. Hier sieht man Hofmanns fiesen und Eiskalten Charakter , das er den Mord ihrem Vater in die Schuhe schiebt ! " Dieser Mann geht über Leichen " !!!!


    Er geht nicht über Leichen, er produziert sie. Wieso hat ihn Henriette bloß mal nicht unsympathisch gefunden?



    Aber wer hätte das gedacht Sophie schlägt ihm mutig die Eisenpfanne über , es war wirklich Rettung in letzter Sekunde , ich dachte jetzt bringt er sie um.... Sophie erzählt der mitgenommenen und lädierten Henny , das die Muschel sich eigenartig verhalten hat und das hätte sie beunruhigt " War also die Muschel ihr Lebensretter , gehen von ihr Magische Kräfte aus ?


    Die Muscheln schickt Nachrichten, Aber nicht immer werden diese verstanden. Dieses Mal war Sophie aber besorgt.

  • In diesem letzten Abschnitt geht es nochmal richtig turbulent zu. Da lag ich mit meiner Vermutung, daß die Aktfotos von Sophie lediglich dem Gelderwerb dienten, gar nicht so falsch; an Julius' Treue habe ich keine Minute gezweifelt, aber wir wußten auch mehr als Henriette. Ich mußte nur grinsen, als er nach ihren Vorwürfen selig feststellt, daß sie womöglich nur eifersüchtig ist ;D


    Nians Tipp mit den Silbernen Drachen ist goldwert, ich hatte nicht damit gerechnet, daß sie einen Augenzeugen dort finden würden. Aber erstmal mußte ich über den Glücksspruch lachen, der gute Mann hat die Beiden ja schön übers Ohr gehauen – und ich dachte wirklich, Julius' Ausrede von wegen der blauen Muschel hätte Eindruck bei ihm gemacht.


    Und Karl Mayberg hat tatsächlich nicht Mary Belle umgebracht, sondern Hofmann, wie vermutet – und Mayberg wußte nichts davon. Wie ich schon spekuliert hatte, nur so machte es Sinn, daß er Hofmann so wohlgesonnen war. Mich hat ja beinahe der Schlag getroffen, als Karl in seinem Brief schreibt, daß er nicht daran glaubt, daß Hofmann Sina vergewaltigt hat und daß er ihr erklären möchte, warum ihm Hofmann so ein guter Freund ist. Wenn er gewußt hätte... Es tut mir zwar ein wenig leid, daß er die Wahrheit nicht mehr erfahren hat, aber wer weiß, ob die ihm nicht sowieso den Rest gegeben hätte. Es ist ihm zwar anzurechnen, daß er seiner Tochter die Wahrheit verrät, aber erst nach seinem Tod – von ihren ominösen Schreibanfällen weiß er ja nichts. Nein, Maybergs Tod macht mich nicht sehr traurig.


    Und Hofmann erhält auch endlich seine gerechte Strafe und niemand hat sich dabei die Finger schmutzig machen müssen. Ich muß gestehen, ich hattte gehofft, daß Henriette ihn in der Speisekammer vergisst. Dieser Dreckskerl – aber toll, daß sich Henny gegen seinen Vergewaltigungsversuch gewehrt hat, obwohl sie wußte, wozu er fähig ist. Und noch besser, daß Sophie gespürt hat, daß etwas nicht stimmt; ich habe es in dem Moment bedauert, daß sie nicht noch kräftiger mit der Pfanne zugeschlagen hat, aber Henriette hat ja recht, Sophie sollte nicht zur Mörderin werden. Konnte ja keiner ahnen, daß kurz darauf die Erde wackelt. Und das zu einem ganz ungünstigen Zeitpunkt, wenigstens war der kleine Max schon geboren, um Sophie hatte ich aber wirklich Angst, als noch das Beben begann. Ich hatte ja schon Angst, daß sie stirbt, als sie das Bewußtsein verlor. Und sie ist auch auf Samoa immer noch nicht über den Berg, im Gegenteil, hoffentlich kann Sina ihr helfen.


    Ich hatte gehofft, daß sich Henny und Sina am Strand wiedertreffen, aber Henriettes Beschreibung von Sina hat mich dann doch etwas erschrocken. Nun weiß Henny, daß Tamatoa ihr nicht böse ist, das ist sehr schön, auch wenn man an den Traum glauben kann oder nicht, aber es ist doch beruhigend, finde ich. Eine tolle Idee, gemeinsam mit Sina, Nian und ihren Schwestern ein Hotel auf Samoa zu eröffnen.


    Das war wieder ein ganz tolles und überraschendes Buch von dir, liebe Beatrix und ich bedaure es, Samoa verlassen zu müssen, jetzt, nachdem Ekel Hofmann nicht mehr da ist.


    Sehr schön fand ich das abschließende Kapitel mit den Informationen über Samoa und natürlich das Glossar. Beim Lesen hatte man schon mehrmals den Eindruck, daß es den Samoanern unter der deutschen Kolonialherrschaft besser ging als in manch anderen Kolonien, daher fand ich die anschließende Information über Gouverneur Solf sehr interessant, er scheint eine spannende Persönlichkeit gewesen zu sein. Was natürlich aber keine Entschuldigung für die Kolonialisierung ist.


  • Als dann der Brand droht, will Henriette ihn retten. Wieder einmal. Eigentlich sollte sie es besser wissen, denn schon einmal gab es seinetwegen Chaos. Julius wird dann wegen der Rettungsaktion in den Trümmern eingeklemmt und der frisch befreite Hofmann hat nichts Eiligeres zu tun, als sich zu verdrücken.


    Bei der Szene hätte ich am liebsten vor Frust geschrien, ich dachte, das darf doch jetzt nicht wieder wahr sein.



    Schön fand ich übrigens die Mrs. Vogelsang im weißen Zobel und Unterwäsche, die ihre Habseligkeiten retten will.


    Ja, das war eine eindrückliche Szene.



    Berta ist sehr tatkräftig, sie regelt alles. Die Frau ist unkaputtbar. Sie schickt die anderen zu den Notunterkünften.


    Berta ist wirklich großartig.



    Ich bin gespannt ob er doch aussagt/aussagen darf (oder erfahren wir das gar nicht mehr?).


    Ich denke, er hätte in keinem Fall aussagen dürfen, das wird im Nachwort nochmal gut erklärt.



    Das kann ich gut verstehen, mein Mann hat mir einmal ein wunderschönes rotes Banner mitgebracht mit goldenen Buchstaben, und darauf sollte angeblich mein Name mit vielen guten Wünschen stehen, aber leider hat sich dann später durch eine Chinesin, die ihn besucht ha und die das Banne rüber meiner Tür gesehen hat dann herausgestellt, dass da stand "Mao ist groß, es lebe der Vorsitzende und Freund des Volkes " oder sowas in der Art :P


    Wie fies :totlach:



    Auch Chinatown war sehr schön und Bildhaft beschrieben!


    Ohja, das war wirklich gut beschrieben.



    Na wenigstens hat der Mönch , der ehemalige Akrobat sie darüber aufgeklärt . Hätte ihn gerne Lachen gesehen...


    Im Endeffekt hat der Spruch das Eis gebrochen, von daher war es doch nicht so schlecht, daß der Chinese die Beiden über den Tisch gezogen hat ;D



    Nur zu Schade das er als Chinese nicht vor Gericht aussagen kann......


    Das gute ist, daß das jetzt nicht mehr nötig ist.

  • Er geht nicht über Leichen, er produziert sie. Wieso hat ihn Henriette bloß mal nicht unsympathisch gefunden?



    Die Muscheln schickt Nachrichten, Aber nicht immer werden diese verstanden. Dieses Mal war Sophie aber besorgt.


    Das hast du gut gesagt , er Produziert sie , mir läuft es Eiskalt den Rücken herrunter wenn ich an Hofmann denke !
    Wenigstens bekommt er am Ende der Geschichte die Gerechte Strafe , wäre auch Schlimm gewesen wenn er davon gekommen wäre...


    Das mit der Muschel fand ich gut , sie hat ja auch das Erdbeben quasi vorrausgesagt nur hat das Henriette nicht richtig verstanden.....

  • So ich habe die Nacht noch den Rest des Buches zu Ende gelesen :lesen:
    man war das Dramatisch passte hervorragend zu dieser Vollmondnacht :schnarch: das bin ich jetzt .....


    Das Henriette noch unbedingt Hofmann aus dem brennenden Haus holte und sich und Julius dabei in Lebensgefahr gebracht hatte
    war ganz schön Dramatisch.
    Das war der Dank von Hofmann , als Julius eingeklemmt unter der Tür lag . Er machte sich auf und davon und überlies
    Henriette die Rettung . Aber die gerechte Strafe folgte sofort er wurde unter den herabstürzenden Trümmern begraben.
    Die Szene zwischen Julius und Henriette im Trümmerhaufen fand ich sehr schön. Endlich haben die zwei zusammengefunden...


    Tante Berta die wohlbehalten Eintrifft hat recht " Jetzt kann er keinen Schaden mehr anrichten !
    Sie ist überglücklich über ihren kleinen Neffen und auch froh das alle ohne Schäden davon kamen.


    Die Muschel befiehlt Henriette mal wieder zuschreiben , diesesmal ist es ein Brief von ihrem Vater ,
    aber sie liest ihn nicht . " Schade "


    Den Epilog war sehr Ergreifend und wunderschön , alles fügt sich hier zu einem ganzen zusammen.
    Das Treffen mit Sina am Strand , die Aussprache auch das ganze über Tamato fand ich sehr rührend und ergreifend ....
    Als die Erde am 18. April in San Francisco bebte starb ihr Vater und der ihr Neffe Max wurde geboren mit einem Merkmal auf seiner Haut einer kleinen blauen Muschel ...
    Hat Tamatoas Fluch wirklich ihren Vater und Hofmann getötet.
    Ich hoffe das Henriette Zukunftspläne in Erfüllung gehen....


    Liebe Beatrix
    Danke für diesen schönen Emotionalen und teilweise romantischen Roman mit Kriminalen Eingaben.....

  • Ich bin nun auch mit dem Buch durch. Die letzten 2 Tage wollte ich einfach nicht fertig lesen, weil das Buch ja dann schon vorbei gewesen wäre, aber heute war meine Neugierde dann so groß, dass ich nun wirklich wissen wollte wie es ausgeht und es löst sich ja alles schlüssig auf.


    Wir erfahren also, dass Sophie Aktfotos von sich anfertigen ließ, weil sie dringend Geld benötigten, um die Miete, den Arzt und die spätere Reise zahlen zu können. Da man ihr Gesicht auf den Bildern nicht sieht, fand ich es dann auch gar nicht mehr so schlimm.


    Der chinesische Schriftzeichenmaler hat Geschäftssinn und der Spruch war witzig, da musste ich lachen. :D


    Mary Belle war also Hofmanns Frau, damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Dass er sie getötet hat, das war mir jedoch von Anfang an klar.


    Also ich muss gestehen, dass ich Henny hier nicht ganz verstehen konnte. Obwohl Hofmann sie verletzt und fast vergewaltigt, will sie ihn beim Erdbeben retten? Und nimmt dann noch in Kauf, dass Julius verletzt wird? So viel Gutmütigkeit war mir etwas zu viel, vor allem weil Hofmann dann ja doch stirbt. Bei dem was sie alle erleben, hätte ich an Hennys Stelle Hofmann völlig vergessen.


    Süß finde ich, dass das Baby von Sophie (den sie Max nennt, was mir absolut klar war) ein Muschelmuttermal hat. Passt einfach.


    Bei dem Vater dachte ich ja noch, dass er sich selbst tötet, dass er jedoch durch ein Kokosnuss stirbt, ist tragisch.


    Schön fand ich die Rückgabe der Muschel und dass Sina lebt. Eines habe ich hier jedoch nicht ganz verstanden: Sie hat ein Kind verloren? War sie etwa nach der Vergewaltigung von Hofmann schwanger? Hier würde ich mich gern aufklären lassen.


    Mir hat das Buch jedenfalls richtig gut gefallen, es hat meine Erwartungen erfüllen können.

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • Schön fand ich übrigens die Mrs. Vogelsang im weißen Zobel und Unterwäsche, die ihre Habseligkeiten retten will.


    Da musste ich lachen. :D Interessant, dass ihr ihre Besitztümer wichtiger sind als ihr Leben.



    Kaum ist das Enkelkind da, wird auch auch Henriettes Mutter wieder lebendig.


    Das hat mich total gefreut, vor allem dass die Mutter zu ihrer alten Stärke zurückfindet. Auch hat mir gut gefallen, dass Ella nun endlich nicht mehr das garstige Mädchen ist.

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • Das kann ich gut verstehen, mein Mann hat mir einmal ein wunderschönes rotes Banner mitgebracht mit goldenen Buchstaben, und darauf sollte angeblich mein Name mit vielen guten Wünschen stehen, aber leider hat sich dann später durch eine Chinesin, die ihn besucht ha und die das Banne rüber meiner Tür gesehen hat dann herausgestellt, dass da stand "Mao ist groß, es lebe der Vorsitzende und Freund des Volkes " oder sowas in der Art :P und in der Sekunde, in der ich das gerade schreibe, kommt mir der Gedanke, dass mich das möglicherweise irgendwie tief vergraben im Hinterkopf auf die Idee gebracht hat... hmmmm :-\


    Upps das ist ja fies. Und sicher auch gut Geld dafür bezahlt. Deswegen muss ich ja immer wieder schmunzeln, wenn sich Leute chinesische Schriftzeichen tätowieren lassen. ;D Wer weiß was sie dann da stehen haben...

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • Und Hofmann erhält auch endlich seine gerechte Strafe und niemand hat sich dabei die Finger schmutzig machen müssen. Ich muß gestehen, ich hattte gehofft, daß Henriette ihn in der Speisekammer vergisst. Dieser Dreckskerl – aber toll, daß sich Henny gegen seinen Vergewaltigungsversuch gewehrt hat, obwohl sie wußte, wozu er fähig ist.


    Ja das fand ich auch gut, dass sich keiner des Mordes an ihm schuldig macht, denn so etwas verfolgt einen sicher ein Leben lang.


    Ich bin ansonsten ganz bei dir, dass es mir auch besser gefallen hätte, wenn sie Hofmann vergessen hätten oder aber das Haus gleich eingestürzt wäre und sie gar keinen Rettungsversuch hätten starten können. Na ja aber so wie Beatrix es geschrieben hat, war es natürlich deutlich dramatischer. ;) Vielleicht ist das der Unterschied zwischen Schriftsteller und Leser?!

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)

  • Da musste ich lachen. :D Interessant, dass ihr ihre Besitztümer wichtiger sind als ihr Leben.



    Das hat mich total gefreut, vor allem dass die Mutter zu ihrer alten Stärke zurückfindet. Auch hat mir gut gefallen, dass Ella nun endlich nicht mehr das garstige Mädchen ist.


    Mir ging es genauso , ich habe mich gefreut das die Mutter wieder aufgeblüht ist ! Vielleicht war nicht nur das Enkelkind ausschlaggebend , sondern auch der Tod ihres Mannes , sie ist von einer großen und bedrückenden Last befreit !
    Auch Ella ist gereift und Erwachsener geworden.

  • Ja das fand ich auch gut, dass sich keiner des Mordes an ihm schuldig macht, denn so etwas verfolgt einen sicher ein Leben lang.


    Ich bin ansonsten ganz bei dir, dass es mir auch besser gefallen hätte, wenn sie Hofmann vergessen hätten oder aber das Haus gleich eingestürzt wäre und sie gar keinen Rettungsversuch hätten starten können. Na ja aber so wie Beatrix es geschrieben hat, war es natürlich deutlich dramatischer. ;) Vielleicht ist das der Unterschied zwischen Schriftsteller und Leser?!


    Das ist eine wirklich interessante Diskussion, denn um ehrlich zu sein, ich habe mir nächtelang das Hirn darüber zermartert, ob ich Henriette zu einer Mörderin machen kann/soll/möchte, denn auch in Notwehr jemanden zu töten ist etwas, dass einen ein Leben lang verfolgen wird, außer man ist emotional bereits völlig abgestumpft. Auch wenn es geradezu en vogue ist in immer härteren Thriller -und wie ich finde leider! auch in Jugendbüchern- ständig Menschen zu töten, so widerstrebt mir das zutiefst. Mag sein, dass ich da ein bisschen sentimental bin, aber so ist es. :-[

  • Das ist eine wirklich interessante Diskussion, denn um ehrlich zu sein, ich habe mir nächtelang das Hirn darüber zermartert, ob ich Henriette zu einer Mörderin machen kann/soll/möchte, denn auch in Notwehr jemanden zu töten ist etwas, dass einen ein Leben lang verfolgen wird, außer man ist emotional bereits völlig abgestumpft. Auch wenn es geradezu en vogue ist in immer härteren Thriller -und wie ich finde leider! auch in Jugendbüchern- ständig Menschen zu töten, so widerstrebt mir das zutiefst. Mag sein, dass ich da ein bisschen sentimental bin, aber so ist es. :-[


    Liebe Beatrix , du hast RICHTIG ENTSCHIEDEN , das du Beatrix nicht zur Mörderin gemacht hast , ich Glaube da Henriette so eine aufrichtige Person ist wäre sie mit dem Mord auch wenn es Notwehr und eine Verzweiflungstat gewesen wär mit ihrem Gewissen ihr Lebenslang nicht fertigworden wäre . Hofmann hat ja am Ende noch die gerechte Strafe erreicht ;D