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  • Ich fasse es nicht: ich dachte, Hofman wäre Vergangenheit - dann taucht er einfach wieder auf mit dem festen Vorsatz, Henriette zu heiraten! Warum ist er hier so verbohrt? Da muß es doch noch um etwas anderes gehen; wenn er wirklich finanziell so unabhängig ist, wie er immer tönt, warum will er dann unbedingt diese Ehe? Daß da Henny Mordgedanken kommen, kann ich sehr gut nachvollziehen, die hätte ich auch. Und Tante Berta könnte ich auch schütteln, daß sie so von ihrem Bruder überzeugt ist.


    Gottseidank sind nun Sophie und Julius in San Francisco angekommen, keine Minute zu spät, so muß Henriette sich mit der ganzen Sache nicht mehr alleine rumschlagen. Gut, daß sie sich Julius anvertraut hat, er reagiert sehr geschickt, das hatte ich ihm gar nicht zugetraut ;D Grinsen mußte ich, als er sich sicher ist, daß Henriette seine Frau werden wird, da hat Henny auch noch ein Wörtchen mitzureden.


    Sophie ist doch noch nicht so gesund, wie ich im letzten Abschnitt den Eindruck hatte - und schwanger! Bei ihrem letzten Brief hatte ich schon so einen Verdacht, als sie von der Überraschung schrieb, die sie ihrer Schwester mitbringen wollte. Bei der Beschreibung, wie sich die beiden Schwestern in die Arme fallen, hatte ich Gänsehaut - und konnte aber auch Henriettes Anflug von Enttäuschung und Eifersucht auf das Ungeborene verstehen; umso schöner, daß sie sich inzwischen für das Kind erwärmen kann.


    Das Dinner in Bertas Hotel war ja sehr interessant: nicht nur, daß Charmians Ehemann der Schriftsteller Jack London ist und sich Henny mit ihm hervorragend versteht, er ist davon überzeugt, Hofmann vom Klondike zu kennen. Hofman wurde richtiggehend nervös, das ist man von ihm gar nicht gewöhnt. Schade aber auch, daß Jack sich nicht mehr genauer erinnern konnte, was es mit Hofmann damals auf sich hatte. Ob Mary Belle die Frau auf dem Foto zwischen Karl und Hofmann war? Aber es ist immerhin schon mal eine Spur, auch wenn in der Bibliothek leider nichts zu finden war. Wenn Nian jetzt noch etwas herausfinden würde ...
    Jaja, man kann Dinge noch so sehr vertuschen, durch solch blöden Zufällen kommen sie dann doch wieder ans Licht.


    Warum will Hofman eigentlich wieder nach Samoa? Hat er keine Angst mehr vor weiteren Vergeltungsmaßnahmen vonseiten der Samoaner?


  • I. Und Tante Berta könnte ich auch schütteln, daß sie so von ihrem Bruder überzeugt ist.


    Das verstehe ich sehr gut, aber mehr als von ihrem Bruder ist sie davon überzeugt, dass man die Vergangenheit ruhen lassen sollte, was natürlich mit ihrer Vergangenheit zusammenhängt, sie ist mir während des Schreibens auch sehr ans Herz gewachsen, am liebsten würde ich jetzt ein Buch über sie und ihr Hotel schreiben ( in dem könnten dann auch die Hauptfiguren aus der "Wüstenrose und der Insel des Mondes wieder auftauchen....aber das ist natürlich viel zu speziell)


  • Das verstehe ich sehr gut, aber mehr als von ihrem Bruder ist sie davon überzeugt, dass man die Vergangenheit ruhen lassen sollte, was natürlich mit ihrer Vergangenheit zusammenhängt, sie ist mir während des Schreibens auch sehr ans Herz gewachsen, am liebsten würde ich jetzt ein Buch über sie und ihr Hotel schreiben ( in dem könnten dann auch die Hauptfiguren aus der "Wüstenrose und der Insel des Mondes wieder auftauchen....aber das ist natürlich viel zu speziell)


    Oh, das wäre doch schön, ich mag es ja gerne, wenn man Charakteren in anderen Bücher wiederbegegnet.

  • Henriette lebt und Arbeitet bei ihrer Tante Berta in San Francisco .
    Schön das sie mit ihrer Schreiberei von Romanen Geld verdienen kann auch wenn
    es nicht ganz ihrem Geschmack und Vorstellungen Entspricht....


    Den Brief von Sophie fand ich sehr rührend , es steht soviel Schmerz , Trauer und irgendwas Geheimes zwischen den Zeilen...


    Aber der Aufenthalt bei ihrer Tante der bisher sehr Friedlich verlief , endet Abrupt als dieser Fiesling von Hofmann
    plötzlich im Hotel auftaucht . Ich kann gut ihren Schreck , die Wut und ihre Rachegedanken verstehen. Auch ich
    würde ihn gerne Spurlos verschwinden lassen....


    Dann noch dieser Haarsträubender Brief von ihrem Vater an Tante Berta , der so etwas von Verlogen ist..
    Das dieser Berta darum bittet den Bräutigam , diesen Hofmann aufzunehmen . Ja , hätte Henriette mal vorher
    ihre Tante über all das aufgeklärt , jetzt ist es zu spät....


    Die Gespräche bei Tisch , an der auch der berühmte Jack London Teil nimmt fand ich spannend und Aufschlussreich
    Auch das er Hofmann von Klondike her kennt.. Der ihn auf den Mord an dieser Madame anspricht und ihm unterstellt das er
    dort auch nebenbei auch noch ein Freudenhaus geführt hätte ..Jack scheint den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben..


    Die Wiedersehensfreude zwischen Sophie und Henriette ist groß . Also war Sophies Schwangerschaft das große Geheimnis ?
    Sie schüttet Sophie ihr Herz aus und erzählt ihr alles was Samoa und Hofmann betrifft....


    Dreist und unverschämt fand ich es das Hofmann Henriettes Zimmer durchsucht hat und seelenruhig in ihrem Journal liest...
    Auch das Geschenk an sie gleicht einer Drohung . Aber es kommt noch schlimmer er hat ohne ihr Wissen ein Aufgebot bestellt.
    Das Tante Berta noch dafür Verständnis hat und Hofmann unterstützt , ist schlimm für Sie , gerade jetzt bräuchte sie Rückhalt.
    Ist Tante Berta so Blind oder hat Hofmann sie derart um den Finger gewickelt ?


    Jedenfalls scheint Julius der auch in Henriette verliebt ist und sie gerne Heiraten möchte, Hofmann mit den eigenen
    Waffen zuschlagen in dem er sich als Sophies Mann ausgibt und eine Doppelhochzeit vorschlägt.
    Überhaupt scheint mir Julius sehr schlagfertig und Bluffen kann er auch , jedenfalls wird er nicht Kampflos Henriette
    aufgeben, er weht die erschrockene Henriette in seine Pläne wenigstens ein... Von wegen Doppelhochzeit


    Wird es Julius gelingen Hofmann auf Glatteis zuführen und endgültig auszuschalten ?


    Bin sehr gespannt wie es im nächsten Leseabschnitt weitergeht...

  • Henriette ist in San Francisco bei ihrer Tante. Wie hat es sie dahin verschlagen? Sie arbeitet im Hotel und schreibt Liebesromane. Dann taucht plötzlich Hofmann wieder auf mit Briefen von dem Vater. Wie kann der Vater verlangen, dass Henriette Hofmann heiratet. Tante Berta ist von der Idee angetan. Da hat Henriette wohl die Gelegenheit verpasst, Berta alles zu erzählen. Henriettes Überlegungen Hofmann zu töten waren verständlich, aber nicht ausgegoren.


    Die Gesellschaften von Berta sind schon außergewöhnlich, vor allem, dass sie Ehepaare trennt. Die Tischgespräche an dem Abend mit Hofmann laufen nicht in ihrem Sinne. Ich fand Henriettes Wut sehr verständlich. Jack London ist von Hofmann auch nicht so begeistert. Das konnte man deutlich spüren. Warum wurde Hofmann plötzlich zu bleich? War an der Aussage mit dem "Bordell" doch was dran?


    Dann endlich kommt Sophie. Die angekündigte Überraschung ist die Schwangerschaft. Endlich kann Henriette ihren Kummer loswerden. Hofmann ist ja sowas von dreist, taucht in dem Zimmer auf, liest ihre Unterlagen, bestellt das Aufgebot und drängt auf Eile.


    Aber Julius will ein Wörtchen mitreden. Hoffentlich gelingt sein Plan. Ich befürchte, da geht noch einiges schief.


  • Dann noch dieser Haarsträubender Brief von ihrem Vater an Tante Berta , der so etwas von Verlogen ist..
    Das dieser Berta darum bittet den Bräutigam , diesen Hofmann aufzunehmen . Ja , hätte Henriette mal vorher
    ihre Tante über all das aufgeklärt , jetzt ist es zu spät....


    Ob Berta ihr aber geglaubt hätte? Die ganze Geschichte ist ja schon ziemlich haarsträubend.



    Dreist und unverschämt fand ich es das Hofmann Henriettes Zimmer durchsucht hat und seelenruhig in ihrem Journal liest...
    Auch das Geschenk an sie gleicht einer Drohung .



    Hofmann ist ja sowas von dreist, taucht in dem Zimmer auf, liest ihre Unterlagen, bestellt das Aufgebot und drängt auf Eile.


    Und dabei ist er noch so rotzfrech und hat nicht mal ein schlechtes Gewissen, also mich nervt der Kerl dermaßen, ich würde ihm echt am liebsten persönlich eines mit der Keule überziehen :kommmalherfreundchen:

  • Gleich nach dem Aufstehen musste ich hier natürlich sofort weiterlesen.


    Mittlerweile sind also 3 Monate vergangen und Henny lebt nun bei Tante Berta, der Schwester ihres Vaters. Dort arbeitet sie im Hotel. Hm ehrlich gesagt konnte ich Henny hier nicht verstehen, warum sie sich ihrer Tante nicht anvertraut hat. Berta scheint ja recht loyal zu sein und wenn sie alles über Hofmann wüsste, dann würde sie über die Hochzeit und ihren Bruder sicher anders denken.


    Dass Hofmann aufkreuzte, damit hatte ich aber auch ehrlich nicht so wirklich gerechnet, was für ein dreister Kerl. >:(


    Richtig klasse fand ich in diesem Abschnitt ja das Dinner mit Jack London, der ein wenig Licht ins Dunkel bringt. Ob Hennys Vater wirklich eine Prostituierte getötet hat? Ich denke mal eher, dass Hofmann es war, denn woher hat er das Gold? So einen murmelgroßen Nugget bekommt man sicher mal nicht so leicht und er spricht ja Julius gegenüber davon, dass er einiges an Geld besitzt und nicht mehr arbeiten gehen muss.


    Das Wiedersehen mit Schwester Sophie hat mich total berührt. Allerdings hatte ich wirklich nicht damit gerechnet, dass diese schwanger ist. Bertas Kommentar zu Schwangeren fand ich extrem krass. Schwangere sind ein schändlicher Anblick und gehören nicht in ein Hotel oder in die Öffentlichkeit. Wieso das denn? Diese Sichtweise hat mich wirklich schockiert.


    Auf Samoa spricht derweil die Mutter immer noch nicht, der Vater verfällt dem Alkohol und Nian muss sich um alles kümmern. Erstaunlich, dass sie das alles macht, wo sie als "Schlitzauge" von ihren Herrschaften ja wie Dreck behandelt wird. Ich mag sie echt immer mehr.

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • Sophie ist doch noch nicht so gesund, wie ich im letzten Abschnitt den Eindruck hatte - und schwanger! Bei ihrem letzten Brief hatte ich schon so einen Verdacht, als sie von der Überraschung schrieb, die sie ihrer Schwester mitbringen wollte. Bei der Beschreibung, wie sich die beiden Schwestern in die Arme fallen, hatte ich Gänsehaut - und konnte aber auch Henriettes Anflug von Enttäuschung und Eifersucht auf das Ungeborene verstehen; umso schöner, daß sie sich inzwischen für das Kind erwärmen kann.


    Bei der im Brief erwähnten Überraschung habe ich eigentlich mehr an Julius gedacht. Sophie hatte zwar geschrieben, dass sie Max Freund mitbringen wird, aber ich war auch immer der Ansicht, dass Henny diesen bei ihrem ersten Treffen gar nicht so richtig wahrgenommen hat und er nun die Überraschung ist, dass sie sich wiedersehen. Eine Schwangerschaft hatte ich absolut nicht ins Auge gefasst.


    Ja die Wiedersehensszene war wirklich sehr schön. :'( Taschentuchalarm.

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • Die Gespräche bei Tisch , an der auch der berühmte Jack London Teil nimmt fand ich spannend und Aufschlussreich
    Auch das er Hofmann von Klondike her kennt.. Der ihn auf den Mord an dieser Madame anspricht und ihm unterstellt das er
    dort auch nebenbei auch noch ein Freudenhaus geführt hätte ..Jack scheint den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben..


    Das fand ich auch sehr spannend und bringt endlich ein wenig Licht ins Dunkel.



    Jedenfalls scheint Julius der auch in Henriette verliebt ist und sie gerne Heiraten möchte, Hofmann mit den eigenen
    Waffen zuschlagen in dem er sich als Sophies Mann ausgibt und eine Doppelhochzeit vorschlägt.
    Überhaupt scheint mir Julius sehr schlagfertig und Bluffen kann er auch , jedenfalls wird er nicht Kampflos Henriette
    aufgeben, er weht die erschrockene Henriette in seine Pläne wenigstens ein... Von wegen Doppelhochzeit


    Ich mag Julius auch sehr gern. Obwohl er Henriette ja nur vom Sehen kennt, ist er nach wie vor hin und weg von ihr und will ihr mit seinem Bluff helfen. Ich hoffe wirklich, dass ihm das gelingt. Zumindest wäre er mir als Hennys zukünftiger Mann sehr angenehm. ;D

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • [quote='odenwaldcollies','https://leserunden.de/forum/index.php?thread/&postID=193036#post193036']


    Bei der im Brief erwähnten Überraschung habe ich eigentlich mehr an Julius gedacht. Sophie hatte zwar geschrieben, dass sie Max Freund mitbringen wird, aber ich war auch immer der Ansicht, dass Henny diesen bei ihrem ersten Treffen gar nicht so richtig wahrgenommen hat und er nun die Überraschung ist, dass sie sich wiedersehen. Eine Schwangerschaft hatte ich absolut nicht ins Auge gefasst.


    Ja die Wiedersehensszene war wirklich sehr schön. :'( Taschentuchalarm.


    Hallo nicigirl85 und Karin.... Mann, da bin aber froh, dass ihr die -zugegeben sehr dezenten- Hinweise auf die Schwangerschaft überlesen habt und ich euch mal überraschen konnte ;)


  • Dass Hofmann aufkreuzte, damit hatte ich aber auch ehrlich nicht so wirklich gerechnet, was für ein dreister Kerl. >:(


    Henriette sicherlich auch nicht, daher hat sie Berta sicherlich auch nichts erzählt, nach dem Motto: warum schlafende Hunde wecken? Wenn sie damit gerechnet hätte, daß dieses Ekel plötzlich vor ihr steht, hätte sie sich Berta bestimmt gleich anvertraut.



    Bertas Kommentar zu Schwangeren fand ich extrem krass. Schwangere sind ein schändlicher Anblick und gehören nicht in ein Hotel oder in die Öffentlichkeit. Wieso das denn? Diese Sichtweise hat mich wirklich schockiert.


    Vorallem passt Bertas Verhalten so gar nicht zu der Berta, die Henriette anfangs beschrieben hat, von daher macht mich die Frau schon etwas neugierig, auch wenn ich mit ihr in einigen Punkten nicht einig bin.


  • Henriette sicherlich auch nicht, daher hat sie Berta sicherlich auch nichts erzählt, nach dem Motto: warum schlafende Hunde wecken? Wenn sie damit gerechnet hätte, daß dieses Ekel plötzlich vor ihr steht, hätte sie sich Berta bestimmt gleich anvertraut.


    Da hast du bestimmt Recht. Vor allem hätte ich mich an ihrer Stelle mit diesem Wiederling auch nicht wirklich beschäftigen wollen. Beatrix hat uns wirklich an der Nase herumgeführt und uns glauben lassen, dass der feige Hund wegbleibt. ;D



    Vorallem passt Bertas Verhalten so gar nicht zu der Berta, die Henriette anfangs beschrieben hat, von daher macht mich die Frau schon etwas neugierig, auch wenn ich mit ihr in einigen Punkten nicht einig bin.


    Ich hatte sie als liebevolle, aufgeschlossene Tante gesehen, was so gar nicht zu ihrem Verhalten passt, aber vielleicht ändert sich das ja noch.

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)

  • Da ging es mir ganz anders, denn genau damit hatte ich gerechnet.


    Auch ich war sehr gerührt über das Wiedersehen der beiden Schwestern , auch das sie nicht damit gerechnet hat das Sophie schwanger ist....

  • Ich kann mich Henriette durchaus anschließen - Hofmann würde ich auch lieber töten als heiraten. :o :o


    Aber wie Julius feststellen musste ist der Kerl nicht dumm und von daher muss ihr Plan hieb- und stichfest sein, sonst gibt das sicherlich eine Katastrophe.


    Ich glaube auch nicht, daß Henriettes Vater den Mord begangen hat aber vielleicht war er so besoffen an dem Tag, daß Hofmann ihm etwas unterschieben möchte was er selbst getan hat?


    Die Tischgesellschaft bei Tante Berta hat mir gut gefallen und irgendwie gefällt mir auch die Einstellung, verheiratete Paare nicht nebeneinander zu setzen. Sonst beschäftigt man sich doch immer nur mit dem Menschen der einem vertraut ist und nicht mit einem Fremden, der auf der anderen Seite von einem sitzt. Gute Idee.


    Frau zu sein war damals gar nicht so einfach - angefangen bei der Kleiderordnung und hört noch lange nicht auf bei der Tatsache, daß man sich als schwangere Frau verstecken musste. Je mehr Bücher ich aus dieser Zeit lese, desto mehr weiß ich zu schätzen wie gut es uns heute geht.


    Das Wiedersehen zwischen den Schwestern fand ich sehr schön beschrieben - ich konnte die Enttäuschung von Henriette fast greifen. Sophie scheint es dann aber doch nicht ganz so gut zu gehen wie erhofft. Hoffentlich hat das kleine Würmchen noch lange an seiner Mutter. Ich hoffe auf eine komplette Genesung von Sophie.


    Die Tatsache, daß Henriette jetzt Recherchen sammeln muss für ihre Liebesromane eröffnet ihr aber auch die Möglichkeit in anderer Sache zu recherchieren.


    Hoffentlich hat der Pfarrer nicht gleich morgen einen Termin für die Doppelhochzeit frei. ::) ::) ::)