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  • Ich habe den sonnigen Vormittag gleich einmal zum Weiterlesen genutzt.


    Hofmann ist also wirklich kein Vogelkundler, sondern ohne Beruf und eigentlich ein Abenteurer, der nun einen Job sucht, den er mit der Heirat ja bekommen würde. Meine Mutter würde den Kerl wohl als Hallodri bezeichnen. Mir gefällt er ehrlich gesagt gar nicht, da er es mit Henriette sicher nicht ernst meint. Seine Blicke gegenüber Sina waren ja wohl mehr als eindeutig. Ich denke, dass Hofmann etwas über Henriettes Vater weiß und ihn damit erpresst. Da ist dann auch mal schnell das Wohl der Tochter egal.


    Und wir erfahren, dass der Vater scheinbar wirklich Dreck am Stecken hat, denn seine Reaktion auf dem Postamt war ja wohl mehr als komisch, oder? Er kennt die hübsche Samoanerin ganz sicher. Fast würde ich behaupten, dass er ein Verhältnis mit ihr hat. Daraufhin deuten ja auch die Bilder in der Schreibtischschublade...


    Ich fand hier das Porträt von Nian ganz toll. Sie denkt trotz ihrer Lage nicht nur an sich, sondern auch an andere. Ihr Schicksal hat mich sehr berührt und ich hoffe, dass sie eine gute Stütze für Henriette wird. Über Sophie erfahren wir ja auch hier erst einmal nichts, weil der Vater uns allen die Briefe vorenthält. >:(


    Die zweite Begegnung mit Tamatoa hatte schon etwas magisches. Wäre ich an Henriettes Stelle, dann hätte ich mich wohl Hals über Kopf in den Knaben verliebt. :-[


    Der andere Handlungsstrang um den Fotografen Julius war ja auch sehr merkwürdig. Wie kommt nur die Muschel zwischen den beiden Schwestern auf das Foto?


    Ich mag die Geschichte bisher sehr und finde, dass die Magie von Samoa sehr gut rüber kommt. Ich liebe ja Bücher, die in fernen Ländern spielen...

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)

  • Guten Morgen nicigirl85,
    das mit Nian war sehr merkwürdig beim schreiben... man muss ja immer ein Exposé schreiben und alle wichtigen Figuren müssen darin vorkommen, und Nian war da nicht dabei. Aber beim Schreiben ist sie immer wichtiger geworden, das klingt ein bisschen irre, aber sie wollte mehr in den Vordergrund gerückt werden, und am Anfang habe ich versucht, das zu unterdrücken, aber dann habe ich gemerkt, dass sie viel wichtiger ist, als ich dachte. Es war verblüffend, wie alles mit allem zusammenhing...Aber dazu sage ich dann später noch etwas mehr.

  • Also doch Hofmann. Ich weiß echt nicht, was ich von dem halten soll. Vogelkundler ist er schon mal nicht, aber in den Augen der Gesellschaft immer noch besser als Goldsucher und Abenteurer ;)


    Wobei das noch einmal zeigt, dass er Henriettes Vater mit irgendwas in der Hand hat. Sonst würde der seine Tochter doch sicher keinem Mann mit so zweifelhaftem (Be)Ruf geben.
    Die Mutter hat das ja wohl noch nicht so recht mitbekommen, sie wäre sicher auch dagegen. Aber wahrscheinlich würde sie ihrem Mann auch nicht wirklich widersprechen.


    Der Ausflug von Henriette und ihrem Zukünftigen war ja zuerst ganz schön, aber schnell zeigen sich dann Schwierigkeiten.
    Wobei ich es schon lustig fand, dass sie es als zudringlich empfindet, wenn er ihr die Schuhe auszieht und dabei ihren Fuß berührt! Unvorstellbar, aus heutiger Sicht :D
    Viel schlimmer finde ich die Vorstellung des Korsetts, in dem sie sich nicht bücken und kaum hinsetzen kann! Furchtbar!


    Eheliche Treue darf Henriette von Hofmann wohl nicht erwarten, wenn es zur Ehe kommt. Aber damit dürfte er nicht groß auffallen, denn einige der weißen Herren scheinen sich mit den einheimischen Frauen zu vergnügen.
    Ich nehme stark an, dass die Frau, die Henriette und ihr Vater vor dem Postamt getroffen haben, eine solche ist... auch das Gespräch, das Henriette später zwischen den beiden Gästen belauscht, lässt darauf schließen, dass ihr Vater eine Geliebte hat.


    Aber wenn Hofmann sich an Sina ranmacht, sorgt das auf jeden Fall für Ärger, ihre Stellung im Dorf wurde ja erläutert. Das wäre ein deutlicher Unterschied zu der anderen Frau, die sich nach meiner Vermutung "freiwillig" prostituiert.


  • Ich fand hier das Porträt von Nian ganz toll. Sie denkt trotz ihrer Lage nicht nur an sich, sondern auch an andere. Ihr Schicksal hat mich sehr berührt und ich hoffe, dass sie eine gute Stütze für Henriette wird. Über Sophie erfahren wir ja auch hier erst einmal nichts, weil der Vater uns allen die Briefe vorenthält. >:(


    Stimmt, Nian. Eine sehr spannende Figur, nach außen hin immer die brave Dienstbotin, aber innendrin hat sie einen ganz eigenen Kopf und kann ihre Lage mit ziemlich bitteren Worten gut darstellen.

  • Das Henriette spürt das Hofmann kein Vogelkundler ist , stellt sie ihn zur Rede....
    Vielleicht auch um ihn zu Provozieren , er ist nicht der Mann den sie heiraten möchte.
    Einen Mann der keinen Beruf hat und vom Spielen lebt nein Danke......
    Beim gemeinsamen Ausritt als sie den riesigen Würgebaum sieht , fand ich den Vergleich
    mit Hofmann gut , auch er scheint seine Wurzeln um die ganze Familie zu schlingen...


    Was verbindet eigentlich Henriettes Vater und Hofmann ? Hat er etwas gegen den Vater in der Hand
    oder sind es die Ehrenschulden von der zu Henriette Sprach und das sie ihn deshalb heiraten muss ?


    Henriettes Misstrauen gegenüber ihrem Vater wächst und das finde ich mit recht.
    Er benahm sich schon recht Merkwürdig vor dem Postamt , als sie auf die Unbekannte Fremde trafen.
    Allein das er mit ihr Fluchtartig flieht als sie sich mit der Frau unterhält und sie dafür auch noch mit
    Hausarrest bestraft. Natürlich empfindet Ella Schadenfreude.


    Das hier was nicht Stimmt spürt Henriette und sie beschäftigt sich mal Ausnahmsweise mit Ella aber
    auch nur um diese Abzulenken um sie Später mit ihren Klavierübungen zu beschäftigen. Ganz schön
    Clever so kann sie im Arbeitszimmer ihres Vaters nach dem Brief suchen. Aber Dank Nian die Henriette
    Akzeptiert und mag kann sie den Schreibtisch öffnen und ihre Entdeckung ist schon schockierend für sie,
    lauter Nacktfotos von Frauen , darunter auch das der Fremden... Aber Sophies Brief ist nicht dabei...


    Warum rät ihr Nian ab den Vater auf der Farm aufzusuchen , er würde sich entspannen ! mit wem ?


    Ich wäre wahrscheinlich auch ausgerastet bei so einem Vater , das er mir den Brief von Sophie verweigert,
    auch was sie zu ihm sagt als er ihr mitteilt , das Hofmann morgen käme um ihre Hand anzuhalten,
    war sehr Mutig von ihr.


    Das nächtliche Treffen am Strand mit dem Samoaner Tamatoa , fand ich sehr romantisch .
    Irgendwie haben sich dort zwei seelenverwandte getroffen......


    Der arme Gute Julius muss feststellen , das seine Fotos von der Spiritistischen Sitzung , keine Geister
    enthalten. Aber dafür ist das Foto von den beiden Zwillingen sehr merkwürdig , es schwebt eine
    Muschel zwischen den beiden. Was mag das bedeuten , es war doch keine vorher da, sehr mysteriös
    das ganze.....


    Die Mutter finde ich hat irgendwie kein Herz , sie müsste sich doch Sorgen um ihre Kranke Tochter machen,
    sie scheint ihr Gleichgültig zu sein oder ist sie eine so große Egoistin, die nur an sich selbst denkt !


    Fazit :
    Henriette ist eine sehr Liebenswerte Person , die sich nicht alles gefallen lässt.
    Auch Nian , mag ich allein wie sie Henriette half.
    Hofmann , ist mir nicht Symphytisch , ein Draufgänger und Spieler in sich selbst verliebt ...
    Der Vater wie die Mutter übellaunige Menschen , nur auf sich bedacht.....
    Die Samoaner , die mir bis jetzt begegnet sind , habe ich auch schon in mein Herz geschlossen,
    auch Julius , mal gespannt was er noch eine Rolle in der Geschichte spielen wird....

  • Nun wird es allmählich sehr mysteriös: irgendetwas scheint Julius, aber auch Max, Nian, Henriette und Sophie zu verbinden!


    Woher kommt diese Muschel auf dem Bild, die Henriette und Sophie zwischen ihren Händen halten? Das ist genauso übernatürlich wie Henriettes Schreibanfall. Und dann der nächste Knüller: Max hat von genau dieser Muschel geträumt! Und er war in Kiautschou, wohin Nian mit ihrem Eltern gezogen ist, nachdem der Boxeraufstand blutig niedergeschlagen wurde. War Max ein Soldat der kaiserlichen Armee? Nian ist auch eine Überraschung, so kann man sich täuschen, von wegen unterwürfig. Irgendwas muß sie in Henriette sehen, daß sie ihr gegenüber ihre Maske fallen läßt – ich hätte jedenfalls nie damit gerechnet, daß sie Henriette hilft, die Schubladen zu knacken.


    Was ist nur mit Sophie? Ich könnte ihren Vater schlagen, weil er ihren Brief nicht rausrückt - wenn überhaupt einer angekommen ist. Als er mit seiner Tochter nach Apia fährt, hatte ich kurz die Hoffnung, er wird endlich zugänglicher, aber das war nur von kurzer Dauer. Und ich fand es auch sehr ungerecht, daß er Henriette bestraft, weil sei freundlich zu der Samoanerin ist und ihr nicht sagt, um wen es sich dabei handelt. Den Nacktfotos nach scheint sie eine Prostituierte oder Puffmutter zu sein und ihr Vater scheint sie sehr wohl zu kennen. Nian erwähnt, daß sich der Vater am Mittag entspannen würde, wer weiß, wo er sich entspannt. Und Hofman und Renkendorf scheinen davon zu wissen.


    Hofmann ist kein Vogelforscher, wie wir schon vermutet haben. Er bezeichnet sich selber als Abenteurer und Spieler – ich hatte im vorigen Abschnitt den Verdacht, daß der alte Mayberg evtl. Spielschulden bei Hofmann hat, das klingt jetzt noch wahrscheinlicher. Oder aber Hofmann erpresst Mayberg mit der Frau, die auf dem Foto am Klondike zu sehen ist. Mir wird er in jedem Fall immer unsympathischer wie er mit seiner Tochter umgeht. Und auch die Mutter hat bei mir an Sympathie eingebüsst, daß sie sich keine Sorgen um Sophie macht, wobei sie mir auch ein stückweit leid tut. Man kann sich wirklich kaum vorstellen, daß die Eltern aus Liebe geheiratet haben und irgendwann wurden die Verliebten auf den Boden der Tatsachen geholt: während der Vater sein Glück am Klondike sucht, bleibt die Mutter mit den Töchtern zurück und ist dabei abhängig von der Gunst ihrer Mutter und Verwandten, keine einfache Situation.


    Die Szene mit Tamatoa am Strand hat mir gut gefallen, ihr Gespräch war sehr schön. Allerdings befürchte ich, daß Sina als Tapou das gleiche Schicksal erleiden wird wie auf der Nachbarinsel, womöglich durch Hofmann, dessen Blicke bei Sina eindeutig waren.


  • Meine Mutter würde den Kerl wohl als Hallodri bezeichnen.


    Oder so - auch sehr passend.



    Mir gefällt er ehrlich gesagt gar nicht, da er es mit Henriette sicher nicht ernst meint. Seine Blicke gegenüber Sina waren ja wohl mehr als eindeutig. Ich denke, dass Hofmann etwas über Henriettes Vater weiß und ihn damit erpresst. Da ist dann auch mal schnell das Wohl der Tochter egal.


    Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß Hofmann sich aufgrund eines Fotos Hals über Kopf in Henriette verliebt hat, also muß er einen Vorteil davon haben, wenn er sie heiratet; denn nur um seinem Freund Mayberg einen Gefallen zu tun und ihn vor der Pleite zu bewahren, wird er das auch nicht tun. Und mit Frauen scheint er sich auszukennen lt seinen anzüglichen Bemerkungen, als er Henriette aus den Stiefeln hilft.


    Bei der Szene habe ich übrigens schon beim Lesen einen halben Hitzschlag bekommen, wie dick und warm sich die Europäerinnen bei dem heißen Wetter einpacken, und dann noch dieses Korsett, in dem man sich nicht bewegen kann :ohnmacht:


  • Beim gemeinsamen Ausritt als sie den riesigen Würgebaum sieht , fand ich den Vergleich
    mit Hofmann gut , auch er scheint seine Wurzeln um die ganze Familie zu schlingen...


    Ohja, den Vergleich mit der Würgefeige fand ich auch sehr passend. Zumal Henriette klar wird, daß sie ihren Berufswunsch an den Nagel hängen kann, wenn sie Hofmann heiratet.

  • Hallo Beatrix ,


    das ist doch gut , das uns nichts entgeht . :) Das heißt doch das wir uns Intensiv mit dem Buch beschäftigen....


    Bin froh das ich nicht zu der Zeit geboren bin...
    Vielleicht sagt man das über uns auch in 100 Jahren :-\

  • Henriettes Verdacht bezüglich Vogelkundler Hofmann war also berechtigt. Was ist er nun wirklich? Eigentlich nur ein Abenteurer. Er war mit Henriettes Vater als Goldsucher unterwegs. Das passt eigentlich gar nicht zu dem Vater, so wie er sich jetzt verhält. Aber sein Lebenswandel scheint ja mehr als locker zu sein. Hat er Spielschulden? Es war ja von Ehrenschulden die Rede.
    Hofmann wäre sowieso beteiligt worden, auch ohne Hochzeit mit Henriette. Das findet er nun aber wohl nett. Aber auch er scheint außerhäuslichen Vergnügungen nicht abgeneigt, himmelt er Sina ja jetzt schon an. Er ist mir sehr suspekt.
    Geliebte des Vaters vor dem Postamt? Das kann man natürlich nicht eingestehen.
    Henriette geht immer so unüberlegt vor, will den Schreibtisch aufbrechen. Die Folgen wären ja absehbar. Gut, dass Nian das besser kann. Zwar keine Briefe, aber mehr Informationen über den Vater. laut Nian sollte Henriette den Vater besser nicht auf der Farm besuchen, weil er sich entspannt. Kann man sich gut vorstellen.
    Nian ist nicht so unterwürfig wie sie tut, in ihr brodelt es auch ganz schön. Verständlich.
    Zwischen Tamatoa und Henriette knistert es ganz schön.
    Julius denkt noch an Henriette. Ich bin gespannt, wie die beiden zusammenkommen werden.
    Ach ja – bin ich froh, dass ich heute lebe und ohne Korsett sein kann.
    Henriettes Mutter ist auch komisch. Jetzt sind die Zwillinge schuld, dass sie nichts für die beiden empfindet. Wenn ihr was nicht passt, kriegt sie Migräne –war halt so früher. Ihren Mann hatte sie wohl auch nicht vermisst, als er die Jahre Gold suchte.
    Eine Muschel auf dem Foto – das findet auch Julius mysteriös. Ich auch!

  • Habe auch schon ganz muschelförmige Augen, bis 3 Uhr früh war ich bestimmt auf Samoa..
    :o
    Das war wirklich schlechtes Timing, als Henriette sich mit ihrem Vater in die "Postschlange" eingereiht hat.
    Henriette wollte nur nett sein..aber in dem Moment, wo alles still wurde, war klar, das muss wohl eine
    diplomatisch ausgedrückt "ganz besondere Person" gewesen sein..
    --
    Der Brief von Sophie ist nicht zu finden, anstatt der Nachricht der geliebten Schwester hält sie auf einmal
    Fotos von minderbekleideten Damen in der Hand..
    ..besonders auffällig, das Bild vom Klondike, die Dame dazwischen, mit den "großen Auslagen" ist wohl die gleiche Frau,
    der Henriette die Hand geben wollte..hat sie mit Hoffmann gemeinsame Sache gemacht und jetzt erpressen sie ihn?
    Ich frage mich eh, wenn ihr Vater, derjenige ist, der das Sagen im Haus hat, was hat er dann Arges zu erwarten,
    wenn dies rauskäme, seine Frau würde ihn doch deswegen nicht verlassen, ich befürchte etwas schlimmeres..
    ---
    Superspannende Szene vor dem Schreibtisch mit Nian - hiermit eröffnet sich uns ein neuer Charakter, hinter Nian steckt mehr,
    als was jeder gedacht hat, ich denke, sie hat Henriette nicht nur einen Gefallen getan, hat sie etwas persönliches gegen
    die Familie - sprich den Vater..? Sie hat ja erzählt, das sie alles versuchen wird, um in ihre Heimat zurückzukommen.
    ---


  • ..besonders auffällig, das Bild vom Klondike, die Dame dazwischen, mit den "großen Auslagen" ist wohl die gleiche Frau,
    der Henriette die Hand geben wollte..hat sie mit Hoffmann gemeinsame Sache gemacht und jetzt erpressen sie ihn?


    Jetzt war ich mir gerade unsicher wegen der Frau und habe eben nochmal nachgelesen: dort steht, der eine Mann ist Hofmann, der andere ihr Vater und die Frau kennt Henriette nicht - dann muß das nochmal jemand anderes sein.



  • Das ist auch mein Eindruck , die Szene mit dem Schreibtisch war mehr als Aufregend , ich habe förmlich mitgebiebert :o

  • Guten Morgen ihr Lieben,
    natürlich finde ich das super, wenn ihr so intensiv lest, das wünscht man sich sich ja beim schreiben. ;)


    Aber Tatsache ist auch, dass viele so schnell lesen ( ich bin übrigens genau so eine Kandidatin, weshalb ich viele Bücher zweimal lese, weil ich beim ersten Mal so dermaßen gespannt bin, wie es weitergeht ;-) dass sie vieles überlesen- was manchmal gut ist- gerade bei falschen Fährten im Thriller , aber manchmal -wenn man Hinweise nur dezent eingestreut hat, zu Fragen führt, die eigentlich im Text beantwortet sind. Ein zweischneidiges Schwert.

  • Ich hab dann mal zu Euch aufgeschlossen.


    Dass Hofmann kein Vogelkundler ist gibt er ja sehr schnell und auch unumwunden zu.
    Ich denke er hat Henriettes Vater in der Hand wegen irgend etwas was mit der Frau auf dem Foto zu tun hat.


    Er sagt er hat Geld genug, er brauche deswegen nicht einheiraten. Also geht es ihm wahrscheinlich nur um die Befriedigung etwas durch seine Erpressung zu erreichen?


    Zitat

    Das war wirklich schlechtes Timing, als Henriette sich mit ihrem Vater in die "Postschlange" eingereiht hat.
    Henriette wollte nur nett sein..aber in dem Moment, wo alles still wurde, war klar, das muss wohl eine
    diplomatisch ausgedrückt "ganz besondere Person" gewesen sein..


    Ich glaube, dass das die Mittagspausen-Entspannung ist von der Nian spricht. :o


    Nian ist eine große Überraschung, sie gaukelt Tatsachen vor die gar nicht stimmen. Ich denke sie schafft es nach China zurückzugehen. :daumen:


    Henriettes Vater ist ja ein richtiger Despot. Schrecklich.
    Die Ohrfeige war zwar verdient in Anbetracht der Respektlosigkeit gegenüber ihrem Vater, aber Henriette hatte durchaus Recht mit ihrem Ausspruch. Und ich stelle es mir schlimm vor, wenn man so vor seinen Eltern kuschen musste.


    Passiert zwischen Henriette und Tamatoa noch etwas was nicht sein darf ??


    Das Bild das Julius von den Zwillingen gemacht hat ist merkwürdig. Ich bin gespannt was es mit der Muschel auf sich hat.

  • Zitat

    Die Ohrfeige war zwar verdient in Anbetracht der Respektlosigkeit gegenüber ihrem Vater, aber Henriette hatte durchaus Recht mit ihrem Ausspruch. Und ich stelle es mir schlimm vor, wenn man so vor seinen Eltern kuschen musste.


    Auch wenn Henriette vielleicht Respecktlos war , hätte er sie nicht Ohrfeigen dürfen , 1. ist sie ja Erwachsen und 2.
    hätte man die Sache anders Regeln können. Menschen ins Gesicht zuschlagen finde ich würde los :(

  • Auch wenn Henriette vielleicht Respecktlos war , hätte er sie nicht Ohrfeigen dürfen , 1. ist sie ja Erwachsen und 2.
    hätte man die Sache anders Regeln können. Menschen ins Gesicht zuschlagen finde ich würde los :(



    Liebe Arietta,
    ich bin sicher, wir alle hier sind uns einig, dass man Konflikte heute auf gar keinen Fall mit körperlicher Gewalt löst. Ich glaube janaBabsi wollte nur sagen, dass es aus dem historischen Kontext heraus erklärbar ist, oder?