04 - Zwischenspiel, IV. Strophe und Nachspiel (Ende)

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  • So, nun ist es leider schon zu Ende… Auch das Finale hat mir gut gefallen. Das Happy End hat hier gut gepasst. Aber von Anfang an:


    Léuns Situation war wirklich eine sehr gruselige. Im Nichts umherirren zu müssen, muss richtig beängstigend und verwirrend sein. So hat es sich auch angefühlt, als Káor Léun verfolgt hat und dann an sich heruntergeschaut hat und dann doch Léuns Körper entdeckt hat und dann wieder Káor usw. Ich sag doch: verwirrend. Aber vielleicht haben sich Léun und Kaór durch dieses Erlebnis noch etwas mehr vermischt? Dass die Wesen, die in dieser Geschichte die normalen Menschen zu Gestaltwandlern machen, ganz eigene Persönlichkeiten sind, fand ich übrigens sehr interessant. Da hat man dann plötzlich zwei Charaktere kennenlernen dürfen.


    Auch Ríyuu und Arrec haben es nicht so einfach. Glücklicherweise gab es keine großen Probleme, als sie wieder auf Ríyuus Stamm gestoßen sind. So richtig willkommen waren sie aber auch nicht, hatte ich das Gefühl… Panóris habe ich bis zum Ende nicht vertraut, an eine Wandlung zum positiven habe ich bei ihr nicht richtig geglaubt. Doch anscheinend hat sie den beiden die richtigen Tipps gegeben.
    Der Prinz kam mir in diesem Abschnitt noch mal mehr wie ein richtig verzogener Bengel vor. Zum Glück hat er am Ende sein Ziel nicht erreicht, sonst müsste ich jetzt wütend sein. ;)
    Die Magie von Prinz und König - wenn man das denn so nennen kann - finde ich auch interessant. Ob wir im nächsten Teil noch mehr darüber erfahren werden? Ist der König vielleicht eine Art Gegenstück zu Ramu?


    Das Weltenlied scheint wirklich ein Allheilmittel zu sein. Am Ende vertragen sich sogar alle wieder, davon kann man ja sonst meist nur träumen!


    Ein etwas konkreterer Hinweis, womit es im zweiten Band weitergehen könnte, hätte mir noch gefallen. Ich kann mir vorstellen, dass nun noch die weiteren Acht der Zwölf gesucht werden müssen und dass es auch dann wieder viele Hindernisse geben wird, nur welche? Unseren lieben Prinzen werden wir bestimmt noch mal sehen!


    PS. Ich vergesse bei Ebooks immer das Markieren, deshalb bin ich mir im Nachhinein nie sicher, ob ich - besonders hier! - die Namen der Charaktere, der Orte, der Welt richtig schreibe. Könntest du mir eine kurze Liste mit den Namen erstellen, damit ich in der Rezi auch alle richtig mit Akzenten schreibe, Manuel? :-[

  • Um mal eben auf den Träneneid zurückzukommen:


    Zitat

    Das heißt, Másaaki schwört Malóhuu, dass Ríyuu und Baalkò ihn als Stammesführer und Vater akzeptieren und ihm zukünftig nicht als Rivalen begegnen werden.


    Das ging ja gehörig in die Hosen wenn Baalkó jetzt Stammesführer ist. Ich frage mich wieso Baalkó dann so freudig aufgenommen wurde von den Stammesmitgliedern. Musste Mássaki einen Preis dafür zahlen, daß sie einen Mein-Träneneid geschworen hat?


    Léuns Situation war wirklich eine sehr gruselige. Im Nichts umherirren zu müssen, muss richtig beängstigend und verwirrend sein


    Ja, das stelle ich mir auch schrecklich vor - außer ihm war da ja nix, noch nicht mal Helligkeit.


    Zitat

    Auch Ríyuu und Arrec haben es nicht so einfach. Glücklicherweise gab es keine großen Probleme, als sie wieder auf Ríyuus Stamm gestoßen sind. So richtig willkommen waren sie aber auch nicht, hatte ich das Gefühl…


    Lag das nicht auch teilweise daran, daß Riyuu seinen Freund Arrec mitgebracht hat? Eifersucht von Seiten Baalkós?
    Das Verhalten von Baalkó kam mir so vor wie ein Gockel der mit stolzgeschwellter Brust über den Misthaufen geht. ;D


    Wenn ich Ashúra gewesen wäre, hätte ich nach Panóris gehackt wenn sie an meinem Fuß gehangen hätte. Keinen Meter hätte ich ihr über den Weg getraut. Aber letztendlich hat sie dann ja doch den richtigen Tipp gegeben. Aber ein Miststück bleibt sie trotzdem in meinen Augen.


    Zitat

    Der Prinz kam mir in diesem Abschnitt noch mal mehr wie ein richtig verzogener Bengel vor. Zum Glück hat er am Ende sein Ziel nicht erreicht, sonst müsste ich jetzt wütend sein. ;)


    Ja, "mit dem Fuß aufstampf" ...... :totlach:
    Mit welcher Leichtigkeit er seinen Vater mal eben abserviert hat. Sind die Beiden jetzt auch in einem Zwischenreich? Tot scheinen sie ja nicht zu sein.


    Nun sind also 4 Wandler zusammen - von 12.

  • So, Ende gut, alles gut.


    Ich habe das Buch wirklich genossen. Ich habe mich gefreut, dass Ríyuu noch mal seinen Stamm findet. Zum Glück haben sich die Machtverhältnisse dort ja zum besseren gewandelt.


    Der Schluss hat mich etwas unbefriedigt hinterlassen. Etwas hat gefehlt, oder war zuviel, ich kann es nicht wirklich begründen.


    Sollte Nyrdan nicht verändert werden? Es scheint, alles ist wieder beim Alten. Die Veränderung ist für mich nicht wirklich ersichtlich. :winken:

  • PS. Ich vergesse bei Ebooks immer das Markieren, deshalb bin ich mir im Nachhinein nie sicher, ob ich - besonders hier! - die Namen der Charaktere, der Orte, der Welt richtig schreibe. Könntest du mir eine kurze Liste mit den Namen erstellen, damit ich in der Rezi auch alle richtig mit Akzenten schreibe, Manuel? :-[


    Wenn du das ebook auf dem PC öffnest (entweder mit der Kindle app für PC, oder mit Digital Editions, je nachdem ob du mobi oder epub hast) kannst du bequem das Buch durchsuchen. :)


  • Um mal eben auf den Träneneid zurückzukommen:



    Das ging ja gehörig in die Hosen wenn Baalkó jetzt Stammesführer ist. Ich frage mich wieso Baalkó dann so freudig aufgenommen wurde von den Stammesmitgliedern. Musste Mássaki einen Preis dafür zahlen, daß sie einen Mein-Träneneid geschworen hat?


    Soweit ich es verstanden habe, gehorchen die Jägerinnem dem Anführer, wobei es wohl ziemlich egal ist, mit welchen Mitteln er Anführer wurde.


    Ja, das stelle ich mir auch schrecklich vor - außer ihm war da ja nix, noch nicht mal Helligkeit.


    Zitat

    Mit welcher Leichtigkeit er seinen Vater mal eben abserviert hat. Sind die Beiden jetzt auch in einem Zwischenreich? Tot scheinen sie ja nicht zu sein.


    Nun sind also 4 Wandler zusammen - von 12.



    Ob dies Zwischenreich wohl etwas mit der Zeit zu tun hat, die der König verändert hat? Dieser Anchalû hat irgendetwas damit zu tun.


    Was wohl passiert wenn der aufwacht?

  • Oh, jetzt ist es schon zu Ende - irgendwie ging dann alles sehr schnell und so im Nachhinein hätte ich mir tatsächlich kürzere Leseabschnitte gewünscht, da das Buch sehr "dicht" ist.


    Das Nichts um Kaor fand ich richtig gruselig...dass er da nicht verrückt geworden ist, ist echt bewundernswert. Er hatte ja mit der Suche nach Ciara ein Ziel vor Augen, dass hat ihm bestimmt geholfen.


    Etwas merkwürdig fand ich die Beziehung zwischen dem König und dem Prinzen. Mir war nicht so klar, ob sie sich jetzt mögen (wie Vater und Sohn) oder sich misstrauen oder einfach so machtbesessen sind, dass sie dafür alles tun würden (oder alles zusammen). Bei der letzten Szene mit den Beiden hatte ich die Vermutung, dass sie auch schon einmal auf der Welt waren und dieses Mal quasi zufällig Vater und Sohn geworden sind, wobei der Vater der "stärkere" Charakter ist. Kann aber auch sein, dass ich da einfach zu viel interpretiert habe.


    Die Rückkehr zu dem Stamm von Riyuu fand ich gut, so konnte er nochmal für sich entscheiden, dass er nicht zu dem Stamm gehören möchte und richtig Abschied nehmen. Ein etwas bitterer Nachgeschmack bleibt für mich bzgl. Baalko, den ich im letzten Abschnitt nicht mehr so richtig mochte. Ich hatte das Gefühl, dass Riyuu nach der Trennung sehr gelitten hat, aber Baalko nicht so sehr.


    Auch die quasi plötzliche Wandlung von Panoris zu einer "guten" Figur kam etwas überraschend. Ich hatte den König so verstanden, dass Panoris unter einer Art Fluch zu stehen scheint und sie deshalb tun muss, was er ihr sagt. (Oder habe ich diese Szene komplett missverstanden / fehlgedeutet?) - aber dann kann sie sich scheinbar doch aus freiem Willen den anderen anschließen. Auch sie bleibt in ihrerer Erklärung etwas nebulös - ich hoffe einfach, dass dieser Teil der Geschichte in einem weiteren Band aufgeklärt wird. ;D


    Zum Ende des Bandes sind also vier Gestaltwandler (Leun, Arrec, Heranon und sein alter Freund) gemeinsam mit Ciara, Riyuu und Panoris unterwegs, richtig?


    Ich mag das Buch richtig gerne und die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen, aber es hätte ruhig zwischenzeitlich mehr "Länge" haben können, so dass man Zeit hat die Geschehnisse zu verarbeiten. ;) :D


    Jetzt gucke ich mal, wie ihr den letzten Abschnitt findet.



    Aber vielleicht haben sich Léun und Kaór durch dieses Erlebnis noch etwas mehr vermischt? Dass die Wesen, die in dieser Geschichte die normalen Menschen zu Gestaltwandlern machen, ganz eigene Persönlichkeiten sind, fand ich übrigens sehr interessant. Da hat man dann plötzlich zwei Charaktere kennenlernen dürfen.


    Ich habe es auch so empfunden, dass die beiden sich noch mehr kennen gelernt und vermischt haben. Leun ist ja zum Schluss lange noch in Gestalt Kaors geblieben.



    Panóris habe ich bis zum Ende nicht vertraut, an eine Wandlung zum positiven habe ich bei ihr nicht richtig geglaubt. Doch anscheinend hat sie den beiden die richtigen Tipps gegeben.


    Genau so ging es mir auch!


    Ich freue mich auf jeden Fall auf den zweiten Band!

  • Auch die quasi plötzliche Wandlung von Panoris zu einer "guten" Figur kam etwas überraschend. Ich hatte den König so verstanden, dass Panoris unter einer Art Fluch zu stehen scheint und sie deshalb tun muss, was er ihr sagt. (Oder habe ich diese Szene komplett missverstanden / fehlgedeutet?) - aber dann kann sie sich scheinbar doch aus freiem Willen den anderen anschließen. Auch sie bleibt in ihrerer Erklärung etwas nebulös - ich hoffe einfach, dass dieser Teil der Geschichte in einem weiteren Band aufgeklärt wird. ;D


    Stimmt, das hatte ich ganz vergessen. Vielleicht hat das Flötenspiel sie von dem Fluch befreit? Jedenfalls kam ihre Kehrtwende auch für mich völlig überraschend. Sie scheint mit heranon zusammenzuhängen. Und ist Baalko deren Sohn?


  • Und ist Baalko deren Sohn?


    Spontan dachte ich: "Neee - der ist nur Heranons Sohn." Aber während ich das Antwort-Feld drückte und dich zitierte, kamen mir Zweifel und nun bin ich mir gar nicht mehr so sicher...aber dann müssten ja beide mehr aufeinander reagieren, oder?
    (Wobei, was passiert denn mit Löwinnen, die das Rudel verlassen haben und dann wiederkommen? "Erkennt" der Sohn sie? ;D)

  • Ich weiß nicht, ob Löwen später ihre Eltern erkennen (oder umgekehrt).


    Inzwischen weiß ich schon gar nicht mehr, wie ich überhaupt auf die Idee gekommen bin. :verrueckt:

  • Das Zwischenspiel verrät auch wieder einige spannende Infos, neues Futter für die grauen Zellen. ;) Káor ist bei jedem Auserwählten innerlich ein anderer, weil er an dessen Wünsche, Empfindungen und Prägungen gebunden ist. Ich nehme an, dass das bei den anderen nicht anders ist. Und es gibt da etwas, was Efuwâk betrifft, an dass sich Káor nur erinnern kann, wenn alle Zwölf zusammenfinden. Es klingt so, als ob der König nur mit diesem Wissen besiegt werden kann, auch weil dann der Anchalû erwacht. Und so, als ob die Zeit eine Zusammenkunft der Zwölf trennt. Sorgt sie dafür, dass sie sich nie in derselben Welt aufhalten? Und ... könnte die Flöte auch die Zeit oder das Muster dahinter verändern?


    Efuwâk spricht bzw. denkt von mehreren Menschenleben, die er damit verbracht hat, die Geschichte der Zwölf zu studieren. Was ist er? Ein Schwarzmagier, aber was sonst noch? Warum kann er so alt werden bzw. findet immer wieder ins Leben zurück? Er schraubt schon lange an dieser Welt herum und wenn ich es richtig verstanden habe, ist er einst ungewollt zum Gehilfen von Anchalû geworden. Sein Ziel scheint zu sein, die Welt zu verändern und die Zwölf zu vernichten - oder sie unschädlich zu machen.


    Baalkò lebt nicht nur, sondern ist auch der neue Anführer! Hui. Trotzdem war das Wiedersehen ein schwieriger Moment, weil sich einfach so viel verändert hat. Andere Partner, ganz unterschiedliche Erlebnisse und persönliche Entwicklungen - beide sind nicht mehr das, was sie einmal waren. Anfangs musste ich mich an die Distanz zwischen ihnen gewöhnen, auch wenn sie mir logisch erschien. Es war nur so ein großer Unterschied zu früher.


    Ich habe mich gefreut, wenigstens etwas über Panóris zu erfahren. Für mich ist sie noch immer eine sehr spannende Figur und ich hoffe, in den weiteren Bänden mehr über sie zu erfahren. Vor allem auch, mit was für einem Fluch Efuwâk sie belegt hat. Diesen kann angeblich nur er aufheben, allerdings klingt sie hoffnungsvoll, als sie mit ihrem Schwarzbär nochmal über Störche sprechen will, sobald dieser Fluch von ihr genommen ist. Das klingt für mich so, als ob es da noch eine andere Möglichkeit gibt.


    Héranon ist mir zu kurz gekommen, aber ich bin sooo froh, dass er überlebt hat. Und da gibt es ja noch eine Geschichte, die unbedingt erzählt werden muss - finde ich zumindest. Héranon und Barúka! Barúka mag ich sehr, auch wenn ich ihn quasi gar nicht kenne. Ich würde ihn aber gern kennenlernen, ob sich das einrichten lässt? ;)
    Mit Luumí trifft Héranon tatsächlich auf die letzte seiner drei "Mädels", eine echte Reise in die Vergangenheit ... Und er sieht seinen Sohn!


    Léun verwandelt sich jetzt viel "natürlicher" in Káor, und länger. Hat der Aufenthalt im unheimlichen "Nichts" auch dazu beigetragen? Es fühlt sich an, als ob beide eins sind und nicht mehr zwei getrennte Wesen. Zwei ... einer Persönlichkeit. Und dann das Nachspiel! Káors Gedanken ... Im nächsten Akt wird er sich so zeigen, wie er wirklich ist und schon immer war. Und sie werden ihn erkennen und freudig erwarten. Das klingt für mich so, als ob es im nächsten Band damit weitergeht, dass Káor sich offen zeigt - hat das Weltenlied also mehr als nur die Landschaft verändert? Es klingt danach, als ob wir dann mehr über die Besonderheit von Káor erfahren. Und womöglich auch mehr darüber, wie genau Ciára ihr Leben Káor weiht.


  • Ein etwas konkreterer Hinweis, womit es im zweiten Band weitergehen könnte, hätte mir noch gefallen. Ich kann mir vorstellen, dass nun noch die weiteren Acht der Zwölf gesucht werden müssen und dass es auch dann wieder viele Hindernisse geben wird, nur welche? Unseren lieben Prinzen werden wir bestimmt noch mal sehen!


    Der Prinz ... Der wirkte mit jedem Auftreten unreifer auf mich und ich war ganz froh, dass er nie lange Auftritte hatte. *g*
    Vielleicht verrenne ich mich damit total, aber ich denke, dass Káors Gedanken im Nachspiel einen Hinweis darauf geben, wie es weiter geht. Zweiter Akt und so. Ich vermute, dass sich Káor offen zeigen wird - und dass sich durch das Weltenlied mehr verändert hat als die Landschaft ...
    Und das größte Problem für ein Treffen der Zwölf ist wohl die Zeit. Zumindest klang es für mich im Zwischenspiel so, als ob sich nicht alle Zwölf in einer Weltensphäre aufhalten können.



    Um mal eben auf den Träneneid zurückzukommen:



    Das ging ja gehörig in die Hosen wenn Baalkó jetzt Stammesführer ist.


    Aber Malóhuu hat den Eid ja schon vorher gebrochen, indem er Ríyuu und Baalkó vertreibt. Er tötet sie nicht selbst, aber er treibt sie ja in den sicheren Tod.



    Sollte Nyrdan nicht verändert werden? Es scheint, alles ist wieder beim Alten. Die Veränderung ist für mich nicht wirklich ersichtlich. :winken:


    Ich denke, die Veränderung wird dann im nächsten Band ersichtlich ... Nyrdan wurde durch das Weltenlied vor der Zerstörung gerettet, das ist ja gleich ersichtlich - also das zerstörte Landschaften (und Personen) wieder entstehen. Aber es war auch davon die Rede, dass es endlich befreit werden könnte. Und wenn ich mir das Nachspiel so ansehe, sieht es aus, als ob auch die Denkweise eine andere ist. Aus alten Geschichten, an die nur die glauben, die selbst ein Tierwandler sind, wird etwas anderes. Etwas das freudig erwartet wird. Ich kann mich aber auch völlig irren ...


    Ob dies Zwischenreich wohl etwas mit der Zeit zu tun hat, die der König verändert hat? Dieser Anchalû hat irgendetwas damit zu tun. Was wohl passiert wenn der aufwacht?


    Anchalû ist ja so etwas wie der Schöpfer und er wird sicher nicht erfreut sein, wenn er die Veränderungen und Ziele des Königs erkennt. ;) Ich bin gespannt auf ihre Vergangenheit. Und auch auf die Verbindung zwischen Káor und Anchalû.



    Auch die quasi plötzliche Wandlung von Panoris zu einer "guten" Figur kam etwas überraschend. Ich hatte den König so verstanden, dass Panoris unter einer Art Fluch zu stehen scheint und sie deshalb tun muss, was er ihr sagt. (Oder habe ich diese Szene komplett missverstanden / fehlgedeutet?) - aber dann kann sie sich scheinbar doch aus freiem Willen den anderen anschließen.


    Durch den Fluch konnte er sicher sein, dass sie zu ihm zurück kommt. Weil nur er diesen Fluch aufheben kann. Wäre natürlich blöd, wenn sie dann ihre Aufgabe nicht erfüllt hätte ...


    Spontan dachte ich: "Neee - der ist nur Heranons Sohn." Aber während ich das Antwort-Feld drückte und dich zitierte, kamen mir Zweifel und nun bin ich mir gar nicht mehr so sicher...aber dann müssten ja beide mehr aufeinander reagieren, oder?
    (Wobei, was passiert denn mit Löwinnen, die das Rudel verlassen haben und dann wiederkommen? "Erkennt" der Sohn sie? ;D)


    Nee! Baalkó ist der Sohn von Luumí und Héranon.

  • Soweit ich es verstanden habe, gehorchen die Jägerinnem dem Anführer, wobei es wohl ziemlich egal ist, mit welchen Mitteln er Anführer wurde.


    Richtig. [Blockierte Grafik: http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=8128]


    Als Malóhuu den Stamm übernimmt, steckt Másaaki in einem moralischen Dilemma: die Loyalität zum neuen Anführer versus die Liebe zu ihrem Sohn, welche sie als einzige der Jägerinnen nicht "überwinden" kann. Als sie Ríyuu und Baalkò rettet, weiß sie natürlich genau, dass sie zwischen den beiden Jungsteppenläufern und dem neuen Anführer nie und nimmer Frieden schafft, sondern höchstens für einen unbefristeten, hasserfüllten Waffenstillstand sorgt.


    Seither herrscht quasi eine unausgesprochene Abmachung zwischen Malóhuu einerseits und Ríyuu und Baalkò andererseits: Man duldet einander und lässt sich gegenseitig in Ruhe. Mehr nicht.


    Malóhuu ist letztlich derjenige, der das empfindliche Gleichgewicht stört, indem er diese "Abmachung" für null und nichtig erklärt: Er verstößt Ríyuu für immer (er weiß ja genau, dass das mit dem "Windreiten" eine unlösbare Aufgabe ist). Was Másaaki davon hält, wird im Buch nicht erwähnt, aber es wäre zu erwarten, dass dieser Schachzug auch ihre Loyalität zu Malóhuu stark erschüttert -- vielleicht sogar auch die der anderen Stammesmitglieder. Als Baalkò zurückkommt und Malóhuu besiegt, gebührt ihm als Sieger nicht nur die Loyalität des Stammes, sondern er hat sogar noch einen zusätzlichen Sympathiebonus, da er im Stamm bekannt ist.


    (Mir fällt gerade auf, dass sich hier die Frage stellt, warum die Steppenläufer jedem neuen Anführer scheinbar kritiklos loyal gegenüberstehen. Das liegt zum einen an ihrem Glauben an Kraft und Stärke eines körperlich Überlegenen -- schließlich trägt ein Anführer als "Vater" die gesamte Verantwortung für den Stamm, welcher der bisherige Anführer angesichts seiner Niederlage ihrer Vorstellung nach ohnehin nicht länger gewachsen war. Zum anderen spielt hier die kulturelle Prägung eine entscheidende Rolle -- Stichwort "Gesetz der Steppe". Die etablierte Tradition hat sich für das Überleben des Volkes als nützlich erwiesen, also wird sie nicht in Frage gestellt. Außer vielleicht von jemandem wie Ríyuu ...)


    Etwas merkwürdig fand ich die Beziehung zwischen dem König und dem Prinzen. Mir war nicht so klar, ob sie sich jetzt mögen (wie Vater und Sohn) oder sich misstrauen oder einfach so machtbesessen sind, dass sie dafür alles tun würden (oder alles zusammen). Bei der letzten Szene mit den Beiden hatte ich die Vermutung, dass sie auch schon einmal auf der Welt waren und dieses Mal quasi zufällig Vater und Sohn geworden sind, wobei der Vater der "stärkere" Charakter ist. Kann aber auch sein, dass ich da einfach zu viel interpretiert habe.


    Nee, ich hab's auch so interpretiert. :D



    Auch die quasi plötzliche Wandlung von Panoris zu einer "guten" Figur kam etwas überraschend. Ich hatte den König so verstanden, dass Panoris unter einer Art Fluch zu stehen scheint und sie deshalb tun muss, was er ihr sagt. (Oder habe ich diese Szene komplett missverstanden / fehlgedeutet?) - aber dann kann sie sich scheinbar doch aus freiem Willen den anderen anschließen. Auch sie bleibt in ihrerer Erklärung etwas nebulös - ich hoffe einfach, dass dieser Teil der Geschichte in einem weiteren Band aufgeklärt wird. ;D


    Zu dem "Fluch": Der König hat Panóris glauben machen, dass sie keine Kinder bekommen kann (daher die etwas kryptischen Dialogwechsel über Störche zwischen Héranon und ihr) -- als Rückversicherung dafür, dass sie mit der Flöte tatsächlich genau das anstellt, was er von ihr erwartet. Ihre Idee ist, dass das "Weltenlied" auch den "Fluch" aufhebt (womit sie übrigens recht hat). [Blockierte Grafik: http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=8129]



    Ich mag das Buch richtig gerne und die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen, aber es hätte ruhig zwischenzeitlich mehr "Länge" haben können, so dass man Zeit hat die Geschehnisse zu verarbeiten. ;) :D


    Cool, danke! (Und das mit der Länge merk ich mir für Band 2! [Blockierte Grafik: http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=8125])



    Héranon ist mir zu kurz gekommen, aber ich bin sooo froh, dass er überlebt hat. Und da gibt es ja noch eine Geschichte, die unbedingt erzählt werden muss - finde ich zumindest. Héranon und Barúka! Barúka mag ich sehr, auch wenn ich ihn quasi gar nicht kenne. Ich würde ihn aber gern kennenlernen, ob sich das einrichten lässt? ;)


    Die Geschichte von Héranon und Barúka wird definitiv (Teil-)Thema eines Bandes sein -- vielleicht schon des zweiten oder dritten. [Blockierte Grafik: http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=8128]



    Und das größte Problem für ein Treffen der Zwölf ist wohl die Zeit. Zumindest klang es für mich im Zwischenspiel so, als ob sich nicht alle Zwölf in einer Weltensphäre aufhalten können.


    Schauen wir mal ...



    Ich denke, die Veränderung wird dann im nächsten Band ersichtlich ... Nyrdan wurde durch das Weltenlied vor der Zerstörung gerettet, das ist ja gleich ersichtlich - also das zerstörte Landschaften (und Personen) wieder entstehen. Aber es war auch davon die Rede, dass es endlich befreit werden könnte. Und wenn ich mir das Nachspiel so ansehe, sieht es aus, als ob auch die Denkweise eine andere ist. Aus alten Geschichten, an die nur die glauben, die selbst ein Tierwandler sind, wird etwas anderes. Etwas das freudig erwartet wird. Ich kann mich aber auch völlig irren ...


    In der Tat, die Wandlung Nýrdans beginnt erst mit Káors Auftauchen -- und besteht nicht (nur) in einer geographischen Verschiebung der Inseln. [Blockierte Grafik: http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=8125] Ach ja, und auch der Anchalû wird noch eine wichtige Rolle spielen.


    Lieben Gruß,
    Manuel

  • Lieber Manuel,
    nachdem ich die vorhergehenden Antworten von Dir gelesen habe fühle ich mich ziemlich dumm.
    Da hätte ich also alle Rätsel schon selber lösen können, wenn ich die Metapher besser verstanden hätte. :(
    Ich habe zum Beispiel immer gerätselt wie und warum ein Fluch auf Panoris liegen könnte. Verstanden habe ich, dass sie sich an ihrem Stamm und der Welt rächen wollte und dafür sich mit dem Teufel verbündet. Naja verstanden soweit inhaltlich, aber nicht von ihrem Charakter aus. Sie war ja wohl auch eine Geliebte Heranons, also war die Liebe, die der Stamm so brutal zerstört hat keine so unendliche und einmalige, dass sie die Gedanken an eine so umfangreiche Rache zuläßt, aber seis drum. Woher kennt sie den "König" und warum verbündet sie sich mit ihm, sie ist doch nicht dumm und dürfte wissen, welches Risiko sie eingeht. Dann sieht sie Heranon und immernoch bleibt sie bei ihrem Rachegedanken. Sie verändert ihre Denkweise erst als sie in Lebensgefahr ist. Das fand ich wirklich schade. Es macht sie kleiner als ich sie gesehen habe.


    Dieser König und sein "Sohn" sind scheinbar die dunkle Seite der Macht in dieser Welt und der eigentliche Schöpfer schläft wie die Regentrude.
    Nun ist er also dieser "König" ein Überwesen, aber seine klugen Überlegungen scheinen nur Schall und Rauch zu sein. Er dachte doch, er wäre bloß in Gefahr, wenn die zwölf zusammenkommen, weil sich Kaor sonst nicht erinnert und ohne die Erinnerung wäre er für ihn nicht gefährlich.
    Scheinbar stimmt das alles nicht, oder?


    Ja und die Geschichte von Heranon und Baruk fehlt auch noch, so wie die Geschichte von den Eltern Leuns. So viel offen, oder habe ich noch mehr nicht verstanden?


    Besonders schade fand ich, dass der Windreiter nicht zeigen konnte, dass er einen unmöglichen Auftrag erfolgreich ausgeführt hat. Ich hätte es gern gesehen, wenn der Stammesfürst mit offenen Mund dagestanden hätte und dann wären die beiden von ihrem Eid befreit gewesen. Es war ja nicht nur die Mutter, welche den Treueeid geleistet hat, sondern die beiden Männer haben diesen Eid ja am Abend vor dem Stammesältesten wieder geleistet.


    Damit, dass ein neuer Anführer, sobald er den alten im Kampf besiegt, sofort anerkannt ist, habe ich kein Problem. Sie leben ja wie ein Löwenrudel, da wäre es wohl genauso. Eher ist der Eid etwas, was verwundert, denn das liegt nicht in der Natur dieser Menschen.

  • Also ich bin ja schons sehr gespannt, wie lange es dauert bis alle 12 wieder zusammen sind. Und auf Anchalû bin ich auch gespannt, der Schöpfer.. in welcher Gestalt er wohl auftritt?


    Ich hätte an Arrecs Stelle auch nach Panoris gehackt, oder sie versucht abzuschleifen.


    Das Wiedersehen zwischen Baalkó und Riyuu hat bei mir gemischte Gefühle ausgelöst, aber ich war trotzdem froh dass sich Riyuu für Arrec entschieden hat, die beiden sind einfach zu süß miteinander. Auch wo sie später auf Leuns Rücken miteinander schäkern :D


    Die Szenen im Verließ wo Ciara Baruka nach Wasser fragen hört fand ich gruselig. Die Stelle wo Arrec nur durch das Vertrauen befreit werden kann finde ich eine total schöne Idee. Es stellt wiedereinmal in den Mittelpunkt, wie wichtig Werte wie Freundschaft, Liebe und Vertrauen ist. Das kommt auch am Schluss sehr sehr schön rüber wo alle das Weltenlied mitsingen, und alle wünschen sich eine neue/alte heile Welt- und es funktioniert.


    Gurguar und Efuwak sind für mich allerdings keine richtigen Bösewichte, man hat ja das Gefühl sie stehen sich selbst im Weg und machen es den anderen damit viel leichter sie zu überrumpeln.


    Aber Manuel eine Frage: warum muss Kaor/Leun im Mittelpunkt des Buches stehen? Warum ist er so wichtig? Ich persönlich habe Riyuu viel mehr als wahrer Held der Geschichte verstanden und erlebt. Er kann die Flöte spielen- weil er ein reines Wesen ist. Und auch so von meinem Gefühl, der Sympathie für ihn und dem Einschätzen des Charakters her, für mich ist er der Star des Buches :-[ Du hast ihm so viel mehr Tiefgang gebegen.


    Und noch etwas, vielleicht habe ich das überlesen, aber ich glaube nicht: Was ist mit Tamu? War er Ramu? Und was ist mit Ramu? Lebt er auch wieder? Bin verwirrt :o

  • Aber Manuel eine Frage: warum muss Kaor/Leun im Mittelpunkt des Buches stehen? Warum ist er so wichtig? Ich persönlich habe Riyuu viel mehr als wahrer Held der Geschichte verstanden und erlebt. Er kann die Flöte spielen- weil er ein reines Wesen ist. Und auch so von meinem Gefühl, der Sympathie für ihn und dem Einschätzen des Charakters her, für mich ist er der Star des Buches :-[ Du hast ihm so viel mehr Tiefgang gegeben.


    Ja, das sehe ich eigentlich auch so, aber Löwe bleibt Löwe und er ist nun mal der König, oder?

  • Hallo, Rhea!




    nachdem ich die vorhergehenden Antworten von Dir gelesen habe fühle ich mich ziemlich dumm.


    Tut mir leid, das lag nun wirklich nicht in meiner Absicht. :winken:




    Ich habe zum Beispiel immer gerätselt wie und warum ein Fluch auf Panoris liegen könnte. Verstanden habe ich, dass sie sich an ihrem Stamm und der Welt rächen wollte und dafür sich mit dem Teufel verbündet. Naja verstanden soweit inhaltlich, aber nicht von ihrem Charakter aus. Sie war ja wohl auch eine Geliebte Heranons, also war die Liebe, die der Stamm so brutal zerstört hat keine so unendliche und einmalige, dass sie die Gedanken an eine so umfangreiche Rache zuläßt, aber seis drum.


    Das wissen wir nicht -- es ist ja nicht Teil der Geschichte. Ich persönlich bin aber trotzdem sicher, dass Panóris' erste "große" Liebe ihr mehr bedeutet hat als das spätere Abenteuer mit Héranon.




    Woher kennt sie den "König" und warum verbündet sie sich mit ihm, sie ist doch nicht dumm und dürfte wissen, welches Risiko sie eingeht.


    Nun, was hat sie schon noch zu verlieren? Sie ist verbittert und entschlossen (siehe erstes Zwischenspiel).




    Dann sieht sie Heranon und immernoch bleibt sie bei ihrem Rachegedanken. Sie verändert ihre Denkweise erst als sie in Lebensgefahr ist. Das fand ich wirklich schade. Es macht sie kleiner als ich sie gesehen habe.


    Das verstehe jetzt ich wiederum nicht. :winken:




    Nun ist er also dieser "König" ein Überwesen, aber seine klugen Überlegungen scheinen nur Schall und Rauch zu sein. Er dachte doch, er wäre bloß in Gefahr, wenn die zwölf zusammenkommen, weil sich Kaor sonst nicht erinnert und ohne die Erinnerung wäre er für ihn nicht gefährlich.
    Scheinbar stimmt das alles nicht, oder?


    Doch. :D




    Ja und die Geschichte von Heranon und Baruk fehlt auch noch, so wie die Geschichte von den Eltern Leuns. So viel offen, oder habe ich noch mehr nicht verstanden?


    Héranons und Barúkas Geschichte ergäbe einen eigenen Roman. Auch das mit Léuns Eltern ist kompliziert. In WELTENLIED wollte ich Léuns, Arrecs und Ríyuus Geschichte erzählen. Natürlich bleiben am Ende des Romans Fragen offen. Fragen, auf die es womöglich Antworten gibt -- die aber für die Geschichte nach meiner Auffassung entweder nicht relevant genug waren, um in WELTENLIED beantwortet zu werden, oder aber im Gegenteil so wichtig sind, dass sie in einem oder mehreren Folgebänden der SAGA DER ZWÖLF zwangsläufig wieder aufgegriffen werden.




    Besonders schade fand ich, dass der Windreiter nicht zeigen konnte, dass er einen unmöglichen Auftrag erfolgreich ausgeführt hat. Ich hätte es gern gesehen, wenn der Stammesfürst mit offenen Mund dagestanden hätte und dann wären die beiden von ihrem Eid befreit gewesen. Es war ja nicht nur die Mutter, welche den Treueeid geleistet hat, sondern die beiden Männer haben diesen Eid ja am Abend vor dem Stammesältesten wieder geleistet.


    Ríyuu ist kein strahlender Held, der ruhmreich nach Hause zurückkehrt, nachdem er seine Aufgaben gelöst hat. Er ist eine tragische Figur, die mit harten Schicksalsschlägen und tiefen Enttäuschungen umgehen muss. Daran wächst und reift er. Das macht ihn -- wie ich persönlich finde -- erst zum wahren Helden.


    Hallo, Pfote2010!




    Das Wiedersehen zwischen Baalkó und Riyuu hat bei mir gemischte Gefühle ausgelöst, aber ich war trotzdem froh dass sich Riyuu für Arrec entschieden hat, die beiden sind einfach zu süß miteinander. Auch wo sie später auf Leuns Rücken miteinander schäkern :D


    Die Szenen im Verließ wo Ciara Baruka nach Wasser fragen hört fand ich gruselig. Die Stelle wo Arrec nur durch das Vertrauen befreit werden kann finde ich eine total schöne Idee. Es stellt wiedereinmal in den Mittelpunkt, wie wichtig Werte wie Freundschaft, Liebe und Vertrauen ist. Das kommt auch am Schluss sehr sehr schön rüber wo alle das Weltenlied mitsingen, und alle wünschen sich eine neue/alte heile Welt- und es funktioniert.


    Danke schön, ich freue mich sehr, dass dir der Schluss gefällt! :winken:




    Aber Manuel eine Frage: warum muss Kaor/Leun im Mittelpunkt des Buches stehen? Warum ist er so wichtig? Ich persönlich habe Riyuu viel mehr als wahrer Held der Geschichte verstanden und erlebt. Er kann die Flöte spielen- weil er ein reines Wesen ist. Und auch so von meinem Gefühl, der Sympathie für ihn und dem Einschätzen des Charakters her, für mich ist er der Star des Buches :-[ Du hast ihm so viel mehr Tiefgang gebegen.


    Das ist genau der Punkt, glaube ich: Ríyuu ist durch seine Persönlichkeit eine sehr starke Figur. Wäre der ganze Roman aus seiner Sicht geschrieben, würde mich das als Leser überfordern, ehrlich gesagt (oder zumindest herausfordern). Ich fand es wichtig, einen vergleichbar starken Gegenpol in der Geschichte zu haben -- einen, der mehr dem klassischen Heldenbild entspricht und der mit völlig anderen Problemen zu kämpfen hat. Das ist Léuns Part.




    Ja, das sehe ich eigentlich auch so, aber Löwe bleibt Löwe und er ist nun mal der König, oder?


    Genau! :D




    Und noch etwas, vielleicht habe ich das überlesen, aber ich glaube nicht: Was ist mit Tamu? War er Ramu? Und was ist mit Ramu? Lebt er auch wieder? Bin verwirrt :o


    Rámu erwähnt, dass Tímu einer seiner Brüder ist. Er sagt absichtlich nicht mehr. Vorerst. :P



    Lieben Gruß,
    Manuel