03 - Zwischenspiel und III. Strophe

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  • ich bin noch nicht durch, aber es gefällt mir sehr gut. Arrec ist also Ashúra. Und er und Ríyuu haben sich getroffen und es hat sofort gefunkt. Schööööön! :-*

  • Den Abschnitt habe ich jetzt zur Gänze gelesen. Hach, so eine schöne neue Liebesbeziehung, und dann wird sie auf solch eine harte Prüfung gestellt.


    Überhaupt bin ich geschockt, dass der fiese Prinz so leicht an die Flöte gekommen ist. Wenigstens hat Arrec es ja geschafft, sich zu verwandeln und Ríyuu zu retten.


    Ich bin schon sehr gespannt, wie es jetzt weiter geht. Ich hoffe, mit der Flöte wird nicht noch mehr Unheil angerichtet. Léun ist ihnen ja auf den Fersen, aber der Prinz scheint irgendeine Fähigkeit zu haben, die den Zwölf gefährlich werden kann.


    Was Heranon jetzt wohl macht?

  • Hu. Im letzten Abschnitt bin ich noch fest davon ausgegangen, dass sie Arrec irgendwie retten werden. “Der kann nicht einfach verschwinden”, dachte ich und war nach der Lektüre des zweiten Abschnitts gar nicht so hoffnungslos. Und dann fing die III. Strophe an und ich konnte und wollte es nicht verstehen. Wahrscheinlich stand ich genauso unter Schock wie unsere Protagonisten und bin ganz nebenbei dem Verwirrspiel auf den Leim gegangen. Es hat tatsächlich gedauert, bis ich Ashura und Arrec in Gedanken zusammenführen konnte, aber das lag bestimmt auch mit daran, dass meine Hoffnung ja schon einmal enttäuscht wurde. Kurz bevor sie sich wieder getroffen haben, hab ich es dann auch endlich kapiert und war so so glücklich! Kann ja nicht angehen, dass der sympathischste Charakter einfach stirbt! :O


    Das Schicksal der Vier ist also ganz eng miteinander verwoben, wenn nicht gar dasselbe Schicksal. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass auch Arrec ein Gestaltwandler ist. Deshalb frage ich mich: Ciára vielleicht auch?



    Überhaupt bin ich geschockt, dass der fiese Prinz so leicht an die Flöte gekommen ist. Wenigstens hat Arrec es ja geschafft, sich zu verwandeln und Ríyuu zu retten.


    Ich auch! Hatte richtige Bauchschmerzen, als der Plan des Prinzen so gut funktioniert hat. Und das, obwohl Ríyuu Arrec gefolgt ist. Aber Arrec hatte viel zu große Angst vor den Drohungen des Prinzen.. Und nun scheint sich ganz viel verändert zu haben, nachdem Panóris die Flöte gespielt hat. Bin gespannt und ängstlich, was genau nun aus der Welt geworden ist. Bei Ríyuu sind die Veränderungen nach einiger Zeit ja wieder verschwunden, ob das nun auch so ist?

  • Ich habe immer das Gefühl, dass in den Abschnitten so viel passiert, dass ich es gar nicht schaffe alle meine Gedanken halbwegs geordnet hier aufs "Papier" zu bringen.


    Die Szene auf dem Boot hat mir den Atem stocken lassen. Was genau hat Lykos gegen Leun? Ist er "nur" eifersüchtig wegen Ciara und / oder will jetzt auch mal derjenige sein, der Macht ausüben kann, oder steckt mehr dahinter? Und dann macht auch noch der Schiffskoch so merkwürdige Andeutungen über Kaor. Ich wäre an Leuns Stelle auf jeden Fall ziemlich genervt und wütend - alle scheinen etwas über Kaor zu wissen, nur er selber hat relativ wenig Ahnung. Ich hoffe, dass wir die Geschichten und Prophezeiungen auch noch kennen lernen.


    Die Gestalt von Ramu gefällt mir sehr gut. Ich stelle es mir ganz besonders vor, wenn jeder ihn/sie anders wahrnimmt. Eigentlich müsste man ja "es" schreiben, oder? Ich habe mich schon gefragt, als welche Gestalt Ramu mir erscheinen würde :-[


    Wir treffen also Arrec wieder - sehr schön. Die Liebesgeschichte zwischen ihm und Riyuu gefällt mir sehr gut :herz: Ramu fungiert als Lehrer für die Beiden. Etwas irritiert mich, dass Leun so weit sein soll Kaor selber zu beherrschen bzw es hervorzurufen. Ich hatte immer den Eindruck, dass er mit seiner neuen Fähigkeit noch nicht so gut zurecht kommt und nun soll er derjenige unter seinen Freunden sein, der es am Besten beherrscht? Mhhh - merkwürdig.


    Die Antwort, die Ramu Chiara gegeben hat ist sehr nebulös. Sie wird einem der Gestaltwandler zu einer Entscheidung verhelfen und sich evtl. Leun-Kaor "weihen" - hört sich so an, als ob sie die Funktion einer Priesterin übernehmen soll und Leun-Kaor wäre damit eine Art "Gott" - puh! Dass wäre aber eine Entwicklung. Oder ist damit einfach gemeint, dass sie sich irgendwann entscheiden muss, ob sie Leun heiratet (und damit auch seinen Kaor-Anteil)?


    Das Ende des Abschnittes hat es in sich und ich bin nicht sicher, ob ich es verstanden habe. Panoris hat also die Flöte gespielt und dadurch "nimmt Nyrda wieder seine ursprüngliche Gestalt an". Sie und der Prinz wollen jetzt nach "Ascheland". Ciara haben sie mitgenommen.
    -> was bezweckt Panoris damit? Ich dachte immer, dass sie den Prinzen für ihre eigenen Ziele benutzt, aber was genau sind ihre Ziele?
    -> Nyrda ist der Kontinent auf dem alles spielt, oder? Wieso hat er denn mal seine ursprüngliche Gestalt "verloren" und war dass damals eine Entwicklung zum schlechteren oder besseren? - Ich habe so ein bisschen die Sintflut- Thematik im Hinterkopf


    Ramu scheint "gestorben" zu sein - kann diese Gestalt überhaupt sterben? Oder ist nur der Körper gestorben? Kaor verfolgt Ciara, aber wir wissen nicht so genau, ob er seinen großen Sprung geschafft hat. Heranon scheint überlebt zu haben, ist aber alleine in Mitten des Chaos. Riyuu und Ashura sind zusammen und Riyuu reitet den Wind. Ach, super Erfüllung der Bestimmung, allerdings zu einem sehr chaotischen Augenblick.


    Ich bin sooo gespannt, wie es weitergeht (und habe heute erst realisiert, dass es ja mehrere Bände sind :o)

  • Es rächt sich natürlich immer mehr, dass ich Gúrguar am Anfang nicht unsympathisch fand. Er ist ganz eindeutig auf der falschen Seite! Das fühlte sich dann schon komisch an, wenn auch nur kurz, weil er ja immerhin einer meiner liebsten Figuren dieser Geschichte ans Leben will - und ihn dann auch noch möglichst viel leiden lassen möchte. :kommmalherfreundchen:


    Rámu ist bzw. war also ein Wesen, das ganze Weltalter zählte und sich die Welt von Nýrdan ausgesucht hatte. Und die Zwölf sind in verschiedenen Welten unterwegs, daher sehe ich da eine Verbindung - und den Weisen auch als jemanden, der den Auserwählten der Zwölf Wissen vermittelt und in dieser Welt auf Zeichen achtet. Ein Teil seines Wesens ist an die Erde gebunden - heißt das vielleicht auch, dass nur dieser Teil gestorben ist?


    Nýrdan könnte untergehen - oder erlöst werden. Von was?


    Arrec lebt und ist Ashúra! Ich hab so mit Léun und Héranon mitgelitten, auch wenn ich natürlich gehofft habe. Und ich war froh, als später noch erzählt wurde, was genau passiert ist. Was für ein Glück, dass er zu Rámu gefunden hat, sonst wäre er ein Adler geblieben. Das zeigt nicht nur, dass die Begabung zum Gestaltwandeln nicht jedem so leicht fällt wie Léun, sondern auch dass nicht jeder so "vorgewarnt" wird wie Léun, bei ihm hatte sich Káor ja quasi angekündigt. Oder es kommt noch auf die Besonderheiten der Zwölf an ... Hm, irgendwie werde ich da ja immer neugieriger.


    Ríyuu und Arrec-Ashúra - das gefällt mir sehr gut! Das ist auch wieder so wunderbar geschrieben, dass die Gefühle bei mir ganz direkt ankommen. Allzu schnell taucht Gúrguar auf und seitdem missbrauchte ich meinen Reader, um mich an etwas festzuhalten. So spannend! Es ging dann ja Schlag auf Schlag und ich habe am Grad des Mitfieberns/Mitleidens gemerkt, wer meine Lieblingsfiguren sind. ;) Die Welt verändert sich, Ciára wird verschleppt, Léun-Káor zögert etwas zu lange und schafft den Sprung nicht ganz bzw. landet woanders (?), Ríyuu reitet auf Arrec-Ashúra den Wind und Héranon stürzt ab. Alles so geballt, dass in meinem Kopf ganz viele Bilder umhertrudelten und ich sie erstmal sortieren musste. Natürlich erst, als der Abschnitt beendet war. ;)


    Panóris hat jetzt die Flöte - welche ganz persönlichen Pläne hat sie mit ihr?
    Ciára sorgt für Entscheidungen, allerdings geht mir die Andeutung nicht aus dem Kopf, dass sie sich dafür entscheiden kann, ihr Leben Káor zu weihen. Da würden mir auch ein paar Möglichkeiten einfallen ...
    Rámu konnte Léun nichts mehr beibringen. Also muss er sich "nur" öfter verwandeln, um da sicherer zu werden bzw. selbst herausfinden, wie er sich jederzeit verwandeln kann? Ist das bei jedem anders oder bräuchte es da auch nur einen Satz in dieser spannenden anderen Sprache, also so wie bei Arrec?
    Was ist so "anders" an Káor - also unter den Zwölf? Und warum wird aus den Geschichten um die Zwölf so ein Geheimnis gemacht, auch gegenüber den Auserwählten?


  • Etwas irritiert mich, dass Leun so weit sein soll Kaor selber zu beherrschen bzw es hervorzurufen. Ich hatte immer den Eindruck, dass er mit seiner neuen Fähigkeit noch nicht so gut zurecht kommt und nun soll er derjenige unter seinen Freunden sein, der es am Besten beherrscht? Mhhh - merkwürdig.


    So habe ich es ehrlich gesagt nicht empfunden. In den letzten Kapiteln hatte ich immer mehr das Gefühl, dass Léun sich auf Káor einlässt und ihn richtig willkommen heißt. Ich hatte auch den Eindruck, dass Ciára ihm da so ganz nebenbei auch geholfen hat.



    Ramu scheint "gestorben" zu sein - kann diese Gestalt überhaupt sterben? Oder ist nur der Körper gestorben?


    Ich hoffe sehr, dass nur sein Körper gestorben ist. Für meinen Geschmack ist er noch viel zu wenig in der Geschichte aufgetaucht. ;)



    Oder es kommt noch auf die Besonderheiten der Zwölf an ... Hm, irgendwie werde ich da ja immer neugieriger.


    Ich bin auch sehr neugierig noch viel mehr über die Zwölf zu erfahren. Deshalb wäre es natürlich umso schöner, wenn wir Ramu noch mal begegnen. Ich bin auch sehr gespannt, wann wir den nächsten Gestaltwandlern begegnen!



    Ríyuu und Arrec-Ashúra - das gefällt mir sehr gut! Das ist auch wieder so wunderbar geschrieben, dass die Gefühle bei mir ganz direkt ankommen.


    Ja, das stimmt! Das war richtig gefühlvoll :herz:

  • Ich hoffe sehr, dass nur sein Körper gestorben ist. Für meinen Geschmack ist er noch viel zu wenig in der Geschichte aufgetaucht. ;)


    Ich hatte es so verstanden, dass Ramu zu Licht geworden ist, also nicht direkt tot, aber nicht mehr körperlich.

  • Ich hab den Abschnitt gerade beendet und ich bekomme das - leider - nicht alles so sortiert wie Ihr.
    Für mich ist das alles sehr verworren, durcheinander und irgendwie ist mir der Ablauf der einzelnen Handlungen viel zu schnell.
    Das geht Schlag auf Schlag und wenn ich eines sortiert habe, werde ich vom nächsten Strang erschlagen.


    Arrec ist Ashúra
    Léun ist Káor
    Heranon ist ein Bär ....


    das sind ja schon 3 der 12 .....


    Wieso ist Káor schon mehrfach erschienen?
    Also hat nicht nur 1 Person die Möglichkeit zu Káor zu werden?


    Ist Ciara auch ein Gestaltwandler und weiß es noch nicht ?


    Riyuu reitet tatsächlich den Wind, aber ohne Hilfe hätte er das nicht geschafft. ;D


    Zitat

    Ríyuu und Arrec-Ashúra - das gefällt mir sehr gut! Das ist auch wieder so wunderbar geschrieben, dass die Gefühle bei mir ganz direkt ankommen.


    Bei mir kommt da leider gefühlsmäßig gar nix an.


    Ich glaube nicht, daß mich die letzten Prozente des Buches noch überzeugen können. Tut mir leid. Aber ich hab vermutlich andere Erwartungen an das Buch gehabt da ich bisherige Geschichte über Gestaltwandler immer ganz toll fand.


  • Wieso ist Káor schon mehrfach erschienen?
    Also hat nicht nur 1 Person die Möglichkeit zu Káor zu werden?
    Ist Ciara auch ein Gestaltwandler und weiß es noch nicht ?


    Ich bin auch über den Begriff "Gestaltwandler" gestolpert. Ich hatte bisher immer eine Figur verstanden, die in der Lage ist sich in etwas anderes zu verwandeln.
    Ich finde aber, dass für mich der Begriff / das Konzept Gestaltwandlung Leún und Káor nicht 100%ig passt. Ich habe es eher so verstanden, dass Káor so etwas wie "eine alte Seele" in Gestalten eines Löwen ist und ab & an sucht diese Seele eine körperliche (menschliche) Gestalt. Léun wurde quasi von ihm auserwählt.
    So wie ich es erstanden habe, ist Káor tatsächlich schonmal auf der Welt gewesen, allerdings nicht so häufig / so lange wie die anderen 11. Die Zwölf waren schon lange nicht mehr (noch nie?) vereint.
    Ich glaube, dass auch Ciára zum Gestaltwandler werden kann, allerdings müsste sie ausgewählt werden von einem der anderen Elf (bzw. Neun).


    Ich hoffe, dass ich es so richtig verstanden habe...

  • Was meint ihr, Gúrgur scheint sich schon in Panoris verguckt zu haben, immerhin plant er sie in seine Zukunftsvisionen mit ein...


    Die kurze Story mit dem alten Mann...und doch nachher wieder jungen Knaben fand ich extrem komisch. Konnte ich mir nicht so richtig vorstellen irgendwie.


    Die Stelle auf dem Schiff, wo Ciara von Leun gerettet wird finde ich wiedersprüchlich. Also die Gefühle von ihr. Vertraut sie ihm nun oder hat sie Angst? Hä?


    Als Leun sich aber Heranon endlich öffnet und weint und Heranon ihn tröstet. Das fand ich richtig toll. Tolle Worte von Heranon!!


    Der Alte bzw Junge ist also Ramú und dieser bringt Riyuu bei wie er die Flöte spielen muss... Warum will Ramu nicht selbst die Flöte spielen? Die Flöte bedeutet doch Macht. Aber er hat ja anscheinend gute Absichten. Toll, wie beim Spielen ein Stamm auf dem Ackerland entsteht, und Weidetiere und Zelte und Menschen.... sehr mystisch und es bleibt viel Platz für die eigene Fantasie. Was hat denn das mit dieser besondern Ton-Leiter zu bedeuten?
    Also mir gefällt die sich sachte anbandelnde Liebe zwischen Arrec und Riyuu :-[ ich fühle es auch ich weiß was du meinst Seychella :herz: Aber dass sie ausgerechnet durch Baalkos Lied zu einer gemeinsamen Sprache finden, hm. Das hat ein bisschen bitterer Beigeschmack.


    Und ich fühle auch absolut mit, als Arrec seine Freunde vom Handelsschiff aus kommen sieht, toll geschrieben, gefällt mir.


    Was war das eigentlich in der Schwimmszene :P hatten die Sex oder wie oder was? Diese Raubfisch-Aktion war ja mal abgefahren :totlach: ich musste echt lachen. Also Manuel da hast du (wenn meine Interpretation richtig ist) echt mal den Dingen ein ganz anderen Namen gegeben (aber vielleicht bin ich da zu direkt, ich hab schon die Metapher mit dem Blumentopf nie verstanden aus dem einen Film :totlach:)
    PS: es wäre jetzt echt peinlich wenn damit kein Sex gemeint war :D


    Wer ist das massige schwarze Wesen im Pelz, dass sich die Felsen hochzieht?

  • Hallo, JanaBabsi,


    ich gebe zu -- "Gestaltwandler", das ist rein begrifflich so eine Sache. In der klassischen Fantasy gibt es sie ja im Grunde gar nicht -- oder kaum. Mir als Autor war aber wichtig, eine Gestaltwandler-Idee innerhalb einer mittelalterlich anmutenden Fantasywelt zu realisieren. [Blockierte Grafik: http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=8128]



    Ich hab den Abschnitt gerade beendet und ich bekomme das - leider - nicht alles so sortiert wie Ihr.
    Für mich ist das alles sehr verworren, durcheinander und irgendwie ist mir der Ablauf der einzelnen Handlungen viel zu schnell.
    Das geht Schlag auf Schlag und wenn ich eines sortiert habe, werde ich vom nächsten Strang erschlagen.


    Hey, dazu sind wir doch zusammengekommen -- um dramaturgische Fragen zu diskutieren. Erzähl, was genau hat dich persönlich "erschlagen"? Was genau hast du nicht "sortiert bekommen"?



    Arrec ist Ashúra
    Léun ist Káor
    Heranon ist ein Bär ....


    das sind ja schon 3 der 12 .....


    Wieso ist Káor schon mehrfach erschienen?
    Also hat nicht nur 1 Person die Möglichkeit zu Káor zu werden?


    In der Tat, Káor "erwählt" sich die Menschen, die sich in ihn verwandeln können -- wie Héranon es bei der ersten Begegnung mit ihm auch andeutet. [Blockierte Grafik: http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=8128]



    Ist Ciara auch ein Gestaltwandler und weiß es noch nicht ?


    Ciára ist kein Gestaltwandler.



    Riyuu reitet tatsächlich den Wind, aber ohne Hilfe hätte er das nicht geschafft. ;D


    Stimmt. [Blockierte Grafik: http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=8125]



    Bei mir kommt da leider gefühlsmäßig gar nix an.


    Ich glaube nicht, daß mich die letzten Prozente des Buches noch überzeugen können. Tut mir leid. Aber ich hab vermutlich andere Erwartungen an das Buch gehabt da ich bisherige Geschichte über Gestaltwandler immer ganz toll fand.


    [Blockierte Grafik: http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=8443]


    Ich verstehe. [Blockierte Grafik: http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=8443] [Blockierte Grafik: http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=8443] [Blockierte Grafik: http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=8443]

  • Hallo Manuel,


    es geht mir auch nicht um den Begriff Gestaltwandler - ich glaube Du hast es im Buch irgendwo "Tierwandler" genannt, oder so etwas in der Art. Mir war schon klar, daß Du damit ausdrücken möchtest, daß sich eine Person in etwas anderes verwandelt - vornehmlich ein Tier. Da hänge ich mich nicht an einem Begriff auf.


    Zitat

    Ich habe immer das Gefühl, dass in den Abschnitten so viel passiert, dass ich es gar nicht schaffe alle meine Gedanken halbwegs geordnet hier aufs "Papier" zu bringen.


    Es geht mir da so wie Lärche das beschrieben hat - die Vielzahl der Dinge die passieren bekomme ich überhaupt nicht sortiert. :o


    Ich weiß auch, daß das Buch sicherlich keine 600 Seiten lang werden sollte. :)
    Mir geht das alles zu schnell - "Heute hier, morgen dort, bin kaum da, muss ich fort" .......


    Irgendwie hetze ich hinterher - wieso sind sie auf einmal auf einem Schiff, sie sind doch gerade mit dem Ballon gefahren aus dem Arrec abgestürzt ist?
    Da fehlt mir irgendwie der Zusammenhang zum vorherigen Abschnitt.


    Zitat

    Und die Zwölf sind in verschiedenen Welten unterwegs, daher sehe ich da eine Verbindung - und den Weisen auch als jemanden, der den Auserwählten der Zwölf Wissen vermittelt und in dieser Welt auf Zeichen achtet. Ein Teil seines Wesens ist an die Erde gebunden - heißt das vielleicht auch, dass nur dieser Teil gestorben ist?


    Die Info hier z. B., das hat sich mir nirgendwo erschlossen. ???


    Die Geschichte selbst und die Idee mit der Flöte und dem Weltenlied, finde ich außergewöhnlich.

  • Irgendwie hetze ich hinterher - wieso sind sie auf einmal auf einem Schiff, sie sind doch gerade mit dem Ballon gefahren aus dem Arrec abgestürzt ist?
    Da fehlt mir irgendwie der Zusammenhang zum vorherigen Abschnitt.


    Ich hatte irgendwie gedacht, das wäre eine Etappe ihrer Reise:


    Zitat

    Urtán! Arrec spürte, wie ihn Aufregung und Neugier überkamen. Urtán, das war die Stadt, aus der Béril stammte. Sie lag am Ufer eines großen Sees mit salzigem Wasser, hatte Héranon beim Frühstück behauptet, und sollte zehnmal so groß wie Sonnenau sein. Er würde Schiffe sehen, dachte Arrec frohlockend, richtige große Segelschiffe, und vielleicht sogar mit einem fahren!


    ...und in der Gondel:


    Zitat

    »Kann doch nichts passieren …« Der Waldhüter bremste das Schaukeln durch eine kaum weniger tollkühne Bewegung ab. »Ich bin noch jedes Mal heil unten angekommen. Trotz der Klippen und Sümpfe meilenweit unter uns, und des Dschungels, in den noch kein Mensch jemals seinen Fuß gesetzt hat. Schade, dass das Wetter so schlecht ist. Die Aussicht bis weit über den Großen Salzsee hinaus ist sonst einfach unbezahlbar.«


    Von daher war es für mich nachvollziehbar. :)

  • Von daher war es für mich nachvollziehbar. :)


    Ich sach ja ... ich bekomme es nicht sortiert. ??? ???


    Ein winziger kleiner Satz "Nachdem die Freunde in XY angekommen sind, setzen sie ihre Reise mit dem Schiff ..... fort" .... mehr hätte es für meinen Kopf nicht gebraucht.

  • Ich sach ja ... ich bekomme es nicht sortiert. ??? ???


    Ein winziger kleiner Satz "Nachdem die Freunde in XY angekommen sind, setzen sie ihre Reise mit dem Schiff ..... fort" .... mehr hätte es für meinen Kopf nicht gebraucht.


    Ja, ich kenne das, es geht mir mitunter auch so. :winken:


  • Ich habe immer das Gefühl, dass in den Abschnitten so viel passiert, dass ich es gar nicht schaffe alle meine Gedanken halbwegs geordnet hier aufs "Papier" zu bringen.


    Ja, ich denke, die Abschnitte sind ein wenig zu groß gewählt für die Dichte der Handlung.



    Die Szene auf dem Boot hat mir den Atem stocken lassen. Was genau hat Lykos gegen Leun? Ist er "nur" eifersüchtig wegen Ciara und / oder will jetzt auch mal derjenige sein, der Macht ausüben kann, oder steckt mehr dahinter? Und dann macht auch noch der Schiffskoch so merkwürdige Andeutungen über Kaor. .


    Ich denke er will auch mal Macht ausüben und Eifersucht auf das bessere Leben ist bestimmt auch dabei.


    Der denkt aber es sind Geschichten, Seemannsgarn eben. Er weiß also auch nichts.



    Ich wäre an Leuns Stelle auf jeden Fall ziemlich genervt und wütend - alle scheinen etwas über Kaor zu wissen, nur er selber hat relativ wenig Ahnung. Ich hoffe, dass wir die Geschichten und Prophezeiungen auch noch kennen lernen.


    Ich wäre auch genervt. Auch als Leser geht es mir ein wenig gegen den Strich, dass da jemand, der genau informiert ist, nichts sagt und nur Andeutungen macht. Das bleibt dann ja bei Ramu auch so. So richtig verstehe ich das nicht. Ich verstehe auch nicht, warum der Wildhüter nicht aus seiner Vergangenheit erzählt und vor allem verstehe ich nicht, warum sie nicht wissen dürfen, dass er ein Bär ist.



    Die Gestalt von Ramu gefällt mir sehr gut. Ich stelle es mir ganz besonders vor, wenn jeder ihn/sie anders wahrnimmt. Eigentlich müsste man ja "es" schreiben, oder? Ich habe mich schon gefragt, als welche Gestalt Ramu mir erscheinen würde :-[


    Vermutlich erscheint er als jemand, dem man am leichtesten vertrauen kann, denn Vertrauen ist ja wohl eine der wichtigsten Voraussetzungen, um zu verstehen.



    Wir treffen also Arrec wieder - sehr schön. Die Liebesgeschichte zwischen ihm und Riyuu gefällt mir sehr gut :herz:


    Es scheint allen hier so zu gehen wie mir, diese wunderschöne Liebesszene läßt die Liebesszene von Leun und Ciara verblassen.


    Ramu fungiert als Lehrer für die Beiden. Etwas irritiert mich, dass Leun so weit sein soll Kaor selber zu beherrschen bzw es hervorzurufen. Ich hatte immer den Eindruck, dass er mit seiner neuen Fähigkeit noch nicht so gut zurecht kommt und nun soll er derjenige unter seinen Freunden sein, der es am Besten beherrscht? Mhhh - merkwürdig.


    Es sind doch nur zwei, die neu im Gestaltwandeln sind, Leun und Arrec. Leun hat eine ganz andere Erfahrung des Übergangs und er hat die Wandlung schon einige Male hinter sich und es geschah allein, zunächst zwar unbewußt, aber er brauche niemanden dazu. Er konnte also viel leichter aus Erfahrung lernen. Vor allem hat er ihn wirklich angenommen, er hat Vertrauen zu ihm.



    Die Antwort, die Ramu Chiara gegeben hat ist sehr nebulös. Sie wird einem der Gestaltwandler zu einer Entscheidung verhelfen und sich evtl. Leun-Kaor "weihen" - hört sich so an, als ob sie die Funktion einer Priesterin übernehmen soll und Leun-Kaor wäre damit eine Art "Gott" - puh! Dass wäre aber eine Entwicklung. Oder ist damit einfach gemeint, dass sie sich irgendwann entscheiden muss, ob sie Leun heiratet (und damit auch seinen Kaor-Anteil)?


    Eigentlich dachte ich, dass Ciara vielleicht eine ähnliche Funktion hat wie ein Katalysator. Als sie plötzlich nach vorn trat war mein erster Gedanke, sie kann Menschen mit der Stimme, mit ihrem Charisma, beeinflussen (ich bin Spiel geschädigt)



    Das Ende des Abschnittes hat es in sich und ich bin nicht sicher, ob ich es verstanden habe. Panoris hat also die Flöte gespielt und dadurch "nimmt Nyrda wieder seine ursprüngliche Gestalt an". Sie und der Prinz wollen jetzt nach "Ascheland". Ciara haben sie mitgenommen.
    -> was bezweckt Panoris damit? Ich dachte immer, dass sie den Prinzen für ihre eigenen Ziele benutzt, aber was genau sind ihre Ziele?


    Ja, das weiß ich auch nicht, vielleicht ganz einfach Macht? Der Prinz ist ihr doch nicht gewachsen.
    Ascheland klingt wirklich wie Neuanfang nach der Flut.



    -> Nyrda ist der Kontinent auf dem alles spielt, oder? Wieso hat er denn mal seine ursprüngliche Gestalt "verloren" und war dass damals eine Entwicklung zum schlechteren oder besseren? - Ich habe so ein bisschen die Sintflut- Thematik im Hinterkopf



    Ramu scheint "gestorben" zu sein - kann diese Gestalt überhaupt sterben? Oder ist nur der Körper gestorben?


    Hoffentlich nur der Körper. Es scheint mir so als sei es die Seele des Landes.


    Kaor verfolgt Ciara, aber wir wissen nicht so genau, ob er seinen großen Sprung geschafft hat.


    Davon bin ich überzeugt, er hat doch auf dem Schiff geübt :)



    Heranon scheint überlebt zu haben, ist aber alleine in Mitten des Chaos.


    Und als Bär und wieder soll keiner seine Verwandlung sehen, warum?



    Riyuu und Ashura sind zusammen und Riyuu reitet den Wind. Ach, super Erfüllung der Bestimmung, allerdings zu einem sehr chaotischen Augenblick.


    Und so symbolisch! Die Liebe verleiht Flügel (und nicht Red Bull, wie einige fälschlich denken)





    Ich bin sooo gespannt, wie es weitergeht (und habe heute erst realisiert, dass es ja mehrere Bände sind :o)


    dito 8)


  • Es sind doch nur zwei, die neu im Gestaltwandeln sind, Leun und Arrec. Leun hat eine ganz andere Erfahrung des Übergangs und er hat die Wandlung schon einige Male hinter sich und es geschah allein, zunächst zwar unbewußt, aber er brauche niemanden dazu. Er konnte also viel leichter aus Erfahrung lernen. Vor allem hat er ihn wirklich angenommen, er hat Vertrauen zu ihm.


    Ich habe einfach Heranon hinzu gerechnet. Er hat so oft betont, dass Leun froh sein kann, dass er so gut damit umgehen kann, dass ich einfach interpretiert habe, dass er mehr Probleme damit hatte...kann aber einfach auch etwas überinterpretiert sein ;)



    Und als Bär und wieder soll keiner seine Verwandlung sehen, warum?


    Dass ist wirklich merkwürdig, oder? Ich meine zu Beginn des Buches war es ja noch nachvollziehbar, damit er die Jungs nicht erschreckt, aber mittlerweile...



    Und so symbolisch! Die Liebe verleiht Flügel (und nicht Red Bull, wie einige fälschlich denken)


    :D



    Es scheint allen hier so zu gehen wie mir, diese wunderschöne Liebesszene läßt die Liebesszene von Leun und Ciara verblassen.


    Ich glaube, dass es bei mir daran liegt, dass man Liebesgeschichten zwischen Männern und Frauen / Jungen und Mädchen relativ häufig liest. Ich habe aber bisher wenig Bücher gelesen in denen eine Liebesgeschichte zwischen zwei Männern / Jungs so schön "normal" abläuft ohne direkt problematisiert zu werden.


  • Was meint ihr, Gúrgur scheint sich schon in Panoris verguckt zu haben, immerhin plant er sie in seine Zukunftsvisionen mit ein...


    Verguckt, naja, was bei ihm das auch immer heißen mag. Es scheint so, als ob er zu faul ist, sich eine andere Frau zu suchen und meint hier hätte er doch eine, die passt.



    Die Stelle auf dem Schiff, wo Ciara von Leun gerettet wird finde ich wiedersprüchlich. Also die Gefühle von ihr. Vertraut sie ihm nun oder hat sie Angst? Hä?


    Ciara ist für mich überhaupt eine sehr widesprüchliche Figur. Ich verstehe sie oft nicht. Zum Beispiel müßte sie sich doch freuen, dass Arrec eine neue Liebe gefunden hat, denn wenn sie nicht gemerkt hat, dass Arrec sich vernachlässigt gefühlt hat, dann wäre sie wirklich sehr unaufmerksam, so wird die sonst aber nicht geschildert. wie kommt sie dann darauf ausgerechnet vor Arrec von seiner neuen Liebe zu schwärmen und weshalb entschuldigt sie sich nicht sofort und versichert ihm, dass sie nichts von Riyuu will.


    Als Leun sich aber Heranon endlich öffnet und weint und Heranon ihn tröstet. Das fand ich richtig toll. Tolle Worte von Heranon!!


    Ja, ich war trotzdem überrascht, dass Leun sich dann in seine Arme wirft.



    Der Alte bzw Junge ist also Ramú und dieser bringt Riyuu bei wie er die Flöte spielen muss... Warum will Ramu nicht selbst die Flöte spielen? Die Flöte bedeutet doch Macht. Aber er hat ja anscheinend gute Absichten. Toll, wie beim Spielen ein Stamm auf dem Ackerland entsteht, und Weidetiere und Zelte und Menschen.... sehr mystisch und es bleibt viel Platz für die eigene Fantasie. Was hat denn das mit dieser besondern Ton-Leiter zu bedeuten?
    Also mir gefällt die sich sachte anbandelnde Liebe zwischen Arrec und Riyuu :-[ ich fühle es auch ich weiß was du meinst Seychella :herz: Aber dass sie ausgerechnet durch Baalkos Lied zu einer gemeinsamen Sprache finden, hm. Das hat ein bisschen bitterer Beigeschmack.


    Ja, für die beiden wohl auch, obwohl ich denke, dass da eine Menge Symbolik mitspielt und ich weiß nicht, was passiert, wenn Baalko noch auftaucht. Irgendwie habe ich das Gefühl, als ob es Heranons Sohn sein könnte.


    Und ich fühle auch absolut mit, als Arrec seine Freunde vom Handelsschiff aus kommen sieht, toll geschrieben, gefällt mir.


    Ja, die Freude in ihrer kindlichen Art läßt Arrec im Adler erscheinen.



    Was war das eigentlich in der Schwimmszene :P hatten die Sex oder wie oder was? Diese Raubfisch-Aktion war ja mal abgefahren :totlach: ich musste echt lachen. Also Manuel da hast du (wenn meine Interpretation richtig ist) echt mal den Dingen ein ganz anderen Namen gegeben (aber vielleicht bin ich da zu direkt, ich hab schon die Metapher mit dem Blumentopf nie verstanden aus dem einen Film :totlach:)
    PS: es wäre jetzt echt peinlich wenn damit kein Sex gemeint war :D


    Dann wäre mir es auch peinlich, denn ich habe es auch so verstanden.



    Wer ist das massige schwarze Wesen im Pelz, dass sich die Felsen hochzieht?


    na der Bär Heranon, oder?


  • Ich habe einfach Heranon hinzu gerechnet. Er hat so oft betont, dass Leun froh sein kann, dass er so gut damit umgehen kann, dass ich einfach interpretiert habe, dass er mehr Probleme damit hatte...kann aber einfach auch etwas überinterpretiert sein ;)


    Nee das habe ich auch gelesen, aber wir wissen nicht, wie er zu seinem Tier gekommen ist und der Löwe ist immerhin der König der Tiere, der sollte also mehr können ;)



    Ich glaube, dass es bei mir daran liegt, dass man Liebesgeschichten zwischen Männern und Frauen / Jungen und Mädchen relativ häufig liest. Ich habe aber bisher wenig Bücher gelesen in denen eine Liebesgeschichte zwischen zwei Männern / Jungs so schön "normal" abläuft ohne direkt problematisiert zu werden.


    Ja, nimmt aber zu. die besten habe ich bisher in "Giovannis Zimmer" von Baldwin und in "Trapez" von MZB gelesen.