02 - Zwischenspiel und II. Strophe

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  • Bin mit dem Abschnitt noch nicht ganz durch.
    Das Zwischenspiel... Wer ist diese Meisterin? Wieso hat der Prinz nicht erkannt, dass er mit einer Frau unterwegs ist? Warum will sie ihre Landsleute nicht treffen? Was hat sie vor? Sie verachtet den Prinzen, läßt sich aber mit ihm ein? Sehr verwirrend!

  • Ich bin zwar schon durch mit dem Abschnitt, habe aber erst zu einigen Kapiteln eine Zusammenfassung geschrieben (ich schreibe immer vor).


    Zwischenspiel


    Dieses Kapitel hat mir sehr gefallen. Beim ersten Satz habe ich gedacht: „Aha, doch der Hirschbraten ;) … es geht mit Syr Páno und Gúrguar weiter.“ Dann habe ich gestutzt: „Wieso ist von einer „Sie“ die Rede? Wird doch ein anderer Strang weitererzählt?“ Dann die Auflösung: Syr Páno ist eine Frau. Diese Überraschung ist gelungen. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Syr Páno setzt sich aus dem Namen Panóris zusammen, ist mir aufgefallen.


    Gúrguar hatte ich mir – ohne bewusst darüber nachgedacht zu haben – ganz anders vorgestellt. Irgendwie hatte meine Phantasie ihm automatisch schwarze Haare verpasst. Nun hat er silberweißes.


    Es schien mir so, dass Panóris weder viel von König Efuwâk hält, noch von Gúrguar. Sie scheint etwas anderes mit der Flöte vorzuhaben, als die Beiden. Allerdings frage ich mich dann, warum sie sich dem König angeschlossen hat und wofür sie Gúrguar braucht. Wirklich zum Schutz auf der Reise?

    Liebe Grüße,<br />Bettina<br /><br />Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte, aber man verwechselt meistens den Ankauf der Bücher mit dem Aneignen ihres Inhalts.<br /><br />Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph (1788 - 1860)


  • Wieso hat der Prinz nicht erkannt, dass er mit einer Frau unterwegs ist?


    So wie ich es verstanden habe, hat sie es geschafft ihm in der Zeit, in der sie unterwegs waren, nicht antworten zu müssen bzw. hat es mit Gesten getan. Und am ersten Abend (Kapitel: Vorspiel) hat sie als Syr Páno nichts zu ihm gesagt. So dass er ihre Stimme nicht gehört hat.



    Warum will sie ihre Landsleute nicht treffen?


    Das Frage ich mich auch.



    Sie verachtet den Prinzen, läßt sich aber mit ihm ein? Sehr verwirrend!


    Sie wollte ihm die zwei Tage und Nächte Umweg schmackhaft machen, nehme ich an.

    Liebe Grüße,<br />Bettina<br /><br />Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte, aber man verwechselt meistens den Ankauf der Bücher mit dem Aneignen ihres Inhalts.<br /><br />Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph (1788 - 1860)

  • Ich glaube auch, dass Panoris mit der Flöte etwas anderes vorhat, als der König und sein Sohn.


    Zum Glück bekommen sie die Flöte nicht. Ríyuu schafft es, die Amazonen (Amatsúnen) zu überleben und ihnen sogar zu entkommen. Wer hat ihn gepflegt und ihm sie Flöte gegeben? Timu?


    Wie hat der die Flut überlebt, hat Baalkò etwas damit zu tun? 'Derjenige, der wie der Fluss murmelt'... vielleicht kann Baalkò im Fluss schwimmen so wie Ríyuu den Wind reiten soll?


    Oder ist mit Wind der Luftstrom gemeint, den man braucht um die Flöte zu spielen?


    Die Liebesbeziehung zwischen Ríyuu und Baalkò finde ich wunderschön und romantisch. ich hoffe, dass sie sich wiedersehen,
    aber vielleicht trifft er Arrec und die beiden verlieben sich? Sie haben ja beide ihren besten Freund und Geliebten verloren.


    Die Partnerschaften die sich bilden sind sehr interessant. Wie wird Arrec seinen Sturz aus der Gondel überleben?
    Wie werden die anderen die Gondel wieder in Fahrt bringen?


    In Urtán ist Ramu. Werden sie ihn finden?

  • So wie ich es verstanden habe, hat sie es geschafft ihm in der Zeit, in der sie unterwegs waren, nicht antworten zu müssen bzw. hat es mit Gesten getan. Und am ersten Abend (Kapitel: Vorspiel) hat sie als Syr Páno nichts zu ihm gesagt. So dass er ihre Stimme nicht gehört hat.


    ERkennt man eine Frau nicht auch am Gang, an der Haltung, dem Körperbau? Es sei denn sie hat jahrelanges Training hinter sich oder ist eine männliche Frau. Sie scheint aber eine sehr weibliche Frau zu sein.

  • ERkennt man eine Frau nicht auch am Gang, an der Haltung, dem Körperbau? Es sei denn sie hat jahrelanges Training hinter sich oder ist eine männliche Frau. Sie scheint aber eine sehr weibliche Frau zu sein.


    Nun, sie wurde als sehr dünn beschrieben, mit Klamotten die ihr am Leib schlotterten. Außerdem hatte sie, glaube ich, ein Tuch vor dem Gesicht.


    Wenn sie eine Amazone ist, wird man sie keinesfalls an ihrem Gang oder Körperbau erkennen, der ist sicher ebenso forsch und aufrecht und kräftig wie der jedes anderen Kriegers.


  • ERkennt man eine Frau nicht auch am Gang, an der Haltung, dem Körperbau? Es sei denn sie hat jahrelanges Training hinter sich oder ist eine männliche Frau. Sie scheint aber eine sehr weibliche Frau zu sein.


    Das habe ich mich auch gefragt. Ihm scheint ja sogar was aufgefallen zu sein ("So reitet doch kein Mann..."), aber anscheinend hat er es doch nicht genug beachtet. Er wurde hier ja auch ziemlich hochmütig und arrogant beschrieben, vielleicht war er viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um irgendwelche Zeichen zu sehen?


  • ERkennt man eine Frau nicht auch am Gang, an der Haltung, dem Körperbau? Es sei denn sie hat jahrelanges Training hinter sich oder ist eine männliche Frau. Sie scheint aber eine sehr weibliche Frau zu sein.


    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mir darüber keine Gedanken beim Lesen gemacht habe. Ich habe es einfach so hingenommen, dass er es nicht gemerkt hat.


    In einem späteren Kapitel wird aber ein Hinweis auf ihre Stammeszugehörigkeit gegeben (ohne zuviel verraten zu wollen). Das könnte eine Erklärung sein, warum Gúrguar es nicht an den Gesten gemerkt hat.

    Liebe Grüße,<br />Bettina<br /><br />Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte, aber man verwechselt meistens den Ankauf der Bücher mit dem Aneignen ihres Inhalts.<br /><br />Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph (1788 - 1860)

  • Hallo zusammen!



    Zwischenspiel


    Dieses Kapitel hat mir sehr gefallen. Beim ersten Satz habe ich gedacht: „Aha, doch der Hirschbraten ;)


    Hehe, ja, stimmt -- die einzige Aufgabe von Panóris' Dolch ist es, den Leser im Vorspiel auf eine falsche Fährte zu locken. ;D Wie Rhea im ersten Thread schon anmerkte -- im Mittelalter benutzten die Leute zum Essen vorwiegend ihr eigenes Besteck. [Blockierte Grafik: http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=8129]



    Diese Überraschung ist gelungen. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Syr Páno setzt sich aus dem Namen Panóris zusammen, ist mir aufgefallen.


    :D Natürlich hast du recht -- "Syr Páno" ist (nahezu) ein Anagramm von Panóris.



    Die Liebesbeziehung zwischen Ríyuu und Baalkò finde ich wunderschön und romantisch.


    Danke dir! :winken: Ganz generell bin ich der Meinung, dass es mit zu den größten Herausforderungen für einen Autor gehört, Liebesverhältnisse (egal welcher Konstellation) plausibel und glaubwürdig "rüberzubringen".



    @alle: Wie stark habt ihr den "Bruch" zwischen der ersten und der zweiten Strophe empfunden? Schließlich wird mit Ríyuu eine völlig neue Figur (samt eigener Kultur) eingeführt. Und wie fandet ihr insgesamt die Verteilung der Handlungsstränge in der zweiten Strophe? Immerhin hat ja Ciára eine wichtige Funktion in der Handlung ...


    Lieben Gruß,
    Manuel

  • Huhu ja Panoris scheint ihr ganz eigenes Ziel zu verfolgen. Ich frage mich warum sie eigentlich den Prinzen verführt. Macht es ihr einfach Spass oder gehört es zum Durchsetzen der Ziele?


    Also die Steppenläufer stelle ich mir unheimlich anmutig und schön vor :-[ Obwohl sie ja nicht richtig beschrieben werden habe ich ein ganz tolles Bild im Kopf. Ein bisschen wie die Figuren die man immer aus den alten Zeichnungen Ägyptens sieht. Also Männerkörper mit großem Kopf und Mähne. Nur kein Vogelkopf sondern eher wie ein Löwenkopf :D
    Und die Namen der Steppenläufer finde ich auch ganz toll Manuel, die hast du dir super schön ausgedacht ;)


    Puh als Ríyuu von den Amatsúnen (hast du da an Amazonen gedacht Manuel? Also ich beim Lesen definitiv) weggeschleift und gequält wird, das ging mir schon nahe, obwohl ich ihn nur so kurz kenne. Zum Glück hat die Jüngste wenigstens etwas Mitleid. Und dann verändert sich alles, es ist wie ein Zauber und man hat gar kein Zeitgefühl, aber er wurde gerettet und ist anscheinend vollständig geheilt worden. Und dann entdeckt er die Flöte. Ich finde er hätte ruhig mal warten können ob noch wer auftaucht :(


  • Mir gefällt es sehr gut, dass du den Lesern die Gelegenheit gibts, einige Personen kennenzulernen bevor du neue personen einführst.


    In manchen Büchern springen die Autoren zwischen Zeiten und Orten nur so hin und her, so dass es ewig dauert bis man die Zusammenhänge erkennt und die Personen und Zeiten einordnen kann.


    Hier habe ich mich gar nicht schwer getan damit, einen Handlungsstrang zu verlassen um in einen neuen einzutauchen.


    Außerdem sind alle Personen gleich spannend und wachsen einem ans Herz. Natürlich will ich wissen, wie es mit Léun und seinen Freunden weitergeht, aber ich will auch unbedingt wissen, was Ríyuu mit seinem Flötespielen angerichtet hat (außer, dass ein Dieb den anderen abmurkst).


    Es sieht ja so aus, als ob die Handlungsstränge... aber das muss ich mir für den nächsten Abschnitt aufheben. ;)


  • Ich habe mich auch leicht getan, allerdings kam mir die "Welt" von Ríyuu etwas fantastischer vor und die von Léun und seinen Freunden etwas realer. Aber das macht nichts. Mir fiel es leicht und ich habe beide Richtungen sehr gern ;)

  • Zweite Strophe: Verdunkelung
    Flut

    In diesem Kapitel lernen wir Ríyuu den Steppenläufer kennen.


    Wie ist Malóhuu denn auf diese Aufgabe gekommen? Müssen alle jungen Steppenläufer herausfinden, was ihr Name bedeutet oder hat Malóhuu ihm diese willkürlich gestellt, um ihn und Baalkò los zu werden? Ob Baalkò noch lebt?


    Ríyuu hatte in den ersten Tagen einen Stein in der Linken (Hand?) getragen. Zur Verteidigung oder wofür?


    Die Beschreibung der Amatsúnen hat mich sehr an „Amazonen“ erinnert. Das war wirklich übel, wie die Amatsúnen Ríyuu gequält haben. Ich habe mitgelitten. Die Amatsúne Catársis hat mich total verwirrt (wie Kaór an der Quelle, fällt mir gerade beim Schreiben auf). Mal schien sie Ríyuu helfen zu wollen, dann tat sie wieder etwas, was ihm schadete.


    Als Ríyuu sein bisheriges Leben noch einmal an sich vorbeiziehen sah: Ich habe nicht verstanden, was es mit dem Träneneid auf sich hatte. Baalkò sprach davon, dass es für ihn erniedrigend war, als Malóhuu den Beweis eingefordert hat. Hatten Ríyuu und Baalkò vor den Augen Malóhuus Sex und waren danach keine Konkurrenz mehr für ihn?


    Am Anfang des Kapitels war ich mir nicht sicher, ob Ríyuu einen Traum (oder eine Vision?) hatte. Am Ende des Kapitels dann schon, als er genau das Geträumte erlebt. Genau, wie Léun zuvor in seinem Traum. Ich frage mich, ob die Verfolgung von Grantis Hunden, Teil von Léuns Traum war.


    Edit: Eigentlich wollte ich auch noch etwas zu Euren Kommentaren schreiben, bringe ich aber gescheiten Sätze mehr zustande und mache es lieber Morgen. In diesem Sinne :winken:

    Liebe Grüße,<br />Bettina<br /><br />Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte, aber man verwechselt meistens den Ankauf der Bücher mit dem Aneignen ihres Inhalts.<br /><br />Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph (1788 - 1860)

    Einmal editiert, zuletzt von BettinaP ()

  • Zu Beginn lernen wir mit Ríyuu ein ganz anderes Volk und auch eine ganz andere Gegend kennen. Dort scheint es viel wilder zu sein. Würde gut zu Káor passen, habe ich direkt gedacht. Ríyuu musste ja leider so einiges über sich ergehen lassen. Woher nur dieser massive Hass dieser Jägerinnen kam? Der Arme ist doch nur trauernd durch die Gegend gestolpert und wurde so sehr dafür bestraft. Panóris gehört auch zu dem Stamm dieser Jägerinnen, scheint aber nicht mehr dieselben Ansichten zu vertreten. Bin gespannt, ob wir in dieser Hinsicht noch etwas mehr erfahren werden. Und hat nicht auch Héranon Panóris als eine seiner Verflossenen erwähnt? Auf diese Begegnung bin ich ja mal gespannt! Ob da noch mehr Ohrfeigen regnen?


    In diesem Abschnitt gab es schon viel deutlichere Anzeichen, dass auch Héranon ein Gestaltwandler ist. Momentan stelle ich ihn mir als Wolf oder Fuchs vor.



    @alle: Wie stark habt ihr den "Bruch" zwischen der ersten und der zweiten Strophe empfunden? Schließlich wird mit Ríyuu eine völlig neue Figur (samt eigener Kultur) eingeführt. Und wie fandet ihr insgesamt die Verteilung der Handlungsstränge in der zweiten Strophe? Immerhin hat ja Ciára eine wichtige Funktion in der Handlung ...


    Lieben Gruß,
    Manuel


    Zunächst war ich ein wenig verwirrt. Das erste Kapitel um Ríyuu hatte sich ein wenig so angefühlt, als wäre es auch eine Art Zwischenspiel, weil ich dachte, dass wir mit der Reisetruppe und Ciara, die hinterher reiste, alle Hauptcharaktere zusammen haben, aber dafür war es dann doch zu lang (und ich habe Léun vermisst!). Aber schnell wurde ja klar, was für einen “Sinn” er in der Geschichte haben wird: Er findet die Flöte. Dann habe ich mich schnell mit ihm angefreundet, besonders weil er so ein ganz anderer Charakter ist, anders denkt, anders lebt. Und dann die Flöte! Die finde ich unheimlich interessant, bin mal gespannt, ob er bald noch mehr darüber herausfinden wird. Bisher sah es so aus, dass seine Gefühle das lenken, was durch das Flötenspiel passieren wird.

  • Ich fand den Bruch nicht schlimm, es war nur eine völlig andere Welt, aber interessanter Weise auch eine Männerfreundschaft, die hier eine tiefe Liebe ist. Allerdings frage ich mich, was mit Baalko geschehen ist, dass er seinen Freund nicht sucht. Ich hätte erwartet, dass er ihn außerhalb des Dorfes erwartet und ihn von dort aus beobachtet.


    Das mit dem Eid habe ich auch nicht verstanden.Was mussten sie tun, oder war es nur ein Eid auf den neuen Anführer? Und warum redet die Mutter nicht mehr mit ihnen, wenn sie doch den Eid vorgeschlagen hat, oder zumindest vorgeschlagen hat, dass ihre Söhne sich unterwerfen?


    War es in der Sippe üblich, Jungs umzubringen oder zu kastrieren? Wann und warum?


    Ziemlich rätselhaft ist seine Befreiung und die Frage drängt sich auf, warum er die Flöte bekam.


    Heranon schein also ein Bär zu sein und einer der ersten der "Zwölf" aber es scheinen auch schon welche wieder gestorben, ermordet worden zu sein. Werden deren Plätze wieder besetzt?
    Ein Frauenheld ist er also gewesen, aber ein sehr netter. Ihm scheinen die Frauen ja schnell zu verzeihen und wieviel Kinder er hat weiß er auch nicht, naja, fleißig, fleißig.


  • Wer hat ihn gepflegt und ihm sie Flöte gegeben? Timu?


    Vor allem frage ich mich mittlerweile, ob Tímu männlich oder weiblich ist. Im Kapitel Vorspiel habe ich den Namen automatisch einer männlichen Rolle zugeordnet. Im Kapitel Tímu kam mir dann der Gedanke, dass Tímu doch auch ein weiblicher sein könnte und hatte mich darauf gefreut, Tìmu endlich kennenzulernen. Was dann aber (noch) nicht der Fall war.



    Wie hat der die Flut überlebt, hat Baalkò etwas damit zu tun? 'Derjenige, der wie der Fluss murmelt'... vielleicht kann Baalkò im Fluss schwimmen so wie Ríyuu den Wind reiten soll?


    Stimmt, das könnte eine Bedeutung haben.



    Wie wird Arrec seinen Sturz aus der Gondel überleben?


    Wird er ihn denn überleben? Weißt Du da mehr als ich? :D

    Liebe Grüße,<br />Bettina<br /><br />Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte, aber man verwechselt meistens den Ankauf der Bücher mit dem Aneignen ihres Inhalts.<br /><br />Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph (1788 - 1860)


  • Hehe, ja, stimmt -- die einzige Aufgabe von Panóris' Dolch ist es, den Leser im Vorspiel auf eine falsche Fährte zu locken. ;D Wie Rhea im ersten Thread schon anmerkte -- im Mittelalter benutzten die Leute zum Essen vorwiegend ihr eigenes Besteck. [Blockierte Grafik: http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=8129]


    Ich wusste nicht, dass die Menschen im Mittelalter mit ihrem eigenen Besteck gegessen haben. Deswegen habe ich eher an die Ermordung des Königs geglaubt. ;D



    "Syr Páno" ist (nahezu) ein Anagramm von Panóris.


    Ich bin erst im Kapitel Grünau auf das Anagram gekommen. Den Namen Panóris, als solchen hatte ich schon wieder vergessen. Syr Páno hat mich dann aber wieder drauf gebracht, wer Panóris ist. Warum einfach drauf kommen, wenn's auch schwer geht? ;)



    @alle: Wie stark habt ihr den "Bruch" zwischen der ersten und der zweiten Strophe empfunden? Schließlich wird mit Ríyuu eine völlig neue Figur (samt eigener Kultur) eingeführt. Und wie fandet ihr insgesamt die Verteilung der Handlungsstränge in der zweiten Strophe? Immerhin hat ja Ciára eine wichtige Funktion in der Handlung ...


    Ich habe den Übergang in die zweite Strophe überhaupt nicht als Bruch empfunden; im Gegenteil. Mit dem Kapitel Zwischenspiel, war ein gewisser Plan von Dir erkennbar und eine Regelmäßigkeit. Dadurch, dass in der ersten Strophe die Personen sehr gut vorgestellt wurden, ist es mir nicht schwergefallen, nachdem ich Ríyuu kennengelernt hatte, wieder in den Erzählstrang mit Léun, Héranon und Arrec zurückzukehren. Auch Ciára hat sich sehr gut in die Geschichte eingefügt und kam mir überhaupt nicht fremd vor.

    Liebe Grüße,<br />Bettina<br /><br />Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte, aber man verwechselt meistens den Ankauf der Bücher mit dem Aneignen ihres Inhalts.<br /><br />Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph (1788 - 1860)


  • Also die Steppenläufer stelle ich mir unheimlich anmutig und schön vor :-[ Obwohl sie ja nicht richtig beschrieben werden habe ich ein ganz tolles Bild im Kopf. Ein bisschen wie die Figuren die man immer aus den alten Zeichnungen Ägyptens sieht. Also Männerkörper mit großem Kopf und Mähne. Nur kein Vogelkopf sondern eher wie ein Löwenkopf :D


    Ich hatte das Bild von Indianern im Kopf bei der Beschreibung der Steppenläufer. Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich Beschreibungen auf Leser wirken können. :)



    Woher nur dieser massive Hass dieser Jägerinnen kam? Der Arme ist doch nur trauernd durch die Gegend gestolpert und wurde so sehr dafür bestraft.


    Mir kam es so vor, als ob die Amatsúnen eine klare Vorstellung davon hatten, warum Ríyuu unterwegs war. Sie hatten ihn gefragt, ob er unterwegs wäre, um Männer anderer Stämme aufzuschlitzen (aus dem Gedächtnis wiedergegeben). Vielleicht genießen die Steppenläufer keinen guten Ruf unter anderen Völkern?



    Und hat nicht auch Héranon Panóris als eine seiner Verflossenen erwähnt? Auf diese Begegnung bin ich ja mal gespannt! Ob da noch mehr Ohrfeigen regnen?


    Auf die Begegnung bin ich auch gespannt und ich habe auch schon einen Verdacht, ob Héranon ein Kind hat oder nicht :wahrsager: .

    Liebe Grüße,<br />Bettina<br /><br />Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte, aber man verwechselt meistens den Ankauf der Bücher mit dem Aneignen ihres Inhalts.<br /><br />Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph (1788 - 1860)