Sanguis B. Vampire erobern Köln - 1. Stadium: Infektion (Anfang bis Seite 72)

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    Sanguis B. Vampire erobern Köln


    Mein bisher wichtigstes Werk ist mein Roman Sanguis B. Ein ungewöhnlicher Vampir-Thriller. Vampire sind eines meiner Lieblingsthemen. Sie verbinden das Furcht erregend Monströse mit der Bitterkeit jener Sucht zum Bösen, die jeder von uns zuweilen in sich spürt, die Macht der unsterblichen Überlegenheit mit der Tragik des Ausgeliefert-Seins an bestialische Triebe. Aus der Sicht unmittelbar Betroffener geschrieben, ist dies ein Buch für diejenigen Leser, die sich, genau wie ich, fragen, warum es eigentlich möglich sein soll, die Ausbreitung des Vampirismus zu stoppen, handelt es sich doch um eine hoch ansteckende, sich blitzartig ausbreitende Seuche ohne Gegenmittel. In dieser Geschichte spiele ich durch, was wäre, wenn man einige der üblichen Prämissen des Vampirromans einmal bei Seite ließe: warum soll alles im Geheimen geschehen? Warum sollen uralte Ahnen über die neu geschaffenen Untoten wachen? Und warum sollen die Menschen am Ende gewinnen? Das Drama, das die Geschichten um die Kinder der Nacht seit jeher umgibt, darf natürlich auch hier nicht fehlen. Ich hoffe, dem Genre, das ich so liebe, treu geblieben zu sein, und dennoch eine Geschichte erzählt zu haben, wie es sie so noch nicht gegeben hat.




    Verlosung:


    Je ein Exemplar des vom Autor signierten Taschenbuches haben gewonnnen:


    Claudi
    Erendis


    Unser Herzlicher Dank dafür gilt dem Autor Bernard Craw.


    Feste Teilnehmer:


    Bernard Craw, der Autor


    Erendis
    HoldenCaulfield
    Peter Lancester
    Claudi
    monica
    diddy
    Ingroscha
    Solas
    Bianca


    Unsichere Teilnehmer:


    Imlammenien
    Weratundrina
    Redcat
    buttercup

  • Hallo und Guten Morgen!


    Ab heute startet die Leserunde zu "Sanguis B. Vampire erobern Köln" und ich begrüße alle Teilnehmer(innen) und ganz besonders Bernard Craw, der unsere Leserunde begleiten wird. Schön, dass Du dabei bist!


    Hier in diesem Bereich könnt Ihr bis zu Seite 72 schreiben. Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    Bitte lest euch kurz vorher nochmal die Leserunden FAQ durch (es gab inzwischen ein paar Änderungen). Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.


    Ich selbst werde wegen meines Umzuges leider nicht dazu kommen, die Leserundenmoderation zu übernehmen und hier mitzudiskutieren, aber die Leserunde ist groß genug, dass hier bestimmt jede Menge los ist.


    Nun wünsche ich allen viel Spaß!


    Liebe Grüße
    nimue

  • Hallo Bernard :winken: und ein ausdrückliches Hallo auch an alle weiteren Teilnehmer dieser Runde!


    Nachdem ich vor ca. einer Woche, als das Buch bei mir ankam, bereits die ersten 4-5 Seiten gelesen hatte, machte ich an der Stelle gestern Nacht weiter. Mittlerweile bin ich mit 90 Seiten etwas über das Ziel dieses ersten Abschnitts hinausgeeilt... will mich jetzt aber zunächst auf die ersten Eindrücke bis Seite 72 beziehen.


    Es hat ein wenig gedauert, bis ich gestern spätabends bemerkt hatte, dass Thomas auf den vorhergehenden Tag zurückblickt, der Tag an dem er von Doro infiziert wurde. Nach einem erneuten Blick ins erste Kapitel fiel es mir dann aber wie Schuppen von den Augen ;)


    Bernard: Aus unserer gemeinsamen Leserunde im letzten Jahr, weiß ich, dass du bezüglich der verwendeten Sprache in Texten sehr anspruchsvoll bist. Ich war daher in dieser Hinsicht sehr gespannt auf dein Buch. Nach den ersten Kapiteln weiß ich nun, dass dein Text deinen (zu Recht hohen) Ansprüchen gerecht wird :) Ich bin sehr angetan von deinem Stil, mag die verwendete Sprache sehr und freue mich an einen Autor geraten zu sein, der seine Leser scheinbar nicht für zu dumm hält, wie es leider ja häufig geschieht.


    Zitat (S. 41unten/42)
    Der Dom war ein monumentales Mahnmal der Vergänglichkeit alles Irdischen und zugleich ein Fingerzeig - im wörtlichen Sinn ein doppelter Fingerzeig - auf die unbestreitbare Präsenz einer transzendenten Wirklichkeit, deren Leugnung den Zweifler angesichts dieses steingewordenen Glaubensbekenntnisses der Lächerlichkeit preiszugeben schien.


    Ein wunderbar Satz, den man sich auf der Zunge zergehen lassen muss. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass es mit dir besonders dann durch geht, wenn es um religiöse Themen geht. Der Kölner Dom ist für dich persönlich auch etwas ganz Besonderes oder?


    Sobald Doro und Thomas das erste Mal Doros Wohnung verlassen, hatte mich die Geschichte ganz in ihren Bann gezogen. Man ist hin- und hergerissen in seiner "Verbundenheit" mit den Charakteren. Richtig verabscheuen kann ich sie nicht, frage mich aber auch, wie kann ich diese Wesen verstehen und mit ihnen fühlen, wo sie doch Menschen "reißen" und dabei willkürlich vorgehen, wenn sie die Gier packt. Und doch schaffst du es Bernard, mich auf die Seite der Infizierten zu ziehen, mit ihnen zu fühlen, Mitleid mit ihnen zu haben. Die Erzählperspektive tut sein Übriges dazu. Wie muss es sein, tot zu sein aber weiterhin denken zu können? ::) Zumindest Thomas neigt da ja auch sehr zum Philosophieren.


    H(err) Senberg - seine Charakterisierung fand ich klasse. Die detail- und realitätstreue Darstellung hat dazu geführt, dass ich mir diesen mausgrauen Hausmeister sooo gut vorstellen konnte. Du scheinst deine Umwelt sehr gut zu beobachten, mir gefällt bisher alles was ich gelesen habe sehr gut und ich werde heute auch sicher noch einige Seiten lesen.


    Bernard, dann gleich auch meine erste Frage:
    Wie bist du auf die Idee gekommen, diesen Roman aus dieser Perspektive zu erzählen? Die "frischen" Vampire wirken wie kleine verstörte Kinder, auch wenn der Vergleich eigentlich abstrus ist.

    Liebe Grüße<br />Ingroscha

    Einmal editiert, zuletzt von Ingroscha ()

  • Hallo an alle,
    da ich Spätdienst habe, konnte ich heute nacht schonmal anfangen zu lesen.
    Ich hatte am Anfang etwas Probleme mit dem Stil, muss allerdings dazu sagen, dass ich wenig deutsche Gegenwartsliteratur lese und mich die Sprache und Dialoge zunächst irgendwie irritiert haben. Nach ca 20 Seiten hatte ich mich dann aber eingewöhnt und konnte das Lesen genießen.
    Zunächst dachte ich oops, hoffentlich wird das nicht zu brutal, ich bin zwar nicht zart besaitet, aber "Splatterszenen" mag ich nicht, doch hier war alles noch im Rahmen, für mich jedenfalls.
    Was Ingrosch zu H Senberg schrieb, kann ich nur unterschreiben, den Typ hatte ich vor Augen.
    Ich finde den Ansatz sehr interessant, dass sich Doro und Thomas nicht in ihr Schicksal ergeben wollen, sondern "medizinische" Hilfe suchen.
    Ich bin gespannt, wie es sich erklärt, dass Wilhelm und Sandra tot sind, Thomas und Senberg sich aber infiziert haben und "leben".
    Liebgruß buttercup

    Liebgruß buttercup<br /><br />&quot;Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt.&quot; Jorge Luis Borges

  • Hallo Ingroscha!


    Vielen Dank für das freundliche Lob.


    Ich freue mich aus zwei Gründen: Erstens, weil Dir das Buch bis hierher gefällt und zweitens, weil Du exakt die Eindrücke und Stimungen hast, die ich bei der Leserschaft hervorrufen wollte. Das gilt vor allem für die Protagonisten - sie sollten einerseits abstoßend handeln, andererseits dennoch eine Identifikation ermöglichen. Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert ...



    Der Kölner Dom ist für dich persönlich auch etwas ganz Besonderes oder?


    Ja, absolut. Wenn es mir möglich ist, fahre ich zum sonntäglichen Gottesdienst in den Dom, obwohl es eine Straße weiter von meiner Wohnung auch eine andere Kirche gibt. Ich habe diese Kathedrale aus vielen Perspektiven erlebt - die brechend vollen Pfingstgottesdienste mit mehreren Chören und Orchestern, bei denen man Stühle aufstellen muss und dennoch Viele keinen Sitzplatz finden, die Frühgottesdienste um 6 Uhr morgens mit ein paar Handvoll Gläubiger in einer Seitenkapelle, manchmal war ich allein in der Krypta, vor der Schmuckmadonna habe ich so manche Kerze angezündet. Beruflich reise ich häufig, wenn das Taxi mich vom Flughafen kommend über die Severinsbrücke fährt und ich den beleuchteten Dom sehe, weiß ich, dass ich wieder zu Hause bin.
    Da seine gotische Architektur ein steingewordener Verweis auf Vergänglichkeit, Tod und Jenseitigkeit ist, schien er mir auch als Setting für einen Vampirroman ausgesprochen geeignet. Du wirst feststellen, dass er sich in späteren Kapiteln zu einem wesentlichen Handlungsschauplatz entwickeln wird.



    Wie bist du auf die Idee gekommen, diesen Roman aus dieser Perspektive zu erzählen?


    Ich wollte die Leserinnen und Leser möglichst unmittelbar am Geschehen teilhaben lassen, daher die Perspektive von Betroffenen. Da die fortschreitende Entwicklung des Vampirismus das Hauptmotiv des Romanes ist, sollten es "Infizierte der ersten Stunde" sein, damit man die Ereignisse von Anfang an miterleben kann. Der Umstand, dass die Protagonisten wenig über ihre Lage wissen, erlaubt es zudem, unmittelbar mit ihnen die Eigenheiten ihrer neuen Existenzform zu erforschen, die ja auch für die Leserschaft nicht im Bereich der persönlichen Erfahrungswirklichkeit liegen und daher erklärungsbedürftig sind.

  • Hallo buttercup!



    Ich finde den Ansatz sehr interessant, dass sich Doro und Thomas nicht in ihr Schicksal ergeben wollen, sondern "medizinische" Hilfe suchen.
    Ich bin gespannt, wie es sich erklärt, dass Wilhelm und Sandra tot sind, Thomas und Senberg sich aber infiziert haben und "leben".


    Genau diese Fragestellung ist wesentliches Thema des ersten Stadiums, insofern hoffe ich, dass Du auf Deine Kosten kommen wirst.

  • Auch ein freundliches Hallo in die Runde!
    Ich bin auch schon weit über die ersten Seite hinaus und hätte darüber fast etwas "überlesen", was Ingroscha auch schon erwähnt hat: Die Sprache. Da ich mich in letzter Zeit öfter mal über die zu einfache Sprache mancher Bücher geärgert habe, fiel mir erst einmal gar nicht auf, dass ich mich dieses Mal nicht ärgerte. Sehr schön!
    Der Spannungsaufbau gefällt mir auch gut - auch wenn die ersten paar Seiten in Thomas Haut (in der ich als Leserin ja steckte) nicht ganz angenehm waren – bisher gab es jedenfalls keine Stolpersteine.
    Was die Figuren angeht: Es stimmt, eigentlich müssten sie vollkommen abstoßend auf einen wirken, aber das tun sie nicht – mal abgesehen davon, wenn sie gerade "essen" -, ich habe Interesse an ihnen.
    Herr Senberg - nun ja, wirklichkeitsnah, realistisch gruselig, mal sehen, welches Unheil der noch anrichtet.


    Liebe Grüße


    Kirsten


    P.S. Tja, und um nur mal zu zeigen, dass mich die Geschichte doch etwas in den Bann gezogen hat – heute Morgen auf dem dunklen Weg zum Bus war mir etwas mulmig. Ich musste ständig an meinem Schal herum fingern, dabei würde mich auch ein perfekt sitzender Schal nicht vor Bernards Kreaturen schützen ...


  • Hallo buttercup!



    Genau diese Fragestellung ist wesentliches Thema des ersten Stadiums, insofern hoffe ich, dass Du auf Deine Kosten kommen wirst.


    Das hat sich ja nun erledigt :(

    Liebgruß buttercup<br /><br />&quot;Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt.&quot; Jorge Luis Borges

  • Hallo allerseits! :winken:


    So, nachdem ich - als Karnevalsmuffel - der Versuchung schon gestern nicht mehr widerstehen konnte und bereits am Abend in dem Buch geschmöckert habe, möchte ich zunächst einmal allen zustimmen, die Bernards Sprach- bzw. Schreibstil gelobt haben!
    Auch mir ist es ausgesprochen positiv aufgefallen, dass du zwar deine Charaktere sehr "modern" reden lässt, dich aber in den übrigen Beschreibungen darauf verläßt, dass eine LeserInnen deinen Ausführungen folgen können. Das ist sehr angenehm und trägt für mich viel zu meinem Lesevergnügen bei! :)


    Des Weiteren hat mir der (wiederholte) Einstieg über die Zeitungsartikel gefallen. Du hast damit spontan mein Interesse geweckt, ich befand mich sofort "mitten im Geschehen". Außerdem finde ich, dass du den Schreibstil mancher Postillen und Nachrichtenmagazine sehr gut getroffen hast!


    Auch deine atmosphärischen Schilderungen finde ich gelungen.
    Allein schon die Vorstellung, dass Doro bereits zu 'Lebzeiten' in einem fensterlosen Raum geschlafen hat, hat mir einen leisen Schauer über den Rücken getrieben. Die folgende blutige Beschreibung davon, wie sie die Körper ihres Freundes und ihrer besten Freundin 'ausgelutscht' hat, fand ich absolut ekelerregend! Ähnlich wie buttercup bin ich kein Freund von Splatter-Szenen, fand diese Beschreibung an dieser Stelle dennoch passend - insbesondere als ich mich selbst dabei ertappte zu denken, dass es ja gar nicht so schlimm sei, dass es hier gerade den unsympatischen Wilhelm 'erwischt' hat.
    Diesen (für mich sonst wenig typischen ;)) Umstand darfst du sicherlich auch deiner sehr überzeugenden Schilderung von Thomas anrechnen! :)


    Äußerst interessant fand ich auch den Gedanken, Vampire hier einmal als "Opfer" zu sehen, die gar nicht so glücklich über ihre neue Situation und ihre neuen Fähigkeiten sind. Kein Supermann-Gehabe, sondern zutiefst verunsicherte Untote...!


    Du hast außerdem mit einigen Klischees aufgeräumt, die mir - als nur gelegendlichen Leser von Vampir-Geschichten - dennoch sehr vertraut waren und von denen ich froh war, dass du sie vom Tisch gefegt hast! ;D
    Kreuze sind für diese Vampire kein Problem, Knoblauch wohl auch nicht, Sonnenlicht aber sehr wohl... Das schafft Vertrautheit und trotzdem Platz für Neues.


    Auch wenn ich noch immer rätsel was es denn mit dem Rhein auf sich hat... ???


    Wie bist du denn auf den Namen 'Epi' gekommen? Als ich ihn zum ersten Mal gelesen habe, hat sich bei mir eine gewisse Irritation breit gemacht... Das lag im Wesentlichen daran, dass ich einen solch ungewöhnlichen (Spitz-?)Namen nicht gerade mit einer Medizinstudentin in Verbindung bringen würde, insbesondere dann, wenn der dazugehörige Bruder einen so gewöhnlichen Namen wie Christoph trägt...
    Aber keine Angst, inzwischen habe ich mich an diesen Namen gewöhnt! ;)


    So, aber nun mache ich mich wieder sehr gespannt an die weitere Lektüre!!!!
    Ich freue mich darauf! :lesen:


    Imlammenien

  • Hallo Imlammenien!


    Ihr seht mich erröten ob so viel Lob.



    Kein Supermann-Gehabe, sondern zutiefst verunsicherte Untote...!


    Das war in der Tat ein Anliegen - das Drama herauszuarbeiten, das in dem Stoff stecken kann.



    Wie bist du denn auf den Namen 'Epi' gekommen?


    Im zweiten Leseabschnitt (Seite 102) wird einmal die Langform des Namens erwähnt. Als ich nach Köln zog, wurde mir ein Witz erzählt, in dem dieser Name vorkommt und der eine kölsche Eigenart auf die Schippe nimmt, nämlich, seinen Kindern etwas, err, edel klingende Namen zu "verpassen". Auch wegen dieses Witzes gilt der Name als "typisch kölsch" - obwohl ich nie jemanden getroffen habe, der so heißt ...
    Um auf Deine Frage zu antworten: Ich wollte meine Geschichte in Köln verorten, und diesen Namen kann ich mir außerhalb Kölns einfach schwer vorstellen.


  • Um auf Deine Frage zu antworten: Ich wollte meine Geschichte in Köln verorten, und diesen Namen kann ich mir außerhalb Kölns einfach schwer vorstellen.


    Ach soooo... Dann kann ich ja beruhigt sein, dass ICH mich über diesen Namen zunächst gewundert habe!
    Vielen Dank für deine Antwort, Bernard!!!


    Imlammenien

  • Bernard, sollte es uns Leser eigentlich nicht verunsichern, dass du den Bluthunger und alles was das Vampirsein so mit sich bringt, so unglaublich gut beschreiben kannst? ;) Du bist auch ein zugezogener Kölner, wie ich lese? *grusel*

    Liebe Grüße<br />Ingroscha

    Einmal editiert, zuletzt von Ingroscha ()

  • Huhu, bin auch da....da wir grad von einem Kurzurlaub wiedergekommen sind, bei dem ich überraschenderweise mehr gelesen habe, als ich dachte, bin ich leider schon fertig mit dem Buch. :o
    Dann habe ich es an meinen Liebsten weiter gegeben und auch der ist schon dait durch. Na ja. Spricht wohl für das Buch. ;)


    Auf jeden Fall habe ich noch einen ganzen Haufen Anmerkungen, den ich loswerden muss, aber erst mal muss ich noch ein bisschen auspacken und Wäsche waschen und was man so macht. Melde mich dann morgen nochmal.


    Nur wegen Epi muss ich direkt mal nachhaken. Das Phänomen mit den skurilen kölschen Namen kenne ich natürlich auch, bei Epi dachte ich allerdings gaaanz spontan an eine real existierende kölsche Person (mit ähnlich aussergewöhnlihcem Namen (nur ein Buchstabe vertauscht), die von der Beschreibung her irgendwie sehr auf Epi zutreffen würde. Hattest Du bei ihr ein reales Vorbild gehabt?


    Zu den anderen Sachen, wie gesagt, später mehr.


    Auf jeden Fall schon mal ein ganz, ganz grosses Lob für ein Buch, das uns beiden sehr vielSpass bereitet hat.


    Besonders, wie ja schon mehrfach erwähnt, für ein Fantasy-Buch in einer aussergewöhnlich guten Sprache verfasst und für einen so kleinen (?) Verlag quasi keine Rechtschreibfehler mehr vorhanden. Wirklich alles sehr erfreulich! :winken:

    Greetz,<br />Weratundrina<br /><br />...alll I ever wanted, all I ever needed - is here in my arms... DM

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich reihe mich einfach bei Euch ein ;D und lobe zuerst einmal den eingängigen Schreibstil. Das Buch läßt sich gut lesen und ist trotzdem nicht einfach gestrickt ...so mag ich es :).


    Gleich zu Anfang in Thomas´Haut zu stecken war für mich eine seltsame Erfahrung und die Szene in Doros Wohnung hat mir etwas zu schaffen gemacht (hatte gerade viel zu viel gegessen und ausgelutschtes Fleisch war da nicht die beste Vorstellung :o ;)), aber die "Erfahrung" der Verwandlung und der ersten Zeit als Vampir hat etwas sehr spannendes. Doro und Thomas erscheinen mir zunehmend wie Tiere, triebgesteuert und jedem Reflex folgend. Selbst die Körperhaltung (sie legen recht oft lauschend den Kopf zur Seite) erinnert an Katzen oder andere Raubtiere.


    Der Hausmeister ist wirklich toll beschrieben, ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie er in seiner eigenen kleinen, beschränkten Welt agiert. Bleibt abzuwarten, wie es mit ihm weitergeht.


    Warum die Vampire keine Nähe zum Wasser ertragen, weiß ich auch nicht. Ich dachte zuerst, Doro habe die sehr helle Spiegelung des Mondes gesehen, aber das war wohl ein Trugschluß.


    Noch einen schönen Abend allerseits :winken:, bis übermorgen


    Bianca


    Zitat von "Weratundrina"


    Huhu, bin auch da....da wir grad von einem Kurzurlaub wiedergekommen sind, bei dem ich überraschenderweise mehr gelesen habe, als ich dachte, bin ich leider schon fertig mit dem Buch.


    Schade. Der Sinn einer Leserunde liegt schließlich im gemeinsamen Lesen.

  • Das Problem habe ich eigenltich immer bei Leserunden... :-[


    Entweder lese ich ein Buch halt sofort aus (mit nachts durchlesen etc.) oder es zieht sich... :-[


    Hab da leider keine rechte "Grauzone" - bei mir ist halt vieles schwarz und weiss. ::)

    Greetz,<br />Weratundrina<br /><br />...alll I ever wanted, all I ever needed - is here in my arms... DM