Sanguis B. Vampire erobern Köln - 1. Stadium: Infektion (Seite 73 bis Seite 127)

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  • Auch hier möchte ich die Gelegenheit nutzen, Euch zwei Fragen zu stellen.


    Im 1. Stadium tauchen ja bereits viele Figuren auf.


    Welche Figur findet Ihr (bislang) am sympathischsten?
    Und welche Figur findet Ihr (bislang) am interessantesten?


    Am sympathischsten ist mir Epi.
    Welche Figur die interessanteste ist, da muß ich erst mal passen. Ich find sie alle interessant.


    Peter

  • Sorry, wenn so viele Postings von mir hintereinander kommen, statt sie in eins zusammenzufassen, aber mir fällt immer noch was ein, nachdem ich den Absenden-Knopf gedrückt habe.


    Delphine und anderes Getier mag niedlich sein, aber ich wäre natürlich dafür gewesen, daß die Vampire einen Ersatz für ihre menschliche Beute gefunden hätten. Daß Intelligenz offenbar erst das Blut genießbar macht, deutet sehr stark auf eine bösartige Intelligenz hin, die in Hintergrund agiert.
    Die Szene mit dem Kind hat mich dagegen ziemlich fertig gemacht. Wenn Kinder zu schaden kommen, trifft mich das immer jenseits des Körperlichen.


    Peter


  • ich finde das Buch wirklich schön geschrieben, ich habe nur ein Problem mit der "brutalen" Handlung und habe mir unter einen Vampierroman etwas anderes vorgestellt.


    Hm ... ich bin ein wenig befremdet und würde doch schon gerne wissen, was du dir unter einem Vampirroman normalerweise vorstellst. Vampire sind Untote, die Menschen das Blut aussaugen und sie dadurch töten oder zu ihresgleichen machen. Nicht wegzudenken aus der Horrorliteraturgeschichte. Und heutzutage wird in einem modernen Roman halt ausgesprochen, was man früher nur anzudeuten wagte. Dazu gehört nun mal auch der unschöne Vorgang des zu Tode Bringens von Unschuldigen.
    Keine moderne Vampirgeschichte, die ich kenne, ist gewaltfrei.
    Was hast du dir gewünscht? Welchen Roman als Vorbild vorgestellt?


    Peter


  • Du glaubst das? ;)


    Was ich damit meine: Natuerlich habe ich mir etwas gedacht, als ich den Text geschrieben habe. Ich bin aber der Meinung, dass ein Text in gewisser Weise selbstaendig wird/ werden muss, wenn er "in die Welt geht". Seine Wirkung haengt nicht nur vom Geschriebenen ab, sondern in wesentlichem Masse auch vom Leser und von dessen Hintergrund. Deswegen ist fuer mich jetzt, wo das Buch veroeffentlicht ist, nicht mehr ausschlaggebend, was sich der Autor (also ich) gedacht haben mag.
    Ich sehe mich daher durchaus auf einer Stufe mit anderen Lesern - wobei es allerdings vermutlich niemanden gibt, der den Text so haeufig gelesen hat wie ich, deswegen kann ich vielleicht Hinweise auf Stellen geben, die anderen nicht auffallen.


    Summa Summarum:
    Ich habe keine "Deutungshoheit" ueber den Text - ich steuere nur eine weitere Meinung bei.

  • Ich bin auch wieder da :winken: Im Job lag so viel an, dass ich abends keinen Kopf mehr für das Buch hatte, heute habe ich dafür gleich wieder etliche Seiten gelesen :-)



    Eine Testleserin hat mir vorgeschlagen, ihn in "Murat" umzubenennen. Wäre das mehr nach Deinem Geschmack gewesen?


    Nein :o Ottmar muss Ottmar bleiben! Ich fand es richtig klasse, als er sich mit seinem Namen vorstellte. Für mich stellt sein Name die Verbindung zu seinem bisherigen Leben dar. Jemand der Ottmar heißt, wurde zum Vampir, das stellt für mich einen hohen Realitätsbezug her. Er hat keinen schönen, romantischen oder gewöhnlichen Namen - es könnte jemand aus der Nachbarschaft sein.


  • Auch hier möchte ich die Gelegenheit nutzen, Euch zwei Fragen zu stellen.


    Im 1. Stadium tauchen ja bereits viele Figuren auf.


    Welche Figur findet Ihr (bislang) am sympathischsten?
    Und welche Figur findet Ihr (bislang) am interessantesten?


    Sympatisch sind mir Epi und Thomas.
    Aus o.g. Gründen finde ich Christoph interessant, obwohl er mir, massiv auf den Geist gehen würde.

    Liebgruß buttercup<br /><br />&quot;Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt.&quot; Jorge Luis Borges

  • Suse

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