01: Anfang - Der Inder (einschl. Kapitel 14)

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  • Ganz ehrlich? Das hätte auch von meiner Frau sein können. Ihr Ding war das Thema auch nicht. Insofern kann ich dich verstehen. Auf der anderen Seite: Hätte dies jemand in einer Talkshow im deutschen Fernsehen über das Buch gesagt, wäre es wahrscheinlich am nächsten Tag ausverkauft. Und das will bei eBooks was heißen. ;)
    Kein Problem, Fluse und alles Gute.

    ---------------------------<br />cheers, matì

  • Am besten wäre da Stern-TV, RTL Explosiv und TTT.
    Aber Spaß beiseite. Es gab viele Rezensenten, die es am Anfang 'herrlich' noir fanden und später, wenn sich der Charakter des Buches bewusst wandelt, entspannt dem Ende entgegenlasen. Wie ich schon weiter oben erklärte, sind in dem Buch keine Gewaltszenen beschrieben. Die spielen sich eher in den Gedanken der LeserInnen ab. Mir ist das damals bei 'Schweigen der Lämmer' passiert (ohne dass ich hier einen Vergleich anführen will). :)
    Wenn dir der Stoff allerdings nicht zusagt, dann ist das so und ich will nicht, dass du dich unwohl fühlst. Was liest du denn sonst so? Interessiert mich schon, wie deine Erwartungen waren, wenn du dich aufgrund der Ausschreibung beworben hast.

    ---------------------------<br />cheers, matì

  • Na beworben hab ich mich nicht, Du hattest mich mal gefragt, ob ich mitlesen wollte :-[


    Ich lese gern Thriller, Psychothriller, Krimis und historische Krimis. Ich übersteh auch schadenfrei die Werke von Chris Carter und da geht es schon ziemlich zu. Dein Buch ist jetzt eher subtil. Ich kann es nicht beschreiben, ich hatte schon Probleme, meinen Reader überhaupt in die Hand zu nehmen, etwas sträubte sich. Dann las ich und der Prolog mit dem Jack fand ich zum Beispiel sehr spannend und freute mich auf mehr. Los ging es erst so richtig mit dem Unwohlsein beim Lesen als es dann in die Katakomben ging.

  • Zitat

    Du hattest mich mal gefragt, ob ich mitlesen wollte


    Klar, hatte ich verwechselt, sorry.
    Nun war dir die Handlung von Anfang an zu bedrückend. Verstehe ich vollkommen. Das Buch polarisiert in dieser Beziehung. Die einen glauben an bedrückenden Horror und wagen kaum weiterzulesen. Die, die es trotzdem tun, merken bald, dass es in eine ganz andere Richtung geht und weder Horror, noch Grauen das vordergründige Thema sind. Wie du den anderen Kommentaren entnehmen kannst gerät das Ganze zu einem riesigen Mysterium, wobei das Entdecken und Zusammensetzen der Puzzleteile einen Hauptteil des Spaßes ausmachen soll.

    ---------------------------<br />cheers, matì

  • Ich versteh absolut, was Du meinst, aber gerade dieses nicht greifbare macht es ja auch aus. In jeder Hinsicht.

  • So, jetzt habe ich auch den ersten Abschnitt beendet. Und, matì was kann es besseres geben als dass ich so gespannt bin, wie es weitergeht.


    Oscar hat meine ganze Sympathie, genau wie Elena.


    Ich bin gespannt, was du noch mit dem Leguan vorhast. Du hast ihn/sie so abstoßend beschrieben, gleichzeitig scheint er/sie ja das große Ganze im Blick zu haben und ich kann nicht leugnen, dass ich das Gefühl habe, dass er/sie nicht ganz so falsch sind, wie sie durch ihr Äußeres und ihren mystischen Auftritt erscheinen.


    Ich tappe voll im Dunkeln, was die Sache mit Lynn Persson angeht. Hat er sie nun tatsächlich gerettet oder zu Unrecht befreit? Steckt sie mit dem Leguan unter einer Decke, da sie Oscar sie ja auch "rettet"? Ist die Empörung über ihren Freispruch gespielt? Hat sie was mit Elena zu tun? Sie scheint auf jeden Fall auch ein wichtiger Teil im großen Spiel zu sein.


    Die Frage ist, wer ist diese "anarchische Gruppe" - wer sind Oscars Gegenspieler und warum wollen sie nicht, dass er sich auf die Spur von Elena macht?


    Daphne finde ich ja zum abgewöhnen. Wie konnte Oscar an diese Frau geraten? Sie wirkt so unreal, ich sehe sie sich den ganzen Tag im Bett räkeln oder vor dem Schminktisch sitzen und mit Puder betupfen. Gut, dass er da weg ist, sie hätte mir noch mächtig auf den Geist gehen können.


    In Elenas Zeitebene geht es auch spannend zu. Gut, dass sie ein wachsames Auge auf die Kinder hat. Dass sie zu deren Wohl auch mal jemanden in den Ofen schiebt, naja, meine Sympathien sind so groß, dass ich es ihr verzeihe. ;-)
    Zu welcher Gruppe zählt sie? Als würde ein Geheimbund agieren. Spannend.


    Ich bin froh, dass Oscar dem Inder noch im letzten Moment entwischt ist und freue mich, weiter mit ihm die Geschichte um Elena aufzudecken.


    Und jetzt werde ich mal schauen, was die anderen geschrieben haben.


  • Ich habe dabei immer eine Großstadt im Regen vor Augen, zwielichtige Gestalten, die wie Schatten um die Ecke huschen und Männer in langen, Männern mit Hut und spannender Weise sehe ich alle Szenen eher in Schwarz-weiß vor meinem Auge.


    Stimmt! Gut beschrieben, Lärche. 8)



    Ich bin schon so weit zu denken, dass Elena "ein guter Engel" ist, die versucht London von bösen Menschen zu befreien und mit Jack the Ripper angefangen (?) hat. Da sie "ein Engel" (wobei ich eher so eine Figur, wie den Highlander im Kopf habe, nur weiblich) ist, ist sie unsterblich und arbeitet mit einer Organisation zusammen, die es ihr ermöglicht verschiedene Kinder immer wieder zu retten...ja, ist wahrscheinlich etwas abgedreht. ;D


    Hat aber was, die Idee. :verschwoerung:


  • Ich würde der guten Frau zeigen wo die Haustüre ist - und tschüss. Stattdessen suhlt er sich lieber in seinem Selbstmitleid und versucht, sein angeknackstes Ego mit Mariel aufzupolieren. Dumm gelaufen, daß sie lesbisch ist ;D Sie wäre mir als Trostpflaster allerdings auch zu schade gewesen.


    Bin ganz deiner Meinung, Karin, inclusive Mariel.



    Ich hatte schon überlegt, ob diese Guinevere villt. Miss Dulac sein könnte ...
    ...
    Kurz dachte ich, ob Lynn Elena ist, ...


    Beides keine schlechte Idee - über Lynn/Elena hatte ich auch schon nachgedacht.


  • Ich bin gespannt, was du noch mit dem Leguan vorhast. Du hast ihn/sie so abstoßend beschrieben, gleichzeitig scheint er/sie ja das große Ganze im Blick zu haben und ich kann nicht leugnen, dass ich das Gefühl habe, dass er/sie nicht ganz so falsch sind, wie sie durch ihr Äußeres und ihren mystischen Auftritt erscheinen.


    Witzigerweise konnte ich den Leguan am besten vor meinem inneren Auge sehen, dieser Hautlappen hat einfach was :D

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen