Sanguis B. Vampire erobern Köln - 2. Stadium: Ausbruch (Seite 131 bis Seite 196)

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  • Angelangt auf S. 147 ein paar Kommentare zum Gelesenen:


    Noch einmal möchte ich erwähnen, wie gut es mir gefällt, dass die Vampire ihre ehemaligen Charakterzüge behalten und damit nicht einfach nur zu reißenden Bestien, sondern zu denkenden und charakterlich unterschiedlichen, mit menschlichen Wesenszügen ausgestatteten Bestien werden ;) Zumindest trifft das teilweise zu. Klasse übrigens, wie Christoph immer wieder Kreuze aufhängt und jemand anderes sie abnimmt :lachen:


    Wie schaffen die Vampire es eigentlich sich in dem Gebäude zur gleichen Zeit zu treffen. Habe ich die Verabredung oder die schriftlichen Aushänge überlesen oder spielt etwas wie Telepathie eine Rolle?


    Zu Ottmar: Auf S. 147 ist es mir wieder aufgefallen. Ist Ottmar wirklich Informatiker? Ich habe noch nie einen Informatiker kennengelernt, der gerne Tabellenblätter erstellt, die Zellen mit Farben füllt etc... Ich hatte zunächst den Eindruck, es solle ein Programmierer sein, jetzt denke ich aber eher an einen Fachinformatiker, der es scheinbar nicht weiter gebracht hat, als sich in Tabellenkalkulationen auszutoben. Sorry aber für mich ist das unrealistisch. Bei der Bezeichnung Informatiker und noch dazu, weil es um Studenten geht, denke ich an einen angehenden Diplom-Informatiker. Und einen solchen würde ich eher auf einer Textkonsole rumhacken sehen, als in einer Tabellenkalkulation.


  • Wie schaffen die Vampire es eigentlich sich in dem Gebäude zur gleichen Zeit zu treffen. Habe ich die Verabredung oder die schriftlichen Aushänge überlesen oder spielt etwas wie Telepathie eine Rolle?


    Tipp: S. 137 oben - vielleicht erklärt es das?


    Aus meinem Studium weiß ich noch, dass die Informatikvorlesungen tatsächlich sehr "kreidelastig" waren. Andererseits kenne ich (beruflich) recht viele Leute mit einem "Dipl. Inf." vor dem Namen, die wahre Zauberer sind, was Tabellenkalkulationen angeht. Aber Du hast schon Recht, wenn ich mir den Doktor vorstelle, der bei uns "Theoretische Informatik" gelesen hat, und mir dann eine moderne Tabellenkalkulation dazu denke - das beißt sich irgendwie ... Ottmar scheint kein ganz so theoretischer Informatiker zu sein. :)

  • Mir war das Vergehen der Zeit halt durch den Zeitungsartikel zu Beginn des Kapitels sehr klar.


    Und hier wird direkt zu Anfang des Kapitels klar, warum mir Doro und Ottmar lieb sind: dass sie nicht wie Christoph und Thomas versuchen zu moralisieren, dass sie das Schicksal annehmen und versuchen das Beste daraus zu machen. Und ich mag auch den Gedanken des "Zeugens" - da sie ja "auf herkömmlichen Wege" nicht mehr zu Kindern kommen können, so in der Lage sind etwas von sich weiterzugeben. Doro betrachtet Thomas nun als eine Art Kind. Was auch irgendwie passt, weil sie für mich eine sehr starke tolle Persönlichkeit ist (als Mensch hätte ich mit ihr vermutlich weniger anfangen können, aber als Vampirfrau finde ich sie einfach toll, z.B. dass sie lieber die Reichen reisst, als die Armen u.v.m.).


    Und dieser grässliche Christoph ::) - hängt in jedem Raum ein Kruzifix auf. Maximale Nervigkeit... ;D (ich hätte mich so gefreut, wenn er am Anfang die "falsche" Blutgruppe gehabt hätte ;) ).


    Die Versammlung der (ca.?) 350 Vampire schockt mich auch nicht wirklich. So ist es eben...eigentlich wundert es mich immer wieder,dass Thomas so beherrscht sein kann. Der Auftritt von Camilla ist auch lustig. So eine richtige old-school Gothic-Lady. ;D Ottmars Augen-Verdrehen kann ich gut nachvollziehen, das habe ich früher selbst oft genug abbekommen. ;)


    Na ja, zum ersten Mal taucht hier dann doch eine Stelle auf, die ich eher fies finde und wo ich dann nicht mehr unbedingt mit den Vampiren sympathisiere und zwar der Einbruch in der Villa - erst die Szene mit den Hunden, dann die mit dem Mädchen, das war schon nicht nett. Aber Raubtiere sind halt nicht nett, wenn sie überleben wollen.
    Wobei die Idee, Frauenund Kinder zu verschonen natürlich auch keine Lösung wäre, wie Ottmar schon sagte...


    Die Szenen mit dem Militär fand ich eher langweilig, bei sowas lese ich normalerweise gern diagonal - ich mag halt keine richtigen Kampfszenen, aber diese waren ja nicht all zu lang.


    Christoph will sich umbringen? ::) Warum gelingt es ihm nur nicht (vermutlich fällt ihm ein, dass das im christlichen Sinn eine Sünde ist?) ... oh Mann. ::)


    Ja, soviel zu diesem Abschnitt...

    Greetz,<br />Weratundrina<br /><br />...alll I ever wanted, all I ever needed - is here in my arms... DM

  • So, mit diesem Abschnitt wäre ich auch durch. Die Spannung nimmt hier noch einmal deutlich zu, denn nun heißt es wirklich Mensch gegen Vampir und außerdem wird fieberhaft an einer Lösung gearbeitet - ich bin jetzt schon sehr gespannt, ob eine gefunden werden kann (und vor allem, was dann aus den Vampiren wird).



    Auch hier möchte ich die Gelegenheit nutzen, Euch eine Frage zu stellen:


    Zwischen dem letzten Leseabschnitt und diesem liegt in der Handlung etwa ein Monat. "Spürt" man diesen Zeitsprung beim Lesen?


    Ich habe den Zeitsprung ebenfalls durch den Zeitungsartikel am Anfang des Kapitels wahrgenommen. Es wird deutlich, dass die Menschen jetzt endlich eingesehen haben, dass es sich tatsächlich um Vampire handelt, was sie sich ja vorher noch nicht eingestehen wollten. Zudem werden im Zeitungsartikel ja all die Geschehnisse in der Zwischenzeit angesprochen. Deshalb finde ich, es wird gut deutlich, dass zwischen diesen beiden Kapiteln ein Zeitsprung gemacht wird.


    Ich finde es schön, dass die Vampire sich manche ihrer menschlichen Eigenschaften bewahrt haben. Insbesondere Christophs noch stärkere Empfindsamkeit seit der Verwandlung finde ich interessant, weil das so gar nicht zu der Bestie passen will, die er nun eigentlich sein sollte.


    Die Szene in der Villa mit dem kleinen Mädchen fand ich sehr erschreckend. Klar, es liegt in der Natur der Vampire, in Blutrausch zu geraten, wenn sie solches sehen und riechen, aber dass Doro dann noch ihr grausames Spiel mit dem Kind treiben musste, das zeugt nicht gerade von einem guten Charakter. Jetzt wäre es natürlich interessant, zu wissen, ob Doro schon als Mensch so "schlecht" war oder ob sich das erst während ihres Daseins als Vampir so ergeben hat. Schließlich ist Epi ein ganz anderer Typ als sie und hat sich geweigert, von dem Kind zu trinken.
    Zunächst hatte ich schon gedacht, das Rudel würde jetzt Zuwachs von einem kleinen Vampirmädchen bekommen, aber ich war ganz froh, dass das nicht passiert ist, schließlich weiß ich ja, was zum Schluss mit Anne Rices Claudia in "Gespräch mit dem Vampir" geschehen ist. ;)


    Die Kriegsszenen zeigen auf eine sehr realistisch wirkende Weise, wie sehr die Lage nun eskaliert. Ich weiß manchmal gar nicht genau, ob ich jetzt auf der Seite der Menschen oder auf der Seite der Vampire stehen soll.


    Zum Schmunzeln fand ich das "Verhör" von Thomas und das Wortgefecht zwischen ihm und dieser seltsamen Frau. Thomas erweist sich während dieses Gespräches auf jeden Fall als sehr schlagfertig. ;D


    Ich finde es gut, dass sich Christoph doch noch vor der Sonne retten konnte. Er kommt wohl am schlechtesten mit dem neuen Dasein als Vampir zurecht. Aber es ist klar, dass ein Theologiestudent in einer solchen Situation schwere moralische Bedenken hat. Ich bin schon neugierig darauf, wie er sich noch entwickeln wird.


    Das Vampirtreffen fand ich auch sehr interessant. Unter den Vampiren findet man, genau wie auch bei den Menschen, die verschiedensten Charaktere. Gut finde ich auch die Idee mit der Rudelbildung. Ich lag also falsch mit meiner Vermutung, Vampire seien Einzelgänger, die sich mit der Zeit voneinander entfremden, wie es zum Beispiel bei Anne Rice der Fall ist. Und Ottmar und Doro scheinen sich ja mittlerweile auch blendend zu verstehen.


    Tja, soweit erst einmal, ich freue mich schon darauf, wenn ich heute Abend endlich zum Weiterlesen komme.


  • Zwischen dem letzten Leseabschnitt und diesem liegt in der Handlung etwa ein Monat. "Spürt" man diesen Zeitsprung beim Lesen?


    Nun, der Zeitungsartikel zu Beginn dieses Abschnitts macht den Leser ja darauf aufmerksam - insofern ist der Zeitsprung auch mir aufgefallen. ;)
    Darüber hinaus hat sich ja auch die Situation von Thomas, Epi & Co. verändert, da sie sich der übrigen Vampire in Köln nun deutlich bewusst sind, sie also keine 'Ausnahmen' mehr sind.


    Trotzdem war ich zunächst irritiert als du, Bernard, ihr Hauptquartier als "alleinstehendes Haus mitten in der Stadt" (S. 136) beschreiben hast. Mitten in der Stadt? Bestünde da nicht die Gefahr, dass Anwohner auf diese neuen 'Nachbarn' aufmerksam werden???!


    Das erste Treffen der versammelten Vampire endet in Anarchie?! Das ist ein ziemlich bedrohlicher Gedanke - insbesondere wenn man diese Entwicklung aus der Sicht von Thomas. Epi und Christoph sieht, die anscheinend für diese Entwicklung wenig übrig haben. Doro und Ottmar hingegen... das ist schon etwas anderes!
    Du sparst hier, Bernard, auch nicht mit unappetitlichen Szenen... Ich frage mich nun schon, ob auch abgerissene Köpfe wieder nachwachsen...! ???


    Die 'Blondine', die Thomas nach seiner Gefangennahme befragt, empfand ich als ausgesprochen klischeehaft! Sie würde bestens in jedes 'RTL-TV-Event' passen, aber nicht in mein Bild von einer Angestellten der Streitkräfte oder eine Beamtin der Bundesbehörden. Blondiert, geschminkt... klingt irgendwie nach einen GANZ anderem Tätigkeitsfeld! ;)
    Auch reagiert Thomas auf sie - für meine Begriffe - ein wenig unerwartet, geradezu zynisch und vor allen Dingen sehr aggressiv. Nicht gerade Eigenschaften, die ich bislang mit seiner Person in Verbindung gebracht habe.


  • Trotzdem war ich zunächst irritiert als du, Bernard, ihr Hauptquartier als "alleinstehendes Haus mitten in der Stadt" (S. 136) beschreiben hast. Mitten in der Stadt? Bestünde da nicht die Gefahr, dass Anwohner auf diese neuen 'Nachbarn' aufmerksam werden???!


    Diese Frage habe ich mir zunächst auch gestellt und bin dann zu der Vermutung gekommen, dass es sich bei diesem Haus um ein älteres Gemäuer handelt, dessen Anwohner sich schon vor einiger Zeit verflüchtigt haben und das seither leer steht, ziemlich unauffällig ist und von den Anwohnern nicht weiter beachtet wird. Ob ich wohl mit dieser Vermutung richtig liege? Bernard? ;)


  • Diese Frage habe ich mir zunächst auch gestellt und bin dann zu der Vermutung gekommen, dass es sich bei diesem Haus um ein älteres Gemäuer handelt, dessen Anwohner sich schon vor einiger Zeit verflüchtigt haben und das seither leer steht, ziemlich unauffällig ist und von den Anwohnern nicht weiter beachtet wird. Ob ich wohl mit dieser Vermutung richtig liege? Bernard? ;)


    Hm. Ich beanspruche nicht die "Deutungshoheit" über den Text. Wenn Du Dir das Gemäuer so vorstellst, ist das im Grunde wichtiger als das, was ich mir vielleicht dabei gedacht habe.
    Wenn ich mir Köln zu dieser Zeit vorstelle, dann sehe ich eine Menge Häuser vor mir, die von ihren Bewohnern verlassen wurden - weil sie tot sind, weil sie in ihrer Panik die Stadt verlassen haben, weil die Menschen vielleicht zusammenziehen, da sie sich dann sicherer fühlen. Insofern würde eine solche Konstellation vielleicht nicht so viel Aufmerksamkeit erregen, wie man im ersten Moment vermutet.
    Aber ich gebe die Frage gern an die anderen Leserundenteilnehmerinnen und Leserundenteilnehmer weiter ...

  • 20./21. November
    Schon ohne das Datum genauer zu beachten merkt man auf Anhieb das einige Zeit vergangen ist. Selbst die Zeitungen haben begriffen das alles kein Spiel ist. Das hier auch keine Irren am Start sind.
    Und die Vampire? Ja irgendwie hat sie sich weiterentwickelt.


    Year Camilla war ja cool! Büdde mehr davon ;D Das Vampirtreffen fand ich ziemlich interessant. Vorallem auch das es keine einheitliche Meute war sondern sie sich auch untereinander uneinig sind. Ich könnte mir vorstellen das es auch hier noch Probleme geben könnte...
    Ich muss ja sagen gegen meine eigenen Erwartungen fange ich an Doro zu mögen. Sie hat eine Art die ich irgendwie faszinierend finde. Ihr zu begegnen wäre nicht unbedingt mein Wunsch - oder doch? ;) ;D Ich gebe zu ich fand die Szenerie in der sie und Ottmar das Mädchen töten wunderbar. Ja es ist eine schreckliche Szene. Aber fast schon poetisch erzählt. Dieses fiese, gemeine... das hat so perfekt zu den beiden gepasst um im Gegensatz dazu Epi, derren Gewissen sie plagt.


    21./22. November
    :popcorn: Die Menschen haben also bemerkt das der Rhein für die Vampire unangenehm sein könnte... Bernard immerhin lässt du den Menschen eine Chance :D
    Sehr überrascht hat mich ja Epis kleiner Ausbruch, wobei ich schon erwartet hätte das da noch etwas mehr kommt. Für mich war das ein wenig zu kurz. Aber wer weiß vielleicht kommt ja noch mehr zu gegebener Zeit...


    Der Krieg... Irgendwie ging mir das ein wenig zu schnell. Es fehlte irgendwie die Ruhe vor dem Sturm. Gut wer weiß ob es noch zu einer wirklichen Eskalierung kommt? Aber irgendwie hast du ja eine Begabung Schrecken so zu beschreiben das es schon trügerisch schön wirkt, was irgendwie zum Roman passt. Wie eine trügerische Stille bevor ein Vampir angreift... also hab ich noch Hoffnung ;)
    Wenigstens erfährt man mal wieder was Thomas so treibt. Das sorgt für ein wenig Abwechslung.


    Lola :D *year* ein Grufti Vamperl *gg* Ich glaub die kleene mag ich. :D auf ihre weitere Rolle bin ich gespannt!


    Thomas und Ottmar finde ich ja als Kombination sehr interessant... schade das sie so schnell geschnappt wurden. Ich hatte ja trotzdem schon damit gerechnet. Hier fand ich besonders die fahrt über den Rhein klasse! Ich hatte fast das Gefühl das es mir auch gleich schlecht gehen könnte. Ob Thomas da wohl jemals wieder herauskommt? Und was passiert mit Ottmar und den anderen?


    22./23. November
    Hmm... interessant... sogar Thomas kann mal der Fiesling sein >:D Ich bin gespannt ;D


    Ach du Schande Christoph hat also versucht sich "umzubringen". Also ich hätte es ja nicht unbedingt schlecht gefunden wenn das ganze tatsächlich durchgezogen hätte. So... naja habe ich die Szene eher als eingeschoben empfunden und ein wenig überflüssig.


    Thomas im Verhör. Er schlägt sich gar nicht mal schlecht. Diese Blondine ist ja auch ganz schön von sich eingenommen... ich denke Thomas wird irgendwann nachgeben. Er ist irgendwie der Typ dafür. Aber ich lasse mich gerne überraschen.


    Hmm.. was soll ich davon halten? Diese Kriegszenerien... erinnern mich irgendwie an eine Art Computerspielszenerie... die Vampire bekämpfen die Menschen und umgekehrt. Das ist nicht ganz so mein Fall. Mal sehn ob Doro sich noch dafür rächt das Epi sich auch mal durchgesetzt hat >:D:D

  • Hallo, liebe Leute,
    entschuldigt, die letzte Woche war etwas stressig, aber ich lese und das mit Vergnügen.
    Die Schaffung eines neuen Vampirs als Zeugungsakt zu betrachten, finde ich durchaus interessant. Ich weiß natürlich, dass das kein neuer Aspekt ist, aber da ich Bernards Vampire in ihr neues Leben hinein begleite, bekommt die Sache einen anderen Stellenwert. (Ein Leben ohne Liebe oder Sex ist ja noch so etwas, was mir das Vampirsein bei allen Vorteilen nicht so recht nahe bringt. ;D) Überhaupt finde ich es spannend Thomas, Epi und all die anderen zu begleiten, schließlich gibt es niemanden, der ihnen sagt, wie das Leben als Vampir so läuft. Sie müssen es selbst herausfinden, sich u.U. Neue Regeln suchen.
    Wie sehen sich die Vampire (Rudeltiere?), wie sehen sie sich im Vergleich zur restlichen Menschheit (Elite?), was ist wertlos für sie (Geld) ... Das sind Ansätze, auf deren Weiterführung im Roman ich gespannt bin. Unsere Welt basiert und funktioniert immerhin (mehr oder weniger) auf Geld.
    Gut gefällt mir, dass sich die Menschen auf gewisse Weise doch wehren können. So etwas erhöht die Spannung.


    HoldenCaulfield
    Also ich hätte es durchaus schade gefunden, wenn Christoph sich "umgebracht" hätte.


    Liebe Grüße


    Kirsten


  • Du sparst hier, Bernard, auch nicht mit unappetitlichen Szenen... Ich frage mich nun schon, ob auch abgerissene Köpfe wieder nachwachsen...! ???


    Wow, so langsam beginne ich vor mir selbst Angst zu haben, bei diesem Satz konnte ich mir nämlich das Lachen nicht verkneifen :D
    Das Verhalten der Vampire erinnert immer mehr an das von Raubtieren. Die Bezeichnung "Rudel" für Gruppen hat sich eingeschlichen und es passt auch so richtig gut.


    Da ich gerade einen größeren Teil gelesen habe, kann ich die Geschehnisse in diesem Teil nicht so richtig von den nächsten Kapiteln trennen und wechsle daher besser in den folgenden Diskussionsthread.


  • Auch hier möchte ich die Gelegenheit nutzen, Euch eine Frage zu stellen:


    Zwischen dem letzten Leseabschnitt und diesem liegt in der Handlung etwa ein Monat. "Spürt" man diesen Zeitsprung beim Lesen?


    Ich hatte schon im Inhaltsverzeichnis gesehen, dass die 3 Stadien jeweils einen Monat auseinander liegen. Solche Zeitsprünge können sehr verwirrend sein, wenn sich so etwas erst beim Lesen herauskristallisiert, hier war das aber gut gelöst.


    Jetzt wird es langsam sprich brutaler, aber es bleibt noch in meinem Rahmen. Die Szene mit dem kleinen Mädchen fand ich schon heftig, aber wenigstens haben sie sie schnell getötet. Die Kampfszenen mit den Soldaten konnte ich mir gut vorstellen. Lola scheint eine interessante Figur zu sein, noch so jung, jetzt im Leben, nicht als Vampirin und schon Anführerin.
    Die Fahrt über den Rhein, ich habe mit Thomas mitgelitten. Ich fand das Verhör auch ziemlich witzig.
    Ich freue mich, dass Christoph überlebt hat.

    Liebgruß buttercup<br /><br />&quot;Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt.&quot; Jorge Luis Borges

  • Wow, so langsam beginne ich vor mir selbst Angst zu haben, bei diesem Satz konnte ich mir nämlich das Lachen nicht verkneifen :D


    Ich war - ob dieses Gedankens - zunächst auch etwas irritiert...
    Ja, nun siehst du, Bernard, was du aus uns machst!!! ;)

  • Hallo Ihr Lieben!



    Die Szene mit dem kleinen Mädchen fand ich schon heftig, aber wenigstens haben sie sie schnell getötet.


    Diese Szene hat mich sehr berührt :'( - bei kleinen Kindern kann ich so etwas einfach nicht lesen ::).


    Zitat von "buttercup"


    Lola scheint eine interessante Figur zu sein, noch so jung, jetzt im Leben, nicht als Vampirin und schon Anführerin.


    Mir erscheint sie eher wie eine Riesenzicke ::).


    Zitat von "Holden Caulfield"


    Der Krieg... Irgendwie ging mir das ein wenig zu schnell. Es fehlte irgendwie die Ruhe vor dem Sturm. Gut wer weiß ob es noch zu einer wirklichen Eskalierung kommt?


    Es ging wirklich schnell, aber vermutlich hatte angesichts der rasanten Verbreitung niemand die Zeit für eine "Ruhe vor dem Sturm".


    Zitat von "Holchen Caulfield"


    Ach du Schande Christoph hat also versucht sich "umzubringen". Also ich hätte es ja nicht unbedingt schlecht gefunden wenn das ganze tatsächlich durchgezogen hätte. So... naja habe ich die Szene eher als eingeschoben empfunden und ein wenig überflüssig.


    Er hat es versucht und eine Art natürlicher Lebenswille (auch wenn an seiner Existens nichts natürlich ist) hat ihn davon abgehalten...das erscheint mir logisch. Die Szene ist für mich nicht überflüssig, da sie noch einmal zeigt, wie sehr Christoph unter seiner neuen Existenz leidet.


    Zitat von "Holden Caulfield"


    Thomas im Verhör. Er schlägt sich gar nicht mal schlecht. Diese Blondine ist ja auch ganz schön von sich eingenommen... ich denke Thomas wird irgendwann nachgeben. Er ist irgendwie der Typ dafür. Aber ich lasse mich gerne überraschen.


    Ich würde nicht anstelle der Blondine vor Thomas stehen wollen, stets wissend, daß er Dich ständig im wahrsten Sinne des Wortes "vernaschen" möchte :D.


    Zitat von "Erendis"


    Ich finde es gut, dass sich Christoph doch noch vor der Sonne retten konnte. Er kommt wohl am schlechtesten mit dem neuen Dasein als Vampir zurecht. Aber es ist klar, dass ein Theologiestudent in einer solchen Situation schwere moralische Bedenken hat. Ich bin schon neugierig darauf, wie er sich noch entwickeln wird.


    Ich finde es erschreckend, daß ausschließlich der Theologiestudent moralische Bedenken hat :o.


    Liebe Grüße
    Bianca

  • @ Bianca, auch Riesenzicken können interessant sein, man kann sich immer so schön über sie aufregen >:( ;D

    Liebgruß buttercup<br /><br />&quot;Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt.&quot; Jorge Luis Borges


  • @ Bianca, auch Riesenzicken können interessant sein, man kann sich immer so schön über sie aufregen >:( ;D


    Stimmt. Ich wollte damit hauptsächlich ausdrücken, daß sie auf mich ziemlich nervend wirkt, was mein Interesse reduziert ;).


    @Holden
    Interessante Möglichkeit :).


    Liebe Grüße
    Bianca

  • Suse

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