4: Seite 242 - 330 (Kapitel 41 - 67)

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  • Hier könnt Ihr zum vierten und letzten Abschnitt - Seite 242 bis zum Ende - schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Judith wollte also nur das Kind, um es zu begraben anstelle ihres abgetriebenen Kindes. Sie hat ohne Rücksicht auf Verluste alle Menschen, die irgendwie stören könnten ausgeschaltet, sei es durch Mord, sei es einfach durch Manipulation.
    Wieviel Leid sie über alle brachte, nur um ihre Rache zu befriedigen. Dass der Bruder von Chris im Weg war, wussten wir ja schon. Nun aber muss auch Chris dran glauben.
    Konrad und Paula haben doch noch einen Weg gefunden, wie sie zusammen sein können. Es wäre auch sehr schade gewesen, wenn das so zerbrochen wäre. Aber es muss auch sehr schwierig sein, alles was passiert ist hinter sich zu lassen. Rick zeigt hier noch einmal, wie sympathisch er ist. Obwohl er Paula liebt, gönnt er ihr das Glück mit Konrad. Auch seine Eltern suchen einen gemeinsamen Weg, um mit ihrer Ungewissheit zu leben. So gibt es doch noch etwas Gutes in all dem Schlimmen.
    Aber in Anbetracht dessen, dass Judith verschwunden ist, müssen die Lebenden wohl immer noch damit rechnen, dass es nicht wirklich zu Ende ist.
    Auch wenn sich frühzeitig abzeichnete, dass Rachel Judith war, blieb es bis zum Ende spannend. Die Möglichkeit für eine Fortsetzung ist auch nicht ausgeschlossen.


    Wirklich ein tolles Buch.

  • So, hier meine Gedanken zum letzten Abschnitt des Buches:


    Die Geschichte mit Paula und dem Baby wurde noch einmal richtig spannend. Wenn ich mir vorstelle, dass da eine schwangere Frau angekettet gefangen gehalten wird und dann noch eine Irre ihr den Bauch aufschneiden will… wirklich gruselig.


    Meine Vermutung war die ganze Zeit, dass Judith Paulas Baby haben möchte, weil sie ja ihrs verloren hat. Dass sie das Kind dann einfach nur umbringen will, ist fast noch extremer.


    Dass Konrad sie tatsächlich zur Abtreibung überredet hat und dass Rachel und Judith eine Person sind, ist inzwischen aus herausgekommen, aber überrascht hat es wohl (leider) niemanden mehr.


    Auch die Identität des mysteriösen Stefans wurde aufgelöst: Er ist Judiths Ex. So einen wirklichen Bezug hatte die erste Szene allerdings nicht zum Rest des Buches, außer um zu zeigen, dass Judith irre ist. Aber das hat man ja auch so gemerkt ;)


    Chris wurde tatsächlich unter einem Vorwand nach Köln gelockt, wie einige von euch ja schon vermutet hatten. Immerhin hat dort kein Killer auf ihn gewartet (wobei das ja letztendlich auf dasselbe hinausgelaufen wäre).


    Ganz kurz fand ich auch Daniel irgendwie verdächtig, weil er versucht hat, Rick davon abzuhalten zur Polizei zu gehen „Ich bin ja quasi die Polizei“. Ah ja. Ein Psychologe ist natürlich auch dasselbe wie ein Haufen bewaffneter Polizisten, die das entsprechende Haus umstellen können und sich mit solchen Situationen auskennen.


    Amüsiert habe ich mich über folgenden Dialog auf S. 292:

    Zitat

    Marianne holte tief Luft. „Ich muss, glaube ich, etwas ausholen, um das zu erklären“.
    „Aber fass dich kurz“, bittet Rick.


    Okay, du darfst ausholen, aber nur in Kurzform ;D


    Ich habe mich sehr für Chris und Nasti gefreut, dass sich da etwas zwischen den beiden entwickelt. Umso schlimmer dann das Ende des Buches! Dass das Baby überlebt, hatte ich irgendwie im Gefühl. Deshalb dachte ich, es wäre Ricks Beerdigung. Dass dann aber Chris einfach so und (meiner Meinung nach) völlig unnötig gestorben ist… damit hätte ich nicht gerechnet. Außerdem war der Tote in der Wohnung Frederick. Die armen Eltern der beiden! An einem Tag erfahren zu müssen, dass beide Söhne gestorben sind. :schock:


    Alles in allem wurde die Geschichte ganz gut aufgelöst, wobei ich es sehr merkwürdig finde, dass alle doch vergleichsweise glücklich sind (davon abgesehen, dass Chris tot ist) und sich freuen, dass das Baby lebt etc., wenn die Irre doch offenbar entkommen ist. Also ich könnte da nicht einfach ruhig weiterleben, weil ja klar sein muss, dass sie wieder zurückkommen könnte, um ihr „Werk“ zu vollenden.


  • Konrad und Paula haben doch noch einen Weg gefunden, wie sie zusammen sein können. Es wäre auch sehr schade gewesen, wenn das so zerbrochen wäre. Aber es muss auch sehr schwierig sein, alles was passiert ist hinter sich zu lassen. Rick zeigt hier noch einmal, wie sympathisch er ist. Obwohl er Paula liebt, gönnt er ihr das Glück mit Konrad. Auch seine Eltern suchen einen gemeinsamen Weg, um mit ihrer Ungewissheit zu leben. So gibt es doch noch etwas Gutes in all dem Schlimmen.


    Stimmt, das war wirklich sehr schön :)

  • Obwohl ich schon ziemlich früh sicher war wer hier die Täterin ist, blieb das Buch weiterhin spannend. Das war einfach toll gemacht. Judith/Rachel ist wirklich nicht mehr zu helfen. Es klärt sich ja auch noch, wie die Anfangsszene in den Gesamtzusammenhang passt. Das ist ja schon ziemlich gruselig. Ich übrigens hatte während dieser Szene nicht das Gefühl, dass sich dieser Stefan getrennt hat, weil Judith/Rachel keine Kinder bekommen konnte. Für mich schienen da ganz andere Gründe im Vordergrund zu stehen. Auch das ist für mich ein Zeichen in was sich die Frau da hineingesteigert haben muss.



    Alles in allem wurde die Geschichte ganz gut aufgelöst, wobei ich es sehr merkwürdig finde, dass alle doch vergleichsweise glücklich sind (davon abgesehen, dass Chris tot ist) und sich freuen, dass das Baby lebt etc., wenn die Irre doch offenbar entkommen ist. Also ich könnte da nicht einfach ruhig weiterleben, weil ja klar sein muss, dass sie wieder zurückkommen könnte, um ihr „Werk“ zu vollenden.


    Was sollen sie denn auch tun? Sicherlich wäre es für alle Beteiligten besser Judith/Rachel wäre hinter Gittern, aber das ist nun einmal nicht so und die Überlebenden müssen das Beste daraus machen. Eine Fahndung nach dieser Verrückten läuft ja sicher.



    Auch seine Eltern suchen einen gemeinsamen Weg, um mit ihrer Ungewissheit zu leben.


    Das hat mir sehr gefallen, dass Ricks Eltern beide versuchen den Verlust "neu" zu verarbeiten und diesen Weg jetzt gemeinsam gehen wollen. Ricks Familie war ohnehin insgesamt ein toller Teil der Gesamtgeschichte.


  • Ich übrigens hatte während dieser Szene nicht das Gefühl, dass sich dieser Stefan getrennt hat, weil Judith/Rachel keine Kinder bekommen konnte. Für mich schienen da ganz andere Gründe im Vordergrund zu stehen. Auch das ist für mich ein Zeichen in was sich die Frau da hineingesteigert haben muss.


    Ja, da hast du Recht. Sie wollte ihm da ja auch irgendetwas mit einer anderen Frau anhängen. Vermutlich hat er sich einfach getrennt, weil sie verrückt war ;D



    Was sollen sie denn auch tun? Sicherlich wäre es für alle Beteiligten besser Judith/Rachel wäre hinter Gittern, aber das ist nun einmal nicht so und die Überlebenden müssen das Beste daraus machen. Eine Fahndung nach dieser Verrückten läuft ja sicher.


    Naja, so eine Beerdigung ist meist relativ kurz nach dem Tod der Person. Also kann nicht so viel Zeit vergangen sein und dass man dann schon keinen Gedanken mehr daran verschwendet, dass die Mörderin noch frei rumläuft, finde ich ungewöhnlich.



    Ein kleiner Nachtrag zum Buch noch von mir (ich habe auch ein Foto gemacht, aber mein Handykabel ist kaputt, so dass ich es leider nicht übertragen kann): Beim Durchblättern des aktuellen Weltbild-Katalogs ist mir "Hotline" gleich zweimal groß ins Auge gesprungen. Einmal bei den Bücher (auf einer Seite mit Sebastian Fitzek und Andreas Franz) und einmal bei den E-Books. Ein schöne Werbung für dich, liebe Jutta :winken:

  • Ich bin fertig. Schade! Das Buch hat mich richtig gefesselt, und das, obwohl wir ziemlich schnell wußten wer die Täterin ist. Für mih hat das der Spannung aber nicht geschadet.


    Ein bisschen hat mich überrascht das Judith das Kind dann tatsächlich begraben hat. Damit hatte ich nicht gerechnet, obwohl so im nachdenken schon klar wird, das sie sich damals nicht wirklich von ihrem Kind verabschiedet hat. Sie wollte diese Abtreibung ja eigentlich nicht. Und als dann noch klar wurde das sie keine Kinder mehr bekommen kann, ist wohl irgendetwas in ihr kaputt gegangen.


    Ich habe bei dem Später-Kapitel zuerst gedacht das es um die Beerdigung des Kindes geht. Das der kleine Chris die Strapazen überlebt hat, hat mich sehr gefreut. Und auch das Paula und Konrad die Attacken von Judith überlebt haben. Schlimm genug das Chris und Frederick es nicht geschafft haben ihr zu entkommen.


    Rick ist mir durch den letzten Abschnitt noch mal eine Spur näher ans Herz gewachsen. Das war toll geschrieben.


    Und auch den letzten Du-Abschnitt fand ich gelungen. Passend für einen Psychothriller....

  • Ich habe das Buch auch nun ausgelesen. Puh, das Ende war ja richtig dramatisch. Dass ausgerechnet Chris sterben wird, hat mich irgendwie überrascht, weil er vorher immer nur so "am Rande" auftauchte.
    Aber Chris´ arme Eltern! Ich kann seine Mutter absolut verstehen, dass sie nicht zur Beerdigung kommen konnte. Die arme Frau wird mit ihren Nerven total am Ende sein. Gleichzeitig beide Söhne zu verlieren und zu wissen, dass beide ermordet wurden - da kann man schon verzweifeln. :'(
    Ich fürchte auch fast, dass sie dieses Trauma ihr Leben lang begleiten wird, ähnlich wie Ricks Mutter.


    Bei Ruth und Leo hat es mich daher aber sehr gefreut, dass sie beide einen Neustart wagen wollen. Ich hoffe nur, dass wirklich beide auch die Kraft haben, besonders natürlich Ruth. Marie wird natürlich immer weiterhin bei ihr und auch Leo präsent sein, und das ist ja auch gut so. Aber es stimmt schon, irgendwie muss das Leben weitergehen. Das hätte sicher auch Marie sich für ihre Eltern gewünscht.


    Dass Paulas und Konrads kleiner Sohn Chris heißen wird, ist natürlich eine besonders schöne Geste. Aber ich war doch sehr erstaunt, dass der kleine Junge diese Tortur überlebt hat. Bleibt nur zu hoffen, dass er nicht zu lange in dem Koffer war und möglicherweise durch den Sauerstoffmangel irgendwelche Schäden davongetragen hat! :(


    Auch überrascht hat mich, dass der Tod von Chris Rick so sehr mitgenommen hat. Er hatte sogar Selbstmordgedanken. Ich hatte gar nicht den Eindruck vorher, dass die beiden sich so nahe gestanden hatten. Aber vielleicht ist es nicht nur Chris´ Tod, sondern das ganze Erlebte insgesamt. Das war ja schon ein Horrortrip. Und besonders gruselig ist natürlich, dass Judith noch auf freiem Fuß ist und ihre Rachegedanken immer noch nicht abgelegt hat! :o


  • Aber ich war doch sehr erstaunt, dass der kleine Junge diese Tortur überlebt hat. Bleibt nur zu hoffen, dass er nicht zu lange in dem Koffer war und möglicherweise durch den Sauerstoffmangel irgendwelche Schäden davongetragen hat! :(


    Da habe ich gar nicht drüber nachgedacht. Aber stimmt, da bleibt wirklich nur zu hoffen, dass es dem kleinen Chris gut geht. Auch die "Geburt" verlief ja unter ungewöhnlichen Umständen, da hätte ebenfalls einiges schiefgehen können.



    Auch überrascht hat mich, dass der Tod von Chris Rick so sehr mitgenommen hat. Er hatte sogar Selbstmordgedanken. Ich hatte gar nicht den Eindruck vorher, dass die beiden sich so nahe gestanden hatten. Aber vielleicht ist es nicht nur Chris´ Tod, sondern das ganze Erlebte insgesamt.


    Chris und Rick waren ja offenbar schon seit dem Kindergarten beste Freunde. In der letzten Zeit scheint sich Chris sehr in diese Hotline gestürzt zu haben, aber so ein enges freundschaftliches Band sollte dadurch nicht kaputt gehen. Aber vermutlich ist es auch eine Mischung aus dem Tod von Chris und den ganzen Geschehnissen, die Rick schwer verarbeiten konnte.

  • Was für ein Ende - und diese Person läuft immer noch frei herum und denkt weiterhin an Rache :o Ich hoffe, daß Paula und Konrad weiterhin in der WG wohnen bleiben, wenn Rick noch da ist, sind sie vielleicht ein wenig sicherer und können eher auf sich gegenseitig aufpassen. Rick hat sich vorgenommen, aufmerksam zu bleiben.
    Schön finde ich, daß Konrad und Paula wieder zueinander gefunden haben und auch Ricks Gefühle für Paula eine Wandlung erfahren haben; er ist nun wirklich eher der Bruder, den sich Paula immer gewünscht hat.


    Aber nun erstmal der Reihe nach: wir vermutet, war die Reise nach Köln nur eingefädelt worden, um Chris von Paula wegzubringen. Aber er schafft es tatsächlich, Paula ausfindig zu machen - und bezahlt es mit seinem Leben! Hier war ich wirklich schockiert. Die arme Mutter: sie verliert 2 Söhne an die gleiche Psychopathin. Es war tatsächlich Frederick, der als Leiche in der Wohnung lag und dessen Geruch in der Luft hing.


    Was für ein positiver Zufall, daß Daniel Polizeipsychologe ist, was besseres hätte Rick nicht passieren können, denn ganz ohne Polizei hätte er bestimmt nicht Paula und das Kind retten können. Vorallem behandelt Daniel als indirekt Involvierter die ganze Angelegenheit mit einer anderen Priorität, wie wenn Rick erst einem wildfremden Beamten alles hätte erklären müssen.
    Für Rick ist Chris' Tod besonders hart, immerhin war er sein bester Freund und die Beiden kannten sich seit Kindheit. Und ich könnte mir vorstellen, daß sich Rick fragt, ob er Chris hätte retten können, wenn er die Wohnung früher gefunden hätte. Wobei natürlich klar ist, daß es überhaupt keinen Grund für Vorwürfe gibt, aber dennoch fragt man sich sowas.
    Allerdings hätte Rick nicht einfach zum Friedhof losstürmen sollen, er hätte Daniel wenigstens kurz zurufen können, daß er Judith mit dem Kind dort vermutet; glücklicherweise denkt Daniel aber selber mit. Mich hat gewundert, daß das Baby doch überlebt hat, warum war es so leblos, hat Judith es ebenfalls betäubt? Es war doch schon so ruhig, als es noch nicht vergraben war.


    Ja, Judith: so eine kranke Frau, ich dachte, ich lese nicht richtig, als sie das Kind per Kaiserschnitt holen will :o Und wie kann man dann ein Baby einfach so vergraben? Natürlich war das nicht in Ordnung, daß sich Konrad damals einfach nur feige zurückgezogen hat, aber immerhin waren sie damals selbst noch halbe Kinder. Und Judith hat den Sex oft genug selbst eingefordert, daß sie davon schwanger werden kann, sollte ihr selbst klar gewesen sein. Einen Teil der Schuld sehe ich auch bei ihren Eltern, die ihr damals nicht zur Seite gestanden sind.
    Und was es mit Stefan auf sich hatte, wurde auch geklärt: er war tatsächlich die Initialzündung für die Umsetzung ihrer Rache an Konrad. Stefan hätte erzählen wasauchimmer erzählen können, Paula hätte ihm nie geglaubt, weil sie von dem Gedanken besessen war, daß er sie verlassen hat, weil sie keine Kinder mehr bekommen kann. Daher wurndert es mich auch, warum sie Paulas Baby umbringen will und nicht einfach behält, das hätte ich eher verstehen können.


    Ein sehr spannendes Buch - übrigens kam gestern mein Freiexemplar hier an, herzlichen Dank an den Verlag.


  • Bei Ruth und Leo hat es mich daher aber sehr gefreut, dass sie beide einen Neustart wagen wollen. Ich hoffe nur, dass wirklich beide auch die Kraft haben, besonders natürlich Ruth. Marie wird natürlich immer weiterhin bei ihr und auch Leo präsent sein, und das ist ja auch gut so. Aber es stimmt schon, irgendwie muss das Leben weitergehen. Das hätte sicher auch Marie sich für ihre Eltern gewünscht.


    Ja, das hat mich auch gefreut, daß bei Ricks Eltern doch noch Hoffnung gibt. Vielleicht war es wie ein Weckruf für Ruth, daß Rick so knapp dem Tod entgangen ist, eine Mahnung, nicht nur in der Vergangenheit zu leben, sondern auch an die Gegenwart und an die Menschen, die noch leben, zu denken.



    Dass Paulas und Konrads kleiner Sohn Chris heißen wird, ist natürlich eine besonders schöne Geste.


    Das fand ich auch sehr schön und passend.

  • Wow, mehr fällt mir gerade nicht ein.
    So ein tolles und spannendes Buch hatte ich lange nimmer.


    Es kommt Schlag auf Schlag.
    Judith/Rachel schafft es wirklich Paula so zu isolieren das alle um sie herum weg sind.
    Rick bei den Eltern, Konrad im KH und Christ wurde auf eine falsche Fährte gelockt. Somit hat sie freue Bahn und nutzt dies sofort aus.


    Die arme Paula, entführt und gefesselt damit man ihr das Baby wegnehmen kann. Wie krank muss diese Frau eigentlich sein? ich mag mir gar nicht vorstellen, welche Ängste die Arme hier ausstehen muss.


    Dabei hatte sie von Anfang an ja ein schlechtes Gefühl gehabt und es hat sich leider bewahrheitet. Ich bin nur unendlich froh, das sich am Ende das meiste noch zum guten gewendet hat. Um Christ tut es mir richtig leid, so ein lieber Kerl auf diese Weise sein leben gelassen. Sein Bruder auch tot, ich weiß gar nicht wie eine Mutter den Verlust von beiden Söhnen zeitgleich verkraften kann.


    Immerhin haben Paula und Konrad ein Weg miteinander gefunden und das finde ich wirklich toll. Etwas gutes am Ende braucht man beim lesen.
    Chris, der Name des Baby, hach, sowas liebevolles. aber das passt zu Paula, sie ist einsehr herziger Mensch.


    Ich hoffe nur das man Rache/Judith noch bekommt und sie ihre gerechte Strafe erhalten wird!!!

  • Ich hoffe nur das man Rache/Judith noch bekommt und sie ihre gerechte Strafe erhalten wird!!!


    Ja, das hoffe ich auch.
    An Paulas und Konrads Stelle hätte ich vorher, glaube ich, auch keine ruhige Minute mehr, denn sie müssen ja immer damit rechnen, dass Judiths Hass und ihre Rachepläne wieder "auftauchen". :(


  • Was für ein Ende - und diese Person läuft immer noch frei herum und denkt weiterhin an Rache :o Ich hoffe, daß Paula und Konrad weiterhin in der WG wohnen bleiben, wenn Rick noch da ist, sind sie vielleicht ein wenig sicherer und können eher auf sich gegenseitig aufpassen. Rick hat sich vorgenommen, aufmerksam zu bleiben.


    Trotzdem muss es fürchterlich sein, immer mit dem Gedanken leben zu müssen, dass Judith wieder auftauchen könnte.



    Was für ein positiver Zufall, daß Daniel Polizeipsychologe ist, was besseres hätte Rick nicht passieren können, denn ganz ohne Polizei hätte er bestimmt nicht Paula und das Kind retten können. Vorallem behandelt Daniel als indirekt Involvierter die ganze Angelegenheit mit einer anderen Priorität, wie wenn Rick erst einem wildfremden Beamten alles hätte erklären müssen.


    Wahrscheinlich hätte jemand anders bei der Polizei doch nur wieder beschwichtigt. Aber auf jeden Fall wäre eine Menge Zeit verloren gegangen.



    Allerdings hätte Rick nicht einfach zum Friedhof losstürmen sollen, er hätte Daniel wenigstens kurz zurufen können, daß er Judith mit dem Kind dort vermutet; glücklicherweise denkt Daniel aber selber mit. Mich hat gewundert, daß das Baby doch überlebt hat, warum war es so leblos, hat Judith es ebenfalls betäubt? Es war doch schon so ruhig, als es noch nicht vergraben war.


    Leichtsinnig schon! Aber ob er in dem Moment überahupt noch wirklich klar denken konnte?


  • Trotzdem muss es fürchterlich sein, immer mit dem Gedanken leben zu müssen, dass Judith wieder auftauchen könnte.


    In jedem Fall - ich wüßte nicht, ob ich überhaupt noch in Berlin würde bleiben wollen. Wobei man vor solchen Psychopathen nie sicher ist.



    Leichtsinnig schon! Aber ob er in dem Moment überahupt noch wirklich klar denken konnte?


    Wahrscheinlich nicht - und es geht ja gut, weil Daniel die ganze Geschichte kannte und den richtigen Schluß gezogen hat. Stell dir vor, Daniel hätte im Krankenhaus nicht darauf bestanden, daß ihm Rick alles erzählt.


  • Ich habe bei dem Später-Kapitel zuerst gedacht das es um die Beerdigung des Kindes geht. Das der kleine Chris die Strapazen überlebt hat, hat mich sehr gefreut. Und auch das Paula und Konrad die Attacken von Judith überlebt haben. Schlimm genug das Chris und Frederick es nicht geschafft haben ihr zu entkommen.


    Das hatte ich auch erst gedacht und war schon ganz geschockt. Aber das Kind hat überlebt, obwohl es schon vergraben war, was für ein Glück. Aber Chris und Frederick sind tot, das ist wirklich sehr traurig. Sie haben zwar nicht die zentralen Rollen in dem Buch gespielt, aber alleine die Vorstellung, dass eine Mutter gleich 2 Kinder verliert ist einfach nur furchtbar.
    Dann lässt uns die Autorin auch noch mit der Information zurück, dass Judith/ Rachel entkommen ist und weiter auf Rache sinnt, das muss ja wirklich furchtbar sein für Konrad und Paula. Sie müssen ja dann in permanenter Angst leben, dass dem kleinen Chris etwas passiert.
    Wird es eigentlich zu diesem Buch eine Fortsetzung geben, in der das Thema wieder aufgenommen wird?

  • Schade, jetzt habe ich das Buch gelesen, oder sollte ich eher sagen verschlungen. Es war wirklich so spannend, ich konnte gar nicht mehr aufhören mit lesen, ich wollt unbedingt wissen, wie es weitergeht.


    Die Auflösung hat mir gut gefallen. Ich finde es immer schade, wenn ein eigentlich guter Thriller ein unrundes Ende hat. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach ist, eine gute Geschichte zu einem logischen Ende zu bringen, aber leider kann ein arg konstruiertes Ende eine gute Geschichte kaputt machen. Hier war das aber nicht der Fall. Für mich war das Ende absolut logisch.


    Schade war es nur, dass Chris und sein Bruder sterben mussten, aber wenigstens hat der kleine Chris überlebt, obwohl er schon vergraben war, das muss man sich mal vorstellen..... :o. Die Vorstellung als Schwangere in die Hände so eines Täters zu geraten ist der absolute Albtraum. Dann führt Judith auch noch einen Kaiserschnitt durch, Ärztin war sie aber nicht, oder? Sie hat ja ich den Tod Paulas in Kauf genommen, das war ihr einfach egal. All das nur, um das Kind dann lebendig auf dem Friedhof zu vergraben. Das ist wirklich ganz schön heftig, aber ich glaube wenn jemand den Bezug zur Realität verloren hat, dann sind solche Taten möglich und für denjenigen auch logisch begründbar.


    Daniel war natürlich ein positiver Zufall, gut dass er bei der Polizei arbeitet, ansonsten wäre bestimmt so eine schnelle Hilfe der Polizei nicht möglich gewesen. Die hätten es wahrscheinlich nicht für nötig befunden, gleich einzugreifen. Er hatte zum Glück vorher verstanden, was hier grade passiert und musste nicht erst gross davon überzeugt werden, dass hier eingegriffen werden muss. Ansonsten hätte sie Geschichte auch anders ausgehen können.


    Jetzt bin ich wirklich gespannt, ob es noch eine Fortsetzung geben wird und wir erfahren, wie es mit Judith weitergeht und ob der kleine Chris weiter von ihr verfolgt wird. Das wäre bestimmt interessant das zu erfahren.


  • Mich hat gewundert, daß das Baby doch überlebt hat, warum war es so leblos, hat Judith es ebenfalls betäubt? Es war doch schon so ruhig, als es noch nicht vergraben war.


    Eventuell ist etwas von dem Betäubungsmittel, das Judith Paula vor der Geburt verabreicht hat, in den Blutkreislauf des Baby gelangt.


    In jedem Fall - ich wüßte nicht, ob ich überhaupt noch in Berlin würde bleiben wollen. Wobei man vor solchen Psychopathen nie sicher ist.


    Vor allem würde Judith Konrads Familie bestimmt verfolgen, wenn sie woanders hinziehen. Solange sie auf freiem Fuß ist, wird es schwer, ihr zu entkommen.