Beiträge von Weratundrina

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    Spannender Abschnitt! Ja, also ich bin bisher wirklich sehr begeistert! 8)


    So viel zu erwähnen und so viel schon gesagt...


    Also erst mal:
    Ganz furchtbar was mit dem Drachen da geschieht. :'( Er tut mir so leid wie er da gefesselt und benutzt wird... benutzt um "Scheinessen" zu erzeugen und Schmuck und Tand und was auch immer. Man könnte das ja tatsächlich sehr metaphorisch sehen. Aber ist das denn wirklich die Intention eines Fantasyromans? Sag mal Bernard! :)
    Die Armen werden mit Schein abgespeist, während die Patrizier wahres Essen bekommen - was dann auch noch - welche Ironie - von den kleinen Leuten erarbeitet wird. Könnte man ja fast eine Anlehnung an die derzeit heisse Debatte um die Medien sehen. Aber das ist vielleicht gar zu weit ausgeholt.
    Wieso sind die Draken eigentlich seine Kinder? Braucht man dazu nicht irgendwie einen männlichen und einen weiblichen Drachen? Ich stelle mir diese Draken ja auch eher humanoid vor und nicht so klassisch wie den DRACHEN. Sind es nur im übertragenen Sinne seine Kinder? Der DRACHE frisst durch die Draken die ALBTRÄUME der Menschen und verwandelt sie in das was die Menschen WÜNSCHEN!! Ganz schön schräg!
    Wie Josefa da durch die Kathedrale wandelt kommt sie mir wie eine richtige böse alte Hexe vor. Also die ist es schon mal, der ich alles Böse zutraue. Sicherlich auch einen Mord. Vielleicht gefällt ihr einfach etwas in der derzeitigen Hirarchie nicht?


    Ist der Turm eigentlich inzwischen mit einer neuen Wache belegt worden? Hab ich das überlesen? Oder ist der jetzte die ganze Zeit verlassen? :-\


    Ah - in diesem Abschnitt ist mit Turan übrigens gleich eine potentielle Lieblingsfigur für mich aufgetaucht. Herrlich - solche Typen liebe ich - bunt, verwegen, bisschen illegal ;D
    Auch die "Räuberhöhle" hatte ich direkt lebhaft vor Augen. Hoffe es führt unsere Zarria wird es nochmal in das Weberviertel führen. Das war schön!!


    Zarrias Schwester hingegen scheint ja eine ganz schön oberflächliche Tussi zu sein. ::) Und dann dieses Pokern damit was nun als "Belohnung" für die Befreiung dieser Patrizierin rausspringt. ::)


    Arlbert fand ich in diesem Abschnitt auch immer noch sehr cool Wie er einfach weiter macht obwohl die ganze Halle raunt und mosert. Aber ich war wahrscheinlich auch einfach bei roten Augen und langen schwarzen Haaren direkt ein wenig parteiisch geworden. ;D Hoffe also immer noch, dass er nicht der Böse ist. Und auch wenn sein Bruder tot ist - the show must go on. Hat er doch gut gemacht.


    Insgesamt stellt sich das Leben in der Stadt nun nach dem Lesen der letzten Seiten nicht mehr sehr rosig dar. Ist die Therme wohl für Patrizier verboten weil die anderen nur dort die Möglichkeit haben zu baden? Eine solche Klassengesellschaft ist wirklich furchtbar. Das schreit ja danach, dass es zu einer Revolution kommen wird. Also auf die Strasse! Stürzt den Drachenkult! Befreit den großen DRACHEN!!! 8)


    Die Sache mit dem Christentum (?) ist ja auch interessant. Hatte direkt bei der Beschreibung der Szenen mit dem Kreuz in der Kathedrale dran gedacht - das hat sich dann ja bestätigt.
    Hast du das in den anderen Büchern auch immer eingebaut? Ich habe ja sonst nur Sanguis B von dir gelesen und da war das ja auch Thema.


    Weiss nicht ob ich jetzt was vergessen habe. Aber das kann ich ja noch nachtragen.

    Also zumindest nach dem ersten Abschnitt ist die Stadt doch recht freundlich. Die Bürger sind scheinbar sicher in ihr. Aber ich denk mal, dss das nicht so bleiben wird und es sich hier um die Ruhe vor dem Sturm handelt, wenn man die Passagen betrachtet, in den Zarria rückblickend "spricht".


    Arlbert mag ich noch nichts Negatives anhängen. Aber mal schauen. Intrigen ja - aber ist das nicht normal in solchen Kreisen? :)


    Eine weitere interessante Überlegung.
    Besteht der DRACHE also aus Glas?
    Und wie fand er in der Truhe Platz?
    Oder ist es doch ganz anders ...? ;)


    Na ja - mit Magie ist ja so ziemlich alles möglich. ;D
    Ich könnte es mir so vorgestellen dass sie einen Glasdrachen erschaffen hat und ihn so mit Magie erfüllt hat, dass er groß und lebendig wurde. Da sie dann die Erschafferin ist hat sie ihn quasi unter ihrer Kontrolle - er arbeitet für sie und flieht nicht. Aber wer weiss... :-\


    Was aber Zarria betrifft - ich finde es ja nicht schlecht dass sie ist wie sie ist - nicht dass es falsch rüber kommt. Unerfahrenheit ist doch ein super Start für eine gute Geschichte. ;)
    Ich frage mich aber "in time" trotzdem warum sie genau den Posten bekommen hat? Hoffe halt nur, dass es nicht wegen des Onkels ist. Aber das wird ja vielleicht noch deutlicher werden.

    Hm. Ich finde dadurch dass der Leser ihre Zweifel und Unsicherheiten mitbekommt ergibt sich halt ein leicht inkompetenter Eindruck.
    Und im Palast hat sie sich ja auch nicht wirklich clever angestellt.


    Aber im Endeffekt ist es mir doch so lieber, dass ein Charakter Zeit hat sich zu entwickeln, als wenn er direkt als Superheld beginnt. ;)

    Hab grad den ersten Abschnitt in der Badewanne gelesen. Danach war dann auch das Wasser kalt. ;D


    Ich tu mich immer schwer nochmal in allen Einzelheiten auf den Text einzugehen, wenn schon so viele vor mir etwas geschrieben haben, daher nur meine persönlichen Eindrücke.


    Optik vom Buch - super klasse; Haptik in der Schrift gefällt mir bei Büchern immer gut und es ist ein besonders schöner Drache. Musste an dieses Video denken: https://www.facebook.com/artFi…713157653581/?pnref=story


    Die Karte find ich gelungen. Ich brauche nicht so viele Details. Ausführliche Karten hindern meinen Kopf beim Lesen daran in eine andere Richtung zu laufen - daher reicht mir eine hübsch gezeichnete Karte die mir eine grobe Orientierung verschafft. Beim Rollenspiel mag mehr Detail wichtig sein - bei einem Roman nicht. Der Stil des Zeichners gefällt mir auch gut.


    Das Lesen hat mir schon mal großen Spass gemacht, da ich sofort "drin" war. Hatte in der letzten Zeit leider oft Bücher erwischt, wo das nicht der Fall war - daher schon mal ganz toll, dass es hier gut geklappt hat.


    Wie Xeledorn habe ich mir auch Gedanken über das Alter von Zarria gemacht. Ich bin 41 - meine Kinder sind in ihrem Alter. Wenn ich denke, dass einer von ihnen einen so wichtigen Posten übernehmen sollte?! :o Da kann ich den älteren Kollegen schon verstehen, dass er mit Bitternis reagiert - zumal der Onkel von Zarria ja der Hauptmann ist und das dann nach Klüngel riecht. Bisher hat mich persönlich Zarria daher noch nicht richtig gefangen genommen, aber das stört mich auch gar nicht. Ich kann mich auch von Büchern begeistern lassen in denen ich mich mit keiner einzigen Figur identifizieren kann. ;) Bisher sind mir ihre Qualitäten, die sie befähigen den Posten zu bekleiden noch nicht so ganz klar. Einzig die Szene mit der Kerze - warum konnte sie so viel besser als Bentur mit dem Schmerz umgehen? Sie hat bestimmt +9 in Willenskraft. ;D


    Der etwas wirre zukünftige-Drachen Geweihte Glad (DRACHEN! - sowas wie G.O.T.T.?) ist eine sehr interessante "graue" Figur. Bin gespannt welche Rolle er noch spielen wird. Die Szenen auf dem Feld fand ich wirklich gut. Durch sein leicht tölpelhaftes Auftreten hatte ich gleich eine Art "Schmendrik" vor meinem geistigen Auge.
    Eine weiter Figur die mir positiv aufgefallen ist ist Morga - weil ich es mag, wenn mein sein Knie nicht vor Obrigkeiten beugt. Auch hier kann ich den Missmut Zarria gegenüber nachvollziehen - die Veränderung ihrer Beziehung nach der Ernennung.
    Auch Arlbert Rubinsteyn ist eine sehr plastische Figur. Schön - insgesamt verspricht die Charakterentwicklung von so mancher Person spannend zu werden.


    Besonders neugierig bin ich auf die Rolle der Glasfiguren und was es mit den "Funken" (bzw. den fehlenden Funken im Wachturm) auf sich hat. Glasbläserei ist etwas so schönes. Daher ist es toll dass es in dem Buch eine zentrale Rolle zu spielen scheint.
    Beim Prolog denke ich auch, dass es sich um Josefa handelt. Bisher fehlen die Infos zum DRACHEN. Als sie im Prolog die Kathedrale betritt wird keine DRACHE erwähnt. Auch fehlt eine Beschreibung des großen runden Fensters. Kann es sein, dass sie den DRACHEN erschaffen hat mit der Glasbläserei und er dann die Stadt gerettet hat? Der Angriff damals scheint ja keine Geisterangriff gewesen zu sein, da es ja Wunden und abgetrennte Gliedmassen gibt - keine vertrockneten, eingefallenen Körper. Die Idee, dass die Angreifer von damals in Geister verwandelt wurden ist auch gut. Vielleicht wollen sie sich nun endgültig rächen? Haben eine Möglichkeit gefunden den Schutz der Glasbläsereien zu überwinden?


    Ansonsten sind die Geister im Moor natürlich classic - dazu kleine Drachen 'Draken' , konkurrierende Häuser, eine Kathedrale im Berg... ja also bisher 100 Punkte. ;)


    Jetzt bin ich froh dass ich gestern nicht zum Lesen gekommen bin. D.h. dass ich heute ja gleich den nächsten Abschnitt lesen kann. 8)

    Hab es leider doch nicht zu der Lesung geschafft. Es war ja der letze Abend vor dem ersten Schultag und ich habe hin und her überlegt mich dannaber doch für das Packen der Schulutensilien entschieden. Wir waren so gegen 20 vor 7 aber mal kurz im Hive - da war aber noch nichts von Lesungsstimmung zu sehen. ;D
    Also sind wir dann wieder nach Hause. Badeb, packen, Schleifchen richten. ;)

    Hatte in der Zwischenzeit auch den Oreo-Kuchen gemacht und er sah nicht nur aus wie Gummi - er schmeckte auch so. Also würd ich nicht noch mal machen. Schade - da es ein Geburtstagswunschkuchen vom Mittleren war.

    Das neue Buch von Jérôme Eckmeier ist ein Backbuch.
    Das hat mich ja sehr gefreut. Bisher hatte ich noch kein veganes Backbuch. Habe mich da immer mit den Backrezepten aus verschiedenen Basiskochbüchern beholfen. Oder eben über das Internet.
    So war ich natürlich Feuer und Flamme als es um eine Back-Leserunde auf Literaturschock ging.


    "Einfach vegan Backen" kommt in gewohnt guter Aufmachung daher. Tolle Fotos, interessante Tipps abseits der Rezepte - alternative Varianten, Einkaufs- und Anrichtetipps) und ein umfangreicher Anhang mit Basic-Tipps (wie man tierische Produkte ersetzen kann, Baisinformationen um die Teigarten, "Must-haves" und "Nice-to-haves") runden das Buch ab. Auch farblich und vom Schriftbild her ist das Buch sehr schön geworden.


    Es gibt einieg Rezepte die für Rohköstler interessant sind und auch glutenfreie Rezepte sind dabei.
    Teilweise muss man nach den Zutaten etwas suchen. So habe ich zB immer noch keine "Kakaonibs" bekommen.
    Herzhafte Rezepte fehlen auch nicht. Pizzavarianten und Brot/Brötchen, herzhafte Muffins. Alles dabei.
    Die Rezepte, die ich getestet habe waren alle solide. Hier und da musste ich zwecks Teigkonsistenz noch etwas experimentieren.
    Besonders hervorheben möchte ich den aussergewöhnlich leckeren und "anderen" Teig der Erdnusskokostörtchen. Besonders saftig und exotisch und doch schwer durch die Erdnusscreme sind diese "Törtchen" ein echter befriedigender Sattmachen. Super!
    Werde in Zukunft bestimmt noch oft zu dem Buch greifen und noch mehr daraus probieren.


    Die Leserunde an sich fand ich mangels Autorenbeteiligung allerdings etwas enttäuschend. :(

    Eine Gruppe Jugendlicher erlebt einen verregneten Sommer im Hamburger Umland. Ihre Gedanken sind beim Baumhausbau, beim Fussball, beim Rauchen, bei der ersten Liebe... doch auf einmal geschehen unvorhergesehene Dinge, die ihre Welt ins Wanken bringen, denn: "mit dem Wasser kommt das Böse"...


    Mit diesem Buch begibt sich der Leser auf eine Reise in 80ger Jahre. Wer ungefähr 40 heutzutage ist wird sich da an vielen Stellen wiederfinden. Das fängt schon bei dem Coverbild an. Monopoly, Kassettenrekorder, Märklin... das Bild zeigt auch die Lage der Protagonisten Mark, Sasch, Dirk, Lucie und Paul: zwischen Kindheit und Erwachsenen suchen sie ihren Platz in der Gesellschaft.
    Es regnet für diese Jahreszeit aussergewöhnlich viel. Das Wasser ist allgegenwärtig. Es steigt, es überflutet, es ist DA.
    Auf einmal verschwinden Kinder. Wer steckt dahinter, wo sind die Zusammenhänge? Die Clique versucht dem Mysterium auf die Spur zu kommen.


    Das Buch ist in der Kategorie Horror/Mysterie erschienen. Für mich war es schon sehr gruselig, weil ich aber auch eine tatsächliche Angst vor Wasser habe. Kann aber auch nachvollziehen, dass es für den ein oder anderen Leser dieses Genres vielleicht nicht gruselig genug sein konnte. Das ist ja eine Sache der Gewöhnung.
    Die Grundidee, dass mit dem Wasser das Böse kommt fand ich sehr gut. Da zum eigentlichen Plot nicht alles im Detail erwähnt wird, hatte meine Psyche genug Raum, sich noch mehr Scheusslichkeiten vorzustellen. ;D Der subtile Horror war meiner Meinung nach wohldosiert. Gegen Ende wurde es dann ja auch mehr. Ob das nun als gut oder schlecht zu bewerten ist, muss jeder Leser für sich selbst entscheiden.
    Mit der Zeit hat mich in dem Buch leider der übermäßige Gebrauch an Jugendsprache sehr gestört. Da wäre weniger mehr gewesen meiner Meinung nach. Am Anfang fand ich es aber noch sehr ansprechend, um in die Cliquensituation einzutauchen.


    Insgesamt gesehen gute gruselige Basisunterhaltung.

    Ich bin auch durch. Ich denke halt dass es immer wieder alle 30 Jahre losgeht.
    Ist Euch klar, dass es jetzt auch wieder der Fall wäre? :-))
    So endet das Buch ja auch. Mit dem Tod eines Kindes.
    Ich finde es jetzt nicht so arg dass nicht jedes Detail geklärt wurde. ES benötigt eben immer diese bestimmte Konstellation um befriedigt zu werden um dann wieder 30 Jahre zu ruhen.
    Was mich ein wenig stutzig gemacht hat ist dass die Bewohner der Gegend nichts von den Ähnlichkeiten der Männer in Führungspositionen gemerkt haben. Das muss doch irgendwann jemand bemerken. Und Söhne können sie ja auch nicht darstellen um den Schein zu wahren weil die Namen ja immer anders sind.
    Mark musste sterben- das gefiel mir auch nicht. :-(
    Insgesamt hat mich gerade gegen Ende die Jugendsprache doch arg genervt. Was ich am Anfang noch originell fand war dann etwas zu dick. Kann aber auch sein, dass es mit dem laut Lesen zu tun hatte.
    Wäre etwas weniger Grusel dabei gewesen hätte ich das Buch daher als Kinder/ Jugendbuch eingeordnet.
    Die Zeitreise in.die 80ger fand ich schön.
    Die Story so lala.
    Den Grusel für mich hoch genug .
    Sprachlich leider insgesamt nicht so mein Fall.

    Bioladen gibt es hier leider nicht. Nicht wirklich. So ein pseudo gesund aber nur für reiche reiche Feinschmecker Laden (da war ich auch eben. Lag ein riesen Schweinebein mitten im Laden auf so einer Sägemaschine. Ahhhh). Und dann ein Dorfbuoladen aber da gibt es quasi nur Gemüse und Fleisch und Milchprodukte.