Beiträge von ysa

Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Weil ich schon lange ein Buch dieser Reihe lesen möchte, freut es mich, dass hier eine Leserunde stattfindet. Deshalb möchte ich auch gerne mitlesen! Es klingt wirklich toll! Ich bin schon sehr neugierig! :verlegen:

    Ein herzliches Danke an alle, die hier mitgemacht haben: es war wieder eine tolle Leserunde mit Euch! Herzlichen Dank an Natalie, die uns so nett begleitet hat - ich hoffe, wir lesen uns bald wieder!




    Alles ist lebend tot – ein intelligenter und amüsanter Krimi


    Barbara Aubert, die Protagonistin des dritten Krimis von Natalie Mesensky, erfüllt sich einen Kindheitstraum: nach dem Verkauf ihrer Firma in Wien, investiert sie in eine Gärtnerei und Blumenhandlung in der Kleinstadt Tulln.

    Ein grausamer Raubmord und der Diebstahl eines Bildes von Egon Schiele verhindern jedoch, dass Barbaras Leben ruhig und beschaulich verläuft. Außerdem findet sie in ihrer Villa Aufzeichnungen des ursprünglichen Besitzers, der von Kindheit an mit Egon Schiele befreundet war und dessen Leben mitverfolgt hat.

    Mehr soll allerdings hier zum Inhalt nicht verraten werden! Was ich unbedingt noch positiv erwähnen möchte: das Cover des Buches ist Schieles „Sonnenbaum“. Abgesehen davon, dass es wunderschön ist, passt es perfekt zum Buch!


    Dieser Krimi ist sehr klug inszeniert: einerseits versucht man die Geheimnisse um die Morde zu ergründen, andererseits bilden fiktive Tagebucheintragungen zu Egon Schiele, der Kindheit und Jugend in Tulln verbracht hat, eine interessante Erzählung für sich. Man muss kein großer Schiele-Kenner sein, um der Geschichte folgen zu können, ein wenig Internetrecherche zu seinen Bildern ist trotzdem lohnend und interessant.


    Der Erzählstil begeistert mich: flüssig, unkompliziert zu lesen und immer wieder blitzt Humor durch. Dabei schafft es die Autorin, den Spannungsbogen durchgehend hoch zu halten. Immer, wenn ich dachte, den Täter identifiziert zu haben, gab es eine überraschende Wendung und ich war wieder ratlos. Dazu kommen amüsante Dialoge, teilweise in gemäßigtem Dialekt, die die Geschichte lebendig werden lassen.

    Detailreich werden die verschiedenen, bisweilen reichlich seltsamen und verschrobenen Charaktere beschrieben, die Barbaras Wege kreuzen. Sie gehören allesamt zum Kreis der Tatverdächtigen, manchmal mehr, manchmal weniger. Hin und wieder wird auch auf Personen der vorangegangenen Bücher der Autorin Bezug genommen. Ich kenne diese Bücher leider noch nicht und so war es ein wenig verwirrend, allerdings für diesen Krimi völlig bedeutungslos.


    Die Auflösung der Kriminalfälle ist logisch und war für mich trotzdem überraschend, weil ich mich durch alle falschen Spuren, die die Autorin gelegt hat, immer wieder in die Irre leiten ließ. Und auch wenn ich wieder einmal mein detektivisches Unvermögen bewiesen habe, so habe ich mich doch wirklich gut unterhalten gefühlt! Genau so soll es doch sein, oder?


    Fazit: ein intelligenter Krimi, der vergnügliche Lesestunden garantiert! Empfehlenswert!


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    a bist Du nicht alleine ;) an der Stelle sind auch meine Testleser gescheitert. Als ich in Tulln gelebt habe, hat sich auf dem Parkplatz eines Supermarkts jemand so umgebracht. Ein dünnes Seil um den Hals gebunden, durch den Kofferraum raus gefädelt (Kombi oder 5Türer) und das Seil an einem Laternenmast befestigt. Dann aufs Gas gestiegen.

    Was für eine grausame und unglaubliche Todesart! Ich bin entsetzt, welche Ideen Menschen haben um sich ins Jenseits zu befördern!

    Na, ob ihre Kenntnisse reichen um einen Blumenladen alleine zu führen, bezweifle ich mal. Leonie musste ja ständig die Sträusse neu binden, bzw. ihr zeigen wie man es macht.

    Ich glaube auch nicht, dass ihre Kenntnisse ausreichen, einen Blumenladen zu führen, aber mit Hilfe einer gut ausgebildeten Floristin, die gerade keine Serienmörderin ist, könnte es doch klappen, meinst Du nicht? Aber Barbara hat eigentlich eh schon gesagt, dass sie verkaufen will. Und so wie ich das Ende interpretiert habe, wird Neuseeland sehr interessant!

    Danke für diese interessanten Erklärungen, Avila.


    Wie geht so ein "Verlust" weiter? Wird es der Polizei gemeldet, falls es irgendwann einmal am Schwarzmarkt verkauft werden soll? Irgendwie macht es für mich ja doch einen Unterschied, ob jemand etwas nimmt, weil er es selbst immer wieder sehen will oder ob er es verkaufen will.

    Lieber Ulf - ich muss mich leider entschuldigen! Ich hab mich wirklich total verplant mit dieser Leserunden und dann war ich noch unfreiwillig offline. Daher bin ich aus der Diskussion rausgefallen - sorry!


    Natürlich habe ich Dein Buch weiter gelesen und die Art, Geschichte so episodenhaft darzustellen, finde ich wirklich spannend. Ich finde eigentlich, dass es eine perfekte Grundlage für eine Verfilmung ist!

    Abgesehen von den großen geschichtlichen Ereignissen, die erzählt werden, waren auch die "Nebensächlichkeiten" interessant - wie zum Beispiel, dass mit der wirtschaftlichen Entwicklung auch die Nachnamen plötzlich wichtig wurden.


    Auf den nächsten Roman freue ich mich schon und sollte hier wieder eine Leserunde stattfinden, so werde ich meine Zeit viel besser planen!

    :danke:

    Der Mörder ist doch die Gärtnerin :o

    Aber doch sicher nur, weil es keine Krimiautorin oder Krankenschwester gab...:totlach:

    So grausam diese Geschichte dann eigentlich war - ich konnte mir ein kleines Lachen nicht verbeißen! Glücklicherweise bin ich keine Kriminalbeamtin.


    Die Kälte und Unverfrorenheit, mit der Leonie sich Barbara gegenüber verhält, deutet dann ja doch auf eine Psychopathologie hin. Erschreckend!
    Trotzdem: ich hab mir wirklich gewünscht, dass es eben nicht Leonie wäre.


    Als klar wurde, dass Gudrun irgendwie verwickelt ist, dachte ich schon: Ha! Sie war es! Sie hätte auch gut gepasst, weil sie ja nicht gerade eine sympathische Zeitgenossin war.

    Im nächsten Kapitel wird sie umgebracht und ich bin schon wieder täterinnenlos. Du hast es wirklich gut gemacht, Natalie!

    Wobei mir allerdings rein technisch noch nicht ganz klar ist, wie dieses Selbstköpfen funktionieren soll.

    Gudruns Stimmung, ihr Aufgeben, ihr Erwarten des Mordes, ihre letzten Gedanken - das ist großartig geschildert.


    Ines wusste tatsächlich nicht, dass Barbaras Mutter nicht mehr lebte.

    Barbara hat sich ihre Zeit genommen, bevor sie mit dieser Neuigkeit herausgerückt ist. Manchmal ist etwas so schlimm, dass nicht einmal die beste Freundin sofort davon erfahren darf!

    Ich muss zugeben, dass mir Ines - trotz ihrer Übergriffigkeit - eigentlich ganz sympathisch ist. Außerdem denke ich, dass beste Freundinnen manchmal sogar die Pflicht haben, übergriffig zu sein, sich einzumischen und ihre Meinung lautstark zu verkünden, um dann jede Entscheidung zu akzeptieren und zu unterstützen! Auf alle Fälle kann sich Barbara auf sie verlassen und zur Not verwandelt sie sich auch in die Schweizer Garde! (Diese Szene hat mir besonders gut gefallen!)


    Eddie, ein von Natalie gut in Szene gesetztes Ablenkungsmanöver, hat sich selbst ablenken lassen... :rolleyes:

    Achja, Urban haben wir ja auch noch: für ihn nehmen seine "Entleihungen" ein glimpfliches Ende, mich würde ja schon interessieren, welchen Deal Ines bzw. das Museum mit ihm abgeschlossen hat - evtl. Einladungen zu seinen Salons bis ans Lebensende :totlach: ?

    Oder vielleicht die Befreiung von diesen Salons? Auf alle Fälle ist das eine "österreichische Lösung"...

    Nur so nebenbei: wo soll ich mich melden... ich hätte doch ganz gerne mal den netten Monet, der eigentlich im Belvedere im 2. Stock hängt und vor dem ich schon Stunden verbracht habe, für ein paar Wochen oder Monate ausgeborgt... ich gebe ihn auch wieder zurück - ganz ehrlich!!!


    Es war auf alle Fälle ein toller Krimi, spannende Charaktere und die Mischung mit kunstgeschichtlichen Fakten und Fiktionen war wirklich lesenswert! Ich bin begeistert!

    Wie geht es jetzt mit Barbara weiter? Bleibt das meiner Phantasie überlassen oder ist eine Fortsetzung geplant? Barbara ermordet den Steuerberater?

    Guten Abend!


    Wie ist es jetzt eigentlich tatsächlich? Gehört Barbara die Mappe mit den Zeichnungen bzw vor allem diese eine Zeichnung oder haben die Stadler-Erben eventuell doch irgendein Anrecht darauf?


    Außerdem rätsle ich noch herum, was Katharina denn alle drei Wochen in Tschechien gemacht hat! War sie auch spielsüchtig? Oder hatte sie einen Geliebten? Oder? Und - vielleicht habe ich da ja etwas überlesen - wie ist sie eigentlich ermordet worden? Und in welcher Beziehung stand sie zu Martin Bogner? Welchen Zusammenhang gibt es da?


    Ich bin eigentlich komplett ratlos. Einzig die Tatsache, dass Barbara Unregelmäßigkeiten in ihren Büchern entdeckt, gibt eine kleine Richtung vor. Wie weit ist Leonie in diese Dinge verwickelt? Und welche Rolle spielt diese Gudrun - rote Calla - Finanzbeamtin? Übrigens war mir vorher nicht klar, dass Bogner Senior noch lebt und in der Gärtnerei arbeitet:boah:

    Und vor allem: was spielt sich da zwischen Gudrun und Prof Urban ab? Warum tobt sie so herum? Und warum scheint dieses Verhalten für sie bzw für den Professor so normal?


    Und Eddie lässt sich auch nicht mehr blicken - ich hoffe wirklich, dass er Natalies Krimi heil überleben wird.


    Übrigens: der Ausdruck "Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen" war mir vorher nicht bekannt, wird aber sofort von mir übernommen! Finde ich großartig! Danke!


    Madeline? Ihr Verhalten ist schon sehr eigenartig. Ich finde ja, dass sie als Person überhaupt nicht zu Sabine passt (Aber das denke ich mir öfters mal, wenn ich Paare miteinander erlebe!) Sie hat Morddrohungen per Mail verschickt? Abgesehen davon, dass es grausam ist, ist es auch ein Beweis für ihre mangelnde Intelligenz!


    Momentan ist alles noch immer sehr verfahren und ich habe absolut keine Ahnung, wer jetzt wirklich der Täter ist. Es könnten ja eigentlich auch mehrere Täter sein...

    8)

    :totlach: danke - eine meiner Kolleginnen hat mich letztens darauf aufmerksam gemacht, dass es eine Studie gibt, dass Krimiautoren häufiger als andere Leute ihre Mitmenschen um die Ecke bringen. Seither gehen sie mit mir sorgsamer um ;)

    und ich hab irgendwo gelesen, dass unter Serientäterinnen überdurchschnittlich viele Krankenschwestern sind... und jetzt rate mal, wie ich Gemüse und Hundefutter verdiene:unschuldig:

    Archäologie als Setting hört sich aber auch sehr interessant an. :) Gerade wenn du deine eigene Geschichte sogar ein wenig mit verarbeitet hast.

    Stimmt - jetzt bin ich auch noch neugieriger auf diesen Krimi!

    Es ist wirklich sehr interessant, diese ganzen Zusatzinformationen zu erhalten! Ich bedanke mich bei meinen Mitleserinnen für die sehr gezielten und passenden Fragen (ich wäre da natürlich mal wieder nicht drauf gekommen) und bei Dir Nathalie natürlich für die so aufschlussreichen Antworten! Das rundet dieses Leseerlebnis erst so richtig ab - aus meiner Sicht jedenfalls!

    Dem kann ich nur zustimmen: es ist ein wirklich gutes Leseerlebnis!


    du hast übrigens recht - griffig ist der Titel nicht. Aber ich glaube die Idee des Vertriebs war, dass der Titel im Schiele - Jahr (100 Jahre tot) gut ankommt. werden wir ja sehen, ob sie recht haben.

    Griffig mag der Titel ja wirklich nicht sein (und ich kannte ihn nicht mal als Zitat Schielesrotwerd) aber trotzdem war es genau der Grund, warum ich auf dieses Buch aufmerksam wurde. Ich würde sagen, der Verlag und Natalie haben alles richtig gemacht!;)

    Ich bin mir nicht sicher, ob es sich hier um eine Beziehungstat handelt oder um Glücksspiel geht. Das passt für mich mit den Einbrüchen nicht zusammen. Ich denke eher, dass die Morde etwas mit dem Museeum und den Bildern von Schiele zutun haben. Ist nur so ein Bauchgefühl.

    Das ist natürlich auch möglich. Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass die Schieles Bilder etwas damit zu tun haben - nur ich habe keine Ahnung, was das sein könnte!


    ich denke Leonie könnte es sein. In den Gesprächen mit Barbara hat sie durch ihre teilweise überzogenen Reaktionen bewiesen, dass sie sehr schnell genervt sein kann

    Mittlerweile glaube ich auch, dass irgendetwas hinter Leonies Verhalten stecken könnte. Obwohl ich mir ihre Reaktionen durchaus noch erklären kann. Aus ihrer Situation heraus kann es schon mal sein, dass sie etwas übers Ziel hinausgeht. Ich bin in Stresszeiten auch öfters mal schnell genervt - und trotzdem ist keiner meiner Arbeitskollegen eines unnatürlichen Todes gestorben... (bis jetzt zumindest). Genervt ist jeder mal, das ist kein Grund für einen Mord. Möglicherweise aber doch ein Hinweis, dass sie etwas "versteckt".

    Auf alle Fälle ist es sehr spannend - gut gemacht Nathalie!:blume:

    ysa Danke für die Bestätigung...so hatte ich das im Kopf. Also...wenn es eine Frau ist, wer käme da in Frage? Leonie?

    Da ist jetzt mein Problem: Leonie wird dadurch immer mehr zur Hauptverdächtigen. Die Tatsache der Übertötung spricht auch für sie, denn nur wenn Beziehung bzw viel Gefühl vorhanden ist, kann es sich so in Hass/Wut verändern. Denk ich mir halt.

    Aber irgendwie hoffe ich noch immer, dass sich dieser Verdacht als falsch erweist...:( aber leider fällt mir momentan kein anderer ein. Zumindest was den Mord an ihrem Mann angeht. Bei Katharina Widhalm fällt mir kein Grund ein - außer, dass Frau Widhalm auf diesem Platz unfreiwillig Zeugin von einer illegalen Tätigkeit geworden ist.

    Aber was???

    Ich habe soeben nachgelesen: es ist die Rede von einer Gruppe von Leuten und davon, dass sich eine Person aus dieser Gruppe löst und zu Katharinas Wagen kommt.

    Es kann sich also natürlich auch um eine Frau bzw um mehrere Frauen handeln.


    Was ich schon fast vermute - allerdings hauptsächlich, weil Natalie so ausweichend darauf geantwortet hat:totlach:

    Meiner Meinung ist das zu pauschal "Beziehungstat"...eher in grosser Wut ausgeführt. Und das muss ja nicht unbedingt nur als Beziehungstat geschehen.

    Ich habe mich da etwas missverständlich ausgedrückt: Für mich bedeutet diese Übertöten ja auch, dass der Täter in enormer Wut agierte, möglicherweise auch aus Angst. Aber diese extreme Wut tritt doch nur dann auf, wenn sich Täter und Opfer schon vorher kannten. Es muss sich ja nicht um eine Liebesbeziehung handeln. Aber ich bin überzeugt, dass es eine irgendeine Beziehung zwischen Täter und Opfer gab (=Täter kennt Opfer) - daher Beziehungstat. Und dass eine Kränkung so eine überbordende Rage erzeugt.

    Würde jemand wegen Spielschulden so töten? Eher nicht, oder?

    Ohne Beziehung zueinander passieren solche Morde in Raserei nur bei Psychopathen und das nehme ich hier mal nicht an. Der Mörder ist ja nicht immer die Gärtnerin:unschuldig:

    Warum sollte eine Mutter nicht zur Mörderin werden können? Vielleicht hat Leonie ihren Mann gerade wegen der Kinder ermodet? Damit sie schuldenfrei leben können, zum Beispiel. Er scheint ein echter Hallodri und ein Ekel gewesen zu sein. Vielleicht hat er sie und die Kinder schlecht behandelt

    Natürlich gehört Leonie weiterhin zum potentiellen Täterkreis. Ich wünsche mir halt nur, dass sie es nicht ist....und nachdem das ein Roman ist und nicht Realität, ist Wünschen erlaubt!;)

    Ja, die waren auch zu dritt beim Ueberfall auf Hickel. Ich schlussfolgere (!) daraus, dass wir es mit den gleichen Tätern zu tun haben.

    Soweit hab ich das noch gar nicht überlegt! Danke für diesen Tipp!

    Ines ist nun auch nicht so mein Fall. Als Freundin möchte ich sie nicht haben. Kann man Leonie als Freundin von Barbara ansehen? Eher als Geschäftsparterin.

    Ich finde beide eigentlich nicht so schlimm - manchmal gibt es einfach Reibereien und auch beste Freundinnen müssen nicht immer einer Meinung sein, unbeste Freundinnen auch nicht. Geschäftspartnerinnen schon gar nicht. Wenn es sich jetzt also herausstellt, dass Ines, Leonie und Herr Widhalm (weil ich ihn nicht als Täter sehen möchte) mörderisch unterwegs waren, werde ich meinen Freundeskreis noch mal genau überdenken...:spinnen:

    Irgendwie wird die ganze Zeit über Martin Widhalm gesprochen, aber er selbst taucht nicht auf. Alles sehr merkwürdig. Aber auch spannend! Ein sehr ungewöhnlicher Krimi!

    Stimmt! Sein Fehlen war recht auffällig - vor allem, weil er ja doch tatverdächtig ist!


    Ihre Mutter scheint erst vor kurzem gestorben zu sein und ich habe fast das Gefühl, dass Ines davon nicht wirklich etwas weiß. Sie sagt, sie übernachtet bei ihrer Mutter in ihrem alten Kinderzimmer. Das klang für mich so, als ob die Mutter noch leben würde. Dann erfahren wir, dass sie tot ist. Ist der Tod der Mutter vielleicht der Grund, warum Barbara aus Wien "geflohen" ist und nach Tulln umgezogen ist? Dass Ines von dem Tod der Mutter nichts weiß, würde auch erklären, warum ihr Barbaras Umzug so fremd erscheint.

    Ich konnte überhaupt nicht einordnen, wann ihre Mutter verstorben ist. Dass sie die Wohnung im ursprünglichen Zustand belassen hat, inklusive Küchenschürze der Mutter, ist eigentlich unheimlich traurig. Ein großer Verlust, der ein einsames Kind zurücklässt. Und Barbara ist in diesem Zusammenhang "Kind".

    Ines weiß nichts vom Tod der Mutter? Hab ich das überlesen? Na ja, ich hab mir da keine besonderen Gedanken darum gemacht. Sie hat doch nur gesagt, dass es seltsam ist, im Kinderzimmer zu übernachten. Und das ist es - mit oder ohne Mutter.


    Dass der Tod der Mutter ein "Fluchtgrund" war ist gut möglich. Vielleicht war der Tod der Mutter aber "nur" jener Punkt, wo Barbara klar wurde, dass das Leben endlich ist und dass es vielleicht besser wäre, etwas zu tun, was man wirklich tun will. In einer Kleinstadt (die auch viele Vorteile hat!) Blumensträuße binden zum Beispiel.

Anstehende Termine

  1. Freitag, 5. Oktober 2018 - Freitag, 19. Oktober 2018

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  2. Freitag, 12. Oktober 2018 - Freitag, 26. Oktober 2018

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  3. Mittwoch, 17. Oktober 2018, 21:43 - Mittwoch, 31. Oktober 2018, 22:43

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  4. Freitag, 19. Oktober 2018 - Freitag, 2. November 2018

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