Beiträge von Elfe

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    Ich muss meine Teilnahme leider komplett streichen, da ich z.Zt. nicht absehen kann , ob ich genügend Zeit zum Mitlesen und Posten haben werde.
    Hab das Buch allerdings inzwischen auch hier und werde versuchen "still" dabei sein, soweit es mir möglich ist.

    Hallo Vandam,
    ja, was soll man da noch schreiben, nachdem du da ausführlichste Arbeit geleistet hast??? :) :) :)


    Ergänzend kann ich für mich nur sagen, dass ich das Buch "verschlungen" habe. Der Autorin ist es gelungen, immer wieder neue Spannungsbögen aufzubauen, so dass ständig neuer Nervenkitzel beim Lesen aufkam und ein Weiterlesen einfach zwingend wurde.


    Den Täter konnte man ja schon recht früh erkennen, spannend war trotzdem, wie es nun weiter ging, und wie es denn gelingen würde, ihn zur Strecke zu bringen.


    Ein gelungenes Buch, das sich flüssig lesen ließ, wobei der Titel allerdings keinen Bezug zum Inhalt bietet. Eine Fortsetzung wird folgen und hoffentlich hier wieder als Leserunde angeboten. Die Autorin hat sich ebenfalls rege zu unseren Beiträgen geäußert. Danke, Ulli!!!


    Ich freu mich schon auf das nächste Buch!!!

    Hallo Ulli,


    also die Stimmung und die Ängste einer gestalkten Person, die kamen hier vollkommen rüber.
    Ich bin selbst so ein Bangbüx, wundere mich aber manchmal, wie ich es schaffe, nachts mit dem Hund durch den Wald hier zu gehen. Wenn ich mir dessen bewusst werde, sträuben sich mir die Nackenhaare und ich sehe hinter jedem Baumstamm jemand stehen. Da wächst schon eine gewisse Panik. Und dieses Gefühl hatte ich an manchen Stellen auch, wenn auch aus der sicheren Perspektive hinter dem Buch. Es es war schon echt unheimlich!!!!


    Aber eine Frage habe ich trotzdem noch: ich kann den Titel des Buches irgendwie gar nicht mit dem Inhalt verbinden, kannst du uns vielleicht verraten, wie er zustande gekommen ist???

    Hallo,
    na, da haben wir doch alle richtig getippt. Aber, obwohl wir doch (fast) wussten, dass er es war, war die Spannung nicht weg. Im Gegenteil.


    Eine Lösung für Martins erneute Ängste wegen Theissen hat sich ja auch gefunden. Der zugeschickte Finger ist wahrlich ein Grund, wieder Sorge aufkommen zu lassen.



    Hallo zusammen :winken:


    Das war ja noch ein spannendes Finale! :o Gerade solche Fluchtszenen machen mich immer total hibbelig, weil ich hinter jeder Ecke den Verfolger hervorspringen sehe und das Gefühl habe, es ist sowieso aussichtslos. Umso überraschter war ich dann, als Conny auf einmal tatsächlich unbehelligt draußen stand. Ich konnte es fast nicht glauben, dass ich mich ganz umsonst so aufgeregt habe. ;D ;)


    Und wir hatten also Recht. Es war wirklich Wolfgang und auch seine Forschungen hatten tatsächlich mit Malaria zu tun. Was für eine fürchterliche Szene, als die Mücken auf einmal auf Conny losgingen. Ein Alptraum! :o Und die arme Nadine. Sie tut mir furchtbar leid, nach allem was sie schon durchmachen musste. Und vor allem war sie so positiv gestimmt, weil sie sich vorgenommen hatte, sich ihren Ängsten zu stellen und feststellen wollte, dass sie sich den Geruch nur eingebildet hatte. Sie wollte eine vermeintlich unnötige Angst überwinden und als "Lohn" wurde alles noch schlimmer. :(


    Genau diese Gedanken hatte ich nämlich auch. Diese Fluchtszene, ich stell mir dabei immer mich selbst vor, und ich weiß, dass ich vor Angst gestorben wäre.
    Diese Panik im Nacken, ob man entdeckt wird..... nichts für schwache Nerven. Puh!!!



    Ja, das war auch mein Gedanke, als sie das Fenste einschlug, denn damit war ja auch für Wolfgang der Weg ins Haus frei. Ich weiß ja nicht, wie weit es ins Dorf gewesen ist, aber ich wäre auch sofort ins Dorf zu vielen Menschen geflüchtet. Aber in dem Moment kann man wahrscheinlich nicht so gut nachdenken und das Haus war für sie wohl der nächste Schutz (mit dem Unterbewusstsein, dass Martin dazu gehört).


    Ne, also ins Haus wäre ich nicht gegangen. Ich hätte mich an ihrer Stelle davor irgendwo im Gebüsch versteckt und hätte erst mal abgewartet, was so passiert und ob Wolfgang dort nach ihr sucht. Aber im absoluten Stress handelt man oft auch irrational.



    Ich finde, das war ein Ende wie ein Hammerschlag! Wenn Conny jetzt tatsächlich von Wolfgang schwanger geworden sein sollte! Wie furchtbar ist das denn, nachdem man so lange ein Kind vom Freund haben wollte? :o


    Oh, ja, daran hatte ich noch gar nicht gedacht........könnte ja tatsächlich passiert sein. Das nächste Buch muss also wirklich her!!!


    Ulli, ein spannendes, gut lesbares Buch, das immer wieder neue Spannungsbögen aufbaut und den Leser bis zum Schluss in Atem hält.
    Es hat mir sehr viel Spaß gemacht es zu lesen, und du siehst an der Geschwindigkeit, mit der diese Leserunde beendet ist, das wir alle furchtbar neugierig auf die Lösung waren.
    Danke! :winken:

    Conny und Martin sind gegenseitig eifersüchtrig aufeinander. Das ist allerdings ein unbedeutender Nebenschauplatz.


    Wolfgang erscheint nur häufiger unangemeldet bei Conny. An einem Abend grillen sie und er erzählt auch mal von sich selbst, seinem Werdegang und vom Tod seines Vaters, der ihm sehr nahe gegangen ist. Conny fühlt sich wohl in seiner Nähe.
    Wesentlich finde ich, dass er mit Conny zum Bauerhof hoch geht, dort die Scheune öffnet und Charly schnüffeln lässt. Der findet auch eine Stelle, wo mal was gelegen haben könnte, aber nicht mehr da ist.


    Dann wird Conny zu einer Begutachtung nach Simmerath gerufen, dort wurde ein verwirrter Mann im weißen Krankenhauskittel und mit Zugang eingeliefert. Er scheint aus einem Heim oder Krankenhaus geflohen zu sein und wird aufgrund seiner Verfassung dem Obdachlosenmilieu zugeschrieben
    Conny unterhält sich mit ihm und bekommt merkwürdige Antworten. Der Mann spricht von Außerirdischen, von Fliegen, einem Raumschiff, von Spritzen, Einstichen und von Fieber und Krämpfen. Zwei seiner Mitpatienten, die ihm wohl auch gesagt hatten, dass sie Forschungsobjekte seien, seien plötzlich verschwunden. Auf Conny macht er während des Gesprächs keinen verwirrten Eindruck, seine Beschreibungen könnten aber ihrer Meinung nach auch dem Alkoholmissbrauch zuzuschreiben sein.
    Und mir kommt da nur wieder Wolfgang in den Sinn. Der forscht doch auch - und zwar mit Medikamenten. Und natürlich erscheint er prompt nach Connys Rückkehr wieder und fragt sie regelrecht nach dem Patienten aus, wobei sie ihm deutlich eine Anspannung anmerkt.


    Nadine und ihr Vater sind seit Tagen verschwunden und die Polizei sucht nach ihnen. Wollte der Vater nicht wieder zu dem von Nadine so abgelehnten Kunden fahren? Also zu "Bo", sprich Wolfgang?


    Die Tatsache, dass Martin auf der Bildfläche erscheint, aus heiterem Himmel wieder Theissen ins Spiel bringt und Connys Ängste schürt, finde ich gar nicht so überzeugend, ist aber wohl aus dramaturgischen Gründen nötig um mal wieder den Angstfaktor ein bisschen zu bedienen. Conny weiß auch prompt dann wieder nicht, ob sie die Hofbeleuchtung nun an- oder ausgeschaltet hat. Beide versetzen sich da wohl irgendwie gegenseitig in Panik.
    Für einen Racheakt gibt es bis dahin immer noch keinen stichhaltigen Beweis.

    Guten Morgen ihr Lieben,


    nun zeigt sich, dass es bei den beiden Leichen doch gewisse Parallelen gibt. Es scheinen beides Junkies zu sein, die aber gut ernährt sind (Magengröße) und die keinen Schmutz unter den Fingernägeln haben, also eher gepflegt sind.
    Es kommt zumn ersten Streit zwischen Conny und Martin: sie ist genervt über seine detailreichen Schilderungen seiner Arbeit und ärgert sich, dass er ihre Arbeit als "pychokakig" abtut.
    Ihre Freundin und Praxismitinhaberin (Kinderarztpraxis) teilt ihr mit, dass sie (ungewollt) schwanger geworden ist und an Abrtreibung denkt. Auch das trifft Martina hart.


    Nun klärt sich auch, warum Nadine am Rursee war. Ihr Vater hatte dort einen Termin. Er hatte sie mitgenommen und sie hat dort einen Spaziergang gemacht, weil sie den Geschäftspartner ihres Vaters nicht mag. Komischer Grund: weil sein Auto stinkt! Nun ja, sie ist z.Zt. wohl anfällig gegen Gerüche, denn sie hat ja immer noch mit dem Leichenduft zu kämpfen, der ihr nicht aus der Nase will. Das Gespräch endet auch hier abrupt.
    Conny überlegt allerdings, ob der Geschäftspartner etwas mit der Erinnerung zu tun haben könnte, die Nadine quält. Hm! Es geht auf jeden Fall um "Geruch".


    Conny Ängste steigern sich immer mehr in Richtung Verfolgugnswahn. Hat sie die Praxis abschlossen? Beim Spaziergang mit dem Hund fühlt sie sich nicht wohl. Ein neues Päckchen (mit banalem Inhalt) wird sofort ungeöffnet der Polizei übergeben. Was mich wundert ist alledings, dass sie noch dem Mut hat, abends joggen zu gehen.
    Dann Versöhnung mit Martin, der Gedanke, Stephanies ungeborenes Kind zu adoptieren wird überdacht. Martin berichtet, dass bei den beiden Toten merkwürdigerweise Stallfliegenmaden gefunden wurden, die an den Fundorten allerdings nicht vorkommen. Also doch eine Verbindung. Die beiden sind anscheinend nicht an den Fundorten gestorben.
    Bei ihrer Rückkehr ins Eifelhaus stellt sich auch sofort wieder Wolfgang ein. Er bewacht wohl das Haus, denn er berichtet von einer Gruppe von Obdachlosen, die vor einier Zeit in der Gegend in verschiedenen Häusern gehaust haben. Conny wittert eine Verbindung zu den Toten.
    Wolfgang gegenüber gibt sie viel von ihren Gedanken zu den Toten, zu ihrer Arbeit und auch über ihre Ängste wegen Theissen preis. Er hingegen hält sich eher bedeckt. Er ist Apotheker und forscht in Sachen Medikamenten.
    Eine Umarmung seinerseits und ein gedachter Kuss ihrerseits lassen eine gewisse Spannung zwischen den beiden erkennen, denn Conny spürt, dass irgendetwas "anders" ist mit Martin.
    Bei einem weiteren Spaziergang gerät sie fast in Panik, weil Charly auf einem in der Nähe gelegenen Hof wieder auf die berkannte Weise anschlägt, wie bei einem Leichenfund. Ist aber wohl ein Fehlalarm. Durch den Handwerker erfährt sie, dass es der Hof von Wolfgang ist.


    Und wieder lässt Nadine Bruchstücke heraus. Sie entpuppt sich zu einer Schlüsselfigur. Teilt Conny mit, dass sie wieder mit dem Vater in die Eifel fahren soll, wo er einen neuen Kunden hat, zu dem sie nicht mit will. Bricht abrupt ab, berichtet von Gerüchen der Leherin. Wieder ein neuer HInweis auf "Geruch".
    Als sie aber auch noch rauslässt, dass der Name des Kunden "Bo" ist, ist offensichtlich, dass das nur Wolfgang sein kann, dessen Nachname ja Bollendorf ist. Er hat eine kleine Klinik und bezieht Desinfektionsmittel. Was läuft da ab? Nach eigenen Aussagen macht er ja Versuche mit Medikamenten. Das wäre nochmalerweise Laborarbeit, aber braucht man dazu kanisterweise Desinfektionsmittel? Mir schwant nun auch was.


    Puh, spannend. Ich sehe zwar noch keinen Zusammenhang zwischen den Morden und der Bedrohung Connys, aber da wird ja wohl noch was kommen.
    Bin wirklich neugierig, wie es jetzt weiter geht und wie der Showdown abläuft.



    Sorry, die obigen Beiträge habe ich nicht gesehen, weil ich unterbrechen musste und sie erst nach dem Posten entdeckt habe. Lasse meins jetzt aber so stehen.

    Hm, bei Wolfgang ist mir aufgefallen, dass er gar nicht zu der Party eingeladen war, sondern von jemand, der jemand kennt, der wieder jemand kennt, angeblich mitgebracht wurde.
    Nur, wenn er es auf Conny abgesehen hat, woher hat er dann die Information, dass sie auf genau diese Party kommt? Aber dass sie sich an ihn nicht erinnert, ist mir auch aufgefallen.


    Und zum Unbekannten aus dem Prolog: ich kann mir auch nicht so recht vorstellen, dass es Theissen war. Denn der kam ja erst mal aus dem Knast. Wie sollte er also nach Jahren der Gefangenschaft sofort an die Information kommen, dass Conny das Haus in der Eifel hat? Sogar noch bevor Conny überhaupt davon erfahren hat, dass er frei ist? Na ja, vielleicht hatte er ja auch Helfer, die ihm dabei geholfen haben.
    Da sie ihn als Gutachterin beurteilt hat, kann ich mir auch nicht unbedingt vorstellen, dass er sich nach Jahren an ihren "Vanille"-Geruch erinnert. Er müsste sie eigentlich hassen - dann nimmt man doch kein T-Shirt mit und schickt schwarze Wäsche?


    Dass Martin wiederum ein Verhältnis mit Maria hat, könnte ich mir allerdings vorstellen, auch wenn er sagt, dass er Conny liebt. Auf der Party waren sie ja doch
    näher zusammen und Conny stand abseits. Conny hat ja selbst ihre Beziehung als "sensibel" bezeichnet. Da steckt für mich schon der Gedanke drin, dass es "knistert", zumal die Kinderfrage doch Probleme aufwirft, die die Beziehung leicht belasten.
    Mir kam auch schon ganz kurz der Gedanke, ob Martin vielleicht auf perfide Art und Weise versucht Conny los zu werden, um freie Bahn für Maria zu haben. Aber für ihn wäre der Duft und das T-Shirt nicht so von Bedeutung gewesen, also fällt der schon wieder raus.


    Mensch, das Buch ist wirklich so konzipiert, dass Spekulationen in alle Richtungen möglich sind!!!! Herrlich!!!
    :) :) :)


    Noch ein kleiner Nachtrag: interessant finde ich auch, dass wir auch einen kleinen Einblick in die Arbeitsweise einer Psychologin bekommen., z.B. bei der Therapie des Jungen, der den Unfall mit seiner Mutter erlebt und verdrängt hat.

    Na, das fängt ja wieder gut an. Neue Fragezeichen tun sich auf:


    Was hat Nadine für sich behalten? Welches Geheimnis bereitet ihr solches Kopfzerbrechen?
    Und wer hat die schwarze Unterwäsche und die CD geschickt? Conny vermutet zuerst, dass es Martin war, was sie sehr verwirrt, weil er seine Wünsche so nie geäußert hat. Andererseits denkt sie an Theissen, was natürlich den Angstfaktor wieder belebt.
    Da der Unbekannte aus dem Prolog ja auch schon ein T-Shirt von ihr hat mitgehen lassen, nachdem er an ihm geschnuppert hat, könnte es gut sein, dass da eine Verbindung besteht, und anscheinend steckt da auch etwas Sexuelles hinter.


    Die Angstschraube wird bei Conny auf jeden Fall immer fester angezogen. War es ein Einbruchsversuch in die Praxis? Hat sie das Licht im Eifelhaus brennen lassen? Da mutet es zuerst beruhigend an, dass sie dem ehemaligen Leichensuchhund ein neues Zuhause geben, was Sicherheit und Schutz suggeriert, denn Martin ist sehr eingespannt durch einen Mehrfachmord und Conny ist wieder mal alleine in der Eifel. Dort trifft sie auch den ehemaligen Schulkameraden wieder, den sie Tage zuvor auf einer Party wieder getroffen hat. Sie findet ihn nett, zumal er ihr Hilfe bei der Suche nach Handwerkern angeboten hat.


    Und dann haben wir plötzlich die zweite Leiche, gefunden von Charlie, dem Leichenspürhund. Und wieder in der Nähe des Rursees. Spannend. Haben die beiden wohl den gleichen Mörder?
    Und vor allen Dingen kommt mir noch eine Frage: die erste Leiche wurde von Nadine gefunden. Sie ist/war Connys Patientin..... aber doch in Aachen......oder?
    Wie kommt sie dann an den Rursee? Das kommt mir doch sehr seltsam vor.


    Puh, ich muss dringend weiterlesen!!! :lesen:

    Eine Frage an euch: wie kommt ihr darauf, dass Conny 3 Haushalte putzen muss?


    Nach Köln fährt sie so gut wie nie, da wird sie sicherlich nicht putzen, das ist Martins Baustelle.


    Von "Putzen" hab ich auch nicht gesprochen. Sie hat eine Wohnung in Aachen, eine Praxis in Aachen und ein unfertiges Haus in der Eifel. Dazu nächtigt sie wohl auch noch des öfteren bei Martin.
    Also ist sie ständig auf der Reise zwischen all diesen Punkten. Das meinte ich damit. Das Haus in der Eifel ist dazu noch zusätzlicher Stress, keine Küche, alles so quasi im Umbau......wenn nichts fertig wird, weil der Mann (Martin) vor lauter Job nicht in die Pötte kommt, na, bei sowas fühlt man sich dann doch auch nicht ganz so "zuhause".
    Ich find diese Situation nicht besonders entspannend. Aber vielleicht bin ich auch nur aus dem Alter raus, in dem man so "agil" war. ;)

    Hallo ihr alle,


    Schon gleich der Prolog hatte eine beängstigende Stimmung. Wie Vandam schreibt, empfinde ich so etwas auch als Alptraum, wenn ich in meinem privaten und intimen Umfeld nicht mehr die gewohnte Sicherheit verspüre. Und von so einem Eindringling und seinen Gedanken zu lesen, verursacht mir einfach Gänsehaut.
    Und je mehr die Geschichte fortschreitet, desto stärker werden die Ängste. Ich würde wahnsinnig werden, wenn ich das Gefühl hätte, verfolgt und beobachtet zu werden. Furchtbar! :o


    Ja, genau den Eindruck hatte ich auch. Der Spannungsbogen wurde gleich zu Anfang gesetzt und irgendwie überkam mich ein ganz unheimliches Gefühl, gleichzeitig aber auch Spannung, und das Wissenwollen, wer das nun ist, warum er Rache nehmen will, und wie die Story weitergeht.
    Also ein super-gelungener Einstieg, der Lust auf Weiterlesen macht.


    Und die arme Constanze mit ihren 3 Lebens-/Wohnbereichen. Das ist Stress pur. Kenne ich aus eigener Erfahrung. Dann das unfertige Wochenendhaus mit all seinen Provisorien. Sowas kann man nur durchstehen, wenn man jung, tatkräftig und verliebt ist. (Sag ich mal jetzt so!!! ;D )


    Die Paarung Psychologin und Martin als Gerichtsmediziner lässt interessante Gespräche erwarten, zumal der Leichenfund durch Nadine, die gleichzeitig Connys Patientin war, gleich Querverbindungen schafft. Allerdings fand ich auch die Maden-Beschreibungen mehr als unappetitlich. Aber ich finde es bewundernswert, wie sehr sich Conny auf seine beruflichen Fragen einlässt.


    Die Entlassung Theissens, der eine mögliche Bedrohung für Conny sein könnte, ließ mich erst vermuten, dass er der Mann aus dem Prolog ist. Und die Tatsache, dass Bromke, der Staatsanwalt und auch Martin befürchten, er wolle sich an Conny rächen, öffnet ein weiteres Spannungstürchen. Denn seit sie das weiß, reagiert sie oft ängstlich. Türen und Fenster werden überprüft, sogar ein Fehlanruf bekommt eine besondere Bedeutung unddas klemmende Schloss in der Praxis muss überprüft werden.


    Dass die Beziehung der beiden nicht ganz unbelastet ist, er arbeitet sehr viel und ist in mancher Hinsicht verschlossen. Ein Kinderwunsch ging bisher nicht in Erfüllung. Dazu hat Conny hat den Verdacht, dass er Zuneigung zu Maria, seiner Assistentin verspürt. Also ist auch noch ein Schuss Eifersucht im Spiel.


    Also, ich bin begeistert vom Start und lese gleich weiter!!!



    Aber etwas muss Ulrike mir noch erklären ;D ;D ;D :


    Seite 11 oben:................ Mit vierundvierzig Jahren war Martin acht Jahre älter als ich..............


    Seite 19: ............immerhin war ich zehn Jahre jünger als Martin.................. ;D ;D ;D

    Huhu, ihr Tapferen,


    dann melde ich ich auch nochmal kurz, obwohl ich zwischendurch ausgestiegen bin. (Wen wundert's!!!) Aber Weiterlesen wäre für mich so quasi Folter gewesen. Tut mir jetzt leid für den Autor, aber ist halt so. :-\


    Deshalb erst mal Glückwunsch, dass ihr durchgehalten habt. Es beruhigt mich ungemein, dass wir alle den gleichen Eindruck haben/hatten.


    Ein kleines Mini-Rezensiönchen hab ich mir dann aber doch noch im Anschluss an dubhs Beitrag abgerungen. Man kann/muss ja nicht jedes Buch/jeden Schreibstil für gut befinden. Die Geschmäcker sind halt verschieden.
    Aber hier hat es nun für uns alle gar nicht gepasst.


    Trotzdem wünsche ich euch noch einen schönen Rest-Ostermontag.

    Hallo Dubh,


    danke für deine klaren Worte. Ich kann mich deiner Meinung nur anschließen.
    Allerdings hatte ich nicht so viel Geduld, wie die anderen Mitleserinnen. Ich habe 3 Leseabschnitte gelesen, habe mich aber vor einem mühevollen Posting zu diesem letzten Abschnitt, von der Leserunde abgemeldet.


    Ich habe keinen roten Faden gefunden und ich fand ebenfalls, dass das der Inhalt sehr verwirrend aufgebaut ist. Ein inhaltlich zusammenhangvolles und logisches Lesen war für mich nicht möglich. Da ich zum Vergnügen lese und keine Doktorarbeit über ein Buch verfasssen muss, also nicht akribisch und mühsam versuchen muss, Zusammenhänge zu erfassen, ist dieses Buch auch für mich nicht geeignet gewesen. Die Lust auf Weiterlesen stellte sich nun überhaupt nicht ein und ich fand das Lesen antrengend bis unbefriedigend.


    Die erwähnte Rezension in den von dir genannten Zeitschrift kann ich deshalb ebenfalls nicht nachvollziehen. Aufgrund meiner Ausbildung halte ich mich allerdings nicht für "bescheuert" ( und du, dubh, bist es mit Sicherheit auch nicht ;) ), es liegt eindeutig am Buch. Wenn ich bei Vernissagen manchmal Kunsthistoriker das Werk eines Künstlers interpretieren höre, dann wundere ich mich auch, mit welch sprachlicher Eloquenz da Höhenflüge betrieben werden, um das Werk zu loben.
    Wenn man nicht zur Gattung Autor, Journalist gehört, scheint es wohl ähnlich zu sein. Nur unter diesem Aspekt könnte ich die so positive Rezension verstehen. Vielleicht hätten wir das Buch besser verstanden, wenn wir in diesem Metier , also in literaturkritischer Hinsicht, mehr verankert wären.
    Aber wir sind eben keine Reich-Ranickis, sondern normale Leser.


    Und dass sich der Autor auch sehr rar gemacht hat, fand ich einfach schade.