Beiträge von schlumeline

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    Ich bin mir zwar im Klaren darüber, dass nicht alle seine Aufträge "für einen guten Zweck" wie bei Huth sind - aber sein Charakter gefällt mir bis jetzt sehr. Es ist ja ein Buch, eine Geschichte und da darf man doch auch mal die emotionale Ambivalenz unmoralisch ausleben, oder? :unschuldig:
    Vor allem mit seiner Vorgeschichte ist seine Einstellung doch nachvollziehbar. Nicht jedes Gerichtsurteil entsprich meinem persönlichen Gefühl von Gerechtigkeit.
    Ich denke, dass spricht einfach den Mini-Robin-Hood in mir an.


    Ich verstehe dich. Ich finde Manolis ja eben auch sympathisch. Dennoch steht doch in einem solchen Fall immer die Frage im Raum wo ist die Grenze und wer setzt sie. Eigentlich ist sie durch unsere Gesetze gesetzt und die Gerichtsbarkeit soll diese umsetzen. Das aber ist eben auch oft nicht so einfach wie es scheint und jeder hat eben auch eine etwas andere Sichtweise der Dinge.
    Mini-Robin-Hood ist übrigens ein toller Ausdruck. Da bin ich ganz bei dir. ;)

    Nun erfahren wir mehr Details über die grausamen Machenschaften der Deutschen sowohl in Griechenland als auch in den Hungerhäusern und Pflegeeinrichtungen. Auch, wenn wir ja alle wissen, was sich damals abgespielt hat, so ist es doch immer noch etwas anderes, wenn man damit so detailliert wie hier konfrontiert wird.


    Leider schweifen meine Gedanken dann oft ab und ich denke, dass das gerade in unserer momentanen gesellschaftlichen und politischen Lage so wichtig ist. Möglichst viele Menschen müssen sich das noch einmal vor Augen führen um dann wachen Verstandes durch unsere Zeit zu gehen und sich genau zu überlegen was sie tun.


    Die kurze Konversation über Nachrichten zwischen Vera und Tom lässt mich eigentlich nicht hoffen, dass aus den beiden noch etwas werden könnte. Dafür scheinen sie beide zu enttäuscht zu sein. Vera wünsche ich aber, dass sie durch ihre jetzigen Nachforschungen auch einen beruflichen Vorteil haben wird. Jedenfalls kann man von ihr nicht behaupten, dass sie keinen Biss hat und nicht weiß was sie will. Das weiß sie sehr wohl. Vielleicht waren die Trennung und die Absage des anderen Verlegers durchaus Anstöße um sie aus ihrem gemachten Nest zu locken.

    Lt. Klappentext sind wir in 1944. Da war es schon extrem gefährlich etwas "falsches" zu sagen.
    Es verschwinden ja auch in der Klinik Schwestern....
    Aus Angst machten leider aber einige wohl mit. Man gefährdete ja ggf. die eigene Familie!
    Wer kann sich selbst 100% freisprechen. Ich nicht.


    Eben. Die Ärmste. Und dann auch noch ihr Verhältnis zu Landmann...
    Ich kann auch überhaupt nicht beurteilen wie ich mich in dieser Situation verhalten hätte und ich glaube das kann niemand von uns. Von außen ein Urteil zu fällen ohne die Situation zu kennen ist ja immer leicht.


    Okay. Das finde ich jetzt doch sehr überraschend. Wie kann man als Leser einen Autor so eng mit dem Protagonisten in verbindung bringen? Ich liebe natürlich auch die Dühnfort Krimis, aber ich habe auch mit Begeisterung Mörderkind gelesen und würde auch nie erwarten, dass du immer nur Krimis rund um Dühnfort schreibst. Aber scheinbar bin ich da wohl eine Ausnahme.


    Meine Namensvetterin Katja ist eine blöde Ziege ::)


    8) :D


    Der Tod von Chris hat mich überrascht. Was da kurz vorher abgelaufen ist (da, wo Manolis ihn verloren hat), das habe ich nicht richtig mitgekriegt, bzw. verstanden.
    Es wird sich klären.... ;-)


    Das hat auch mich überrascht. Im Endeffekt wissen wir doch nur, dass Chris vorher vermutlich gesagt hat wie er an Geld zu kommen gedenkt.


    Die Schwestern Annemie und Uschi sind extrem nervig. Sie sind beide zwar sehr verschieden, allerdings auch gleichermaßen kühl und distanziert. Mich wundert nicht, dass Vera zur Tante Kathrin ein so enges Verhältnis hat!


    Das stimmt. Aber ich verurteile Menschen nicht gerne so schnell. Sie haben vermutlich auch alle keine so tolle Kindheit gehabt und das äußert sich nun bei Ihnen auf sehr unterschiedliche Weise. Ich in jedem Fall finde Uschi noch anstrengender als Anemie. Umso schöner finde ich es aber, dass Vera sich anders verhält. Sie ist doch ein toller Mensch und kennt die Schwächen ihrer Mutter und Tanten. Und für sie ist doch am allerschwersten. Denn sie muss mit allen diesen Menschen leben und regelmäßig umgehen.

    Manolis verliert Chris. Das ist ihm wohl vorher nicht nicht passiert und es zeigt, dass er es hier mit ganz gewieften Tätern zu tun hat. Manolis wird diesen Pokerhaien ja wohl vorher etwas gesagt haben wie er gedenkt an Geld zu kommen und so werde diese wohl nun nach den Unterlagen suchen. Ich bin gespannt was uns nun erwartet. Allerdings war ich ganz schön überrascht als es plötzlich hieß, dass Chris tatsächlich tot ist.


    In diesem Abschnitt tut mir besonders Vera irgendwie Leid. So einen Freund wie diesen Tom hat sie sicher nicht verdient. Seine jetzige Reaktion zeigt auch ganz deutlich, dass es ihm mit Vera gar nicht so ernst war wie er getan hat. Wie kann er sie vor die Türe setzen und sich kurz darauf schon einer anderen an den Hals werfen. Wobei ich auch dieser Katja zutraue, dass sie das gegenüber Vera nur behauptet hat. Freunde sind sie und ihr Mann jedenfalls nicht. Das hat Vera schon im Vorfeld erkannt.


    Hoffentlich geht es Kathrin bald besser. Das wünsche ich ihr wirklich. Sie musste wohl auch so einiges erleiden und hat darüber wohl nie mit jemandem gesprochen. Ganz ehrlich macht sie mir als junges Mädchen einen wirklich netten Eindruck. Wie sie mit den behinderten Kindern umgeht ist doch toll. Daher kann ich mir kaum vorstellen, dass sie etwas, was wohl gekommen sein muss (Versuche und Tötung von behinderten Menschen) gut geheißen hat. Aber sie wird sich vielleicht auch nicht getraut haben offen dagegen zu protestieren. Das war ja auch nicht ungefährlich...

    Liebe Inge,


    erst einmal herzlich willkommen und danke, dass du unsere Runde hier begleitest. Dann habe ich doch gleich einmal eine Frage zum Pseudonym: Warum gibt es das hier überhaupt? Wollte der Verlag das so? Ich habe ja oft gehört, dass Autoren unter einem Pseudonym schreiben, weil sie in verschiedenen Genres unterwegs sind. Aber das trifft doch jetzt hier nicht so ganz zu, oder?


    LG Iris (schlumeline)


    Was mich etwas verwirrt:
    Nur mit einem Sparbuch in der Hand zahlt keine Bank in Deutschland Geld aus.
    Sondern nur an den im Sparbuch eingetragenen Besitzer oder zusammen mit einer Vollmacht.
    Will er die fälschen?


    Ich habe mich auch darüber gewundert, dass er das Sparbuch einfach einsteckt. Mal sehen was er vorhat. Auf jeden Fall wird er wohl keinerlei Vollmachten besitzen, denn es wurde ja schon nagedeutet, dass die Tante ihn gut genug kannte. Und wenn er schon keine Patientenvollmacht hat wird er wohl kaum andere Vollmachten besitzen. Und wenn bei der Bank nichts hinterlegt ist, werden die auch nichts anerkennen.

    Manolis. Er kommt bei mir sehr sympathisch an. Und das, obwohl schnell klar ist, dass er nicht ganz der nette Mensch ist, der er zu sein scheint. Er überwacht, er tötet sogar. Und auch, wenn das für "einen guten Zweck" sein soll, so steht er doch auf der Seite der Bösen. Irgendwie kann ich meine Gefühle für diesen Charakter da nicht so ganz gut heißen. Mal abwarten wie es hier weitergeht. Jedenfalls ist schon klar, dass sein neuer Auftrag ihn in Verbindung mit Christian (Chris) und Vera bringt. Er soll Christian überwachen. Ich glaube ja nicht, dass deren Tante einfach so umgefallen ist, aber es ist wohl auch klar, dass sie etwas verbirgt. Der Erzählstrang in der Vergangenheit, also die Erinnerungen der Tante Kathrin sind wirklich interessant. Hierüber möchte ich gerne mehr lesen.

    :winken: Vielen Dank, dass ich hier mitlesen durfte. Nach den Feiertagen nun zunächst einmal meine Rezension:


    Kommissar Henry Frei betritt die Ermittlungsbühne. Er ist Familienvater, glücklich verheiratet und hat Kinder. Seine Macke sind sein sehr geradliniges Verhalten, seine Genauigkeit, seine Ordentlichkeit. Doch er ist sympathisch und kennt seine Schwächen.


    Während der laufenden Ermittlungen in einem Fall, an dessen Aufklärung Frei und seine Kollegin Louisa Albers arbeiten, machen die Beiden auch die Bekanntschaft von Suse. Suse ist alleinerziehend und derzeit total überfordert. Die neuen Lebensumstände ohne Mann, ihre neue Wohngegend, die pubertierende Tochter, die jüngeren Kinder, der Job und der Haushalt, das alles wächst Suse über den Kopf. Und dann verschwinden auch noch Tochter Jacqueline und der Hund der Familie spurlos.


    Martin Krist ist bekannt für seine mehreren Handlungsstränge, die sich im Laufe der Geschichte miteinander verflechten und den Zusammenhängen zwischen neuen und alten Geschichten. So tauchen auch in „Böses Kind“ wieder alte Bekannte auf. Das geschieht unauffällig für neue Leser aber für alte Leser mit dem gewünschten Aha-Effekt. Und die Handlungsstränge finden zueinander.


    Der Leser wird hier durch eine Geschichte geführt, die gleichbleibende Spannung verspricht und deren Wendungen kaum vorhersehbar sind. Dabei spielt auch der Faktor Zeit eine Rolle. Mehr aber kann dazu nicht verraten werden.


    Der Untertitel des Buches „Alanna“ deutet darauf hin, dass es weitergehen wird mit Kommissar Frei und seinen Ermittlungen und so wird es auch sein. Der Autor plant eine Fortsetzung der Reihe, deren erster Band hier im Selbstverlag erschienen ist und in dem Alanna bereits etwas Raum geschenkt wird, wenngleich sie hier nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt.


    Martin Krist ist mit „Böses Kind“ ein gelungener Auftakt für einen besonderen Ermittler gelungen. Die Aufklärung des Falles mit dennoch offenem Ende verspricht die erhoffte Fortsetzung. Die Vergangenheit wirkt in der Gegenwart fort und lässt Kommissaar Frei und andere Personen noch nicht aus ihren Fängen.


    Copyright © 2017 by Iris Gasper


    Ich werde die Rezension noch auf anderen Seiten posten und die links hier nachreichen.


    Was liest du:
    http://wasliestdu.de/rezension/boeses-kind-2


    amazon:
    https://www.amazon.de/gp/custo…l?ie=UTF8&ASIN=3745035291


    lovelybooks:
    https://www.lovelybooks.de/aut…6-w/rezension/1518047863/


    Großes Bücherforum:
    https://literaturschock.de/lit….msg992882.html#msg992882


    Literaturschockhauptseite:
    https://literaturschock.de/lit…scussions/review?id=13100


    Buchrezicenter:
    http://buchrezicenter.filmbesp…genres/krimi/boeses-kind/


    Ulrike hatte den ganzen Zeit den richtigen Riecher, dass es sich bei der Entführten um Suse handelt. Gerade nach dem letzten Abschnitt war ich davon überzeugt, dass das nicht der Fall ist :-[


    So war es auch bei mir. Chapeau an den Autor.
    Ich werde mir diese Abschnitte mit dem Wissen von heute vielleicht noch einmal durchlesen müssen...



    So ist der Thriller nun zu Ende - oder nicht? Werden die losen Fäden im Folgeband aufgegriffen? Geht es dann mit dem Fall der Predigerfrau weiter?
    Oder ist es auch typisch für Martin Krist, dass seine Thriller abrupt da aufhören, wo ich mir wichtige Antworten erwartet habe, um die Geschichte abschließen zu können?
    Wobei ich nichts gegen ein offenes Ende habe, - aber das hier ist zu offen!
    Ja, ich hab's gerne rund - ob nun der Ausgang ein guter ist oder ein fataler. Ich erwarte einfach, dass meine Fragen zufriedenstellend, das heißt plausibel, beantwortet werden.


    Ich finde der Fall ist genügend aufgeklärt. Zumindest ist der Mörder von Ludger gefunden und Jacqueline wieder zu Hause. Im Fall Weinstein geht es wohl weiter.
    Und wer den Autor kennt, der weiß, dass seine Bücher irgendwie immer miteinander verknüpft sind. Auch das Rätsel um Alanna geht wohl weiter...


    Vielleicht hat sie eine Reisetasche oder einen anderen Rucksack gehabt. Der Rucksack, um den es hier geht, scheint mir eher ein kleineres Exemplar zu sein, nicht unbedingt für größere Reisen geeignet. Das ist aber alles nur Spekulation! Aber so könnte der Rucksack zu der Leiche gelangt sen.


    Ja glaubt ihr denn Jugendliche machen sich um großes Gepäck Gedanken, wenn sie einfach nur abhauen wollen. Wohl kaum!


    Diana Schneider, die Freundin von Suses Ex, hat seine Leiche gefunden. Die Frau tut mir leid, das muss ein Riesenschock für sie gewesen sein.


    Das denke ich auch. Sie war mir irgendwie nicht sonderlich sympathisch aber das hatte sie sicher nicht verdient. Das hat keiner verdient!


    Und dann tut mir natürlich auch Suse leid, denn sie musste doch einiges erleiden. Allerdings hatte ich das Gefühl dass die Frau schon länger von diesem Kerl gefangen gehalten worden war. Aber so wie es sich am Schluss liest, kann es eigentlich nicht so lange gewesen sein. Oder wie lange war es her, dass Susanne Pirnatt weggelaufen war? Ich finde das ein bisschen unklar….


    Genau. Das habe ich auch gedacht. Aber vermutlich spielen die Gefühle auch verrückt, wenn man in einer solchen Situation ist. Und schließlich stand sie durch das Verschwinden ihrer Tochter auch schon vorher unter Anspannung.

    Also doch Suse. Das hätte ich wirklich nicht vermutet. Aber zeitlich kann sie doch dann gar nicht so sehr lange in den Fängen ihres Entführers gewesen sein. Hat sie das nur so empfunden?
    Jedenfalls war das wieder klasse gemacht von Martin/Marcel. Da hat er mich ganz schön an der Nase herumgeührt. Aber natürlich ist es gut, dass Jacqueline wohlbehalten wieder aufgetaucht ist.


    Und der Fall Weinstein ist nicht zu Ende. Na, das hätte mich auch gewundert.


    Ich habe gesehen, dass es schon im nächten Jahr weitergeht. Na hoffentlich führt uns der zweite Fall dann auch ein wenig in Richtung Alanna. Der Untertitel muss doch eine Bedeutung oder sagen wir einmal eine größere Bedeutung bekommen.


    Ich tippe auch eher auf Jacqeline. Ach, du meinst, dass Suse in dem Verlies sitzt? Dann würden die Ereignisse zwischen den Intermezzi in der Vergangenheit spielen.
    Aber ich bin da doch eher deiner Meinung, dass Jacqueline gefangen gehalten wird.


    Ja, also Suse kann es auch meiner Meinung nach irgendwie nicht sein. Es dürfte wohl Jaqueline sein. Hoffentlich kommt sie heil aus der Sache heraus...