Beiträge von schlumeline

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    Es wird irgendwie immer verwirrender.
    In jedem Fall bin ich sicher, dass sich jemand zwischendurch Zugang zu Suses Wohnung verschafft. Wie sonst können dort immer plötzlich Dinge auftauchen, die vorher nicht da waren? Nur, dass davon niemad etwas mitbekommt halte ich für absolut unwahrscheinlich.
    Die Theorie mit dem Stalker ist auch ein wenig abstrus. Soll der so verrückt sein, dass er alle diese Taten nur für Suse begeht? Das wäre ja total durchgeknallt.
    Und irgendwie kann ich mir auch keinen reim auf die Ausage machen, dass Sue Ludger damals hereingeritten haben soll.


    Man ist das verworren.


    Das Zuhause von Zackie fand ich noch deprimierender als Jaquies Zuhause :( Sein Vater meint zwar, dass es früher oder später so hat kommen müssen, aber womöglich starb sein Sohn nicht wegen irgendwelcher krummen Geschäfte, sondern war womöglich nur zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort.


    Diese Gegend ist wohl wirklich schlimm. Da hat Suse ja vollkommen recht. Umso schlimmer, wenn man dann miterleben muss mit welchen Freunden sich die Kinder dann umgeben.



    Hm, hat Suse das Foto und den Schlüsselanhänger auf dem Bett ihrer Tochter tatsächlich übersehen oder hat sich irgendwer Zutritt zu ihrer Wohnung verschafft?


    Also Suse ist zwar durch den Wind, aber irgendwie habe ich das dumme Gefühl, dass die Sachen vorher noch nicht da waren. Und der Mann, der sie beobachtet ist auch vermutlich nicht der, für den Suse ihn hält. Sie wird beobachtet. Vielleicht war man auch in ihrer Wohnung. Nicht, dass da noch mehr passiert...



    Na prima, Sackowitz kann sich natürlich nicht von Suse fernhalten und sie zieht nun auf eigene Faust los.


    Dieser Reporter ist einfach eine Plage.



    Und dann lernen wir Oskar Marek kennen: es wurde ja mal kurz erwähnt, dass er Freis Freund sei und er ein gemeinsames Treffen abgesagt hatte; dem allen hatte ich aber bisher keine große Bedeutung eingeräumt. Dabei hält diese Figur einige Überraschungen bereit: sein Verhältnis zu Frei nicht mehr sehr freundschaftlich, seit Mareks Tochter Alanna vor 14 Jahren spurlos verschwunden ist. Alanna - wie der Titel des Buches! Nun bin ich natürlich gespannt, welche Rolle Alanna bei dieser Krimireihe noch spielen wird. Warum treffen sich Frei und Marek überhaupt privat, wenn ihr Verhältnis nicht mehr so gut wie früher ist?
    Oskar Marek war früher Polizeibeamter und scheint nur seine Finger in dubiosen Geschäften stecken zu haben. Und verfügt damit auch über Kontakte, über die die Polizei normalerweise nicht verfügt. Frei ist ja überzeugt davon, dass Marek ihnen helfen wird.


    Wer weiß was Marek alles durchlebt hat. Vielleicht wird oder wurde er erpresst. Und es könnte ja sein, dass er sein ganzes Leben darauf ausgerichtet hat etwas über seine Tochter zu erfahren und das geht wohl nur, wenn man selbst in die Szene eintaucht. Es wäre ja erstaunlich, wenn sich hier jetzt noch eine Verbindung zu seiner verschwundenen Tochter ergeben würde.

    Nachdem die Ermittler nun bei Suse aufgetaucht sind ist sie völlig durch den Wind. Das kann ich absolut verstehen. Hoffentlich nur bekommt sie es irgendwie hin halbwegs weiter für die Kinder da zu sein. Jetzt wissen wir auch, dass auch Suse in schlimmen Verhältnissen aufgewachsen ist. Der Vater ist Säufer. Zumindest leicht handgreiflich scheint er gegenüber den Kindern geworden zu sein. Zumindest ist hier von Ohrfeigen die Rede, weiter ins Detail wird ja nicht gegangen. Schlimm! Kein Wunder, dass Suse mit ihrem Vater nichts zu tun haben will. Und jetzt wissen wir auch, warum die Mutter ihr finanziell nicht helfen kann.


    Herr Piernatt wird mir zusehends suspekter. Irgendwie glaube ich seiner Lebensgefährtin kein Wort und ich könnte mir wirklich gut vorstellen, dass er hier derjenige ist dem die Entführer?/Täter? eins auswischen wollen.
    Was meint der Entführer denn als er zu der Frau im Keller sagt: "Das konnten wir ihm nicht durchgehen lassen."


    Meine derzeitige Theorie ist die, dass das Mädchen von zu Hause abgehauen ist, um mit ihrem Freund zusammen zu sein, in dem ich jetzt den Ermordeten vermute. Dann ist etwas schiefgegangen und die beiden sind dem Mörder in die Arme gelaufen. Aber was ist sein Motiv? Hass auf die Piernatts und alle, die ihnen lieb sind?


    So oder so ähnlich wird es wohl sein. Das Motiv ist noch unklar, aber das Jacqui weg wollte wohl ziemlich sicher.



    Klar ist für mich nun ( falls es nicht noch eine faustdicke Überraschung gibt ), dass der Weinstein-Fall nichts mit der Haupthandlung zu tun hat und gelöst ist. Oder nicht?


    Echt? Woran machst du das fest? Ich bin davon irgendwie noch nicht überzeugt. Auch wenn ich keine Zusammenhänge erkennen kann. Aber ich glaube nicht, dass dieser Erzählstrang einfach nur so hier in der Geschichte platziert wurde.


    Und wer die Frau im Verlies ist? Klar sie denkt an ihren Vater in einer Weise, die wir nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht mit Jacquis Vater in Verbindung bringen. Aber wissen wir wirklich alles? Theoretisch könne es aber auch sein, dass es Suse ist und diese Handlung in der Zukunft liebt. Dann hoffe ich aber nicht, dass das Blut und die Masse, die sie im Verlies findet von Jacqui sind :o

    Eine Leiche. Zum Glück ist es nicht Jacqui, aber die Leiche dürfte in Verbindung zu ihr stehen. Ich denke wie ihr anderen hier auch, dass es sich wohl um den Freund des Mädchens handeln wird. Dann ist die Gefangene vermutlich doch Jacqui. Was mag sie jetzt erwarten? Und warum wird sie überhaupt festgehalten? Nun wird wohl Suse bald Besuch erhalten von der Polizei. Wie wird sie reagieren? Wirft sie das alles noch mehr aus der Bahn?


    Wenn sie nur zufällig ein Opfer geworden wäre, wäre das natürlich extrem schlecht, denn dann würde es überhaupt keine verfolgbare Spur geben. Das möchte ich jetzt lieber nicht hoffen.
    Und dann das fiese Ende: ihr Entführer scheint nun den Kerker zu betreten :o


    Aber es gibt irgendwie ja überhaupt keinen Anhaltspunkt dafür, dass sie (falls es also Jacqui ist) gezielt ausgewählt wurde. Was bitte schön sollte dafür der Grund sein? Aber ich gebe dir recht: Für Jacqui wäre dann kaum mehr Hoffnung da.


    Ich bin gespannt was wir nun erleben...

    Benedikt ist Autist - kann man in einem solchen Falle von Vererbung der Ordnungsliebe sprechen? Ist es nicht vielmehr so, dass Vater Henry ebenso autistische Züge, wenn auch nur leichte und vielleicht nur in Punkto zwanghafter Ordnungsdrang, aufweist?


    Autismus, speziell Asperger, soll sich ja möglicherweise auch vererben. Und irgendwie ist Vater Frei auch tatsächlich merkwürdig. Vielleicht ist bei ihm alles nicht so ausgeprägt. Sein Umgang mit den Kollegen ist ja auch nicht alltäglich. Aber er kann mit ihnen umgehen. Dem Sohn fehlt da wohl mehr Sozialkompetenz.


    Derzeit kann noch alles möglich sein. Doch glaubst du wirklich, dass da unten im Keller ein Mädchen gefangengehalten wird? Für mich ist das eine erwachsene Frau, rein vom Gefühl her. Von einem Mädchen würde ich in einer solchen Situation Schreien und Toben erwarten....


    Ich finde es schwierig das zu beurteilen. Im ersten Moment habe ich hier auch eine Frau als die Gefangene im Raum gesehen. Aber es deutet natürlich viel darauf hin, dass es Jacqui sein könnte.


    Franz Weinstein ist der Mörder seiner Frau? Das schien etwas zu einfach zu sein, auch Frei scheint von dessen Schuld nicht hundertprozentig überzeugt. Dass seine Haare im Abflussrohr im Hotelzimmer seiner Frau entdeckt worden, heißt ja nur, dass er womöglich dort war, aber noch lange keinen Mord begangen hat. Warum widerruft auch sein Schwager Bruno Chinski plötzlich seine Aussage? Ist er der Mörder oder wird vom wahren Täter unter Druck gesetzt?


    Ich glaube nicht, dass er der Mörder seiner Frau ist. Da steckt mehr dahinter. Aber ob ihm jemand den Mord in die Schuhe schieben will? Vielleicht geht es hier um viel mehr.



    Und was hat die Buchstabenfolge "xs I" am Ende von Isabell zu bedeuten? Oder versuche ich da gerade mehr reinzudeuten? Zumindest scheint es mir gerade so.


    Auf diese Buchstabenfolge kann ich mir auch keinen Reim machen. Aber ob das wichtig ist? Die Familie macht auf mich jedenfalls einen harmonischen Eindruck.
    Ich fürchte aber, dass Frei vielleicht sein Versprechen hinsichtlich des Termins nicht einhalten können wird. Auf der Arbeit geht es ja derzeit hoch her.



    Die Polizisten, die Suses Vermisstenanzeige aufnehmen, scheinen auch nicht gerade Optimismus auszustrahlen, sie haben sich sicher schon ihr Bild von Suse und ihrer Situation gemacht, aber die Art der beiden gefällt mir trotzdem nicht, auch wenn Jacqueline nicht das erste Mal verschwunden ist.


    Ja. Die Polizisten waren merkwürdig. Allerdings sind sie vielleicht auch überlastet. Gerade in so einem Viertel kommt wahrscheinlich alles mögliche vor und vielleicht ist man dann schnell einmal geneigt etwas als nicht so Wichtig anzusehen. Auch wenn das natürlich nicht richtig ist.
    Übrigens habe ich ja gehofft, dass Suse auch den verschwundenen Hund erwähnt. Vielleicht hätten die Polizisten von dem Fund des toten Hundes gewusst und wenn es der von Suse ist Rückschlüsse gezogen. Aber leider ist es dazu nicht gekommen.



    Ja, da liegt noch einiges im Dunkeln, was Suses Leben und Umfeld betrifft.


    In diesem Zusammenhang rätsele ich auch über Suses seltsame Gedanken und Äußerungen betreffend ihren Vater. Was ist mit diesem Mann? Aus welchen verhältnissen stammt Suse? Können die Eltern ihr finanziell nicht unter die Arme greifen oder will der Vater das nicht?


    Aber warum wurde sie entführt?


    Das ist eine gute Frage. Jedenfalls wird das hier wohl keine Erpressung werden...



    Was mir an Martins Büchern neben der Spannung immer gut gefällt, ist ja das Aufeinandertreffen von scheinbar unabhängigen Handlungssträngen, so wie Suse Frei vor das Auto läuft.


    Ja, das ist einfach toll. Hier treffen die Handlungsstränge schon einmal kurz aufeinander, aber nocht verbinden sie sich nicht.



    Ich vermute eher, dass sich Suse zu Beginn auch schon vertan hat, sie war ja die ganze Zeit felsenfest davon überzeugt, dass sie ihre Tochter sieht.


    Ich gehe auch davon aus, dass sie nicht ihre Tochter gesehen hat, sondern von Anfang an diese andere Person.



    Das könnte sein, irgendwie habe ich Miro und den Mann, mit dem die Tochter um die Häuser zieht, bisher für nicht ein- und diesselbe Person gehalten. Frag mich aber nicht warum.


    Ich glaube das auch nicht. Irgendwie ist Miro jetzt für mich eher älter und der Typ, mit dem die Tochter umherzieht schon etwas jünger. Aber das ist nur so ein Bauchgefühl.

    :winken: Hallo zusammen...
    Hier zunächst meine ersten Eindrücke ohne dass ich eure Kommentare gelesen habe. Rest folgt...:


    Suse hat es scheinbar nicht leicht als alleinerziehende Mutter. Die pubertierende Tochter ist gerade in einer schwierigen Phase und dann noch das Baby und der jüngere Sohn. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Mutter auch nicht gerade viel Verständnis für ihre Tochter aufbringt. Ja, klar. Der Haushalt wirkt chaotisch, aber wenn die junge Mutter arbeiten muss und sich um die Kinder kümmern, dann kann ich verstehen, dass ihre Energie irgendwann aufgesaugt ist.


    Man darf vielleicht an dieser Stelle schon vermuten, dass das Mädchen aus dem Prolog SuSE Tochter ist und der gefundene Hund in der Stadtteilbibliothek Suses Hund. Das ist schlimm, denn es verheißt nicht Gutes.
    Wie das aber möglicherweise mit den derzeitigen Ermittlungen zu tun hat und damit mit dem Tod der Frau Weinstein weiß ich noch nicht.


    Übrigens finde ich den ermittelnden Kommissar Henry Frei klasse. Er hat so seine Ticks... Pünktlichkeit und Ordnung sind ihm wichtig. In seinem Job wird er wohl oft genug mit dem Gegenteil konfrontiert. Zumindest stelle ich mir das so vor. Aber er scheint seine Kollegin zu mögen, obwohl sie manche dieser Eigenschaften ihr eigen nennt.

    :winken: Vielen Dank, dass ich hier dabei sein durfte. Hier kommt erst einmal meine Rezension. Ich werde sie noch streuen. Die links werde ich dann ergänzen:


    Wanda ist Yogalehrerin und lebt seit ihrer Kindheit in Osterbüren, dem Dorf, in dem sie sich einst in den jungen Richard verliebte, der dann plötzlich fortzog und an dem ihr Herz immer noch hängt, obwohl sie nie wieder etwas von ihm gehört hat. Richard ist Arzt, lebt in München und steht dank seiner Verlobten Janine und deren bekanntem Vater vor einer großen Karriere als Schönheitschrirurg. Als er aber an seiner alten Universität einen Aushang des Dorfarztes von Osterbüren für eine Urlaubsvertretung und einen Nachfolger entdeckt, werden alte Heimatgefühle in ihm wach. So entschließt er sich die Urlaubsvertretung in Osterbüren anzutreten und das nicht ohne den Hintergedanken dort vielleicht auch Wanda, seiner Jugendliebe, zu begegnen.


    Richard hat aber die Rechnung nicht mit Wandas Großmüttern Gertie und Maggie und den übrigen Dorfbewohneen gemacht. Diese jedenfalls wollen mit aller Macht verhindern, dass Wanda und Richard aufeinandertreffen und machen dafür auch vor den verrücktesten und teilweise auch gefährlichsten Aktionen keinen Halt.


    So ist „Ein Dorf zum Verlieben“ für Richard eher ein Dorf zum wundern oder zum verzweifeln. Wer weiß das schon genau? Jedenfalls ist Richard über das Verhalten einiger Dörfler mehr als irritiert, kann sich aber keinen Reim darauf machen. Er ist viel zu sehr Arzt und seinen Prinzipien treu und vergisst dabei oft genug auch einmal Dinge zu hinterfragen.


    Diese Geschichte ist eine schräge und zugleich lustige Komödie, die vielleicht an manchen Stellen etwas zu weit geht. So sind die beiden Großmütter wirklich überspitzt gezeichnet. Wer jedoch gerade offen für eine so verrückte Geschichte ist, dürfte hier voll auf seine Kosten kommen. Dabei sollte er sich nicht von der idyllischen Darstellung auf dem Cover irritieren lassen. Osterbüren und seine Bewohner sind eigenwillig und bestätigen durch ihr Handeln viele Klischees über das Landleben.


    Für einige lustige und sorgenfreie Lesestunden ist „Ein Dorf zum Verlieben“ jedenfalls perfekt.


    Copyright © 2017 by Iris Gasper


    Hier meine links:
    http://wasliestdu.de/rezension/ein-dorf-zum-verlieben-0
    https://www.lesejury.de/doroth…1&tab=reviews&s=2#reviews (als katziane)
    http://buchrezicenter.filmbesp…k/ein-dorf-zum-verlieben/
    https://literaturschock.de/lit…scussions/review?id=12117
    https://literaturschock.de/lit….msg964827.html#msg964827

    Nils war also der Übeltäter. Wahnsinn. Ich wäre nie auf ihn gekommen, aber nur durch ihn konnte es auch tatsächlich so sein, dass weder Wanda noch Richard jemals von dem Anderen etwas gehört haben. Das hätten die Omas ja nun bestimmt nicht hinbekommen. Sie haben nur das Leiden ihrer Enkelin beobachtet und sich dann ihre eigene Meinung gebildet. Irgendwie schon verständlich, aber das muss natürlich nicht zu solch ausufernden Maßnahmen führen wie hier im Roman. Aber als Geschichte finde ich das natürlich herrlich. Ich habe mich dabei sehr amüsiert.


    Übrigens finde ich persönlich das Ende jetzt nicht zu abrupt. Es war ja klar, dass Richard und Wanda sich bekommen und für die Beiden sind eben sie und ihre Liebe das Wichtigste. Da hat alles Drumherum Nachrang und muss nun auch nicht bis ins kleinste Detail durchgesprochen werden.


    Und wenn ich mir jetzt vorstellen darf wie es mit Nils und Wanda so weitergeht. Sie verzieht ihm, weil sie doch Mitschuld hat und eben von seiner Verliebtheit gar nichts mitbekommen hat. Wanda ist zu gut für diese Welt und hat nun mit Richard einen Partner der ähnlich tickt.

    Für mich gibt es da nur eine einzige Erklärung, die mir einigermaßen logisch erscheint:
    Hochwürden ( ebenso seltsam wie die restlichen Dörfler! ) findet nicht gut, was da gegen Richard im Gange ist. Er möchte ihm eigentlich sagen, was los ist, traut sich, verquer wie er ist, aber nicht offen. Womöglich braucht er dazu den Schutz des Beichtgeheimnisses!? Das gilt zwar erstmal für den Beichtvater selber, - aber andererseits, was im Beichtstuhl gesagt wird, fällt unter das Siegel der Verschwiegenheit und dieses gilt für beide Seiten.


    Ich halte es für wahrscheinlich, dass er versucht Frieden herzustellen. Er geht ja davon aus, dass Richard Wanda sehr verletzt hat und so spricht er die beiden ja auch immer an. Er hat doch Wanda irgendwann angesprochen und sie war ganz irritiert. Aber wenn das alles ja tatsächlich einmal anders war, dann können diese Andeutungen ja weder Wanda noch Richard verstehen.


    Jetzt gehen die beiden aber wirklich zu weit. Vor allem Maggie! Jetzt hat sie tatsächlich ein Bikinifoto von Wanda eingestellt. :o
    Ich würde da ausrasten. Maggie muß sich doch wirklich klar darüber sein, dass sowas ein derartiger Vertrauensbruch ist.


    Ja. Die Großmütter sind wirklich schräg drauf. Aber Wanda hat das ja auch schon längst bemerkt. Nur hinterfragt sie es nicht wirklich gründlich genug, sonst hätte sie wohl schon eher Bescheid gewußt. Aber jetzt hat sie Richard ja gesehen. Mal sehen, wie das weitergeht.


    Da kann ich Paul schon verstehen, dass er sich bei der ruhigeren Gerti wohler fühlt. Und für sie freut es mich auch sehr, wenn mehr aus ihr und Paul wird. Die beiden passen gut zusammen.


    Ja, die zwei passen bestimmt gut und wenn dann auch Maggie und Marco zusammen bleiben sind alle drei Frauen an den Mann gebracht. :D


    Ich wusste sofort, dass es sich nicht um einen menschlichen Notfall handelt, als er nachts zu Elisabeth gerufen wurde. :totlach:


    Der arme Richard. Damit hat er wohl nun gar nicht gerechnet, obwohl er sich langsam damit abgefunden haben müßte, dass er hier im Dorf alles erleben kann.
    Wobei ich mir schon vorstellen kann, dass so etwas auf dem Land einmal passieren kann, zumindest noch vor ein paar Jahren. So viele Tierärzte, die sich auch um Kühe und Pferde etc. kümmern gibt es ja nicht. Hier bei uns haben sich ganz viele nur auf kleinere Haustiere spezialisiert.


    Das finde ich auch, dass sie sich mittlerweile zu sehr einmischen. Daher bekommt die Geschichte für mich auch leider jetzt Längen.
    Es passiert nicht wirklich was, es wird sich nur ständig eingemischt. Das Buch ist bald zu Ende und es gibt noch einiges aufzuklären. Ich hoffe nur, dass sich jetzt zum Schluß hin nicht alles überschlägt.
    LG Karin


    Ja, was sich so alles da in der Praxis abspielt ist verrückt. Und Richard ist einfach viel zu gutmütig. So langsam müßte er doch wirklich bei jedem Kranken denken, dass der sich das alles nur "einbildet". Aber das verbietet ihm wohl seine Berufsehre.


    Ja, sie ist schon ein sehr geduldiger Typ, muss das Yoga machen.. Ich glaube trotzdem nicht, dass sie das ihrer Oma zutraut.
    Weißt du was ich mich noch frage? Alle geben sich solche Mühe wegen Wanda, aber keiner hilft ihr wirklich. Auf einem Dorf müsste es doch viele Speicher und Scheunen geben, wo man einen Yoga-Raum zu Verfügung stellen könnte und keiner scheint Wandas Beruf richtig ernst zu nehmen.
    Wanda sollte alle mal so richtig erschrecken und mal 2 Wochen verschwinden, vielleicht auf die Malediven oder gar Norderney.. ;)


    Warum ihr keiner in der Not hilft ist mir auch schleierhaft. Und ehrlich gesagt kann ich das auch nicht damit entschuldigen, dass sie ja gerade mit ihrer vermeintlichen Beschützeraufgabe so viel zu tun haben. Wanda hilft ihnen immer. Und was machen sie?
    Aber Wanda ist so verwurzelt. Sie will bestimmt gar nicht weg, auch nicht einfach mal so. Sie ist eben Wanda ;)

    Stimmt SABO, das ist auch genau meine Meinung.


    Ich verstehe euch ja. Aber Wanda ist vermutlich ein ganz anderer Typ. Sie lebt mit ihrer Großmutter schon so lange in einem Ort und hat engen Kontakt zu ihr. Sie kennt sie eben und ihre (teilweise recht großen) Macken. Und ich glaube Wanda ist nicht nachtragend und vermutlich auch nicht so schnell sauer. Ehrlich gesagt scheint sie ja auch nicht ganz so sauer auf Richard zu sein.