Beiträge von Kiala

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    So. Die letzten Tage waren mal wieder hektisch, aber nun bin ich doch noch dazu gekommen ein Fazit zu schreiben.
    Auch wenn ich diesmal arge Zeitprobleme hatte, hatte ich an unserer kleinen Leserunde wieder sehr viel Spaß!
    Danke an alle Mitleserinnen und an Susanne!


    Meine Meinung
    Bücher von Susanne Gerdom lassen sich immer gut lesen, egal unter welchen Pseudonym sie veröffentlicht (Frances G. Hill, Julian Frost oder eben Franziska Hille) und egal in welchem Genre sie sich versucht. Die unter Franziska Hille erscheinen Bücher sind kleine Fingerübungen, um den romantischen Roman etwas zu üben.
    Und für Übungen sind sie mehr als gut.


    Mit den romantischen Szenen hapert es zwar ab und an noch etwas, aber die Geschichte ist flüssig und sehr spannend erzählt. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, weil man unbedingt wissen möchte wie sich am Ende alles auflöst. An dem Verwirrspiel der Personen haben sicher alle Leser ihren Spaß.


    So ist dieser Liebesroman also gerade auch etwas für Leser, die dieses Genre ansonsten meiden. Gefühlsduselige Schmachtszenen findet man hier ebenso wenig, wie ausuferndes Bettengehüpfe. Der Fokus liegt deutlich auf der Rahmenhandlung.
    Liebhaber des Kitschromans werden hingegen aber immer noch genug typische Elemente finden um ebenfalls zufrieden zu sein. Die Ausgangssituation ist klassisch, aber die Autorin ist dennoch (wie üblich) noch für einige Überraschungen gut.


    Etwas mehr Seiten hätten der Geschichte jedoch durchaus gut getan, am Ende entwickelt sich alles recht schnell. Da der Humor aber ebenfalls nie zu kurz kommt und das Ende durchaus schlüssig und in sich rund ist, wird das wohl die wenigsten Leser stören.


    Fazit: Schnelle, leichte Sommerlektüre, die dennoch für genügend Spannung sorgt.

    Mir auch ... ::)

    :D
    Danke fürs Kompliment.


    Da kann ich dir leider nicht widersprechen ... :-[

    Wobei ich ja kein Maßstab bin. Das gebe ich gerne zu.



    Ja, definitv. Ich hatte mich bis dahin auf Lektüre beschränkt, die aus dem "Romana/Baccara"-Bereich kam - die waren ja der Ursprung meiner Idee, das mal zu probieren (weil eine Autorenkollegin mich da reingeschubst hat). Ich bin damit nicht warm geworden, das war mir zu simpel gestrickt, zu handlungsarm. Aber die Lektüreschäden hab ich erst mal abschüttel müssen. Inwischen bin ich einige tausend Seiten schlauer. Ich freu mich auf den nächsten Versuch, der könnte was werden. *g* (Calendar Girl - mein Zwischenschritt, ist ja eher ein Krimi geworden.)

    Ist ja schon etwas geworden! :)
    Aber es geht sicher noch besser oder besser gesagt romantischer.
    Wobei ich bei deinen üblichen Romanen ja gar keine Romantik brauche. ;D


    Das hat mich auch etwas gewundert, dass Ruggiero das so locker genommen und gar nicht richtig darauf reagiert hat.

    Wahrscheinlich hatte er Alessandro schon als multipel und fast hoffnunglosen Fall abgeschrieben, dass ihm diese Information nicht mehr interessiert hat, weil sie bei den angenommenen Problemen eher nichtig erschien. Aber merkwürdig war es schon.

    Die Rosen haben mir auch gefallen, und unheimlich fand ich das auch noch nicht. Es waren ja wirklich nur Rosen, nichts anderes. Keine Anrufe oder Verfolgungen.

    Aber Rosen, die immer nur dann auftauchen, wenn Flanery nicht da ist und ständig frische, auch wenn die alten noch nicht verblüht sind. Das erschien mir doch etwas obsessiv.
    Und ich hatte (wie Flannery) auch die ganze Zeit Hugo als Blumenlieferant in Verdacht.

    Na, da ging es ja noch zur Sache!
    Bis zum Endkampf konnte man sich ja nicht sicher sein, ob Hugo nun existiert oder nicht, obwohl ich seit dem 3. Abschnitt ganz fest an seine Existenz geglaubt habe.
    Wie befürchtet war Flannery in Gefahr.
    Mein getipptes Motiv bei Hugo war aber falsch und meine weitergehenden Verdachte gegen ihn auch. Er war es zwar, der gefahren ist, aber den Unfall scheint er nicht absichtlich verursacht zu haben. Und mit der Ertrunkenen hatte er anscheinend auch nichts zu tun. Flannery hat er auch nicht angegriffen, weil Alessandro sie wollte, sondern weil er sie im krankhaften Wahn bestrafen wollte. Schade. Meine Theorie hat mir einen Ticken besser gefallen. ;D ;)
    Und auch Alessandros sprunghaftes Verhalten war anscheinend ganz natürlich bedingt und nicht von Außen mit verursacht.
    Phil ist also sowohl der leibliche Vater, als auch der offizielle "Stiefvater", aber auch das nicht ganz offiziell. Sehr verwirrende Verhältnisse! :D


    Dafür ging mir am Ende dann fast alles (mal wieder ;D) zu schnell. Für die weitreichenden Probleme Alessandros ging es dann doch recht glatt.
    Das Liebesgeständins kam mich für mich persönlich etwas plötzlich. Es war für mich etwas unmotiviert, so nach dem Abendessen. Nach dem Angriff hätte es sicher besser gepasst.
    Die Liebeszene mit Stachelschweinen fand ich hingegen wieder ganz gut. ;D
    Auch der Beschluss am Ende so lange zusammen zu sein, wie man sich erträgt, hat mir gut gefallen. Das war doch irgendwie realistisch und nett (und grinsen musste ich auch).


    Insgeamt hat mir das Büchlein ganz gut gefallen. Für einen Versuch war das doch schon recht ordentlich! Und zum Glück auch spannend, denn Susanne kann es ja nicht lassen auch wirkliche Handlung unterzubringen. Der hätte man ruhig noch gerne mehr Raum geben können, dafür etwas weniger Hin und Her.
    Trotz der klassischen Aufstellung der Protagonisten ist aber mit der Spannungshandlung zwischendurch für meinen Geschmack etwas zu wenig Romantik aufgekommen. Dazu war der arme Sandro zwischendurch doch einfach etwas zu sprunghaft.



    Was ich aber nun nicht ganz (an manchen Stellen schon, an anderen eher nicht) nachvollziehen kann, sind diese extremen Stimmungsschwankungen von Alessandro, die ja oft ganz abrupt erfolgen.

    Das ging also nicht nur mir so.
    Daran solltest du noch arbeiten, Susanne.
    Bei einem solchen Verhalten muss dann mehr aus der Sicht des Mannes beschrieben werden und er muss dort zumindest einen Teil des seltsamen Verhaltens besser erklären. Und da ganz konkret, nicht so allgemein, wie es hier gehalten war. Sonst wirkt die Liebesgeschichte nämlich ein klein wenig künstlich, weil man die jeweiligen Gefühle dann nicht so recht nachvollziehen kann. Gegenseitige Spontananziehung reicht als Erklärung für eine ernstahft Beziehung dann nämlich nicht mehr. Das war doch etwas zuviel Hin und Her zwischendurch.
    Ich habe durchaus schon Liebesroman gelesen, in denen der Protagonist wirklich schwer gestört war, aber da wurde mehr auf seine Problematik eingegegangen, so dass er trotz allem immer noch sympathisch wirkte und man ihn als Leser verstehen konnte.
    Als kleiner Spannungsroman war das aber hingegen wieder super gemacht, eben weil man fast bis zum Schluss nicht wusste, was nun wahr ist und was nicht.



    Es kann ja auch wirklich nicht gesund sein, jahrelang in der Öffentlichkeit für tot zu gelten und sich in einer alten Bibliothek versteckt zu halten. Da muss der Geist ja verwirrt werden, oder!?

    Wobei das ja seine eigene Entscheidung war.
    Auch mit einem versehrten Gesicht wagen sich jeden Tag tausende Menschen in den Alltag und leben ihr Leben. Ebenso war es seine eigene Entscheidung seinen Bruder wegen der wahren Umstände des Unfalls anzulügen und ihn damit zu quälen.
    Was sollte das? Wollte er nicht wahrhaben, dass er sein Schicksal auch da selbst zu verantworten hatte? Oder wollte er Sandro Schuldgefühle einreden, damit der ihn ganz sicher nicht rausschmeißt?
    Und warum behauptete er, dass er und Elga sich geliebt hätten? Hatte er diesen Wahn schon vorher oder hat er ihn erst nach dem Unfall entwickelt?
    Falls vorher: Wieviel Unfall war das wirklich?



    Also Hugo gibt es wirklich ;). Geschickt, wie Susanne wie uns da an der Nase herumgeführt hat, besonders bei dem Gespräch hier im letzten Kapitels.
    Da dachte ich schon Alessandro outet sich hier als Gollum aus Herr der Ring. Echt gruselig dieses Gespräch oder :o?

    :D Der Gedanke an Gollum kam mir bei der Szene auch, obwohl ich sicher war, dass Susanne uns da ganz gezielt in die Irre führen wollte.


    So hat alles seinen höheren Sinn :D

    Echt? Großartig! ;D
    Wobei ich das Cover wirklich mag. Ich hätte es wahrscheinlich auch deswegen gekauft.



    Nur die Sache mit der Ohrfeige fand ich schon sehr daneben, denn jemanden zu ohrfeigen weil sie sich als Tochter falsch schminkt/gekleidet in seinen Augen, gefällt mir gar nicht und kann ich auch so nicht akzeptieren, sorry. Ein NoGo in meinen Augen.

    In meinen auch. bei der "Anekdote" war ich schon erts mal geschockt. Versöhnt hat mich dann, dass Phil sein Fehlverhalten immerhin dann anscheinend eingesehen hat.



    Ich finde, der Arzt als angeblich auch noch guter Freund der Familie hätte da noch viel früher einschreiten müssen oder?

    Finde ich auch. Natürlich war es schwierig, weil sich Hugo mit Alessandros schuldiger Hilfe ja so abgekapselt hat, aber er hätte mehr unternehmen müssen. Erst recht nicht nur als Arzt, sondern als Freund.
    Und so lange kein Arzt ihn begutachtet hat, solange war er ja noch rechtlich gesehn voll zurechnungsfähig und somit auch im recht so zu leben, wie er wollte.
    Mich hat aber schon verwundert, dass Ruggiero Flannerys Beweise, wer denn nun wirklich damals gefahren ist so gleichgültig hingenommen hat. Das ist doch ein ganz zentraler Punkt von Alessandros Problemem gewesen, da erwarte ich schon eine Reaktion von seinem Arzt.

    Das kann ich absolut so unterzeichnen, smyrill!
    Ich finde es schön endlich mal von stabilen Beziehungen zu lesen. Nichts nervt mich so sehr (besonders im Fernsehen), wenn immer künstliche Probleme geschaffen werden. Von mir aus dürfen sich Flo und Nicolas mal über Alltagsprobleme kurz zoffen, aber mehr nicht. Es muss ja nicht immer etwas beziehungserschütterndes sein, warum auch?
    Und ein Weltuntergang muss auch nicht gleich wieder sein. Ich denke mal, dass eine Elfe-Halbengel-Erdhexe auch so in genug Schwierigkeiten geraten kann.
    Und es muss ja wirklich nicht mit Band 4 enden! Mal so als ganz dezenter Hinweis. ;)



    Na super. Jetzt bin ich inspiriert. Jetzt wird Eli so lange nerven, bis ich anfange zu schreiben. :o
    Immer dieser Schreibstress!

    Du Arme! ;D
    Aber uns freut es.
    Weiter nerven, Eli!

    Ist ja witzig... Zeigt aber, wie vertieft Du in Deine Charaktere bist, würde ich sagen :)
    Und die Jaguare sind ja in der Tat "in sich schlüssig"...

    Durchaus. :)



    Ich muss mir wohl doch ernsthafte Gedanken über Band vier machen. ;)
    Irgendwelche Wünsche?


    Hauptsache überhaupt ein vierter Band! Lechz!
    Aber natürlich sollten alle liebgewonnenen, alten Charaktere wieder mit dabei sein. Also unbedingt natürlich Vincent, Nicolas und Flo. Und Pax ist so interessant, dass man gerne mehr von ihm erfährt.
    Außerdem ist Elis Beziehung zu Vincent eben noch nicht ganz geklärt und vielleicht hat Eli ja recht und seine Magie zeigt sich doch wieder?

    Auch der dritte Band um die Hexe Eli bietet wieder köstliche Unterhaltung!
    Inzwischen kennen wir die chaotische Erdhexe, die hauptsächlich von Kaffee lebt, schon sehr genau und das Lesen der ersten Seite ist wie Nachhausekommen.
    Wie immer erzählt Eli selbst mit wunderbarem, spritzigen Humor und viel Ironie von ihren neuesten Abenteuern. Obwohl mal wieder die Welt vor einem schrecklichen Schicksal gerettet werden muss und Eli noch dazu etliche private Probleme zu lösen hat, ist das für den Leser vor allem wieder zum Brüllen komisch und herrlich witzig.


    Natürlich treffen wir auch diesmal wieder alle lieb gewonnen Charaktere wieder, die wir bereits aus den ersten Bänden kennen. Sehr gut hat mir dabei gefallen, wie liebevoll die Autorin auch Charaktere mit einbezieht, die nicht unbedingt essentiell für die eigentliche Haupthandlung sind. Das lässt das Buch lebendig wirken und freut natürlich das Serienherz.
    Auch der mysteriöse Ex-Engel Pax ist wieder mit dabei und Eli erfährt endlich, was sich damals mit ihrer Mutter zugetragen hat.


    Viel gravierender ist in diesem Buch allerdings Elis Verlustangst um Vincent. Die ist doch sehr real und trotz der sagenhaften Engelsgeduld von Elionore erfahren wir auch endlich mehr über Vincents Vergangenheit. Und die hat es durchaus in sich. Bis zum Schluss hält sich die Spannung, wie das Dilemma um Vincent wohl gelöst werden kann.
    Tatsächlich erzeugt das mehr Spannung als die eigentliche Rettung der Welt, obwohl wir einige turbulente Kapitel im brasilianischen Dschungel erleben dürfen. Hier war mir am Ende fast etwas zu sehr künstliche Dramatik eingebaut, aber was verzeiht man seiner Lieblingshexe nicht alles? Spaß gemacht hat das Abenteuer in Brasilien alle mal.


    Am Ende ging mir dann alles jedoch ein bisschen zu schnell und ich hätte gerne noch mehr gelesen. Zum Glück belohnt die Autorin aber alle Leser noch mit einem kleinen, sehr schönen Zusatzkapitel, das wahrlich die Herzen höher schlagen lässt.
    Danach kann man das Buch nur zufrieden zuklappen auf Elis nächstes Abenteuer hoffen!


    Und gehe ich recht in der Annahme, dass Phil Lamont Flannerys Stiefvater ist?

    Das denke ich auch. Hinweise gabe es ja genug.



    Oh Mann, gerade wollen die zwei noch übereinander herfallen, und dann weist Alessandro Flannery wieder brutal zurück. Dieses Hin und Her ist ja nicht auszuhalten!

    Wohl wahr!
    Andererseits ist es durch die ganze Sache so tatsächlich richtig spannend geworden.



    Also dieser Alessandro hat schon ein bewegtes Leben mit einer Anhäufung von Unglücken hinter sich oder?

    Genau das lässt mich glauben, dass dies alles keine Zufälle waren, sondern gezielte Anschläge. Ich glaube auch nicht mehr an die multiple Persönlichkeitsstörung. Ehrlich gesagt wäre das dann doch etwas zu schräg in meinen Augen für einen einfachen Liebesroman.
    Und Hugo ist da momentan mein Hauptverdächtiger.


    Apropos. Außer Hugo gibt es theoretisch ja noch Andrew als Verdächtigen. Seine Frage nach dem Wert der Bücher war schon merkwürdig verdächtig, aber sein folgendes Geständnis über seine Vergangenheit und sein Verhältnis zu Sandro haben mich dann beruhigt. Zwar kurios, dass es mich beruhigt, wenn jemand zugibt ein Lügner (und wahrscheinlich mehr) zu sein, aber seine Ehrlichkeit hat mich diesmal überzeugt.



    Aber gut Alessandro ist ja generell Antifrauen eingestellt, vielleicht deshalb...

    Ich denke inzwischen, dass er nicht Antifrauenhaft eingestellt ist, sondern wirklich glaubt verflucht zu sein. Schließlich sind alle Frauen, die ihm nahe standen eines gewaltsamen Tods gestorben. Erst seine Mutter, dann beide Frauen, die er liebte.

    So! Nun hat mich Susanne komplett verwirrt.
    Zu Beginn des Abschnitts scheint es klar, dass Hugo existiert, ame Ende gibt es Zweifel. Es gab also zwei tote Frauen, eine ertrunken, eine beim Autounfall getötet. Der Unfall hingegen hat beide Brüder verletzt. Angeblich ist Alessandro gefahren, obwohl Hugo der Profi war und alle drei angeschickert waren.
    Seltsam, seltsam.
    Natürlich ist mir dann auch wieder aufgefallen, dass wir Hugos Stimme nicht bei der Unterhaltung im Garten gehört haben und dass er Alessandro scheinbar sehr ähnlich ist.
    Insofern ist Ruggieros und Flannerys Verdacht durchaus berechtigt. Den hatte ich ja auch die ganze Zeit.
    So sicher ich jedoch vorher war, dass kein Hugo exisitert, so glaube ich nun (nachdem die beiden es nicht mehr glauben), dass Hugo tatsächlich existiert. ???


    Ich habe nun eine andere Theorie. Möglich, dass Hugo die Wurzel allen Übels ist.
    Ich kann mir vorstellen, dass er wirklich verrückt ist und auf seinen legitimen Bruder krankhaft eifersüchtig ist. Was zu mördersichen Verhalten führt. Er will nicht, dass Alessandro glücklich ist, deswegen tut er alles, dass er leidet. Er tötet alle Frauen, die Alessandro zu nahe kommen. Erst diese Regina, dann Elga. Denn Elga war Alessandros Verlobte, nicht Hugos.
    Dann scheibt er den Unfall, den er selber verursacht hat Alessandro in die Schuhe. Als der sich Jahre später von dem Drama einigermaßen erholt hat, will er dass er weiter leidet und schiebt Alessandro irgendwelche Medikamente unter, die ihn so wirr werden lassen. Denn sein Verhalten ist deutlich krankhaft in seiner Sprunghaftigkeit, seiner Schlaflosigkeit und dem plötzlichen erneuten Angstausbruch. Ruggiero sagt ja selber, dass Alessandro wie vergiftet ist. Ich denke, er ist es wirklich.


    Und Flannery vielleicht auch? Manche ihrer Stimmungsumschwänge scheinen gar nicht zu ihr zu passen. Nicht umsonst macht sich Carson auch Sorgen um die Schwester.
    Die wiederum hat Phil Lamont in die Spur geschickt. Bei dem können wir inzwischen wohl davon ausgehen, dass er der geheimnisvolle Stiefvater ist, der wieder in die USA zurückgegangen ist. Oder vielleicht doch sogar der leibliche Vater? Was auch immer, er sieht in Flannery eindeutig seine Tochter und den Auftrag hat er nur gegeben um das Auktionshaus, das ihr so am Herzen liegt zu helfen.


    Dieser Ball war ja im Übrigen ein Desaster!
    Diese Frau hat sie wahrlich nicht mehr alle! Und diese verhuschte Schwester... Nun, wer mit so einer Schwester geschlagen ist, der muss wohl zwangsläufig auch seltsam werden. Die arme hatte ja regelrecht Angst!
    Aber deren Annahme, dass Flannery ihrer Schwester den Mann ausgespannt hat, nur weil der mit der seiner nun verheirateteten Geliebten Schluss macht... In welcher seltsamen moralischen Welt leben die denn?
    Das Gastgeberehepaar fand ich mit seinen Bitten und Drohungen ja eher niedlich.


    Wenn mein Verdacht mit Hugo stimmt, dann ist Flannery in jedem Fall in Gefahr!

    Absolut! Ich bin auch erst gerade mit dem 2. Abschnitt durch.
    Fühl dich nicht gehetzt, esdeh! Jeder nach seinem eigenen Tempo. Bei Susannes Runden gibt es immer eine extrem schnelle Gruppe und welche, die gemächlicher lesen. Das funktioniert immer sehr gut!

    So. Ehrlich gesagt glaube ich immer noch, dass Hugo in Wirklichkeit Alessandro ist. Zwei Brüder mit tragischer Vergangenheit, die beide verletzt wurden und Schmerzmittel nehmen müssen? Das ist doch eher unwahrscheinlich.
    Aber zwischendurch bin ich doch ins Grüberln gekommen, weil Andrew und die andere sofort wissen wer Hugo ist... Hmm.


    Dass Alessandro dann doch etwas verärgert war, als er Flannery beim Schnüffeln erwischt hat, kann ich völlig verstehen. Die beiden begegenen sich nun aber andauernd, ob in der Küche oder anderswo.


    Also die Sache mit dem Ball war doch klar nach den Fragen, ob Flannery tanzen könne und wie groß sie wäre. Ich war von der Kleideraktion und dem anschließenden Ball jedenfalls kein bisschen überrascht.
    Flannery natürlich schon.
    Ehrlich!
    Was hat sich Alessandro mit der Aktion nur gedacht? Und wenn schon so etwas, warum bekomt er dann wenigtsens auf dem Weg zum Ball nicht mal den Mund auf? Ungleublich der Typ. Ich wäre ehrlich gesagt schon mehr als sauer gewesen.
    Und wie ich es befürchtet habe, zieht diese Aline, die wir nun schon zweimal am Telefon erlebt haben eine richtige Show ab. Kopfschüttel.
    Was denkt die sich eigentlich? Heiratet, aber will nicht wahrhaben, dass damit ihre andere Affäre beendet ist? Und regt sich dann noch über die nächste Freundin auf, obwohl sie selbst einen Ehemann hat? Das Beenden der Sache war jedenfalls noch das Beste und Anständigste, dass ich Alessandro habe machen sehen.
    Ich blick bei ihm aber wirklich nicht durch. Ganz normal ist er ganz sicher nicht!



    Flannery ist ja wirklich nicht auf den Mund gefallen; das gefällt mir.

    Mir auch! Aber bei der Ballsache hätte ich schon früher mal kräftig etwas angesagt!



    Aus Alessandro werde ich aber immer noch nicht schlau. Mal ist er arrogant und überheblich, dann kann er aber ganz plötzlich auch anders sein. Ich habe schon gedacht, dass er vielleicht einen Zwillingsbruder hat oder eine bipolare Persönlichkeit. ;)
    Anfangs hatte ich auch gedacht, dass er auch Hugo ist, aber scheinbar gibt es Hugo wohl tatsächlich. Doch welches Geheimnis Hugo umgibt, weiß ich noch nicht wirklich.

    Alessandros Verhalten hat tatsächlich so stareke zwei Seiten, dass es merkwürdig erscheint. Dennoch bin ich mir bei Hugo immer noch nicht sicher. Ich tendiere immer noch dazu, dass es ihn nicht gibt.



    Ob der Vater wirklich seine Frau die Treppe runter gestoßen hat? Das wäre ja echt der Hammer, wenn Klein-Alessandro das mit angesehen hätte. Dann würde es mich auch nicht wirklich wundern, dass er einen psychischen Schaden davongetragen hat, und den hat er ja wohl, so wie er sich benimmt. Mal hü und mal hott ;)

    Ja. Klassischer "geqäulter Held", da reicht nicht ein Unglück (mit seiner Frau), sondern es muss auf jeden Fall noch eine schwere Kindheit mit Trauma her. Ich liebe diese Art Charakter! ;D



    Dawkins war mir in diesem Abschnitt gar nicht mehr so sympathisch wie am Anfang. Er wirkt zuweilen recht schnippisch.

    Das trifft es! ich habe keine Anhaltspunkte gegen ihn, aber das stört mich bei ihm doch etwas und lässt mich eben etwas misstrauisch werden.



    Und wieso hat Dawkins oder auch die Küchenfee nicht Flannery im Vorfeld auf diesen zusätzlichen Bewohner aufmerksam gemacht.
    Für mich geht das schon sehr in Richtung Stalking oder?

    Die ganze Geschichte ist seltsam. Gibt es Hugo wirklich?
    Ein klein wenig unheimlich finde ich die Rosen-Geschichte. Das hat schon etwas von Stalking.



    Eine lebende Leiche wandert zumindest schon mal durch sein Anwesen, nämlich Hugo seinen Halbbruder. Der wohl nach einem Unfall entstellt und verkrüppelt ist. Eine Familiengeschichte wo einem ganz schlecht werden kann und die so schlimm ist, dass sie immer noch einen festen Platz im Gedächtnis von Alessandro hat.

    Eben deswegen zweifele ich noch fast etwas an Hugo. Das wäre doch arg viel Tagik in einer Familie. Vorallem, da es ja auch immer wieder Hinweise gibt, dass eben auch Alessandro unter Schmerzen leidet. Zwei Unfälle, bei zwei Brüdern?
    Zwei tote Frauen oder nur eine? :-\


    Dieser Hugo ist doch bestimmt der schlaflose Graf höchstpersönlich. Der Gute scheint mir zwei Persönlichkeiten in sich zu vereinigen. Denn der Graf gibt sich als Ekel, während Hugo sehr nett zu Flannery ist.

    Das war jedenfalls auch gleich mein erster Gedanke.

    Ja, das war gut gelöst, gefiel mir auch ! :daumen:

    Mir auch! Sehr schöne Lösung, dass beide ran mussten.



    Außerdem ist Kommunikation wirklich nicht die Stärke der Jaguare, sonst wären sie vielleicht mal früher darauf gekommen, dass ihnen wirkliche Gefahr droht. Und dass dann die Frage, wer Anführer des Rudels ist, wohl wirklich egal ist. Unglaublich!

    ;D Nicht?
    Aber es ist doch immer schön, wenn man so tief in ein Buch eintaucht, dass man sich tatsächlich über die Handlungsweise von Charakteren aufregen kann. :)



    Etwas komisch fand ich dann auch, dass jetzt das Siegel zwar von zwei Engeln bewacht wird, aber kein Engel bei der Verteidigung aufgetaucht ist? Haben die so einen langen Weg oder hatten sie nur keinen Bock?

    Das habe ich mich auch gefragt. Ich finde es schon seltsam, wenn sich die himmlischen Heerscharen zuerst auf jemenaden verlassen, den sie selber raus geschmissen haben (und dessen menschliches Töchterchen). Natürlich wäre es möglich gewesen, dass so etwas einfach nicht in ihr Aufgabengebiet fällt, aber immerhin haben sie beim ersten Mal maßgeblich mitgemischt und nun stellen sie die danach auch die zukünftigen Wächter.



    Also, da sind wir uns jedenfalls einig: für ein "Ende-Ende" war das definitiv zu kurz und zu wenig... für ein "Buch 3 einer längeren Reihe- Ende" war es aber okay ;)

    Sehe ich genauso. ;)

    Wieso denn nicht? Ich finde ihn ganz nett und höflich in dieser Situation. Er versucht sein mögliches um aufkommende Spannung zu vermeiden. Der Graf und seine Einstellung zu Frauen ist doch wirklich eine Nummer für sich oder? Der Sekretäre hat wirklich keinen leichten Job bei Alessandro. Er tut mir in manchen Situation wirklich leid. Aber Andrew lässt sich auch nicht alles "Gott sei Dank" gefallen.

    Ich kann ihn noch nicht ganz einordnen. Gut gefallen hat er mir bei der Szene mit dem Gespräch über die Butlerstelle. Die war klasse!
    Und ganz klar ist, dass es nicht einfach ist für Alessandro zu arbeiten, insofern kann ich auch verstehen, dass er sich Flannery gegenüber gleich kritisch äußert, aber ich kann ihn noch nicht so recht packen. Mal abwarten, wie er sich entwickeln wird.


    AH! Da sind ein paar tolle bei. Susan Elizabeth Phillips ganz vorneweg, die ist einfach nur klasse. Susan Mallery. (Wieso heißen die alle Susan? LOL), Kristan Higgins hat mir gut gefallen. Nicht ganz das Kaliber von SEP, aber nett.
    Einzeltitel: S. Young, Dublin Street. Sandra Regnier Schauspieler küssen anders. Katie Fforde Zum Teufel mit David. Lucy Robinson Happy End für Anfänger. Elisa Lorello Vorgetäuscht.
    Dann hab ich noch Suzanne (schon wieder) Brockmann probiert, die ist ganz spannend.

    Die diversen Suses kenne ich und mag ich auch ganz gerne. Wobei ich bei Suzanne Brockmann die Troubelshooter-Reihe am liebsten habe (und die wird ja leider nicht mehr übersetzt). Von Higgins habe ich glaube noch einen ungelesenen Roman auf dem Reader. Die anderen habe ich erst mal auf meine Liste gestezt. Die klingen nett (und alle als E-Book erhältlich!).
    Ich sehe schon, dass wir in die gleiche Richting tendieren. Gerne romantisch, aber bitte mit Humor und/oder wenigstens Spannung.

    Ich hatte erst ihren Hintergrund und das Äußere und musste dann nach einen Namen suchen. War nicht mal einfach. ::)

    Das glaube ich! Andersherum wäre es wirklich einfacher gewesen. ;D



    ;D Für den Nachnamen des Armen hab ich schon Prügel bezogen. (Ist aber einfach. spricht sich "Gerardeska") Eine alte toskanische Familie, die in Dantes Inferno erwähnt wurde. Und weil ich ursprünglich geplant hatte, einen Krimi draus zu machen, bei dem eine wertvolle Dante-Ausgabe in der Bibliothek auftaucht und dann geklaut wird, fand ich das passend. Hab den Plot dann aber umgestrickt und war zu faul, meinen Grafen umzutaufen.

    Wie starone bin ich für den einfachen Vornamen auch dankbar.
    Aber auch ohne Krimi passt es ja noch, weil ja Flannerys Dissertation von Dante handelt. Umtaufen wäre also eher schlecht gewesen.


    Stimmt, was für ein Name ::). Das Googlen hättest Du Dir, aber sparen können, denn Susanne bringt in Form des Sekretärs Herr Dawkins schnell auf den entsprechenden Wissenstand mit dem Satz "Flannery ist ebenso ein männlicher Vorname ".

    Da war ich noch nicht so weit, sondern erst auf Seite 1. Ich war erst mal zu geplättet von dem Namen um noch weiter lesen zu können und musste erst mal recherchieren. ;D



    Die Dame hat zu dem auch noch rotbraune Haare und ihre Vorfahren sind Schotten, dass passt doch alles herrlich zusammen oder?

    Susanne mag eben sprechende Namen. Was mit persönlich auch gefällt. Ich stehe auf passende, sprechende Namen, auch wenn Flannery erst mal seltsam wirkte.


    Und der Name passt ja wirkllich perfekt. Hast Du die äußere Beschreibung von Flannery samt Familienhintergrund an den Namen angepasst oder dir nach dem passenden Unisex-Namen die Finger wundgesucht, Susanne?


    Ich arbeite dran. (Stelle das gerade fest, weil ich mich ja studienhalber durch Berge von Liebesromanen arbeite (mit zunehmendem Spaß am Genre) - also, da bin ich dann auch sauer, wenn sie sich auf Seite 250 final in die Arme sinken und das war's dann. *g*


    Eben! Man hängt als Leser ja an den Charakteren und hat mit ihnen mitgefiebert. Dann will man auch ein ordentliches Ende und wissen was aus ihnen wird und auch Neues von den Nebencharakteren erfahren!
    Die sind bei Dir ja sowieso immer besonders spannend.


    Liebesromane sind aber gerade beim "in die Arme fallen" wohl oft eine Gradwanderung. Ich bin schon gespannt, wie du das lösen wirst.
    Aber wenn sie Seiten über Seiten nicht aus dem Bett kommen, macht das jednefalls keinen Spaß mehr. Zumindest ich ertappe mich dann dabei mal schnell zu überblättern bis wieder Handlung einsetzt. Und zu unrealistisch schnelles Dahinschmelzen der Protagonisten finde ich auch nicht so gut. Warten wir mal ab, wie das Flannery und Alessandro das lösen! ;)


    Und bei welchen Autoren hast du denn in letzter Zeit so recherchiert? Vielleicht hast du ja noch ein paar Tips?



    Knapp drei Monate. Aber wir haben uns alle den Allerwertesten aufgerissen - und jetzt gerade geht es richtig zur Sache, weil wir ja vorgestern offiziell ans Netz gegangen sind. Wir ersticken in Bewerbungen.

    Wenn die zahl der auf Amazon selbstpublizierenden Autoren ein Maß für das Interessa ist, dann glaube ich dir ausf Wort! :o
    Aber da sieht man mal, wie dringend nötig eurer Qindie war!


    So, ich hab die ersten 7 Kapitel gelesen und muss sagen, ich bin enttäuscht. 22% und es gab noch gar keinen wilden Sex!

    Ist doch ein Liebesroman und kein erotischer Roman! ;D
    Ehrlich gesagt fand ich, dass es ganz schön vorangeht zwischen den beiden!



    Der Name Flannery ist ja furchtbar, gibts den echt? Ich hätte da auch eher einen Mann erwartet.

    :D Gut, dass es nicht nur mir so ging!
    Ich war auch erst mal irritiert nach dem Lesen des Namens!
    Zum Glück gewöhnt man sich schnell dran, finde ich.



    Zu allem Überfluss scheint er auch noch Medikamente zu nehmen, das erklärt vielleicht ein bisschen seine Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit?
    Der Verlust seiner Frau war bestimmt schrecklich, aber so ganz klar ist mir noch nicht, warum er so durchgeknallt ist

    Das erfahren wir sicher noch alles.
    Die Medikamente machen mir wie gesagt auch Sorgen, bieten aber eine gute Erklärung für sprunghaftes Verhalten. Obwohl ich momentan mehr auf Schmerzmittel tippe (als auf Antidepressiva oder gar Schlafmittel, denn die scheint er ja nicht zu nehemen) und die Reizbarkeit auch auf die Schmerzen schiebe.