Beiträge von Claudi

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    Hallo zusammen,
    ich musste mir leider eingestehen, dass ich in den letzten Leserunden nicht immer viel beigetragen habe. Ich habe leide nicht immer Zeit, die langen Kommentare zu lesen und ausführlich zu antworten. Daher möchte ich mich für die nächsten Leserunden lieber abmelden. Ich hoffe, es kommt auch wieder eine lese-lustigere Phase für mich. Euch viel Vergnügen,
    Claudi

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    ich musste mir leider eingestehen, dass ich in den letzten Leserunden nicht immer viel beigetragen habe. Ich habe leide nicht immer Zeit, die langen Kommentare zu lesen und ausführlich zu antworten. Daher möchte ich mich für die nächsten Leserunden lieber abmelden. Ich hoffe, es kommt auch wieder eine lese-lustigere Phase für mich. Euch viel Vergnügen,
    Claudi

    Hallo zusammen,
    ich musste mir leider eingestehen, dass ich in den letzten Leserunden nicht immer viel beigetragen habe. Ich habe leide nicht immer Zeit, die langen Kommentare zu lesen und ausführlich zu antworten. Daher möchte ich mich für die nächsten Leserunden lieber abmelden. Ich hoffe, es kommt auch wieder eine lese-lustigere Phase für mich. Euch viel Vergnügen,
    Claudi

    Ich finde leider überhaupt nicht in die Geschichte rein. Mittlerweile hege ich schon eine richtige Abneigung gegen Fickel. Er ist mir zu sehr dummdreist auf seinen Vorteil aus und zu wenig enthusiastisch.


    Die Erzählsprache finde ich leider auch nach wie vor zu umständlich für einen Krimi, den ich mir eher witzig und leicht vorgestellt habe. Ich breche daher das Buch ab. Tut mir leid. Da ich das Buch ja gewonnen habe, gebe ich es aber gerne weiter. Meldet euch, wenn ihr jemanden wisst, dem ich damit eine Freude machen kann.


    LG
    Claudi

    Hallo zusammen,
    ich bin noch nicht so weit wie ihr, habe erst das erste Kapitel gelesen.


    Anfangs war ich etwa irritiert ob der Sprache. Die Sätze sind so lang und mir kamen sie unnötig umständlich im Vergleich zu den Figuren, die ja eher einfachen Gemüts sind, vor.
    Auch mag ich es nicht so sehr, dass die Figuren mit Namen und Artikel (der Fickel, die Driesel) bezeichnet werden. Das kommt mir so vor, als äußere sich der Erzähler abfällig über sie und sie sind mir nicht sonderlich sympathisch - was leider auch durch das Stopfen der Medaillons in die Hosentasche bestärkt wird.


    Aber jetzt geht der eigentliche Fall ja erst los und ich bin mal gespannt.


    LG
    Claudi

    Eine sehr schöne Idee, Claudi! Das würde zu Penny wirklich gut passen - und Lord Nyles wäre sowieso gerne ein geborener Abenteurer! ;) (Apropos: erfahren wir eigentlich noch den Tratsch mit der Bartwichse? ;D - [size=6pt]Ich fühle mich nämlich schon fast ein bisschen wie Mildred Pearce![/size] ;))


    ;D Stimmt, da war ja noch was. Aber ich glaube, leider nicht :-\


    Ich hab Jules englisch "ausgesprochen" ;)


    Ich auch, genauso wie "Pence".


    LG
    Claudi

    Bei Penny kann ich mir aber auch gut vorstellen, dass sie einen unkonventionellen Weg geht. Sprich: Vielleicht gründet sie gar keine Familie, sondern bereist (zunächst) mit Nyles die Welt. Trotz allem glaube ich auch, dass Claire und Penny sich besser verstehen werden, wenn sie nicht mehr in direkter Konkurrenz zueinander stehen.
    LG
    Claudi



    Hab mich schon ein wenig gewundert das Penny jetzt auch schon in die Gesellschaft eingeführt wird, mir scheint sie wollen jetzt das sie sehr schnell Erwachsen wird um ihr die Dummheiten auszutreiben.


    Das ist wohl der verzweifelte Versucht, Penny zur Vernunft zu bringen. Mein erster Gedanke war aber auch, dass Penny, obwohl nur ein Jahr jünger als Claire, wohl noch längere Zeit brauchen wird, bis sie in die Gesellschaft eingeführt werden kann. Aber hier spielt wohl die Überlegung eine Rolle, dass Penny sich den Umständen wird fügen müssen, wenn sie erst in ihnen lebt. Solange Penny ein Kind ist, verhält sie sich wie ein Kind. Wenn sie als Dame angesehen wird, muss sie sich eben auch damenhaft benehmen. Wahrscheinlich hat ihre Mutter gedacht und gesagt: "Jetzt ist Schluss!!"

    Okay, den Einwand muss ich gelten lassen, starone. Für Jane war ihre Dienstmädchen-Zeit wohl tatsächlich nur eine Übergangslösung.


    Von Penny und Ruben hätte ich auch gern noch ein wenig mehr gelesen. Wobei ich nach wie vor sagen muss, dass mir Claire auch ein bisschen leid tut. Was Penny hier erlebt ist doch eigentlich das, was Claire sich schon so lange wünscht.

    Die Geschichte um Wainwood House nimmt den Leser mit auf eine Zeitreise ins England zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Wir begleiten Jane Swain auf ihrem Weg nach Wainwood House und den dort lebenden Menschen: Lord und Lady Derrington samt Kindern und Haustieren und den "downstairs" lebenden Dienstboten, dem Gesinde, zu dem auch Jane fortan gehören wird.


    Schon vor dem ersten Kapitel fällt auf, über welchen Wortwitz die Autorin Sarah Stoffers verfügt. Das Lesen des Personenregisters war allein ein Vergnügen und ich würde in meinen Erwartungen nicht enttäuscht. Jane - und viele andere Figuren auch - verfügen über eine gehöriges Maß an Humor und Selbstironie, die immer wieder zwischen den Zeilen durchblitzen. Beispielhaft sei hier der "desertierende Schlaf" oder das Ausgehen ohne Handschuhe - "skandalös" erwähnt.


    So fühlte ich mich beim Lesen zwar immer mal wieder an Jane Austen erinnert, insbesondere dann, wenn die ältere Tochter Claire sich auf ihr Debüt vorbereitet und ihren ersten Ball besucht. Andererseits konnte ich beim Lesen auch das Augenzwinkern bemerken, mit denen die für uns heute lächerlich steifen Lebensumstände kritisch belächelt wurden.


    Trotz allem war das Leben der Herren und Diener auf Wainwood House sehr gemütlich zu lesen und zu verfolgen. Die zweite Handlung daneben, das im Titel erwähnte Geheimnis um Rachel, war für mich ehrlich gesagt nebensächlich. Dieser Handlungsstrang war mir auch hin und wieder zu wild. Vielleicht unzeitgemäß und unenglisch, aber vielleicht auch nur der Teil, der den Roman (auch) für Jugendliche spannend macht. Denn immerhin handelt es sich hier um ein Jugendbuch, das Jugendliche über 500 Seiten lang fesseln soll und sicher auch kann. Ich jedenfalls hatte beim Lesen viel Vergnügen.


    Vielen lieben Dank auch an die Autorin Sarah Stoffers für die herzliche Begleitung dieser schönen Leserunde.


    LG
    Claudi

    Das frage ich mich auch. Vor allem frage ich mich, warum die ganze Dienerschaft Bescheid weiß. Ich habe immer gedacht, dass sie die meiste Zeit eigenständig putzen, etc. und nicht viel bis gar nicht mit den Bewohnern des Hauses reden? Woher wissen sie es dann? Oder haben sie es irgendwo aufgeschnappt? Oder steckt sogar einer der Diener dahinter oder hat mitgeholfen? Das kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber man weiß ja nie.


    Es wurde aber ja mehrfach erwähnt, dass sich Jane, sobald sie die Treppe aus dem Gesindetrakt hinaufgeht, unsichtbar werden muss. Wahrscheinlich haben die Herrschaften sich gar nicht darum gekümmert, wenn Dienstboten anwesend waren und ihre Gespräche so geführt, als ob sie unters ich wären. Und da hat das Personal mit Sicherheit einiges mitbekommen.

    Da freue ich mich aber. Dieser Roman hat ja zwei große Handlungsstränge: Zum einen das Lüften des Geheimnis um Rachel, zum anderen den Alltag auf Wainwood House und die Suche nach einem Ehemann für die Mädchen - die Jane-Austen-Handlung sozusagen. Letztere verfolge ich sogar ein bisschen lieber und von mir aus darf es im nächsten Teil gern so weitergehen und auch beschaulich zugehen.
    LG
    Claudi


    Nachtrag: Gerade habe ich noch gedacht, dass es sich ja hier um ein Jugendbuch handelt. Ich bin mir nicht sicher, ob es an "Action" reicht, wenn das Hauptthema Bälle und das langweilige Lady-Leben wären. Ich wäre zufrieden, aber Leserinnen unter 20 damit 500 Seiten zu fesseln...? ::) Ich frage mal bei meinen Schülerinnen nach, wer Jane Austen liest. :D Bin mir sicher: (noch) keine.

    So, ich bin auch fertig. Und insgesamt hat es mir auf Wainwood House auch gut gefallen. Darf ich, obwohl ihr alle voll des Lobes seid, auch Kritik üben? Ich fand das Ende nicht so gut wie den Rest des Romans. Mir war die Entführungsgeschichte und der Showdown auf dem Friedhof doch etwas zu viel.

    Denn es ging für Jane nach Mordanschlag und Einführung doch noch gut aus. Zumal sie jetzt in eines neues Leben Dank des Colonel und seiner verstorbenen Frau Rachel ..Geldspende...durchstarten kann. Und so netterweise nicht im Dienstbotentrakt enden wird.


    Auch wenn ich etwas in der Art schon vermutet hatte, bin ich damit doch nicht ganz zufrieden. Es scheint mir zu konstruiert, zu zufällig, damit die Hauptfigur am Ende gut wegkommt. Auch finde ich es irgendwie ungerecht, dass Jane erbt und alle anderen müssen in ihrem Schicksal verharren. Ich hatte mich schon ein bisschen mit Janes Platz auf Wainwood House arrangiert und jetzt bekommt sie ein neues Los? Andererseits: Aus ihrem neuen Leben lässt sich sicher auch eine neue spannende Geschichte stricken. Wieder von vorne anzufangen, nachdem sie einigermaßen einen Platz im Leben gefunden hat, ist sicher auch nicht einfach. Und was wird aus den Freundschaften, die sie geschlossen hat?


    Ambrose White wurde ja das eine oder andere Mal schon erwähnt, aber so beiläufig, dass ich ihn nie näher im Blick hatte. Mir gefällt aber auch, dass er rein wirtschaftliche Motive verfolgt hat, und die Geheimgesellschaft nur als Mittel zum Zweck sieht. Zu viel überirdischer Grusel hätte für mich nicht so recht in die Geschichte gepasst, so war die Mischung genau richtig.


    Ich hatte ihn auch nie näher im Blick. Daher war ich auch ein wenig unzufrieden, ihn als Täter später wieder auftauchen zu sehen. Ich mag es, wenn man sich vorher schon ein klares Urteil gebildet hat, auch wenn sich nachher herausstellt, dass es das falsche war.


    Trotz allem: Ich hatte viel Freude an diesem Roman und, liebe Sarah, dies war sicherlich einer meiner Lesehighlights was den sprachlichen Witz anbelangt. Allein dafür ein ganz dickes Kompliment.


    Auch die typische Herrenhausgeschichte, mit Bällen, Debüt, Heiratskandidaten und Dienstboten, hat mir außerordentlich gut gefallen. Dass die "Kriminalgeschichte" nicht hundertprozentig dazu gepasst hat, ist vielleicht einfach Geschmackssache.


    Ich freue mich auf jeden Fall auf ein Wiedersehen auf Wainwood House.


    LG
    Claudi

    Eine Liebesgeschichte gehört unbedingt hierher. Das finde ich auch.
    Julian gönne ich es wirklich, glücklich zu werden. Da hast du Recht, Sarah, dass er es wahrscheinlich in dieser Zeit nur kann, wenn er eine Frau findet, die er mag und die ihn akzeptiert. Aber welche Frau sollte sich auf Dauer damit zufrieden geben? Außer, sie braucht den Trauschein genauso zum Schein, wie er. Aber Penny ist diese Frau wohl eher nicht. Es bleibt spannend...

    Die arme Claire. Auch wenn sie so ihre schlechten Seiten hat: Ich habe mich trotzdem für sie mitgefreut, dass sie endlich bald auf Bälle gehen kann und sich auf die Suche nach einem geeigneten Partner begeben kann. Das scheint ja wirklich ihr sehnlichster Wunsch zu sein. Es ist sicher schwer für sie, zu erkennen, dass ihre Schwester auf einmal doch eine viel größere Konkurrenz ist, als sie bisher angenommen hat. Erst Lord Nyles und jetzt debütiert sie auch noch ganz offiziell.