Beiträge von Bianca M.

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    Inhalt
    Nick ist ein ganz normaler Jugendlicher. Er ist beliebt, macht Sport und auch sonst scheint sein Leben völlig OK zu sein. Zwar arbeitet seine Mutter sehr viel und ist danach auch meist ziemlich fertig und auch sein Vater hat wenig Zeit für ihn. Das alles scheint Nick aber nicht weiter zu stören. Doch dann taucht in seiner Schule eine ominöse CD auf, um die jeder ein riesen Geheimnis macht. Nick will wissen was dahinter steckt, denn plötzlich benehmen sich alle äußerst komisch. Colin, einer seiner besten Freunde wendet sich mehr und mehr von ihm ab. Doch dann kommt er ebenfalls an die CD und stellt fest das es ein Spiel ist. EREBOS. Zuhause angekommen beginnt er sofort mit der Installation, doch als diese fertig ist, bleibt der Bildschirm schwarz. Nick ist am verzweifeln. Als er schon aufgeben wollte erscheint plötzliche eine rote pulsierende Schrift auf dem schwarzen Bildschirm "EREBOS". Das Spiel beginnt. Zuerst muss er sich einen Charakter erstellen und anschließend steht sein "Namenloser" mitten im Wald. Sehr schnell ist Nick mit der Spielbedienung vertraut und findet auch einen Mann, der ihm sagt was er nun tun muss. Auch stellt er ihm die Frage, ob er weiter machen will, oder hier aufhören. Klar das Nick weiter macht. Von nun an gibt es jede Menge Aufgaben zu lösen, jede Menge Kämpfe zu bestehen. Anfangs ist es schwer für Nick und immer wieder kommt der Bote und hilft ihm. Allerdings sind diese Hilfen nicht umsonst. Diese sind mit Aufträgen in der realen Welt verbunden. Anfangs denkt sich Nick nichts dabei, doch die Aufträge werden immer skuriller. Auch seine Mitspieler sind nicht unbedingt die Freundlickeit in Person. Immer wieder frägt sich Nick wer wohl von seinen Schulfreunden hinter welchem Charakter steckt. Dies ist nämlich eine der Regeln von Erebos. Dann verlangt Erebos von ihm seinen Englischlehrer zu vergiften. Nick bringt es nicht fertig und fliegt anschließend raus. Völlig Verzweifelt versucht er wieder rein zu kommen, aber man hat nur eine Chance Erebos zu spielen. Plötzlich hat sein bester Freund Jamie einen schweren Unfall und Nick weiß das es etwas mit Erebos zu tun hat. Schnell wird ihm klar das das Spiel nicht einfach ein Spiel ist, sondern Virtuelle Welt und Reale Welt miteinander vermischt. Er lernt Victor kennen, einen Computerfreak und zusammen versuchen sie das Rätsel von Erebos zu lösen. Auch Emily, für die Nick mehr als Freundschaft empfindet ist dabei und die beiden kommen sich auch näher. Werden die 3 hinter das Geheimnis kommen?


    Meine Meinung

    Erebos ist ein Spiel.
    Es beobachtet dich,
    es spricht mit dir,
    es belohnt dich,
    es prüft dich,
    es droht dir.


    Erebos hat ein Ziel:
    Es will töten.


    Eigentlich ist dieses Genre nicht so mein Geschmack. Da ich selber aber gerne Onlinerollenspiele spiele kam ich einfach nicht drumherum. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ursula Poznanski hat mit Erebos ein sehr heikles Thema beschrieben. Und zwar die Spielesucht. Wenn man heute sieht zu was einem solch Spielsucht treiben kann. Es gibt soviele Menschen die ihr reales Leben total aufgeben um nur noch in der virtuellen Welt zu leben. Sie geben ihre Arbeit auf und oft auch ihre Familien. Ähnlich wird es auch in Erebos beschrieben. Freunde wenden sich voneinander ab und die Linie zwischen real und virtuell vermischt erschreckend schnell.


    Ich konnte mich von Beginn an in Nick versetzten. Die Anziehungkraft dieses Spieles und das Weiterkommen wollen. Zum Teil hab ich mich selbst dabei ertappt wie ich darüber nachgedachte habe, wie ich das jetzt gelöst habe. Ich wahr voll mit dabei, bin richtig mit eingetaucht und war genauso sauer wie Nick als er aus dem Spiel geflogen ist. Zwar hätte ich viele Sachen wahrscheinlich anders gelöst, aber ich denke das ist auch Sinn eines solchen Spieles.


    Die Geschichte ist super gut durchdacht und ausgearbeitet. Die Geheimnistuerei, die Zwiestichkeiten unter den Freunden und eine nie enden wollende Spannung fesselt einen so sehr, das man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Bis zum Schluß weiß man nicht, wer hinter wem steckt und was eigentlich der Plan des Spieles ist. Zwar wird schnell klar das Erebos ein Ziel in der realen Welt verfolgt, aber auch das sind immer Spekulationen. Genau aus diesem Grund lässt es sich flüssig und zügig lesen. Man will ständig wissen wie es weiter geht. Frau Poznanski´s Schreibstil einfach super.


    Das Cover ist ja mal der Hammer. Ein Auge auf rotem Hintergrund. Man fühlt sich regelrecht beobachten, genauso wie im Spiel. Es könnte nicht passender sein für dieses Buch.


    Fazit
    Ein spannungsgeladenes Buch mit Suchtfaktor. Nicht nur für Jugendliche sondern auch für Erwachsene sehr zu empfehlen.

    Ich habe das Buch heute nacht beendet und bin begeistert. Ob es nun daran liegt, das ich selber eine Zockerin bin oder ob es einfach an dem genialen Einfallsreichtum von Ursula liegt. Gestern abend konnte ich einfach nicht aufhören zulesen. Ich musste wissen was passiert und das obwohl ich vom Tag total geschafft war und eigentlich totmüde.



    Ich grübel nun seit Tagen .. ich weiß nicht, ob das für mich logisch und machbar zu sein scheint, dass eine künstliche Intelligenz solche Schachzüge durchführt? So manipuliert, auch bei völlig unvorhergesehen Ereignissen? ???


    Die Idee mit der künstlichen Intelligenz fand ich klasse. Ob es machbar ist oder nicht ist für mich in dem Fall jetzt nicht so relevant. Wobei ich denke das die Menschheit an soviele Dingen arbeitet das es durchaus möglich sein könnte das es sowas in ferner Zukunft geben könnte.



    Die Aufklärung der Zusammenhänge hat mir gut gefallen und es gab einige Überraschungen, was mir immer gut gefällt. Dadurch sind die letzten beiden Abschnitte nur so dahingeflogen.


    Dem schließe ich mich an. Man konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.



    Das Ende war einfach der Hammer und schon irgendwie sehr gruselig :o
    Da schreibt der nun tote Vater von Adrian ein hochintelligentes Programm, um sich zwei Jahre später an seinen Erzfeind zu rächen, ohne das Ergebnis mitzubekommen. Ich hatte da irgendwie Gänsehaut.


    Das finde ich auch extrem. Er hat sich 2 Jahre in seinem Keller verkrochen um dieses Spiel zu programmieren und hat alles wesentliche vergessern, unter anderem seinen Sohn Adrian. Doch das dieser nun am Schluß sich nochmal mit seinem Vater unterhalten kann, fand ich eine gute Idee.



    Sehr erschreckend fand ich auch die Reaktion von Helen. Sie konnte zum Schluss Spielewelt und Realität nicht mehr auseinander halten bzw. sie hat sich schon so mit Erebos identifiziert, dass sie ihre reale Persönlichkeit ablegen wollte.
    ""Nenn mich nicht Helen", sage sie, "Ich bin BloodWork."" :o Das erschreckt mich, weil ich mir durchaus vorstellen kann, dass das gar nicht so abwegig ist.


    Es ist auf keinen Fall abwegig. Wenn man heute sieht, was eine Spielesucht aus einem Menschen machen kann *kopfschüttel*. Die verlieren gänzlich den Zugang zur Realität und verschanzen sich in der virtuellen, für sie besseren Welt. Helen hatte es nicht einfach, denn sie wurde schließlich immer gemobbt. Solche sind dann noch mehr davon betroffen.


    Ich finde das Buch wirklich sehr gut gelungen und ich hoffe das es mein Sohn auch irgendwann mal lesen wird.

    Und es geht spannend weiter.



    Zuerst mal zu den U-Bahnlinien: Das fand ich auch total genial, wie Nick das herausgefunden hat. Er fand es ja schon am Anfang so seltsam, dass es da einen roten Fluss gab, oder diese gelbgrüne Hecke... Oder auch das "Monument", wo er sich ja schon von Anfang an gewundert hat, weshalb der Bote das so lustig fand.


    Das fand ich auch total interessant. Hab auch schon überlegt, was das zu bedeuten hat. Find ich klasse das Nick darauf gekommen ist. Jetzt wo er ja nur noch Beobachter ist, fällt ihm mehr auf.



    Emilys Auftrag fand ich auch nicht ohne. Ich wüsste nur zu gerne, wen sie angerufen hat. Ich hoffe, dass wir am Ende wissen, wer Ortolan nun eigentlich ist. :schwitzen:


    Gut, ich fand den Auftrag nun nicht so schlimm. Hatten schon schlimmere Dinge vorher gelesen, deshalb hat mich das jetzt nicht so gestört. Aber es war auf jeden Fall nicht der erste Anruf. Ob sie da wirklich "Ortolan" angerufen hat, weiß sie ja nicht.


    Das würde ich so nicht unbedingt sagen. Wenn ich in ein Spiel vertieft bin, kann es auch schon vorkommen, dass ich 8 oder 9 Stunden davor hänge. Also ich bin auf jeden Fall auch " gefährdet " ;)


    Ich denke da wie Twiceybaby. Auch Mädchen bzw. Frauen sind gefährtet. Denn auch mir passiert es immer wieder mal das ich im Spiel versinke und denke "Nach dem Quest höre ich auf" ^^ und dann spielt man doch weiter.



    Brynne offenbart Nick, dass sie mit dem Spiel aufgehört hat. Allerdings will sich Nick nicht einmischen. Das kann ich voll und ganz verstehen. Ich hätte auch nicht anders gehandelt. Die Sache mit dem Plakat ist wirklich starker Tobak. Auch wenn Brynne an Jamies Unfall die Schuld trägt. Hoffentlich geht es ihr gut und wir lesen im letzten Abschnitt noch etwas von ihr.


    Irgendwie hab ich mir schon fast gedacht, das sie etwas damit zu tun hat. Fragt mich nicht warum, aber war so. Obwohl sie es ja nicht dirket zugibt, weiß Nick das sie es war und trotzdem warnt er sie und rät ihr sich zu stellen. Finde ich gut.


    Helen und Adrian finde ich auch sehr seltsam. Also das Helen spielt ist ja klar, aber Adrian. Ich dachte der kann das Spiel nicht spielen. Irgendetwas ist im Busch.


    Ich bin total fasziniert von dem Buch ^^


    Na Gott sei Dank! Nick hatte Skrupel, dem Lehrer Watson etwas in den Tee zu schütten und fliegt damit auch prompt aus dem Spiel. Für ihn ist es nur gut, wer weiß, wie er sich weiterentwickelt hätte.


    Ich bin auch froh das er es nicht getan hat. Auch wenn er jetzt raus ist aus dem Spiel. Denn auch ich war etwas enttäuscht *g*



    Der Unfall mit seinem besten Freund Jamie fand ich sehr schockierend. Da kommt mir irgendwie der Gedanke, ob da nicht manipuliert wurde.... Ich hoffe jedoch nicht, das wären wirklich fatale Folgen. Und ich hoffe auch, dass Jamie wieder in Ordnung kommt.


    Ja die Stelle fand ich total schrecklich. Das ganze Blut und der verdrehte Fuß. Sie Schuldgefühle die Nick plötzlich hat. Ich glaube auch das das Fahrrad manipuliert wurde. Zum Glück lebt Jamie noch, auch wenn er noch im Koma liegt.



    Jetzt beginnt tatsächlich auch noch Emily mit diesem Spiel :o Ich hoffe, sie ist charakterstark genug und lässt sich davon nicht zu sehr beeinflussen.


    Irgendwie war ich darüber garnicht mehr so erstaunt. Ich hatte schon damit gerechnet das auch sie irgendwann zu neugierig ist. Aber das sie Nick am Anfang zusehen lässt fand ich schon cool. Die Reaktion von Nick, als er sich wegduckt als es losgeht, fand ich lustig. Schade das sie ihn dann wegschickt. Mittlweile scheint er ja zu wissen, wie gefährlich das alles ist, und er möchte Emily nur helfen.



    Interessant finde ich immer noch dieses sich-gegenseitig-belauern, ob jemand "drin" oder "draußen" ist.


    Das finde ich auch sehr interessant. Nick sieht die Dinge ja jetzt wieder anders. Er bemerkt plötzlich wie seltsam sich alle verhalten. Und dann das ständige auflauern von Spielern. Die Auseinandersetzung mit Colin fand ich klasse, auch wenn er sich somit auf die Liste der bedrohten "NichtmehrSpieler" gesetzt hat.


    Es ist schon interessant, welche Macht dieser Bote auf seine Spieler ausüben kann, sie erfüllen seine Aufgaben blind! Sicherlich ist er bemüht, sie im Dunkeln zu lassen. So weiss Nick ja nicht, dass er da tatsächlich eine Pistole versteckt oder welchen Zweck diese Fotos haben. Bei Aisha ist das schon etwas anderes. Sie weiss, was sie damit Eric antut und tut es dennoch - auch wenn sie sich dabei mies fühlt.


    Ich weiß nicht ob ich diese Aufgaben erledigen würde. Gut die Fotos waren jetzt nicht so schlimm. Auch hat man sich nichts bei dem Auftrag mit dem Kiste gedacht. Das da nun eine Pistole drin war, ist doch sehr gruselig. Wie man bei Aisha sieht ist das das weiterspielen wichtiger ist, als das Leben eines anderen.



    Dass Nick nun aber auch ohne Weiteres etwas in den Tee seines Lehrers schütten will ( Ich denke da auch eher an Gift oder ähnliches!!) das ist schon merkwürdig, zumal er vieles von den Zusammenhängen inzwischen weiss. Ist er wirklich so naiv oder geblendet, so von dem Spiel besessen, dass er alles tun würde?? Er wirkt ja doch recht clever und durchschaut auch einiges und Jamies Warnungen nimmt er auch recht ernst.


    Ich glaube auch das es Gift ist. Welchen Zweck das Spiel dabei verfolgt ist mehr als unklar. Was hat Mr. Watson damit zutun? Und das er sich immer mehr von Jamie zurückzieht finde ich total traurig. Immerhin sind sie beste Freunde.



    Der letzte Abschnitt dieses Kapitels finde ich auch sehr spannend: Schöpfen - erhalten - zerstören. Meint er - der Erfinder dieses Spiels, der auch im Spiel aktiv als Bote agiert - damit sein Spiel, Erebos? Oder sein Handeln durch die Jugendlichen und damit seine Auswirkungen auf die Realität? Welche Gerechtigkeit fordert er ein? Das ist echt sehr mysteriös und spannend .... ;D


    Ich denke das es auf die Jugendlichen in der Realität bezogen ist. Was auch immer das Ziel des Spieles ist, es wird auf jedenfall die Virtuelle Welt mit der Realen vermischt. Ich finde es ebenfalls sehr spannend.

    Auch hier geht es spannend weiter. Zwar stehen die Arenakämpfe mehr im Mittelpunkt, dennoch ist es faszinierend. Immer wieder stellt sich mir, wie auch Nick, die Frage, wer wohl hinter welchem Charakter steckt. Wer sind die Leute im Inneren Kreis?


    Ja, das fürchte ich auch ... :(


    Ich vermute das gleiche. Aber was der Englischlehrer mit dem Spiel zu tun hat, bleibt ein Rätsel. Scheinbar hat das Spiel einen Hass gegen Lehrer?!



    Warum Adrian McVay das Spiel nicht nehmen kann, habe ich mich auch gefragt. Ob es wohl mit dem Selbstmord seines Vaters zusammenhängt? ???


    Eine sehr gute Frage. Finde es auch sehr komisch. Oder er war ein Spieler und ist rausgeflogen?



    Interessant sind die Entwicklungen in der Schule und wie stark sich das Spiel bereits auf die Jugendlichen in der Realität auswirkt. Jamie, Emily und Eric gehen zu Nick nun sehr auf Distanz. Hier frage ich mich, warum sie nicht weiterhin den Kontakt zu ihm suchen, um an mehr Insider -Wissen heranzukommen oder ihn auch davon wegzubekommen? Sie ahnen ja schon welche Macht bzw. Einfluss dieses Spiel ausübt.


    Das stimmt. Ich hätte es wahrscheinlich weiterversucht. Wie du schon sagtest, sie ahnen bereits das es gefährlich ist und aus diesem Grund hätte ich weiterversucht ihn von dem Spiel weg zubringen. Allerdings scheint sich auch Nick von ihnen zu distanzieren.


    Das kann ich nachvollziehen ;D
    Mir war es auch zu viel - ich bin kein "Spieler" - aber ich habe verstanden, dass man diese Szenen für das Verständnis des Spiels, seiner Faszination und seiner Manipulationsfähigkeit braucht ;)


    Ich selber bin ja auch eine Gamerin und hatte demnach auch keine Probleme mich einzudenken. Für mich waren die Szenen sehr spannend und realistisch ^^. Mir haben sie gut gefallen.

    Irgendwie kam ich jetzt die letzte Zeit nicht wirklich dazu etwas zu schreiben und habe das Buch jetzt schon komplett gelesen. Dennoch möchte ich mich an den einzelnen Kapiteln versuchen. Ich hoffe das klappt so ^^


    Das Buch ist wahnsinnig spannend. Ich kann mich sehr gut in Nick versetzen. Die ganze Anziehungskraft die das Spiel auf ihn ausübt und wie er sich verändert ist sehr gut rüber gebracht.



    Den Botengang fand ich sehr aufregend. Ich hätte wahrscheinlich nicht widerstehen können und hätte die Kiste aufgemacht. ;D


    Ging mir genauso ^^ Ich bin da viel zu neugierig.



    Colin hat schon recht: "Weißt du was, Nick? Manchmal glaube ich, es lebt."


    Stimmt, den Eindruck vermittelt es auch den Lesern. Das Spiel antwortet auf Fragen und weiß Dinge die doch sehr unheimlich sind. So wie mit dem T-Shirt.



    Ein wirklicher Stein ist mir vom Herzen gefallen, als Jamie sich weigert die CD anzunehmen. Damit hätte ich ehrlich gesagt, überhaupt nicht gerechnet.


    Ich war auch sehr erstaunt darüber. Hätte auch gedacht das er es freudestrahlend annimmt.


    Wie euch allen, ging es mir auch. Ich bin total in den Bann gezogen worden. Hab teilweise bis spät Nachts gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Welche neuen Aufträge Nick bekommt.

    Endlich bin auch ich in den Genuss der ersten Kapitel gekommen. Hier kehrt wieder Normalität und Ruhe ein und ich kann mich endlich Erebos widmen ^^ Ich freu mich sehr das auch Ursula dabei ist und freu mich auf die Leserunde.


    Zum Cover wurde schon einiges gesagt. Mir gefällt es auch sehr gut. Hat etwas bedrohliches und es sieht wirklich aus, als wenn man beobachtet wird. Klasse umgesetzt und passend zum Buch.


    Die Geschichte selbst, finde ich echt sehr gut gelungen. Ich selber oute mich als Jahrelange WOW-Zockerin ^^ und kann mich in das Buch sehr gut eindenken. Der Beginn des Spieles erinnert sehr stark an WOW. Man bekommt einen Charakter mit dem man dann durch die Gegend läuft. Faszinierend finde ich das alles so real wirkt und rüber kommt. Das wurde super rüber gebracht. Ich bin gespannt wie sehr sich die Spannung noch steigern wird, denn daran habe keinen Zweifel.


    Um das Klischee, Mutter kümmert sich nicht und deshalb zockt Kind Computerspiele, möchte ich so garnichts sagen. Ich selber habe 3 Kinder und gehe ein paar Stunden in der Woche arbeiten und weiß wie anstrengend das ist.


    Ich glaube, viele spielen diese Computerspiele, um auch einfach abzuschalten von der Realität, um eine andere Welt zu erleben. Wir lesen dafür Fantasy-Romane, andere spielen eben diese Adventure-Spiele. Die Faszination, in andere Rollen zu schlüpfen und vielleicht so zu sein, wie man gerne sein möchte, ist sicherlich auch ein Grund dafür. Ich denke, die Gründe sind so vielfältig wie unterschiedlich die Menschen sind.


    Genauso sehe ich es auch, bzw. so geht es mir. Ich lesen eben nicht nur Fantasy-Romane um abzuschalten, ich flüchte auch in die virtuelle Welt von WOW. Allerdings bin ich keines Wegs süchtig danach, kann aber die Anziehungskraft sehr gut verstehen und nachvollziehen.

    Ok, da ich auch relativ wenig Zeit hatte zu posten, hab ich das Buch ohne Kapiteleinteilung gelesen. Demnach hab ich mich auch nicht so an der Besprechung beteiligt. Möchte mich aber dennoch herzlich bei Bettina bedanken, die sie toll auf die vielen Fragen geantwortet hat. Also, ich werde nun auch meine abschließende Meinung hier posten.


    Als erstes muss ich gestehen das ich das Buch schon eine Weile hier liegen hatten. Immer wieder hatte ich es in der Hand, aber es dann doch wieder ins Regal gestellt. Warum? Die Dicke bzw. die vielen Seiten hatten mich irgendwie abgeschreckt. Keine Ahnung warum, aber jetzt da ich es gelesen habe, ärgere ich mich sehr darüber es nicht schon eher getan zu haben.


    Bettina Belitz Roman "Splitterherz" ist der Auftakt einer Trilogie und erzählt die Geschichte von Ellie und Colin. Schon der Prolog beginnt geheimnisvoll und spannend, sodass man einfach weiterlesen muss. Dieses Buch hat mich von Beginn an gefesselt und es hat mich von Seite zu Seite mehr in die Geschichte hineingezogen.


    Der Hauptcharakter Ellie, aus deren Sicht das Buch geschrieben ist, war mir von Anfang an sympathisch. Auch Colin der unheimlich geheimnisvoll ist, wirkt alles andere als oberflächlich. Die Autorin schafft es den beiden ein stimmiges Leben einzuhauchen, in das man sich sehr gut hinein versetzten kann.


    Der Schreibstil von Bettina ist wunderbar flüssig, was vielleicht auch dran liegt, das sie eine deutsche Autorin ist und das Buch keinem Übersetzungspfusch unterlaufen ist. Es lässt sich wunderschöne lesen und man kann es nur sehr schwer aus der Hand legen. Die Spannung wächst immer mehr an, sodass es nie langweilig wird. Was ich noch hervorheben möchte ist das wunderschöne Cover.


    Der Schluss ist zwar eigentlich in sich abgeschlossen, aber dennoch lässt es einen auf ein baldiges Wiedersehen zwischen Ellie und Colin hoffen. Ich jedenfalls freue mich schon sehr auf Januar 2011 wo der 2. Teil mit dem Namen "Scherbenmond" erscheinen wird.


    Fazit
    Ein unglaublich feinfühliges Buch, das man gelesen haben muss. Eines meiner seltenen Highlights des Jahres 2010. In keinster Weise zu vergleichen mit der Bis(s) Reihe von Stephenie Meyer. Absolut empfehlenswert.

    So, ich möchte nun auch ein paar meiner Eindrücke hier lassen, auch wenn ich das Buch jetzt schon durch habe *seufz*


    Den Prolog fand ich wunderschön und stimmt einen gleich auf eine herzzerreißende Geschichte ein. Zwar hatte ich Anfangs etwas Schwierigkeiten, aber dennoch fand ich mich dann schnell in die Geschichte ein.


    Ellie scheint eine normale Jugendliche zu sein, die unter dem Umzug aus der Großstadt Köln in die Einöde sehr leidet. Nur schwer finde sie Anschluß in der Schule was auch daran liegt, das sie es eigentlich garnicht will. Sie will wieder zurück nach Köln zu ihren Freundinnen Nicole und Jenny. Was mich sehr fasziniert ist das Ellie scheinbar überall und ohne Probleme schlafen kann, sogar an der Bushaltestelle. Die Frage kommt immer wieder auf, warum sie ständig einschläft?! Ständig scheint sie müde zu sein und vielleicht ist sie deshalb auch so mürrisch. Wenn ich müde bin habe ich auch oft schlechte Laune und will einfach nur in Ruhe gelassen werden. Dann auch noch ihre komischen Träume von einem Baby das scheinbar nicht geliebt wird.


    Eine sehr innige Beziehung hat sie zu ihrem Vater Leo, der mir auf Anhieb sympatsich ist und auch ihre Mutter mag ich. Ihr Vater leidet sehr oft unter Migräne das mit Sicherheit auch nicht normal ist, aber vielleicht hängt das ja mit seiner Arbeit als Psychater zusammen?


    Dann ist da noch ihr Bruder Paul der sich von seiner Familie abgewandt hat und Ellie leidet sehr darunter. Scheinbar ist irgendetwas vorgefallen, sonst hätte er doch nicht das weite gesucht?


    Tja und dieser Colin. Ein komischer Junge und ihn scheint auch niemand zu mögen. Dennoch fühlt sich Ellie zu ihm hingezogen aber zugleich hat sie auch Angst vor ihm. Also die Aktion in der Turnhalle war ja mal mehr als schräg. Und woher weiß er einiges über sie wenn er sie doch so meidet. Schlußendlich bringt er sie ja sogar dazu, das Bauchpiercing rauszunehmen. Sehr mysteriös.