Beiträge von Bernard

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.


    Sie weiß, was passieren kann, wenn sie den Schutz Fiafilas verliert und schert sich nicht drum.


    Es gibt ja Leute, die halten immer nach dem größten Kaliber Ausschau. Im direkten Vergleich mit Prekesta hat Fiafila-Ignuto im Moment eventuell in Yras Augen eine Formschwäche?



    Ich denke es beginnt als diplomatischer Schachzug und neugieriges Experiment gemischt mit ein wenig Sehnsucht nach der Eitelkeit der Frau und wird dann aber auch von Ignuto gepuscht, damit es nicht romantisch wird.


    Hm, wo seht Ihr, dass der Homunkulus sie in diese Richtung drückt?



    Jetzt bin ich auch endlich mit dem 2. Abschnitt durch und auch dieser gefällt mir gut.


    :freu:



    Aber zumindest scheint es auch unterschiedliche Gruppierungen aufseiten der Klataaler zu geben.


    Ja, ich wollte die Einheimischen nicht als monolithischen Block darstellen. Du hast ganz recht: Auch hier gibt es unterschiedliche Interessen. ;)



    Eivora scheint beim Gedanken an Gonter und ihre Beziehung Wehmut zu verspüren ... gibt es doch noch Hoffnungen für ein Liebescomeback?


    Und wer denkt an das Liebescomeback für Yra? ;D



    Ihre Einmischung bei der Inspektion fand ich merkwürdig, besonders in Hinblick darauf, dass sie später Gonter vorwirft, Asters Autorität untergraben zu haben beim Versuch, den Konflikt mit Eilan selbst zu lösen. Was hat sie denn da anderes gemacht?


    Sie hat kein Glied der Befehlskette übersprungen. Trotzdem schwächt auch sie den anderen Weibel, das stimmt schon ...



    Und warum sollte er auch keinen eigenen Eintrag bekommen? Er macht einen sehr intelligenten Eindruck, auch wenn sein Vokabular oder zumindest die Gelegenheiten, bei denen er sich äußern will, eingeschränkt sind. Aber er spielt eine entscheidende Rolle als Giftaufspürer und Spion. Das sollte man honorieren, zum Beispiel mit einem Eintrag ins Personenregister, finde ich.


    Ich merke schon, der alte Vogel hat seine Groupies.
    :D



    Ich finde es sehr interessant, dass Fiafila sich immer noch vom Wind angezogen fühlt.


    Ah, scharf beobachtet! ;)


    Mir ist aufgefallen, dass die Baumarten Arzulans (erinnert vom Wortlaut automatisch an Amazonas) wie Buche und Linde ja durchaus europäische Bäume sind. ... Wie bist du darauf gekommen?


    Ich stamme aus Niedersachsen, und zwar aus einem Nachbardorf von Kalkriese, wo die Varus-Schlacht stattgefunden hat. Spekulationen, dass die Germanen den Römern irgendwo anders ihre größte Niederlage beigebracht haben könnten, beißen bei mir aus lokalpatriotischen Gründen auf Granit. ;D
    Jedenfalls lernt man dort schon in der Grundschule alles darüber, wie der germanische Urwald es den Römern unmöglich gemacht hat, ihre Marsch- und Kampfformationen einzunehmen. Das hat entscheidend zum Sieg der Germanen beigetragen. Der andere entscheidende Faktor war natürlich die Beteiligung meines Ururururur...urgroßvaters. ;D
    Jedenfalls besteht durch diese weltgeschichtliche Anekdote schon seit meiner Kindheit in meinem Kopf die Verbindung zwischen "wehrhafte Barbaren" und "mitteleuropäischer Urwald".


    Ein nettes Detail ist der Beo.



    Und wir treffen alte Bekannte wieder. Mit Midalin und Beo Batz hatte ich nicht gerechnet, auch wenn ich es seinerzeit gehofft hatte, nochmal von ihnen zu lesen. Das freut mich besonders.


    Bratz ist die Lieblingsfigur meiner Lektorin in dieser Reihe. Vielleicht wären die beiden auch schon in Weißes Gold aufgetaucht, wenn ich Söldnergold nicht erst geschrieben hätte, als das Romanmanuskript bereits fertig war. Aber so ist es ja auch eine hübsche Überraschung, dass die beiden ihren Weg in den Klingenrausch gefunden haben.



    Auf Yra kann ich gut verzichten (ich kann sie immer noch nicht leiden).


    Liebes Tagebuch,
    in den steinernen Herzen meiner Leserschaft hat ein junges Mädchen keine Chance mehr, wenn romantische Gefühle es locken!



    Itena scheint da noch die klügere Führungskraft zu sein. Er wird von ihr lernen müssen.


    In jedem Fall ist sie wesentlich erfahrener. Wäre es klüger von Eivora gewesen, sie an seiner Stelle zur Rottmeisterin zu machen?



    Prekesta ... die ist schon heftig, die Dame. Mit der möchte ich keinen Streit anfangen.


    :D



    Hier werden auf einzigartige Weise die animalischen Regungen (die sicherlich jedem Menschen innewohnen) herausgearbeitet, die der Homunkulus sicherlich zu Tage befördert. Es stellt sich die Frage: Ist der Einfluss Ignutos immer als negativ zu bewerten? Oder verhilft das Kerlchen nicht auch dazu, dass Fiafila eine Seite in sich finden und ausleben kann, welche sie ohne ihn vielleicht niemals entdeckt hätte?


    Da interessiert mich, wie die anderen diese Szene deuten. Wieso nimmt Fiafila-Ignuto den Lustknaben an? Fiafilas Sehnsucht? Ignutos Einfluss? Ein diplomatischer Schachzug der Avatar? ...?



    Ich hoffe ja, Gonter nimmt seinen Platz ein außerhalb des KLingenrauschs und Eivora macht dann das Ding.Zum Klingenrauscht passt sie gut....zu Gonter nicht und Gonter allemal nicht in den Trupp.


    Hm, andererseits findest Du ja, dass er sich in der Situation mit Eilan recht gut als Rottmeister macht ...



    Für mich dominiert zur Zeit (noch) ganz klar Fiafila! Natürlich ist der dämonische Einfluss unübersehbar, aaaaaber sie hat die Entscheidungsgewalt...zumindets empfinde ich das so.


    Auf der Ebene der Aktivitäten ist das so. Sie steuert ihren Körper - wenn Fiafila will, hebt sich der linke Arm. Wenn Fiafila will, geht sie die Treppe hoch und spricht mit Eivora. Der Homunkulus ist verwachsen und muss mit.
    Aber wer bestimmt, was Fiafila-Ignuto will? Wer regiert ihre Träume und Sehnsüchte? Erinnert Ihr Euch noch an Chastro-Ignuto und die Szene, als er einmal ohne den Einfluss des Homunkulus' seine Situation reflektieren kann?


    "Befriedigend eingeparkt"??? Sind die Figuren denn plötzlich zu Autos mutiert??? Irgendwie schwant mir bei der Formulierung Übles, lieber Bernd. Man kann sie ja am besten "einparken, wenn es sich um Leichen handelt. :'( >:(


    ;D
    Ich verspreche: Einige werden überleben.



    Ich finde übrigens Kanibalen nicht so unmoralisch (solange ich nicht Auf Ihrem Esstisch liege). Sie essen Fleisch, gutes Fleisch, das sonst verrotten würde. Soweit ich weiß gilt es teilweise sogar als Ehre, wenn bestimmte Körperteile z.b. Das Gehirn des Feindes gegessen werden.


    Wenn es sich um ein kulturelles Phänomen handelt (und nicht um eine Geisteskrankheit, die Einzelne befällt, á la Jack the Ripper), ist der Kannibalismus meistens in die Glaubenswelt eingebettet. Es geht selten um die Ernährung. Manchmal werden ältere Familienmitglieder verspeist, weil man sich vorstellt, sie würden im eigenen Körper weiterleben. Manchmal Feinde, weil man denkt, deren Mut und Kraft ginge auf einen über. Daraus folgt auch, dass man einen besonders feigen Feind nicht verspeist.
    Ob das in Grünes Gold ebenfalls so ist, sollen die weiteren Leseabschnitte zeigen. :)



    Kaum im ersten Abschnitt angekommen ist man gleich im Klingenrausch-Feeling, ein super Auftakt.


    :freu:



    Klasse, dass man auch im ebook die wunderschönen Zeichnungen von Timo Kümmel bewundern kann.


    Falls Du das eBook auf einem Gerät mit Farbdarstellung anschaust, müsstest Du die Zeichnungen sogar coloriert sehen.



    Horold ... ist völllig gefangen von seinem Verlangen nach Jade, regelrecht besessen ist er davon.


    Wirklich? ;)
    Vielleicht unterscheidet sich hier das, was er sagt, von dem, was er tut ... :-\



    Und dann Fiafila-Ignuto, auf die beiden habe ich mich besonders gefreut. Schön, zu lesen, dass das Wesen der Priesterin nicht völlig vom Homunkulus vereinnahmt wurde.


    Erinnert Ihr Euch noch an Fiafila vor der Verschmelzung?
    In ihrem Tempel, als dieser geschändet wurde, und dann in Rorgator? Sie war beeindruckt davon, dass dort jeder, auch die Frauen, Waffen trägt, aber es war ihr auch sehr fremd. Dass man für Reichtümer in den Krieg zieht (oder dass man überhaupt in den Krieg zieht) war ihr unverständlich.
    Jetzt gießt sie Leichenöl auf einen aus Schwertern geschmiedeten Tisch, um die flammenden Gefilde der Dämonen zu erforschen, und hilft einer Söldnerlegion dabei, sich auf einem Feldzug zu bewähren, um viel Beute zu machen.
    Wenn die Fiafila von damals der Fiafila-Ignuto von heute begegnen würde - würde sie sich mit ihr anfreunden, oder würde sie schreiend weglaufen?
    Vielleicht arbeitet ein gewisser Einfluss in ihr eher schleichend ... >:D


    Ist das mit dem Ende der schwertfeuersaga endgültig, oder kann da noch was kommen? Ich finde auch, dass es durch die Aufträge ja immer etwas Neues gibt.


    Leider finden das insgesamt zu wenige Leserinnen uns Leser. Unter dem Strich ist leider kein ausreichendes Interesse an der Reihe vorhanden, und da der Buchhandel einen Nachfolgetitel in der Regel dann ordert, wenn sich der vorherige gut verkauft (und sonst eben nicht), wird es mit jeder Fortsetzung trister. :(
    Glück im Unglück: Dadurch, dass es immer abgeschlossene Kontrakte sind, gibt es keinen übergreifenden Spannungsbogen, der nun holterdipolter hätte abgewürgt werden müssen. In diesem Sinne ist es egal, ob Die Schwertfeuer-Saga aus 3, 5 oder 7 Teilen besteht. So gesehen hat es "die richtige Reihe getroffen" (nämlich die, bei der das Einstellen den geringsten Schaden im Sinne von unbefriedigend beantworteten Fragen nach sich zieht). :trost:



    Ich freue mich auf den neuen SF Roman. Werden wir ein paar Rätsel noch aufdecken aus BAND 1?
    Am meisten interessiert mich, wer diese wunderschöne Wohnstätte errichtet hat und warum sie verlassen ist. Und werden wir was. Von dem Kind erfahren?


    Ich folge in Das Imago-Projekt dem Schwarm. Was auf Cochada passiert, betrachte ich also nicht. Aber wenn Du dasselbe Kind meinst, das ich vermute, dann: Ja, es befindet sich im Schwarm und sorgt dort für einiges Aufsehen. ;)


    Die Gegner machen mir allerdings ein wenig Angst, violett angemalte Kannibalen mit teilweise Eckzähnen und Krallen statt Fingern? Da schwant mir Böses....


    Ihr dürft davon ausgehen, dass ich dem Klingenrausch einen würdigen Gegner präsentiere ... ;D
    In einer früheren Fassung waren die Wilden blau angemalt, nicht violett. Wir haben das geändert, weil es bei näherem Nachdenken zu ähnlich zum Film "Avatar" war, bei dem das Naturvolk auch blauhäutig ist (aber die Guten - was die Wilden in Grünes Gold nicht unbedingt sind ...).



    Da das der letzte Band sein wird, gibt es denn am Ende einen Gewinner/Gewinnerin? Oder bleibt der Kampf der beiden Charaktere offen?


    Ich hatte den Vorteil, schon im Januar zu wissen, dass es sehr wahrscheinlich nach Grünes Gold nicht würde weitergehen können. Deswegen konnte ich die Geschichte so konzipieren, dass am Ende, glaube ich, alle Figuren befriedigend eingeparkt sind ...


    Kommen im Imago-Projekt alte Bekannte aus Feuer der Leere vor oder sind das wieder ganz andere Figuren, die Du da entwickelst?


    Es kommen durchaus Figuren vor, die auch bei Feuer der Leere dabei waren, aber die Gewichtung ist anders. Einige Hauptfiguren aus Feuer der Leere agieren jetzt eher am Rande, und andere - zum Teil völlig neue - rücken bei Das Imago-Projekt ins Zentrum.


    Man wird als Leser wie Gonter mitten rein ins Geschehen geworfen und muss dann versuchen, sich erst mal zurechtzufinden, was angesichts der Action zu Beginn sehr spannend ist.


    :freu:



    Nirto war dabei, Aglix, Prekesta, Yra ... gut, die beiden letzteren hätte ich persönlich nicht gebraucht. (Sie stehen immer noch auf meiner "Kopf ab"-Liste) :barbar:


    Ja, ich erinnere mich an die steinernen Herzen in Teilen der Leserschaft, die der armen Yra in Weißes Gold ihre Romanze missgönnten ... :'(



    Ich denke, im Urwald lauern noch einige spannende Hindernisse und Herausforderungen auf unseren Trupp.


    Na klar - so eine Söldnerlegion heuert man nicht an, wenn man kein Problem hat, das die eigenen Leute überfordert ... :schwert:



    Insgesamt ein sehr gelungener Abschnitt. Es kamen alle wichtigen Figuren vor, ...


    Eine vierte Hauptfigur für den Roman fehlt noch. Wenn Ihr wissen möchtet, um wen es sich handelt, könnt Ihr im Dramatis Personae nachschauen - die Perspektivfiguren sind dort ausführlicher beschrieben als die anderen Akteure. Ansonsten werdet Ihr den vierten Teil des Hauptfiguren-Quartetts (und damit auch den Liebling meiner Lektorin) im nächsten Leseabschnitt treffen. ;)



    Sorry, nöö, bei mir hatte Itena keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.


    Das erste Mal tauchte sie bei der Meuterei auf dem Schiff auf. Danach hat sie sich ein paarmal mit den anderen Weibeln gestritten, weil ja eine Rottmeisterstelle freigeworden war ... Sie hatte nur eine kleine Rolle in Weißes Gold, aber falls Ihr irgendwann Die Schwertfeuer-Saga nochmals lesen solltet, wird sie Euch im zweiten Durchgang vielleicht stärker auffallen (á la "ach, die ist da ja auch schon dabei!"). ;)


    Kommt der Rauch von dem glühenden Pfad oder stammt er von der Brandrodung der Bäume?


    Die Ursache ist die Brandrodung, wie in Weißes Gold das Abfackeln der Siedlung. Da es sich um eine Anrufung handelt, treibt der Rauch aber in die dämonische Ebene herüber.



    Hm, die "Wilden" mussten scheinbar gewusst oder geahnt haben, wo die Söldner erscheinen würden. Bzw. dass überhaupt Söldner kommen werden.


    Sehr richtig. ;D



    Die lilafarbenen Eingeborenen mit ihren Wölfen sind mir irgendwie von Anfang an sympathisch ... ich kann nicht erklären warum.



    Im Moment bin ich daher sehr zurückhaltend, was Horold und seine Absichten angeht. Auch wenn die Eingeborenen Kannibalen sein sollen.


    Das ist eine Überlegung, die ich beim Schreiben auch hatte: Wie schaffe ich es, dass die Leserschaft ihre Sympathien nicht sofort auf die Gegner das Klingenrauschs legt? Sie sind die Angegriffenen, und sie haben als diejenigen, die im Urwald leben, sofort das Bild "bedrohtes Naturvolk". Früher (beispielsweise bei "Conan") konnte man das in der Fantasy noch problemlos machen. Wenn Robert E. Howard Wilde beschrieben hat, löste das bei seiner Leserschaft sofort wohligen Grusel, aber auch ein Gefühl der Bedrohung aus. Der Mitleidsfaktor war noch nicht so stark - da hat sich das Umfeld geändert, in dem wir unsere Geschichten präsentieren.
    Solche Probleme bleiben bei mir im Hinterkopf, während ich schreibe, und nach etwa 100 Seiten fiel mir die Lösung ein: Kannibalen! Bei Kannibalismus hört der Spaß auf - Naturvolk hin, Naturvolk her. Also habe ich den Gegnern den Ruf angehängt, sie seien Menschenfresser. Wieviel davon stimmt ... werden die kommenden Leseabschnitte verraten. ;)



    Warum gibt es Wölfe in einem Urwald? Wölfe passen irgendwie nicht in den Urwald, im Gegensatz zu Horolds Leoparden.


    Man denkt bei "Urwald" oft direkt an "Regenwald", aber eigentlich heißt es nur, dass es ein Waldgebiet ist, das unabhängig von Kultivierung besteht. Die Römer beschrieben Germanien gern als ein Land voller Urwälder, und die großen Waldflächen, die in Polen gerade abgeholzt werden, gehören ebenfalls ein Urwald. Bei Grünes Gold wachsen im Urwald Eschen, Eichen, Buchen ... Es ist also ein eher zentraleuropäisch geprägter Wald.



    Absolut 8)


    :freu:



    Und bisher war ich immer dran, Jade wäre feminin


    Das ging mir auch so!



    Die tollen lllustrationen von Timo Kümmel möchte ich nicht vergessen zu erwähnen.


    Mit gefallen sie auch wieder sehr gut! In der eBook-Version und auch auf meiner Homepage findet man auch die colorierten Versionen.



    Und wer, bitte schön, befindet sich dort, der Horold so viel bedeutet?


    Wer ... oder was? ;)



    Ja, wie schon hier erwähnt, ein fulminanter Start im ersten Kapitel. Von den drei Schwertfeuerbänden der beste Auftakt.


    :freu:
    Grünes Gold ist auch der Band, der am dichtesten an dem Konzept dran ist, das ich mit der Schwertfeuer-Saga umsetzen wollte: Ein Roman, der einen Kontrakt von Beginn bis Ende erzählt, aber (vergleichsweise) wenige Verbindungen zu den anderen Bänden hat.



    Mal schauen, wer da die Oberhand behält. Mir schwebt da eine Theorie im Kopf rum.


    Lass uns an der Theorie teilhaben! :)


    wird "Grünes Gold" nun tatsächlich der Abschlussband der Schwertfeuer-Saga sein


    Ja, leider hat sich Die Schwertfeuer-Saga ein zu kleines Publikum erobert, als dass eine Fortsetzung sinnvoll möglich wäre. :(



    Mitbekommen habe ich aber, dass du am zweiten Band zu "Feuer der Leere" dran bist.


    Ja, das stimmt. Derzeit schreibe ich an Das Imago-Projekt, einem Roman, der im selben Universum wie Feuer der Leere spielt. In der Science-Fiction gibt es einige Grundthemen, die gern variiert werden, und das Grundthema von Das Imago-Projekt ist der Erstkontakt. Die Menschheit trifft erstmals auf eine ihre bis dato unbekannte Zivilisation. Das hat den Aspekt der Erforschung des Unbekannten, aber auch der gefährlichen Missverständnisse.

    Wider Erwarten gibt es in Flugzeug WiFi - ein Hoch auf Norwegian Airlines! So kann ich über den Wolken bereits den ersten Beitrag zum zweiten Leseabschnitt kommentieren.



    Frage, wie können die eine so große Siedlung aufbauen, ohne überfallen zu werden?


    Meinst Du Faarinar oder Grinhoff?



    Der Beo ist da ;D. Hat mich gefreut, ihn anzutreffen!


    Meine Lektorin auch! Sie hat darauf bestanden, dass Bratz einen eigenen Eintrag im Dramatis Personae bekommt, statt nur bei Midalin mit erwähnt zu werden.
    :D



    Die Leute im Ort kann ich nicht verstehen. Ist die Gier wirklich so groß, dass sie sich allein in den Wald begeben in die Gefahr, von den "Wilden" aufgefressen zu werden? Oder gibt es da eben noch was anderes?


    Ohne ausschließen zu wollen, dass es noch etwas anderes gibt: Grinhoff ist so eine Art Goldgräbersiedlung, kein traditionsreicher Ort. Wer dort hinkommt, tut das, weil er Jade sucht oder an denen verdienen will, die Jade suchen ...



    Irgendwie erscheint sie als die Stärkere in dieser Symbiose. Noch?


    Wie sieht das die Leserunde? Wer dominiert - Fiafila oder Ignuto?
    Oder anders gefragt: Wie stünde die Windpriesterin, die Fiafila früher war, zu ihrem heutigen Lebenswandel und ihren Aktivitäten?



    Prekestra, was ist eigentlich ihre Aufgabe außer alle zu erschrecken?


    Prinzipiell ist sie eine weitere Verbindung zu den Dämonen, die den Söldnern im Kampf helfen (können, wenn sie wollen - und sie wollen vermutlich eher, wenn ihre Gesandte hofiert wird). Erinnert Ihr Euch daran, was sie in Weißes Gold getan hat?


    Was für ein Einstieg! Also ich muss schon sagen, der Beginn des 3. Teils fasziniert mich augenblicklich.



    Was ist denn hier los? Ich bin aus dem Weg zum worldcon und kann im Auto nicht lesen, muss aber, weil es somspannend ist. ... Ein starker Anfang...absolut.


    :freu: :freu:
    Mich freut, dass der Einstieg bei Euch so gut funktioniert!
    In den Leserunden zu den früheren Bänden war oft von Interesse, welchen Einfluss meine Lektorin auf die Bücher hatte. Hier kann ich berichten, dass sie insbesondere beim Einstieg den Tipp gegeben hat, zu straffen und direkt zur Sache zu kommen. In der ersten Fassung war Gonters Marsch über den Glühenden Pfad etwas ausführlicher dargestellt.
    Offenbar lag sie - einmal mehr - richtig.



    Und dann taucht "Itena" auf. Sie fasziniert mich augenblicklich...


    Erinnert Ihr Euch an sie? In Weißes Gold ist sie bereits aufgetaucht, als eine der Weibelinnen, die mit Eivora im Vorauskommando war.



    Ich glaube Gonter fährt auf sie ab :totlach:.....so mal meine Vermutung!


    Was denken die andere? Geht da was? ;) Finden die beiden Gefallen aneinander - oder ist das eher einseitig?



    es beruhigt mich vorerst. Es gibt Fiafila auch noch in Reinform...irgendwo da drinnen, in einem Winkel ihres Herzens, den sie dem Homunkulus verbergen kann.


    Das wird eine Frage, dir sich durch den Roman ziehen wird: Wie steht es um Fiafila ...?



    Und dann mein Netz ! Also musste ich warten. Nun hier aus Schweden, kurz vor Stockholm, herzliche Grüße.


    Ebenfalls herzliche Grüße! Ich werde ebenfalls den Science Fiction World Con besuchen und bin bereits in Helsinki - allerdings auf der Weiterreise zum Nordpolarkreis. Auch dort wird es aber sicher Internet geben, sodass ich regelmäßig verfolgen werde, wie sich die Leserunde "schlägt". ;)



    Irgendwie scheinen mir die Bäume lebendig und sie tun mir auchleid, wenn sie einfach gerodet werden. Darf man als Teil des Klingenrauschs mit Bäumen Mitleid haben?


    Man darf alles - solange es nicht den Gewinn schmälert. ;D
    Denken die anderen ebenfalls, dass es mit den Bäumen mehr auf sich hat, als "nur" ihren Riesenwuchs?



    ... denn hier scheinen die Ureinwohner ihr Land zu beschützen. So eine Mischung aus Indianer und Kelten.


    Sehen das die anderen auch so? Oder wurde ein wesentlicher Aspekt der Gegner vergessen? Ich glaube schon ... ;)



    Aber wenn er einen Befehl gibt, den jemand nicht befolgt und sein unmittelbarer Veogesetzter nicht reagiert, warum ist es dann falsch, wenn er ihn diszipliniert?


    Das schwächt die Befehlskette. Die normalen Krieger werden jetzt denken: "Wieso soll ich der Weibelin noch gehorchen? Ich warte mal, was der Rottmeister sagt - am Ende befiehlt ja er." Wenn er das noch ein paar mal macht, kann er die Weibelin rausschmeißen, weil sie niemand mehr ernst nimmt. Ohne Zwischenebene kann ein Rottmeister aber die Einheit nicht leiten - er würde sich dabei verzetteln, 25 Leuten direkt Befehle zu geben. Richtig wäre gewesen, die Weibelin beiseite zu nehmen und ihr zu sagen, dass sie ihren Krieger disziplinieren soll.



    Woher weißt du wie genau so ein Kampf abläuft, Bernd?


    Aus meiner Zeit bei der Bundeswehr und als Karatelehrer.



    Jade ist ein schöner Stein ich kenne ihn nur grün. Gibt es ihn wirklich in anderen Farben oder ist das nun eine spezielle Idee des Buches?


    Ja, es gibt wirklich verschiedenfarbigen Jade. Das habe ich auch erst während der Recherche herausgefunden. Grün ist aber die häufigste Färbung.


    So, mein Flieger Richtung Norden geht - das nächste Mal melde ich mich aus Lappland!

    HA, die Überraschung ist natürlich eine wichtige Verbündete. Um Euch zu verblüffen, wurden die Bücher offenbar diesmal nicht mit der gewöhnlichen Post verschickt, sondern mit DHL. Es kann also sein, dass sie noch ankommen, nachdem der Postbote schon durch ist.
    Jedenfalls hoffe ich, dass das heute bei allen klappt, damit Ihr ... äh ... ein Wochenende im Grünen verbringen könnte. :)