Beiträge von Likimeya

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.


    huch, wo hab ich nur meinen Kopf, ich habe diesen Abschnitt natürlich auch schon längst gelesen.
    Die Geschichten hier haben mir eigentlich am besten gefallen.


    Das Beste zum Schluss ;)



    Die Recherche, ob zu einem bestimmten Thema schon was geschrieben wurde, einfach auf den Buchhändler abzuwälzen, ist kreativ, aber für euch ja nicht gerade fair - hoffentlich kauft derjenige wenigstens fleißig bei euch und revanchiert sich damit!


    Hat er, von daher war das schon in Ordnung, war ja auch nur einmalig. :)

    Ich danke euch für diese tollen Rezensionen und freue mich sehr, dass ihr Spaß mit "Papiergeflüster" hattet!


    Vielen Dank auch für die großartige Leserunde mit regem Austausch, es hat mir sehr viel Freude gemacht, das Buch mit euch noch einmal von vorne zu erleben. :) Ihr wart wirklich eine tolle Runde! :winken:


    Also, wie gut man ein Buch findet liegt m.E. nach ziemlich an der Vermittlung durch den Lehrer und hoffentlich kommen die Schüler auch in Zukunft an Goethe, Schiller und Heine nicht vorbei.


    Ich mochte bei meinem Deutschlehrer sogar Fontane und Kafka. Es hängt wirklich viel vom Lehrer ab und wie er es den Schülern schmackhaft macht. Todinterpretieren ist auf jeden Fall nicht sinnvoll. Hatte ich leider auch schon bei Lehrern. Der Gesamttext verlor durch die Interpretation jedes einzelnen Wortes seine Wirkung.


    Übrigens habe ich erst vor einer Woche so eine ähnliche Nummer, wie dein Kunde hier im Buch gebracht. Ich habe auch in der Buchhandlung angerufen und erst mal gefragt, ob ich denn ein Buch auch telefonisch bestellen könnte. Großes Kino! Ich bin aber so ein Kind des Internets geworden, dass ich auf so profane Ideen, wie telefonisch bestellen, gar nicht mehr komme. Sehr peinlich! Musste dann schon herzhaft bei dieser Geschichte hier lachen! :-[ ;D


    ;D



    Auch gut mitfühlen konnte ich bei der Geschichte mit dem Praktikanten. Ich kann zwar Geschenke einpacke und weiß auch rein theoretisch, wie ich dieses Geschenkband zum Kringeln bekomme, aber in der Realität bekomme ich das fast nie hin. Ich nehme zwar sogar noch die richtige Seite, aber entweder schneide ich zu stark, zu schwach, zu oft... Es sieht nie so aus, wie bei anderen. Ich wäre bei Einpacken wohl eher die absolute Katastrophe und alle Kunden würden dann wohl lieber ihr Buch selber einpacken. :D ;)


    Alles Übungssache. Einmal Weihnachtsgeschäft, und Du kannst das im Schlaf. ;)




    Tolles Büchlein, mit ganz tollen Geschichten! Wegen mir kann es gerne eine Fortsetzung geben - zusammen mit den Geschichten von dubh! :)


    Danke. :) Wer weiß, was kommt. Ich hätte vor einem Jahr noch nicht geglaubt, dass dieses Buch mal existieren würde. :)


    Ja, finde ich auch. Und ich konnte auch sehr gut aus den ganzen Geschichten hier im Buch herauslesen, dass du deinen Beruf sehr magst, auch wenn es die unschönen Momente gibt. :)


    Das stimmt. Unschöne Momente gibt es in jedem Beruf. :)



    Ich kann mir dabei auch gut vorstellen, dass die Kunden, die sich über eure Arbeit freuen und sie wertschätzen und entsprechend positives Feedback geben, viel Ärger wettmachen.


    Oh ja, einer von denen lässt einen 10 von den anderen vergessen. :)



    Die Geschichte mit dem Kringelband fand ich auch sehr lustig, ich habe beim Geschenkeeinpacken auch immer mal wieder das Problem, dass sich nichts kringelt, wenn ich denn mal Geschenkband benutzte. Irgendwie bin ich da manchmal wohl zu blöd für. ;D Gewundert hat mich aber, dass ihr einen Jungen und kein Mädchen zum Praktikum hattet. Natürlich gibt es auch Buchhändler, aber meist sind es doch nach meiner Erfahrung Frauen. Und gerade bei den Jüngeren lesen doch auch mehr Mädchen, oder wie sind da deine Erfahrungen? Ist das nicht (mehr) so?


    Doch, die Damen überwiegen eindeutig im Buchhandel. Aber auch die Herren müssen Praktika machen, in dem Fall war es ein Lehramts-Student. Deutsch. Das hat natürlich gut gepasst. :)




    Auf jeden Fall werde ich nun durch deine Anekdoten mit einem ganz anderen Blick in die Buchhandlungen gehen. Hoffentlich muss ich nicht lachen, falls ich das ein oder andere deiner lustigen Erlebnisse in ähnlicher Form mitbekomme oder ein Buch bestelle. ;D


    Ach, die Buchhändlerin würde es wahrscheinlich freuen. ;)


    Derrmatologie-Bücher? Kenne ich gar nicht, jetzt habt ihr mich aber neugierig gemacht.


    Ernsthaft, lass es. Das ist wirklich hart...



    Echt, passiert das öfters, daß Kunden z.B. im Supermarkt ein Buch bestellen? Ist sicher, je nach Kunde, nicht so toll.


    Auf dem Dorf, ja. In der Großstadt natürlich seltener. Aber wenn die Kunden Dich kennen und es ihnen gerade einfällt... Ist auch nicht schlimm, dafür gibt es Stift und Zettel. :)


    Mir ist es übrigens mal (1997) so ergangen, daß ich ein Geschichtsbuch der Oberstufe im Winter bestellen wollte, das ging damals allerdings nicht, da die Bücher nur zum Schulanfang jeweils lieferbar waren. Ich hätte es aber bis zum schriftlichen Abitur gebraucht (ich habe damals das Abi nachgemacht und die zur Verfügung gestellten Lehrunterlagen waren nicht ausreichend), aber da hatte ich ganz schlechte Karten. Glücklicherweise kannte ich durch meinen Hunden einen Hundebesitzer, der Geschichtslehrer am Gymnasium war: er hatte das Buch dreimal in seinem Regal stehen, so daß ich ein Exemplar ausleihen konnte.


    :o Das ist zum Glück inzwischen anders. Die Schulbücher sind eigentlich das ganze Jahr über lieferbar. Gerade kurz vor den Prüfungen auch immer wieder gefragt.


    Das mit dem Geld, das am besten in einem benutzten (!!!) Taschentuch transportiert wird oder an dem noch ein Kaugummi klebt, fand ich auch sehr eklig! Bäh! Denken denn die Leute da gar nicht mit? Geld ist ja eh schon dreckig, aber man kann es wirklich immer noch schlimmer machen! :o


    Die denken da wirklich nicht dran. Sie haben ja auch mehr ihr eigenes Geld in der Hand, nicht das aus fremden Taschen. ;) Erst gestern hatte ich wieder einen nassen Schein in der Hand. Weder hatte es besonders schlimm geregnet, noch war es wirklich warm. Ich hatte beschlossen mir keine Gedanken darum zu machen, warum der nass ist. Ab in die Kasse und gut ist es. ;)



    Dass einige Leute den persönlichen Abstand nicht einhalten können, erlebe ich auch so oft genug. Ich hasse z. B. diese Leute, die sich an der Kasse am liebsten direkt an einen dran quetschen und einfach nicht Abstand halten können. Ganz furchtbar! Daher kann ich das gut nachvollziehen, wie unangenehm das sein muss, wenn einem die Kunden so auf die Pelle rücken. Aber viele Leute merken das wohl echt nicht. >:(


    Stimmt, die meisten meinen es wirklich nicht böse und merken es nur nicht. Die Grapscher, die Dir mit Absicht auf die Pelle rücken, sind zum Glück selten.




    Die Szenen zu den Schulbüchern und den Studenten, die noch kurz vor knapp ein Buch ordern, haben mich sehr zum Schmunzeln gebracht. Bei der "Beliebtheit" von Schullektüre wundert es mich nicht, dass sich die Schüler den Titel oft nicht merken.


    Also ich habe heute einen Klassensatz "Erebos" bestellt, letzte Woche "Isola" und gestern "Tschick". Die Schüler um uns herum haben schon tolle Lektüren. ;) Aber natürlich nicht nur, den Klassikern entkommen sie auch nicht.


    verkauft Ihr Dein Buch auch in der Buchhandlung, in der Du arbeitest? Ich meine, nicht nur auf Bestellung, sondern auch auf einem Tisch aufgelegt, oder im Regal?


    Natürlich haben wir es an der Kasse stehen, mit Hinweis, dass die Autorin hier arbeitet. ;)



    Ich wünsche mir manchmal, dass man den Kunden das nicht erklären müsste, dass sie uns nicht zu nah treten dürfen :-[
    Das wäre, wenn das finanzierbar wäre, eine tolle Gelegenheit, einem unverschämten Kunden Dein Buch in die Hand zu drücken und sagen "lesen Sie es und kommen erst danach wieder".


    Nein, wer im Einzelhandel oder anderen kundenintensiven Berufen arbeitet, muss damit umgehen können. Ich kann dem Kunden doch nicht sagen, kommen Sie erst wieder, wenn Sie gelernt haben, wie man sich benimmt. Der käme nie wieder (zu Recht) und erzählt es allen seinen Freunden. Es ist nicht immer leicht und es tut gut, sich mit anderen darüber auszutauschen, aber ändern kann man das nicht. Dafür gibt es ja auch die vielen netten Kunden, die die negativen Fälle wieder wett machen.


    Wir mussten keine Schulbücher kaufen, die wurden gestellt, wenn ich mich recht erinnere. Ich kann mir allerdings vorstellen, wie kompliziert das sein muss bei den vielen Auflagen und ähnlichen Büchern das richtige zu erwischen!


    Bücher werden meistens auch gestellt, aber die Arbeitshefte zum Buch nicht. Und nein, es reicht nicht, das Arbeitsheft für Englisch zu wollen. Welches Englischbuch es ist, wäre schon wichtig. ;)



    Hier waren wieder einige witzige Geschichten dabei.
    Über die Leute mit dem Geld und sonstigen Dingen in der Hosentasche habe ich echt ein bisschen entsetzt gelesen. Das ist ja eklig. Geld ist ja sowieso schon nicht gerade sauber, aber Geld das mit einem Taschentuch zusammengesteckt hat? *bäh*


    Ich gestehe, ich esse im Laden nie etwas, ohne mir vorher die Hände gewaschen zu haben. Auch nichts kleines zwischendurch. Geld ist schon eklig. ;)



    Herrlich finde ich die Geschichten zur Büchersuche bei eher mangelhafter Beschreibung. Ich neige auch dazu, Bücher zu suchen, die ein blaues Cover hatten und vor ca 4 Wochen auf dem und dem Tisch auslagen ;D Da mir aber klar ist, dass das nicht unbedingt die besten Kriterien zum Wiederfinden sind, bin ich dazu übergegangen, mir interessante Titel, die ich aber nicht gleich kaufen will, direkt ins Handy zu notieren.


    Handys sind wirklich eine tolle Erfindung. Meine Kunden kommen auch immer öfter damit. Sehr praktisch.


    Hihi, dubh bringt ja auch noch lustige Geschichten dazu. :totlach: Ich glaube, wenn sich ein paar Buchhändler und Buchhändlerinnen zusammentun würden, dann könnte man auch ein dickes Büch schreiben. Klar wiederholt sich vieles im täglichen Geschäft, aber es scheint ja immer wieder genug Unerwartetes und Skurriles zu passieren, um viel Seiten füllen zu können.


    Sicher :) Da ich nur noch zum Teil im Laden und zum Teil im Büro arbeite, fehlt mir auch etwas die Masse. ;)




    Schmunzeln, bzw. innerlich mit den Augen rollen musste ich bei der Szene mit den Studenten, die jetzt sofort, am besten gestern, ein Buch brauchen. So eine Studentin kann ich auch vorweisen...


    Es gibt wohl zwei Sorten Studenden. Die einen laufen am ersten Tag los und besorgen alles, die anderen erst zwei Tage vor der Klausur. ;D




    Irgendwie hätte ich ja erwartet, dass man direkt im Laden in die vielen Bücher reinlesen kann. ;)


    Dafür bleibt im Laden keine Zeit. Und ein Buch mit nach Hause nehmen und wieder zurück bringen geht nicht, das hinterlässt immer Spuren.


    Die hat mir auch sehr gut gefallen - ich hoffe ja nur, dass der Sohnemann auch sonst noch was in ihren Augen Sinnvolles im Praktikum gelernt hat, denn das meisterliche Kringeln hätte er ja auch zu Hause bei seiner Mutter lernen können.


    Hat er. Da er mehrere Wochen da war, und wir eine kleine Filiale sind, konnte er am Ende fast alles, was ein Buchhändler im Alltag so machen muss. Und hat richtig gut Bücher empfohlen.



    ;D Diese Art der wundersamen Platzvermehrung solltet ihr Euch echt patentieren lassen!


    Siehe vorherige Antwort, das klappt nur mit ein paar Ausweichmöglichkeiten. ;)


    Eins habe ich auf jeden Fall gelernt – der Buchhändler muss ein absoluter Multi-Tasker mit viel psychologischen Geschick sein! Und trotzdem erscheint es mir ein toller abwechslungsreicher Beruf zu sein!


    Sehr schöne Beschreibung unseres Berufs. :) Und ja, es ist sehr abwechslungsreich. Man weiß ja morgens auch nie, was einen noch an diesem Tag erwartet. Ich liebe meinen Job. :)



    Wie toll muss es dann sein, wenn man dann merkt, wie sehr man einigen Leuten im Laufe der Zeit ans Herzgewachsen ist und irgendwie schon fester Bestandteil des Alltags geworden ist. Echt rührend!
    Sehr viel öfter sollte man als Kunde doch seinen Dank und besondere Anerkennung aussprechen – ich denke solch positives Feedback für eine tolle Buchempfehlung oder besonderen Service kommt doch viel zu selten. :)


    Zum Glück gleicht es sich ganz gut aus. Wir haben auch oft Kunden, die sichtlich begeistert sind von dem empfohlenen Buch, oder dem Geschenk, das genau das ist, was sie suchten. Es sind oft Kleinigkeiten, die reichen mir schon. Zum Beispiel wenn der ewig grießgrämige Kunde plötzlich zurück lächelt. Oder einem eine Dame sagt, wie toll es doch ist, dass man jetzt hier arbeitet, man wäre ja immer so nett und freundlich, sie käme gerne zu mir. In diesen Momenten liebt man seinen Beruf gleich noch ein bisschen mehr. :blume:


    - ich wäre gern Mäuschen gewesen, um zu sehen wie man das macht, dass sich das Band nicht kringelt. Ich kenne nur eine Methode, das ist die falsche Seite zu nehmen. :)


    Du würdest staunen! Ich habe an dem Tag auch noch was gelernt. ;)



    Die Abfrage, ob das Buch schon existiert finde ich wirklich toll. Geht aber wahrscheinlich leider nur bei Fachbüchern.
    Allerdings hat er doch eine Menge Arbeit verursacht, kam da wenigstens ein Dankeschön?


    Bedankt hat er sich. :)




    Ich werde jetzt achtsamer sein. Mit Essen gehe ich nicht in den Buchladen, aber dass es auch ein Geruch aus der Tasche sein kann, der an das fehlende Mittagessen erinnert, wie soll man darauf kommen. Aber in so kleine Buchläden gehe ich auch selten, weil wie gesagt meist nicht viel für mich da ist. Ich gehe mal davon aus, dass bei größeren Buchläden auch Mittagspausen möglich sind.


    Wir machen auch Mittagspausen. ;) Aber man kann halt nicht gehen, wenn man Hunger hat. Es muss ja immer einer da sein. Also wird das morgens festgelegt, wer wann geht. Mein Magen ist manchmal anderer Ansicht. ;) Essen in der Tasche zu haben ist ja auch kein "Fehlverhalten", löst aber eben manchmal Gelüste aus. ;D




    Übrigens denke ich, wenn ein 10jähriger sich an die Buchhändlerin erinnert und sie auf der Straße erkennt, dann ist es doch völlig egal, für wie alt man gehalten wird, oder? Für ihn ist Dame wohl einfach ein wohlerzogenes Wort (man merkt er liest viel) und außerdem sind alle über 20 für ihn unerreichbar alt. ;D


    Stimmt. ;D Und viele in seinem Alter kennen das Wort wahrscheinlich gar nicht.



    Großes Lob, wenn man nach einer Bastelanleitung wirklich basteln kann. Nicht jeder hat das Talent dazu. Ich wußte nicht, dass dies auch zum Beruf der Buchhändlerin gehört. Aber die Schaufensterdekoration scheint doch hohe Anforderungen zu stellen.
    Alle Achtung!


    Die Deko ist einer der schönsten Teile an diesem Job. Du solltest mal sehen, was manche meiner Kolleginnen da zaubern! Ich brauche eine Anleitung, die machen das einfach so.



    Wenn meine Bücherregale mal wieder voll sind, kann ich mir da Tipps holen, bevor ich ein neues bauen muss?


    Ich fürchte, die sind dann schon nach der Methode "kubisch dichteste Packung" gefüllt, oder? Im Laden kann man ja schon mit Tischen und Auslagen jonglieren und über viel mehr Regalmeter verschieben. Zuhause gelingt mir das auch nicht immer. ;)


    Ist eigentlich an eine Fortsetzung von Papiergeflüster geplant?


    Nein, noch nicht. Weil eben vieles allgemeine Szenen sind, die sich ähnlich immer wiederholen. Es gäbe zwar noch einiges zu schreiben, aber ganz ehrlich, nachdem ich das erste fertig hatte, wollte ich nur endlich mal wieder lesen und bloggen. Das kam zu kurz während der Arbeit am Buch.


    Aber inzwischen erzählen mir so viele Buchhändler ihre eigenen Geschichten, das ich mit dem Gedanken spiele, die zu einem neuen Buch zu machen. Oder es wird doch "Nerdgeflüster - Aus dem Leben mit einem Nerd". Da gäbe es auch einiges zu berichten. ;)


    aber das hättest Du sicher auch gefunden, wenn ich lese, wie intensiv ihr sucht. So ein Buchladen wäre mein Stammlokal :)
    Ich gehe mal davon aus, wenn Du einen Leser hättest, der regelmäßig SF kauft, dann würdest Du Dich auch mehr um das Genre kümmern, oder? :)


    Für echte Stammkunden bestellen wir schon bei der Vorauswahl extra Bücher mit, die demjenigen vielleicht gefallen könnten. :) Aber so richtig tief könnte ich wahrscheinlich nicht einsteigen, man muss ja auch noch die ganzen anderen Genres bedienen. Die Tage sind einfach zu kurz...


    Ich freue mich immer sehr, wenn ich mal an jemanden gerate, der wirklich Ahnung hat und mir sagen kann, welche Bücher in eine ähnliche Richtung gehen. Leider ist das bei meinem Spezialgebiet selten und in Leipzig ist der einzige Mitarbeiter von Hugendubel, der viel Ahnung hatte nicht mehr im Verkauf tätig. Dem konnte man sagen: "Ich suche was für jemanden, der Douglas Adams mag und von Pratchett alles gelesen hat", und er hat sofort Bücher empfehlen können und die passten dann auch.


    Ich kenne leider auch nur wenige Buchhandlungen, in denen man in dem Bereicht Glück hat. Erkennt man schnell am Sortiment, wenn da nur Hohlbein und Heitz stehen, ist keiner da, der auch etwas mehr kennt. Dafür könnte ich aber zum Beispiel nicht in der Esoterik beraten, absolut keinen Schimmer davon.