Beiträge von Talia

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    Danke für die Leserunde - Es hat mir echt Spass gemacht diese wirren Gedanken von euch zu Lesen und auch meine mit euch zu teilen.


    Meine Rezi:
    Das Buch mit dem Namen "Das Dorf" ordnet sich optisch den bisher erschienenen Büchern von Arno Strobel zu. Für die Covergestaltung wurde dieses Mal Orange aus der Farbpalette gewählt und lässt aufgrund der Farbenvielfalt noch auf viele weitere Bücher hoffen.


    Bastian erhält von seiner Ex-Freundin einen Anruf in dem sie ihn eindringlich um Hilfe bittet. Er informiert die Polizei, welche ihm nicht wie gewünscht unterstützt und er sich daraufhin eigenständig auf die Suche nach Anna macht. Der Titel verrät bereits, dass es um ein Dorf geht. Nur was in diesem düsteren Ort passiert ist kaum auszudenken. Es wirkt dunkel und teils heruntergekommen, verlassen und zerfallen. Ein ausgeklügeltes Verwirrspiel zwischen Realität und Fiktion bringt den Leser und auch Bastian den Protagonisten schier in Verzweiflung. Nichts was man liest muss im nächsten Satz noch etwas handfestes sein. Demnach sind auch Spekulationen äußerst schwierig anzustellen. So ist bis zum Ende hin nicht vorstellbar wie sich das ganze Puzzle zusammensetzen lässt.
    Auch aufgrund der kurzen Kapitel kommt man äußerst schnell vorran und kann beim nächsten Cliffhanger einfach nicht stoppen.


    Mein Fazit: Leseempfehlung!

    Und wie erwartet ging es doch irgendwie ganz anders aus. Natürlich haben wir es doch geschafft die ein oder anderen Details zu vermuten aber das komplette Puzzel hatte sich für mich nicht ergeben. Und irgendwie muss ich sagen gefällt mir das Buch rückblickend noch besser wie während des Lesens :)


    Danke für die Leserunde und vor allem dass dieses Buch entstanden ist.

    Bei Safis Fund dachte ich sofort... ach ich lag doch falsch oder ändert sich das ganze gleich wieder? Jedoch wirke es dieses mal "echt". Tatsächlich wurde es unverzüglich revidiert und um ja keine Ruhe oder Sicherheit für den Leser aufkommt wird alles wieder zurückgenommen. Solangsam weiss ich überhaupt nicht mehr was irgendwo in dem Buch real war oder nicht.


    Während dem Lesen kommen mir auch immer wieder wirre Gedanken. Angefangen von Mia ist Er über Bastian ist in seiner Journalistentätigkeit nicht erfolgreich und benötigt dringend Geld, welches er durch eine ausgefallene Story erhalten möchte, bis zu der Frage war Bastian eines der Kinder?


    Bisher waren die Lösungen von Arno Strobel doch immer recht bodenständig und danach suche ich auch hier. Ich bin gespannt was nun tatsächlich los ist :)


    Das Buch soll es möglicherweise auch nicht gegeben haben? Andererseits taucht der angespitze Schraubenzieher darin auf - verarbeitet er seine Gedanken, Erlebnisse oder Wünsche? Anna als Freundin - Safi als besten Freund - seine toten Eltern... Die Eindrücke zur Scheune würden zu den Beschreibungen aus den Entwürfen passen... warum eigentlich Entwürfe? Gegen Ende des Abschnitts wirkt das Buch wieder real. Mia gibt ihm sogar die letze Seite.


    Eine Frage lässt sich für mich jedoch noch immer nicht aufschlüssen. Warum sollte Bastian nach 25 Jahren in dieses Dorf kommen?


    Wobei sich nun eine weitere wirre Idee auftut. Sein Vater gesteht Fehler ein. Vielleicht ist Mia die Mutter von Anna und sie suchte nach Bastian. Oder ist sie zu alt? Anna verlässt Bastian plötzlich weil sie erfährt, dass Bastian ihr Halbbruder ist? Ist hier die Verbindung? Solangsam komme ich mir völlig paranoid vor. Gab am Anfang zu Anna eine Altersangabe?


    Sorry, dass ihr euch meine Hirngespinnste antun müsst :P Es hat sicherlich am Ende einen anderen Hintergrund.

    Mir zwingt sich irgendwie die ganze Zeit der Gedanke auf, dass irgendeine Verbindung zwischen Bastian und seinem Vater sein muss über die die Informationen zu Bastian gelangen. Aber eigentlich glaube ich nicht, dass Arno solche telepathische Fähigkeiten einbringen wird, deswegen finde ich den Gedanken von Hanni sehr plausibel.



    Ich überlege mir die ganze Zeit, wo Bastian war, als sein Vater in dem Dorf ermittelt hat. Gehört er womöglich zu den Kindern, die das schreckliche mitansehen mussten und hat alles verdrängt? Und jetzt versucht irgendjemand, in wieder auf die Fährte zu bringen, um herauszufinden, wieviel er weiss? Hat er unterbewusst vielleicht Kenntnis von etwas, das für die Dorfbewohner (oder die bösen Männer) von Relevanz sein könnte?


    Nach dem Schluck Tee, den Bastian in diesem Abschnitt zu sich genommen habe habe ich auch förmlich gewartet, dass es wieder einen Aussetzer gibt und tatsächlich wurde ihm schwarz vor Augen. Ich glaube hier auch nicht mehr an Zufälle und verschließe mich weiterhin vehement gegen den die "Böse" Mia obwohl es nicht mehr von der Hand zu weisen ist, dass sie was mit der Sache am Hut hat.


    Bezüglich Anna und Safi tendiere ich zwischenzeitlich auch dazu, dass sie Illusionen aus der Vergangenheit sein könnten. Vielleicht ist Safi sein unsichtbarer Freund. So wie viele kleine Kinder auch sich jemanden zum spielen ausdenken???


    Wohin das alles führen soll, weiss ich immer noch nicht. Ich hab noch nicht mal den Hauch einer Ahnung.... ;)


    Also mir kam noch das Gefühl als Mia ihn angesehen hatte und er nachfragte ob sie noch etwas sagen möchte, dass sie möglicherweise bald die Verbindung zu seinem Vater lüften würde. Mir kam es so vor als ob sie die Ähnlichkeiten erkannt haben könnte und er noch mehr angestichelt wird herauszufinden was damals passiert ist.

    Puh... die letzten beiden Kapitel hatten es ganz schön in sich... dadurch, dass Bastians Erinnerungen von Mia revidiert wurden weiss ich gerade gar nicht so recht was ich glauben soll. Ich war davon überzeugt, dass das alles so war und jetzt sagt Mia etwas anderes. Gut das ist die eine Sache aber dass nun das Haus leer war. Das kann ich mir auch nicht so recht vorstellen, dass dies über Nacht leergeräumt wurde. Wurde Bastian mit "Drogen" versetzt? Aber dann müsste trotzdem Mia eine falsche Hexe sein und das möchte ich mir irgendwie gar nicht vorstellen >:(


    Zu den Entwürfen sagt mir mein Gefühl das MUSS der Vater sein. Also 2 Finten sollen das nun nicht sein auf die ich reinfalle :P Ich finde jedenfalls dass das eindeutig passen würde. Nur wie er dann wegkommt und ebenfalls die Mutter mit umkommt ist mir noch nicht in den Sinn gekommen. Der Unfall würde logischerweise direkt bei der Flucht aus Kissach Sinn ergeben.


    Das Buch fängt auch schon direkt spannend mit Annas Anruf an. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell geht. Aber finde ich sehr gut so ohne grosem Vorgeplenkel :)


    Das muss ich sagen hat mir auch sehr gut gefallen, dass nicht erst mit der Vergangenheit gestartet wurde sondern gleich mit dem Anruf und die nötigen Infos im Laufe von Unterhaltungen etc dazukommen.


    Ich freue mich heute auch auf meine Mittagspause um weiterzulesen... zu erfahren wo Safi so lange steckt und vor allem was im Keller ist.

    Ich bin auch auf Seite 71 angekommen habe mir jedoch noch keine möglichen Szenarien ausgedacht nur eben Anhaltspunkte im Hinterkopf, die sicherlich weiter eine Rolle einnehmen werden. So auch die Sache mit Bastians Vater, dieser war ja an einer heißen Story dran, welche bestimmt auch mit dem tödlichen Unfall wieder in Verbindung gebracht wird. Ebenso finde ich die Beziehung fragwürdig - das Kennenlernen, das schnelle einziehen und das ebenso schnelle Ende.


    Safi war mir im ersten Moment etwas naja nervig aber im Umkehrschluss gleichzeitg klar, dass er sich als gute Hilfe auf der Suche entwickeln wird. Oder nun doch nicht? Was ist mit Ihm... er ist nicht hinterm Haus aufgetaucht und was ist mit dem Keller?


    Bei den Stühlen bin ich auch ins wanken geraten was da auf uns zukommen wird. Erste Gedanken aufgrund der niedrigen Sitzhöhe war wie an ein trauriges Kinderheim. Vielleicht auch mit Verbindungen zu Bastians Kindheit. Allerdings würde der Hocker in der Mitte nicht dazu passen.


    Besonders gefallen hat mir das 5 Kapitel mit den Erkenntnissen über den nicht existierenden Anruf. Das hat sich zwar alles wieder aufgeklärt aber irgendwie fand ich die Situation spannend und nicht so düster wie das Dorf :D


    Grüße
    Talia

    Der nächste Strobel steht bevor und da es bei mir fast schon zur Tradition geworden ist diesen in dieser Runde zu lesen möchte ich mich auch bei den Interessenten einreihen und hoffe auf einen baldigen Termin sonst muss ich vielleicht doch schon früher und alleine Lesen.


    Grüße
    Talia

    Ich bin auch nun durch und auch die Rezi ist geschrieben. Nun zum Letzten Part. Abschnitt 5/Teil1:


    Christina kam mir etwas zu kurz. Die Erwähnung noch eines weiteren Splitts wäre für mich nicht mehr notwenig gewesen, oder galt ihr in der gelöschten Version eine größere Rolle?


    Zudem fehlte mir noch die Auflösung der Affäre von Inges Mann. Es sollte doch Wiebke sein ;)



    Puh, nachdem ich die ganze Zeit dachte, ich weiß einigermaßen Bescheid (Eva = Britta, und Manuel lebt), kam dann noch die Riesenüberraschung. Es gibt nicht nur zwei Persönlichkeiten in Evas Körper, sondern viele, mindestens eine davon männlich, und die war der Mörder. Und das Motiv war einfach Geltungssucht? Das mit dem Alter wird auch geklärt. Britta wurde quasi erst „geboren“, als Eva 4 Jahre alt war, ist also so viel jünger als Eva, wobei mir das nicht so ganz einleuchten will. Dann hätte sie ja als Baby den Misshandlungspart übernehmen müssen.


    Das mit den 4 Jahren war für mich völlig einleuchtend, da Eva 4 war als sie das rote Kleidchen anhatte und Britta für die Vergegaltigungen geschaffen wurde.

    Mir hat die Leserunde hier erneut Spass gemacht, auch wenn ich dieses Mal wieder etwas hinterhergehinkt bin. Den nächsten Strobel wird es hier sicher wieder zu Lesen geben und wenn ich ihn zu dem Zeitpunkt noch nicht verschlungen habe werde ich sicherlich wieder dabei sein.


    Meine Rezi:


    Arno Strobel - Der Sarg


    Sein vierter Psychothriller aus dem Fischer Verlag bleibt dem Stil im Cover treu. Die neue
    Farbe Rot für den Titel "Der Sarg" sticht vom schwarzen Hintergrund hervor nicht nur optisch
    sondern auch . Hingegen meiner Vorstellung Ausschnitte eines verschnörkelten Sargs daneben
    zu finden liegt unterhalb eine Frau.


    Die Leitung dieses neuen Falls in Köln übernimmt überraschenderweise erneut Hauptkommissar
    Bernd Menkhoff, welcher zuvor in "Das Wesen" bei der Kripo Aachen tätig war. Die Gründe für
    das Antreffen in einer neuen Stadt waren nachvollziehbar wodurch er keinen kritischen
    Einstieg vom Leser erwarten muss.


    Die Frage ob Traum oder Wirklichkeit eines unheimlichen Szenarios wird bereits in der
    Kurzbeschreibung angerissen. Sie -Eva Rossbach- wacht in einem verschlossenen Sarg auf.
    Kurze Zeit später befindet sie sich plötzlich wieder in ihrem Zimmer. Ein fürchterlicher
    Albtraum, doch sie stellt Verletzungen und blaue Flecken fest. Hängen diese mit dem
    wiederkehrenden Traum zusammen? Hat sie sich diese selbst zugefügt? Etwa beim Schlafwandeln?


    Die Verbindung zu Eva ist schnell gezogen, denn das erste Opfer ist ihre Halbschwester. Ihr
    Vater hat nach dem Tod von Evas Mutter eine neue Frau geheiratet. Eine Patchwork-Familie
    wurde gegründet und zeigt auch die nicht immer so harmonischen Probleme, wie die
    Ungleichbehandlung zwischen den leiblichen und angenommenen Kindern, in dieser Lebensform.
    Natürlich baut Arno Strobel seinen Triller zum Psychothriller aus indem er nicht einfach
    oberflächlich bleibt sondern die Leiden der Kinder überspitzt und ausweitet. Diese Familie
    ist zudem nicht irgendeine Familie sondern eine angesehene, wohlhabende Familie aus Köln. In
    diesen Fällen wird von den umliegenden Personen sämtliche Augen zugedrückt um selbst nicht
    einen Absturz in der Gesellschaft erleiden zu müssen. Das Wohl solcher Kinder bleibt nicht
    immer unberührt und kann ihr ganzes Leben beeinflussen und einen dauerhaften Schaden
    anrichten. So schaffen die Einblicke von Brittas Welt ein Gegenbild. Gelegentlich erhält der
    Leser grauenhafte Einblicke in ihre Vergangenheit - mit der sie kämpfen muss um ein relativ
    normales Leben führen zu können. Lügen und Intrigen erschweren die Arbeit der Polizei und
    Menkhoff gerät ins Zweifeln, doch die interessanten Nebendarsteller begleiteten das Buch
    lange jedoch verschwinden fast gänzlich im letzten Teil der endgültigen Aufklärung und
    ließen die noch offenen Fragen sowie deren Zukunft ungeklärt.


    Eine detaillierte Schilderung der Gründe für die Verwirrungen, die auch sicherlich auch aus
    fachlicher Sicht richtig sind, liefert uns Arno Strobel sehr verständlich. Im
    Danksagungsteil schildert der Autor 100 Seiten gelöscht und neu geschrieben zu haben.
    Nachdem ich dies gelesen hatte sagte mir mein Gefühl im nachhinein, dass ich die Veränderung
    der neuen Seiten irgendwie bemerkt habe. Die Frage welche Variante die bessere war werden
    die Leser vermutlich nie erfahren. Jedoch wird man sich auf weitere Strobels freuen dürfen,
    da bereits wie gewohnt eine neue Leseprobe im Buch zu finden ist.

    Ich habe gar nicht geschalten nachdem die alte Frau über der Praxis von einem Rocker gesprochen hat und kurz davor Britta ja Dagger kennengelernt hat. Was zum Geier hat dieser mit der Sache zu tun?


    Wie alt ist Dagger überhaupt? Kennt er Britta etwa als Gast??? Aber kann man ein kleines Kind in einer erwachsenen Frau erkennen? Ne ich glaub das ist nicht die richtige Verbindung...


    Bei dem Sport von Glöckner hatte ich auf Golf getippt -Verbindung zu unserem Doc- aber das wars nicht. Stattdessen hat der reiche Witwer eine jüngere Beziehung am Start, das wird doch nicht etwa Frau Pfeiffer sein?



    Was mir noch auffällt: Wir haben lange nichts mehr vom Pförtner und von Wiebke gelesen. In den ersten beiden Leseabschnitten waren diese Figuren sehr präsent. Der Pförtner mag nur ein komischer Sidekick sein, aber Wiebke hatte ja am Anfang eine recht zentrale Rolle. Was sie wohl treibt?


    sprich hier wird sie ihren nächsten Auftritt haben ;)


    Dagger versucht sich bei ihrem ersten Treffen daran zu erinnern, wie sie heißt, und eine der Varianten ist: "Manuela". Sie war "irgendwie anders" bei ihrem ersten Treffen, weil sie eben als Mann zurechtgemacht war.
    Wenn das stimmt, ist Manuel doch ertrunken, aber für Eva lebt er "in ihr" weiter.
    ...
    Die harmlosere Variante ist, dass es Manuel doch gibt und Dagger den echten/ überlebenden Manuel getroffen hat. Dass sich Eva und Manuel als Kinder sehr ähnlich sahen, schildert die Haushälterin in Kapitel 39.


    Die harmlose Variante hört sich für mich in Verbindung mit dem ähnlichen/falschen Namen auch schlüssig an.


    Das stammt zwar aus dem ersten Leseabschnitt, wird aber hier wieder interessant. Es könnte erklären, warum die Polizisten in Evas Wohnung keinen Sarg finden: Der könnte in einem geheimen Raum stehen.


    stimmt eigentlich. Die Verbindung habe ich noch gar nicht gestrickt gehabt. Was mich noch nicht ganz loslässt ist der so scheinbar beiläufige Kommentar von Verbindungen zwischen Zwillingen. Soll das des Rätsels Lösung sein?!


    Die geschaffene Verbindung zum vorherigen Fall von Menkhoff hat mir gut gefallen :)


    Auch seine Taktik Wiebke diese unangenehmen Fragen in Evas Anwesenheit zu stellen war gut um beider Reaktionen abzufangen.



    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass er sich selbst so gefesselt hat. Er sagte ja, die Knoten liegen so, dass sie sich bei Bewegung seinerseits zuziehen. Wenn er sie anfangs einfach noch lockerer geknüpft hatte, sodass er prima reinschlüpfen konnte, hätte er sich nur ein bisschen bewegen müssen, damit sie sich so weit zuziehen, dass es "echt" aussieht.


    jain. Der Gedanke kam mir auch... aber die vorherigen Strobels... ich glaub nicht dran. (Die die "die" Bücher gelesen haben wissen vielleicht was ich meine *will nicht spoilern*)



    Interessante Idee. Dann müsste zumindest einer wissen, wo dieser Raum ist. Wahrscheinlich jemand, der eng mit Evas Vater zu tun hatte, was wieder Wiebking Senior ins Spiel bringt.


    oder doch den kleinen Bruder der den Papa mal beobachtet hat. Aber ich stimme auch pepponeh zu. Es ist zu auffällig ??? Und ich finde schon dass der Grund gegen Inge sehr real ist. Es war schließlich diejenige die die Liebe und Zuneigung der leiblichen Mutter erhalten hat. Eva hingegen war nur ein angenommenes Kind, welches nicht als Rivale dastand, jedoch hat sie ihm auch nicht genug geholfen.


    Ich bin echt gespannt welche Verwirrungen sich wie auflösen und ob es am Ende eine richtige Knallerüberraschung gibt :lesen:

    Es entsteht ein dickes Geflecht zwichen den Personen rund um Eva. Wiebke und Jörg - das hätte ich mal nicht erwartet aber es eröffnet neue Möglichkeiten. Neue Ansätze für das Komplott gegen Eva. So macht vieles schon wieder erschreckend viel Sinn. Auch der seltsame
    Psychologe.



    Eva hatte einen Bruder der ertrunken ist. Seine Leiche wurde nie gefunden. Haben wir hier unseren Mörder? Der endlich sein Recht haben will. Der endlich von seiner Familie anerkannt werden will. Aber die halten ihn ja für tot.


    Britta`s Kindheit lässt mich zusammenzucken und schaudern. Was hat die Arme nur alles erlebt.


    Die Beiden Punkte haben mich auch beschäftigt. Der kleine "ungewünschte" Bruder musste vieles Ertragen, wage ausgedrück wurde er sogar vorsätzlich umgebracht. Seine Leiche wurde nie gefunden. Bei solch Verstrickungen einfach eine ideale Vorlage um den Leser hier ihn als möglichen Mörder zu beleben.


    Auch Brittas Erzählungen am Abend als sie ein rotes Kleidchen tragen musste waren schockierend. Das arme kleine 4 jährige Mädchen... die heute mit ihrer Vergangenheit Leben muss. Sie erzählt auch dass der Mörder nicht aufgehalten werden darf - der Grund warum sie sicher nicht zur Polizei ging.



    Die Idee mit der Adoption hat was. Ansonsten hätte ich keine Vermutung, wie Britta und der Täter zusammenhängen könnten.


    Vielleicht war sie mal mit ihm zusammen. Ich meine dass mal erwähnt war, dass sie an "komische" Typen geraten ist.



    Evas Idee, ein Stück Stoff abzureißen und als Beweis für die Realität ihres Erlebnisses im Sarg zu behalten, finde ich clever. An ihrer Stelle hätte ich es nur nicht in den Slip getan. Falls jemand sie in einen Sarg einschließt und anschließend wieder herausholt, wird er das Stück Stoff dort leicht finden. Vielleicht hätte sie es besser in den Mund gesteckt?


    Mein Gefühl sagte sie wird das Stück Stoff oder besser gesagt ein Stück noch finden.