Beiträge von Tanzmaus

    Der ist ja auch völlig durchgeknallt, aber genau das macht ihn glaube ich auch sehr gefährlich. Das ist so unberechenbar. Ich bin nur froh, das er keinen direkten Zugriff auf die Atomknöpfe hat.

    Mir macht der ehrlich gesagt von Anfang an Angst. Der sieht mit seinen Gesten einfach auch psychisch nicht gesund aus....

    Das wird hier gerade etwas OT ...:totlach:


    Aber ja, ich gebe Dir noch schnell recht. Mir ist auch nicht so recht wohl bei der Sache und ich habe eine leise Befürchtung, dass es da nochmal heftig krachen wird.

    Landon wird immer seltsamer. Mit wem trifft er sich da ständig im Wald? Und warum? Es klingt ganz danach, als wäre Felicitas gar nicht mit Virginia verwandt, sondern zufällig oder bewusst ausgesucht worden. Ein naives Dummchen, aber wofür? Was für ein Geheimnis verbirgt Landon?


    Bei Felicitas Vergangenheit frage ich mich eh, ob man bei ihr überhaupt eine Verwandtschaft mit irgendwem feststellen könnte. Durch ihr verstecken hat sie vielleicht einen anderen Namen angenommen.


    In Kerstin habe ich mich nicht getäuscht. Wer würde schon den weiten Weg nach Bremerhaven auf sich nehmen, mit einem Notar sprechen (naja, besonders mitteilungsfreudig war er ja nicht) und dann auch die zwei potenziellen Erbinnen aufsuchen? Leider bringt diese Aktion Kerstin auch nicht viel weiter.

    Dafür hat sie auch noch eigene Sorgen, denn Christopher trennt sich von ihr und begibt sich selbst auf eine gefährliche Mission.


    Oh Mann, da weiß man gar nicht, mit wem man mitleiden soll. Felicitas, Kerstin, Christopher oder den Schwarzen.


    Birdie gefällt mir, sie scheint der Fels in der Brandung zu sein und Felicitas lässt sich nicht unterkriegen, trotz der ganzen Drohungen, Angriffe etc. Naiv mag sie sein, aber sie ist auch stark und hat einen eigenen Dickkopf. Dazu ihre tolle Beobachtungsgabe, was schon so manchem Dorfbewohner /Schwarzen aufgefallen ist.


    Felicitas erinnert sich immer wieder an ihre eigene Vergangenheit. Ihr Ängste, Nöte und Sorgen, was sie durchlitten hat. Ich denke mal dies beeinflusst auch in großem Maße ihr Handeln und ihre Verhalten nicht nur den Schwarzen gegenüber.

    Es kommt einiges zurück, ja. Aber dass es ein zweiteiliges Preissystem gibt oder verschiedene Waschräume - das hat sich ja schon geändert. Genauso wäre es in den 1960er Jahren undenkbar gewesen, dass es Barack Obama in Präsidentenamt schafft. Nur schade, was gefolgt ist...

    Ja, allerdings. Ich fand das Obama das ziemlich gut gemacht und er hatte Herz..


    Ich mochte Obama auch sehr. Die Hautfarbe war mir dabei herzlich egal. Er hatte einen Job, ein Amt, eine Aufgabe und die hat er gut gemacht. Alles andere sich Äußerlichkeiten.

    Der Kontakt mit den Schwarzen lässt mich immer wieder mal schlucken und ich muss mir dabei auch öfter klar machen, SO LANGE IST DAS NOCH GAR NICHT HER!


    Der schreckliche Unfall, bei dem der kleine Bobby Charles ums Leben kam, sorgt für mächtig Wirbel. An einer richtigen Untersuchung scheint keiner Interessiert zu sein. Die Weißen haben sich ihren Schuldigen herausgepickt (Adam Lee) und die Schwarzen versuchen ihn zu verstecken und sich sonst möglichst unsichtbar zu machen. Klar, dass Felicitas, als Außenstehende, als Fremde das nicht duldet und sich auf Spurensuche begibt. Dass sie sich dabei selbst in Gefahr begibt, ist ihr nicht wirklich bewusst.

    Ja, bei Landon weiss ich auch nicht so genau, ich mag ihn und denke da könnte vielleicht sogar was laufen bei ihm und Miss Tess. Finde ich übrigens eine schöne Abkürzung, vor allem mit dem Miss davor



    Ich traue Landon auch noch nicht über den Weg. Er hat irgendwie ein `Geheimnis, aber ob das gut oder schlecht ist, keine Ahnung. Zwar scheint er Miss Tess ^^ zu mögen, aber irgendwas stimmt nicht mit ihm. Hoffentlich gibt es da kein böses Erwachen.

    Der Einstieg in das Buch klappte deutlich besser als mein Zeitfenster :-(.


    Aber jetzt schaffe ich es endlich, auch mal etwas zu dem Buch zu schreiben. Die Geschichte fand mich gleich nach wenigen Zeilen und ich war mit Felicitas in Bad Tölz unterwegs. Irgendwie konnte ich mir das richtig gut vorstellen, wie Felicitas das Bild von den beiden Jungen anfertigt und dann im Schaufenster ausstellt. :totlach:


    Felicitas ist ein wenig naiv, aber dennoch sehr liebenswert. Vor allem scheint sie eine richtige Begabung als Fotografin zu haben. Der Umzug nach Amerika, sehr spontan fand ich. Wer hat ihr da etwas vererbt und warum ihr?


    Das Haus liegt wohl sehr weit weg vom Schuss. Wie kommt man auf den Gedanken, in dieser Einöde ein einzelnes Haus zu errichten? Was hatte sich Virginia, die das Haus wohl errichtet hat (?), bei der Wahl des Platzes wohl gedacht? Und hat sie wirklich ganz alleine dort gelebt?


    Virginia ist überhaupt eine sehr mysteriöse Person. Alle im Ort verhalten sich abweisend gegenüber den Schwarzen, außer Virginia und dennoch wurde sie von der Dorfgemeinschaft akzeptiert? Oder ist das ein verklärter Blick nach deren Tod?


    Kerstin scheint genau die Freundin zu sein, die man sich wünscht. Irgendwas Komisches scheint an der Akte zu sein und Kerstin lässt das nicht auf sich ruhen, sondern wird unruhig… stellt Fragen.


    Dorothy scheint auch sehr nett zu Felicitas zu sein. Überhaupt war die Aufnahme im Dorf eigentlich recht offen. Mit dem misslungenen Fest, war das ein sehr seltsamer Start. Steve traue ich noch nicht wirklich, irgendwie ist er mir zu … nett? :o

    Pieters Begeisterung für Anneke hat ja rasant abgenommen. Ich denke mal, das Antreffen in Muntings Haus mit den doch recht eindeutigen Spuren hat das seinige dazu beigetragen.


    Saskia hätte ich nun nicht als Täterin gedacht, aber Judith eigentlich auch nicht. Laurens, ja, der passte. Den hatte ich auch im Verdacht, aber Judith? Schön fand ich, dass Pieter nun mit Mareijke gemeinsame Sachen macht. Die beiden passen gut zusammen.


    Und Wolf... was für eine Überraschung! Wo kam der denn plötzlich her? Wie wurde er gefunden? Pieter wusste doch gar nicht, an wen sein Hund verkauft wurde, oder?

    Ich denke dass sie jünger ist , eher so Anfang bis Mitte 20

    Das Gute ist - jeder Leser kann sie sich so alt vorstellen, wie er mag :-)

    In meiner Vorstellung ist Mareikje 23. Eine zupackende, disziplinierte, dem Leben zugewandte junge Frau, die früh erwachsen werden und sich in einer Männerwelt behaupten musste.

    So sah ich Mareike bislang auch. Eine taffe junge Frau, die durch den Verlust der Eltern versuchen muss, alleine durchs Leben zu kommen und dabei anpackenund sich behaupten kann. Bei einer Schenke darf man gewiss nicht zmperlich sein.



    Der Schachzug von Pieter war genial und gut durchdacht. So bleibt Rembrandt verschont und Pieter können sie nicht wirklich viel anhaben. Die beste Lösung in dieser vertrakten Situation!

    Mist verflixt jetzt ist auch noch Quaeckel über den Jordan gegangen! Damit hat er mir aber gehörig die Suppe versalzen, denn ich hatte ihn schon fast als "Drahtzieher" für die Morde im Hinterkopf. Aber OK, da muss es dann noch einen Anderen geben der mit Laurens unter einer Decke steckt.


    Bei Laurens bin ich mir fast sicher, dass er mit in der Mordserie drin steckt. So wie der durch das Haus von Rembrandt schleicht und alles beobachtet und belauscht ist es für mich einfach offensichtlich das er da seine Finger im Spiel hat.

    Aber wie gesagt, er ist mir nicht clever genug um so eine Serie auszuhecken.



    Ich hatte Quaeckel auch irgendwie in Verdacht. Er war irgendwie immer präsent und sowieso ein Typ, den man nicht wirklich mag. Zudem hatte er Pieter im Visier.


    Laurens ist auch einer meiner Kandidaten. Er hasst Rembrandt und auf Pieter ist er auch nicht wirklich gut zu sprechen.


    Rembrandt, Saskia, den Doktor und Marejke schließe ich auch völlig aus. Aber bei allen anderen bin ich mir auch nicht wirklich sicher. Wobei ich Cornelis die Morde eigentlich auch nicht zutrauen kann. Wir haben ihn als einen sehr netten und ich finde auch gerechten jungen Mann kennengelernt. Dass er Menschen umbringt (wenn auch aus finanziellen Sorgen heraus) kann ich mir einfach nicht vorstellen.


    Die schließe ich auch aus, ebenso Cornelis. Er ist recht unscheinbar, seine Eltern nicht gerade vermögend .. ihm fehlt einfach das Motiv für die ganzen Taten.

    Das kommt mir auch alles sehr eigenartig vor. Sicher man wirbt um einen Lehrling vielleicht Mal etwas mehr, aber das ist doch schon anders. Und die Frage ist, ob er all diese Versprechen auch halten würde.

    Seine Art war mir schon fast zu aufdringlich.


    Ich finde seine Art auch ein wenig zu ... arg.


    Gut, er möchte Pieter unbedingt als Lehrling haben (gewiss nicht ohne Hintergedanken), aber dass er ihn derart umgarnen muss dabei?

    Amsterdam, 1636: Der Waise Pieter van Winkel wird von seinem Onkel Joost zu dem schon berühmten Maler Rembrandt Harmenszoon van Rijn gebracht. Es war der letzte Wunsch seines Vaters, dass Pieter den Malerberuf ergreift. Und tatsächlich zeigt Pieter auch eine ungewöhnlich Begabung. Doch nicht nur das Malen und Porträtieren scheint ihm zu liegen, vielmehr reizen den stillen Jungen mathematische Berechnungen, Rätsel und Wahrscheinlichkeitsrechnungen.

    Als mehrere Morde im Umfeld von Rembrandt geschehen, stellt Pieter Berechnungen an, um dem Mörder auf die Spur zu kommen. Zwar deutet alles auf Rembrandt als Täter hin, doch Pieter ist sich sicher, dass es irgendjemanden gibt, der seinem Meister schaden möchte. Doch wer? Doch dann gerät Pieter plötzlich selbst ins Visier des Mörders …


    Mit Tulpengold hat sich die Autorin Eva Völler gleich mehreren Schwerpunkten gestellt. Zum einen wird der Tulpenwahn in Amsterdam und ganz Holland thematisiert, bei dem die Preise für Tulpen teilweise schwindelerregende Höhen erreichten und Menschen ebenso reich wie in den Ruin stürzen konnten. Vor allem nach dem Zusammenbruch im Jahr 1637. Des Weiteren lernt der Leser den bekannten Maler Rembrandt Harmenszoon van Rijn näher kennen, bekommt einen kleinen Einblick in sein Leben und seine Werke. Und zu guter Letzt entwickelt sich die Geschichte noch zu einem Krimi, bei dem ein Junge mit einen Asperger Syndrom zur Schlüsselfigur wird.


    Kurz gesprochen, der Roman bietet alle Facetten, die ich gerne habe, vereint in einem historischen Roman. Eva Völlers Schreibstil war wieder so mitreißend und informativ, dass die Seiten nur dahin flogen, wenn man nicht gerade zum Verdauen des Gelesenen oder zum Recherchieren das Buch aus der Hand legen musste. Denn gerade zweiteres kam bei mir öfter mal vor. Die Autorin lässt einige Werke von Rembrandt Harmenszoon van Rijn in dem Buch auftauchen, benennt Techniken der Malerei, die mir so nicht gängig waren. Gerade diese Punkte reizten mich aber dann, das Buch einmal zur Seite zu legen und nachzuschlagen, einfach, um eine bessere Vorstellung von dem Ganzen zu bekommen.


    Pieter van Winkel ist ein sehr plastischer und lebhafter Charakter, dem man direkt anmerkt, dass er sich der Autorin von selbst vorgestellt und regelrecht aufgedrängt hat. Er ist sehr liebenswert und schon nach kurzer Zeit war ich mit ihm warm und versuchte, seinen Gedankengängen zu folgen.


    Auch die anderen Charaktere sind vielschichtig und plastisch gezeichnet, die ganze Atmosphäre lässt den Leser in das Leben in Amsterdam im 17. Jahrhundert eintauchen und sollte man sowohl Amsterdam bzw. die Möbelstücke der damaligen Zeit aus Museen oder von Bildern her kennen, fühlt man sich direkt zurecht und wohl.


    Fazit:

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Tulpenwahn oder auch die Tulpenmanie war eine Periode im Goldenen Zeitalter der Niederlande, die man so schnell nicht vergisst.



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