Beiträge von Tanzmaus

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Der Besuch in Berlin brachte Hedi endlich die Klarheit, die sie schon die ganze Zeit ahnte. Dass sie Albert nicht glaubt, kann ich sehr gut nachvollziehen.


    Der Kurzauftritt von Hans Albers und Heinz Rühmann .. hach …<3


    Dass die Rosenbaums fliehen werden habe ich zum einen vermutet und auch gehofft. Sie waren sehr nett, nicht nur zu Hedi und ihren Kindern. Schade, dass es so kommen musste, aber es war abzusehen.


    Dann kam eine Stelle, an der ich fast nicht mehr weiterlesen wollte. Hedi hätte fast ihre beiden Kinder verloren. :oDa brauchte ich erst einmal eine längere Pause.


    Albert kehrt zurück, tja, der Alkohol, aber das wurde Hedi ja schon gesagt. Sich dann ins gemachte Nest setzen wollen, das treibt ihm Hedi gleich wieder aus. Immerhin hat sie hart gekämpft, um sich die Wohnung und den Laden aufbauen zu können. Wenigstens nimmt Albert sie vor Johanna ein wenig in Schutz.

    Und haben wir früher auf unsere Eltern gehört? Eher selten, oder?

    Bei mir war es meine Oma, auf die ich eher gehört habe, als auf meine Mutter ...


    Omas haben immer einen ganz besonderen Stellenwert in der Familie. Das ist bei uns auch nicht anders ... meine beiden Mädels sind aber mehr dem Opa zugetan. Den lieben sie heiß und innig, vor der Oma haben sie eher distanzierten Respekt :totlach:

    Oh nein. Hedi hat ihr erstes Kind verloren. Aber die zwei anderen kamen ja ziemlich flott hintereinander. Der Aufenthalt auf Gut Kahlenwald tut ihr jedenfalls nicht gut. Ich hoffe nur, Johanne entfremdet ihr die Kinder nicht, während Hedi sich den Buckel krumm schuftet in der Fleischerei.


    Der Unfall war hart für Luise. Zum Glück hat sie überlebt, aber sie ist entstellt. Zwar ist es für sie vielleicht gut, dass sie Horst Adomeit nicht geheiratet hat, aber dass sie sich der Liebe nun komplett verschließt …?


    Mit Albert werde ich einfach nicht warm.

    Ich bin stolz auf Hedi. Nicht nur, dass sie sich durchgesetzt hat und die Meisterschule besucht hat. Nein, sie hat auch noch einen Doppelmeister geschafft.

    Wenn sie jetzt nur noch ihr eigenes Geschäft eröffnen könnte. Aber nein, der Vater macht ihr doch nur wieder Vorwürfe.


    Die Einladung fand ich etwas seltsam. Und so wirklich dazu passend tut Hedi nicht. Der Auftrag jedoch kommt wie gerufen. Blöd nur, dass der Vater mal wieder den Lohn einstreicht und Hedi sich nichts davon kaufen kann. Dabei wäre gerade eine Nähmaschine sehr wichtig gewesen.


    Und dann kommt es noch schlimmer. Die Zwangshochzeit mit Albert. Dabei wollte sie doch nur Schneidern und selbstständig sein .. Arme Hedi.


    Davon gehe ich derzeit aus. Schade nur, dass ich sie nicht mehr dazu befragen kann ... :-(


    Ich bin mal gespannt, wie Dir andere Länder liegen ...

    Der Prolog machte gleich Lust auf mehr und schon war man in der Zeit zurückgereist zum Ende des 1. Weltkrieges.


    Die Ansichten des Vaters von Hedi sind mir zwar vertraut, dennoch mag ich sie nicht. Aber, sie waren damals üblich. Ihre Arbeit als Schneiderin hat mich gleich an meine Oma erinnert und ihre Erzählungen. Sie war ebenfalls Schneidermeisterin im Krieg und hat mir manchmal so die eine oder andere Geschichte erzählt.


    Hedwig ist sehr stark und nimmt deutlich die Rolle der Hausherrin ein. Aber ihre Mutter ist zu schwach, zu krank und daher ist es nur verständlich, dass die Älteste in die Rolle gedrängt wird. Dass Heinrich im Krieg geblieben ist, ist sehr traurig, Hedi schien sehr an ihm gehangen zu sein und ich hätte ihn gerne kennengelernt.

    Aber so war es nun mal und man kann froh sein, wenn man überhaupt etwas über die seinen erfuhr …


    Die Frau Baronin ist ein Typ Mensch, den ich gar nicht mag. Aber immerhin könnte sie wunderbar die Spinnweben von der Decke putzen so hoch, wie sie ihre Nase trägt. Der Sohn, ein Lebemann mit Vision, hoffentlich geht das mal gut.


    und P.S. Rebecca, jetzt erlebe ich Dich mal außerhalb von Cornwall :-D

    Rea lebt in einem London, das regiert wird von strengen Gesetzen. So ist es den Menschen untersagt, sich gegenseitig zu berühren oder anzufassen. Die Kleidung und Umgebung wurden dementsprechend konzipiert, dass man nicht Gefahr läuft, doch jemanden aus Versehen zu berühren.


    Wäre das nicht schon schlimm genug, ist es für Rea noch etwas furchtbarer. Sie braucht die Berührung von anderen Menschen, denn sie ist eine Magdalene. Ein Mensch, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu lesen, einzugreifen und eventuell auch zu verändern.

    Um ihrer Sucht nach Berührung etwas Linderung zu verschaffen, treibt sich Rea bei illegalen Faustkämpfen herum. Hier muss sie keine Handschuhe tragen und kann so ihre Sucht ein wenig befriedigen. Doch dann wird sie entdeckt und zum König gebracht. Was will der König von ihr und wieso soll sie plötzlich den Kronprinzen beschützen? Doch Rea bleibt nicht viel Zeit für Überlegungen, denn schon erfolgt das nächste Attentat auf den Prinzen und Rea muss ihr Geheimnis wahren.


    Ich muss gestehen, ich brauchte etwas, um mit Rea Marian Emris und dem Kronprinzen Robin warm zu werden. Das lag aber auch vor allem an der Umgebung. Die Gesetze mit ihren Eigenarten musste ich erst einmal sortieren, wie auch die ganzen verschiedenen Arten von Magdalenen. Am meisten machten mir die Kleidungsvorschriften und –arten Sorgen. Mittlerweile habe ich hier wohl einen Weg gefunden, um nicht weiter darüber nachgrübeln zu müssen.


    Die Geschichte selbst hat mir gleich gefallen. Eine Leibwache, die ein Geheimnis hat, das auf gar keinen Fall gelüftet werden darf, ein Kronprinz, der in Lebensgefahr schwebt. Das hat Potenzial, welches die Autorin auch sehr schön ausgeschöpft hat.


    Spannend, mitreißend mit ein wenig Gefühl und knisternder Erotik konnte ich in die Geschichte eintauchen und gewann schnell neue Freunde. Irgendwann kam der Punkt, an dem ich zusammen mit Rea alle bekannten Personen durchgegangen bin auf der Suche nach einem Maulwurf.

    Das Ergebnis war überraschend, aber schlüssig. Da das Buch als Trilogie ausgelegt ist, kann ich mich jetzt auf ein baldiges Wiedersehen freuen.


    Der nächste Band ist schon erschienen, der abschließende folgt bald. Eine tolle Aktion, dass die Bücher im zwei-Monats-Takt erscheinen und man so nicht zu lange auf die Fortsetzung warten muss. Hier heißt es wirklich nur kurz Tschüß sagen und bald ist man wieder zusammen mit Rea und den anderen unterwegs.


    Fazit:

    Ein toller Auftakt zu einer ganz besonderen Reihe. Einige Fragen blieben offen, doch die eigentliche Geschichte ist rund abgeschlossen. Nun bin ich gespannt, was mich im zweiten Teil erwarten wird und freue mich schon auf das Wiedersehen.




    Carmens Bücherkabinett

    Amazon

    Lovelybooks

    Lesejury

    Goodreads

    Was liest du?

    Bloggerportal