Beiträge von Marion Henneberg

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Jetzt noch mein Fazit der LR zum Schluss:


    Die LR hat mir mit Euch sehr viel Spaß gemacht! :bussi: Ich fand eure Beiträge sehr interessant. Als Autorin genieße ich den Austausch mit meinen LeserInnen immer sehr, denn das Schreiben an sich ist ja eher eine einsame Arbeit.


    Vielen Dank nochmals für Euer Interesse und hoffentlich bis bald :winken:


    Dieses Buch habe ich kaum aus der Hand legen können. Es ist sehr spannend geschrieben, auch wenn es kein klassischer Krimi ist. Es gibt zwar ein Ermittlerduo der Polizei, aber die beiden Kommissare bleiben fast eher im Hintergrund.


    Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Sie schreibt leicht und flüssig, dabei aber sehr fesselnd. Mich hat dieses Buch absolut überzeugen können; ich empfehle es gerne weiter!


    Zitat

    Herzlichen Dank für Deine Teilnahme an der LR und natürlich auch für Deine super Rezi! :-*


    Das Buch erzählt sehr kurzweilig über Verstrickungen, Liebe, Hass, über seltsame und faszinierende Charaktere. Damit wird es fast mehr ein Psychogramm des menschlichen Miteinanders, faszinierend, plausibel, brutal, zerstörerisch und dennoch voller Zuneigung und Wertschätzung!


    Ein lesenswertes Buch, dank der Originalschauplätze in Stuttgart, dank der kurzweiligen Handlung vor allem ab wegen der einfühlsamen und dennoch grausamen Beschreibung des menschlichen Miteinanders!


    Zitat

    Vielen Dank für die gute Beschreibung Deiner Leseempfindung und die dazu passende Rezi!


    Der achte Rabe


    Marion Henneberg, die ich bisher durch ihre spannenden historischen Romanen kannte, legt mit diesem Buch ihren ersten Kriminalroman vor, der in Stuttgart und Umgebung spielt. Wobei das Buch nicht nur ein Krimi ist, sondern auch ein Familiendrama. So stehen nicht die beiden Ermittler im Vordergrund, sondern vielmehr Alexandra Thalinger, die Mutter des ermordeten jungen Mannes.
    Neben dem Mord geht es um Wahrheit und Verschweigen, Freundschaft und Liebe, Schuld und Verantwortung.


    Ich finde den Ausflug der Autorin in das Krimi-Genre gelungen und hoffe, dass es in dieser Richtung noch mehr von Marion Henneberg zu lesen geben wird.


    Zitat

    Herzlichen Dank für die schöne Rezi! Freut mich, dass nicht nur meine historischen Romane bei Dir gut ankommen :D


    Ich mag ja auch Historische Romane, da werde ich mir mal einen von deinen aussuchen. Mir gefällt dein Schreibstil wirklich gut und es macht mich neugierig auf deine anderen Bücher :winken:


    Zitat

    Keine schlechte Idee ;)
    Dann empfehle ich Dir einen Besuch auf meiner Homepage. Dort gibt es auch viele Hintergrundinformationen zu meinen Büchern. Viel Spaß beim Stöbern! Kannst mir ja bei Gelegenheit Bescheid geben... :lesen: Würde mich freuen!


    Was ich am allerwenigsten verstanden habe, wie konnte man das Kind Falko nennen................den zweiten Vornamen von Christof, seinen Vater.


    [quote]Für Alexandra war es nach dem Tod Christofs unglaublich wichtig und Steffen hat zugestimmt, weil er sich schuldig gefühlt hat. Er hat es zu dem Zeitpunkt als eine Art Buße angesehen und hat wohl nicht damit gerechnet, was es mit ihm macht, wenn er jahrelang seine Schuld vor Augen hat. Steffen dachte, dass er die Dinge trennen kann und seine Schuld nicht automatisch auf das Kind überträgt. Er hat sich ja als sehr pragmatischen Menschen gesehen. Hat aber leider, wenn auch bestimmt auf unbewusste Weise, nicht funktioniert. :(quote]


    Zitat

    Es gibt kein typisches Happy End, was manche LeserInnen sicher etwas unzufrieden zurücklässt. Aber trotz allem sollte die kleine Zeichnung am Ende doch so etwas wie ein Lichtblick darstellen.


    Pelikanchen:
    Das wäre evtl. eine Möglichkeit gewesen. Aber vielleicht hat Judith einfach in dem Moment so kalte Füße bekommen, dass ihr diese "Ausrede" einfach nicht eingefallen ist. Ich könnte mir auch vorstellen, dass ihr die Freundschaft mit Alexandra inzwischen so wichtig war, dass sie endlich reinen Tisch machen wollte.


    Zitat

    Die Freundschaft war der Hauptgrund. Judith hat einfach Angst gehabt, dass die Sache möglicherweise doch irgendwann herauskommt. Sie konnte auch nicht sicher sein, ob von Steffen nicht doch irgendwann etwas nachgeschoben wird. Und das wäre dann ganz schlecht gewesen.

    So wie ich das verstanden habe, wusste Marvin von überhaupt nichts, Steffen und Judith haben ihn nur vorgeschoben, um Alexandra eine plausible Erklärung zu geben, woher sie sich kennen. Deswegen kam Judith mit der Wahrheit auch um die Ecke, als Alexandra ankündigte, Marvin zu fragen, denn er hätte Alex gesagt, dass er eben nicht die beiden miteinander bekanntgemacht hat. Und dann hätte Alex hintenrum erfahren, dass hier was faul ist.


    Zitat

    Ganz genau 8) Da brauche ich nichts mehr hinzufügen!

    Habe ich das dann richtig verstanden, sie war mit Steffen zusammen und wurde dann von seinem Bruder Schwanger und als der gestorben ist, ist sie wieder zu Steffen zurück?


    Zitat

    Nein, sie war mit Steffen zusammen und hat dann seinen Bruder kennengelernt. Die beiden haben sich verliebt und daher hat Alexandra Steffen verlassen. Als sie schwanger wurde, war sie daher nicht mit Steffen zusammen.


    Also, Steffen glaube ich inzwischen überhaupt nichts mehr und trauen sowieso auch nicht mehr. Der lügt ja, wenn er den Mund aufmacht.


    Steffen hat viel verschwiegen, was nicht unbedingt mit einer Lüge gleichzusetzen ist. Das macht es natürlich nicht besser. Man kann ihm zugute halten, dass er immer aus Liebe zu Alex gehandelt hat, auch wenn sein Verhalten nicht fair gewesen ist.



    Ich verstehe nämlich auch nicht, warum Steffen so eifersüchtig ein Auge auf Alexandra hatte, nachdem sein Bruder quasi aus dem Rennen war.


    Das liegt wohl eher daran, dass Steffen immer schon darunter gelitten hat, dass Christof immer besser war als er. Jedenfalls hat er es so empfunden. So etwas sitzt oft dauerhaft fest.



    Nun bin ich auf den letzten Abschnitt gespannt, denn irgendwie habe ich keine wirklichen Tipp, wer der Mörder sein und wo das Motiv liegen könnte.


    So soll es sein ;)


    Steffen ist an dem Abend in eine Radarfalle gefahren, war er nicht zuvor mit Carolin essen? Wieso fährt er auf seinem täglichen Weg zur Arbeit an einer typischen Blitzerstelle in die Radarfalle? Ein Alibi?


    Steffen war an dem Abend mit Kollegen essen und manchmal passiert es doch tatsächlich, dass man gerade an gewohnten Strecken auf diese Dinge nicht achtet, weil man z. B. in Gedanken ist.


    .. Bin noch nicht durch, aber die Bilder...
    Das erste könnte das alte Robert Bosch Krankenhaus sein an der Prag, wo jetzt die Polizei sitzt? (Allerdings so viele Bäume?!)
    Das andere ist mir schleierhaft, vielleicht der Blick von dort runter in den Kessel und dann in Richtung Neckartal?


    Das erste Foto zeigt das Polizeipräsidium auf dem Pragsattel und auf dem zweiten Bild könnt ihr den Blick von dort sehen.


    Und ich möchte nicht in Alexandras Haut stecken. Das muss schlimm sein, wenn man immer mehr Negatives über die eigene Familie erfährt.


    Alexandras Welt bricht stückweise zusammen. Und das Vertrauen ist natürlich nachhaltig gestört. Dafür wurde einfach zu viel von Steffen verschwiegen.



    Die Fotos sind sehr schön. Da bekommt ich direkt Lust, nach Stuttgart zu reisen. Ich war leider noch nie dort. :(


    Vielleicht irgendwann einmal auf Alexandras Spuren ;)