Beiträge von Ahotep

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    Asche auf mein Haupt. Es ist noch später geworden, als ich zunächst gedacht hatte :-[. Die Rezension habe ich zwar jetzt schon eine Weile fertig, aber ich bin einfach nicht mehr dazu gekommen, es online zu stellen. Aber jetzt:


    Rezension
    Susanne Gerdom zeichnet mit ihrer bildhaften Schreibweise auf den ersten Seiten ein scheinbar traumhaftes Internat, auch wenn es sich für die Protagonistin Liv situationsbedingt wie eine Gefängnisinsel anfühlt. Das Fantasyelement wird hier nur sehr zurückhaltend eingesetzt und kommt auch erst spät im Buch zum Vorschein.
    Die Protagonistin führt als Ich-Erzähler mit viel Sarkasmus durch die Geschichte. Dadurch wirkt das Buch locker und witzig. Die Wortwahl ist teils sehr jugendlich gehalten. Für mich war das gewöhnungsbedürftig, passte aber ganz gut. Zwischendurch gibt es allerdings ein paar wenige Begriffe, die zu diesem jugendlichen Stil nicht passen wollen.
    Aufgrund der rebellischen, ablehnenden Art habe ich eine Weile gebraucht, um Liv als Hauptcharakter zu akzeptieren. Das war mir stellenweise zu viel. Die Geschichte ist dagegen bereits nach wenigen Seiten sehr spannend, so dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Es gibt sehr viele mysteriöse Ereignisse und Rätsel, die die Protagonistin aufzudecken versucht. Allerdings kann bei diesem Buch auch schnell mal Frust aufkommen, da die vielen Charaktere ständig Informationen zurückhalten und dadurch die Geschichte oftmals nicht genügend vorangetrieben wird. Generell sind einige Verhaltensweisen nicht immer nachvollziehbar bzw. "realistisch".
    Es ist sehr lang ungewiss, wer auf welcher Seite steht. Außerdem verschwimmen die Grenzen. Da zwar zum Ende deutlich wird, wer der Gegner ist, doch die "Guten" nicht eindeutig als "gut" zu erkennen sind.
    Die Autorin findet einen guten Abschluss mit einigen offenen Fragen, die gut in einer Fortsetzung aufgegriffen werden könnten, ohne dass ich als Leser unzufrieden zurückgelassen wurde. Die meisten Auflösungen geschehen kurz nach dem Höhepunkt, die in langen, viel zu vielen Erklärungen ausarten.
    Einige Handlungsstränge werden nur kurz angerissen und scheinen mir unwichtig für die Geschichte zu sein. Die Balance stimmte zudem nicht. Es gab Ereignisse, die mehr Raum benötigt hätten, um sich besser zu entfalten und dadurch mehr Bedeutung zu erhalten. Andere widerum hätten kürzer gehalten werden können. Des Weiteren werden sehr plötzlich Charaktere kurzzeitig näher beleuchtet, die anschließend wieder völlig fallen gelassen werden. Diese scheinen jeweils nur einen Zweck zu erfüllen und sind ansonsten irrelevant.


    Fazit
    Die Erwählten von Aranea Hall ist ein spannendes Buch mit schönen Beschreibungen, welche leider bei den Details nicht immer Sinn ergeben, aber insgesamt stellt es eine schöne Geschichte dar. Dafür vergebe ich 3.5 Sterne, die ich aufrunde, da mich das Buch trotz der Schwächen gut unterhalten hat und ich nicht aufhören wollte, zu lesen.


    Links
    Amazon
    Lovelybooks


    Leserundenfazit
    Ich fand es toll, nach langer Zeit mal wieder an einer Leserunde teilnehmen zu können. Es macht so viel Spaß, da ich dadurch das Gelesene viel mehr reflektiere und dabei noch mit anderen darüber diskutieren kann. Ich fand die Runde sehr angenehm und hatte meine Freude gemeinsam mit euch herumzurätseln. Vielen Dank an alle! Das war wirklich toll! Und auch ein herzliches Dankeschön an Susanne!
    Für mich war es mal wieder ein Experiment und ich find es schade, dass ich zum Ende hin immer weniger Zeit hatte, um mich ausreichend zu beteiligen.

    Entschuldigt, dass ich auf einmal verschwunden bin :(. Ich hatte ganz plötzlich einige Wochen Stress und so gut wie keine Zeit. Meine Rezension reiche ich noch nach. Vielleicht schaffe ich es sogar heute, ansonsten versuche ich es am nächsten Wochenende. Ich brauche immer etwas länger für Rezensionen. Schreiben ist nicht gerade meine Stärke :).


    Das es ihr eigener Vater ist, der sie entführt hat darauf ist aber glaub ich keiner gekommen.


    Doch ich in Abschnitt 2 8). Wobei es mehr ein wildes Herumwerfen von Theorien war. Gewusst hab ich's natürlich nicht ;D.



    Was mir auch gut gefallen hat ist wie die verschiedenen Begabungsstufen dargestellt wurden. Sie werden zwar Kategorisiert, aber wie ich finde nicht gewertet. Jeder Schüler wird gefördert um sein volles Potential ausschöpfen zu können.


    Das gefällt mir auch, dass nicht nur die übernatürlichen Fähigkeiten gefördert werden, sondern auch "Normalos" ihren Platz an der Schule haben.



    Dass ihr das Manipulieren von Menschen zuwider ist, passt sehr gut zu ihrem Charakter und macht sie nur noch sympathischer.


    Es spielt bestimmt zusätzlich eine Rolle, dass sie selbst so viel manipuliert wurde. Das kann ich sehr gut verstehen, wenn man das dann nicht machen möchte. Ich finde sie dadurch auch sympathischer. Schließlich könnte sie ihre Fähigkeit auch gut zu ihrem Zweck ausnutzen.



    Arvid ist aber auch nicht ganz ohne, immerhin hat er den Keller vermint und damit auch jede Menge Tote in Kauf genommen.


    Das gefällt mir auch gar nicht, zumal er sicher wusste oder vermutete, dass einige Schüler in dieser Bruderschaft sind, die nicht vollständig eingeweiht sind.



    Ebenso wie die Erklärung nach Sinn und Aufgabe von Nadir und Arachne... oder hab ich am Anfang etwas überlesen?


    Wurde nicht gesagt, dass Nadir gerne eine Weltordnung schaffen möchte, die natürlich von Nadir selbst bestimmt und geleitet wird? Und mit Viktor als Anführer kam wohl auch noch dazu, dass sie einen Supermenschen erzeugen wollten. Vielleicht um diesen und nachfolgende zur Durchsetzung der Ordnung zu nutzen? Und Arachne scheinen einfach nur für individuelle Entfaltung bzw. Freiheit in jeder Hinsicht zu sein. Nadir würde das sicher als "Chaos" bezeichnen^^.



    Vor dem Unfall wollte Liv´s Mutter schätze ich mal gar nicht das sie etwas weiß. Und danach ist sie ja direkt von ihrem Vater entführt worden und dann postwendend auf die Insel geschickt worden. Gelegenheit zu sprechen war da glaub ich nicht mehr. Oder habe ich irgendwas übersehen?


    Dass die Mutter vor dem Unfall nichts gesagt hat, kann ich noch nachvollziehen. Nach dem Unfall sieht das ganz anders aus. Die Situation erfordert es. Außerdem hat die Mutter Liv zur Schule geschickt. Es lag also in ihrer Hand, wann Liv dort ankommt. Sie hätte das ja auch noch einen Tag hinauszögern können oder wäre nachgekommen, um beim ersten Gespräch von Liv mit dem Schulleiter zusammen mit ihm, entsprechende Erklärungen abzugeben.
    Ich sehe das also ähnlich wie Pelikanchen. Wenigstens ein paar grundlegende Infos wären hier logisch gewesen.



    Aber sie dachten bestimmt, sie könnten sie auf Aranea Hall beschützen, und wollten ihr keine Angst machen.


    Problem ist hierbei nur, dass der Schulleiter und seine Leute schon Personal und Schüler verdächtigt haben, Nadir anzugehören (siehe Seite 368). Wie kann man dann davon ausgehen, dass sie dort vollkommen sicher ist, ohne sie die ganze Zeit aktiv zu bewachen? Eine kleine Vorwarnung wäre hier angebrachter gewesen.



    Jemand der so irres Gedankengut sich zu Eigen gemacht hat, hat wahrscheinlich auch die Zeit um zu warten bis sich ein geeigneter Zeitpunkt ergibt und damit hat sie ihrem Ex-Mann gut zu gearbeitet in allen Belangen der Familie.


    Mit 16 Jahren ist sie kein Kleinkind mehr, dass man vor allen und jedem schützen kann oder sollte. Zudem Liv in ihrem Freundeskreis ja schon erfahren hat....das nicht immer alles gut läuft im Leben.


    Genauso sehe ich das auch.

    Das ist ein netter Abschluss, bei dem die größeren Handlungsstränge aufgeklärt werden und Potenzial für eine Fortsetzung besteht. Dabei habe ich aber nicht das Gefühl, dass man hier zu wenig erfahren hat. Zumindest das wichtigste wird geklärt. Natürlich hätte ich mir hier und da etwas mehr gewünscht.
    Mir hat nur die Struktur von dem Ende nicht gefallen. Erst der Showdown und dann im Anschluss alle Erklärungen gebündelt. Mir wäre es lieber gewesen, wenn ein paar Dinge schon vorher aufgelöst worden wären.


    Livs Fähigkeit finde ich cool :) und auch die Anwendung mit Hilfe des Spinnennetzes. Etwas schwer vorstellbar, wie man damit steuert, was man eigentlich tut, aber ansonsten ist es toll.


    Ein bisschen schade, dass man nur so wenig von den Fähigkeiten im Allgemeinen mitbekommen hat. Ein 2. Band wäre hier genau richtig, denn dann dürften diese sicher viel mehr Raum einnehmen. Mir wäre also etwas mehr Fantasy lieber gewesen ;D.


    Ich war etwas geschockt, wie kaltherzig der Vater gegenüber Liv ist. Vatergefühle scheinen hier wohl gar nicht vorhanden zu sein. Liv ist mit ihren Fähigkeiten nur eine Schachfigur und wenn nötig, kann die auch geopfert werden >:(.


    Ich finde es immer noch verwerflich, dass niemand mit Liv vorher geredet hat. Man hätte nicht einmal ins Detail gehen müssen, aber wenigstens irgendwas, um sie nicht völlig ahnungslos zurück zu lassen. Mindestens die Familienverhältnisse (Aufgrund der Ähnlichkeit von Kaj war das doch vorprogrammiert, dass das herauskommt oder zumindest Verwirrung stiftet. Spätestens der Professor hätte das nachholen sollen, als er die Ähnlichkeit gesehen hat, falls er tatsächlich nicht davon wusste.) und eventuell die grobe Situation, dass sie in Gefahr ist. Besser wäre es natürlich gewesen, ihr alles zu erzählen, aber da kann ich mir gut vorstellen, dass das je nach Situation jeder anders sieht. Nur warum ihr gar nichts gesagt wurde, ergibt für mich keinen Sinn.
    Und die Hypnosen heiße ich weiterhin nicht gut, genauso wie einige andere Mittel, die angewandt wurden. Ich bin also kein Fan von Arachne oder zumindest von den Führungspersonen. Ich finde den Verein nur besser als Nadir, aber das war es auch schon.


    Das Mysterium rund um das Bild an der Decke der Bibliothek finde ich toll und danke, Susanne, dass das noch einigermaßen aufgelöst wurde. Das war mir wichtig :). Jetzt würde ich gerne ein Buch von irgendeinem Arachneanhänger mit Forscherdrang lesen, um so viel wie möglich zur Entstehung und allem drumherum zu erfahren ;D.


    Was mich immer noch interessieren würde: Wer waren die beiden Unbekannten am Anfang von Kapitel 15? Sollten das wirklich Malik und Jayce gewesen sein? Wenn ja, dann finde ich, passt das nicht zu Malik. Nicht, wie er sich vorher und auch hinterher verhalten hat. Malik war die ganze Zeit von der Sache überzeugt und zweifelte nicht mal am Ende, als alles aus unserer Sicht den Bach herunterging. Der war doch voll dabei. Aber an dieser Stelle gibt es auch bei ihm Zweifel. Das verstehe ich einfach nicht. Genauso wie den Teil:

    Zitat

    "Was wäre die Alternative" - "Das zu tun, was man uns sagt." [...] "Immer diese Weiber", sagte er nach einer Weile. "Sie bringen alles durcheinander. Deine genauso wie meine."


    Den ersten Teil verstehe ich gar nicht. Das klingt so, als würden die beiden einen eigenen Plan verfolgen und nicht nur das tun, was andere von ihnen verlangen. Der 2. Teil ist nicht besser. Wenn das Kaj und Liv sind: Liv verstehe ich als Unruhestifter. Aber Kaj? Kaj war für Nadir unwichtig und zudem war sie doch in keiner Position, ihnen irgendwie dazwischenzufunken. Außerdem sehe ich hier nicht, warum es nötig war mit Kaj zusammen zu sein. Man hätte sie doch einfach auch abservieren können und dann wäre das doch kein Problem mehr gewesen ???.


    Mich hat ein wenig gestört, dass Liv und Jayce sehr oft ihren Kuss mündlich einfordern oder ankündigen. Wer macht denn sowas? Das empfand ich die meiste Zeit seltsam und "unnatürlich".


    Oh und ich habe folgendes die ganze Zeit vergessen, zu erwähnen: Ich finde insgesamt den Witz bzw. den Sarkasmus in diesem Buch herrlich. Das hat mich sehr gut unterhalten.


    Ob er dann auch zu den Guten gehört frage mich am Ende diese Kapitels nun wirklich, denn er wechselt die Seiten vom Professor zu Liv`s Vater und bringt damit Liv zu ihrem Vater.


    Das ist auch so ein Punkt, der mich verwirrt. Hat er dem Professor geholfen, um den Schein zu wahren?



    Ist das die Kommandozentrale von Professor X?


    Das ist meine Vermutung. Mich wundert nur, dass Miki wirklich so schnell zu begeistern war. Sowas sollte doch in ihr auch Misstrauen erwecken. Das sind alles nur noch Zombies ohne eigene Denkvorrichtung :(.



    Ich habe das Gefühl, wir haben es hier mit zwei Größenwahnsinnigen zu tun.


    Genau, besser kann man es nicht formulieren. Die spinnen^^ doch!



    Ich traue hier gerade niemandem mehr über den Weg ! :stopp:


    Ich bin auch schon völlig paranoid. In diesem Abschnitt habe ich schon überlegt, ob sogar Tom mit dem ganzen zu tun hatte und sie vorher ausspionieren sollte :spinnen:. Ich verdächtige gerade jeden. Vertrauen? Gibt es nicht mehr!



    Ich befürchte mal...hier gibt es ein Bäumchenwechselspiel ...Kristin hat Viktor geheiratet und Arvid dann Astrid...vielleicht haben die Männer sich auch ein Spiel daraus gemacht..ihre Frauen an der Nase...spricht Zwilling zu führen.
    Und irgendwann kam die Sache raus und damit war dann für beide Männer Schluss war mit dem Bäumchenwechseldichspiel.


    Möglicherweise hat dann Kristin, die Frau von Viktor gemerkt...Zwilling Arvid gefällt ihr doch besser, aber es gab für die Frauen keine Wahlmöglichkeit mehr. Vielleicht ist Astrid deshalb auch in New York...schließlich ist es auch unter Schwester nicht nett sich den Ehemann der anderen schnappen zu wollen oder?


    Sehr interessant und klingt sehr glaubhaft. Mir gefällt's. Können wir gerne so belassen :D.



    Für mich tuen sich da schon Lebenslauflücken auf....wann hat die Mama den neuen Mann kennen und lieben gelernt und sogar geheiratet...da fehlt mir persönlich etwas an Info für die immer noch bestehende Vermutung von Liv mit der Abschwiebetheorie ....denn zwischen ihr und dem Stiefvater läuft es doch auch nicht so gut.


    Ich habe jetzt für mich angenommen, dass das Kennenlernen des Stiefvaters der Grund dafür war, dass die Mutter sesshaft wurde. Ich muss aber auch sagen, dass ich den Punkt nicht so wichtig empfand und demzufolge nicht weiter drüber nachgedacht habe. Genauso geht es mir mit dem Abschiebegefühl von Liv. Sie ist noch jung, da sieht sie alles ein bissl anders und außerdem scheint in dem Alter eh die ganze Welt gegen einem zu sein. (Ich hoffe, ich habe dich richtig verstanden bzw. das richtige angenommen, da ich deinen Text auf 2 Arten verstehe :-[.)



    Hm, Liv versucht irgendwie immer schnell einen Rettungsanker zu finden oder? Und erscheint mir, da im ersten Moment einfach zu naiv und gutgläubig...


    Stimmt, sie wechselt ziemlich schnell. Im ersten Moment wird nichts hinterfragt. Hauptsache irgendwas an das man sich klammern kann. Beim Vater kann ich es zwar noch verstehen, wie hier schon die anderen angemerkt haben, aber das ist schon ein sich wiederholendes Muster.



    Heißt es nicht das wenn man selbst einen Zwilling hat auch oft Zwillinge zeugt?


    Mir wurde früher gesagt, das überspringt eine Generation :D.



    Darüber bin ich auch gestolpert, zumal kurz vorher gesagt wird, dass nur ihr echter Vater sie so genannt hat.


    Ich dachte, das wäre die Mutter gewesen? Ich fand es auch seltsam, dass Miki sie zum ersten Mal so nennt und dann gerade diesen Kosenamen verwendet.



    Hm, aber nicht zu jung um an Liebe und Sex mit Jayce zu denken und es auch zu wollen...so schlecht hatte sie es doch beim Stiefvater und Mama nicht gehabt oder?


    Man muss aber auch bedenken, dass Liv sich bestraft und abgeschoben fühlt. Die Erlebnisse an der Schule sprechen auch nicht gerade für die Entscheidung der Mutter, Liv dorthin zu schicken. Außerdem hat sie erfahren, dass ihr Vater lebt, d.h. ihre Mutter hat sie 12 Jahre lang belogen. Und das Verhältnis zum Stiefvater scheint ebenfalls nicht das Beste zu sein. Ich glaube, hier macht es die Summe. Die Ankertheorie spielt dabei wahrscheinlich eine zusätzliche Rolle.



    Kurze Frage zur Seite 300 fast am Ende der Seite. Wieso ist Liv ein Schluchzen "peinlich"
    und auch das Trösten ihres Vater.


    Ich find das auch seltsam, aber vielleicht ist das einfach so ein Ding bei Jugendlichen. Keine Schwäche zeigen oder so.



    Und außerdem: Viktor benützt Liv für seine Interessen. Schon rein der Anhänger, der sie zu seiner Spionin gemacht hat, ohne dass sie davon gewußt hat.


    Das ist echt mies, dass er das mit Liv macht. Unverständlich, dass Liv nicht schon an dieser Stelle misstrauisch wird.



    Ich vermute auch, dass da jede Menge Gehirnwäsche dabei war - damit Liv glaubt, dass sie die Kette schon sehr lange hat, dass sie weiß, dass es ein Geschenk ihres Vaters ist.
    Ansonsten wäre sie sicher stutzig geworden - so war es nur ihr seltsamer Onkel, der der Kette gesteigerte Aufmerksamkeit schenkte!


    Das sehe ich ganz genauso. Man muss sich ja nur die 4 Tage nach dem Unfall anschauen, an die sich Liv nicht mehr erinnern konnte. Da hatte der Vater wohl auch schon irgendwas mit ihr angestellt, so dass die eigentliche Gehirnwäsche nicht mehr so abwägig ist. Das sieht aus, als wenn die alle ständig an ihrem Gehirn herumwerkeln. Hier wird was gelöscht, dort wird was wieder hervorgeholt und dann werden ihre Gedanken noch angepasst, um sie gefügig zu machen ::).

    Langsam wird es für mich nötig, dass sich die Anspannung, die sich in mir entwickelt hat, löst. Ich hoffe, das baut sich nicht noch weiter auf und verwirrt mich noch mehr. Der nächste Abschnitt sollte damit beginnen die Knoten zu lösen. Mehr ertrage ich, denke ich, nicht mehr :verrueckt:.


    Miki verhält sich nach ihrem Verschwinden wirklich seltsam. Ich finde das alles sehr suspekt. Was meint sie nur mit "sie ist so weit"? Wofür? Es klingt aber mindestens so, als hätten "die" Miki rekrutiert, damit sie ihre Hackertalente für die Schule oder was auch immer für ein Verein nutzen können.


    So langsam frustrieren mich diese ganzen Leute, die Liv klar machen wollen, dass doch alles so toll ist und dass Liv sich geehrt fühlen soll. Wie soll sie das? Sie hat keine Ahnung, was für eine Schule das ist und warum man es als Privileg sehen sollte, dorthin zu gehen. Genauso ist es mit der Bruderschaft. Karens Lobrede ging mir so auf den Geist. Wenn man nichts weiß, kann man auch nicht wirklich glücklich über den Verein sein. Basta! Und dann glaubt Karen auch noch, dass man die Bruderschaft ganz toll finden soll, nur wegen einer beeindruckenden Showeinlage. Ist das jetzt ein Zirkusverein? Wenn ja, dann ist es verständlich. Andernfalls ist das einfach nur dumm >:(.


    Als Liv ihre Flucht beschließt, fiel mir ein Stein von Herzen. Endlich! Nur weg von diesen ganzen Verrückten. Und nett, dass ihr Kaj helfen wollte. Das hätte mich interessiert, ob dabei ein funktionierender Plan herumgekommen wäre.
    Leider wird sie dann von Jayce auf unsanfte Art entführt. Mir gefallen diese Methoden überhaupt nicht. Es wird auch behauptet, dass das wegen der Überwachung ist, aber irgendwie kann sich doch die Bruderschaft untereinander verständigen und Treffen organisieren. Da hätte man doch Liv auch ganz freundlich einweisen können ::).
    Mir hat gefallen, dass Liv aber vor ihrer Flucht noch unbedingt das Schulrätsel lösen wollte. Das kann ich sehr gut verstehen. Ich liebe Rätsel ;D.


    Hat sie den Tee bei jeder Kognitionsstunde zur Beruhigung bekommen oder ist der neu? Schade, dass das hier überhaupt nicht herauszulesen war.


    Sowohl die Schule als auch die Bruderschaft sind mir nicht geheuer. Gerade weil beide so sehr gegen den anderen wettern und jeweils das komplette Gegenteil behaupten. Dadurch scheint es mir, als hätte keiner von beiden Recht. Die Methoden sind zudem auf beiden Seiten sehr fragwürdig.


    Liv scheint wohl ein Schlüssel für irgendwas zu sein. Nur für was?


    Wer ist der Großkomtur? Könnte es sich um Holland handeln, da Jayce ihm zu vertrauen scheint?


    Wer waren nur die beiden Unbekannten im letzten Abschnitt? Ich war fast davon überzeugt, dass es die beiden Brüder sind und sie einen Plan hätten, wie sie diese uralte Fehde beenden könnten. Dieser Abschnitt spricht nicht gerade dafür. Die Brüder scheinen eher verfeindet zu sein und Liv befindet sich dazwischen und wird von einem zum nächsten gezerrt. Jeder mit seiner eigenen Agenda. Ich möchte nicht in ihrer Haut stecken. Es ist so schwierig zu erkennen, was der Wahrheit entspricht und wem man vertrauen sollte.


    Mir hat nicht so sehr gefallen, dass hier Charaktere einfach so aufploppen und nur als "Plot-Device" (Gibt es einen deutschen Begriff dafür?) verwendet werden. Die Zwillinge kamen zwar schon kurz vorher irgendwann vor (War das bei der Einführungsveranstaltung der Neuen?), aber ich fand die Situation in der Cafeteria etwas seltsam. Vorher hat man nicht wirklich mitbekommen, dass Liv oder Miki mit ihnen näher in Kontakt stehen...


    Und warum nennt Miki Liv auf einmal "Livvy"? Kurz zuvor haben wir doch gelernt, dass das der Kosename ist, den ihre Mutter für sie verwendet.


    Ich habe es auch so gelesen, aber manchmal zweifelt man dann wirklich, wenn jemand anders das gleiche Buch liest und es nicht mitbekommen hat ;D


    Oh ja :). Ich finde es auch sehr interessant, dass man manchmal gar nicht so aufmerksam liest, wie man denkt. Beispielsweise überlese ich fast immer Alter- und Ortsangaben. Keine Ahnung warum das so ist, Interesse besteht bei mir eigentlich immer an diesen Fakten. Hmm...vielleicht liegt das daran, dass das oft auf den ersten Seiten vorkommt, denn ich brauche fast immer ein paar Seiten bis ich mich wirklich an den Schreibstil eines Autors gewöhnt habe ???.



    Ich hatte eher das Gefühl, als sei die Münze ein Erkennungssymbol einer Gruppe, die der Schulleiter nicht mag.


    Das ist auch eine interessante Idee.



    Ich denke dabei eher an eine besondere Konstuktion, die es an bestimmten Plätzen ermöglicht, Menschen an anderen Orten des Schlosses zu belauschen. Meist durch spezielle Schächte oder Rohre. Das leite ich daraus ab. dass sie, wenn sie ein Stück weggeht von dem Ort, nichts mehr hört. So was wie ein Flüsterbogen.


    Genau das hatte ich auch überlegt. Fähigkeiten würde ich zwar nicht ausschließen, aber gerade, dass es nur an dieser einen Stelle funktioniert hat, spricht für eine bauliche Eigenart.



    Danke .....da bin ich froh, dass ich hier nicht die Einzige war!


    Definitiv nicht! Mir ging's genauso :).



    Das mit dem "ostentativ" habe ich auch in einer Rezension gelesen, konnte mich aber gar nicht erinnern, dass das überhaupt ein einziges Mal vorgekommen wäre, geschweige denn inflationär, wie es in der Rezi behauptet wurde.


    Ganz dunkel kann ich mich erinnern, dass das schon irgendwo vorkam. Mir ist es aber nicht mehrmals aufgefallen, hat mich wohl dann nicht gestört ;). Eher bin ich über eine längere Formulierung gestolpert, wo ich ein leichtes Deja-vu gefühlt habe. Irgendwas mit "Es kitzelte mich an Stellen, die ich nicht gekannt hatte" (loses Zitat). Da ich mich aber nicht erinnern konnte, wo das erste Mal war, war es wohl schon länger her, also hab ich's dann verworfen. Find's auch nicht schlimm, solange es nicht zu oft vorkommt oder auf der gleichen Doppelseite oder so ähnlich ;D.
    Ganze Formulierungen finde ich auch schlimmer als einzelne Worte. Jeder hat doch so seine Lieblingswörter.


    Was ist denn mit dem Bibliothekar los (S. 164). Warum ist der so einsilbig? Hat jemand mitbekommen, dass er Liv geholfen hat? Hat er nun Ärger deswegen?


    Oh, ich hatte ihn einfach als überarbeitet abgetan, aber stimmt, wir sind in einem Buch, da haben oft solche kleinen Szenen irgendeine Bedeutung. Vielleicht gehört er auch der Bruderschaft an und ist einer der Zweifler. Gerade jetzt, wo er sie auch schon kennengelernt hat.



    Astrid scheint an den Kognitionsstunden per Telefon live dabei zu sein.


    Stimmt, das hatte ich ganz vergessen. Was das wohl zu bedeuten hat? Ich finde es noch schlimmer, dass die Mutter einfach so mitmacht und dass, wo Liv und ihre Mutter zumindest ursprünglich ein ganz gutes Verhältnis hatten, bevor alles schief ging. Das ist zum Verzweifeln. Das ergibt alles so wenig Sinn ???.



    Ich weiß zwar nicht wirklich, worum es in diesem Buch geht, aber das ist bei Susanne ja oft der Fall, und ich finde es herrlich, dass alles noch offen ist.


    Mir gefällt das auch sehr. Es macht mir so viel Spaß, hier zu rätseln und die Theorien von den anderen zu lesen. Susannes Bücher sind einfach perfekt für solche Leserunden, vor allem weil man sich dann auch viel mehr Zeit nimmt und mindestens beim Schreiben der Notizen sich weitere Gedanken macht.



    Das ist eine gute Idee! Da wäre ich nicht drauf gekommen. Aber das Hinken ist schon sehr verdächtig und würde dann gut passen.


    Ich wäre auch nicht darauf gekommen, aber passen würde es. Vielleicht konnte Holland nach seiner "Erweckung" wieder laufen, falls er tatsächlich vorher nicht mehr konnte.



    Davon, dass die beiden Brüder sind, habe ich auch (noch) nichts gelesen (kommt das evtl. in einem späteren Abschnitt, Starone?). Es würde allerdings die extreme Ähnlichkeit der Mädchen und dieses "in mehr als einer Hinsicht der Onkel" erklären.


    Ich habe das genau aus dieser Formulierung geschlossen, dass er Livs Onkel "in mehr als einer Hinsicht" ist. D.h. er ist quasi ein "doppelter" Onkel von Liv :D, zum einen wenn man die Mutter mit seiner Frau betrachtet und zum anderen ihren Vater mit ihm.



    Und der scheint ja wirklich eine gute Portion Macht über sie zu haben, läßt sie sich ja nun doch das Amulett (kurzzeitig) abnehmen.


    Von daher denke ich, dass das Amulett tatsächlich von ihrem Vater als Schutz gedacht war, bzw eben auch so wirkt. Denn ich glaube, dass der Direktor es ihr abnehmen muss, um sie hypnotisieren zu können.


    Dass sie sich das Amulett abnehmen lässt wundert mich auch die ganze Zeit und ich versuche auf Möglichkeiten zu kommen, warum das so ist. Vor wem oder was soll das Amulett sie nur beschützen, falls das die Funktion davon ist? Ich denke gerade an das Gespräch der Unbekannten im letzten Kapitel des Abschnitts. Wenn das der Vater und der Direktor sind, dann wirkt es ja nicht so, als würden die gegeneinander arbeiten, d.h. Liv muss aus der Sicht ihres Vaters nicht vor dem Schulleiter geschützt werden, aber vor wem oder was denn dann?
    Ohje, mir kommen gerade die verrücktesten Ideen ::). Was ist, wenn das Amulett auch in die andere Richtung wirkt und Liv dadurch Dinge anders wahrnimmt? Sie könnte dadurch einiges nicht als das erkennen, was (bzw. wer) es eigentlich ist.



    Das habe ich mich auch schon gefragt. Oder wurde er vielleicht aus dem Weg geräumt, damit Liv sich schneller einfügt und keinen Zufluchtsort hat?


    Das ist eine interessante Idee und es würde auch zu den ganzen Geschehnissen passen, da so vieles auf manipulative Art erreicht wird. Falls das der Fall ist, hoffe ich, dass sie ihn nur entführt haben und nicht mehr...


    Irgendwie ist das alles ziemlich selbstverständlich, dass das mit den Schülern so und nicht anders passiert. Keine rebelliert alle ergeben sich in ihr Schicksal....bis auf Liv.
    Ob man den Schüler etwas ins Essen gibt damit alles so klappt?


    Stimmt, das ist alles schon sehr seltsam. Vielleicht sind die Kognitionsstunden dafür da. Vielleicht wird bei denen mehr mit den Schülern gemacht, als man uns derzeit glauben lässt.



    Außerdem... wer könnte schon in Livs Situation, mit der Befürchtung, dass ein Hund herumschleicht, so einfach einschlafen? Das halte ich eher für unmöglich.


    Das halte ich auch für sehr unrealistisch. Die Stelle hat mich ganz stutzig gemacht, weil ich mir das einfach nicht vorstellen kann. Angst ist ein Überlebensinstinkt, der eigentlich auch dafür sorgen sollte, dass man in solch einer Sitution wachsam bleibt.



    Was ich bemerkenswert finde ist das alle ich sag mal Autoritätspersonen, der Professor genau wie Mr. Holland bei Liv immer wieder zwischen "Sie" und "Du" wechseln.


    Huch, das ist mir gar nicht aufgefallen. Könnte das vielleicht in Zusammenhang damit stehen, dass sie kurz darauf wegtritt?



    Mich wundert nicht nur das weder Kaj noch Liv etwas von der Beziehung ihrer Familien untereinander wissen, sondern auch ihre Reaktion darauf.


    Diese Reaktion macht mir Kaj noch viel unsympathischer.



    Und wenn sie tatsächlich Athene ist, oder vielleicht die Tochter von Athene wäre der Name Kampfküken richtig passend.


    Hihi, das stimmt. Sehr passend ;D.



    Ich bin ja noch auf der Percy Jackson Schiene, das würde hier auch gut passen: Vater war ein Gott und hatte keinen Kontakt zum Sohn (durfte er dort nicht), Mutter wollte ihr Kind schützen und hat ihm nichts gesagt (außerdem war auch das verboten... ) und es dann erst in der Not eben doch auf die "entsprechende Schule" (Sommercamp) geschickt.


    Ach schade, dass ich das noch nicht gelesen habe. Das steht schon seit Ewigkeiten auf der Liste noch zu lesender Bücher. Das klingt aber interessant und ich bin gespannt, in welche Richtung es tatsächlich geht.


    Später schaue ich mir den Rest an (Notiz an mich: weiter auf S. 2).

    Irgendwie werde ich nicht schlauer, sondern stets verwirrter. Mein Kopf versucht alles so zu ordnen, dass es einen Sinn ergibt, aber vergeblich :-\.


    Also der Schulleiter ist Livs Onkel "in mehr als einer Hinsicht". Dann müssten ihr Vater und er auch Brüder sein. Mit letzterem hatte ich ja schon gerechnet, aber dass die Mütter Schwestern sind, hat mich überrascht.


    In diesem Abschnitt deutet vieles darauf hin, dass Liv in jeder Kognitionsstunde hypnotisiert wird. Warum? Und wie schafft der Schulleiter (Ich kann mir den Namen einfach nicht merken ;). ) es, sie so gefügig zu machen?


    Liv ist Athene. Hmm, und das an einer Schule, die wohl eigentlich zur anderen Seite gehört. Mal sehen, was das zu bedeuten hat. Und ich bin besonders gespannt, ob das sinnbildlich gemeint ist oder auch nicht. Das kann ich einfach noch nicht deuten.


    Malik und Jayce gehören also der Bruderschaft der Rose an. Dann ist ja schon mal klar, warum dieser Orden "Athene" rekrutieren möchte (Ist Kaj dann das Gegenstück?). Ist nur die Frage, was ihr Ziel ist und von welchen zweifelhaften Methoden die Rede ist.
    Was war das denn für eine Aufnahmezeremonie? Ich weiß nicht, welchen Zweck es erfüllen soll, wenn man jemanden dazu nötigt beizutreten, ohne zu wissen, für welche Sache man sich einsetzen soll. Und der Rest war ja auch lachhaft. Das klingt für mich nicht wie ein ernstzunehmender Orden. Liv hat zwar mehr mitgemacht, als ich gedacht hätte, aber sie hat immerhin in den meisten Fällen gut gekontert.
    Ich bin definitiv kein Fan von diesem Orden!


    Steht eigentlich der Auftrag, sich Liv anzunähern, in Verbindung mit diesem Orden? Kommt da noch mehr auf sie zu, wo das nötig wird? Bei dieser seltsamen Rekrutierung brauchte man das ja nicht. Oder ist es möglich, dass dieser Auftrag aus einer anderen Ecke kommt?


    Der junge Ritter, der mit dem Großkomtur geredet hat, ist doch sicher Jayce gewesen, oder? Bei dem Gespräch kam heraus, dass die Kognitionsstunde dafür verwendet wird, sie zu erwecken. Warum wird dafür so viel Fokus auf den Unfall gelegt? Steckt hinter dem Unfall doch noch mehr? Oder wird uns etwas über die Kognitionsstunde verheimlicht? Und was genau soll erweckt werden? Ihre Fähigkeiten? Erinnerungen an ein früheres Leben?


    Also wenn Jayce Auseinandersetzungen immer auf diese Art zu lösen versucht, dann scheint mir das keine gesunde Beziehung zu sein. Und ehrlich gesagt, merke ich nix. Für mich besteht zwischen den beiden keine Anziehungskraft. Ich erfahre nur, dass die beiden sich heiß finden, aber leider kommt das irgendwie nicht bei mir an :(.


    Bei dem Gespräch der beiden Unbekannten war mein erster Gedanke, dass es sich um Malik und Jayce handelt. Allerdings machen mich ein paar Kleinigkeiten stutzig. Die Person, die ich mit Malik assoziieren würde, wirkt nicht ganz so sicher wie dieser, auch wenn die Person sicherer als sein Gesprächspartner zu sein scheint. Und von welchen Weibern reden sie? Liv und Kaj? Oder, was ich eher vermute, ihre Mütter? Stecken die Mütter vielleicht tiefer drin als erwartet und es geht alles nicht nur von den Vätern aus?


    Mit dem Abschnitt war ich schon am Freitag fertig, kam aber bisher nicht dazu, hier zu schreiben und damit auch nicht weiterzulesen. Ich konnte aber gut über das Gelesene nachdenken. Und das macht bei dem Buch sehr viel Spaß ;D. Dabei ist mir gestern eine ganz verrückte Idee gekommen: Könnte es sein, dass die Kognitionsstunden nicht vom Schulleiter geführt werden, sondern von ihrem Vater? Das könnte auch die Gefügigkeit erklären, weil sie sich mit ihrem Vater vertrauter fühlt. Das erste Gespräch, würde ich davon ausschließen, da Liv abgelehnt hatte, die Kette abzulegen.


    Ist Liv etwas die Tochter von Zeus? Gibt es die Götter? Oder wie kann man das, was sie unter Hypnose erzählt verstehen? Ich bin verwirrt?


    Ich habe es erst einmal nur sinnbildlich aufgefasst. Vielleicht ist ihr Vater sowas wie der Anführer des Ritterordens oder der Ursprung von allem. Aber es könnte auch tatsächlich wörtlich gemeint sein, nur wollte mein Kopf das gar nicht akzeptieren. Möglich ist es auf jeden Fall. Und verwirrt bin ich auch ;D. Du bist also nicht allein.



    Hat ihr Freund Tom den Unfall vielleicht gar nicht überlebt?


    Diese Vermutung hege ich schon seit dem ersten Abschnitt. Die Reaktion des Schullleiters und des anderen Freundes auf die Frage nach Toms Verbleib verheißt nichts Gutes.



    Im ersten Teil fand ich die Schule an sich noch sehr interessant - mittlerweile kommt sie mir ein wenig gespenstisch vor. Auch die allgemeine Begeisterung.


    Meine Begeisterung bezüglich der Schule hält sich mittlerweile auch in Grenzen. Je mehr wir erfahren, desto unheimlicher finde ich das ganze.



    Stutzig machen mich auch die Hinweise auf Livs Unfall. Die Stimmen, die sie da hörte. Sie war danach alleine unter Fremden?? Wo war da ihre Mutter? Es ist ja eine Fantasygeschichte und vielleicht sollte ich da nicht so sehr nach dem Realitätsgehalt fragen - aber irgendwie drängt sich das hier schon auf! Egal! Vielleicht wird das ja noch aufgelöst!


    Auch in einer Fantasygeschichte sollte alles einer gewissen Logik folgen. Das Recht steht dir also zu, sowas zu hinterfragen. Aber ich bin zuversichtlich, dass bestimmt noch vieles geklärt wird. Wir kennen ja noch nicht einmal den genauen Ablauf nach dem Unfall. Auf mich wirkt es so, als ob Liv entführt wurde und erst nach 4 Tagen wieder auftauchte.



    Noch etwas - vielleicht hab ich es ja überlesen, aber Liv sagt zumindest 2x, dass sie bereits mehrmals bei Schulpsychologen war. Warum eigentlich?


    Darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht. Das ist eine gute Frage. Das wüsste ich auch gerne.



    Inzwischen frage ich mich *zieht ihren Aluhut auf* ob Liv gar keine Vergangenheit hat. [...]
    Vielleicht ist sie tatsächlich die Tochter von Zeus, die von Arachne gefangen genommen wurde und für die eigenen Zwecke gehirngewaschen wurde.
    Oder aber sie ist die Tochter eines höherrangigen Mitgliedes aus dem anderen Orden, was dann auch die Münze von Athene erklären würde.


    Wow, was für eine Theorie. Du überforderst damit meinen Kopf :ohnmacht:.



    Die ganze Struktur der Schule, mit diesem Einweihungsrätsel usw. läuft für mich auf einen Geheimorden (Sekte) hin.


    Ich glaube, damit triffst du den Nagel auf den Kopf. Mir wird das ganze immer unsympathischer und es sträubt sich in mir alles dagegen. Egal für welche Sache die stehen, sowas kann man einfach nicht unterstützen.



    Nicht die feine Art??? Das ist ganz grob! Das ist auch der Grund, warum mir Herr Nygren immer unsympathischer wird. Ich weiß zwar nicht, warum er das tut, aber sich Wissen so zu erschleichen... das kann doch nicht zu einem guten Ende führen, oder?


    Ich finde, dass das sogar dafür spricht, dass der Schulleiter nicht zwingend im Interesse von Liv handelt. Schließlich wäre es sicherlich von mehr Erfolg gekrönt, wenn Liv freiwillig bei der Aufklärung der Umstände rund um den Unfall mithilft. Sie so durcheinanderzubringen und das, wo sie eh schon keine Ahnung hat, in was sie da hineingeraten ist, finde ich unverantwortlich. Wenn sie sie beschützen wollten, wäre es logischer, sie einzuweihen. Ihre Unwissenheit macht sie doch zusätzlich angreifbar!



    Und warum sieht Jayce dem abgebildeten Typen so ähnlich, fast so wie Liv Kaj?


    Es könnte sich auch um einen Vorfahren handeln, oder? Jayce hatte doch, glaube ich, irgendwo gegenüber Liv erwähnt, dass er zu diesem alten Schuladel gehört. So wäre es gut möglich, dass seine Familie sehr weit zurückreicht und Teil dieser Schlachten war.



    Malik ist also doch der Science-Kursleiter. Mal ehrlich, wer das im 1. Leseabschnitt schon wusste, hatte doch wohl schon weitergelesen, oder? ;)


    Das sehe ich auch so :D. Mich hat das völlig überrascht. Ich finde es ein wenig seltsam, dass ein Schüler sowas leitet. Als Assistent wäre das in Ordnung, aber so... Eine wirklich eigenartige Schule...

    Der Abschnitt hat es in sich. Ich werde immer verwirrter.


    Immerhin kann ich mich hier mehr mit Liv anfreunden. Jetzt unterliegt sie ein wenig dem Schulalltag und die nervigen Elemente an ihr sind verschwunden.
    Ich weiß allerdings noch nicht, was ich mit Jayce anfangen soll. Einerseits ist er mir unsympathischer geworden, als er den Begriff "Jagd" bezüglich Liv benutzt, andererseits macht es ihn sympathischer, dass er nicht irgendwelchen Anweisungen blind folgt und Zweifel ausspricht.
    Der Bibliothekar macht erst einmal einen netten Eindruck. Wer sich mit Büchern befasst, kann doch eigentlich nichts Schlimmes im Schilde führen, oder? Ich hoffe also, das bleibt so ;D


    Die Reaktion der beiden Lehrer bei der Einführung der Neuen lässt darauf schließen, dass tatsächlich einer von Livs Eltern oder ein anderer Verwandter dort war. Nur seltsam, dass ihr alle das verheimlichen.


    Ok, der Unfall ist auf "normalem" Wege zustande gekommen. Damit hab ich jetzt nicht gerechnet ;D. Wer war das? Einer schien ja um ihr Wohlergehen besorgt zu sein. Weil sie wichtig ist? Oder geschieht das alles im Auftrag von ihrem Vater. Die Kette scheint sie schließlich auch erst kürzlich erhalten zu haben. Vielleicht sogar gerade in diesen 4 Tagen, in denen sie verschollen war. Was hat man in der Zeit mit ihr gemacht?
    Der Rest der Hypnose und die Szenen aus dem Traum sind sehr verwirrend und nur schwer bis gar nicht zu ordnen. Zumal nicht ganz klar ist, ob einiges einfach nur sinnbildlich gemeint war.


    Was stellt der Schulleiter mit ihr in den folgenden Kognitionsstunden an? Sie scheint danach zumindest schlecht zu schlafen. Manipuliert er ihr Unterbewusstsein irgendwie?


    Im vorherigen Abschnitt hatte ich schon kurz die Vermutung, dass der Schulleiter ihr Vater sein könnte. Der Gedanke wurde aber schnell durch die Aussage bezogen auf die Kette zunichte gemacht. Aber nach diesem Abschnitt vermute ich, dass es sich um Brüder handeln könnte.


    Mal angenommen es gibt mehrere Gruppen, die hinter Liv her sind, dann könnte es sich dabei um die heutigen Versionen dieser beiden verfeindeten Ritterorden handeln. Einer davon leitet die Schule, der andere arbeitet im Hintergrund dagegen. Oder ist die Schule dann vielleicht sogar neutral und beide arbeiten im Hintergrund gegeneinander? Wahrscheinlich ist eh alles ganz anders, als ich es denke :err:.


    Doch, auf S. 36 steht das.


    Ohje :-[. Den Abschnitt habe ich mir gerade angeschaut. Ich glaube, dass war der, als ich kurz vor dem Zu-Bett-Gehen noch ein paar Zeilen lesen wollte. Die Hälfte von den 3 Seiten war neu für mich, unter anderem der besagte Satz. Merke: Lese nur, wenn das Hirn noch nicht im Stand-By ist...
    Das wirft ganz viel durcheinander. Waren Jayce und Malik doch an dem belauschten Gespräch in der Bibliothek beteiligt? Oder könnte das eine andere Gruppierung sein, die möglicherweise ebenfalls hinter Liv her ist? Das ist alles so verwirrend (und der nächste Abschnitt machts nicht besser). Was wollen die nur alle von ihr? Zugang zu ihrem Vater, zu ihren Fähigkeiten oder ist es etwas ganz anderes?



    Vielleicht gibt es hier zwei verschiedene Vereinigungen, die jede für sich hier auf der Insel um Mitglieder werben/kämpfen oder sich bemühen?


    Das vermute ich auch langsam, dass es sich um mindestens zwei Vereinigungen handelt. Aber ob die um Mitglieder werben? Wenn das ihre Art von Umwerbung ist, scheint mir das nicht die sinnvollste Methode zu sein. Ich vermute, es stecken andere Motive dahinter, nur weiß ich noch nicht, welche das sind.


    Stakkey - ich glaube, dass es eine der Kanalinseln ist. Allerdings eine von den extrem fürchterlich kleinen!


    Oh, jetzt wo du das mit der Größe erwähnst, kann ich mich ganz dunkel an eine Szene auf der Fähre erinnern, wo Liv irgendwas zur Lage erzählte und meinte, dass man nicht genügend in die Karte hereinzoomen kann, um sie anzuzeigen. Danke :).



    Aranea bedeutet in der Zoologie Webspinne... als Name für eine Detektivin nur in einer Fantasygeschichte und wenn sie Arachnophobikerin ist :stopp:


    Sehr interessant. Das wusste ich nicht. Ich hab's nicht so mit Sprachen :-[, mich kann man eher in die Matheecke stecken. Ich bin aber ganz eiskalt und würde den Namen auch für eine Detektivin in einer Nicht-Fantasygeschichte verwenden, allerdings dann nur in einer etwas überdreht dargestellten Welt, wie beispielsweise bei den "James Bond"-Filmen oder den alten Point-And-Click-Adventures.

    Ich wollte noch anmerken, dass ich die Schule bisher ganz toll finde. Die Kurse klingen vielseitig und spannend, außer diese Kognitionsstunde.
    Und zum Cover auch noch eine kleine Ergänzung: Mir ist aufgefallen, dass das Spinnennetz wie ein Vorhang wirkt. Das gefällt mir.


    smyrill + starone + Kanya:
    Vielen Dank für eure Infos zum Alter! Das hatte ich gar nicht mitbekommen. Vom Gefühl her passt das aber sehr gut.



    Ich bin übrigens im Team Jayce...
    Obwohl ich eigentlich gar nicht so auf die "Bad Boys" stehe, aber ihn mag ich.


    Interessant. Ich stehe eigentlich auf Bad Boys (Zumindest in der fiktiven Welt, in der Realität möchte ich sowas nicht zu Hause haben^^.), aber von Jayce würde ich Abstand halten. Das scheint mir keine gute Idee zu sein.
    Von Malik haben wir bisher zu wenig Zeilen bekommen. Ihn kann ich noch nicht einordnen. Ich warte also ab, bevor ich mich entscheide.


    [quote author=smyrill]Und ich denke, es war wirklich so, daß ihre Eltern dort zur Schule gegangen sind. Schade daß ihre Mutter da so ein Geheimnis draus macht, vor allem weil es ja dadurch zu einem echten Bruch zwischen Mutter und Tochter kommt.
    Hat Liv ihrer Mutter nichts von dem gesagt, was sie empfindet ?[/quote]
    Ich habe bisher nur den Vater in Verdacht, aber beide wären auch möglich. Mich würde dann aber auch wundern, warum die Mutter ihrer Tochter gar nichts erklärt hat.
    Hmm, ich glaube, Liv befindet sich in einem Zustand, in dem sie ihre Gefühle nicht zwingend ausspricht, selbst ihrer Mutter gegenüber. Erst recht nicht, wenn sie einfach abgeschoben wird. Von ihrer Mutter würde ich aber schon mehr Einfühlungsvermögen erwarten.


    [quote author=Kanya]Ich frage mich ja, ob die Münze, die Liv trägt irgendwie ihre besonderen Fähigkeiten unterdrückt...[/quote]
    Ui, eine interessante Theorie. Die Frage wäre nur: warum? Sind ihre Fähigkeiten so schrecklich oder zu interessant für andere? Ich würde aber auch denken, dass die Münze in irgendeiner Verbindung zu ihren Fähigkeiten steht oder Liv vielleicht vor anderen abschirmt (so dass jemand mit den Fähigkeiten wie der echte Prof. X von den X-Men sie nicht finden könnte).


    [quote author=smyrill]


    Vielleicht ist es kein abschließendes Indiz für 18 +, aber Jayce ist Raucher was ich schon für Volljährigkeit ansehe.


    Rauchen ist mal leider so gar kein Zeichen für Volljährigkeit :(
    Hier bei uns (kein Problembezirk o.ä. und ziemlich ländlich) gibt es ab der 5. Klasse "flächendeckend" Raucher... also, in jeder Klasse die ich kenne gibt/gab es da einen oder mehrere) [/quote]
    Das kann ich nur bestätigen. Bei uns auf der Oberschule (Großstadt) fingen die meisten spätestens in der 8. Klasse an.



    Noch ein Nachtrag zum Cover... wird das Schulwappen nicht als rotes Spinnennetz auf schwarzem Grund beschrieben? Das hätte mir als Coverfarbe besser gefallen - wahrscheinlich!


    Das war genau mein Gedanke. Wenn schon Farben in einem Buch beschrieben werden, könnte man die doch sinnvollerweise gleich integrieren.


    Irgendwie kommt mir da der Gedanke, daß die Mutter eigentlich nicht wollte, daß Liv auf diese Schule kommt... daß sie gar nicht will, daß sie ihre Fähigkeiten [...] benutzt bzw überhaupt erkennt. Vielleicht ist ihr Vater ja "aufgrund dieser Fähigkeiten" (oder dem was er eben deswegen tun mußte) gestorben und sie will nicht, daß ihrer Tochter auch so etwas passiert.
    Und der Unfall hatte dann vielleicht auch etwas damit zu tun (wer sie ist... oder werden kann) und da mußte die Mutter die Notbremse ziehen, um ihre Tochter zu schützen - indem sie sie nach Aranea Hall schickt.
    Aber reden will sie trotzdem nicht mit ihr darüber... so ein bißchen Vogel-Straß-Methode.


    Eine gute Idee. Das würde einiges erklären, wobei ich mich dann trotzdem darüber wundern würde, dass sie ihre Tochter völlig unwissend lässt.



    Jayce und Malik kann ich noch nicht einordnen, aber warum Jayce mit Handschellen gefesselt angekommen ist?


    Ich hatte mir das so erklärt, dass er ja aus irgendeinem Grund im Gefängnis gelandet ist und er nur unter der Bedingung herausgeholt wurde, das Internat zu besuchen. Um sicher zu gehen, dass er auch wirklich dort landet und nicht flüchtet oder irgendeinen Mist verzapft, wurde er gefesselt. Und wer weiß, was er in der Vergangenheit bereits versucht hat. Tatsächliche Gefangene werden doch auch nur gefesselt transportiert.


    Sehr seltsam und dann sein Auftrag sich an Liv anzunähern? Sehr geheimnisvoll.


    Aber das ist doch hier noch nicht eindeutig, dass Jayce sich ihr annähern soll, oder? Für mich ist das noch offen, da sein Name in dem Zusammenhang nicht erwähnt wurde.


    Jayce und Malik scheinen dort selbst Kurse zu geben, der eine den Kletterkurs der andere Mathe oder Physik, also scheinen zumindest manche Schüler dort auch gleichzeitig Lehrer zu sein.


    Auf mich machte es den Eindruck, als würden die beiden an den Kursen teilnehmen. Als Lehrer hab ich sie jetzt nicht gesehen.


    Die Schule ist ja schon ein seltsamer Ort so abgelegen und soweit ich das Verstanden habe nicht mehr in Deutschland wenn man Guernsey und Jersey googlet sind sie im südwestlichen Ärmelkanal.


    Huch, wo wurde das denn erwähnt? Ich muss definitiv in den folgenden Abschnitten aufmerksamer lesen :-[.


    Was sind das für Stimmen die Liv hört? Es schien fast so als wäre sie so eine Art Empfänger, aber können andere mitbekommen, wenn sie quasi auf Empfang ist, oder bleibt sie dabei immer verborgen?
    Und ist die Zielperson, von der die beiden Männer sprachen wohl Liv selbst? Wahrscheinlich schon, wahrscheinlich schon, aber wer weiß?


    Soweit hatte ich noch gar nicht gedacht, sie als ein "Empfänger" zu betrachten. Wie meinst du das mit dem "ob sie verborgen bleibt"? Sie hat doch nur gehört und nichts gesehen. Somit gehe ich davon aus, dass sie nur in der Bibliothek zu sehen war.
    Es klang schon so, als könnte sie die Zielperson sein. Es könnte aber einfach nur eine Verwirrungstaktik von Susanne sein ;D

    Puh, ich muss mich erst wieder daran gewöhnen, dass ich meine Gedanken während dem Lesen notiere. Ich vergess das sonst alles. Es kann dadurch chronologisch etwas durcheinander sein, weil ich einige Überlegungen erst hinterher aufgeschrieben habe.


    Das Internatsetting gefällt mir. Ich bin aber auch vorbelastet. Als kleines Mädchen habe ich den "Trotzkopf" geliebt und mehrmals verschlungen, obwohl das Ende und das dazugehörige Frauenbild so gar nicht zu mir passen :D. Aber Internat fand ich dadurch immer faszinierend.


    Wurde eigentlich irgendwo erwähnt, wo in etwa die Insel liegt? Ich habe nur mitbekommen, dass es nicht Deutschland ist...


    Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mit Liv bisher nicht warm geworden bin. Mir geht sie sogar auf die Nerven. Ich hoffe, das legt sich noch. Immerhin verstehe ich, warum sie sich so verhält. In dieser Situation wäre wohl jeder frustriert und verzweifelt. Dazu kommt noch, dass sie wahrscheinlich in dem Alter ist, wo alles ein bisschen komplizierter ist. Ich finde aber beruhigend, dass sie sich erst einmal nicht mit ihrer Zimmergenossin anfeindet. Das ganze wäre sonst sicherlich noch unerträglicher.
    Etwas seltsam war für mich die Szene vor der Cafeteria, als Liv auf Jayce und Malik trifft. Sie ist sowieso schon wütend und dann kommt Jayce daher und bringt sie noch weiter zur Weißglut. Dabei fallen ihr seine Augen auf? Und sie fragt dann noch, ob das Kontaktlinsen sind? Für mich ist das etwas sprunghaft. Wenn ich wütend bin, sehe ich vielleicht noch schöne Dinge, nehme sie aber weniger deutlich wahr und außerdem sträubt sich in mir alles dagegen, etwas auch nur annähernd Positives zu sagen. Aber ich kann hier natürlich nur von mir sprechen und auf mich wirkt es halt seltsam.


    Bei dem (ersten?) Gespräch mit dem Schulleiter kam mir der Gedanke, dass der Vater noch leben könnte und nur untergetaucht ist oder so ähnlich. Schließlich war Liv viel zu klein, um das noch mitbekommen zu haben. Und ganz zufällig gibt es keine Bilder von ihm? Da ist doch irgendwas faul. Hat Liv ihre Kette tatsächlich von ihrem Vater? Vielleicht hat ihre Mutter sie das nur glauben lassen? Wobei der Kommentar vom Direktor schon vermuten lässt, dass es tatsächlich vom Vater stammen könnte. Es klingt zumindest so, als würde der Direktor ihren Vater kennen und die Kette wäre typisch für ihn. Ist die Kette etwas Gutes oder Schlechtes? Da ich die Absichten vom Schulleiter noch nicht kenne, erscheint mir beides derzeit plausibel.


    Der Unfall bereitet mir auch Kopfzerbrechen. Was ist tatsächlich passiert? Wer war Schuld? Wenn Liv direkt vom Krankenhaus nach Aranea Hall geschickt wurde und das Internat nur Schüler mit "besonderen" Fähigkeiten aufnimmt, hat sie den Unfall vielleicht selbst verursacht? Wie geht es Tom? Da stimmt doch irgendetwas nicht. Sie kann ihn nicht erreichen und die Reaktion vom Schulleiter war auch sehr ausweichend.


    Ein weiteres Rätsel ist die "Kronprinzessin", auch bekannt als Livs Doppelgängerin. Das wird doch wohl kein Zufall sein. Handelt es sich dabei um eine verschollene (Zwillings-)Schwester? Oder es ist jemand aus einem Paralleluniversum ;).


    Ohje, mir wurde beim Lesen ganz mulmig, als Liv sich auf diese Pinie über dem Abgrund begeben hat. Selbst der größte Hunger würde mich nicht dazu bringen (und ich mache für Essen in dem Zustand sonst alles). Zum Glück ist alles gut gegangen.


    Deutet das belauschte Gespräch in der Bibliothek auf eine Fähigkeit von Liv hin? Oder stand sie nur zufällig unter einem Lüftungsschacht oder ähnlichem? Und wer sind die Männer? Irgendwas kam ihr ja bekannt vor. Also wird sie mindestens einen von ihnen kennen. Die Frage ist hier, haben wir die Person schon kennengelernt? Es wirkt so, als sollte unser Verdacht auf Jayce und/oder Malik fallen, aber noch glaube ich nicht daran. Es wirkt eher so, als könnte das etwas sein, was Jayce versucht herauszufinden. Er scheint schließlich auch irgendetwas nachzugehen.


    Susanne schreibt mal wieder ganz toll, obwohl ich vollständig fantastische Welten ohne Bezug zur Neuzeit bevorzuge, hat sie mich schon im 2. Kapitel am Haken. Im ersten war ich noch etwas skeptisch, aber jetzt find ich es spannend. Ich mag gerne auf alle meine Fragen so schnell wie möglich eine Antwort bekommen und kann es kaum abwarten. Wörter nachschlagen musste ich auch wie immer ;D. Das scheint irgendwie bei dir, Susanne, ganz typisch zu sein. Von diesem Tetradrach..., wie auch immer, habe ich noch nie zuvor gehört. Susanne gehört das alles zu deinem Wortschatz oder suchst du im Wörterbuch nach extra komplizierten Wörtern um uns zu bilden (*hüst* ärgern)?


    Ansonsten fällt mir auf, dass in den Beschreibungen häufig die Kleidung sehr ausführlich beschrieben wird und Augen sehr wichtig zu sein scheinen ;D. Gefühlt ist mir das etwas zu viel. Mit den anderen Beschreibungen habe ich dagegen kein Problem, eher im Gegenteil. Die Atmosphäre und die Umgebung wird sehr lebendig beschrieben, so dass ganz viele Bilder in meinem Kopf entstehen.


    Nebenbeibemerkt ist Aranea Hall ein wunderschöner Name. Könnte ich mir auch als einen Namen einer Detektivin vorstellen ;D.

    Als ich gesehen habe, dass es hier schon Beiträge gibt, habe ich schon Angst bekommen :).


    Das Cover auf dem Schutzumschlag finde ich auch wunderschön. Dort habe ich kein Problem mit dem eingesetzten Pink. Das passt sehr gut zum Rest. Insgesamt wirkt das ganze sehr mysteriös. Ich kann noch nicht beurteilen, inwiefern das gut zur Geschichte passt. Den Klappentext mag ich dafür jetzt nicht erneut lesen. Den habe ich nämlich schon längst vergessen und möchte das auch so beibehalten ;).
    Aber dieser Einband... Ich bin allgemein kein Pinkfan, aber das ist mir auch irgendwie zu leuchtend. Ich lese für gewöhnlich ohne Schutzumschlag, aber bei der Farbe möchte ich das Buch am liebsten verdecken. Hätte das nicht wenigstens ein gedecktes Pink sein können? So in die Richtung von Altrosa. Das fänd ich angenehmer für meine Augen ::). Außerdem denke ich bei so einer Farbe entweder an einen kitschigen Schnulzenroman oder ein Buch für ganz kleine Mädchen, nicht aber an ein Buch von Susanne.


    Susanne, das hat aber nicht zwingend mit dem Alter zu tun. In der Gegend von meinen Eltern habe ich mal eine süße ältere Dame mit pinkgefärbten Haaren und dazu passendem Outfit gesehen :D.


    Aber gut, jeder kann in eine andere Richtung spekulieren ;)-


    Wäre ja auch schlimm, wenn dem nicht so wäre ;). Ich finde Leserunden immer sehr interessant. So kann man auf ein viel größeres Ideenfaß zugreifen. Selbst kommt man nie auf alle. Dann gibt es noch die Punkte, die einige für offensichtlich halten und andere widerum nicht und beim nächsten Abschnitt verhält es sich genau umgekehrt. Dazu noch die ganzen verschiedenen Interpretationen. Das gibt zum einen ordentlich Diskussionsbedarf und zum anderen ist es einfach nur spannend :popcorn:.