Beiträge von Heimfinderin

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    Es ist natürlich immer schön, wenn alle im gleichen Tempo lesen, aber das klappt leider nicht immer. Andere Verpflichtungen bremsen manchmal und man fühlt sich gehetzt, andere haben gerade frei viel Zeit hat, schnell zu lesen... Schön ist es, wenn man dann ein bisschen nach vorne und hinten schaut, wo die anderen gerade sind. Man kann sich ja z. B. ein Parallelbuch nehmen und sich damit selbst etwas ausbremsen, wenn man nicht alleine vorneweg lesen will. Wenn keiner zum Diskutieren nachkommt, ist das ja auch etwas langweilig. ;) Andererseits kann man natürlich auch nicht allzu lange auf Nachzügler warten, die dann eben akzeptieren müssen, dass die anderen schon fertig sind. Aber etwa zwei Wochen sollte man einem Buch und einer Leserunde schon Zeit geben und auch mit den anderen diskutieren.


    Ich hänge leider auch gerade etwas hinterher, aber versuche nun auch, am Wochenende aufzuholen. :winken:

    Neben der Lebendigkeit der Figuren mag auch den Humor sehr gerne. Die Szene im Restaurant mit Claire und Hellwig fand ich sehr amüsant, als sich der Chef anfangs so locker und schlagfertig zeigte. Und natürlich die Szene mit Valérie auf dem Amt, das war wirklich köstlich, wie sie den Beamten um den Finger wickelte, um den Ausweis für Claire schneller zu erhalten (Aha, so kam Claire auch zu ihrem Namen) ;D


    Aber nun fängt es an, immer verzwickter zu werden. Ich hätte Claire hier mehrfach schütteln können, während sie sich immer wieder in ihrem Lügengebilde verstrickte. Wie soll das denn klappen, an einem Tag an zwei 500 km entfernten Orten zu sein. Auch ohne die Forderung, also wenn Claire pünktlich dort weggekommen wäre, hätte das doch kaum geklappt und dass sie pünktlich wegkommt, hätte ich schon nicht erwartet. Natürlich wäre es wohl auch ein Problem für den Job geworden, wenn sie Hellwig die Wahrheit gesagt hätte, aber will sie wirklich für immer ihr Leben auf Lügen aufgebaut leben? Ist doch wirklich extrem anstrengend. Aber wahrscheinlich findet man den Absprung eben nicht mehr, wenn es so viele Lügen sind. Dann muss das eben auf "radikalere Art" passieren, wie wir es jetzt bestimmt noch lesen werden. ;)




    Mir gefällt vieles an Valerie, allem voran ihre Lebenseinstellung, das für sie Wichtige in den Vordergrund zu stellen und es ganz bewusst zu genießen, so wie sie jeden Tag ihres Lebens im buchstäblichen Sinne lebt und auskostet. Eine größere Wohnung ist nicht wichtig für sie, ihre Kaffees draußen in der Stadt, in die sie so perfekt passt, umso mehr. Sie besitzt die von mir bereits im ersten Abschnitt angesprochene Leichtigkeit des Seins, lässt sich durch nichts erschüttern - was gar nicht so leicht ist mit dem Teenager Gwenaelle, für den sie plötzlich verantwortlich ist.
    Doch hat sie auch für sie das richtige Händchen, schafft es mühelos, dass Gwenaelle sehr bald schon beschließt, weiter zur Schule zu gehen.


    Ja, Valérie mag ich auch total gerne. Mir gefällt ihre selbstbewusste und lebensfrohe Art auch sehr. Und ja, natürlich gibt es noch andere Tätigkeiten, die abends und nachts stattfinden, wobei ich an eine Putzstelle nicht gedacht habe, obwohl gerade bei öffentlichen Gebäuden und Büros natürlich nur abends gereinigt wird. Wie sie dann Gwenaelle dazu bringt, wieder mit dem Lernen anzufangen ist einfach toll!


    Hier findet sich nun auch der Buchtitel wieder. Claire hat als ihrem Vater versprochen, eine Wolkenfischerin zu werden. Ich mag es sehr, wenn es einen richtigen Bezug des Buchtitels zur Geschichte gibt und nicht einfach irgendein Titel genommen wird, nur weil er sich gut anhört.


    Ich habe es auch so herausgelesen, dass Gwenaelle das Versprechen ihrer Schwester gegenüber, sie bald zu besuchen, ernst gemeint hatte. Aber ich habe es dann auch so gesehen, dass sie mit der Zeit den richtigen Zeitpunkt verpasst hatte und dann ihre Angst, ihr Zuhause zu sehen und sich damit dem Tod ihres Vaters zu stellen, überwog.


    [quote author=ysa]
    19 Jahre sind trotzdem eine lange Zeit. Und ich frage mich, wie Yvonne und Valérie dies wahrgenommen haben. Werden wir diesbezüglich noch mehr erfahren? Und warum fordert Yvonne jetzt so plötzlich und unerwartet Gwenaelles Anwesenheit bei Maelys? Das ist ja doch ein wenig überraschend! Stupst sie die beiden Schwestern an, sich zu versöhnen? Bzw. zwingen Yvonne und Valérie Gwenaelle dazu, sich endlich dieser Vergangenheit zu stellen?
    [/quote]
    Ich fand das auch verwunderlich, wie sehr sie Claire drängte. Hätte sie nicht den Unfall gehabt, hätte sie die Mutter doch vielleicht noch weitere Jahre nur mit einer nichtssagenden Geburtstagskarte gemeldet. Der Wunsch auf Versöhnung sieht für mich anders aus. Ich hatte hier eher fast den Eindruck, als läge ihre Priorität tatsächlich darauf, dass jemand auf Maely zu achtet. So als wäre es für diese schlecht, alleine gelassen zu werden, weil sie krank oder sonstwie nicht in der Lage ist, auf sich selbst zu achten. Vielleicht psychisch gefährdet o. ä. . Vielleicht hat die Mutter tatsächlich Angst, es könnte Maely etwas zustoßen oder sie sich selbst etwas antun, wenn niemand in ihrer Nähe ist. Wer weiß, wie es Maely ergangen ist in all den Jahren?

    Dani79


    Ich lese ja auch keine Klappentexte und hatte daher keine Information über Claire/Gwenaelle und mir war das auch nicht sofort klar und ich war nicht von Anfang an darauf eingestellt. Aber nach und nach "fühlte" es sich für mich so an und später verstärkten es dann die vielen Puzzleteile, dass es wohl so sein wird.


    Und gerade das gefällt mir so gut, wenn ich eben NICHT vor dem Lesen weiß, was auf mich zukommt. Wieder einmal freue ich mich darüber, dass ich unbedarft an eine Geschichte herangegangen bin und habe mir selbst mal wieder bestätigt, dass das Lesevergnügen einfach größer ist, wenn man Klappentexte ignoriert. :)

    Hallo zusammen, ich habe den ersten Abschnitt auch gelesen und fühle mich sehr wohl in der Geschichte. Besonders die Sprache gefällt mit auch sehr gut!



    Mir gefällt die Geschichte sehr gut, es macht Spaß, sie zu lesen. Die bildhafte Sprache finde ich sehr gelungen, allein die Beschreibung der Farbe schwarz war einfach klasse, oder?


    Genau! Das ist mir gleich aufgefallen, wie schön bildhaft die Sprache ist und damit alles, die Umgebung, die Figuren, irgendwie besonders lebendig erscheinen lässt. Es gibt so viele Beispiele und Kleinigkeiten, die man gar nicht alle aufzählen kann, aber die Beschreibung von Schwarz gehört auf jeden Fall dazu und auch das Bild der Kinderhände, die mit klebrigen Fingern Zuckerwatte an den Himmel kleben (irgendwie so ähnlich, ich habe mir die genauen Worte leider nicht aufgeschrieben)


    Die Figuren wirken auf mich sehr lebendig, das schrieb ich ja schon. Ob die apathische Mutter, die die kleine Maely, die Tante Valérie, die Haushälterin Marguerite..... alle konnte ich mir durch die Beschreibungen so gut in Gestik, Mimik und Tonfall vorstellen, als würde ein Film vor mir ablaufen. Das mag ich sehr und das hast du bei mir hier sehr gut erreicht, Claudia.


    Manchmal habe ich das Gefühl, du "spielst" ein bisschen mit den Figuren und den Emotionen der Leser? Die Szene mit Claire und Sasha am Strand z. B. fand ich fast ein bisschen erotisch, so als ob zwischen den beiden eine besondere Anziehung steht. Oder wie empfandet ihr das, als Claire der jungen Sasha z. B. so gerne die Locke aus dem Gesicht gestrichen hätte. Im Nachhinein habe ich mir zwar überlegt, dass Claire vielleicht einfach ihre kleine Schwester ihn ihr sah, aber trotzdem wirkte die Badeszene im ersten Moment auf mich intensiver.



    Claire gibt sich charmant und liebevoll-freundlich und wickelt damit ihre Umwelt ein. Sie setzt dies ganz bewusst ein und spielt auch mit den Klischees, die Nicht-Franzosen von Französinnen, insbesondere von Pariserinnen, erwarten. Eben eine Grande Dame -
    auch wenn das für meinen Geschmack manchmal ein wenig dick aufgetragen ist! ::)


    Wie seltsam, dass ich das so ganz anders empfunden habe. Interessant, wie unterschiedlich derselbe Text wirken kann. Auf mich wirkte Claire gar nicht wie eine Grande Dame. Woran hast du das denn fest gemacht? Ja, sie wickelt andere, wie die Nachbarin und besonders Marguerite um ihren Finger, aber ich empfand das immer irgendwie locker und "jugendlich". Eine Grande Dame fühlt sich für mich anders an, eher wie Valérie, die durch ihr Auftreten und ihre Unnahbarkeit sehr Grande-Dame-mäßig auf mich wirkte. Bei der Szene mit Claires Chef z. B. als sie die Bretagne so schlecht machte, wirkte sie auf nicht nicht damenhaft, sondern eher undamenhaft abfällig. ;) und ziemlich verzweifelt bemüht, von dem Thema abzulenken (was wahrscheinlich erst recht die Neugier ihres Chefs geweckt hat, warum sie das wohl tut. ;D )



    Valérie scheint es richtig gemacht zu haben, so ganz werde ich nicht schlau aus ihr. Geht sie nicht arbeiten? Sie scheint ja nicht schlecht zu leben. Vom Unterhalt ihres Exlovers? Würde mich schon interessieren.


    Mein erster Gedanke, als sie verschwand, war, dass sie sich als jemandes Geliebte oder als Escort aushalten lässt und/oder in einer Bar o. ä. arbeitet. Und ich hatte dabei nie das Gefühl, dass sie auf großem Fuß lebt, sondern sehr geschickt darin ist, aus wenig viel zu machen und mehr darzustellen, als sie ist (z. B. die Parfumproben sammeln oder auf dem Trödel einkaufen, vornehmes Verhalten anzutrainieren etc. - aber das hat sich ja auch schon geklärt, dass sie tatsächlich nicht viel besitzt). Und ich finde, sie macht das richtig gut, denn ich habe ihr auf den ersten Blick abgekauft, dass sie eine Dame ist (bzw. Claudia ;) )


    Besonders in Herz geschlossen habe ich Maely, die ja nun schon wieder zurück nachhause gefahren ist. So wird man von ihr vielleicht gar nichts mehr lesen (aus der Kindheit). Ich bin gespannt, ob wir von ihr noch erfahren, wie es ihr ergangen ist. Ihre kindliche und dabei gleichzeitig so reife Art fand ich beeindruckend geschildert (gerade die Szene mit dem gepackten Koffer), gerade auch ihre Taub- und Stummheit kamen sehr gut rüber. Die Gespräche mit ihr waren toll zu lesen.


    Gwenaelle und Claire (ich habe auch herausgelesen, dass es wohl ein und dieselbe Person ist) machen mich auch sehr neugierig. Beide Schicksale sind spannend zu lesen und ich bin gespannt, welche Geheimnisse und Rätsel wir noch erleben.


    Denn das finde ich auch sehr gut gemacht, wie sich hier so häppchenweise die Informationen zu einem immer größer werdenden Puzzle vereinen. In Nebensätzen erfährt man, dass Claire ihre Postadresse falsch angibt, sogar ihr Lebenslauf nicht stimmt, dass sie mal Kindermädchen in der Villa war und vieles mehr. Das ergibt bei mir beim Lesen immer wieder kleine "aha-Effekte" oder "Huch- Effekte" ;) ;D


    Ich bin nun sehr gespannt, wie es weitergeht!

    Hallo Claudia, vielen Dank für den Link! Bevor ich das lese: wird in den Interviews etwas Wichtiges vom Inhalt des Buches besprochen? Meist lese ich Interviews erst nachdem ich die Bücher gelesen habe, um nicht aus Versehen gespoilt zu werden.

    Hallo liebe Leserunde,


    hier treffen wir uns zur Leserunde zu dem Buch "Die Wolkenfischerin" und ich begrüße alle Teilnehmer und ganz besonders Claudia Winter, die uns hier zum ersten Mal begleiten wird. Schön, dass du mit dabei bist! :-*


    Ihr dürft die Autorin duzen.


    Bitte lest Euch nochmals die Informationen zu Leserunden und auch die neuen Ausführungen zur Netiquette durch!


    Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.


    Vermeidet bitte auch reine Inhaltsangaben, wir lesen alle das gleiche Buch. ;)


    Es wäre zudem sehr schön, wenn ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können. Faustregel: nicht mehr als ein Abschnitt pro Tag.


    Hier könnt Ihr vom Anfang bis Seite 66 schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    Ich wünsche uns nun allen viel Spaß beim Lesen und Diskutieren!!! :winken:


    Liebe Grüße
    Heimfinderin

    Hier ist Platz für Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein.


    Wir legen Wert darauf, dass ihr zum Abschluss der Leserunde ein Fazit einstellt. Eure Rezensionen hier und ihre Verteilung auf anderen Seiten sind wichtig für die Steigerung der Attraktivität von Leserunden.de und auch ein Dankeschön für die Autoren, die mit uns hier ihre Zeit verbringen.


    Wir freuen uns natürlich auch, wenn die Autoren ebenfalls ein Fazit zu ihrer Leserunde einbringen.


    Bitte achtet bei eurem Feedback darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen!

    Hier wird es langsam ruhig und auch bevor die letzten ins Ziel gehen und die letzten Rezensionen noch geschrieben werden, will ich mich schon einmal bei allen bedanken, die die Runde so lebendig gemacht haben, ganz besonders natürlich bei Bernd und Bernhard: es ist immer wieder eine Freude, mit euch beiden Leserunden zu halten! :-*


    Es hat wieder viel Spaß gemacht und ich hoffe, wir lesen uns alle zum nächsten Abenteuer wieder hier. :winken:

    [quote author=Robert Corvus link=topic=15043]
    Andererseits lässt sich in der Enge eines Schiffs auch schlecht ein Mord verbergen ... Ob Zidaine da eine Gelegenheit bekommen wird? Oder lässt sie gar vollständig davon ab - Tylstyr zuliebe?
    [/quote]
    Wenn es auf dem Schiff zu eng wird, geht halt mal ein Mann über Bord ;) . Ja, aber vielleicht lässt sie Tjorne ja wirklich in Ruhe und weidet sich nur ein bisschen an seiner Angst. Vielleicht müssen wir uns viel mehr um Zidaine Sorgen machen, weil Tjorne mehr und mehr durchdreht und sie töten will, um sie endgültig los zu werden.


    [quote author=Robert Corvus]
    Nass ja - aber die Gewässer, in die wir unterwegs sind, sind eher warm. ;)
    [/quote]


    Kann gar nicht sein. Wasser ist kalt. Ich gehe seit Tagen im kalten Regen mit dem Hund raus, warum sollen unsere Ottajaskos es besser haben als ich. >:(

    OK, die einzige Vermutung, die ich im vorigen Abschnitt über das Ende der Geschichte hatte, die annähernd richtig war, war, dass Lailath sich den Dolch schnappen und damit verschwinden wird. Und selbst in diesem Gedanken stimmt nur der erste Teil, denn das mit dem Verschwinden klappte nicht. Aber immerhin: ich habe Lailath mit dem Ding des Begehrens wegrennen sehen und das tat sie auch. ;D


    Das war ein spannender Showdown und richtig fies für Phileasson, weil von drei Leuten ausgerechnet die einzige, die nicht zum Team gehörte, nach dem Schwert griff. Beorn hat triumphiert, wenn auch überwiegend durch schlaue und trickreiche Bemerkungen, was ja sonst nicht seine Taktik ist, aber ich konnte hier wie Shaya keine Gegenargumente anführen. Wo er wohl recht hat, hat er recht. Wie man mit Handlungen Ottajaskofremder Leute umgehen sollte, die ins Geschehen eingreifen, hätte man halt mal vorher schriftlich festhalten sollen... ;)


    Irgendwie fand ich es dann doch gut, dass der Wolfsmensch, seine "Hexe" und sein Wolf dann wohl doch eines natürlichen Todes gestorben sind, zumindest nicht mehr mit unnatürlich langer Lebensdauer in der Gegend unterwegs sind. Das sind dann wohl nur noch die Nachkommen, die allerdings erstaunlich abwesend waren am Ende. Irgendwie hatte ich jetzt damit gerechnet, dass sie nochmals auftauchen. Aber vielleicht sind sie auch einfach nur froh, wenn die Eindringlinge endlich wieder verschwinden und Normalität einkehrt.


    Was Shaya betrifft, habe ich ja auch darauf gewartet, dass sie Pardona entlarvt, bzw. zumindest deutlich erkennt, dass mit ihrer Schwester Lenya etwas gar nicht stimmt. Ich fand das auch im Laufe der Geschichte so ein bisschen für uns Leser "vorbereitet" mit Shayas Überlegung, dass sie sich so sehr auf ein Wiedersehen mit ihr freut. Ich war regelrecht fokussiert auf Shaya und was sie nun tut, wenn sie Lenya wirklich gegenübersteht, und dann wirkte sie nur kurz erstaunt.... Ich kann die Erklärungen von Bernd und Bernhard dazu schon gut nachvollziehen, aber es ändert nichts daran, dass ich mich als Leserin eben auf eine Entlarvung "vorbereitet fühlte" . Mir geht es also wie odenwaldcollies:



    Ich bin mir noch nicht sicher, ob Shaya in einer ruhigen Minute nicht doch noch etwas darüber ins Grübeln kommt - evtl. wird im nächsten Band etwas davon erwähnt.


    Ja, vielleicht kommt da noch was, wenn sich die Begegnung mal etwas gesetzt hat.


    Erschüttert war ich bei der Szene mit Zidaine. Ich hatte fast vergessen, dass sie ja als Spitzel von Beorn unterwegs war und hier fiel es mir heiß wieder ein. Und daher war für mich die Szene dann auch real. Auch das Verhalten Tylstyrs gegenüber habe ich daher für echt genommen. Ich habe Zidaine ja bisher nicht sehr vertraut und ehrlich gesagt hätte es mich nicht so sehr gewundert, wenn es wirklich so gewesen wäre, wie es dargestellt wurde. Und daher hat mich eher gewundert, dass Tylstyr nicht erschüttert war, bis ich dann kurz darauf durch den Dolch erkannt habe, dass es eine abgesprochene Sache war. Ich muss mich wohl daran gewöhnen, zu glauben und zu vertrauen, dass die beiden es wohl tatsächlich ernst miteinander meinen und ihre Liebe wahr ist, auch wenn ich bisher "auf Hab-Acht-Stellung" stand. Clever jedenfalls, dass dabei dann auch gleich ein Abstand zu Praioslob entsteht. Beorn wird wohl nicht damit rechnen, dass er nun selbst bespitzelt wird. Auf jeden Fall bin ich nun auf die weitere Beziehung zwischen Zidaine und Tjorne gespannt. Auf einem Schiff auf hoher See lässt es sich so schlecht gegenseitig aus dem Weg gehen ...


    Ja und das "Problem Nirka - Sven" hat sich ja ganz einfach gelöst. Da grübeln wir noch, wer wohl bei wem bleibt oder ob sie sich wohl trennen, dabei muss nur ein Baby her und alles ist klar. ;) Darauf hätten wir ja wirklich mal kommen können. ;D Finde ich eine schöne Lösung, mir hätte es sehr leid getan, wenn sie sich getrennt hätten.


    Galayne zeigt einen emotionalen Moment. Das war unerwartet, hier hat er mir etwas leid getan. Ein kurzer Moment der Hoffnung, sich von den Fesseln Pardonas zu lösen und ein Moment der Erkenntnis, wie schön es wäre, zu lieben und geliebt zu werden, aber nein, es soll nicht für ihn sein, er muss zurück. Irgendwie traurig.


    Und ja, es wird immer elfenlastiger. Ziehen am Ende etwas die Elfen die Fäden bei dieser Wettfahrt?


    Schön, dass man schon mal einen Blick auf die nächste Aufgabe bekommt. Ich bin schon sehr gespannt, ich glaube wir müssen uns beim Lesen in eine warme Decke kuscheln, heißen Kakao oder Tee in Reichweite, denn es könnte nass und kalt werden. ;D