Beiträge von Heimfinderin

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    Sorry, sorry sorry. :-[ Hier kommt mein Fazit endlich, das ich auch noch im Netz verteile:


    Inhalt
    Hartmann ist aus gutem Grund aus dem Polizeidienst ausgeschieden und fristet sein Dasein nun mit mehr oder weniger Begeisterung als Privatdetektiv. Meist auf der Spur nach untreuen Ehefrauen- und männern, treibt ihn ein Anruf aus seiner Routine. Er soll den Besitzer einer exklusiven Hundeschule beschatten und das Geld auftreiben, das dieser seinem neuen Auftraggeber noch schuldet. Hartmann sagt zu und steht vor einem Problem: er hat keinen Hund. Um unauffällig eine Hundeschule zu bespitzeln, ist dies aber unbedingt notwendig. Also leiht er sich im Tierheim die Hündin Gitte aus, die flugs zu Bruno wird, macht einen Termin für eine Trainingsstunde – und findet sich im chaotischen Alltag unterschiedlicher Hundeerziehungsmethoden, dickköpfiger Hunde, eifersüchtiger High-Society-Damen und einer anziehenden Hundetrainerin wieder. Richtig interessant wird es für ihn aber, als Wolf dann plötzlich tot im Wald liegt. Zum einen: wie kommt er jetzt zu dem gesuchten Geld? Zum zweiten: ein Mord muss aufgeklärt werden, warum nicht gleich von ihm, wenn er schon mal vor Ort ist? Und so erweitert Hartmann seine Ermittlungen und wird dabei tatkräftig unterstützt von der Hundetrainerin Marlene – und von der Hündin Gitte.



    Meine Meinung
    Von Michael Frey Dodillet kenne ich schon viele Bücher: Die humorvollen und gleichzeitig tiefsinnig und emotionalen Geschichten um die Toskana-Männer und auch die lustigen und berührenden Hundegeschichten um Luna (genannt Krawallmaus) und Wiki. Nun gibt es den ersten Krimi und den auch mit Hund und da war für mich klar, dass ich auch dieses Buch lesen musste. Und ich hatte sehr viel Spaß!


    Mit dem Privatdetektiv Hartmann hat der Autor eine Figur geschaffen, die auf den ersten Blick gar nicht so sympathisch erscheint. Seine manchmal fragwürdigen Methoden und seine unfreundliche Art ließen ihn für mich nicht gerade in positivem Licht erscheinen, die Herkunft seiner Lebensgrundlage ganz zu schweigen. Aber ich mochte ihn trotzdem bald und es brauchte dann nur die richtige Frau und den richtigen Hund, um ihn etwas aus seiner Spur zu bringen. Die Hundetrainerin Marlene war dafür wie geschaffen, da sie selbst nicht auf den Mund gefallen war und Gitte-Bruno war eine Hündin, die sowieso selbst am besten wusste, was sie wollte und sich so gar nicht von Hartmann aus der Ruhe bringen ließ – und sich dabei ganz langsam aber sicher in sein Herz schlich.


    Auch die anderen Figuren waren alle sehr lebendig beschrieben. Ich sah den schmierigen Fiesling Wolf direkt vor mir und hatte sogar seinen Tonfall im Ohr, wenn er sich vor den anderen aufspielte. Auch die nervösen High-Society-Damen waren toll dargestellt und sorgten bei mir für einiges Kopfschütteln. Und natürlich gab es neben Marlene und dem autoritären Wolf noch eine weitere Hundetrainerin mit wieder ganz anderen mehr oder weniger erfolgreichen Erziehungsmethoden. Nicht zu vergessen die jeweiligen Hunde, die ebenfalls sehr lebendig dargestellt wurden und für einige aufregende Szenen sorgten. Und das Aufeinandertreffen von Hartmann mit seinem nervenden Nachbarn war immer wieder ein Knaller und auch die Szenen mit einigen Verdächtigen waren einfach klasse.


    Die Ermittlungen im Mordfall haben mir sehr viel Spaß gemacht und auch wenn ich bald einen Verdacht hatte, so waren die Puzzleteile gut verteilt und ließen mich immer wieder hin und her schwanken. Eine Kleinigkeit in der Auflösung war dann zwar etwas zu konstruiert, aber darüber konnte ich im Gesamtbild gut hinwegsehen, dagegen hat mir gut gefallen, dass Hartmann nicht ganz ohne Verbindung zu ehemaligen Polizeikollegen und deren Informationen ermittelten konnte.


    Ganz besonders gut gefiel mir neben den Figuren der Humor. Die Dialoge waren einfach klasse und die Situationskomik und die teils schrägen Ereignisse, nicht selten verursacht durch Hunde, waren einfach nur toll und machten das Lesen zu einem kurzweiligen Vergnügen. Ich hoffe sehr, noch viele Fälle des Menschen-Hunde-Gespanns verfolgen zu können und freu mich auf den nächsten Fall.


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    Ohne Pardona mit Apep wäre für den Blender die Wettfahrt an der Burgruine sicherlich zu Ende gewesen – aber dass es mehr als unglaubwürdig ist, dass eine Traviageweihte mit einem Drachen zur Rettung heraneilt, ist ja wohl klar. Die Frau wird für die Ottajasko immer weniger tragbar, jedenfalls als Lenya.


    Diese Szene hat mir ehrlich gesagt nicht so gut gefallen. Also die Szene mit der auf dem Drachen reitenden Pardona natürlich schon, ein toller Anblick. Aber die Erklärungen für die restlichen Teammitglieder fand ich einfach zu sehr an den Haaren herbeigezogen und ich konnte hier irgendwie nicht nachvollziehen, dass sich da nicht einer mal gerührt hat, dass es doch echt nicht sein kann, dass Lenya auf einem Drachen daherkommt. ::) Es muss doch spätesten hier mal jemand das Gefühl gehabt haben, "im falschen Film zu sein". Und dann ist die einzige Reaktion der Vorwurf, dass sie erst so spät kommt .... Hmmm, hat der Blender seine Crew geblendet ;D, dass sie nicht jetzt endlich mal stutzig werden und nach Erklärungen für das seltsame Verhalten suchen?


    Ansonsten war es aber wieder sehr spannend zu lesen und gerade die Szenen in den Höhlen waren schön unheimlich! Aber auch witzig...Ohms Anblick. Mit so viel Fledermausscheiße habe ich nun auch nicht gerechnet. :totlach:


    Ich hatte übrigens auch damit gerechnet, dass Kert in dem Brunnen ertrinkt und fand diesen Schubser von Beorn daher auch passend für ihn und endgültig. Ursa wurde grausam ermordet und ich konnte in dem Moment Beorns Tat für ihn nachvollziehen, hatte es sogar eher so gesehen, dass er sich gerne noch länger mit Kert "beschäftigt" hätte, aber aus Zeitgründen das Ganze eben schnell abschließen musste, aber eben mit tödlichem Ende als Verurteilung der Tat. Dass Kert dann nicht ertrank, war für ich überraschend und ich kann mir vorstellen, dass auch Beorn darüber überrascht sein wird, falls er ihn noch einmal wiedersieht. Aber vielleicht ist Beorn ja doch nicht so hart wie man denkt?


    Ich will jetzt endlich wissen, wie es ausgeht und werde daher schnell weiterlesen 8)

    So, jetzt stehe auch ich endlich kurz vor dem spannenden Finale und beantworte doch gleich erst mal Bernds Fragen:



    wen wird es auf den letzten Metern erwischen? Wen sehen wir im nächsten Band der Saga wieder?


    Tylstyr wird am Ende sterben und Zidaine wird tief getroffen sein. Es erfüllt sich da zwar ihr einstiger Rachewunsch, aber Tylstyr wollte sie ja am Ende nicht mehr tot sehen. Das ist sehr tragisch, weil Mission erfüllt (wenn auch nicht durch eigene Hand), aber nicht glücklich darüber. Hat ihr Rachegott vielleicht sogar die Hand im Spiel, weil er durch Zidaines Umschwenken seine Felle hat wegschwimmen sehen und daher die Sache mal eben selbst in die Hand genommen? Wer weiß ... ;)


    Zitat


    Knallt es noch zwischen Zidaine und Praioslob? Und was macht Tylstyr?


    Ja. Zidaine wird sich nicht helfen lassen und je mehr Praioslob ihr gegenüber verständnisvoll oder belehrend auftrifft, desto bockiger wird sie werden und den Spieß umdrehen. Praioslob wird immer mehr damit zu kämpfen haben, nicht auf Zidaines Tricks einzugehen und sein Wunsch, seine Geliebte wiederzusehen bzw. ihren Tod zu rächen wird wachsen, bis er kurz davor ist die Kontrolle über sich zu verlieren und dann geht er Zidaine im wahrsten Sinne des Wortes an die Gurgel. Das bekommt ihm aber nicht gut... Tylstyr macht nichts mehr, denn siehe oben....


    Zitat


    Welche Rolle werden Lailath und Pardona, die Wulfen und die Bewohner des Tals im Finale spielen? Oder wird jemand anderes das Zünglein an der Waage sein?


    Die Bewohner sind zu verängstigt von dem Drachen und spielen keine Rolle mehr, nur Kert wird auftauchen und mitmischen. Gefunden wird das Schwert von Selime, die unerschrocken das gut gesicherte Versteck aufsucht, nachdem Leomara nach einer kurzen Version dieses erblickt hat. Pardona wird gleichzeitig versuchen, noch mehr Wulfen einzufangen, denn mit nur einem Versuchsobjekt muss man zu sehr aufpassen, hat man gleich mehrere, kann man aus dem Vollen schöpfen. Dabei vergisst sie vorübergehend, dass sie eigentlich das Schwert sucht und diesen unbeobachteten Moment nutzt Lailath, um es an sich zu reißen und damit zu verschwinden.


    Zitat


    Und natürlich: Wer erbeutet die Silberflamme und kommt damit dem Titel König der Meere einen wichtigen Schritt näher? Ihr wisst ja: Diesmal kann nur einer den Punkt erringen. ;)


    Keiner von beiden ;D , denn siehe oben: Lailath schnappt sie sich zuerst und verschwindet damit, um endlich ihre Aufgabe zu beenden und Ruhe zu finden. Also 0 Punkte für jeden bei dieser Aufgabe. ;)

    Ursa ist wirklich tot. Auch wenn ich keinen besonderen Bezug zu ihr hatte, tut es mir jetzt sehr leid.



    Haben die Dorfbewohner wirklich die ganze Falle organisiert, nur weil die Ottajasko Thorwaler sind?


    Das las sich für mich immer irgendwie als vorgeschobener Grund, während die Dorfbewohner genau wussten, warum sie die Gruppe auslöschen wollten.



    Was soll das jetzt mit Erm Sen sein? Lebt er tatsächlich noch nach der ganzen Zeit? Das geht dann doch nicht mit rechten Dingen zu. Er soll ein Heiliger sein und hat mit den Dorfbewohnern einen gegenseitigen Pakt geschlossen? In dem Dokument, welches Phileassons Leute gefunden haben, fragte sich Erm Sen noch, ob er womöglich Schuld auf sich geladen hätte und dann macht er sowas, dass er diese Wulfen erschafft, welche Angst und Schrecken verbreiten - o.k., nicht bei den Dorfbewohnern, aber sonst ... Irgendwie passt das alles nicht so recht zusammen, so hätte ich ihn nicht eingeschätzt. Oder steht er unter dem Bann von irgendwas oder irgendwem? Vielleicht von der Hexe? Ist er einen unheiligen Bund eingegangen? Es ist doch nicht normal, dass er nach 250 Jahren immer noch leben soll.


    Ich dachte ja vorher noch, der Wulfen ist vielleicht Erm Sen selbst und daher hätte ich mir vorstellen können, dass er in der neuen Gestalt tatsächlich noch lebt, weil diese Verwandlung ein neues (langlebiges) Wesen aus ihm gemacht hätte. Aber dass er in seiner normalsterblichen Gestalt noch leben sollte, würde mich wundern. Es sein denn, ja, vielleicht ist er trotzdem irgendwie verzaubert worden oder durch einen Bann unsterblich o.ä. geworden. Wer ist eigentlich diese Hexe, mit der er diese Wulfen zeugte? Wurde sie vorher schon mal erwähnt? War sie vielleicht schon die ganze Zeit sein Begleiter in Wolfsgestalt? Jedenfalls sehr gruselig, dass er eine Wulfen-Nachkommenschaft gezeugt hat. Und sehr verständlich, dass Pardona sich sofort auf dieses Geschöpf gestürzt hat. War klar, dass sie das ihrer besonderen Sammlung hinzufügen wird.


    Mir ging es jedenfalls wie einigen von euch, mir lief es kalt den Rücken herunter, als wir uns mit ihr wieder im Himmelsturm befanden. Ihr Refugium dort ist einfach gruselig!


    Aber hey, vielleicht werden wir sie ja nun los! Wenn nicht deshalb, dass sie sich lieber gleich der Untersuchung des Wulfen widmen will, dann zumindest vielleicht, weil ihr Gott sie zu sich ruft. Vielleicht bekommt sie eine Standpauke und vier Monate Hausarrest, dann hätten wir eine Weil Ruhe vor ihr. ;D



    Phileassons Ottajasko wird auch überfallen, aber glücklicherweise (noch) nicht von den Wulfen. Und Salarin ist bei der Verfolgung derselbigen mal wieder neben der Spur. Allerdings musste ich schon etwas grinsen, dass er die Rettung der Leier in dem Moment als höchstes Ziel angesehen hat ;D Wenn er so anders ist, dann ist er die perfekte Kampfmaschine, was er im Himmelsturm auch schon unter Beweis gestellt hat, aber wenn er dann wieder klar wird, dann ist er gefährlich abgelenkt und angreifbar.


    Ja, hier musste ich auch grinsen. Der "König" will die Leier, Salarin rennt los. :D Die Veränderung von ihm ist immer wieder seltsam zu lesen, ich habe dabei immer das Gefühl, er ist wirklich ein anderer Elf. So kaltblütig und tödlich ist er dann unterwegs - und das ist so gegensätzlich zu dem so empfindsamen und manchmal verpeilten Elf, wie er sich sonst beim Lesen für mich anfühlt. Das ist toll gemacht!


    Und hier ist sie: Lailath! Ich habe das erst gar nicht richtig verstanden, wo sie zwischen den Dieben auf einmal herkommt, aber ich gebe auch zu, ich habe die Szene gelesen, als ich recht müde war. :-[ Aber egal, sie ist da - und irgendwie ist das gruselig, dass sie aus Fleisch und Blut zu sein scheint. Hat sie einen anderen Körper übernommen? Oder ihre Gestalt wieder "aufgebaut"? Das ist seltsam und ich finde es sehr spannend mehr von ihr nun (hoffentlich) zu lesen!



    Herrlich fand ich die Szene, als sich Phileasson so herrlich über Vascals Gesicht und Entsetzen amüsiert, als er von Lailaths unbedarftem Umgang mit den Edelsteinen erfährt :D


    Genauso köstlich war auch der Ausspruch von Ohm Follker: „Kann mal jemand unserem Elfen eine runterhauen“, …. „damit er wieder normal redet?“ ;D


    :totlach: :totlach: :totlach: Ich hab mich fast weggeschmissen bei den Szenen! Sehr gut war das und extrem unerwartet, so ein Heiterkeitsausbruch und so ein trockener Spruch. Köstlich!



    Bei Phileasson nimmt der Ehrgeiz, König der Meere und damit über Beorn zu triumphieren, zwanghafte Ausmaße an. Aber nicht nur der Titel reizt ihn, sondern tief in sich drinnen hofft er, dass Beorn endlich einsehen würde, dass Gildas Tod damals ein Unfall war, wenn er König der Meere wäre? Na, da habe ich aber meine Zweifel.


    Bei diesen Gedanken bekam ich ein bisschen Bauchschmerzen. Ich hoffe, dieser Zwang wird nicht noch stärker, so dass er irgendwann zu beherrschend wird und Philesasson (davon beeinflusste) falsche oder übereilte Entscheidungen trifft, die die Ottajasko in Gefahr bringen. Mir ist nicht ganz wohl ... abgesehen davon, dass ich keinen Grund darin sehe, warum Beorn etwas als wahr anerkennen sollte, nur weil es ein König der Meere ausspricht. Das allein ist doch schon abwegig.



    Ah, jetzt kennen wir den Namen des Rachedämons, mit dem Zidaine einen evtl. Pakt hat. Und Praioslob erkennt es als Erster. Ich habe allerdings meine starken Zweifel, ob Zidaine seinem Vorschlag gegenüber, den Dämon mit Feuer austreiben, was mit hoher Wahrscheinlichkeit zu ihrem Tod führt, aufgeschlossen sein wird.


    Hier hat Praioslob wirklich richtig erkannt. Einerseits fand ich das gut, dass nun noch jemand über Zidaine Bescheid weiß, andererseits ist fraglich, ob Praioslob es schaffen wird, ihr zu helfen und ob er die Information an Phileasson weitergibt. Die Art und Weise, wie Zidaine reagiert und damit den Geweihten vielleicht sogar selbst schwach werden lässt, lässt Übles ahnen. Ich bin gespannt, wie das weitergeht.

    Oh wei, ich fürchte, Ursa haben wir verloren. Dabei ging es mir wie einigen von euch, dass ich gerade jetzt ein bisschen Zugang zu ihr gefunden habe, nachdem man sie hier so ungewöhnlich emotional bzw. "empfindlich" und eifersüchtig erlebt hat. Sie ist also doch ein Mensch. ;D ;) Nein, ich fände es schade, wenn ich nicht mehr von ihr lesen könnte, aber andererseits ist es auch realistisch, wenn bei derartigen Kämpfen auch Verluste zu beklagen sind. Ich bin gespannt...



    Apropos Lenya bzw. Pardona: diese dumme Kuh nervt mich zunehmend, wie sie Beorn ständig ärgert und dann wieder lockt. Und wo treibt sie sich in den Nächten rum? Mir geht es hier wie Beorn, dass ich mir absolut nicht sicher bin, ob Assel wirklich noch lebt oder ob Pandora das in die Hand genommen hat.


    Ja, genau, mich nervt sie auch! Jedesmal, wenn sie "ins Bild kommt", habe ich ein ähnliches Gefühl, wie wenn man auf Zitronen beißt - es zieht sich alles zusammen. ::);) . Wann werden wir sie endlich los!



    Dieser Altar ist doch sehr seltsam; wenn er keinem der Zwölfgötter geweiht ist, wem dann? Dem Namenlosen? Das glaube ich eher nicht, denn der Altar gibt ja Hinweise auf Erm'Sen. Und ich hoffe ja nicht, dass er ebenfalls mit dem Namenlosen gemeinsame Sache macht. Macht eigentlich keinen Sinn, da Selflanatil eine Waffe gegen den Namenlosen ist.


    Pardona meint, der Altar rieche nach Ketzerei, kann es sein, dass er jemanden gewidmet ist, der seinen eigenen Glauben etabliert hat? Oder etwas Dämonisches?


    Mein erster Gedanke war ja, dass der Altar Erm'Sen oder seinem Wolf oder beiden gewidmet sein könnte. Keine Ahnung, warum. Irgendwie habe ich in der Wolf-Mensch-Figur eine Verwandlung/Verschmelzung von ihm und seinem Begleitwolf gesehen. Wie so etwas aber entstehen könnte - keine Ahnung. :-\ Vielleicht haben die Drachen ihre Hand im Spiel? Irgendein Pakt oder so etwas? Und die Bewohner müssen nun den "neuen Erm'Sen" und sein Wolfsrudel mit Opfern beschenken, sonst werden sie von den ihn schützenden Drachen heimgesucht? Hmmm, ich weiß nicht, klingt seltsam, jetzt, nachdem ich es geschrieben habe.



    Ich kann ja verstehen, dass Galayne auch "Nahrung" zu sich nehmen muss, aber dass er deswegen die Kinder "aussaugt" ist, mir schon sauer aufgestoßen.


    Boah, das fand ich auch gruselig. Das tat richtig weh und wirkte beim Lesen wie Kindesmissbrauch. Hätte auch ein Kinderschänder da mit den Kleinen sitzen können. Ich musste mir auch wieder verdeutlichen, dass es im Prinzip ja ein Vampir ist und diese "Essenz" eben vergleichbar mit dem Blut, das "andere Vampire" zu sich nehmen. Trotzdem, das wirkte hier schon sehr heftig.


    Ich empfinde Selime auch als eine spannende Figur und habe mich gefragt, ob sie so tollkühn ist, weil sie das Herz von Eichward in sich trägt?


    Ja, Selime ist spannend. Ich bin auch gespannt, auf ihre weiteren Handlungen. Ich habe immer noch im Kopf, dass Pardona ihr damals irgendwas gesagt/befohlen hatte und es so wirkte, als hätte sie sie mit einem Auftrag extra in die Ottajasko "getrieben". Ihre Flucht also von ihr gewollt war. Aber ich weiß nicht mehr, ob das wirklich so war oder ich nur das Gefühl hatte, dass das so war.


    Ist es das nicht immer?


    Natürlich, Töten an sich ist auf jeden Fall immer unnötig. Ich meinte das mehr im Sinne, dass die beiden Parteien dies als Maßnahme gewählt haben und ein Gespräch hätte diese Maßnahme unnötig gemacht. Es wäre das gleiche, wenn sie sich einfach nur geprügelt hätten - das hätte nach einem "Aufklärungsgespräch" genauso die Bewertung "unnötig" bekommen. :)



    Ohhh, nur eine kleine Bitte. Der Mann heißt Praioslob. Das ist auch recht naheliegend wenn man bedenkt, dass Praios der GOTT ist dem er sich geweiht hat. Wäre schön, wenn wir das trennen könnten.


    Meine Güte, muss gleich mal schauen, ob ich das immer so geschrieben habe. Du hast natürlich recht.



    In der Regel scheinen die Visionen aber ja für Leomara nicht sonderlich schädlich zu sein.


    Das wirkt so, ja. Aber mir tut es immer weh, wenn sie darin gefangen ist und ich fürchte immer, dass sie doch leidet. Vielleicht habe ich da zu viel Angst um sie.

    Was haben einige nur gegen Sven? "Im echten Leben" würde man sich doch sicherlich über so einen Mann nur freuen: er ist stark und abenteuerlich, gleichzeitig ein Romantiker (mir hat noch keiner so viele Kerzen angezündet), er hat Ehrgefühl und ist verlässlich (steht zu seinen Wort), er ist rücksichtsvoll und schaut diskret weg, wenn sich eine Frau umzieht, er ist ein guter Kumpel und ein guter Liebhaber (gehe ich mal von aus, nachdem Nirka gern mit ihm durch den Wald "streunt" ;) ).... was will Frau denn mehr? Ok, einen schwarzen Fleck hat er: er ist seekrank. Das ist natürlich nicht hinzunehmen und stört das Bild enorm ;D


    Also ich fand die Szenen mit den beiden sehr schön und gefühlvoll. Und ich habe es ja vorher schon geschrieben: ich mag Nirka und ich möchte, dass sie glücklich ist und wenn es mit Sven ist, dann freu ich mich für sie. :) Allerdings habe ich etwas Angst um die Beziehung, denn es wird der Tag kommen, wo es heißt: wer geht mit wem oder trennen sich die Wege? Hier bin ich echt gespannt, was passiert.




    Abduls Verstand geht sehr ungewöhnliche Wege, aber er verfügt noch immer über große magische Kraft. Diese äußert sich nur ... ungewöhnlich. In der Markthalle in Riva hat er selbst geraucht, und hier bringt er Vascal unkonventionell zum Schweigen. ;)


    Diese Szene war echt gruselig. Was für ein Bild von Vascal, als er die Kugeln rauswürgt und die dann auch noch zu Fledermäusen wurden. :o Ich habe mich hier gefragt, ob Abdul das bewusst so gezaubert hat oder ob er mit seinem verwirrten Verstand (falls er nicht klar war) einfach nur irgendwie eine Abwehr zaubern wollte (vielleicht, dass Vascal nicht mehr laut sprechen kann o. ä. ) und dann dies aus Versehen dabei herausgekommen ist ;D



    Ich glaube, Silesius liegt mit seiner Vermutung, auf dem Grund des Yslisees könnte eine versunkene Elfenstadt stehen, gar nicht so falsch, immerhin hat der See eine enorme Anziehungskraft auf Salarin ausgeübt - irgendetwas ist da unten, da bin ich mir ebenfalls sicher.


    Ich hatte ja schon mal das Bild der versunkenen Stadt Atlantis vor Augen, als ich den See sah. Ich vermute auch immer noch, dass in dem See eine Elfenstadt sein könnte.



    Spannend fand ich die Szene an dem Findling mit dem Wolfskopf: Erm Sen scheint wirklich keine Ahnung gehabt zu haben, warum er damals so verfolgt wurde. Da er sich selbst fragt, ob er womöglich Schuld auf sich geladen hätte, denke ich, dass ein Gespräch damals zwischen den Wüstenelfen und Erm Sen vielleicht tatsächlich Erfolg gehabt hätte. So wie ich die Inschrift verstehe, dachte er wohl, dass er sich mit seinen Kampfkünsten seinerzeit Feinde gemacht hat, dass es mit seinem Schwert zusammenhängt, scheint er nicht verstanden zu haben, jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt unseres Wissens.


    Ja, das denke ich auch. Das Gefühl, dass er gar nicht wusste, warum er verfolgt wurde, hatte ich auch. Wie schade, dass da keine Kommunikation stattgefunden hatte, vielleicht hätte man früher eine Lösung gefunden, die den Elfen das Schwert zurückgegeben und gleichzeitig Erm Sen nicht in seiner Ehre oder sonst was gestört hätte. So war alles Töten so unsinnig und unnötig. Irgendwie eine traurige Situation. :(



    Lenyas völlig untypische Bemerkung, dass sie nicht vorhatte, Galayne etwas vom Abendessen übrig zu lassen, überrascht Iskir zwar, aber wirklich Verdacht hat bisher noch keiner geschöpft, dass die Traviageweihte etwas seltsam geworden ist.


    Hier habe ich auch gedacht, noch ein paar mehr so Situationen und es MUSS doch den anderen endlich seltsam vorkommen. Das Problem wird aber sein, dass man eben nicht so schnell daran denkt, dass die Person, die doch da in Fleisch und Blut vor einem steht, eben NICHT die Person ist. Man denkt vielleicht erst einmal, derjenige hat sich verändert und fragt sich warum, ob sie krank im Kopf geworden ist oder ähnliches, stellt aber nicht gleich in Frage, ob es die Person überhaupt noch ist. Wenn so etwas öfter mal vorkommt oder allgemein bekannt ist, dann denkt man vielleicht schneller an so eine Lösung. Oder ist es in dieser Welt allgemein bekannt und üblich, so dass man eigentlich recht schnell darauf kommen kann?



    Konnte Tylstyr tatsächlich zu Zidaine durchdringen? Ich hatte beinahe den Eindruck, als ob er eine der hohen Mauern, die sie um sich errichtet hat, einreißen konnte. Aber wer ist der Schatten des Mannes mit dem Richtbeil und dem Stab? Etwa Zidaines Rachedämon, der sein Recht einfordern will? Wenn ja, wie wird man den nur los?


    Ich hatte auch das Gefühl, Tylstyr kommt hier Zidaine näher, berührt ihr Inneres und es könnte vielleicht ein gutes Ende nehmen mit den beiden, aber der Schatten mit Beil und Stab, der im Hintergrund lauert, hat dieses Gefühl wieder verdunkelt - ernüchternd. Irgendwie fürchte ich immer noch, dass es hier kein Happy End geben wird, sondern der furchtbare Prolog im ersten Buch eine Zerstörungskraft hatte, die nicht aufzuhalten ist. Im Roman kann man zwar alles gut enden lassen, aber realistisch ist eben auch, dass einige Dinge nicht mehr zu retten sind. Ich bin hier wirklich sehr auf die weitere Entwicklung gespannt. Und wir lesen hier ja keinen Liebesroman, in dem sich am Ende lauter glückliche Pärchen an den Händen halten (Ursa und ihr junger Freund eingeschlossen) ;D ;)



    Praios hat sich doch dazu entschlossen, die Eicheln einzupflanzen, aber an einem abgelegenen Waldstück.


    Hmmmmm, ja. Ich hatte hier echt irgendwas Schlimmes noch erwartet, weil die Szene damals etwas "gruselig" auf mich wirkte, weil Praios ja selbst wegen seiner unglücklichen Liebe so aufgewühlt war, als er die Eicheln in die Hand gedrückt bekam. Das habe ich wohl beim Lesen etwas überbewertet.


    Leomaras Vision war wieder beängstigend. Ich würde mir für sie echt wünschen, dass sie davon endlich mal erlöst wird. Mir kommt es ein bisschen so vor, als würde sie so lange diese Visionen bekommen, bis endlich mal jemand diese Visionen, also die Rätsel, wirklich löst. Manchmal habe ich das Gefühl, es geht niemand so richtig darauf ein und versucht, sie mal intensiv zu entschlüsseln. Andererseits kommen sie wohl "platzgebunden", also immer wieder neu. Nun ja, trotzdem hoffe ich, dass sie irgendwann endgültig davon frei wird.

    Meine Überlegung, dass Sven wohl der Ottajasko beitreten könnte, hat sich also bewahrheitet. Ich finde das gut, denn mir ist er recht sympathisch. Und außerdem mag ich Nirka und damit liegt mir ihr Wohlergehen einigermaßen am Herzen und wenn zu ihren Glück der Sven gehört -- na dann soll es so sein und dann ist er in ihrer Nähe am richtigen Ort. ;) ;D


    Außerdem erscheint er mir sehr ehrlich und ehrenhaft, wenn er Beorn nicht verrät. So wird er wohl auch für Phileasson ein verlässlicher Partner sein. Mal gespannt, wie es weitergeht, wenn sie das Land verlassen. Ob dann wirklich Schluss ist oder Sven sich überwinden wird, ein Schiff zu betreten...


    Die Szenen mit den Ogern und der angenagten Kirulla waren grausig - wobei mir andererseits auch die Ogerkinder etwas leid getan haben. Kinder sind Kinder und da kommt offensichtlich gerne der Mutterinstinkt hoch, auch wenn ich persönlich diesen Kindern nun nicht wirklich selbst begegnen will. :o ;D


    Die Geschichte Sulgruyans hat mich jetzt ehrlicherweise nicht so sehr interessiert und es fiel mir auch etwas schwer, ihm zu glauben, dass es so "einfach" sein soll. Ich finde, er hat nicht nur Liebeskummer, sondern ist auch so irre. Wenn jeder, der Liebeskummer hat, so wird wie der Druide, dann traut man sich ja nicht mehr auf die Straße. Nein, im Ernst, das hat sich zu einer Krankheit entwickelt bzw. er ist verrückt geworden und er wäre bestimmt auch nicht mehr zu heilen, wenn seine Liebste auftauchen würde. Ich fand die Szene irgendwie deprimierend und habe da etwas drüber weg gelesen. :-[



    Und ausgerechnet an Praios wendet sich Sylgruyan wegen der Eicheln. Wird Praios seiner Bitte entsprechen? Wird er die Essenz der Dryade zum Tode verurteilen oder wird er die Eicheln einpflanzen auf die Gefahr hin, dass sich solch ein Liebeswahn wiederholt? Bei Praios bin ich aber zuversichtlich, dass er wirklich gründlich darüber nachdenken wird.


    Mir hat die Szene eher Bauchschmerzen gemacht, denn ich hatte gerade das gegenteilige Gefühl und nicht die Zuversicht, dass Praios da gründlich drüber nachdenkt. Ich fürchte eher, dass er von seinem eigenen Leid geleitet hier eine Dummheit tun wird. Der kurze Moment, als er die Eicheln entgegengenommen hatte, wirkte auf mich etwas "bedrohlich".


    Insgesamt hat Praios für mich mehr Tiefe bekommen und ich finde ihn mittlerweile viel interessanter und auch seine vielen Überlegungen machen ihn oft sympathisch und vielschichtiger. Und deshalb wäre es sehr schade, wenn ihm wegen seines eigenen Liebeskummers und seiner entsprechenden Abneigung Salarins gegenüber irgendwann etwas zustößt oder er für die anderen zur Gefahr wird, weil er aufgrund seiner aufgestauten Gefühle "etwas anstellt".


    Eine atmosphärisch ganz tolle Stelle fand ich die Szene mit Salarin am See, als er mit Leomara ins Wasser ging. Puh, das war Gänsehaut pur, hier spürte ich Angst. Das war so unwirklich und wirkte so fremdgesteuert, dass ich dachte, wenn er jetzt nicht gleich einen kurzen wachen Moment bekommt, ertrinken beide im See. :o Der ganze See wirkte auf mich unwirklich wie in einem Traum und ich würde mich nicht wundern, wenn darunter eine Stadt verborgen wäre, ähnlich wie Atlantis. Spannend!

    Ohhh neeee.....dann müssten wir ja dem Kopfgeldjäger noch mehr Empathie zugestehen! Fast schon ein Samariter! :-\


    Einen Samariter sehen ich in Sven nicht ;) , aber ich finde es nicht unverständlich, dass er echte Gefühle für Nirika entwickelt haben kann. Liebe macht nicht halt vor "anderen Seiten", egal ob Feinde im Krieg oder andere Religion oder eben Jäger und Gejagte (genau, Romeo und Julia oder Westside Story sind guts Beispiele). Und ich finde es daher auch gerade gut nachvollziehbar, dass es so ein Hin und Her gibt zwischen Kerzen und Anfeindungen. Beide Seiten empfinden etwas füreinander, aber das soll nicht sein, schließlich sind die Gegner. Und daher wird dann bei Sven z. B. aus einem spöttischen "Wolfsmädchen" ein zorniges oder bei Nirka aus einem wohligen Blick auf Svens Hintern ein hasserfüllter Schlag gegen diesen. Also ich konnte mich in diese Szenen und dieses "emotionale Gezerre" gut einfühlen.


    Und ich habe Svens Worte zu Nirka über die tiefe Wunde in Praioslob auch gleich so verstanden, dass er sehr wohl dieses Dilemma erkannt hat und es ihm wichtig war, Nirka dies zu sagen, damit es jemand weiß. Eben weil ihm was an Nirka liegt und er (für mich) irgendwie nicht der harte unsensible Kopfgeldjäger ist, sondern mehr in ihm steckt. Ich finde ihn trotz seiner gegnerischen Ziele der Ottajasko gegenüber irgendwie sympathisch und hoffe irgendwie, dass er sich noch auf die Seite unseres Teams schlägt.



    Gefreut habe ich mich auch darüber, dass Shaya kein Heimweh mehr hat, sondern sich mit ihrer Rolle als Abenteurerin angefreundet hat und sich damit wohl fühlt.


    Shaya mag ich ja schon lange sehr gerne und ich fand es hier wieder toll, wie sie sich so zugehörig fühlt und mit sich im Reinen ist und auch über ihre eigene Veränderung irgendwie stolz ist. :)



    Ich warte ja die ganze Zeit darauf, dass Beorns und Phileassons Ottajasko irgendwann wieder zusammen an einem Ort sind und Shaya die Gesellschaft der anderen Traviageweihten sucht, so wie die beiden auch im Himmelsturm zusammengesessen sind. Evtl. würde Shaya dann ziemlich schnell auffallen, dass mit Lenya-Pardona etwas nicht stimmt, denn diese hat bestimmt nicht das Bedürfnis, sich mit Shaya auszutauschen.


    Das ist auch mein Gedanke: wenn es jemand herausfinden kann, dass mit Lenya etwas nicht stimmt, könnte es doch die empfindsame Shaya sein. Ich warte zumindest auch irgendwie darauf, dass die "beiden" zusammenkommen und bin gespannt, was dann passiert.



    Irullas Gruselgeschichten finde ich immer wieder klasse. Schade, dass wir bisher noch so wenig von ihr lesen. Aber das ändert sich bestimmt noch (ein wenig erhoffe ich mir noch einen Prolog über sie).


    Ich auch! Bitte ein Prolog über Irulla! 8)


    Ich meine, das wurde im "Himmelsturm" schon mal erwähnt, dass Abdul Angst um seine Freunde und Kollegen hatte, jedenfalls kam mir das irgendwie bekannt vor. Allerdings war ich auch etwas überrascht, was Abdul so plötzlich hatte, aber auch Shaya erkennt, dass er in dem Moment so was von klar ist und sein Drängen tatsächlich berechtigt ist.


    Ja, ich kann mich auch erinnern, dass er Angst um seine Freunde hat bzw. sie warnen wollte oder so etwas in der Art. Aber die Szene mit Abdul hat mich auch total überrascht, auch wenn man von ihm ja einiges gewöhnt ist ;) Ich hab gedacht, was ist denn nun los? Dreht er völlig durch? Die Szene bei den Reitern war der Knaller, ich sah die Gesichter der Beteiligten genau vor mir. :totlach: Aber dann verstand ich, warum Abdul so reagierte und was seine Angst war. Ich bin nun auch sehr gespannt, ob die Briefe ans Ziel kommen. Hoffentlich! Seine Empfängerbeschreibungen wirkten ja etwas nebulös, aber irgendwie habe ich trotzdem Vertrauen in die Reiter. Die müssen das einfach schaffen! ;D


    Die düstere Stimmung in dem Elendenviertel war ziemlich deprimierend, dafür werden Pardonas Absichten klarer: ihr geht es um das Schwert Selflanatil, welches gegen die Diener des Namenlosen geschmiedet wurde. Ob es sich bei dem Schwert um die Silberflamme handelt, ist weiterhin fraglich, ich denke, dass Pardona ohne mit der Wimper zu zucken Beorn auf die falsche Fährte schickt, um an das Schwert zu gelangen. Andererseits will sie vermeiden, dass Phileasson ihnen folgen kann, daher muss sie davon ausgehen, er könnte die gleichen Schlussfolgerungen ziehen.


    Pardona braucht Beorn nur deswegen, damit er ihr Artefakte besorgt, welche sie nicht berühren oder alleine erlangen kann, wie das schon bei den Armreifen aus dem letzten Band der Fall war.


    Ja, ich habe auch so das Gefühl, dass Beorn nur noch die Aufgaben so löst, wie Perdona sie braucht, um ihre Absichten zu verfolgen und er sich weniger mit den offiziellen Aufgaben beschäftigt. Sie müsste echt mal von Bord, damit die Wettfahrt normal weitergehen kann. Wobei, was ist hier schon normal ;D Womit wir dann nämlich bei unseren Fragen und Überlegungen wären, wer hier eigentlich die Aufgaben stellt, wer mit wem dahintersteckt und worum es überhaupt geht. :spinnen: Ich seh gerade Beorn und Phileasson, wie sie sich abstrampeln und "durcheinanderpurzeln" im Bemühen irgendwelche Aufgaben zu lösen, während "von oben" die Götter und Dämonen an den Schnüren ziehen, schaukeln und zupfen. ;D



    Lt. Assel liegt der Schatz, bei dem es sich ja wohl um das Schwert handelt, in einem Tal und wird von sehr wehrhaften Wächtern bewacht? Handelt es sich dabei vllt. um Wölfe, Assel hat sie damals nicht erkannt?


    Wölfe kamen mir auch in den Sinn, auch weil damals ja schon ein Wolf der Begleiter war. Aber wenn Wölfe das Schwert bewachen, könnte ja Nirka mal mit ihnen reden. ;) Vielleicht kann sie es ihnen abschwatzen. ;D



    Sie hat ihn bestimmt nicht erlöst, sondern nur dafür gesorgt, dass Phileasson nicht mit ihm in Kontakt treten kann. Wer weiß, was sie da schon wieder ausgeheckt hat.


    Also ich glaube auch nicht, dass sie ihn im positiven Sinne erlöst hat. Sie hat dafür gesorgt, dass er verschwindet, das ja. Aber wer sagt, dass er nicht da, wohin er mit ihrer "Hilfe" verschwunden ist, sogar noch mehr leidet? Sie konnte froh sein, dass Beorn nicht genauer nach Details fragte und das Thema mit den einen Satz schnell durch war ::) (wobei, gerade ihr sieht man ja eh nicht an, ob sie gelogen oder Wahrheit verschwiegen hat... )



    Welche Zwei Zidaine wohl im Sinn hat im Austausch gegen Tylstyrs Leben? Denke nicht, dass der Rachedämon auf diesen Handel eingehen würde. Pakt ist Pakt. Sie sollte aufpassen, dass er sich nicht an ihr rächt, weil sie von ihrem Deal zurücktreten will.


    Ich hatte hier auch ein ungutes Gefühl in der Art, dass ein Dämon, mit dem man einen Pakt geschlossen hat o.ä. sich nicht mit späteren "sentimentalen Befindlichkeiten" rumärgern will. Da wird so ein Dämon bestimmt eher "säuerlich" anstatt dass er sagt " Ja klar, lass uns doch nochmal die Bedingungen durchgehen und ein paar Änderungen machen, weil du es jetzt nicht mehr so ganz gut ertragen kannst, was du damals wusstest, nämlich, dass meine Hilfe eben was kostet" Ich hatte zumindest ein bisschen das Bedürfnis Zidaine hier zu sagen, dass es bestimmt keine gute Idee ist, einen Dämon um "Nachlass" zu bitten. ---- Natürlich es sei denn, besagter Dämon nutzt die Gelegenheit, noch mehr zu bekommen, aber das wird Zidaine bestimmt nicht weniger kosten, sondern am Ende noch mehr. Ich würde keinem Dämon trauen, bzw. Geschäfte mit ihm machen, da ist man doch immer verlorener als verloren...


    Aber hier hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass sich in Zidaine etwas verschiebt. Ich empfand sie bisher immer als so erschreckend unberechenbar und kühl in ihrer Rache. Natürlich empfand ich mit ihrem Schicksal mit, keine Frage. Was sie damals aushalten musste, macht ihre Rache verständlich. Aber hier spürte ich jetzt mal eine Unsicherheit in ihr, wie sie so zugibt, dass sie da doch gerne etwas in ihrer Rache ändern möchte, weil sich bei ihr etwas verändert hat. Noch hat es keiner erfahren, schon gar nicht Tystyr selbst, aber diese Frage nach einer Änderung wirkt ja fast wie eine kleine Beichte - nur dass sie vor einem Dämon anstatt einem Geistlichen gehalten wird.


    Ich bin mir bei ihm ebenfalls alles andere als sicher. Immerhin hat er auch das Gasthaus empfohlen, dabei weiß er über die Molochen Bescheid.


    Ja, hier bin ich auch etwas misstrauisch geworden. Das fügte sich doch sehr glatt und so cool die Ausstrahlung des Elfen auch sein mag, wir kennen ihn noch gar nicht. Aber gut, wir werden sehen, vielleicht ist das Misstrauen gegen ihn auch von den Autoren so gewollt und er hat in Wirklichkeit keine Schuld. ;)


    Andererseits ...



    Also mir ist die Szene zwischen Falnokul und der Wirtin schon seltsam vorgekommen, er legt ihr die Wort ja gerade zu in den Mund.


    ... ist auch mir genau das aufgefallen. Die Wirtin konnte ja kaum antworten, bevor nicht der Elf ihr schon Antwortmöglichkeiten vorgab. Das wirkte auf mich sehr deutlich.

    Zu allem Überfluss kränkel ich gerade etwas, was mich schon wieder ausbremst, aber diesen Abschnitt habe ich nun auch durch.


    Die Szenen mit Tjorne und dem Schattenmann fand ich sehr unheimlich. Das war toll beschrieben, wie Tjorne nicht den Platz verlassen konnte. So richtig schön gruselig, eine Atmosphäre wie ein Alptraum. Allerdings ist mir nicht ganz klar, wie Nantiangel es erreichen will, dass die Menschen, die er dazu bringt, den Schatz zu holen, ihm das Schwert bringen sollen. Wenn es heißt, die Leute werden alle verrückt oder sterben, wäre es wohl eher ein Zufall, dass die Sache klappt? Andererseits, hat er ja nicht viele Möglichkeiten, so fest "verankert" an den Platz. "Flüstert" er ihnen irgendwie eine Anweisung ins Unterbewusstsein, damit sie überhaupt "wissen", was sie tun sollen (außer unermessliche Reichtümer anzuhäufen)



    Was hat es damit auf sich, als Tjorne das Gefühl hatte, der Schattenmann würde etwas in ihn einpflanzen? Das erinnerte mich ein wenig an die Eisigelgeschichte bei Shaya.


    Ja, daran musste ich auch denken. Und vielleicht ist das ja tatsächlich eine "Anweisung", was die Leute überhaupt tun und finden sollen...


    Tja und dann muss ich auch sagen, dieser Abschnitt hat mich sehr amüsiert. Das war wirklich lustig zu lesen, was Beorn für Erlebnisse im Bordell hatte und natürlich Eiliff. :D Sie ist auf jeden Fall eine Bereicherung für die Geschichte und ich freue mich auch jetzt schon, noch mehr von ihr zu lesen. Ich denke auch, da wird noch die ein oder andere Zickerei mit Pardona fällig werden und ja, vielleicht ist es sogar Eiliff, die die anderen darauf bringt, dass mit der Traviageweihten irgendwas nicht ganz stimmt.


    Fies, wie Beorn die Puzzleteile entfernen will, damit Phileasson nicht das Rätsel lösen kann, aber verständlich. ;D Ob Pardona den Schattenmann entfernen kann? Ich rechne ja eigentlich damit, dass Salarin noch auf ihn treffen wird und sich dann zeigen wird, ob er ihn vielleicht wiedererkennt (weil er ihn in einem früheren Leben schon kannte, immer noch meine Vermutung). Aber dafür müsste Pardona darin versagen, Nantiangel zu "entfernen". Nun, ich bin gespannt. Aber vielleicht kann immerhin einer der Elfen dann noch die Lailaths Nachricht auf der Statue lesen.


    Ein spannender und vor allem humorvoller Abschnitt! Und nun geht es weiter...


    4. Mache niemals gedankenlos einen Haken zuviel ins Buch. Es fällt auf! :-[


    ;D


    Deine Ideen hören sich sehr gut an und ich hoffe, sie nach und nach dann auch alle lesen zu können. 8)


    Orhan bleibt - sehr cool! ;D


    Und Velvet muss doch bestimmt auch nicht mehr gehen, sondern darf bei Bruno bleiben. :)


    Meine Rezi kommt noch, sie wird nicht vergessen! Danke schon mal für deine tolle Begleitung, Michael! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, das Buch gemeinsam mit dir und den anderen zu lesen!

    Es war echt toll, die beiden vertrauten Crews wieder zu treffen. Einerseits ist es lange her, dass man das letzte Buch beendet hatte, andererseits braucht man nur wenige Zeilen von ihnen zu lesen und sie sind einem gleich wieder nah. Gut finde ich die dezenten Einschübe an Wiederholungen, die ich brauche, um mich wieder an Details zu erinnern. Grob ist die Handlung zwar noch da, aber je mehr Einschübe man geliefert bekommt, desto mehr erkennt man doch, dass einem Details fehlen. Also bisher ist es für mich sehr gut gelöst, nicht zu viel und nicht zu wenig an Informationen.



    Das stimmt, der Leitwolf des Rudels, das auf Bitten der Schamanin den Nivesen zur Hilfe gekommen ist. Dieser Leitwolf hat die Ottajasko auch bis kurz vor Festum begleitet. Er wurde sogar "Blauauge" genannt. ;)


    Ich musste bei den blauen Augen des Elfen auch sofort an diesen Wolf denken und daran, dass Nirka ja mit an Bord ist. Natürlich war dabei dann mein nächster Gedanke, ob dieser so sehr untypische Elf wirklich ein Elf ist, oder doch eher ein Wolf, der ein wachsames Auge auf seine Nirka haben möchte. ;) Die blauen Augen der Wüstenelfen waren mir offensichtlich nicht so eingebrannt, wie die Augen des Wolfes. ;D


    Jedenfalls hat mir Falnokul auch sofort gut gefallen. Er war so überraschend und hatte eine besondere Ausstahlung und ist sehr geheimnisvoll. Ich bin sehr gespannt, was wir von ihm noch lesen und als wer oder was er sich entpuppt, bzw. welche Bedeutung er noch haben wird. Ich weiß nicht warum, aber mir kam der Gedanke, dass er vielleicht die Silberflamme sein könnte. Wer weiß, was er für Pläne hat, als er sich dem Fogwulf anbot.



    Also, bis jetzt haben wir als "Kandidaten" für die Silberflamme ...
    ... das geraubte Schwert
    ... Erm Sens Silberwolf
    ... das Feuer des Leuchtturms
    Gibt es weitere Gebote?


    Siehe oben - ich werfe in den Topf: Falnokul, der untypische und damit geheimnisvolle Elf. :)


    Über Tjorne konnte ich auch nur den Kopf schütteln. In dem Moment, als er vor den Statuen gewarnt wurde, wusste ich sofort, dass er sie anfassen wird. ::) Ich muss sagen, in dem Moment auf dem Platz und in dieser etwas unheimlichen Atmosphäre tat er mir in seiner Einsamkeit auch etwas leid. Aber das war irgendwie nur ein kurzer emotionaler Moment, kurze Zeit später, in seinem Hass und seiner Wut, war er mir schon wieder unsympathisch. Nicht nur unsympathisch, sondern ich fürchte ihn auch ein bisschen, denn er wird glaube ich immer unberechenbarer in seinem Hass. Wer weiß, was er noch tut, was schlimme Folgen haben kann (ähnlich einer tickenden Zeitbombe).


    Spannend ist dieser Platz in seiner Unheimlichkeit. So wie es aussieht, scheint der Elf dort noch immer "festzusitzen", ich nehme jedenfalls an, dass er der Schatten dort ist. Nur warum werden die Menschen dort verrückt, wenn sie die Statuen anfassen? Wenn es eine Art Fluch ist, den Lailath dort hinterlassen hat, würde diese Wirkung erklärbar sein. Aber warum? Ich hatte jetzt eher an eine Nachricht oder so etwas gedacht, was sie jemanden hinterlassen habe könnte, der es deuten kann (etwa Salarin z. B. ....bei der Gelegenheit stelle ich mir gerade vor, dass er vielleicht sogar als wiedergeborene Lailath seine eigene Nachricht lesen würde. ;D Ob er das erkennen würde? Ob das überhaupt sein kann? Ich bekomme momentan eher einen Konten ins Hirn, wenn ich darüber nachdenke...). Aber warum werden die Menschen verrückt von einer Nachricht? Was bezweckt Lailath damit? Oder hat das ganz andere Gründe?


    Die Szene mit Leomara und Zidaine fand ich auch schön - seltsamerweise vertraue ich Zidaine zu 100%, wenn sie sich um Leomara kümmert, während ich bei den Szenen mit Tylstyr und Tjorne ständig auf der Hut bin und ich ihr nicht traue, weil ich sie absolut nicht einschätzen kann, wie sie nun gerade zu Tylstyr steht.


    Geht mir auch so. Ihre Beziehung zu der Kleinen ist so fürsorglich und lieb, da wirkt sie wie ein anderer Mensch. Aber sobald sie sich quasi "umdreht" macht sie mir etwas Angst. Wobei mir aber Tylstyr hier noch immer etwas auf die Nerven geht mit seiner Unentschlossenheit. Ja, ich kann verstehen, dass er mit seinen Gefühlen und Schuldgefühlen ringt, aber er ist so "weinerlich" , nein, das ist der falsche Ausdruck - vielleicht "naiv" oder "selbstaufopfernd" , ich finde kein Wort, ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber ich reagiere etwas gereizt auf ihn, ohne sagen zu können, warum. :-\ Aber ich hatte ja schon immer mal "Schwierigkeiten" mit ihm. Aber ich bin trotzdem sehr gespannt, wie es mit den beiden weitergeht.



    Ob Pardona bald endlich jemand aus der Ottajasko auf die Spur kommt. Hoffentlich! Beorn ist ja wie besessen von ihr. Die geht mir mächtig auf den Keks.


    Aber echt. Ich wäre auch froh, sie würde mal "über Bord gehen", damit Beorn mal wieder klar denken kann. ::) Außerdem tut mir Lenya leid. Ich hoffe, sie nimmt keinen Schaden davon.


    Vermutet ihr, dass Salarin (oder ein früheres Ich von ihm) Lailath getroffen hat? Und tauchte er vielleicht in dieser Gestalt bereits im Prolog auf ...? ;)


    Ich kann es mir jedenfalls vorstellen. Vielleicht war er ja sogar einer der sieglosen Kämpfer um das Schwert? Ich muss jetzt aufpassen, nicht andere Geschichten mit dieser zu vermischen, aber hatte er nicht irgendwelche Erinnerungen/Visionen, in denen er kämpfte und dabei auch so anders sich fühlte? Aber das war ein Kampf für seinen König, oder? Mist, ich habe einige andere Fantasyromane zwischenzeitlich gelesen ...



    Achja, damit haben Heimfinderin und ich schon Erfahrung: uns wurde schon mal unterstellt, dass Andreas Brandhorst uns für positive Rezensionen bezahlen würde ;D


    Oh ja ... ::)

    Hallo zusammen,


    mein bestelltes Buch konnte ich gestern in der Buchhandlung abholen und komme nun endlich hinterher.


    Der Prolog hatte eine völlig andere Stimmung als die bisherigen. Er "zog" sich irgendwie - und zusammen mit dem Verlauf über die längere Zeit wirkte er irgendwie "verlangsamt" und "gedämpft". Ein Moment wirkte dabei lebhaft und irgendwie herausgerissen aus der "langsamen Melodie", nämlich die Szene in der Gaststube, als die Elfe mit den aufgeregten Menschen in Kontakt kam. Das war gefühlt "laut und schnell"


    Und das ist jetzt nicht negativ gemeint, auch wenn es sich für mich nicht so sehr temporeich und spannend gelesen hatte, wie vielleicht einer der anderen Prologe, sondern es ist eher ein Kompliment dafür, wie gut der Fokus auf die Elfen hier für mich funktioniert hat. Die Andersartigkeit der Elfen, ihr anderes Denken und Fühlen und "das Leben betrachten" und natürlich ihre immer wieder aufklingenden Melodien konnte ich hier richtig gut spüren. Auch wenn ich also manchmal etwas ungeduldig wurde ;) , war es gleichzeitig eben genau passend, um die richtige Atmosphäre zu erzeugen. Und einmal dann dort in der Stimmung richtig angekommen, hätte ich nun auch noch ein ganzes Buch so weiter lesen können. :) Und ja, ich dachte auch, das hat bestimmt Bernhard geschrieben (ich kenne ja auch seine Elfenromane), Bernd hatte doch dafür bestimmt keine Geduld. ;D So kann man sich täuschen. :)


    Ich will mich jetzt auch gar nicht so sehr hier aufhalten und auch schnell weiterlesen, weil ihr schon so viel weiter seid. Ich teile die Vermutung, dass es sich bei Silberflamme um das Schwert handeln könnte, aber andererseits erscheint es mir auch gleichzeitig zu einfach, weshalb ich davon fast schon wieder abkomme. :spinnen:


    Ich habe mich ebenfalls darüber gewundert, warum die Elfen immer wieder nacheinander einen "besten" Krieger schicken, der dann doch wieder tot nach Hause kommt. Warum nicht gleich mehrere auf einmal, zack und drauf? ;D ... nein, das wäre wohl zu menschlich. ;) Ja, auch ein Gespräch oder ein Handel, um das Schwert wieder von Erm Sen zurück zu kaufen, der wohl gar nicht wusste, dass dies der Grund für die wiederholten Angriffe ist, wäre vielleicht erfolgreicher gewesen. Aber was nützt alles hätte, könnte, würde - es ist wie es ist und ob es anders besser gewesen wäre, kann sowieso keiner mehr sagen- und ich fürchte, dass nun auch Lailath tot ist und das Schwert noch irgendwo steckt.


    Aber falls Lailath wirklich tot ist, wird ihr Zeichen, das sie in der Statue hinterlassen hat, bestimmt noch eine Bedeutung haben. Vielleicht wird Salarin es finden. Überhaupt bin ich sehr gespannt, inwiefern es hier wohl vielleicht eine Verbindung zu Salarin geben wird, der ja sowieso mit sich und seiner Vergangenheit und seiner Lebensaufgabe etc, hadert. Vielleicht ist Lailath ein Bezugspunkt für ihn.


    So, ich stürze mich dann nachher mal auf den nächsten Abschnitt, um aufzuholen...

    Gundula war es also tatsächlich. Die Alibis haben mich zwar "gestört" bei meinem Gefühl, aber sie haben sich ja nun als falsch herausgestellt. Ihr Anruf bei Hartmann, als sie so dermaßen verletzt wirkte und auch Wolf dabei erwähnt hatte, hatte mich einfach nicht losgelassen. Ja, immer nur sanft und verständnisvoll zu sein, das kann nicht gutgehen. Mir tut sie sehr leid und ich hoffe, sie bekommt nicht die Höchststrafe, denn um diesen Fiesling Wolf trauere ich kein bisschen. >:( Was für ein Ekel!


    ABER: so ganz "unschuldig" ist Gundula nun auch nicht. So rein im emotionalen Affekt und als Kurzschlusshandlung durch emotionales "das Fass läuft über und ich weiß nicht, was ich tue" kann man die Tat eigentlich auch nicht sehen. Denn sie hat dabei an Handschuhe gedacht, die sie ja praktischerweise anhatte. Und ihre Aktion, Hartmann zu überwältigen und zu fesseln zeugt auch von krimineller "Wachheit". Wäre sie selbst von ihrer Tat überrascht und erschüttert gewesen, dann hätte sie bestimmt eher einen Zusammenbruch vor Hartmann bekommen und ihn nicht überlegt von hinten schachmatt gesetzt. Also so ganz kann man sie nicht als "nur Opfer" betrachten. ;) Aber wie gesagt, sie tut mir leid und Wolf nicht, der hat es nicht anders verdient, da bin ich ganz bei ihr. ;D ;)



    Andererseits ist es natürlich klasse, wenn der Haken, wie von euch vermutet, vielleicht eine Vergewaltigung der Moosleitnerin andeutet und sie wieder in den Kreis der Verdächtigen bringt.


    Ja, dieser Haken war zum Rätseln. ;D Ich geh nun einfach davon aus, dass Wolf schon mal vorab einen Haken gesetzt hatte, bevor er sich mit der Moosleitnerin getroffen hatte, weil er sich einfach nicht vorstellen konnte, dass er sie nicht rumkriegt an dem Tag. Gibt ja Leute, die etwas schon als erledigt markieren, kurz bevor sie damit anfangen.... blöd halt, wenn dann was dazwischen kommt...



    Marlene und Hartmann haben sich echt gefunden. Sie ist schon ziemlich cool, was seine Aktionen angeht und unterstützt ihn da auch noch dabei und macht selber mit.
    Hoffentlich werden sie nie zusammen bei irgendeinem Einbruch erwischt, wer soll sich dann um die reizenden Hunde kümmern? Zu denen ist jetzt auch noch Velvet dazugekommen, na Prost Mahlzeit! Der Nachbar tut mir jetzt schon beinahe leid ;D


    :D Ja wie genial, Hartmann hat nun auch noch Velvet zu sich genommen! Das finde ich klasse. Einer, der keinen Hund wollte, hat nun gleich zwei solche Rabauken. :) Was für ein Dreamteam die zwei Menschen mit ihren drei Hunden!


    Der Auslug nach Frankreich war auch wieder extrem lustig, ich habe viel gelacht. Was das Geld betrifft, ist es natürlich eine fragwürdige Sache, es einfach zu behalten und Marlene scheint damit ja auch kein Problem zu haben - vorerst. Aber wie es nun mal oft so ist in Büchern oder Filmen, ich gönne es den sympathischen Protagonisten irgendwie, dass sie damit durchkommen (und am besten noch Gutes damit tun). Für weitere Bücher ist das natürlich auch ein gutes Thema, um für die ein oder andere Aufregung oder Spannung zwischen Marlene und Hartmann zu sorgen. Man muss es ja nicht so stehen lassen.


    Mir hat der Krimi sehr viel Spaß gemacht, ich wurde sehr gut unterhalten und die Figuren mochte ich sehr. Die Hunde sowieso. ;D


    Ich hoffe, es klappt mit noch weiteren Fällen für das Team. Und ja, dass ich Orhan auch wieder dabeihaben will, habe ich ja schon geschrieben.

    Hier nun endlich meine Rezi:


    Inhalt
    Nach einem Selbstmordversuch gibt es für Lila nur noch einen Weg, ihr Leben in den Griff zu bekommen und damit die Beziehung zu ihren Freunden und vor allem zu Ben zu retten: eine Therapie. So landet sie in einer Klinik für Psychotherapie in Bochum und damit in einem neuen Fall. Denn nur widerstrebend lässt sie sich auf ihre Behandlung ein, da kommt ihr ein Mord im Haus fast gelegen, um von ihren eigenen Problemen abzulenken. Warum musste eine Psychologin sterben? War es ein Patient, der ein Problem mit ihrer Behandlungsweise hatte oder gibt es Kollegen und Kolleginnen, die nicht gut auf sie zu sprechen waren? Lilas Instinkte erwachen und zwischen Einzelgesprächen, Gruppengesprächen und Kunsttherapien beginnt sie zu ermitteln...


    Meine Meinung
    Dies ist nun endgültig der letzte Teil der Reihe und nach dem erschütternden Ende des Vorgängerbandes war ich sehr froh, noch einmal Gelegenheit zu einem Wiedersehen mit Lila zu haben und auf ein Happy End für sie zu hoffen. Und hier kommen nun auch alle offenen Fäden zusammen und Lila und damit auch wir Leser arbeiten die Vergangenheit auf. Doch wird Lila es schaffen, das Schreckgespenst in Gestalt ihres Vaters zu bekämpfen und zu überwinden und ein neues Leben anzufangen? Diese Frage verfolgte mich währende des Krimis und ließ mich angespannt die Geschehnisse verfolgen und ich hätte Lila mehrfach schütteln können, wenn sie sie wieder einmal jegliche Hilfsangebote ignorierte und lieber weiter an ihren Suizid dachte.


    So war es nicht nur für Lila, sondern auch für mich als Leserin eine Art Ablenkung, mich mit dem Mord in der Psychiatrie zu beschäftigen und unter den Patienten und Angestellten nach Motiven für das Verbrechen zu suchen und zu spekulieren, wer es wohl gewesen war. Und wieder hat die Autorin die Charaktere mit ihrem Schreibstil so treffend dargestellt, dass sie für mich, einschließlich der Nebenfiguren, mit all ihren teils schrägen aber auch schmerzhaft traurigen Eigenschaften wunderbar lebendig erschienen. Wieder blitzt der Humor und Wortwitz durch, der mich zum Lachen bringt, aber es erscheinen eben auch immer wieder ernste und intensive Gedanken, Beobachtungen und Gespräche, die Lilas Verletzlichkeit und die anderer Personen deutlich machen. Eine spannende Mischung, die die Autorin in ihren Büchern meiner Meinung nach immer wieder perfekt beherrscht, um die oft gesellschaftlichen Themen, mit denen sich die Fälle befassen, auch mal kritisch zu betrachten. Diesmal: eine Psychiatrische Klinik und die Probleme und Spannungen der Patienten und Therapeuten dort.


    Auf gewohnt vorlaute und unvorsichtige Art und Weise knöpft sich Lila also den ein oder anderen Patienten und Therapeuten der Klinik vor, um den Fall zu lösen und auch ihr eigener ganz persönlicher Fall scheint der Auflösung endlich entgegen zu streben, denn die vorher schon immer wieder verstreuten Erinnerungsfetzen fügen sich nach und nach zu einem Bild. Nachdem mir nun Lila und auch ihre Freunde im Laufe der Reihe sehr ans Herz gewachsen sind, nehme ich mit diesem Buch nun also mit einem weinenden und einem lachenden Auge Abschied.