Beiträge von Heimfinderin

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ich hatte wie gesagt für mich schnell ein Bild der Figuren vor Augen, auch ihre Bewegungen und sogar bei Wolf einen Tonfall beim Sprechen. ;D Sie waren also schnell "lebendig", auch die Nebenfiguren. Nähe (wenn du damit meinst, ob ich sie mag) habe ich nach dem ersten Abschnitt überwiegend zu Bruno-Gitte entwickelt. ;) Hartmann und Marlene sind aber bisher für mich sympathische Figuren, von denen ich gerne lese und die mich interessieren und auf deren Entwicklung ich sehr gespannt bin. :)




    Also so ein Auto, das hatte ich selber mal.


    :o:D


    Das stimmt, seine Dialoge waren so bescheuert, dass man schon wieder über sie lachen musste :D


    Auch der Name seiner Hundeschule mit dem ..."Mimimi" ;D



    Bei Marlene dachte ich auch erst, womöglich lernen wir jetzt das genau Gegenteil von Wolf kennen so à la dutzidutz, aber nein, sie ist ziemlich resolut. Wenn ich das schreibe, so wie sie mit Bruno-Gitte bei deren Start beim Griechen klar gekommen ist, könnte sie vllt. auch den Wolf umgebracht haben :o


    Wenn ihm der Hals umgedreht wurde, sollten wir sie als Verdächtige im Auge behalten. ;D Aber irgendwie ist sie mir (bisher) zu sympathisch, um sie als Mörderin sehen zu wollen (aber den Fall hatten wir ja erst in einem anderen Krimi, ausschließen sollte man also sympathische Figuren besser nicht :o )



    Eines noch: ich fand es von Hartmann raffiniert, wie er auf Bruno-Gitte gekommen ist, an Tierheim und das Angebot, sich als Gassigeher zur Verfügung zu stellen, wäre ich gar nicht gekommen.


    Ja, sehr clever! Ich weiß nicht, ob unser Tierheim die Hunde länger als für einen normalen Spaziergang abgibt, aber das ist sicher von Tierheim zu Tierheim unterschiedlich. Auf die Idee wäre ich jedenfalls auch nicht gekommen, glaube ich.

    Hallo zusammen,


    ich habe den Abschnitt auch durch und musste mich bremsen, nicht gleich weiter zu lesen. Mir gefällt der Stil auch sehr gut und hatte, wie bei deinen anderen Büchern, Michael, ständig ein Grinsen im Gesicht, weil alles so lebendig beschrieben ist und ich mir die Szenen daher so gut bildlich vorstellen konnte und auch den Tonfall der Personen irgendwie gleich im Ohr hatte. ;D




    Beim "kalten Katzenbuffet" hat es mich bereits erwischt. Ich liebe diesen trockenen, teils makaberen Humor.


    Uhhh, hier wusste ich allerdings nicht, ob ich nicht doch lieber weinen sollte. Ich könnte immer heulen, wenn ich mal aus dem Nest gefallene Babyvögel im Wald entdecke :'( Aber lustig geschrieben war es natürlich - so schön trockener Humor. ;D



    Hartmann (hat der eigentlich auch einen Vornamen oder habe ich diesen überlesen?) ist ja mal eine Type für sich und gefällt mir sehr gut. Allerdings würde ich mit ihm lieber nicht Auto fahren wollen ;)


    An einen Vornamen kann ich mich auch gerade nicht erinnern... aber die etwas schräge Figur gefällt mir auch sehr gut und ich bin sicher, Gitte-Bruno wird ihn noch erziehen und einen netten Kerl aus ihm machen. ;D


    Und die Szene mit dem Autofahren, also die Methode, die Autoscheiben hoch- und runterzufahren, sind ja wohl der Knaller. Ich hab mich fast weggeschmissen vor Lachen, weil ich mit so einer Idee nun überhaupt nicht gerechnet habe. :totlach: Wie kommst du denn auf so was, Michael? Erfahrungswerte? ;D



    Gitte-Bruno gefällt mir echt gut. Ich vermute jetzt schon, dass Hartmann sie behalten wird. Was anderes wäre für mich ohnehin indiskutabel.


    Ich hoffe auch sehr und gehe davon aus, dass Hartmann sie behält. ;D Die Brunin ist aber auch klasse. An der perlt ja alles erst mal ab. Ich glaube, sie würde auch nicht auf den neuen Namen Bruno hören, wenn sie wüsste, dass sie damit gemeint ist (wahrscheinlich weiß sie es längst ;) ) Ist ja viel praktischer, so zu tun, als wäre man nicht gemeint und nur dann zu reagieren, wenn es Leckerchen gibt. Erinnert mich ein bisschen an meine Hündin und die weiß genau, wie sie heißt. >:(:D



    Bert Wolf ist natürlich ein Blender und vermutlich vernascht er die Damen reihenweise. Wenn da mal nicht Eifersucht ins Spiel kommt. Besonders sympathisch kommt er ja nicht rüber, aber macht auch nix. Das erste Kapitel überlebt er ja schon nicht mehr :D


    Der Wolf ist echt ein Schwätzer und Angeber. ::) Aber die Dialoge haben mir sehr viel Spaß gemacht. Ist fast ein bisschen schade, dass er nun wohl nichts mehr sagen wird, denn das, was da so stinkt, wird er wohl sein - und dies sehr tot. An Eifersucht als Motiv dachte ich auch schon gleich wegen der vielen Damen, die er so in der Hundeschule "betreut". Andererseits könnte es auch mit seinen Finanzen was zu tun haben, da scheint ja einiges faul zu sein. Aber da werden wir ja noch sehen, was Hartmann in nächster Zeit herausfinden wird, bevor man richtig spekulieren kann.


    Marlene finde ich bisher sehr nett. Erst dachte ich, oh weh, wird das wohl eine der ganz speziellen "Hundschulentussis" sein, die man schon in den anderen Büchern so kennenlernen konnte, aber sie wirkt recht "normal". ;)


    So, jetzt bin ich jedenfalls erst mal auf den Anblick gespannt, den wir gleich haben werden...

    Wir danken dir, Lucie, dass du uns wieder begleitet hast und wir mit dir gemeinsam die ganze Reihe lesen konnten. Ich weiß noch, wie ich den Klappentext zum ersten Teil gelesen hatte und dachte, das würde ich gerne in einer Leserunden lesen! - und jetzt haben wir sogar ALLE Teile gelesen. ;D


    Mein Fazit kommt auch noch die Woche. Wir sind aus dem Urlaub zurück, einen Familienbrunch am Wochenende habe ich auch überlebt und nun werde ich in Ruhe eine Rezi schreiben.


    Ich freue mich auf deine neue Reihe und bin sehr gespannt auf die neuen Figuren - und für Lila und Ben wünsche ich alles Gute! :)

    Ach, was für eine schönes Ende für die Reihe. Ich küsse dir auch die Füße, Lucie! 8) Ich habe zuletzt echt ganz schön gezittert, was wohl passieren wird, mit Lila und ihrem Vater und ob Danner noch kommt oder nicht. Und dann wurde es tatsächlich noch romantisch --- für Lila -und-Ben-Verhältnisse war das doch Romantik pur da auf der Mauer. ;D Ich freue mich sehr über das Ende. Ich habe mich für ein nicht so schönes Ende gewappnet, in dem Lila alleine ein neues Leben anfängt oder gar Schlimmeres passiert (und auch das hätte sicherlich realistisch und schlüssig so werden können, ich kann auch mit unschönen Enden leben, wenn es passt), aber ich bin hier für diese Reihe und für Lila ganz besonders glücklich, dass das Ende ein gutes geworden ist. Lila hat sich dermaßen in mein Herz geschlichen, dass es einfach guttut, sie nun auf einem optimistischen Weg gemeinsam mit Ben zu finden und auch noch in der Runde ihrer Freunde. Und ich bin zuversichtlich, dass sie es schafft, mithilfe ihres Studiums (hier schließt sich ja ein Kreis ;) ) und der Hilfe ihrer Freunde und Geduld und Zähigkeit ihren Vater noch zu seiner gerechten Bestrafung zu bringen.


    Tja, und der Fall hier ist auch gelöst und mit Minotti tatsächlich diejenige die Täterin, die ich am wenigsten erwartet hatte, wohl auch, weil sie mir sympathisch war und auch gerade sie diejenige war, bei der ich das Gefühl hatte, sie könnte Lila helfen bzw. die als einzige erkannt hatte, was mit Lila los war. Ihr eigener Selbstmordversuch tat ein übriges, sie Lila näher zu bringen und damit eher in den Kreis der "Netten" zu setzen. Aber so kann man sich täuschen - und die Art und Weise, wie sie dann noch Romy und Rolf umbrachte, zeigte eine Kälte und Abgebrühtheit, die für mich nicht mehr die Tat mit irgendeiner Verzweiflung o. ä. "rechtfertigte". Das waren eiskalte Morde, tja so kann man sich täuschen! Mein schöner Wolf war dann doch unschuldig - zumindest was die Morde betrifft, wer weiß wieviele Frauenherzen er unter den Angestellten und Patientinnen auf dem Gewissen hat ;) ;D - nein, ich gebe nicht auf, was ihn betrifft. ;D :P



    Romys Selbstmord habe ich ja noch abgenommen - er hat mich ebenfalls geschockt. Ein wenig skeptisch war ich lediglich, weil sich Romy in ihrem Bett die Pulsadern aufgeschnitten hat und dann erst ins Bad gegangen ist. Ich hätte eher erwartet, dass sie sich nach den Schnitten nicht mehr bewegen würde, sondern wartet, bis der Tod eintritt.


    Hier war ich auch geschockt und ich habe mir auch überhaupt keine Gedanken darüber gemacht, warum sie im Bett angefangen haben soll und im Bad gestorben ist. Das habe ich einfach so hingenommen, so traurig war ich über ihren Tod. Irgendwie hatte ich gehofft, dass Lila noch mehr an sie rankommt und ihr zu helfen sein wird. Und jetzt, wo heraus ist, dass sie ermordet wurde, ist es um so schlimmer, weil sie ja vielleicht sogar tatsächlich mit Lilas Hilfe noch einen Ruck bekommen hätte, so wie Bibi. :(



    Und Danner baut ja auch gleich vor und nimmt Lila das Versprechen ab, zukünftig die Verbrecherjagd bleiben zu lassen. Ob das ganz so klappen wird, ist sicherlich fraglich, falls Lila weiterhin immer wieder über Leichen stolpert :D


    Nie und nimmer wird Lila aufhören, Detektiv zu spielen. :D Vielleicht, wenn es im Sommer schneit (obwohl - das ist ein schlechtes Beispiel, denn hier in Österreich hat es vor zwei Tagen die Gipfel der Berge weiß gemacht und Temperaturen von 4 Grad beschert, nachdem ich einen Tag vorher noch im Top und kurzer Hose rummarschiert bin :o. ) Nein, ich glaube, Lila wird ihre Spürnase immer einsetzen, sobald etwas passiert und Ben weiß das auch. Und auch Kathrin wird bestimmt immer wieder auf Ermittlungen von ihr zurückgreifen. ;D


    Lucie, das war wieder ein tolles Buch und ein wunderbarer Abschluss der Reihe! Ich werde Lila und Ben und ihre Freunde vermissen, aber mit diesem Ende kann ich mich auch für sie freuen und sie gehen lassen. :)

    :D Die Rosinenübung fand ich witzig. Ich dache, wunder was die da in der Hand hatten und auch noch in den Mund nehmen sollten. :o Das war cool beschrieben, wie ein unbekannter Fremdkörper, ich war echt überrascht.



    Die Kovacevic und der Bartholomaitschak :o :o ??!! So, wie Lila ihn beschreibt, hätte ich nie und nimmer darauf getippt, dass die beiden tatsächlich miteinander was hatten.


    Aber echt! :o Der ist so dermaßen abstoßend beschrieben, dass ich mir nie und nimmer vorstellen könnte, dass jemand eine Affäre mit ihm anfangen wollte. Das sieht wirklich nach Berechnung aus. Andererseits, die Kovacevic wirkte ja auch ein bisschen so, als wäre sie psychisch nicht ganz gesund und wer weiß, was für andere Gründe sie für das Verhältnis vielleicht noch hatte. Lila hatte ja auch früher oft Affären mit irgendwelchen Männern, die auch nicht gerade attraktiv waren, um sich selbst oder andere damit zu bestrafen oder irgendwas zu beweisen oder so, also ohne Gefühle aber ganz bewusst? Vielleicht war die Kovacevic in der Beziehung ähnlich wie Lila.


    Aber als von der Schwangerschaft bei ihr die Rede war, hatte ich natürlich gleich den schönen Wulf vor Augen, Tja, falsch gedacht. Aber könnte der Wulf nicht vielleicht vorher was mit ihr gehabt haben, fallengelassen worden sein und nun aus Eifersucht oder der Erkenntnis, dass sie ihn vielleicht auch nur ausgenutzt hatte (man glaubt ja, sie habe sich hochgeschlafen) sie getötet haben? Er hat sein Zimmer ja nebenan, also nicht weit und vertraut hat sie ihm ja auch. Er ist jedenfalls auf meiner Verdächtigenliste mit drauf.


    . Könnte seine Frau die Mörderin sein? Das möchte ich nicht ausschließen, auch wenn sie auf Katrin einen ziemlich verwirrten Eindruck macht.


    Ich würde sie auch nicht ausschließen, denn wenn sie von der Affäre kürzlich erfahren hat, dann sind ihre Gefühle natürlich frisch verletzt. Zudem machte es auf mich ein bisschen den Eindruck, dass ihre Ehe nicht gerade sehr herzlich verläuft, so wir der Doc seine Frau angepflaumt hatte (ein Hirn transplantieren, um ihren IQ zu erhöhen... Hallo? An ihrer Stelle hätte ich gleich den Mann umgebracht >:( ) .



    Ich bin jetzt gespannt, welche Vermutung Lila bzgl. des Brieföffners hat, wem er gehören soll. Die Gravur ... eine Lilie wurde doch schon mal erwähnt, ich komme aber nicht mehr darauf, in welchem Zusammenhang :-[


    War nicht das Tattoo der Kovacevic eine Lilie? Aber dann wäre die Tatwaffe ja der Toten selbst? Was soll damit gewonnen sein? ???



    Außerdem nehme ich Rolf seine Aggressivität nicht so ganz ab, er tut mir vielmehr leid, was den Tod seiner Tochter angeht.


    Ja, Rolf ist zwar beängstigend in seiner Aggressivität, aber am Grab sitzend hat man seine verletzte Seite erkennen können. Da tat er mir auch sehr leid. Schade, dass er so grob auf Lila reagierte, die ihn ja versöhnlich ansprach, vielleicht könnte man in sein Inneres vordringen. Aber seine Aggressionen sind echt der Hammer! Und er scheint er ja mit Tabletten zu handeln und die sogar von jemandem intern zu erhalten. Lila hat sich ja gewundert, woher er so schnell Nachschub bekam, seine eigene Ration konnte er in der kurzen Zeit ja nicht sammeln. Also nur leid tut er mir nach dem Wissen jetzt nicht und wer da zusammen mit ihm Geschäfte betreibt, wird hoffentlich auch bald erwischt.



    Das Gespräch zwischen Lila und ihrer Mutter hat mich überrascht: ihre Mutter hat nie an die Schuld ihrer Tochter geglaubt, hat sich aber nie getraut, etwas zu sagen, weil auch sie Opfer ihres gewalttätigen Mannes ist. Warum bleibt sie nur bei ihm, er zerstört doch ihr ganzes Leben, und das ihrer Kinder noch dazu :( Ich kann noch nachvollziehen, dass sie bei ihm geblieben ist, als die Kinder klein waren, aber jetzt könnte sie doch endlich einen Schlussstrich ziehen.
    Auch wenn das Gespräch für Lila nicht viel bringt, was den Schuldbeweis gegen ihren Vater angeht, denke ich doch, dass es ihr sehr viel gebracht hat, wenn sie nun den Standpunkt ihrer Mutter kennt. Dass es doch jemand in ihrer Familie gibt, dem sie etwas bedeutet.


    Ja, endlich kommt die Mutter mal zu Wort. Ich war hier echt erstaunt, dass sie sich Lila öffnete. Erstaunt, weil ich damit nicht gerechnet hatte. Irgendwie habe ich wieder Ausflüchte erwartet. Aber vielleicht war Lilas Selbstmordversuch dann doch ein "Tritt in den Hintern" der Mutter und sie wurde so aufgerüttelt, dass sie nun endlich die Wahrheit zugeben konnte. Man merkte ja an ihrem Aussehen, dass sie wohl nicht mehr die Kraft hat, länger eine Fassade aufrecht zu erhalten. Ich bin echt froh für Lila, dass sie nun doch noch erfährt, dass ihre Mutter nie an ihre Schuld geglaubt hat und sogar erkannte "dass die Mutter sie mochte". Puh, heftig alles, ich leide so mit Lila mit. :'(



    In Dr. Minotti scheint Lila ja eine wichtige Unterstützung gefunden zu haben, so kann mit ihrer Hilfe Lilas Verlegung in eine geschlossene Anstalt im Sauerland abgewendet werden.
    Auch darüber hinaus findet die Ärztin endlich einen Zugang zu Lila, so langsam zeichnet sich ein erster Hoffnungsschimmer am Horizont ab.


    Ich fand es auch gut, dass Lila endlich mal was erzählte, auch wenn sie das recht schnell und noch knapp hielt. Es ist ein Anfang und ich hoffe, sie macht weiter und erkennt noch mehr, wie gut und wichtig es für sie ist, alles mal richtig aufzuarbeiten. Minotti scheint es gut mit ihr zu meinen - hoffe ich jedenfalls.



    Beim Rocker/Gruftie/Dealer Rolf könnte ich mir gut vorstellen, dass er seine Tochter gerächt hat. Aus welchen Gründen auch immer. Sie war ja schon erwachsen zum Zeitpunkt ihres Todes, die Kovacevic könnte sie ja auch falsch behandelt haben oder was auch immer!


    Das kann doch zeitlich eigentlich gar nicht hinhauen, wenn der Tod der Tochter schon einige Jahre her ist und die Kovacevic selbst noch so jung und erst so kurz im Amt ist, oder? Aber vielleicht haben sie sich von früher her anderweitig gekannt und es ist was vorgefallen, das könnte natürlich sein.


    Irgendwie glaube ich aber, dass die Sache mit dem Rocker nur eine Ablenkung bzw. eine eigene Geschichte/Schicksal ist, die mit dem Mord nichts zu tun hat. Ihn hätte die Kovacevic auch bestimmt nicht so nah an sich herangelassen.


    Wer mir gerade noch in den Sinn kommt ist die Mutter von Romy. Wer so sauer reagiert beim Anblick einer schrecklichen Frisur, dabei wohl gleich um die Rentabilität ihrer Tochter bangt, ist vielleicht auch fähig, deren Therapeutin, die bestimmt Schuld daran hat ;) , vor Wut gleich umzubringen. ;D ;)



    Das hoffe ich auch - ich gebe zu, ein wenig fürchte ich mich vor dem letzten Abschnitt :o


    Ich auch! :o Ich trau mich jetzt gar nicht weiterzulesen... :o


    Dieses kleine Detail habe ich übrigens nicht erfunden. Dass jemand mit einem Kriegstrauma im Schlachthof arbeiten geschickt wird, ist tatsächlich passiert.


    Das ist ja der Hammer! :o


    Und schon ist das Verbrechen passiert. So schlimm das ist, ist es vielleicht hilfreich für Lila, um die Kurve zu kriegen. Ihre Instinkte als Detektivin funktionieren ja noch super, allein das könnte ihr doch Auftrieb geben (zumindest hat sie was zu tun und dreht sich nicht mehr nur noch um sich selbst)



    Ha, nun gibt es eine Leiche und alles deutet doch arg offensichtlich auf Matundu hin. Zu offensichtlich, denke ich. Ich glaube eher, dass Matundu die tote Therapeutin aufgefunden hat und bei dem ganzen Blut in Panik geraten und davongelaufen ist, was kein Wunder bei seinen Erlebnissen in der Vergangenheit wäre.


    Vielleicht ist der Kollege, dieser Wulf, der Täter, er wusste ja, dass die Tote Angst vor ihrem Patienten hatte. Motiv: er wollte eine allzu ehrgeizige Konkurrentin loswerden ;D


    Genau Matundu ist zu offensichtlich und ich glaube kaum, dass er dazu fähig war, nach dem was er Lila über seine Vergangenheit erzählt hatte. Ich kann mir auch viel eher vorstellen, dass er die Tote gefunden hatte und in Panik davongelaufen ist.


    Und ja, mir kam auch gleich dieser samtweiche Wolf ... äh Wulf in den Sinn. Das ist doch ein Wolf im schnurrenden Katzenpelz, wenn ihr mich fragt. Die Tote hat ihm mit ihrer Angst vor Matundu doch den perfekten Täter auf dem Präsentierteller geliefert, um seine eigenen Tat zu verschleiern. Wer weiß, vielleicht hat die Tote ja in ihrem Ehrgeiz etwas über Wulf herausgefunden, was nicht an die Öffentlichkeit soll.



    Es muss wirklich schlimm für Lila sein, zu sehen, dass sich alles verändert, ohne sie. Sie hat Bilder von ihren Freunden, aber die stimmen nicht mehr und sie bekommen ihr Leben in den Griff. Molle auf einmal mit Frau und einer sauberen Kneipe. Sie scheint nicht zu fehlen das ist schon ein Schlag.


    Ja, man konnte hier wirklich gut spüren, wie ausgegrenzt sie sich selbst fühlte, weil ihr gewohntes Bild verschwunden war. Wäre sie nicht krank, könnte sie sich für Molle freuen (und würde sie bestimmt auch), aber so ist ihr "Nest", ihr Halt, ihre Wärme, wie sie sie kannte, verschwunden.



    Als Lila heimlich Molles Kneipe beobachtet, möchte man ihr am liebsten einen Tritt in den Hintern verpassen, damit sie sich einen Ruck gibt und einen Schritt auf ihre "Ersatzfamilie" zugeht.


    Ja, ich dachte hier auch: "Mensch, geh doch rein. Du bist nicht ausgegrenzt, die würden dich in den Arm nehmen und über dich freuen" - seufz



    Und dann die nächste Überraschung: Schnabelnase ist gar nicht so übel, wie bisher gedacht. Wobei es sich schon im letzten Band angedeutet hat, dass sie sich zurückhält, was Staschek in die Pfanne hauen angeht. Ich hoffe sehr, dass der "Kommandantin" am Ende dieses Buches irgendwer Einhalt bieten kann und Staschek wieder seine Arbeit aufnehmen kann.


    Ja, das war überraschend, wie sie sich Lila gegenüber verhalten hatte und sie sogar um Hilfe bat. WIE überraschend das für Lila war, konnte man hier richtig spüren. Lilas Verblüffung und ihre Irritation waren greifbar. Ich musste echt grinsen, wie perplex Lila reagierte. ;D



    Bei der Minotti könnte ich mir vorstellen, das sie es tatsächlich schafft, Lila aus der Reserve zu locken. Vor allem lässt sie sich nicht so schnell etwas vormachen, da sie selbst einen Suzidversuch hinter sich hat. Diese gemeinsame Erfahrung könnte eine Brücke zwischen der Therapeutin und Lila schlagen;


    Das kann ich mir auch gut vorstellen. Ich war echt überrascht, als sie ihre Narbe zeigte. Ich hatte ja schon vorher das Gefühl, dass Minotti gut in ihrer Arbeit ist, aber dass sie quasi selbst Patient war, hätte ich nicht gedacht. Aber gerade sie kann sich natürlich besonders gut in Lila hineinversetzten und das erklärt auch andersherum, warum sie sie besonders gut durchschaut, wenn sie lügt oder anderen was vormachen will.


    Ich war jedenfalls auch sehr erschrocken, als Lila sich wieder mit Wodkaflasche bewaffnet aufs Dach setzte. Warum glaubt sie nur gleich, Danner würde mit der nächstbesten ins Bett steigen, weil er mit ihr nicht mehr zusammen ist.... :( Oh Lila, wenn du nur bald lernst, dich selbst zu lieben und zu erkennen, dass du auch von anderen geliebt wirst.



    Ob Minotti gehört hat, was Lila von ihrem Vater gesagt hat, also den Anfang? Der Rest war vielleicht eine Erinnerung, vielleicht aber auch nicht - das stelle ich mir furchtbar vor, wenn man sich nicht sicher sein kann, ob man seinen Erinnerungen trauen kann oder nicht.


    Ich hoffe, sie hat es gehört, damit sie endlich weiß, was in Lila gärt. Das mit den Erinnerungen stelle ich mir auch schlimm vor, je länger man nachdenkt, desto weniger wird man es auseinanderhalten können. Irgendwie glaube ich aber, dass gerade dieser spontane Erinnerungeinschub die Wahrheit war. Keine Ahnung warum, aber die Bilder wirken auf mich realistisch und wahrscheinlich, zumindest bis zu dem Moment, als wieder der Bruder ins Bild kam. Den hat sie eben aus anderen Erinnerungen dazugemischt. Aber wie die Schwester helfen wollte und vom Vater zurückgestoßen wurde und dann runterstürzt, das fühlt sich für mich als echte Erinnerung an. Ich bin gespannt, ob es dafür am Ende eine Auflösung geben wird, also der Vater alles zugibt, oder ob wir gemeinsam mit Lila im Ungewissen bleiben werden und sie als Lösung "nur" wird lernen müssen, mit dieser Ungewissheit klar zu kommen und ihre unberechtigten Schuldgefühle loszuwerden.


    Meine Freundin hat letzten Winter wegen einem Burn-out ebenfalls eine Behandlung wie Lila gemacht und daher musste ich grinsen, wie gut du, liebe Lucie, das alles beschrieben hast. Ich war ja auch überrascht, was für Therapien dort angeboten werden und was die Beschreibung der Therapeuten angeht, entspricht die eine oder andere Figur frappierend den Beschreibungen meiner Freundin ;D


    Ich finde sowieso, dass du wieder mal die Figuren, ob Patienten oder Therapeuten, alle sehr lebendig beschrieben hast, Lucie. Ich habe sie wieder filmreif vor Augen.



    Und das, was ich im ersten Abschnitt gehofft habe, nämlich, dass ihre Wut auf ihren Vater ihre Suizidgedanken überwiegen und sie ihn nicht einfach so den Sieg davontragen lassen will, tritt endlich auch ein. So gefällt mir Lila schon deutlich besser. Ich habe zwar noch keine Ahnung, wie sie es bewerkstelligen kann, dass ihr Vater nicht ungeschoren davon kommt, aber kommt Zeit, kommt Rat.


    Ja, genau. Endlich hat sie es geschnallt, dass Ben recht hat. Hier hat sie einen Fall zu lösen, nämlich ihren eigenen. Sie muss ihren Vater überführen, bzw. dazu bringen, die Tat zu gestehen. Ich kann mir nur auch nicht vorstellen, wie. Er wird es nicht einfach so zugeben, da müsste man schon was herausfinden, was seine Schuld glaubhaft machen würde. Ich hoffe, sie kann das lösen und abschließen, besonders für sich selbst.


    Aber auch in der Klinik scheint sich irgendwas anzubahnen. Dieser seltsame Patient, vor dem sich Lilas Psychologin fürchtet: steckt da mehr dahinter oder ist es nur einfach Angst vor seinem Verhalten. Ein bisschen hatte ich das Gefühl, er lügt, als es bei der Vorstellung darum ging, warum er in der Klinik ist. Oder es stimmt doch noch mehr mit der Psychologin nicht und sie hat irgendetwas zu verbergen. Vielleicht stimmt ja ihr Lebenslauf nicht und sie hat sich den Job ergaunert (ah, ich weiß, sie war Model-Konkurrentin von Romy und will nun als Psychologin dafür sorgen, dass diese nie mehr aus der Klinik rauskommt und damit ihre Modelkarriere beendet ist, die sie dann wieder übernehmen wird und deshalb übt sie auch mit Stöckelschuhen nebenbei ;D ). Nein, im Ernst: ich warte irgendwie darauf, dass in der Klinik noch ein Verbrechen passiert.

    Meine Güte, so wie Lila den Fragebogen ausfüllt, nämlich dass alles ok ist und nur ein Missverständnis bei ihrem Selbstmord vorliegt und sie sich gesund fühlt etc. etc. kann sie sich auch gleich selbst einen dicken fetten gelben Markerbalken daneben machen. Deutlicher, als mit so einer glatten Auflistung kann sie doch gar nicht klarmachen, dass eben etwas gar nicht stimmt. Ich gehe mal davon aus, dass die Therapeuten nicht alle jobmüde sind und hier genau erkennen, dass das gelogen ist. Das ist wie bei Magersüchtigen, die einem erzählen, was sie (angeblich) schon alles gerade eben erst gegessen haben, weshalb sie jetzt satt sind.


    Wobei ich auch glaube, dass die Therapeuten hier unterschiedlich fähig sind. Lilas Einzelgespräch-Therapeutin macht auf mich schon den Eindruck, als würde sie merken, dass Lila nicht die Wahrheit sagt, aber zusätzlich habe ich das Gefühl, dass sie nicht reif genug für den Job ist, allen schon, wie sie sich austricksen lässt. Sie scheint ganz besonders ehrgeizig zu sein, aber gleichzeitig auch unsicher. Ihre Perfektion in Kleidung, Aussehen und selbst das übertrieben aufgeräumte Büro kann doch nicht gesund sein ;) , das wirkt doch, als müsste sie sich beweisen oder mit Perfektion und Äußerlichkeiten fehlendes Selbstwertgefühl oder so was überspielen. Man stöckelt doch nicht als Psychotherapeutin wie bei einem Casting für Germanys Topmodel durch die Klinik.... es sein denn, man braucht selbst eine Therapie ;D


    Die Gruppentherapeutin und vielleicht auch die Kunsttherapeutin scheinen mir aber nicht auf den Kopf gefallen zu sein, hier könnte vielleicht Hoffnung bestehen, dass sie erreichen, dass Lila doch noch merkt, dass ihr das alles auch helfen kann.



    Aber möglicherweise ist die eine oder andere Patientin einer psychosomatischen Klinik gar nicht so weit von Lilas Gefühlszustand entfernt?


    Ich finde ja, dass diese Romy und Lila einige Ähnlichkeiten haben. Auch wenn Lila sie überhaupt nicht leiden kann, ist es vielleicht gerade die Ähnlichkeit, die diese Abneigung erklärt. In einigen Dingen könnte Lila sich selbst in ihr sehen und das gefällt ihr nicht. Romy lässt ebenfalls keinen an sich ran, boykottiert, trickst aus und meint, alles alleine hinzubekommen und überhaupt auch gar nicht hier sein zu müssen, keine Hilfe zu benötigen. Und als Magersüchtige ist ihr ihr Leben genauso nichts wert, wie einer, die sich umbringen will. Ist ja im Prinzip nichts anderes, wenn man Essen verweigert. Eine Magersüchtige fühlt sich ja auch nicht geliebt und liebt sich selbst nicht.


    Hier fand ich es interessant, wie gerade die beiden offensichtlich, auch wenn der Kontakt unfreundlich war, eine Annäherung hatten. Ich hatte hier das Gefühl, dass Lilas Bitte, ihr etwas aus der Tasche zu bringen, das erste und einzige bisher war, das Romy zu einer Reaktion brachte (ihr Mundwinkel ging ja sogar nach oben) und mehr war, als jede Therapiesitzung bisher hervorrief. Sie machte auf mich jedenfalls bisher nicht den Eindruck, als würde sie etwas anderes tun, als apathisch alles abblocken. Da war die Sache mit der Tasche von meinem Gefühl her eine unerwartete Handlung, bestimmt fast schon ein therapeutischer Erfolg eines "Interesse und Neugier wecken" . ;D



    ... ich schick das schon mal, bevor ich weiterschreibe. Ich bin gerade in einer Ferienwohnung in Österreich und traue dem WLAN nicht wirklich so ganz....


    Irgendwie hoffe ich auch immer noch auf ihre Mutter, dass auch sie sich endlich auflehnt, sie kann doch nicht zulassen, noch ein Kind zu verlieren :'(


    Die Mutter habe ich irgendwie überhaupt nicht auf dem Schirm, wohl weil sie mir so kraftlos und "nicht vorhanden" vorkommt. An sie denke ich überhaupt nicht, wenn ich an Hilfe für Lila denke, eher dass sie sich gleich zusammen mit ihrer Tochter in Therapie geben kann. Traurig...

    Hallo zusammen,


    ich habe mich auch gleich nach den ersten Zeilen schon wieder "zuhause"gefühlt. Die Emotionen und die Vertrautheit mit den Charakteren waren gleich da. Lila hat also das gruselige Ende vom letzten Buch überlebt und soll nun die Therapie machen, über die wir uns für sie ja schon des öfteren Gedanken gemacht hatten, bzw. uns überlegt hatten, dass sie eine Therapie benötigen würde. Ihre Begeisterung hält sich allerdings in Grenzen und wenn ich sehe, wie sie schon im voraus versucht, diese Therapie nicht wirklich ernsthaft zu machen, sondern im Gegenteil, schon überlegt, dass sie eh nicht lange dort bleiben wird und/oder überlegt, wie und wo sie ihren Suizidversuch wiederholen könnte, dann sehe ich momentan nicht gerade große Erfolgsaussichten. Denn eine Therapie muss man auch selbst machen wollen, wenn sie Erfolg haben soll. Man muss den Wunsch verspüren, aktiv gegen seine Krankheit vorzugehen, bzw. man muss erst mal erkennen, DASS man krank ist. Hat man nicht selbst den Willen, zu kämpfen, dann sind alle Therapien, die von außen kommen, nicht besonders wirksam, würde ich vermuten, denn man lässt es ja nicht wirklich an sich ran - ein bisschen so, als würde man eine Tablette im Mund halten, solange der Arzt im Raum ist und sie dann ausspucken, wenn er den Raum verlässt. Ich hoffe, sie will bald wirklich etwas für sich tun und nicht nur zum Schein, damit man sie möglichst in Ruhe lässt. Hier wirkten beide Ärzte auf mich ja nicht gerade sehr kompetent, wie sie sich von Lila ja fast "lenken" ließen. Oder sie zeigten es nicht, dass sie Lila ganz genau durchschauten ...


    Nun, ich hoffe, sie nimmt ihre Chance gesund zu werden, doch noch wahr. Vielleicht sind es ja die beiden Zimmergenossinnen, die am Ende irgendwie hilfreich für Lila sind und dafür sorgen (und falls auch indirekt), dass Lila die Therapie durchzieht oder einen Weg aus der Depression findet. Bibi scheint sie ja sogar zu mögen, auch wenn sie das nicht will. ;D


    Lilas Bruder ist echt ein mieser Typ. Ihr zu erzählen, sie wäre am Tod ihrer Schwester schuldig, obwohl er es gar nicht mitbekommen hatte, was wirklich passiert ist. Wahrscheinlich hat der Vater, der wahre Täter, ihm die Geschichte so erzählt und der Bruder hat es brav geglaubt. Vielleicht kann man ihm noch nicht mal einen Vorwurf machen, wenn der Vater ihn manipuliert hat. Oder sollte er bewusst seine Schwester angelogen haben? Das wäre natürlich besonders mies.


    Ich hoffe, in Lila rührt sich diesbezüglich bald die Detektivin, die hier dann mit ihrer Spürnase auch ihren eigenen Fall lösen wird und damit aus der Opferrolle herauskommt. Ben hat ihr ja gesagt, sie soll mal genauer nachdenken, wer wohl der wahrscheinlichere Verantwortliche für den Tod ihrer Schwester sein muss.



    Die Geschichte beginnt direkt sehr emotional und Ben sagt tatsächlich die berühmten drei Worte zu Lila - ausgerechnet dann, als er ihre Beziehung beendet, wie Lila ebenfalls feststellt. Ich kann aber auch Ben verstehen, der sonst so harte Kerl, der nun hilflos und verzweifelt ist und einfach nur Angst hat, dass sich Lila jederzeit wieder etwas antun könnte.


    Ich fand diese Szenen auch sehr emotional und mir taten sie auch richtig weh beim Lesen, genau wie die Gedanken zu ihren Erlebnissen mit Ben und ihr Wunsch, Mollys Kneipe nochmals zu besuchen. Da ging es mir genauso wie dir, das tat richtig weh und ich bekam brennende Augen und einen Kloß in den Hals. Puhhh.....


    Ich kann auch Lena verstehen, die so hart mit ihr gesprochen hatte. Es ist eine große Hilflosigkeit, einem Menschen gegenüber, den man liebt. Hilflosigkeit und auch Wut, dass man nichts tun kann, während man das Gefühl hat, dass der andere entgleitet. Auch Ben hat ja schon einiges mit Lila erlebt und ist selbst nicht der stabilste Mensch. Ich kann mir vorstellen, dass nun eine Angst und Hilflosigkeit erreicht ist, die über die eigenen Kräfte geht. Oder man glaubt, dass nur noch ein radikalerer Schnitt den anderen aufrütteln kann? Dass Ben alle Adressen der Freunde im Handy programmiert hat, wirkt ein bisschen wie ein "Hilfsmittel" in der Art, "hier, ruf deine Freunde an, wenn du Hilfe brauchst, sie sind alle für dich da". Er "sorgt" sich noch um sie, nur eben persönlich schafft er es gerade nicht - so wirkt das auf mich.


    Lucie, du hast mich gleich wieder gepackt und ich habe auch in diesem Buch gleich das Gefühl gehabt, wieder Freunde zu treffen, so sehr hängen mir die Figuren am Herzen.