Beiträge von odenwaldcollies

    Evtl. bin ich am 13.07. auch mit dabei. Ich muss aber erst nächste Woche nochmal in meinem Arbeitsterminkalender nachsehen, weil ich an vier Tagen im Juli einen Kundentermin habe und dann wird das zeitlich eher nicht klappen.

    Noa C. Walker - Die Farben meines Herzens


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    Start der Leserunde: 29.06.2018


    Vielen Dank für die Bereitstellung von Freiexemplaren (eBooks und Print) an Tinte & Feder


    Bewerbung für ein Freiexemplar (hier im Thread) bis 16.06.2018


    Achtung: Verbindliche Anmeldungen! Wir erwarten auch im Falle des Nichtgewinns die Teilnahme an der Leserunde.


    Weitere Informationen zur Vergabe von Büchern




    Kurzbeschreibung:


    Kann das Bild einer gemeinsamen Liebe je vollendet werden?


    Die Landschaft um Meran am Fuße der Südtiroler Berge könnte als Kulisse für eine junge Liebe nicht romantischer sein. Der Forstwirt Mika, voller Tatendrang und Lebensmut, begegnet der sanften und liebenswerten Filomena, die zurückgezogen an einem einsamen, paradiesischen Ort lebt. Wie zwei Farben eines Aquarells beginnen sich die Leben der beiden zu berühren und ineinander zu fließen.

    Doch es liegen dunkle Schatten auf Filomenas verletzter Seele, die die Liebe der beiden zu verhindern drohen. Welches Geheimnis zwingt Filomena in den Schutz der Einsamkeit, und wie kann Mika helfen, dass aus Filomena wieder die selbstbewusste und fröhliche Frau wird, die sie früher gewesen ist?




    Teilnehmer (bitte gebt an, ob ihr euch für ein Freiexemplar bewerbt und für welches Format):

    Noa C. Walker, Autorin

    JanaBabsi/Moderation (mit FE-Bewerbung)

    Caren (mit FE-Bewerbung/eBook - Format egal)

    Annette B. (mit FE-Bewerbung/eBook - mobi)

    TochterAlice (mit FE-Bewerbung)

    Vor allem das sie im Haus von Hanni wohnen geblieben ist, wo sie tagtäglich an ihre Schwester erinnert wird und ihrem Schwager immer wieder ( wenn auch nicht oft) ins Gesicht sehen muss. Da muss schon ordentlich was mit Birgit im Inneren kaputt gegangen sein.

    Damit hast du recht, wie sie das nur aushalten konnte.

    Die anderen beiden Toten hat Birgit auf dem Gewissen. Darauf wäre ich nie gekommen, aber Ihr Groll auf die Schwester hat sich ein Ventil gesucht. Julia hatte nur zu viel gesehen. Birgit hat die ganzen Jahre mit ihrer Schuld leben müssen, aber ich hatte am Ende nicht den Eindruck, dass es ihr sehr leidtat.

    Das stimmt mich auch nachdenklich. Wie kann man mit dieser Schuld leben?

    Ja, das habe ich mich auch gefragt.

    Ich bin aus mehreren Gründen prinzipiell gegen die Todesstrafe. Einer - wenn auch nicht der wichtigste - davon liegt darin, dass ich die Strafe gar nicht unbedingt als besonders hart empfinde. Es ist ja relativ schnell vorbei. Eine lebenslange Haft, in der man mit seiner Schuld viele Jahrzehnte leben muss, finde ich viel härter.

    Mal abgesehen davon, dass es eine Menge Geld kostet und der Gemeinde nicht viel nützt, sind die Inhaftierungen heute in Deutschland doch eher sehr harmlos gegenüber zu früher oder manchen Gefängnissen in anderen Ländern. Von daher kann man nicht wirklich von Härte sprechen. Wir leben leider in einer Tätergesellschaft, wo man um die Resozialisierung und das Wohl des Täters mehr besorgt ist als um die Opfer, falls sie denn noch leben (die überlebenden Opfer haben auf jeden Fall dann lebenslänglich bekommen).

    Murkxsis Bedenken sind nicht von der Hand zu weisen, das stimmt leider. Obwohl ich ebenfalls nicht für die Todesstrafe bin, aber für die (noch lebenden) Opfer bzw. deren Angehörige/Hinterbliebene hat die Todesstrafe etwas "Sicheres". Vor allem die Opfer können sicher sein, dass der Täter ihnen nichts mehr tun kann, wenn er tot ist.


    Lebenslang sollte dann vor allen Dingen auch wirklich lebenslang bedeuten. 15 Jahre oder noch frühere Entlassung wegen guter Führung, das ist eine Zeit, die für noch lebende Opfer sehr schnell vorübergeht.

    Oder z.B. ist der Antrag auf Haftentlassung und Verbüßung der restlichen Haft per Fußfessel für einen mehrfachen Kinderschänder und -mörder ein Schlag in das Gesicht der Hinterbliebenen seiner Opfer. Der ist ja glücklicherweise abgewiesen worden. Lebenslang muss hier auch wirklich lebenslang hinter Gittern bedeuten.

    Dazu habe ich mal eine witzige, aber durchaus plausible Theorie gehört: Wir sind die Nachkommen der Feiglinge! ^^ Die meisten Spinnen sind harmlos, aber ein paar sind eben ziemlich giftig. Diejenigen unserer Vorfahren, die Angst vor Spinnen hatten, sind sofort weggerannt, sobald etwas 8 Beine haben. Deswegen wurden sie nie von Spinnen gebissen, insbesondere nicht von den giftigen, und konnten ihre Gene weitergeben. Die etwas relaxteren unter unseren Vorfahren hatten keine Angst vor Spinnen, wurden ab und zu gebissen, und früher oder später war dann auch mal eine giftige dabei und sie sind gestorben, bevor sie ihr Angst-Gen-freies Erbgut hätten weitergeben können.

    Klingt pausibel. :lachen: Dann hab ich aber die Gene eines der wenigen überlebenden Relaxten bekommen, denn ich habe überhaupt kein Problem mit den Krabbeltierchen.

    Ich gehöre auch zu denen, die dann nicht evtl. nicht mehr lange ihre Gene weitergeben können :totlach:

    Was definiert das Menschsein?


    Die letzten freien Menschen, die sich in einem Schwarm von 28 Großraumschiffen zusammengetan haben, müssen vor ihren Feinden in den Rotraum fliehen. Dabei geraten sie in den Fokus einer fremdartigen Intelligenz, die sie Sphäre nennen. Diese gigantische Sphäre umhüllt einen Stern, jedoch nimmt sie Kontakt zu den Menschen auf, vor allem zu den sogenannten Befreiern der ESOX. Diese Gruppe will sich aus dem Überwachungsgriff der anderen Schiffe gewaltsam befreien und wieder ihrem Zentralcomputer zu alter Macht verhelfen. Mithilfe der Sphäre hoffen sie ihr Ziel zu erreichen, auch wenn das die Abspaltung vom Schwarm bedeuten würde.


    Nach „Feuer der Leere“ entführt der Autor die Leser wiederum in die Welt der letzten Menschen und ihres Schwarms. Die Handlung baut jedoch nicht auf dem ersten Band auf, sondern bildet eine eigene Geschichte. Aber dennoch begegnen wir einigen Charaktere aus dem ersten Band. So auch Kara Jeskon, eine Koexistenzialistin, die daran glaubt, dass es neben dem Weg der Gewalt eine Chance auf ein friedliches Zusammenleben der Spezies gibt.

    Während Kara im ersten Buch noch etwas unreif erschienen ist, muss sie diesmal beweisen, wie ernst es ihr mit ihren Idealen ist und was sie bereit ist zu tun, um diese umzusetzen.


    Bei dem Raumschiffen stehen diesmal die ESOX und auch die SQUID im Vordergrund, welche nicht unterschiedlicher sein können. Die Mitglieder der ESOX setzten bis vor fünf Jahren auf Implantate und eine enge Verbindung und Abhängigkeit von ihrem Zentralcomputer, der ihnen eine technisch hohe Effizienz und persönliche Leistungssteigerung ermöglichte. Die Menschen der anderen Raumschiffe sahen hierbei eine Gefahr für das Menschsein und besetzten damals die ESOX und kappten mit Waffengewalt den Einfluss des Zentralrechners.

    Die SQUID dagegen ist das einzige Schiff des Schwarms, welches selbst ein lebender Organismus darstellt. Das als Gütige Mutter bezeichnete Schiff ist ein Kind des Rotraums. Ihre Bewohner zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine technischen, sondern ausgeprägte biologische Mutationen aufweisen.


    Ein Teil der ESOX, darunter Aneste, streben den früheren Zustand auf der ESOX an, und zwar mit Waffengewalt und Guerillamethoden. Anfangs konnte ich Anestes Beweggründe noch nachvollziehen, aber dann wurde sie mir aufgrund ihres brennenden Hasses auf die Besatzer immer unsympathischer. Umso gespannter war ich natürlich, ob es zu einem Zusammentreffen von Aneste und Kara kommen wird und wie dieses dann verlaufen wird.


    Um ihr Ziel zu erreichen,ist Aneste bereit, sich mit der fremden Intelligenz zu verbünden, die ihr ihre Hilfe anbietet. Aber da schnell klar wird, dass die Sphäre den Menschen haushoch überlegen ist, habe ich mich gefragt, welches Ziel sie dabei wirklich verfolgt.


    Das was dann die Protagonisten erleben und erfahren, ist eine spannende Reise zu den Fragen der Menschheit und was die Menschen ausmacht – und ob und wie menschlich Superintelligenzen sein können. Diese Reise bringt nicht nur die SQUID und die ESOX an ihre Grenzen, sondern könnte zu einer Gefahr für den ganzen Schwarm werden.


    Gelungen fand ich auch, dass wir diesmal mit der PAYARA ein bisher unbekanntes Schiff des Schwarms näher kennenlernen. Für dessen Bewohner ist es das höchste Ziel, sich in Kämpfen Meriten zu erwerben, mit denen sie sich brüsten können. Ich muss gestehen, ich hatte ein wenig Schwierigkeiten mit dieser Zielsetzung. Vor allem war es aber ein spannender Kontrast zu Karas Bestrebungen, auf Diplomatie statt auf Waffen zu setzen.


    Dank der vielschichtigen Darstellung seiner Figuren und den tiefschürfenden Fragen, die viel Raum für eigene Überlegungen und Reflexionen bieten, schaffte es Robert Corvus wieder, einen für mich äußerst spannenden und unterhaltsamen Roman zu schreiben. Mir hat „Feuer der Leere“ schon sehr gut gefallen, aber „Das Imago-Projekt“ konnte noch etwas draufsetzen. Daher hoffe ich sehr, dass wir noch weitere Geschichten rund um den Schwarm lesen werden, denn Potenzial gibt es in jedem Fall noch genug.


    Meine Meinung erscheint bei:

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    Großes Literaturschock-Bücherforum

    Literaturschock.de

    LovelyBooks

    Thalia 

    Weltbild 

    Lesejury

    Piper (noch nicht freigeschaltet)

    Ich hätte gern noch mehr von der Roten Familie nach dem Ende der Entführung gehört. Welche Konsequenzen ziehen sie. Wie geht es der Squid gesundheitlich?

    Ja, mich hätte ebenfalls Ugrons und Rilas Einstellung zu Aneste interessiert. Da nichts mehr zu Gesundheit der SQUID gesagt wurde, habe ich für mich beschlossen, dass sie auf dem Weg der Besserung ist. Und evtl. geht es ihr ja wie dem Oktopus, dass der amputierte Tentakel nachwächst.

    Aus dieser "Klemme" wollte ich mich mit den Speicherbildern befreien. Deswegen habe ich die Entstehungsgeschichte der Sphäre über das Buch verteilt zwischen die Kapitel der Haupthandlung gesetzt.

    Dieses "Dilemma" hast du super gelöst. Die Speicherbilder waren gut dosiert und haben neugierig gemacht.

    Wie gefallen Euch die Imagos? Sie sind ja sehr anders als die Programme, die in Filmen wie "Matrix" agieren, und auch ihre Welt ist etwas völlig anderes als eine Kopie unserer gewohnten Lebenswirklichkeit. Und die Frage aller Fragen: Sind sie für Euch Menschen? Stehen ihnen Menschenrechte zu?

    Hier geht es mir wie Lokoshan, ich würde sie nicht als Menschen bezeichnen, sondern als eine neue Lebensform. Daher müssten evtl. Rechte auch entsprechend formuliert sein.

    Und ich finde es jetzt noch bedauerlicher, dass es wohl keinen weiteren Roman geben wird, was ich ziemlich :kack: finde.

    Ich auch!

    Zwar liest man in Buch-Blogs immer wieder, dass man sich mehr starke Frauenfiguren wünscht - aber so stark, dass sie ohne Mann an ihrer Seite auskommen - das scheint dann doch ein sehr fremder Gedanke zu sein.

    Kara selbst hat gewonnen: an Selbstbewusstsein und auch daran, dass sie ihren Weg nun klar vor sich sieht. Mit Zegato habe ich für sie keine Hoffnung mehr gesehen, aber für Berglen und sie hätte ich mich schon gefreut. Das wäre eine Art Fernbeziehung gewesen, denn Kara wird dort sein, wo sie und ihre Fähigkeiten gebraucht werden, während Berglen am liebsten auf der SQUID ist.

Anstehende Termine

  1. Donnerstag, 10. Mai 2018 - Sonntag, 27. Mai 2018

    odenwaldcollies

  2. Freitag, 11. Mai 2018 - Sonntag, 27. Mai 2018

    gagamaus

  3. Freitag, 11. Mai 2018, 21:40 - Sonntag, 27. Mai 2018, 22:40

    JanaBabsi

  4. Freitag, 18. Mai 2018 - Sonntag, 3. Juni 2018

    Caren