Beiträge von odenwaldcollies

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    Ich auch und habe mich gefragt, wo sind sie denn nun. Draxler kann sie doch eigentlich nicht übersehen haben.

    Und die Schwiegermutter saß eindeutig auch nicht auf den Akten :totlach:


    Ich habe vor zig Jahren mal Führungsseminare besucht, in denen es auch um Gruppendynamik ging. Es ist schon erschreckend, wie einfach sich Gruppen beeinflussen lassen und das Ganze dann innerhalb der Gruppe verstärken. Denn keiner möchte außerhalb einer Gruppe stehen.

    Das glaube ich, dass das ziemlich erschreckend ist.


    Trotzdem kann ich verstehen, dass sie sich vorwürfe macht, denn sie hat den Vater ja zu diesem Treffen überredet.

    Ja, die Schuldgefühle sind nachvollziehbar, umso wichtiger ist es, dass sie sich mit dem Thema auseinandersetzt, damit sie akzeptieren kann, dass sie ihn nicht quasi umgebracht hat.

    GereonsGefühle beim Lesen der Akten sind ziemlich zwiespältig, er weiß immer nochnicht, ob es die Pest ist, sich damit zu beschäftigen oder nicht. Es ist aberinteressant, wieviel Killefit da über Göring protokolliert wurde. Göring weiß,dass er überwacht wurde und Sowa weiß, dass er einen Spitzel in seinen Reihenhat. Wahnsinn.

    Ich bin ebenfalls sehr gespannt,welche Rolle diese Akten noch spielen werden.


    Charlys Verhältnis zu Guido ist inzwischen auch belastet.

    Das finde ich ebenfalls sehr schade, aber in solchen Zeiten erkennt man meistens seine wahren Freunde.


    Um Irene Schmeling mache ich mir Sorgen. Ihre Verabredung miteinem Unbekannten an einer solch einsamen Stelle ist dumm.

    Stimmt, diese Szene hatte ich inzwischen ganz vergessen - bei der Verabredung habe ich auch kein gutes Gefühl.


    Volker bringt diesemal ziemlich oft Auszüge aus Zeitungen o.ä., die die ganze Perversion des Regimes aufzeigen. Die Strümer-Artikel, die Reden, die Gesänge. Alles krank.

    Aber so was von krank!


    ES war eine ganz starke Szene, als er sie endlich im Büro von Böhm findet. :love:

    Ohja, das war wirklich auch eine der ganz starken Szenen in diesem Buch.


    Die beiden müssen jetzt zusammen halten und zusammen recherchieren. Und sich gegenseitig Rückendeckung geben. Mit Böhm zusammen. Sonst kommen sie unter die Räder der Nazis.

    Das sehe ich ganz genauso.


    Wer ist wohl der Mensch, der immer noch Blumen am Grab der Mutter hinlegt?

    Ich würde ebenfalls auf Marlow tippen oder Liang, ansonsten kommt doch keiner in Frage.


    Der Besuch des Fräuleins (!) vom Jugendamt ist nur mäßig gut verlaufen. Gereon hätte seine Frau vorwarnen sollen. Wie kann man nur auf so etwas wichtiges vergessen!

    Ich hatte den Eindruck, dass er es absichtlich vergessen hat, weil er bis Nürnberg eigentlich gar nicht so böse gewesen wäre, wenn Fritze den Rathschen Haushalt wieder verlassen hätte. Aber seine Erfahrungen in Nürnberg scheinen diese Haltung hoffentlich ein wenig geändert zu haben.


    Gereon denkt dazu ganz richtig "Kleine Mistkerle, die ihre Macht genießen". Genau dieses plötzliche "Macht-haben" war damals ganz wichtig und auch in "DieWelle" wurde das gut dargestellt.

    Genau so ist es, da wurden irgendwelchen Komplexhaufen, die am besten noch über genügend Brutalität verfügen, Macht verliehen.


    Auch wenn Draxler sicherlich erwähnen wird, dass er den Kollegen durchsucht hat - alleine die Tatsache, dass er diesem den richtigen Namen genannt hat, bei Seitz‘ Sekretärin allerdings den von Wegener, wird ihn extrem verdächtig machen! Noch dazu der nächtliche Ausflug...

    Keiner kann Gereon etwas nachweisen, aber das wird den SD nicht interessieren.

    Genau das sind auch meine Befürchtungen.


    Marlow ist also tatsächlich Magnus Larsen! Sein kaltherziges, brutales Wesen hat er also schon deutlich früher gezeigt - auch wenn mir nicht klar ist, warum genau er den Offizier umgebracht hat. Weil dieser seine wahre Identität erkannt hat? Bedeutet dies im Umkehrschluss, dass damals noch mehr vorgefallen ist, als der gelegte Brand? Sind damals womöglich Menschen ums Leben gekommen?

    Zumindest der alte Larsen und offiziell auch sein Sohn sind dabe ums Leben gekommen. Sollte sich herausstellen, dass Magnus noch lebt, würden sicherlich Erittlungen angestellt werden, ob er vielleicht hinter dem Brand und damit dem Tod seines Vaters stecken könnte, denn die gegenseitige Abneigung dürfte allen Hausangestellten bekannt gewesen sein.

    Nun haben wir es schriftlich, dass Magnus Larsen Johann Marlow ist - und jedem, der so unvorsichtig ist, und ihm gegenüber durchsickern lässt, dass er über seine wahre Identität Bescheid weiß, bekommt das gar nicht gut. Von daher bin ich froh, dass Charly in dieser Richtung nicht weiter nachforscht und womöglich dadurch hinter Marlows Geheimnis kommen würde.


    Der Draxler ist ja eine Marke und im Endeffekt ganz schön nervig. Aber ich musste grinsen bei dem fränkischen Dialekt, da ich gerade beruflich ebenfalls mit Franken zu tun habe und der Dialekt im Buch super wiedergegeben wird. Mensch, dass Gereon aber auch nicht aus Nürnberg wegkommt, das hätte noch ganz schön eng werden können, als Draxler ihn filzte oder womöglich nach Schwabach beordert und Rath dann dem echten Wegener gegenübergestanden hätte. Es reicht ja schon, dass sich ein paar Leute an den falschen Wegener erinnern werden. Wenn das mal alles gut geht, denn dass sich einer als Wegener ausgegeben hat, wird sicher weiterverfolgt werden.

    Ich habe die Luft angehalten, als Draxler unter den Schwiegermuttersitz schaute, denn da waren doch zuvor die Akten drin, oder nicht? Hat er sie nur nicht gesehen oder hatte Rath sie inzwischen woanders versteckt?


    Bei der Parade mit der begeisterten Menschenmenge war ich echt geschockt, wie sich Gereon von der allgemeinen Begeisterung hat mitreißen lassen. Das zeigte aber sehr gut, wie wunderbar die Manipulation der Massen funktionierte und wie viel einfacher es doch ist, ein Teil des großen Ganzen zu sein, statt gegen den Strom zu schwimmen, was zudem damals ja nicht ganz ungefährlich war. Gereon ist ja selber über sich geschockt und voller Hass und Scham auf sich selber.

    Bei dem Reichsparteitag aber scheint ihm das erste Mal so richtig klar geworden zu sein, was aus Deutschland geworden ist. Mir ist ebenfalls bei diesem Gerede schlecht geworden. Diese Szene war übrigens richtig gut geschrieben, ich hatte beim Lesen das Gefühl, mitten zwischen all den Leuten zu stehen und dieses ganze schreckliche Spektakel mitzuerleben. Ich hoffe nur, dass es nachhaltig auf Rath wirkt. Spannend fand ich auch, wie das alles seine Haltung Fritze gegenüber beeinflusst hat.


    Dann haben wir noch das Fräulein Peters vom Jugendamt, die doch die Raths auf dem Kieker hat, wie es mir scheint. Eine furchtbare Person, wie sie ihre Nase überall reinsteckt, aber man hatte damals gegen solche Leute ja überhaupt keine Handhabe, sondern musste vielmehr den Mund halten und gute Miene zum bösen Spiel machen.


    Charly ist clever genug, um sich zusammenzureimen, was Böhm und Rath hinter ihrem Rücken aushecken. Ich war geschockt und sehr traurig zu sehen, wie sehr die ganzen Todesumstände von ihrem Vater Charly immer noch mitnehmen. Vielleicht ist es gut, dass nun alles ans Licht gekommen ist und sie sich dadurch mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen muss. Es wird Zeit zu erkennen, dass sie keine Schuld an dem Tod ihres Vaters hat, sie hat schließlich nicht die Gasexplosion ausgelöst.

    Gereon macht in dieser Situation das einzig Richtige, finde ich, als er ihr die ganze Wahrheit erzählt, alles andere wäre ein zu großer Vertrauensbruch gewesen. Und ich denke, auch Böhm wird das schlussendlich einsehen.

    Warum scheuen die Skelette das Tageslicht? Sie zerfallen doch nicht wie Vampire sobald sie damit in Kontakt treten? Es ist ihnen nur unangenehm.

    Das ist echt das Glück der Verfolgten, dass die Skelette im gleichen Tempo unterwegs sind bzw. bei Tageslicht nicht marschieren. Ich glaube, es wurde mal an einer Stelle erwähnt, warum sie das Tageslicht scheuen, kann mich aber nicht mehr erinnern.


    Ich hoffe, es gelingt Bermer, den Magier von der Bösartigkeit des Kopfes zu überzeugen. Er scheint zZ. noch der einzig Vernünftige in der Gruppe zu sein!

    Auf Bermer ruhen gerade auch meine ganzen Hoffnungen.

    Jetzt ist ja wirklich die Kacke am Dampfen :o


    Die Skelette marschieren gegen die Lebenden und gehen dabei äußerst brutal vor. Und dann bringt Helmko Teramon auch noch den Eberkopf, obwohl er spürt, dass etwas nicht stimmt. Ich habe die ganze Zeit so gehofft, dass er seine Motivation doch noch hinterfragt, schließlich ist er kein Dummkopf. Außerdem will er doch unbedingt die Magie zum Wohle der Menschen einsetzen, da sollte er misstrauischer sein, auch wenn Teramon ein alter Weggefährte und Freund von ihm ist.

    Aber was Teramon angeht, ist er absolut blind. Und Boralt tut, das, was Helmko tut.


    Oder ist das schon der Einfluss des Eberkopfs, dass Helmko allmählich seine Grundsätze aufweicht, auch wenn er ihn immer wieder mit einem Tuch abdeckt? Vielleicht ist er auch nur unsicher und hofft darauf, dass Teramon ihm einen Rat geben kann, aber bei dem befürchte ich, dass er Helmko ganz schnell für seine Zwecke einspannen wird. Im Moment hoffe ich noch auf Bermer, der wenigstens ein wenig am Zweifeln ist, hoffentlich werden seine Zweifel noch stärker.


    Na super, jetzt ist Alfons tot und die Ritter des Bundes können die Artefakte nicht mehr zerstören. Was aber, wenn Alfons doch Nachkommen haben sollte - könnten sie dann seine Aufgabe übernehmen? Aber die Nachkommen sollte man erstmal finden und evtl. schulen. Und wahrscheinlich sind sie eh noch Kinder.


    Das Prinzip der Ritter, dass jeder Orden eine Teilaufgabe bei dem Aufspüren und Vernichten der Artefakte übernimmt, damit kein Machtmissbrauch vorkommen kann, ist clever - jedenfalls solange wie es noch Angehörige des Ordens gibt.

    Dass die Ritter jetzt aber so schnell wieder verschwinden, weil die Lage hoffnungslos ist, fand ich dann doch enttäuschend; aber besser als alle tot. Ich hoffe, wir hören nochmal von ihnen.


    Die Waldbrücker sind wirklich ein bunter Haufen, zeigt aber auch die Gefahr und Not, die die verschiedensten Lebewesen ein Bündnis eingehen lassen und sogar eigentlich friedliebende Geschöpfe erkennen, dass sie kämpfen müssen, um sich und Familien zu schützen.


    Unsere vier Zähhäuter erwischt es dann auch noch - dass es so schnell und tödlich gehen würde, damit hatte ich aber nicht gerechnet. Und ausgerechnet Neron überlebt, bei dem ich gedacht hatte, ihn erwischt es mal als erstes. So kann man sich täuschen :totlach: Und er scheint tatsächlich wieder bei Sinnen zu sein und erkennt die Gefahr des Eberkopfs. Aber was ist, wenn er ihn wieder in der Hand halten sollte, würde das Teil dann erneut seinen schlechten Einfluss auf ihn haben?


    Nur gut, dass der Statthalter von Bernstadt am Ende der Abgesandten doch noch geglaubt hat, da war ich nicht sicher, wenn ihm jemand erzählt, dass Skelette die Dörfer überrennen und alles und jeden töten. Von daher war es gut, dass auch Grimo mit dabei war, der den Statthalter überzeugen konnte.


    Die Verfolgung von Helmko, Boralt und den Anderen war so knapp, beinahe hätten die Ritter und die Waldbrücker sie eingeholt. Jetzt bin ich auch das Aufeinandertreffen von Helmko und Teramon gespannt, aber meine Hoffnungen, dass Helmko vernünftig bleibt, sind inzwischen rapide gesunken. Wie gesagt, ich hoffe auf den Magier-Lehrling.

    Vermis sagt ja am Ende des Prologs "Der Largala'Hen ist nicht hier. Das war er nie." Diese Erkenntnis wird er durch die Verbindung mit dem Schiff erlangt haben und sie wird dann wohl stimmen, würde ich vermuten. Sonst müssten sie mit ihrer Suche ja auch nicht "ganz von vorne beginnen". Er hätte vom Schiff sicherlich erfahren, wann und wie der Kelch abhanden gekommen ist und könnte die Spur weiter verfolgen.

    Du hast recht - ich dachte, das hätte Vespertilio gesagt und bei ihm hätte es ja nur der Frust sein können. Da habe ich versehentlich die Magier durcheinander gebracht rotwerd

    Die anderen Beiden werden wir vielleicht im Totenmeer wiederfinden, wenn sie immer noch den Kelch suchen. Da haben dann die Magier ihren Auftritt und ein großes Duell auszufechten. :boxen:

    Hehe, und ergattern den Kelch, während Beorn und der Foggwulf leer ausgehen :teufel:

    Apropos Kelch, das ist dann doch wieder so eine Aufgabe, bei der nur einer den Punkt holen kann.


    Ps : Der Name Vespertilio Organo

    Ich habe auch immer wieder Oregano gelesen :totlach:


    Tja ... nur ist das bei Pardona schon sehr lange her ... Der Prolog spielt vor zweieinhalb Jahrzehnten, und Pardona war bereits in der Blütephase des Himmelsturms dabei, und auch ihr Aufenthalt in den Niederhöllen liegt Jahrtausende zurück.

    Von daher ...

    Aus dem Grund denke ich auch nicht, dass Zynthia Pardona ist.


    Hm, da lag ich mit meiner Vermutung, dass der Kelch nicht mehr auf dem Schiff ist, ja fast richtig. Er war noch nie dort... interessant!

    War er tatsächlich nie auf dem Schiff? Die drei Magier gehen ja davon aus, dass sich der Kelch immer noch an Bord befinden müsste, weil damals die gesamte Elfenmannschaft bei der Himmelsschlacht ums Leben gekommen ist und somit keiner ihn hätte wegschaffen können. Von Iylian Thar wissen wir aber, dass Seltaia geküsst-von-Zerzal evtl. überlebt haben könnte. Könnte sie dann nicht auch den Kelch mitgenommen haben?


    Falnokul der Schlächter... auch sehr interessant. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass das der gleiche Fanokul ist, den wir schon aus Sven Gabelbarts Gefolge kennen. Was mag ihn dazu gebracht haben, erst Eindringlinge in die Salamandersteiner so vehement zu bekämpfen, und sie dann zu verlassen, um sich einem Menschen anzuschließen?

    Ja, das fand ich auch sehr spannned. Vielen Dank für das Herausschreiben der entsprechenden Textpassage, Bernd.


    Und wer ist diese Seltaia? Haben wir diesen Namen bisher schonmal irgendwie gehört?

    Das hatte ich auch überlegt, aber im Gegensatz zu Zurbaran klingelte nichts bei mir bei dem Namen. Aber das muss immer nichts heißen bei meinem miserablen Namensgedächtnis. Aber der Dame sind wir ja tatsächlich noch nicht begegnet.


    Da hatte ich ein totales Brett (Planke) vorm Kopf. Auf die Idee bin ich gar nicht gekommen. :verlegen:

    Das ging mir ganz genauso!


    Ich hab mir gerade nochmal die Prophezeiung durchgelesen.

    "...zwei alte Meister gefangen in des herrenlosen Sklaven Netz. ..."

    Ob das wohl Vermis und Vespertilio sind?

    Interessant, das könnte schön sein. Evtl. ist mit dem Sklaven auch das Wipfelschiff gemeint, denn die Elfen wollten es damals beherrschen, aber das Schiff war ja etwas anderer Meinung, daher herrenlos. Und dadurch, dass Vespertilio und vor allem Vermis dem Einfluss der Iylian Thar ausgesetzt waren, sind sie seither vielleicht für immer mit ihm verbunden ... daher vielleicht das Netz.

    Wie die Iylian Thar von Vermis "Besitz" ergreift, war schon etwas unappetitlich <X Ich war verwundert, dass es ihn aber nicht umgebracht hat. Faszinierend fand ich dagegen dieses Live-Erlebnis von Vespertilio und Zynthia, wie sie miterleben, als das Greifennest gerammt wird. Sehr spannend fand ich auch, dass wir dazu einmal die Sichtweise der Schiffsbesatzung und einmal die Sichtweise des Wipfelschiffs selbst miterleben. Unheimlich war auch, dass die beiden Magier von den Elfen "gesehen" werden konnten und Vespertilio sogar Zauber gegen sie bewirken konnte. Oder dass er von einem Speer getroffen wurde, aber die Wunde dann doch nicht tödlich ist.


    Die Waffe Iylian Thar, die aus Verzweiflung im Kampf gegen den Namenlosen erschaffen wurde, ist den Elfen seinerzeit ganz schön entglitten, das Teil hatten die echt nicht mehr im Griff.


    Raffiniert finde ich auch, wie wir mitten im Prolog einen Zeitsprung um einen Mond zurückmachen und Zeuge werden, als die drei Magier Zurbaran aufgesucht haben. Diese Typen sind doch alle irgendwie Sadisten.


    Ist Zynthia wirklich tot und verloren? Ich bin mir da noch nicht so sicher. Sollte sie allerdings in der Heimat der Dämonen überleben und wiederkommen, weiß ich nicht, ob das so angenehm werden wird, ihr dann zu begegnen.


    Der Kelch befindet sich nicht in dem Schiff, wenn Vespertilio recht hat, andererseits wollte Vermis die beiden Gefährten davon abhalten, den Largala'Hen in der Herzkammer zu finden. Aber dort war doch kein Kelch, sondern nur das Eichenherz, oder nicht?


    In jedem Fall ist das Schiff ziemlich unberechenbar und man sollte es sich sehr gut überlegen, ob man sich mit ihm anlegen will.

    Um mal rumzuspinnen: wäre es denkbar, dass Lehmann wegen der Kopfschmerzen zum Arzt ist, der erkannt hat, dass sein Patient unheilbar krank ist und ihn deshalb zu Tat angestiftet hat? Oder vielleicht den Lehmann einem anderen als Attentäter quasi empfohlen hat? Wofür der Taxifahrer dann eine ordentliche Entlohnung für seine Familie ausgehandelt hat? Wenn er dies alles so abgemacht hat, erklärt sich das Verhalten seiner Witwe vielleicht auch besser und auch der plötzliche Umzug...

    Irgendwie in diese Richtung wird es gehen, da bin ich auch davon überzeugt.


    Der alte Larsen hat den Sohn klein gehalten, ihn mit Erwartungen und Zwängen getriezt und seine große Liebe verächtlich behandelt. All das sind vermutlich die Zutaten, die aus Magnus Larsen einen knallharten Mann gemacht haben, der nun nur noch nach seinen eigenen Regeln spielt.

    Damit könntest du ebenfalls recht haben.


    So gesehen ist ihre Warnung Martha Dörings nicht die geringste Überraschung! Und im Nachhinein ist die Entscheidung Böhms eine doppelt weise, denn die Liebschaft von Frau Döring ist nicht nur eine Frau, sondern dazu auch noch jüdisch. :o

    Das dachte ich in dem Moment auch. Das zeigt aber auch gut, wie erfolgreich die Nazis vor der Bevölkerung ihren Hass gegen die Juden noch kaschieren konnten, da sie wussten, dass sie diese Haltung nicht allzu populär war.

    Übrigens ist Fritze einer der Personen, die mich dazu anregen, mich immer wieder bei der Lektüre zu fragen, wie ich wohl gedacht und gehandelt hätte. Eine müßige Frage, schon klar - aber stellt Ihr sie Euch auch?

    Ja, das frage ich mich auch immer wieder ...


    Vermutlich hätte ich mir an Gereons Stelle in die Hose gemacht, andererseits hätte ich mir gewünscht, dass er wenigstens kurz seinen Blick über die Unterlagen streifen lässt... ;)

    Das hat mich, ehrlich gesagt, ein wenig gewundert, dass er nicht einen zweiten Blick riskiert hat, er war schon mal neugieriger :totlach:


    Marlow geht es vor allem um Macht und die Sicherung seiner Interessen. Daher gehe ich davon aus, dass er noch immer nich viel für die Nazis übrig hat, für sich aber erkannt hat, dass er von Vorteil sein könnte, wenn er Mitglied in diesem Verein ist...

    Ja, in diese Richtung tendieren meine momentanen Überlegungen ebenfalls.

    Aber so richtig Leid getan hat er mir dann, als ich las, dass Teramon Mortons Haut als neues Gewand nutzen will !!!!!

    Ohja, das ist echt schrecklich und mir geht es hier wie RitaM: wie wird es Olef ergehen, wenn er das sehen wird. Es besteht ja zu befürchten, dass das noch geschehen wird, da die Skelette die Waldbrücker weiterhin verfolgen wollen.


    Dieser Typ ist absolut ekelhaft, egal ob er was dafür kann, oder nicht. Ich brauche jemanden, den ich nicht leiden kann, also hat er diese Ehre !

    Da bin ich ganz bei dir: Teramon ist ekelhaft und einfach nur furchtbar. Und er hat auch vor 321 Jahren diese unheilige Magie heraufbeschworen, egal ob nun aus Verzweiflung oder nicht.

    Nun ziehen die Vorgänge im Alten Wald immer größere Kreise und die armen Bewohner von Waldbrück müssen aus ihrem Dorf fliehen und werden jeder Lebensgrundlage beraubt ;(


    Und dazu wird es jetzt auch noch reichlich kompliziert: bisher war es so, dass wir auf der einen Seite den Eberorden und seine Vertreter hatten, die Artefakte sichern und kontrolliert zum Wohle der Menschen einsetzen wollen. Auf der anderen Seite haben wir die restlichen Ritterorden, die sich der Vernichtung der magischen Artefakte verschrieben haben. Nun haben wir aber noch die bösartig gewordenen Skelette, die einfach nur noch mordlustig und machtgierig sind und nach der Unterwerfung bzw. Tötung der lebenden Welt trachten, um selbst wieder leben zu können.

    Das bedeutet eigentlich, dass sich die lebenden Vertreter aller Orden zusammentun müssten, um gegen die Skelette zu bestehen. Und das wird verdammt schwierig werden.


    Jetzt wissen wir auch, warum die Skelette so scharf auf die Häute und Felle sind. Dass Teramon jetzt bereits mehrere Eberartefakte hat, ist nicht sehr beruhigend, die Teile haben ja echt eine ganz schöne Macht.

    Und da haben wir jetzt den Salat: durch die gewaltsame Öffnung der Magiehülle wurde die gute Magie verdorben und treibt nun quasi als böse Magie ihr Unwesen. Die Gefahr, dass so etwas geschieht, ist einfach zu groß, daher wäre es tatsächlich am sichersten, man würde sämtliche Artefakte zerstören.


    Helmko wird nicht schlecht staunen, wenn er erkennen wird, was aus Teramon geworden ist, ich hoffe nur, er lässt sich den Eberkopf nicht so schnell von ihm abnehmen. Aber noch trennen die beiden eine ziemliche Strecke. Immerhin hat er dank Merad schon mal mitbekommen, dass es sich um mehr als ein Artefakt handeln muss, welches aus seiner Magiehülle befreit wurde.


    Die armen Waldbrücker - dafür, dass sie keine Kämpfer sind und sich einer Armee von Untoten gegenüber sahen, haben sie wirklich beherzt und tapfer gekämpft. Besonders tragisch ist das Schicksal von Morten. Olef erkennt ziemlich schnell, dass der Hammer eher verflucht als gesegnet ist und wirft ihn richtigerweise weg. Ich mag mir nicht vorstellen, wie er sich fühlen muss, für den Tod seines eigenen Sohns verantwortlich zu sein. Dumm ist nur, dass Teramon den Hammer gefunden hat, das hätte nicht sein müssen.


    Aber auch bei Terbad schlägt das bisher gute Gefühl in einen Albtraum um - schon der zunehmende Geiz und die Gier sowie das plötzliche Misstrauen gegenüber seinen langjährigen und treuen Leuten waren die ersten Zeichen, dass etwas nicht mehr stimmte.

    Die Witwe Lehmann hat an dem einen Tag noch Zukunftsängste,da der Mann nicht mehr für das Auskommen sorgen kann, und schon kurz daraufwohnt sie in einem viel besseren Viertel und der Umzug ist Hals über Kopfpassiert.

    Da steckt in jedem Fall auch mehr dahinter, als die Witwe erzählt.


    Er hat aber mal wieder eine ungewöhnliche Idee, dieAufklärung bringt in dem Fall der Munitionsfabrik. Kleine Ursache, großeWirkung. Nur weil gespart wird an so simplen Dingen wie Handschuhe, kommt es zudieser Kettenreaktion mit so vielen Toten.

    Ja, das ist echt tragisch, welche Auswirkungen das eigentlich harmlose Flicken der Handschuhe hatte.


    Charlys Milchflaschen-Obduktion fand ich irgendwie lustig. Derehrenwerte Nachbar!

    Das fand ich ebenfalls herrlich und brachte mal eine gewisse Leichtigkeit in diese dunklen Zeiten.


    Luiseglaubt der Gefängnisleitung und zweifelt an ihrem Mann. Traurig!

    Das ist echt traurig.


    Und ich bin mir auch noch nicht schlüssig, warum denn Marlow nichts von der Heirat wissen darf. Ich vermute ja, Liang will jemanden heiraten, die Marlow nicht passt. Hat Marlow eine Tochter?

    Kuen-Yaos Freundin heißt Margot - ich kann mich nicht erinnern, ob schon mal eine Margot in den früheren Büchern vorgekommen ist.


    Der Arzt attestiert einen unheilbaren Gehirntumor (wobei ich eher vermute, dass das nicht stimmt, sondern den Leuten nur gesagt werden, damit sie mit dem Leben abgeschlossen haben) und dann tun die Kranken, was man von ihnen will.

    Hat aber nicht auch der Gerichtsmediziner Schwartz seinerzeit bei Bruck den Hirntumor festgestellt? Und wie buchregal123 schreibt, Lehmann hatte definitiv Kopfschmerzen, auch wenn der Kollege auf die Hitze getippt hat. Ich frage mich immer noch, ob man diesen Typ Tumor nicht irgendwie hervorrufen kann, durch Strahlungen o.ä. Die Nazis hatten ja damals genügend perfide "Forschungsmethoden". Und wenn dann der Tumor da ist, kann man seinen Patienten mit Versprechungen für die Hinterbliebenen dahinbringen, wo man ihn haben möchte.

    Denn so wie Wrede an Lehmann gekommen ist, scheint es mir eher so zu sein, dass der Arzt den Droschkenfahrer für seine Zwecke ausgesucht hat; Wrede hat in dem Punkt auch eindeutig Rath gegenüber gelogen.


    Zuerst einmal fand ich den Oberbannführer fast übergriffig, wie er Fritzchen ausfragt und betatscht. Will er ihn nur über die Pflegeeltern ausquetschen und zum Denunzieren verleiten oder ist da noch was anderes im Busch?

    Das habe ich mich auch gefragt, ich fand Rademann ebenfalls etwas art zutraulich. Und dann noch dieses Aushorchen über die Pflegeeltern.


    Böhms Sorge um Charly wegen ihrer Zeugenaussage in der Akte Bruck kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Wer - außer Böhm - interessiert sich denn überhaupt noch für den Fall?

    Derjenige, der für den Tod von Bruck, Ritter, Winkler, Lehmann und Brunner verantwortlich ist. Falls es neue Spuren in den beiden Fällen geben sollte und eine doch noch lebende Zeugin existiert, muss dieser damit rechnen, dass der Fall neu aufgerollt wird und weitere Nachforschungen angestellt werden.

    Wenn Böhm und Rath da mal nicht in ein Wespennest stechen - die beiden müssen sehr vorsichtig sein!


    Ich dachte die ganze Zeit, dass Brunners Tod ein reines SS-/SD-Ding sei, aber so wie das aussieht, ist derjenige, der für den Tod von Lehmann und Brunner verantwortlich ist, schon Jahre zuvor aktiv gewesen, als die Nazis noch nicht das Sagen hatten. Handelt es sich hierbei um Marlow, der Göring mit Drogen versorgt, während dieser ihm steckt, wo demnächst ein Unternehmen zum Verkauf anstehen wird?


    Böhm lässt die Katze aus dem Sack, warum er Gereon gegenüber immer wieder Charly bei der ganzen Angelegenheit ins Spiel gebracht hat: das war ja der Knaller, dass sie damals die Zeugin war und gar nicht ihr Vater. Aber ich gebe Böhm recht, mir sind das damals auch zuviele Zufälle auf einmal, da ist definitiv etwas faul.

    Wer hätte jemals gedacht, dass Böhm und Rath irgendwann übereinstimmend gemeinsam Geheimnisse vor Charly haben würden. Dumm nur, dass Charly zufälligerweise zuerst die Akten im Buick und dann später bei Böhm auf dem Schreibtisch entdeckt. Sie ist ja schließlich nicht blöd und irgendwann wird die Neugierde sicherlich überwiegen, fürchte ich.


    Greta stellt in diesem Abschnitt mal wieder unter Beweis, was für eine gute Freundin sie für Charly ist. Ich bin auch davon überzeugt, dass sie zu ihrem Wort stehen wird, wenn es hart auf hart kommen sollte. Und vielleicht wäre es wirklich besser, wenn Charly das Land verlassen würde.


    Kuen-Yao bittet Charly nochmals eindringlich um ihre Hilfe und die 800 Mark können sie schließlich überzeugen. Wie clever Charly ist, zeigt auch, dass ihr durchaus der Gedanke kommt, dass es gar keine Erbschaft eines Onkels Josef gab, sondern dass ihr Mann ebenfalls Geld von Marlow erhalten hat.
    Liang Kuen-Yao scheint tatsächlich keinen blassen Schimmer zu haben, wer wirklich sein Vater ist, während Charly das direkt beim ersten Telefonat erfährt. Wobei für sie der Name Larsen natürlich erst mal nichtssagend ist. Aber sie wird noch weiterforschen und sticht dabei hoffentlich nicht auch noch in ein Wespennest. Und wie wird Kuen-Yao reagieren, wenn er die Wahrheit erfährt?

    Will der Chinese das Land nur wegen der Nazis verlassen oder gibt es da noch andere Gründe? Man kann über Marlow sagen, was man will, aber er steht zu Kuen-Yao, auch gegenüber seinen neuen Parteifreunden. Was auch das Mindeste ist, wenn dieser sein Sohn ist; ich gehe nach wie vor davon aus, dass Marlow und Magnus Larsen ein und dieselbe Person sind.


    Was Gereon über die Geheimakte in Brunners Aktentasche weiß, erzählt er allerdings Böhm nicht. Ob das gut oder schlecht ist, wird sich noch rausstellen müssen, in jedem Fall ist es wieder typisch Gereon. Ich bin gespannt, ob er bei der Schwester und dem Schwager von Brunner fündig werden wird.


    Luise Ritter ist echt nicht zum Aushalten - du liebe Güte, mit so einer Mutter ist Charly echt gestraft. Aber lachen musste ich dann doch, als Luise beschließt, im Auto ihres Schwiegersohns mit nach Nürnberg zu reisen, ja, ich gebe zu, ich habe etwas Schadenfreude empfunden :totlach:

    In jedem Fall war die Ausrede, nach Nürnberg zu fahren, um Fritze zu besuchen, ziemlich raffiniert. Und Nebe hat das glücklicherweise auch geschluckt, warum Rath gleich in der zweiten Woche Urlaub haben möchte.


    Der neue Job beim LKA lässt sich bisher nicht so schlecht an, wobei mir dieses ständige Aufeinandersitzen der Kollegen etwas zu nervig wäre. Ob das Absicht ist, damit er gar keine Möglichkeit hat, seine berühmt-berüchtigten Alleingänge durchzuziehen?

Anstehende Termine

  1. Freitag, 9. November 2018, 21:43 - Freitag, 23. November 2018, 22:43

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  2. Freitag, 9. November 2018, 21:43 - Freitag, 23. November 2018, 22:43

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  3. Montag, 12. November 2018, 16:11 - Montag, 26. November 2018, 17:11

    Editing Expertise

  4. Freitag, 16. November 2018, 21:43 - Samstag, 1. Dezember 2018, 22:43

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