Beiträge von odenwaldcollies

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    Ich bin ihr gegenüber extrem misstrauisch, auch wenn sie als KI sehr cool rüber kommt. Ich glaube schon, dass sie ebenfalls manipuliert wurde. Vielleicht weiß sie es sogar und darf es nur nicht sagen.

    Das könnte natürlich auch möglich sein - da hätte ich dann mal wieder aufs falsche Pferd gesetzt :argh:

    Interessante Überlegung. Aber hast du für Deine These auch Belege? Also was bringt Dich zu Deiner Annahme (ohne Beweisführung geht hier nix ;-) )

    Boah, du willst es aber ganz genau wissen :totlach::totlach:


    Okay, meine Vermutung beruht darauf, dass mir der Humor in Jaks Handlungsstrang ähnlich vorkommt, wie der unter den Orks.


    Allerdings hat Jak mehr "flapsigen" Umgang durch Aliza und ihre Crew sowie den anderen Frachterpiloten, während Sal sich eher in einer gesetzteren Umgebung befindet.

    Mactan in die Sphäre zurück ,vielleicht sehen wir ihn wieder?

    Vorallem, wenn er Beorn nun auf seiner Black List stehen hat :o


    Aber es geht ja sowieso um höheres als den König der Meere, eine Reise bringt auch immer neue Erkenntnisse.

    Ich muss gestehen, für mich persönlich ist der Titel "König der Meere" inzwischen mehr in den Hintergrund getreten, da viel mehr hinter diesen Aufgaben zu stehen scheint als ein "schnöder" Wettkampf.

    Praioslob war ansonsten mit seinen Argumenten gegenüber Zidaine sehr stark und klarer Gewinner des Wortgefechts. 8)

    Ja, Praioslob lässt sich absolut nicht in die Defensive drängen.


    Außerdem hatte der Punkt seinen Preis. Einen mächtigen Dämon zum Feind zu haben ist sicher nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

    Ohja, das würde mich an seiner Stelle nicht unbedingt beruhigen.


    Ich könnte mir vorstellen, dass er den Paralysis-Zauber, von dem Ohm durch den Pfeil befallen war, auf sich selbst angewendet hat. Seine Beine werden ja während des Kampfes zu Stein, wodurch er vor dem Schabel des Dämons geschützt ist.

    Stimmt, der Zauber kam mir irgendwie bekannt vor, aber ich bin nicht mehr daraufgekommen, wo das mit dem Versteinern schon mal geschehen ist.


    Von einem fünfgehörnten Dämon hätte ich irgendwie etwas mehr Gegenwehr erwartet, insbesondere wenn er es 20 Jahre lang schafft, sich gegen zwei überaus kompetente Magier zu behaupten.

    Ich war auch überrascht, dass es dann doch relativ schnell ging, trotz der Seeschlangenzahn-Waffen.


    Wie seht Ihr das - sind Asleif und Beon Rivalen auf ewig, oder kommen sie über kurzfristige Zweckbündnisse hinaus wieder zusammen?

    Das fällt mir sehr schwer zu beurteilen, weil ich immer noch nicht weiß, was denn nun genau mit Gilda passiert ist.


    Bei Abdul habe ich dann kurz aufgeschrien und echt gedacht, der wäre jetzt tot.

    Heißt das, Abdul hat überlebt? Ich erlaube mir jetzt mal einen leisen Stoßseufzer der Erleichterung :totlach:


    Ähnlich wie Himmelsturm ist auch Totenmeer ein Roman mit starken Horror-Elementen. Das wird in Rosentempel wieder anders - da könnt Ihr Euch auf 1001 Nacht freuen. ;)

    1001 Nacht? Das sind dann garantiert mehr 40 Räuber als verwunschene Prinzessin :totlach: In jedem Fall kann ich jetzt schon sagen, dass Totenmeer bei mir zu den Favoriten dieser Reihe zählen wird.

    Abdul lebt aber doch hoffentlich noch, oder? :o Bittebittebitte, lasst ihn noch leben, ich mag den alten Zausel ;( Wo doch auch Selime im Moment der höchsten Gefahr erkennt, was ihr Onkel ihr immer noch bedeutet. Da muss doch noch was kommen, das kann es doch nicht gewesen sein!

    Aber ich gestehe, die Szene, nachdem Selime Abdul das Leben rettet und er sie rundmacht, dass sie sich schämen sollte, mit einem riesigen Krummschwert rumzulaufen, war echt zu köstlich :totlach:


    Echt jetzt, Beorn hat schon wieder das Artefakt als Erster an sich gebracht???!!! Wäre seine Ottajasko nicht so zielgerichtet von den Spinnen auf Deck attackiert worden, könnte es anders aussehen, dann würde er vielleicht auch noch oben auf dem Deck kämpfen und hätte sich nicht mit Brachialgewalt einen Zutritt zu dem Schiff verschafft.


    Aber ganz ehrlich: ich hoffe jetzt am allermeisten, dass in Phileassons Ottajasko keiner sterben wird bei dem Kampf. Auch wenn der Blender nun einen Vorsprung hat, es wird erst am Ende abgerechnet und bis dahin sind es noch 6 Aufgaben, es ist also noch gar nichts entschieden, das wohl :barbar:

    Um Olav habe ich mir auch ziemliche Sorgen gemacht, er ist ja echt übel dran mit seiner Spinnenphobie. Ich bin froh, dass er noch lebt, er ist in Beorns Ottajasko eine meiner Lieblingsfiguren. Und Eilif muss gar nicht so spöttisch tun, nur weil er nicht mehr ganz so schnell an am Seil hochklettern konnte wie sie: im Endeffekt war das ihre Rettung, denn es hätte wohl überhaupt nichts gebracht, wenn sie alle von den Spinnen an Bord festgepinnt worden wären. Und Olav ist auch clever genug, hinter seinem Schild geschützt Beorn und Eilif zu befreien, statt einen einen aussichtlosen Angriff zu wagen.


    Spannend fand ich aber auch Galaynes Empfindungen, als er mit der Silberflamme gegen die Spinnen zieht und auch vor allem die zarte Melodie, die ihn so berührt. Stammt die Melodie von dem Elbenschiff, welches von dem Dämon so "geschändet" wurde?


    Aber was ist mit Galaynes Augen, woher kommt dieser plötzliche Schmerz, den Pardona lindern kann? Andererseits scheinen diese Worte von Zynthia zu stammen. Aber das ist doch grauenvoll, was von Zynthia noch übrig ist, zudem ist sie völlig wirr im Kopf wie es scheint - oder hat Vermis recht und das war Mactans? Aber Vespertilio liebt sie nach wie vor und ihm es das alles völlig egal. Dass er sie so sehr liebt, damit hatte ich nicht gerechnet. Ich denke, Beorn hat recht, wenn er sagt, dass von Vespertilio keine Gefahr mehr ausgehen wird.


    Nun ist die Frage, wie sie mit Vermis fertig werden - gut, Beorn hat den Punkt erlangt und könnte dem alten Zauberer den Kelch überlassen, aber dieser Ratte ist ja nicht zu trauen.

    Außerdem gibt es noch Lailath, die sowohl Kelch als auch Schwert in ihren Besitz bringen will - ich bin gespannt, wie das mit ihr ausgehen wird.


    Bei Tylstar, Praioslob und Zidaine kann ich immer noch nicht einschätzen, welche Folgen ihr Gespräch haben wird, ob es bei Zidaine zu einem Umdenken kommen wird. Inzwischen führen sie eher allgemeine Grundsatzdiskussionen, aber nach finde ich es klasse, dass der Geweihte der Diskussion nicht aus dem Weg gehen wird, auch wenn Zidaine ihm unbedingt nachweisen will, dass er gerade nur sein Fähnchen nach dem Wind drehen würde.


    So, jetzt bin ich sehr gespannt auf den letzten Abschnitt.

    Das wäre der Hammer - die ganze Plackerei umsonst!!! :ohnmacht:

    "Da Beorn und Asleif die Neutralität der Schiedsrichterinnen nicht respektieren konnten, sondern sie für ihre Zwecke eingespannt und extremsten Gefahren ausgesetzt haben, sind sie des Titels unwürdig! Daher erkläre ich mich selbst, Garhelt, zur Königin der Meere!" :freu:


    :fluestern:"Gut gemacht, Shaya und Lenya, genau wie besprochen, das hat ja geklappt wie am Schnürchen..."

    Klasse :totlach::totlach::totlach:


    Wir haben es ja schon geahnt, dass das viel mehr dahintersteckt :totlach::totlach:

    Das heißt, der "Verbund" (oder eben Konvoi) ist quasi unvermeidlich - und technisch sinnvoll. Deshalb ist das schon rein aus technischen und ökonomischen Gründen eine internationale (eigentlich mehr noch eine Multi-Konzern-) Veranstaltung.

    Stimmt - soweit hatte ich das gar nicht durchdacht.


    Ja, ich hatte einen coolen Lateinunterricht. Wir haben auch über Tolkien und Polit-Rhetorik der UDSSR gesprochen (jeweils im Vergleich mit römischen Rednern/Philosophen) ...

    Scheint so, dass dein Lateinunterricht ziemlich cool war :totlach:


    Was von wem ist, dürft ihr jetzt gern raten.

    O.k., dann gebe ich mal einen Tipp ab:


    Derjenige von euch, der damals den Part der Orks in "Orks vs. Zwerge" gespielt hat, hat den Erzählstrang um Jak geschrieben. Ich glaube, das warst du Tom, oder?


    Und derjenige, der damals die Zwerge übernommen hat, schreibt Sal.


    Wahrscheinlich hat Stephan damals die Orks übernommen und bei meinem Tipp ist ebenfalls genau andersrum :totlach:

    Interessant, das immer wieder Brücken in die Vergangenheit geschlagen werden in diesen Kapiteln. Ob es um Notizbücher aus Papier :lesen: geht, bekannte Kunstwerke oder afrikanische Kultur.

    Das fand ich auch spannend und hat mir sehr gut gefallen.


    In der Tat ist wohl nicht von der Hand zu weisen, dass auch heute uralte Bücher :buecher: noch gelesen werden können, während man z.B nicht mal mehr eine VHS Kassette auslesen kann (weil niemand mehr einen Recorder hat) Diesen Denkansatz finde ich gut, führt auch vor Augen, dass neue Technologien nicht unbedingt immer das Nonplusultra sein müssen.

    Ja und es zeigt auch, wie schnelllebig die technische Entwicklung inzwischen geworden ist bzw. werden wird.


    Am Ende schleicht sich der Gedanke ein, dass unsere liebe "Nina" auch nicht so ganz sauber ist. Wer weiß? Immerhin könnte sie ja auch komplett manipuliert sein, oder? :o

    Das hoffe ich nicht, ich mag sie.


    Dazu kommt, dass der heutige Stand der Forschung schwere Entwicklungsstörung im Heranwachsenden Menschenfötus veruassagt, der z.B: scho neine normale Geburt völlig unmöglich macht, weil der Schädel der Kinder größer wird als unter Erdgravitation (und das der menschliche Schädel schon beim möglichen Maximum für natürliche Geburten ist, war's das auch schon. Weitere Schädigungen in der Wachstumsentwicklung unter verringerter Gravitation sind quasi zwingend (anderes Knochenwachstum, anderes Muskelnwachstum, anderes Organwachstum, alles in Reaktion auf ein verändertes Magnetfeld und eine veränderte Schwerkraft (und das schließt die knöchernen Gleichgewichtsorgane im Ohr ein. Ein Mond- oder Marskind (oder gar ein Kind der Schwerelosigkeit im All) wäre auf der Erde nicht lebensfähig.
    Auch nicht als Erwachsener.

    Das ist ja auch absolut spannend und faszinierend. Vielen Dank auch für die Links.


    Richtig genial fand ich übrigens die Stelle, an der über die Bedeutung der beiden Pferdeärsche für die Fortbewegung im all philosophiert wird :totlach:


    StephanOrgel und tomorgel :

    Wie habt ihr euch die Arbeit an "Terra" aufgeteilt?

    Hey, Nathan ist doch genau der Typ Programmierer, wie man ihn sich gerne vorstellt: genial, aber etwas menschenscheu :totlach: Aber obwohl man bei Informatikern gerne davon ausgeht, dass sie sich nur mit dem modernsten Equipment eindecken, hat Nathan einen Hang für das "Altmodische", wie Bücher oder die Sojuskapsel. Sehr sympathisch. Vor allem, weil manchmal die alten Sachen diejenigen sind, die eigentlich noch am haltbarsten sind. Oder im Fall der Funkgeräte ist man nicht an das große Netz angeschlossen, bei dem man nicht weiß, wer alles mitliest und -hört.


    Spannend ist aber auch Nathans Vergangenheit, es hat mir gut gefallen, dass wir in einem Rückblick darüber und damit auch etwas über Sals Vergangenheit erfahren. Lachen musste ich auch bei dem amoklaufenden Roboter, der die halbe Wohnungseinrichtung von Sals und Jaks Eltern demoliert hat, nachdem Sal ihn programmieren sollte :totlach:


    Dank Nathans Hilfe wissen wir jetzt, dass es sich bei den Containerinhalten um Darwinsonden handelt. Das hört sich erstmal recht harmlos an, aber wenn die Dinger in der Lage sein sollen, Terraforming zu betreiben, wird da schon ganz Wumm dahinterstecken.

    Mich würde ebenfalls sehr interessieren, was diejenigen, die hinter der falschen Ladung stecken - gehört Millner und sein unbekannter Chef dazu? - damit auf der Erde zu tun beabsichtigen? Wobei, die Ladung wird ja sicherlich auf Deep Space Four aus den Schiffen von den Typen entladen werden, von denen Moletsane Tandee im Prolog erzählt hat. Soll doch die Orbitalstation "aus dem Mondorbit" geblasen werden, wie Jak vermutet?


    Glücklicherweise kapiert Jak ziemlich schnell, was seine Schwester mit ihrer verschlüsselten Botschaft gemeint hat. Aber bei einem bin ich stutzig geworden, womöglich habe ich an einer Stelle etwas nicht mitbekommen oder hatte es schon wieder vergessen: Jak hat doch bei seiner ersten Erkundung der Container zwar festgestellt, dass sie mit Sprengstoff gesichert sind, aber was in den Containern selbst ist, wusste er doch nicht, oder? Daher war ich überrascht, als er Nina gegenüber unter der Dusche erwähnt (und zwar vor seinem zweiten Erkundungsgang), dass es sich bei dem Inhalt um Darwinsonden handelt - woher wusste er das zwischenzeitlich?


    Nina finde ich weiterhin sehr sympathisch, wenn man das von einer KI behaupten kann. Nach wie vor kommt sie mehr sehr oft sehr menschlich vor.


    Eiskalt hat es mich dagegen erwischt, dass Moletsane nicht mehr lebt - ich musste diesen Satz des Androiden zweimal lesen (der mit der Vergangenheitsform), weil ich ihn beim ersten Mal nicht kapiert habe. Das war doch nie und nimmer Selbstmord! Da will doch jemand unnötige Zeugen zur Sicherheit früh genug loswerden.


    Sal muss vorsichtig agieren, nur gut, dass sie direkt auf die altmodischen Kommunikationsmöglichkeiten zurückgreift, denn sie ist bereits auf dem Radar von Millner & Co. aufgetaucht. Ich bin gespannt, wer sein Boss ist und welche Rolle sie genau in diesem Spiel einnehmen.


    Sehr gut gefällt mir die internationale Mischung der einzelnen Containerschiffe, die ja doch einen gewissen Verbund darstellen. O.k. Horton scheint ein ziemliches Arschloch zu sein, aber die Anderen scheinen die Warnungen von Jak durchaus ernst zu nehmen, zumal Aliza bestätigt hat, dass es auffällige Regelmäßigkeiten gibt. Ich hoffe nur, dass der Texaner wirklich den Mund hält.

    Als Praioslob nach ihren Dämonenmalen fragt wäre ich fast lachend vom Stuhl gekippt. Genial!

    Vor allem, weil Tylstyr inzwischen ihren Körper gut kannte und damit bestätigen kann, dass keine Male vorhanden sind.


    Bei Vermis werden nun aber auch alle Register gezogen, um ihn widerwärtig zu machen. Diese Äußerungen zu/über Shaya... man möchte einfach nur Eilif bitten, kurz mal ihre Faust in seinem Gesicht zu parken. Mehrfach. :boxen:

    Boah echt, ich an Shayas Stelle wäre da wohl nicht so "ruhig" geblieben :barbar:


    Je nachdem wie Zidaine selbst mit der neuen Erkenntnis umgeht (im Moment will sie es ja noch nicht wirklich glauben), gehe ich aber davon aus, dass sie in keiner der beiden Ottajaskos noch eine Zukunft hat.

    Das könnte ich mir auch vorstellen.


    Wohnen dann 23748236 Geister gleichzeitig in ihrem Körper? Wie soll das gehen? Was ist mit ihrem eigenen Geist? Der braucht den Körper schließlich auch, um die Artefakte nach Hause zu bringen.

    Genau diese Fragen habe ich mir auch gestellt. Entweder weiß Lailath wirklich, was sie tut oder aber sie ist so auf Silberflamme und Kelch fixiert, dass sie alles in eine Waagschale wirft und regelrecht blind für die Risiken ist.


    Abdul trifft Selime... harter Tobak. Dass sie ihm vorwirft, für ihr schreckliches Schicksal verantwortlich zu sein, hätte ich nicht erwartet.

    Das fand ich auch heftig, mit so einer harten Ablehung von Selime habe ich nicht gerechnet. Aber ich denke auch, dass hier das fremde Herz sowie ihre Zeit bei Pardona nicht ganz spurlos an ihr vorbeigegangen sind.


    Da ich da keine Ahnung habe, wie sowas abläuft, war es Klasse, das sich Lailath fast Gleichzeitig so ein Siegel setzt um einen Packt einzugehen. Das fand ich gut. Sehr anschaulich.

    Ja, das fand ich ebenfalls klasse, wie hier vom dem fehlenden Siegel bei Zidaine die Rede war und wir gleichzeitig bei Lailath Zeuge werden, wie so etwas abläuft.


    Was hat Pardona mit Salarin vor, den brauchen wir noch. Die soll bloß die Finger von ihm lassen.

    Hey, aber echt :nudelholz:


    Um Kol tut es mir besonders leid. Das war schon an Grausamkeit nicht mehr zu überbieten. Und dann freut sie sich noch für seine Frau.

    Das war echt äußerst grausam.


    Immerhin ist sie eine Kreatur Pardonas geworden. Und sie hat ihr Herz nicht mehr, das darf man nicht vergessen. Ich weiß nicht genau, wo die Seele wohnt, glaube aber schon, dass das Herz da auch mitredet.

    In diese Richtungen gehen meine Überlegungen ebenfalls.


    Ich hoffe auf jeden Fall sehr, noch mehr über die beiden zu lesen und auch mehr Szenen mit den beiden zusammen. Sie gehören immer zu meinen Lieblingsszenen.

    Mir gefallen die Szenen mit den beiden ebenfalls sehr gut.


    Robert und Bernhard: habt ihr diese Szenen gemeinsam geschrieben?


    Was mir auch an den beiden besonders gut gefällt, ist doch ihre Fairness gegenüber. Man spürt den gegenseitigen Respekt. Und ich bin sicher, sie werden sich daran halten.

    Da habe ich ebenfalls volles Vertrauen in die beiden.


    Aber wer weiß, vielleicht war gerade Pardonas Einwand, sie solle lieber zu ihrem Glauben zurückkehren, ungewollt genau die richtige Lektion für Shaya, statt Mitleid.

    Dann hätte es ja sogar was Gutes.


    Irulla war sicherlich in ihrem Element, die vielen Spinnen zu sehen, trotzdem zögerte sie nicht, auch diese zu töten, wenn es nötig ist.

    ... und sie zu essen :angst:

    Hui, in diesem Kapitel gibt es einige interessante Überraschungen und Wendungen:


    Als erstes haben wir Praioslob, Tylstyr und Zidaine: wie ich es erwartet und gehofft habe, ergreift Praioslob die Gelegenheit beim Schopf, damit jetzt endlich mal alles, was Zidaine betrifft, auf den Tisch kommt. Mir ging es wie ihm, dass ich das Gefühl hatte, dass es genauso hat kommen müssen, dass die Drei von allem, was außerhalb geschieht, in Ruhe miteinander reden können.


    Und Praioslob hält Zidaine schonungslos den Spiegel vor, was ihr bisheriges Leben angeht. Konfrontiert sie mit ihren blutigen Taten an Menschen, die überhaupt nichts mit den Geschehnissen in Stainakr zu tun haben und dass das abscheuliche Vergehen der Jungmann an ihr keine Entschuldigung für ihre späteren Plünderungen und Morde ist.

    Ich finde das ganz stark von ihm gemacht, zumal er als Neutraler hier auftritt und die Geschehnisse aus einem anderen Blickwinkel betrachtet als Tylstyr und Zidaine.


    Aber der Oberklopper ist, dass sie womöglich nicht einen Pakt mit dem Dämon der Rache eingegangen ist, dass sie sich das nur eingeredet hat. Warum hat sie das getan? Als Entschuldigung vor sich selbst, wenn sie geplündert und getötet hat? Oder war sie tatsächlich davon überzeugt, einen Pakt eingegangen zu sein?

    Die Argumentation des Geweihten, warum es sehr wahrscheinlich ist, dass der Rachedämon keinen Pakt mit Zidaine eingegangen ist, ist schonungslos offen, aber für mich auch absolut logisch und nachvollziehbar.


    Nun bin ich aber gespannt, ob er zu ihr durchdringen wird. Zwischendurch sah es so aus, als ob sie sich auf der Stelle festgefahren hätten, aber immer wieder macht es den Eindruck, dass sich Zidaine sich selbst und ihren Taten stellt sowie der Frage, ob ihr Blick auf ihre Rache wirklich der Richtige ist. Die Szenen finde ich richtig stark.


    Dann haben wir Phileasson und die Frauen: ich muss gestehen, seit den Andeutungen von Ohm zu Beginn des Buches, dass es in Phileassons Leben eine bestimmte Frau gab, war ich ebenfalls davon überzeugt, dass es um Gilda gehen würde. Aber die beiden waren tatsächlich nur gute Freunde. Dass es noch eine weitere Frau gibt, damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Nun würde mich aber auch brennend interessieren, was mit ihr geschehen ist, nachdem ich ebenfalls gedacht hätte, sie ist auf dem Krankenbett gestorben, was aber nicht der Fall ist.


    Ich habe mich gefreut, als Shaya in dieser Szene etwas mehr in Erscheinung getreten ist, ich gebe zu, ich vermisse sie ziemlich. Es tut mir leid, dass es ihr so schlecht geht nach dem, was sie mit Cessimasab erlebt hat. Und dann will sie Gelegenheit ergreifen, sich bei ihrer alten Freundin Lenya auszusprechen, was dann ebenfalls ein ziemlicher Griff ins Klo ist.


    Mit Galayne empfinde ich immer mehr Mitleid, auch wenn er im Endeffekt für Galandels elenden Zustand verantwortlich ist. Ich würde mir wirklich wünschen, dass er sich von Pardona lösen kann, aber im Moment ist er noch zu weit von diesem möglichen Schritt entfernt. Außerdem sorgt Pardona direkt dafür, dass das auch nie geschehen wird.


    Dann kommt der nächste Hammer: Beorn beschließt, diesmal mit Phileasson gemeinsame Sache zu machen, um ihre Leute aus Vermis' Gefangenschaft sowie den Kelch zu bekommen und nach Möglichkeitkeit das Tangmeer lebend verlassen zu können.

    Ich muss gestehen, dass finde ich eine richtig klasse Wendung und bin gespannt, wie das alles ausgehen wird. Bei Beorn scheint der Kelch im Moment nicht die höchste Priorität zu haben - oder ist das nur gespielt?


    Richtig genial fand ich es, wie Beorn Vermis Paroli bietet und sich von dem geckenhaften Zauberer nicht die Wurst vom Brot ziehen lässt. Ich muss gestehen, da erschien Phileasson dagegen schon ein wenig schlappschwänzig ^^ Danach hatte ich aber beinahe ein schlechtes Gewissen, weil Phileasson ja nicht feige war, sondern einfach nicht das Leben der Gefangenen gefährden wollte.

    Wobei ich Beorn ebenfalls nicht unterstelle, dass ihm Zidaine egal ist und er leichtfertig mit ihrem Leben spielt. Und ich hoffe, er unterschätzt Vermis nicht.


    Bei folgendem Aussage von Beorn bin ich aber etwas stutzig geworden: er ist der Meinung, dass er vor Phileasson einen so großen Vorsprung hat, dass er es sich erlauben kann, den Kelch zu gewinnen? Hm, ich weiß ja nicht. Die erste Aufgabe in der Eiswüste haben beide bestanden. Bei der zweiten Aufgabe denke ich, dass ebenfalls beide einen Punkt errungen haben. Bei der dritten Aufgabe würde ich eher darauf tippen, dass die der Foggwulf für sich entschieden hat. Der Punkt bei der Silberflamme ging dagegen eindeutig an den Blender. Bei dem Schlangenzähnen haben aber wiederum beide ihren Punkt geholt. Also, ich finde das noch ziemlich ausgeglichen, aber vielleicht will Beorn seinen Rivalen damit auch nur verunsichern?


    Tjaaaaa, dass Beorn dem Foggwulf vorhält, was dieser in Himmelsturm getan hat, um den Turm als Erster verlassen zu können, war ja wohl klar. Phileasson macht sich ja keine Vorstellungen davon, was das für die Ottajasko des Blenders bedeutet hat und immer noch bedeutet.


    Dann erfahren wir mehr über Vespertilio und Vermis, wie es ihnen nach den Ereignissen auf dem Elfenschiff damals ergangen ist. Sie haben also eine Zeit lang noch gemeinsame Sache gemacht und versucht, Mactans zu beherrschen. Kein Wunder, dass der Dämon nicht besonders gut auf die beiden zu sprechen ist :totlach:


    Lebt Zynthia tatsächlich noch oder war das nur ein geschickter strategischer Schachzug, um seine Gegner zu schwächen? Wenn ja, ist es ihm gelungen.


    Lailath spielt ebenfalls mit dem Feuer und ich bin mir nicht sicher, ob sie das wirklich beherrschen wird. Beinahe wäre es schon schief gegangen - was will sie machen, wenn die Ungeduldigen unter den Geistern plötzlich die Oberhand gewinnen und sich ihren Körper gewaltsam einverleiben, im wahrsten Sinne des Wortes?


    Es bleibt in jedem Fall weiterhin sehr spannend.

    Das wird allerdings eine ganz interessante Kombination und damit hatte ich tatsächlich auch nicht gerechnet. Nicht, dass es so was wie eine Paartherapie wird mit Startherapeut Praioslob :totlach:

    :totlach::totlach:

    Wenn das so wäre, dann würde der böse Geist, dem Lailath geholfen hat ihr bestimmt nicht helfen. Denn dann hätte dieser Geist doch einfach seine Knochen von den Geweihten segnen lassen können.

    Eben, daher glaube ich auch nicht an so etwas "Profanes", dass der gefundene Kelch den Geistern Erlösung bringen wird.


    Die Variante ist auch nicht schlecht. Allerdings wären dann die Wettfahrt sehr schnell zu Ende. Und dann gibt es die anderen 6 Bände nicht mehr. Das wäre doch echt blöd.

    Auch wieder wahr :totlach:


    Aber auch: Wie wird sie dazu stehen, dass die Schiedsrichterin Shaya inzwischen als Teil der Ottajasko agiert? Könnte auch das zu einem Punktabzug führen?

    Pardona-Lenya agiert da ja nicht unbedingt anders... da gibt es auch einige Beispiele, die über den Status eine reinen "begleitenden Schiedsrichterin" hinausgehen.

    Da hat Röllchen recht: Pardona greift noch viel mehr als Shaya ein - und die Ottajasko wird nicht mal von einer echten Schiedsrichterin begleitet.


    Bemerkenswert finde ich den letzten Satz Beitrag des ersten Links:


    "Auch wenn der erste Schritt möglicherweise in die falsche Richtung gegangen sei: Man solle nun verantwortungsbewusste Wege für den Einsatz von Keimzellen-Manipulation an Embryonen in Kliniken finden." (Quelle: https://motherboard.vice.com/d…he-jiankui-spitzt-sich-zu)


    Es hat jetzt einer den ersten Schritt getan, was früher oder später in jedem Fall geschehen wäre, dazu ist der Mensch viel zu neugierig und zu wissbegierig, wie dass sich sämtliche Forscher an ethische und moralische Vereinbarungen halten würden. Man regt sich zwar nun öffentich auf, aber der Einsatz von Keimzellen-Manipulationen wird dann doch nicht rigoros abgelehnt, sondern er soll nur verantwortungsbewusster angegangen werden. Tja, nur wird keiner viele Jahre abwarten wollen, ob und wie sich Folgeerscheinungen zeigen werden. Und das ist dann wieder die große Unbekannte in dieser Gleichung.

    Wie seinerzeit bei Dolly, dem ersten geklonten Schaf. Klar, sah Dolly eindeutig wie ein Schaf aus, aber warum bei geklonten Tieren das Zellwachstum ungestoppt weiterläuft und sie deswegen zu groß, zu fett und zu schnell alt werden, konnte dann auch keiner erklären.

    Ganz zu schweigen von den vielen Tot- und grausligen Missgeburten, die mit dem Klonen in Kauf genommen wurden.