Beiträge von Phy

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ich habe den Abschnitt zwar schon längst beendet, komme aber erst jetzt dazu, etwas zu schreiben. Da ihr alle schon viel weiter seid und es bei mir ja auch die zweite Runde ist greife ich nur etwas heraus, was mir bei diesem Lesen besonders im Gedächtnis geblieben ist:


    Helions Blick auf den Orden besteht aus viele Vorurteilen für die er immer wieder erneutes Futter bekommt, aber es sind die besonderen Momente, die ihm Hoffnung schenken. So auch das Gespräch auf dem Dach. hier wird meiner Meinung nach deutlich, dass Helions anfängliches Bild zu naiv und simple Gedacht war, da er einfach wichtige Aspekte (Politik, Geld) nicht mitbedacht hat.


    Giswon verkörpert diese Problematik und erweitert möglicherweise Helions Blick.



    rgendwie bin ich einfach davon ausgegangen, dass er sie wirklich nicht gesehen hat, in all den Jahren. Allerdings hab ich da auch nicht länger drüber nachgedacht. Aber möglich ist das natürlich schon. Umso spannender wie das Zusammentreffen dann tatsächlich sein wird.

    Hmm, ich gehe nicht davon aus dass sie Kontakt haben

    Das war doch auch Teil des Pakts wenn ich mich recht entsinne? Werden im Prolog nicht solche Aussagen getätigt?

    Ich bin hier nun auch angekommen...


    Was mich dieses Mal gepackt hat ist Ajinas Zwischenbemerkung, dass sie eben nicht zum Heilen, sondern zum Töten an die Front geht...


    Helion ist mir bei diesem Lesen irgendwie sympathischer, damals hatte ich - wenn ich mich recht entsinne - weniger Freude an dem Charakter. Sein impulsives Verhalten und die mangelnde Selbstkontrolle lassen ihn jedoch so wunderbar menschlich erscheinen, dass ich dieses Mal möglicherweise, etwas mehr auf seiner Seite mitfieber, als ich es beim letzten Mal getan habe.


    Ich denke schon, dass Ajina weiß, dass sie eine Schwester hat und sich vielleicht sogar an die Szene erinnert. Sie war ja immerhin sehr ungewöhnlich. Das brennt sich doch in das Gedächtnis eines Kindes ein.

    Die Geschehnisse müssen sie auf jeden Fall sehr geprägt haben. Es gibt schließlich in diesem Abschnitt auch immer wieder Andeutungen, welche dunklen Seiten des Lebens sie durch ihren Vater kennen gelernt hat.

    Ihr Lieben, ich komme leider erst spät dazu, etwas zu schreiben...

    Ich habe aber auf dem Rückflug gelesen, konnte nur leider mich hier noch nicht zu Wort melden.


    Beim Lesen ist mir das Hineingeworfen werden in die Geschichte aufgefallen, obwohl ich bereits die ursprüngliche Reihe kenne.

    Es gelingt also, den Leser trotzdem ins kalte Wasser zu stürzen.


    Wie auch damals packt mich Faszination für die dunkle Seite. Lióla spricht mich als Charakter an. Nicht weil ich selbst derart böse bin, sondern weil mich die Faszination des Grauens begeistert und mich dunkle Charaktere stark ansprechen.


    Ich muss unbedingt bei Gelegenheit in die ursprüngliche Fassung hineinschauen.

    Zurzeit weiß ich nicht ob mir der rasche Blick in Liólas Zukunft gefällt oder ich es zu zeitig finde, um über ihr Verbleiben zu erfahren... ich erinnere mich allerdings auch nicht mehr daran, wie es in der ursprünglichen Reihe angeordnet war.


    Ich bin sehr gespannt und guter Dinge, dass die neue Fassung mich nicht langweilen wird...


    Und nun werde ich mal schnell versuchen zu euch aufzuholen.... :barbar:

    Hej zusammen,


    Auch wenn es lange her ist, dass ich hier aktiv war, so gucke ich doch ab und zu hier rein und muss gestehen: das hat meine Aufmerksamkeit gefesselt :anbet:


    Nachdem die erste Version schon derart wunderbar war, möchte ich hier natürlich dabei sein.


    Ich komme leider erst am 26.05 aus einem Kurzurlaub zurück, weiß also nicht ob ich pünktlich am 25.05 starte, aber der eine Tag wird mich hoffentlich nicht zu weit zurück werfen

    Vielleicht kann ich ja auf dem Rückflug lesen :D


    Wenn meine längere Inaktivität kein Problem darstellt gerne mit FE Bewerbungen, wenn das ein Problem ist halt ohne :)


    :schwert:

    Rezension:


    Stell dir vor es ist Krieg und keiner Kämpft... Keiner?


    Akitania wird durch Nafarroas sieben Heere besetzt. So auch das Dorf Hagetmau. Ohne eine wahre Schlacht sehen sich die Bewohner plötzlich als geschlagen und einer neuen Herrschaft unterworfen. Das zunächst friedlich fortgesetzte Leben findet ein jähes Ende als einige Bewohner Hagetmaus den Kampf gegen die Besatzer eröffnen.


    Der Roman zeichnet sich durch seine unterschiedlich und gleichmäßig präsenten Protagonisten aus, in deren Gefühlswelten der Leser tief einzutauchen vermag. Die unterschiedlichen Charaktere erleben innerhalb des Romans nachvollziehbare Veränderungen, welche insbesondere in kritischen Situationen gut erkennbar sind.
    Der Leser wird im Laufe der Geschehnisse selbst vor verschiedene moralische Fragen gestellt. Was ist gut, was ist böse? Dem Autor gelingt es diese Grenze zu verwischen und die klare Sicht seiner Leser zu trüben und auf diese Weise nachdenklich zu stimmen.


    Der Roman ist stellenweise äußerst brutal und deswegen mit Vorsicht zu genießen. Er bietet jedoch weit mehr als reine kriegerische Brutalität. Hierbei soll insbesondere das Spiel mit der Sprache und die Wortneuschöpfungen des Autors genannt werden, welche den ein oder anderen Leser sicherlich stolpern, anschließend allerdings schmunzeln lassen.
    Erstaunlich ist außerdem die Untermalung inhaltlicher Ereignisse durch die äußere Textgestaltung. Dies gelingt besonders gut durch die Struktur der Kapitel.


    „Sieben Heere“ lässt sich als Einzelroman lesen, ist jedoch als Mehrteiler gedacht. Man darf gespannt auf die Fortsetzung warten.



    Zur Leserunde:


    Leider konnte ich nicht in dem Ausmaße teilnehmen wie ich es gerne getan hätte. Ich war jedoch froh das Buch gemeinsam zu lesen und freue mich schon auf die Forstetzung in gemeinschaftlicher Runde! :lesen: Hoffentlich wird dann genauso fleißig diskutiert wie hier :)
    Ich bin froh dass mich die literaturschock Facebookseite auf dieses Buch und die Leserunde aufmerksam gemacht hat.

    Ich habe auch endlich den letzten Abschnitt gelesen :-[


    Direkt zu euren Überlegungen wegen dem Semanen:


    Sinion scheint sich / Hagetmau über die anderen zu stellen.
    Hagetmau befreit schließlich die anderen Dörfer. Es macht den ersten Schritt, darum denkt er vielleicht auch, dass Hagetmau das Sagen haben sollte. Also der Kriegsrat und folglich er selbst, da er derjenige ist, der die Pläne schmiedet.


    Ich fand seine Ansichten während des Abschlachtens auch befremdlich, allerdings habe ich es so gesehen, dass er meint jeder der Gefallenen hat es schlimmer als er selbst... Ich habe es also nicht ganz so schlimm aufgenommen wie ihr.



    Das Abschlachten nun ging ja sowohl in erzählter Zeit als auch in Erzählzeit deutlich schneller als die Beseitigung der ersten 30.
    Das hat für mich den Eindruck unterstützt, dass sich Hagetmau gewandelt hat. Für die ersten 30 brauchte man Anlauf, man war unsicher und unbeholfen. Jetzt ging man schwungvoll mit einem Plan an die Sache. Man entschied sich nicht spontan zu töten, man plante es. Durch die bloße Masse wurde es dann deutlich routinierter.


    Ich bin gespannt was der zweite Teil bringt...

    Uff...


    Es wird also Krieg geben.


    Im ersten Abschnitt des Buches war ich noch völlig entsetzt darüber, dass sich die Bewohner einfach so besetzen lassen.
    Nun wurde gekämpft und getötet. Dadurch wird bewusst was es heißt sich zu wehren.


    Ich bin allerdings immernoch der Auffassung, dass es falsch gewesen wäre die neue Ordnung nicht zu hinterfragen.
    Ob man gleich das Morden beginnen musste ist fraglich.


    Tautuns Vergangenheit ist schockierend.
    Aber ich finde Rauthnes Verhalten zeigt sich in der Diskussion am Ende des Abschnittes erneut.
    Sie fragt ob Hagetmau sich nicht zum Wohle der anderen opfern sollte. Also Wenige für Viele.
    Da sie sich hier auch selbst opfern würde zeigt es meiner Meinung nach, dass es sich hierbei um ihre persönliche Einstellung handelt und es bei Tautuns Eltern nicht darum ging die eigene Haut zu retten. Sie hat einfach dieses Prinzip verfolgt und versucht das Wohl der Vielen in den Vordergrund zu stellen.
    Natürlich möcht eich dadurch ihr Handeln im Falle von Tautuns Eltern nicht gutheißen, aber ich finde man sieht hier ein Muster.

    uff


    Ich habe mich ehrlich gesagt schon gefragt wie sie das wirklich schaffen. Das Feuer kam ihnen grade recht.


    Die Stimmung kippt tatsächlich. Die Dorfbewohner verspielen ihre Sympathien bei den Lesern.
    Ohne ihr Handeln entschuldigen zu wollen möchte ich aber nochmal betonen, dass sie einfach besetzt wurden. Dass man sich da wehrt finde ich gar nicht abwegig.


    Besonders gut hat mir die Beschreibung von Demtris Tod gefallen (S.224).


    Ich glaube kaum dass irgendjemand sonst einen Tod als "besonders vielfältig" beschreiben würde.
    Für mich ist das eher ein positiv besetzter Ausdruck - hier wird er aber für etwas sehr negatives benutzt.


    Ich gehe stark davon aus, dass die Unruhen die von Hagetmau ausgehen sich ausbreiten werden... Das geheimzuhalten erscheint mir nicht möglich.




    Daran musste ich auch schon öfters denken :D


    Oh ja ich musste da auch sehr oft dran denken. ;D


    Diese Zuspitzung bei Kapitel 50 liegt ziemlich genau in der Mitte des Buches.
    Tautun erschlägt um ein Haar die Byrgherin, sprich: das alte Hagetmau.
    Das fasst symbolisch vieles zusammen.


    :kochen:
    Tobias


    So eine Zuspitzung ist doch ein typisches Merkmal eines Dramas :) da wären wir dann wieder bei der Tragödie und so.

    Puuuh ich habe den Abschnitt nun auch gelesen


    Es ist genial wie beide Seiten Sympathieträger werden, sodass die Tötung der Soldaren den Leser doch schließlich schmerzhaft trifft.


    Varlies anbieten hat mich ebenfalls angewidert. Sie wirkt wie ein verzweifeltes Weib, dass unbedingt einen Kerl abschleppen will.
    Das witzige dabei: varlie hatte doch anscheinend wirklich Probleme einen Mann für sich zu begeistern. Bis auf tautun. Und der scheint es mit treue nicht so ernst zu nehmen.



    Nun ich muss leider sagen, dass mir diese Idee leider gar nicht gefallen würde, und ich hoffe nicht, dass das am Ende noch rauskommt.. Wenn dann wäre ja keiner der einen Apfel isst sicher?!


    Ich finde die Idee gar nicht schlecht. Vielleicht auch als ein Zeichen dafür dass Alkohol dafür sorgt, dass wir nicht länger Herr über uns selbst sind?
    Und irgendwie muss der Gott ja eine Rolle spielen.
    Ich habe allerdings zunächst geglaubt, dass es ihn gar nicht gibt.... Ich bin gespannt


    An das Paradies hatte ich gar nicht gedacht, aber warum es gerade ein Apfelgott ist, darüber habe ich mich auch gewundert.


    Der Gedanke mit dem Paradies ist interessant. Bin da selbst nicht drauf gekommen, aber von dem Gedanken fasziniert....


    (so und dann will ich mal versuchen weiter aufzuholen)

    Also für mich hat das alles andere als überlegt gewirkt. Er steigert sich in seine Rage hinein, wankt im Suff zu ihnen hinüber und erschlägt sie^^


    Deswegen ja auch "als" hätte er es sich überlegt ;)


    Natürlich steigert er sich rein, aber immerhin bewegt es etwas, so dass die Bewohner nun entscheiden müssen und zum Handeln gezwungen werden.
    Wie viel er sich da überlegt hat weiß ich nicht recht.
    Aber er lässt den anderen ja die Wahl was sie danach tun wollen.
    Nachdem er die beiden Soldaren erschlagen hat verlangt er ja nicht von den anderen die restlichen nun auch zu töten, er fordert sie heraus, um sie aus dieser Starre zu befreien.
    Man kann nun nicht länger passiv Alles über sich ergehen lassen.

    Uff ich habe es auch geschafft (entschuldigt die Verspätung :-[)


    Endlich wehrt sich das Dorf.
    Ich bin selbst total auf Krawall gebürstet gewesen, weil sie sich haben einfach übernehmen lassen ohne es groß in Frage zu stellen.


    Tautuns Vorgehen finde ich dabei wirklich interessant, als hätte er es sich überlegt. Die Dörfler müssen nun handeln! Und er lässt ihnen alle Möglichkeiten. Auch die ihn zu schnappen und auszuliefern (sieht man daran, dass er die Waffe fallen lässt).


    Er zwingt sie somit zu einer Entscheidung für oder gegen die Besatzung. Man kann es nicht länger geschehen lassen. Entweder man handelt nun gegen die Soldaren und wehrt sich oder man handelt für die Soldaren und liefert Tautun aus.


    Aber aus dieser Not entwickelt sich schließlich die Gegenwehr. (Zum Glück! Ich will Köpfer rollen sehen ;D)


    Sinion gefällt mir, wie einigen von euch, auch sehr gut.
    Vorallem finde ich gut, dass man an ihm nun die Entwicklung des Dorfes gut beobachten kann. Vom stillen einfach nur über sich ergehen lassen von früher, hin zum Tatendrang.


    Bin gespannt ob es ihnen nun gelingt die Soldaren los zu werden :lesen:

    Ich halte im Augenblicke beide Szenarien für möglich :)


    Ich habe insgeheim schon gehofft das Nendlèce irgendwie Kontakt zu den fremden Soldaren aufnimmt und war dann sehr begeistert über die Szene im Stall.


    Ich denke die Dorfbewohner machen durch die Distanzierung von den Soldaren auch einen entscheidenden Fehler für die Zukunft.
    Jetzt, da sie sich haben übernehmen lassen, sollten sie meiner Meinung nach auch veruschen sich in das neue System schnell einzufinden.


    Da fand ich die Einwände der Dorfbyrgherin sehr zutreffend.
    Auch durch die Gefangennahme der fünf Geiseln wird eine Distanz geschaffen, die möglicherweise noch zu Komplikationen führen wird.



    Noch ist ja alles friedlich, aber es wird sicher noch Tote oder Verletzte geben, spätestens dann, wenn sich Soldaren an den Frauen vergreifen wollen.
    Mir lassen Sinions Gedanken am Ende des Kapitels keine Ruhe. Ob das so etwas wie eine Vorahnung ist?


    Ich denke auch, dass hier noch blutige Auseinandersetzungen kommen. (Irgendwie erwarte ich das auch von Tobias)


    Von den Bewohnern hatte ich den Eindruck, dass ihnen ihr Glaube durchaus wichtig ist. Gerade der Hinweis mit dem Tempel und den Apfelbäumen zeigt dies meiner Meinung nach.


    Zwar gibt der Capitar vor, dass sie ihren Glauben behalten dürfen, aber er deutet auch an, dass der neue Glaube etabliert werden soll.
    Das wird sicherlich zu Konflikten führen. Auch unter den Bewohnern selbst. Einige wenden sich dann der Anbetung der neuen Königin zu, die anderen bleiben ihrem alten Gott treu. Das kann durchaus zu einer Spaltung des Dorfs führen. (Glaubenskrieg.... ::))

    Ich glaube gerade die Frauen (die jungen) haben viel zu verlieren bei einer Übernahme jeder Art.
    Die Männer verlieren im Krieg ihr Leben, jetzt können sie einfach weiter machen.
    Die Frauen fürchten gerade dass die fremden Soldaren sich an ihnen bedienen werden....


    Juyan ist mir auch sympathisch gewesen.
    Ich habe aber zuerst schlimmes befürchtet... :o


    (grad nur kurz und knapp am Handy, entschuldigt mögliche Fehler)

    :schwert: :barbar: Meinst du einen von denen?


    Ich liebe das Wort "Soldaren"
    Und muss leider gestehen, dass ich zunächst einfach Soldaten gelesen habe. Da zeigt sich wieder wie unwichtig einzelne Buchstaben manchmal sind.
    Nachdem es mir auffiel musste ich erst einmal zurück blättern und überall überprüfen (gut, es waren nur zwei Seiten ;D) - anfangs glaubte ich es sei die Sprechweise von Nendlèce.


    Das Mädchen ist mir reichlich sympathisch.
    Und ich finde auch ihren Ausflug in den Stall logisch. Es wird ja deutlich, dass sie draußen sonst nichts tun kann und so erkundet sie zumindest diesen Teil der Fremden.


    Ich hadere sehr mit mir und meiner Empfindung bezüglich dem Vorgehen. Natürlich ist es Ressourcen schonender, aber irgendwie glaube ich nicht, dass es gut für die Seele ist sich einfach so der neuen Herrschaft zu fügen.


    Am Anfang klingt alles ganz annehmbar, aber wer weiß was noch kommt.
    Andersherum haben die Bewohner von Hagetmau wirklich kaum etwas auszusetzen.
    Ich muss zugeben die Naforraner haben es wirklich geschickt angestellt. Durch die schlechte Kommunikation zwischen den kleinen Dörfern gelingt es ihnen so das Land ohne Verluste einzunehmen - und auch wenn die Akitanier unterlegen hätten, hätten sie ihnen doch zusetzen können. Auf diese Weise können sie dann die vermutlich zumindest etwas bewachte Hauptstadt ebenfalls einnehmen.


    Bei alledem bleibt bei mir die Frage: Ist es richtig sich nicht zu wehren? Sollte man nicht zumindest sagen dass man damit nicht einverstanden ist? Aber was dann? ???


    Der Einstieg war übrigens wie ich ihn erwartet habe: Eigenwillig gut! ;D


    Ich bin sehr angetan bisher.


    Zurzeit hat es mir Nendlèce besonders angetan.
    Sie ist ja auch die einzige die das Unbekannte erkundet ;)


    Edit: Und ich bin wahnsinnig froh mich für das Buch und gegen das eBook entschieden zu habe, das Cover hat eine tolle Haptik ;D

    Ich habe es auch geschafft :-[


    Das Orakel hat mich - wie euch- verwundert. Allerdings bin ich davon gar nicht so sehr fasziniert.
    Mich hat Tynay bisher am meisten begeister und ich bin sehr gespannt was aus ihr noch wird.


    Iotana finde ich ebenfalls spannend allerdings ist sie mir in ihrer Verliebtheit zu kitschig / mädchenhaft ;D nicht für das Buch, viel mehr für mich um mich mit ihr zu identifizieren.


    Richtig gelungen finde ich die Darstellung der Arriek. Diese kamen mir bisher mehr als Nebendarsteller vor (also in den drei Büchern der Schattenherren), deswegen ist es hier sehr passend dass sie eine besondere Bedeutung erhalten. Immerhin stammt eine unserer Hauptcharaktere aus diesem Volk - damit bekommt das Volk ebenfalls eine besondere Bedeutung.


    Tynay liebt in meinen Augen aber auch etwas: die Wüste.
    Und vermutlich weiß sie das auch.


    Und was ich mich noch frage:
    Bernd, hast du zufällig ASP gehört? ;D
    Ich kam nicht daran vorbei, als ich Seite 74 gelesen habe, an das Lied "Ungeschickte Liebesbriefe" zu denken.
    Nur wer sich öffnet für den Schmerz lässt auch die Liebe mit hinein.

    Huch noch keiner hat etwas geschrieben? :-\


    Dann beginne ich mal:


    Ich fange erstmal mit dem Cover an, denn es gefällt mir nicht. Tut mir leid Bernd :-[ Die Cover der Schattenherrenbände haben mir deutlich besser gefallen. Aber vielleicht finde ich ja noch eine Begründung in dem Text.


    Und noch etwas zum "Format": Die Seiten über den Sitz des Orakels von Æterna gefallen mir unglaublich gut!
    Ich finde solche Gestaltungen heben Bücher von anderen ab und hinterlassen einen besonderen Eindruck.


    Und nun zum Inhalt:


    Ich beziehe mich teils auch auf Wissen aus der Reihe die Schattenherren, ich hoffe das ist in Ordnung so?


    Im Prolog habe ich den Eindruck bekommen die Menschen würden erneut versuchen gegen die Schatten vorzugehen. Allerdings erschien mir der Schreibe des Briefes reichlich ahnungslos. Ich habe mich zudem gefragt ob ein Halbgott nicht irgendwie gotteslästernd ist? Jedensfalls fürchte ich dass dieser Halbgott reichlich überschätzt wird.
    Ich habe auch das Gefühl, dass die Götter nicht unbedingt positiv auf das Orakel gestimmt sind. Es wird ein Geschenk (S.10) benötigt, das erinnert mich direkt an ein Opfer. Ich bin gespannt welche Form dies haben wird. Und man benötigt eine mondlose Nacht. Das ist doch eine Nacht in der die Götter am wenigsten Einfluss üben, klingt für mich sehr kritisch!


    Dann ist mir die Schwangerschaft ins Auge gestochen: Ich hätte nie gedacht dass eine Nachtsucherin ein Kind bekommen darf. Ist Leben schenken nicht ziemlich widersprüchlich zu den Lehren im Kult? Ich nehme aber stark an, dass dieses Kind nicht "normal" aufwachsen wird?


    Dann geht es los und die Geschichte packte mich sofort (ich bin in der Ubahn erstmal zwei Stationen zu weit gefahren :-[ und war dadurch reichlich verwirrt)
    Tynay scheint den Schatten nicht sonderlich verbunden. Ich habe sogar den Eindruck, dass sie die Macht der Natur, insbesondere die Macht der Wüste, über den Kult stellt. Sie sieht sich mehr als eine Tochter der Wüste, anstatt als eine Anhängerin des Kultes.
    Und ernsthaft ich war felsenfest davon überzeugt, dass du sie sterben lassen wirst Bernd. Aber das kommt sicher noch, jetzt nachdem wir uns in Sicherheit wiegen.
    Ich konnte mich sehr schnell in ihre Gefühlswelt versetzen, das ist super gelungen!
    Ihre trotzige Art und ihre Verbundenheit zur Wüste finde ich wundervoll, für mich ist sie eine Unglückliche die wider ihres eigenen Willens beim Kult ist.
    Allerdings scheint ihr Volk auch nicht viel von ihr zu halten, da ihre Augen ein Fluch sind? Das finde ich übrigens äußerst spannend. Warum sieht sie ausgerechnet rot?


    Gegen jede Erwartung überlebt sie das Ganze und ich frage mich nun: Hat es das je gegeben? Ist sie etwas besonderes?
    Und: Ihr Zustand danach ist bemerkenswert. Sie scheint sich aus der Welt der Lebenden gehoben zu haben. Hat sie dadurch vielleicht einen weiten Schritt in die Schatten gemacht?
    Schön reichlich ironisch, dass Tynay jetzt eine besondere Position bekommt nachdem sie eigentlich sterben sollte. Ich denke mal sie hat da einen ganz schönen Sprung in der Reihenfolge gemacht und ist nun für Sabea eine größere Konkurrentin.


    Nun frage ich micht natürlich welches Ritual geplant ist und wer das Orakel ist?


    Die Æsol finde ich ebenfalls spannend und frage mich wie sie zu den ganzen Kriegen etc. stehen. Sind sie von den Göttern geduldet oder irgendwie magisch? Sind die vielleicht auch unsterblich?


    Und: Zu welcher Zeit spielt das Ganze. Vor oder nach der Schattenherren Reihe?