Beiträge von Phy

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.


    Nope. Oder besser gesagt, WILL ich keine romantische Entwicklung in diesem Fall. ;)


    Bernd, es ist auch schwer bei dir romantische Entwicklungen zu erwarten. Man denke an das angehende Liebespaar aus Feind. Die zwei rannten auch ins Unglück bevor ihre Liebe überhaupt begonnen hat. ;)
    Unsere Erwartungshaltung entwickelt sich mit den gesammelten Erfahrungen.


    deshalb hat sie es bekämpft und es nicht gänzlich geschafft.


    Oder nicht gänzlich gewollt.
    Aber ich denke es ist durchaus beides möglich :)
    Wenn man sie danach gefragt hätte, hätte sie sicherlich bestritten dass es so etwas in ihr überhaupt gibt oder gemeint sie sei unfähig und habe es nicht geschafft.

    So siehst du es. Ich kann es ja anders interpretieren :)


    Für mich sind die Leute die im Kult aufwachsen halt schwer geschädigt. Das entschuldigt ihr Verhalten nicht, aber es erklärt es in gewisser Weise.


    Und wer weiß ob sie nicht tief in sich diesen Rest Liebe aufgehoben hat oder ob dieses Gefühl durch ihre Begegnung mit Bren nicht erst wieder aufgekeimt ist.

    Zur Leserunde


    Der Weg durch die Welt der Schatten ist so düster und gefährlich. Es war gut Euch als Begleiter zu haben. :-*



    Rezension


    „Herr“ stellt den dritten Teil der „Schattenherren“-Trilogie da. Es ist unbedingt empfehlenswert zuerst die Vorgänger („Feind“ und „Knecht“) zu lesen um der Handlung angemessen folgen zu können.


    Der letzte Band dieser unglaublichen Trilogie lässt uns an der Seite von Bren tief in das Herz des Schattenkultes eintauchen. Bren, der nun sein Ziel ein unsterblicher Osadro zu werden erreicht hat, muss sich einem für ihn völlig neuen Schlachtfeld stellen: Das Intrigenspiel der Osadroi.
    Doch ihn erwartet nicht nur Unbekanntes, durch den Königswechsel sind alle alten Pakte hinfällig und der Kult befindet sich im Krieg gegen die Fayé, während auch die Menschen einen Befreiungsschlag planen – hier ist Bren in seinem Element.


    In mitten all dieser Kriegsschauplätze Kämpft Bren mit seiner Erinnerung, welche ihm aus menschlichen Tagen anhaftet, und mit den Gedanken an seine Liebe Kiretta.
    An seiner Seite erkundet der Leser die Eigenschaften der Osadro und wird tief in die Schatten geführt.


    Dieser dritte Teil „Herr“ schließt nahtlos an den vorgängerband „Knecht“ an und greift die in dem Band aufgebauten Konflikte glaubhaft auf um sie fortzusetzen. Dabei wird die Dunkelheit, welche den Schattenkult umgibt, erneut überaus deutlich. Der als menschlicher Soldat noch reichlich gutmütige Bren erkennt im Kult und sich selbst neue Abgründe. Seine Verwandlung zum Osadro ist mit „Knecht“ zwar oberflächlich abgeschlossen, doch in „Herr“ wird erst deutlich wie sich sein Innerstes durch die Unsterblichkeit entwickelt. Dabei geht Corvus deutlich auf die inneren Gedanken von Bren ein und zeigt damit die in dem Charakter vorherrschenden Konflikte.
    Außerdem gelingt es Corvus dem Leser zu verdeutlichen welchen Einfluss die Schatten auf die Menschen nehmen und deren Charakter beeinflussen bis hin zur Selbstaufgabe. Dem Leser wird deutlich um welchen Wert die Menschen kämpfen: um die Freiheit.
    Auch die entstehenden Konflikte wie weit man für seine Freiheit gehen darf werden thematisiert und glaubhaft durch die Charakter erlebt.


    Die Handlung wird schnell vorangetrieben durch häufige Szenen Wechsel. Corvus lässt nicht zielrelevante Schilderungen aus und überlässt dem Leser diese mit seiner eigenen Fantasie zu füllen. Selbst konzentriert sich der Autor auf die wesentlichen Aspekte der Handlung um die Geschichte zu dem von ihm erdachten Ziel zu bringen. Keine der beschriebenen Episoden erscheint überflüssig, jeder Teil erfüllt seinen Zweck um sie am Ende zum Gesamtbild zu fügen. Die Handlung ist glaubhaft und authentisch über alle drei Bände aufgebaut, auch Band 3 macht dabei keine Ausnahme.


    „Herr“ ist dunkel und böse, wie die Vorgängerbände. Hier findet der Leser einen gelungenen Abschluss dieser unglaublichen Trilogie.

    Zur Leserunde


    Vielen Dank Euch allen.
    Gemeinsam Lesen ist einfach immer wieder schön.
    Danke Tobias für die schöne Leserunde und dieses unglaubliche Buch (ich glaube ich bin verliebt :flirt: in das Buch ;))



    Rezension


    Sie ist schön, sie ist stark und sie mordet. Nur aus Spaß?
    Der junge Dorfbewohner Stenrei beobachtet eine Frau, wie sie keiner anderen gleicht: Erenis. Er ist umgehend von ihr in den Bann gezogen und unendlich fasziniert von ihrer Erscheinung. Mit ihrer Kampfkunst zieht sie umher um Männer herauszufordern. Dem Sieger verspricht sie Münzen, doch finden die mutigen Kämpfer bei ihr nur den Tod.
    Stenrei folgt der Schönen auf ihrem Weg durch die Dörfer und sucht seinen Weg vom Kind zum Mann.


    Meißner hat hier ein wundervolles Werk geschaffen welches seines Gleichen sucht. Durch die unmoralischen Erenis trifft der Leser auf eine Protagonistin welche durchaus anzweifelbar ist. Ihr Handeln schreckt ab und verunsichert. Gleichzeitig gelingt es Meißner die junge Frau begehrenswert und fantastisch darzustellen. Man wird, wie Stenrei, völlig in ihren Bann gezogen und kann sich ihrer nicht entziehen. Obwohl keine großen Schlachten geschlagen werden ist dieses Buch trotzdem gewalttätig und zeigt dem Leser Abgründe der Menschen auf.


    Auch die Entwicklung des jungen Stenrei ist faszinierend und nachvollziehbar beschrieben. Nur durch Stenrei gelingt es dem Leser der Kämpferin nahe zu sein. Er baut die Brücke zu dieser unwirklichen, faszinierenden Person, sodass sie überhaupt greifbar für den Leser wird. Dabei bietet Stenrei eine eindrucksvolle Sichtweise auf Erenis und entwickelt sich selbst charakterlich weiter.
    Seine unstillbare Neugier und die Suche nach dem gewissen „Mehr“ machen ihn zu einer interessanten Figur, welche nicht unbeachtet bleiben sollte.


    Besonders muss die Sprache des Buches erwähnt werden. Der Autor zeichnet mit seinen Worten unglaubliche Gemälde in den Köpfen seiner Leser und führt ihnen so das Geschehen direkt vor Augen. Seine Worte erwecken diese Geschichte zum Leben. Außerdem ist es ihm gelungen die Handlung in sich stimmig zu einem würdigen Ende zu führen und auf dem Weg dorthin zu keiner Sekunde die Spannung zu verlieren.


    Absolut Lesenswert.

    Zur Leserunde


    Vielen Dank für Eure Gedanken und Ideen. Ein Buch alleine zu lesen zeigt einem einfach nicht alles. Die Diskussionen eröffnen einem immer wieder neue Blickwinkel.
    Danke Thorsten, dass Du auch die Nachzügler gut begleitet hast. Man darf gespannt sein bald noch mehr von Dir zu lesen!


    Rezension


    „Der Gotthammer“ spielt in einer fantastischen Welt. Diese Welt ist von Magie durchzogen und bietet zunächst das Bild einer klassischen Fantasieumgebung.
    Doch der Schein trügt.


    Calgi Curvati ist ein simpler Gaukler bis zu dem Tag als Alpträume ihn zu quälen beginnen. Getrieben durch seine Alpträume versucht Calgi der dahinter stehenden Botschaft auf den Grund zu gehen. Er muss feststellen, dass das Schicksal eine besondere Aufgabe für ihn bereitgestellt hat, welche ihn und seine Gefährten vor eine unglaubliche Herausforderung stellt.


    Die Geschichte ist durchaus düster und vermutlich eher nichts für schwache Nerven. Der Autor schildert Bildreich den Kampf dem sich Calgi und seine Freunde stellen müssen. Hierbei bleiben auch brutale Kampfszenen nicht auf der Strecke. Mit großem Geschick gelingt es dem Autor den Blick des Lesers durch die beschriebene Welt zu lenken.


    Mit viel Liebe und ausreichender Zeit entwickeln sich die Charaktere und ermöglichen es dem Leser sich angemessen in sie hineinzuversetzen. Glaubhaft werden so die in der Gruppe entstehenden Konflikte vermittelt und entstehende Probleme thematisiert. Jeder der unterschiedlichen Charaktere ist facettenreich und liebevoll gestaltet – für jeden Geschmack ist eine Figur zum mitfiebern dabei.


    Die durch unglaubliche Ereignisse geprägte Reise endet schließlich in einem noch unglaublicheren und überwältigenden Ende, welches einen noch eine Weile nach dem Beenden der Geschichte beschäftigt. Nicht alle Rätsel werden geklärt, der Verstand des Lesers wird selbst gefragt und durch die Geschichte stark angeregt.


    Eine faszinierende Reise.

    Zur Leserunde


    Es war mir eine Freude gemeinsam zu diskutieren und die letzten Rätsel aufzudecken!
    Vielen Dank Susanne :)



    Rezension


    Der letzte Teil der Reihe präsentiert nun endlich die Lösung aller Probleme.
    Das Ende war für mich persönlich jedoch enttäuschend, da ich auf etwas mehr gehofft habe und ich mich letztlich ein wenig abgefertigt fühlte.


    In meinen Augen ist die Geschichte künstlich auf die Anzahl von 4 Bänden verteilt. Die Unterteilungen sind anscheinend wahllos gesetzt und nicht inhaltlich strukturiert. In jedem Band geht es dort weiter wo der Vorgänger endete. Es lässt sich auch keine Unterscheidung in den Bänden selbst feststellen. Die Schwerpunkte bleiben gleich und verlaufen wie bereits in Teil 1 festgelegt.


    Jedoch ist die Geschichte durchaus unterhaltsam. Man kommt schnell und zügig weiter. Die Geschichte ist in ihrer Gesamtheit leicht verständlich und so für eine breite Leserschaft geeignet.
    Wer bereits die ersten drei Teile gelesen hat sollte nicht zögern wenn ihn das Ende der Geschichte interessiert. Die Autorin bleibt ihrem Stil treu und setzt diesen sicher im letzten Band fort.

    Die Welt fällt in die Schatten. Und diesmal wurden weitere Reiche unterworfen. Gibt es noch irgendwelche "freien" Menschenländer? Ich fürchte nicht.
    Aber jedes andere Ende wäre unglaubwürdig gewesen.


    Mit Bren konnte man sehr schön die Verwandlung und den Übergang von einem Diener der Schatten zu einem Osadro mitverfolgen. Besonders spannend waren dabei seine Emotionen und seine eigene Reflexion am Ende. Hier wurde deutlich, auch durch Lisanne, was man aufgibt wenn man in die Schatten tritt. Dieser Schritt ist nicht zu unterschätzen. Man verliert nicht nur die Gnade der Götter, man gibt auch vieles auf, was einem das Leben als Mensch erst lebenswert gemacht hat.


    Ehrlich gesagt stellt sich mir nun die Frage: Wann geht es weiter. Ich finde die Vorstellung, dass Du mit diesem Band enden möchtest wirklich nicht schön. Vor uns liegen doch noch so viele spannende Dinge die ungeklärt sind und die wir noch entdecken können. Beispielsweise Brens außergewöhnliche Fähigkeiten.


    Der Abschluss, als Bren sein Zeichen in Lisannes Gesicht hinterlässt, macht deutlich dass Bren und Lisanne für die Ewigkeit verbunden sind und wie sie einander brauchen. Helion hat Lisanne neuen Schwung gegeben. Nur ihr Hass auf Bren ist ihr nun geblieben. Die Szene hatte sogar etwas "Kitsch" in meinen Augen. Bren hinterlässt sein Brandzeichen auf Lisanne.
    Und auf ihre Weise scheinen die beiden einander zu benötigen und daraus entwickelt sich vielleicht so etwas was man als Liebe unter Osadroi bezeichnen kann. Genährt durch ihren Hass.
    Außerdem, und das erkennen die beiden langsam, haben sie gewisse Ähnlichkeiten.


    Ich hätte gerne noch mehr von Jitarra gelesen, vielleicht auch etwas aus ihrer Sicht?
    Ich versuche mir vorzustellen wie sie nun gemeinsam mit Bren seine unbekannten Fähigkeiten erkundet.


    Man hätte die Bücher sicher noch ausschweifender gestalten können, mir gefällt es jedoch auch so sehr gut.
    Das mit den Göttern finde ich zum Beispiel gut gemacht. Sie sind da, aber man muss an sie glauben und sie zeigen sich nur dezent. Es passt zu unserer realen Welt. Denn auch hier gibt der Glaube an einen Gott oder an Göttern vielen Menschen Kraft auch ohne dass dieser Gott / diese Götter sich machtvoll zeigen müssen.
    Ich hatte immer den Eindruck, dass die Götter vor vielen Jahrtausenden sehr aktiv in die Welt eingegriffen haben und sich dann dazu entschieden haben, die Welt den Menschen zu geben und sich selbst zurück zunehmen. Sie haben den Menschen die Freiheit gegeben selbst zu entscheiden.
    Was für mich vielleicht ein wenig zu kurz gekommen ist: Die dunkle Magie. Was ist möglich, wie wird sich gewirkt, usw. Das könnte für mich nun gerne in einem 4. Band mit Bren durch Jitarra erkundet werden! ;)


    Ich möchte eigentlich gar keine Hitliste erstellen, jeder Band für sich hat seine Berechtigung. Jedoch empfinde ich Band 2 und 3 als eine Geschichte, welche durch Band 1 eingeläutet wird. Durch Band 1 taucht man sanft in die Schattenwelt ein, dieser Band ist so gesehen Wegbereiter für die Geschichte aus den Folgebänden.


    Gut fand ich dass du dich konsequent an deine Welt gehalten hast und nicht zum Ende hin das Unmögliche (Sieg der Menschen) möglich gemacht hast. Auch der gerne am Ende gesetzte Hoffnungsschimmer bleibt aus. Die Fayé werden unter keinen Umstände etwas tun was ihrer Tochter schadet und die Menschen alleine sind so geschwächt, dass sie nicht mehr auf die Beine kommen denke ich.
    Du lässt deine erschaffen Welt tatsächlich in die Schatten fallen.


    Ich bin nur traurig, dass es vorbei ist :'(

    Bren kann ich meinen Augen nicht mehr richtig überleben, deswegen auch die Anführungszeichen. Er existiert nur noch. Bren ist mir lieber als so manch anderer Kultanhänger. Vermutlich auch weil wir soviel mit ihm erlebt haben.
    Hoffen würde ich es nicht nennen, ich denke dass es möglich ist.
    Hoffen muss man sich bei dir abgewöhnen, das führt nur zu enttäuschungen xD


    Zu Lisanne: die osadroi befinden sich im Krieg. Widaja versucht Lisannes Platz zu bekommen und es befindet sich ALLES im Umbrauch durch den Königswechsel - die Karten wurden neu gemischt.
    Dazu gab es Verräter in den eigenen Reihen und Gerg scheint anders als Elien zu sein, der Kult muss sich daran gewöhnen. Und der General der südlichen Dunkelheit ist Tod. Da hat Bren Lisanne sicher in die Karten gespielt. Wobei... Der war ja "nur" ein Mensch.
    Ich denke es gibt also durchaus ein paar Reibungspunkte.


    Sie hat seit Jahrzehnten ein Gefühl in sich, zu dem sie nicht steht ... ::)


    Aber immerhin hat sie dieses Gefühl noch. Das hat mich sehr gefreut.
    Man muss bedenken unter welchen Umständen sie aufgewachsen ist und was ihr beigebracht wurde. Immerhin besteht dieses Gefühl noch. Das war wenigstens etwas positives und menschliches an ihr. Etwas eigenes, was sie zwar tief in sich verschlossen hat, aber etwas dass nicht dem Kult zum opfer fiel.




    Das würde ich nie tun! Oder ...? ;D


    Und ob du würdest!


    Ist Jittara zuverlässig?


    Wenn es um ihr eigenes vorrankommen geht: Ja!
    Natürlich muss man sie mit Vorsicht genießen, aber ich denke, dass Bren ihre Hilfe benötigt um tatsächlich alle seine Fähigkeiten zu erlernen.



    Gute Einstellung! ;)

    Schon erledigt! ;)

    Quinné hat sich also doch noch als nützlich erwiesen und Lisanne hat tatsächlich wieder heimlich Osadroi erschaffen.
    Der Schattenkönig muss davon wissen. Damals hinter dem Seelennebel war seine Empfindung durch diesen getrübt, jetzt muss er doch spüren was geschehen ist. Ich denke Lisanne hat damit ihr Todesurteil unterzeichnet. Und Gerg wird von Bren erwarten dies zu erledigen.


    Die Andeutung dass es Personen gibt die alle drei Bände überleben lässt mich nicht in Ruhe.
    Mir fallen jedoch nur Lisanne, Gadior und Nalaji ein, die wir bereits aus Band 1 kannten :-\



    Damit die Trilogie einen würdigen Abschluss erhält müssen in meinen Augen die Schatten siegen.
    Wie bereits angedeutet, sehe ich für die Menschen keine Chance zu siegen. Außerdem drehte sie jedes der Bücher darum die Schattenherren in einer anderen Sichtweise zu zeigen. Da kann doch nun nicht auf wenigen Seiten das Ende der Schattenherren nachvollziehbar gestaltet werden.


    Der Kult wird also weiter bestehen.
    Und ich vermute auch stark, dass Brens Plan funktioniert und er im Ansehen des Schattenkönigs steigt. Vielleicht wird er Lisanne noch erledigen, aber ich denke auf Brens "Überleben", sofern man das so nennen kann, dürfen wir hoffen.


    Spannend finde ich übrigens, dass Lisanne den Paladinen verboten hat sich an Bren zu vergreifen. Sie hat also noch irgendetwas mit ihm vor. Vermutlich wollte sie ihn leiden sehen wegen Kiretta. Und nun begeistert er sie, da er seine Geliebte eigenhändig erschlagen hat.


    Der Paladine halte ich aber für ziemlich naiv. Glauben sie Lisanne habe sie verwandelt um ihnen etwas Gutes zu tun? ::)

    In meinen Augen hat Bren Kiretta nicht aus Liebe erschlagen. Er hat sie erschlagen weil sie in ihm diesen Zustand anödet und an die Schäwche der Sterblichen erinnert hat. Und weil er sie nun nicht mehr selbst formen konnte. Bis dahin hatte er noch die Hoffnung dass sie Teil der Schatten wird, danach war klar, dass sie für immer eine Sonderstellung belegen würde. Und so wollte er das nicht. Wie ein kleines Kind konnte er sich nur seinen Willen vorstellen.


    Die Liebe von Brens Mutter hat mich auch überrascht. Sie ist damit sehr in meinem Ansehen gestiegen.


    Interessant fand ich das Quinné nicht sterben möchte. Also erhofft sie sich doch noch etwas anderes zu erreichen. Ich bin gespannt was aus ihr wird oder ob sie einfach als Nebenrolle sterben wird.


    Deine Überlegungen, odenwaldcollies, bezüglich Lisanne und der verwandelten Paladine finde ich sehr interessant.
    Irgendeiner muss es ja gewesen sein. Oder die Götter selbst? :-\
    Vermutlich führt uns Bernd vor Augen wie wenig wir selbst das Intrigenspiel der Schatten verstehen. Genauso wie Bren.
    Ich denke wenn Bren 'überleben' will muss er sich an Jitarra halten.


    Bezüglich Lisanne: Die Paladine werden doch auch sie töten wollen. Und selbst wenn nicht, wird doch der Schattenkönig die Paladine und auch Lisanne mit leichtigkeit töten können. Und wenn nicht er so doch die restlichen gemeinsam, die noch ruhen.


    Ah ich muss weiterlesen :lesen:


    An dieser Stelle ist er sicher gut genutzt! ;D


    Ich hätte den Barbaren gerne noch vor Klingenfieber gelesen, er hat mir ja damals nicht wirklich so gut gefallen ??? dabei mag ich die anderen Bücher von dir sehr gerne und nun vermute ich, dass die Zeit die zwischen dem Barbaren und Hiobs Spiel 1 einfach die entsprechenden Veränderung gebracht hat, welche mich vielleicht auch Barbarendämmerung anders sehen lassen.
    Vielleicht ist auch jetzt nach Klingenfieber ein guter Zeitpunkt dafür, da ich mich gerade in die entsprechende Welt eingefunden habe :)
    Aber zuerst beende ich die restlichen Leserunden und schreibe die ausstehenden Rezis :-[


    So mag der Schattenkönig Lisanne sehen. Und wie sieht Lisanne den Schattenkönig?


    Ui das ist interessant.


    Ich vermute mal dass sie in Elien denjenigen sieht, der veranlasst hat dass Helion stirbt.
    In Gerg (und Xenetor) sieht sie dann denjenigen, der den Übeltäter dafür belohnt.


    Ich vermute also mal dass sie in den Schattenkönigen keine angemessenen Herrscher mehr sieht.
    Das könnte zu einer Auflehnung führen?!