Beiträge von Nad

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    Guten Morgen zusammen,


    leider muss ich mich hier von der Runde wieder abmelden, da Privat ziemlich viel dazwischen gekommen ist schaffe ich es Zeitlich nicht hier ordentlich mitzulesen/schreiben. Ich Wünsche euch aber allen viel Spaß bei der LR.


    LG Nad

    Ich war noch ziemlich verwirrt als ich das Buch beendet habe, viel Fragen blieben hoffen, und es war nicht immer als logisch bzw. für mich nicht ganz nachvollziehbar, aber nach dem ich all eure Beiträge gelesen habe und auch Kai Meyers Kommentar geht mir das ein oder andere Licht auf. :nachdenk:


    Nicht das es schon so gefährlich genug ist für Emma und Rain durch die Stadt zu kommen, werden sie von einem Löwen bedroht, aber zum Glück ging ja alles gut. Und Rain scheint dadurch mit Afrika abschließen zu können.


    Ich hatte echt Angst um Emma, und als sie dann noch später erwähnt das sie die anderen gar nicht hören konnte, oh je, sie ist ein ganz schön mutiges Mädchen und schafft es die Welt/Menschheit zu retten.


    Haven ist ja durch und durch ein grausamer und verrückter Typ, all seine Wissenschaftler zu erschießen, und so ganz ist mir nicht klar warum das alles. Emma gibt ihn ja saures.


    Am besten hat mir der Epilog noch mal gefallen, wie wir mit ansehen können wie so die ersten Tage/Wochen danach für die drei so laufen.


    Ich fand ja die ersten vier Leseabschnitte wirklich hammermäßig gut, aber der letzte hat mich dann doch etwas ratlos zurückgelassen.


    Mir ging das am Schluss dann irgendwie zu schnell. Mir ist eigentlich vieles, was die Geister angeht, nicht klar geworden. Wie genau konnten die Probanden ein Tor für die Geister öffnen? Warum haben sich die Regeln für die Geisterscheinungen immer wieder geändert? Wodurch wurde das Geisterlächeln bewirkt? Und wo sind am Schluss alle Geister hin? In Nullkommanichts von der Erdoberfläche verschwunden. Wenn Flavie einfach das Tor zugemacht hat, wie auch immer, dann hätten doch trotzdem noch die ganzen bisherigen Geister da sein müssen. ???


    Ganz genau so ging es mir auch, es sind so viele Sachen unklar geblieben, und das Ende kam viel zu schnell, und so richtig kann ich die ein oder andere Schlussfolgerung nicht nachvollziehen, da muss man noch viel eigene Fantasy mit rein bringen. Ich hätte gern noch mehr erklärt bekommen.

    Wow was für ein Abschnitten, mit so vielen beeindruckenden Bildern, Orange, Twin Towers ...


    Die drei haben es ja lange geschafft zu entkommen, aber das sie dann am Schluss doch noch geschnappt werden, und dann wegen den blöden PC. Aber auch zu doof das beide Emma alleine lassen. Naja so kommen sie nach New York und Tyler zu seiner Flavie. Sie soll der Auslöser für all die Geister sein und dem Lächeln, bin gespannt auf die Erklärung wie sie das anstellen konnte, das sie irgendein Portal geöffnet hat kommt mir am wahrscheinlichsten vor. Ich kann ja verstehen das sie sich währen und rechen will, aber ob ihr klar ist das sie die gesamte Menschheit so ausrottet.


    Was mich total erstaunt hat ist die wahnsinnige Kraft die die Probanden haben, sie schauen ja nun wirklich nicht danach aus als ob sie Bäume ausreisen könnten, aber sie schaffen es sich gegen die Söldner zu wehren, besonders krass fand ich wie beschrieben wird das einer der Probanden mit seinen bloßen Finger die Kehle eines Söldner aufreihst. :o


    Rain und Emma werden von Tomasz gerettet, und unsere tolle Emma zeigt mal wieder wie besonders sie ist, sie kann mit ihm (über Gedanken???) kommunizieren, sehr beeindruckend das Mädchen.
    Bin Gespannt wie die Geschichte für alle so zu Ende geht.

    Ja, die fand ich auch beide sehr eindringlich. Das Flugzeugunglück sagt mir im ersten Moment nichts (war das auch eine reale Katastrophe?), aber 9/11 natürlich... da erschienen sofort Bilder vor meinem inneren Auge. Das wurde ja hier auch schon erwähnt, dass Kai wirklich unglaubliche Bilder erzeugen kann. Mir lief es ganz kalt den Rücken runter!


    Oh ja, es war irgendwie beeindruckend und zugleich auch irgendwie auch schrecklich dieses Bild vor Augen mit all den Geistern die in der Luft schweben und die Form der Twin Towers bilden.

    War das gruselig zu lesen als einer der Probanden fast flüchten konnte, ich hatte immer das Bild von einem Zombie vor Augen. Ich verstehe immer noch nicht wie die Probanden ohne Essen und Trinken und nach all den Versuchen noch leben, soweit man ihr Dasein als leben bezeichnen kann. Hab ich da was überlesen wie das möglich ist?


    Und da frag ich mich halt ob die Selbstmordversuche von Flavie vielleicht gar nicht bis zum äußersten hätte Enden können weil sie nicht wirklich sterben kann, denn jeder normale Mensch wäre ja ohne Essen und Trinken schon längst Tod. Aber das ist alles nur eine verrückte Theorie von mir. Egal, das sie wirklich Bewusst das Risiko eingegangen ist zu Sterben um sehen zu können finde ich ganz schön krass von ihr, selbst kann ich mich nicht darin nicht reinversetzten da ich alles kann was ein gesunder Mensch kann, aber ich wäre viel zu feige um so was zu machen, dann wäre mir das Leben wichtiger als das Sehen. Sie scheint ja nicht an ihr Leben zu hängen, weil der erste Versuch war bestimmt bewusst gewählt und nicht des Sehens wegens, weil das hat sie ja erst dann das erste mal gemerkt, oder. OK leicht verwirrend meine Gedanken hier zu, Sorry.


    Jetzt wissen wir auch endlich was in Afrika passiert ist, ich habe mir irgendwie was anderes vorgestellt. Kann mir aber vorstellen das so was einen Traumatisieren kann, besonders wenn man überlegt was sie sonst so schon erleben musste, beide Eltern Tod, Kampf um das Sorgerecht der Schwester ...


    Es sind nur noch zwei Abschnitte, und ich kann mir kaum vorstellen wie die drei die Menschheit und sich selbst retten werden, falls das überhaupt gelingt, den bei so viel Geistern auf der Erde scheint es kaum Orte zu geben wo man überleben kann.


    Diese Sterbehäuser... gruselig, aber vom Ansatz her wohl kein so falscher Gedanke, wenn man noch irgendwo Orte haben wollte, die nicht vom Geisterlicht erleuchtet werden. Aber die Durchführung klingt grausam und brutal.


    Genau so sehe ich das auch, man hat nach einer Lösung gesucht das nicht zu viele Geister über der Erde sind, aber warum hat man das gemacht, am Anfang waren die Geister ja harmlos, gut das sie ständig leuchten kann schon nerven, aber vielleicht wussten sie damals schon dass das Lächeln noch kommt??? Ich will nicht sagen das die Idee vom Unterirdischen Sterbehaus schön/gut ist, aber eine von wenigen event. Lösungen mit den Geistern klar zu kommen.

    Was für ein rasanter Abschnitt, mir war er schon fast zu rasant, so mit halb kranken Kopf bin ich mir gar nicht sicher ob ich auch wirklich alles mitbekommen habe und jedes Detail verstanden habe. Es wird ja schon ziemlich kompliziert und wissenschaftlich.


    Das der Flugzeugabsturz getürkt war ist echt der Hammer, da lassen die ein ganzes Flugzeug mit mehr als 50 Unschuldigen in die Luft gehen um 12 neue Versuchspersonen daraus verschwinden zu lassen, und es sind nicht die ersten Versuchspersonen, wer weiß was sie schon alles getan haben um an die vorherigen zu kommen, einfach nur schrecklich.
    Und eine von ihnen ist/war Tylers Freundin, er glaubt ja das sie noch lebt, die arme, was sie wohl alles durchmachen musste. Für Tyler hoffe ich ja schon das er sie findet, lebendig.


    Die alte Witwe und Netzhautspezialistin fand ich ganz schön gruselig, wie sie bei ihrem Mann saß und diese Musik hörte, und was sie zu erzählen hatte macht sie noch unheimlicher, ja sogar ein wenig grausam. Experimente an Lebende Wesen sind immer schlimm und an Menschen, ich weiß gar nicht wie man so was durchziehen kann. Aber irgendwo im inneren ist sie auch nur ein Mensch gewesen, liebte ihren Mann, hat den Versuchspersonen Namen gegeben.


    Zum Schluss wurde es ja ziemlich knapp für die drei, als Tylers Herz aussetzte stand auch meines kurz still, aber zum Glück konnte Rain ihm helfen.
    Emma gefällt mir immer mehr, und sie überrascht einen immer wieder.
    Bin echt gespannt was man auf der CD sehen kann, und was sie in der Kammer finden werden.


    Ich fand die Szene auf S. 80, wo Rain um den Geist vor der Sternwarte herumrennt, immer im Bewusstsein, dass er jederzeit wieder zu lächeln anfangen könnte, sehr gruselig und sehr gut geschrieben. Irgendwie wird dabei so richtig klar, dass man sich eigentlich nirgends mehr wirklich hintrauen kann, nirgends sicher ist, weil ganz plötzlich wieder das Lächeln anfangen könnte. In den Großstädten hat man ja wohl kaum eine Chance, das zu überlben.


    Das habe ich auch die ganze Zeit beim lesen im Hinterkopf, das Lächeln könnte bald wieder los gehen, hoffentlich sind sie weit genau von den nächsten Geistern entfernt, die genaue Zeit wann das Lächeln wieder kommt wurde ja bis her noch nicht genannt, oder hab ich was überlesen?


    Auf Seite 87 steht doch "Irgendwer hat seine Hand über diese Aktion gehalten und wahrscheinlich eine Menge Geld dafür kassiert"


    Rain stellt sich und Tyler ja auch die Frage bezüglich der Untersuchungen ..... ich glaube schon, daß man auch so eine große Sache verheimlichen/vertuschen kann wenn man die richtigen Leute an den richtigen Stellen schmiert.


    Das glaub ich auch, und man kann ja bald wirklich alles und jeden mit Geld kaufen. >:(

    Da bekommt man ja schon im ersten Abschnitt eine mächtige Gänsehaut! :o


    Tag 0 und ab da erscheinen immer mehr Geister, die scheinen ja erst einmal noch ziemlich harmlos, kann aber auch verstehen das es unangenehm mit ihnen ist, zusammen in einen Raum und so. Man fühlt sich so beobachtet. Ich bin so gespannt auf die Erklärung warum sie auf einmal erscheinen, ist es wie ein Virus der Tote zu Zombies macht, oder werden sie gesteuert. Am Anfang dachte ich so einen wirklichen Grund gibt es ja nicht, aber nach dem die Sache mit dem tödlichen (und wie ich finde total gruseligen) Lächeln dazu kommt gibt es zumindest einen Grund, sie wollen Menschen töten, warum, wie viele, womöglich alle??? So viele Fragen. ???


    Das die beiden Schwestern sich auf den Weg machen um ihre Eltern/Geister zu sehen kann ich nachvollziehen, die Eltern sind bei einen Flugzeugabsturz ums Leben gekommen, und wer weiß ob sie sich vorher bei ihnen richtig verabschiedet haben, manchmal ist das Leben ja so selbstverständlich, da geht der einen aus dem Haus sagt dem andern "auf wieder sehen" der jenige ist schon wieder mit was anderem beschäftigt und schaut noch nicht mal auf, oder man geht sogar im Streit auseinander, und dann passiert was und man sieht sich nie wieder. Ich denke sie wollten sich noch mal verabschieden, ihre Eltern noch einmal sehen, wenn man die Möglichkeit dazu hat.


    Emma mag ich total gerne, ihre Art und einfach alles, auch ich glaube wie ihr das sie event. autistisch oder so was ist.
    Rain kann ich noch nicht so ganz einschätzen, was hat es mit Afrika auf sich???
    Und der Norweger ist bis her ein netter Kerl, mal schauen was noch so kommt.


    Diese Menschenkette ist ja einfach nur schrecklich, und wieder so was von klar das es Menschen gibt sie zu so was in der Lage sind.

    Als der Typ sie durch ein Fernglas betrachtete und Emma blank zog, ging es mir fast wie Rain. Rain verschluckte sich fast an ihrem Atem, ich hab fast meinen Cappuccino ins Buch geprustet. :totlach:


    Ja das war einfach zu herrlich, gut das ich in dem Moment nichts in der Hand oder im Mund hatte, das wäre auf jeden Fall nach hinten los gegangen.

    Eine große Frage ist auch, wer Lionheart-Söldner beauftragt hat. Und wie können sie zwölf Geister mitnehmen. Das kommt mir seltsam vor. Oder haben die zwölf Menschen, die fehlen noch gelebt? Das wäre für mich leichter zu verstehen. Wenn ich auch nicht weiß, wo sie jetzt sind, aber zumindest könnte man Lebende schneller verschwinden lassen als diese Geister.


    Ich dachte auch gleich das da 12 Menschen/Geister fehlen kann nur eins bedeuten, sie müssen überlebt haben. Bin echt gespannt wie sie das ganze auflösen wird.

    Sorry Leute das ich mich jetzt erst melde, aber ich lag das komplette WE flach, jetzt geht es mir zumindest wieder so gut das ich was lesen konnte und nun auch endlich hier mit einsteigen kann.
    LG Nad


    Na, kommt jetzt noch was von Nad?
    Ich hatte eigentlich den Eindruck, dass ihr die Geschichte sehr gut gefallen hat. :lesen:


    Und hier ist sie, Sorry das ich so spät dran bin, hab spontan eine Reise geschenkt bekommen und es vorher nicht mehr geschafft, mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen.


    Inhaltsangabe:


    Der Mond schimmernd silbern auf den See - und auf Ben, der plötzlich vor Nora steht. Wie Geschwister aufgewachsen, haben sie erbittert gestritten und sich nie versöhnt. Bis jetzt. Nora spürt, dass alles zwischen ihnen möglich ist. Doch der Moment währt nicht länger als der Schlag eines Schmetterlingsflügel ... Erst Jahre später sehen Nora und Ben sich in Hamburg wieder gegenüber. Denn Noras Vater hat ihnen beiden sein Luxushotel an der Alster vermacht. Fünf Jahre müssen sie das "Brehlow" gemeinsam leiten, dann erst dürfen sie verkaufen. Und schon sind auch diese verwirrenden Gefühle für Ben wieder da, die Nora nur unter Kontrolle bekommt, wenn sie eiskalt zu ihm ist. Doch die Zukunft hält noch einmal einen Moment im Mondlicht für sie bereit ...
    (Quelle Buchrücken)


    Meine Meinung:


    Als ich den Klappentext las und sah das es sich hier um eine Liebesgeschichte handelt die in meiner Deutschen Lieblingsstadt Hamburg spielt wusste ich das Buch musst du einfach lesen. Liebesgeschichten lese ich einfach immer gerne, aber hier erwartet einen viel mehr als nur eine einfache Liebesgeschichte, auch ein gutes maß an schöner Erotik kam drin vor und auf einmal wurde aus dem Liebesroman ein kleiner Krimi. Und das hat die Geschichte noch spannender gemacht.
    Aber erst einmal zum Anfang, Nora ist eine richtige Geschäftsfrau, sie hat es wirklich drauf, ist sehr gut in ihrem Job und eigentlich zufrieden. Nur die Männer, die lässt sie nie richtig an sich heran, sobald es einer mal erster mit ihr meint bekommt sie kalte Füße und macht einen Rückzieher. Und glaubt mir, sie hat viele Männer die es ernst mit ihr meinen, kenne keine Frau die so viele Heiratsanträge bekommt.
    Ben war mir (und bestimmt vielen anderen Frauen) auch gleich sympathisch, gut aussehender Kerl, sportlich, erfolgreicher Anwalt, belesen, kann gut Klavierspielen und kochen, was will eine Frau mehr. Und dann noch so nett und freundlich zu jedem.
    Jetzt sollen sie beide ihre Karriere aufgeben und zusammen das Hotel von Noras verstorbenen Vater führen, eine der großen Fragen im Roman sind warum ihr Vater das so in seinem Testamen festlegt. Wenn es denn einen Grund hat.
    Während des ganzen Romans konnte man die Spannung (verschiedene Arten von Spannungen) die zwischen Nora und Ben lagen spüren, ja ich mein auch viel Geknister gehört zu haben. Ich habe die ganze Zeit mitgefiebert, können die beiden sich bekommen oder nicht, was liegt alles zwischen ihnen und warum können sie nicht sehen was wir sehen. Manchmal war es zu Haare raufen wenn man mal wieder mitbekam wie kurz da vor sie waren und es wegen irgendwas (meistens war es einer von den beiden und seine Gedanken der Grund) gescheitert ist. Aber genau das hat Spaß gemacht zu lesen.
    Aber falls einen das noch nicht genug Spannung war bekommt hier noch einen extra Kick Spannung durch einen eingebauten Krimi. Und das war wirklich spannend, ich habe bis zum Schluss nicht durchgeblickt wer der/die geheimnisvollen blauen Augen waren die Nora beobachtet haben und was es mit den seltsamen Schmetterlingen auf sich hat. Es tut mir Leid falls ich euch jetzt verwirrt habe, aber ich kann leider nicht mehr verraten, ihr müsst einfach selber lesen.


    Fazit:


    Wer hier einen stinktnormalen Liebesroman erwartet liegt ein wenig falsch, Liebe kommt vor, ganz viel und super schöne, mit großer Leidenschaft und großem Begehren, aber auch an den richtigen Stellen und im richtigen Maß prickelnde Erotik, und gerade wenn man denkt das reicht mir nicht verwandelt sich die Geschichte in einen spannenden Krimi.


    Danke für sie schöne LR mit euch das Haarraufen und spekulieren hat wieder viel Spaß gemacht, auch Danke an die nette Begleitung von dir Susanne, für mich war es mein erste Buch von dir, aber ganz bestimmt nicht das letzte.

    Die Insel des Mondes - Beatrix Mannel


    Inhaltsangabe:


    Auf der geheimnisvollen Insel Madagaskar wartet ein schicksalhaftes Vermächtnis


    Madagaskar 1880: Nach dem dramatischen Ende ihrer Ehe wagt die junge Paula auf der entlegenen Insel den Neubeginn. Auf der Vanilleplantage ihrer Großmutter Mathilde will sie deren Rezepte weiterentwickeln und den großen Traum vom einzigartigen Parfüm verwirklichen. Als Paula zusammen mit drei Männern den gefährlichen Weg durch den Dschungel antritt, ahnt sie noch nicht, wie sehr sich ihr Leben verändern wird. Und dann beschwört ihre Ankunft auf der verlassenen Plantage dunkle Geister der Vergangenheit herauf, die Paula in ein tödliches Spiel zwingen. Ein Spiel, das sie allein mit einem magischen Duft gewinnen kann, einem Duft, der nicht nur ihre Seele rettet, sondern auch ihr verwundetes Herz.
    (Quelle Amazon)


    Meine Meinung:


    Dieser tolle Roman führt uns auf/durch eine ganz besonders interessante Insel, Madagaskar, das war das erste mal das ich ein Roman gelesen habe der auf dieser Insel spielt. Es war auch so interessant und exotisch dort wie ich es mir immer vorstelle wenn man von der Insel spricht.
    Da fand ich es total mutig von Paula das sie allein da hingereist ist um zur Vanilleplantage ihrer Großmutter zu kommen, das würde ich mich in der heutigen Zeit nicht alleine zu trauen.
    Aber Paula ist eine sehr starke Frau, mit einen tollen Charakter, und meiner Meinung nach einen guten Sinn für Humor. Und dann teilt sie mit ihrer Großmutter noch die Leidenschaft zum Parfum bzw. seine Herstellung. Die gute Nase von Paula hat mich total fasziniert, ich selbst würde sagen das ich eine ziemlich schlechten Geruchsinn habe. Aber Paula konnte sich immer auf ihre Nase verlassen. Da wunderte es mich genau so wie Paula das die schönen, prachtvollen exotischen Blumen kaum nach etwas riechen.
    Ganz alleine ist Paula auf der Insel nicht unterwegs, es haben sich ihr drei Männer und eine Einheimische Führerin angeschlossen. Unterschiedlicher als die fünf könnte eine Gruppe nicht sein, aber sie kommen bis auf hier und da ein paar Meinungsverschiedenheiten miteinander zurecht.
    Da wäre der Arzt Villeneuve, der am Anfang ein wenig gereizt auf Paula und ihre Taten reagiert, er war für mich auch bis fast zu Schluss ein wenig schwer einzuschätzen, was er für ein Typ Mensch/Mann ist, dann hat er ein Begleiter mit, der schöne (laut Paula und der Beschreibungen im Buch) Lázló, der gerne flirtet. Sie beide scheinen auf der Insel zu sein um Pflanzen und Heilmittel zu untersuchen.
    Dann ist da noch der Missionar Morton der nach dem richtigen Fleck für seine geistliche Mission zu suchen scheint, oder zu sich selbst.
    Geführt wird die Truppe von Noria, die ihr Land liebt und gerne damit und den Bräuchen angibt.
    Die fünf erleben wirklich viele Abendteuer auf ihren Weg und mal meint das Schicksal es gut mit ihnen und mal wieder nicht.
    Wer wirklich erfahren will was sie erleben und was jeder von ihnen in der Vergangenheit erlebt hat und als Geheimnis mit sich schleppt, müsst ihr das Buch lesen.
    Bei den Beschreibungen der Gerüche und der Herstellung von Parfum habe ich mich immer leicht an das Buch "Das Parfum" erinnert gefüllt, und ich kann euch sagen auch "Die Insel des Mondes" ist ein Buch mit Krimi Einflüssen und ganz viel Abenteuer auf einer exotischen Insel.


    Fazit:


    Die Insel des Mondes, ist ein so schön passender Titel, und in dem Buch kann man wirklich alles wieder finden vom Abendteuer, zum Krimi, bis hin zur Liebesgeschichte. Besonders zur Liebe zum Parfum und schönen Gerüchen. Und es gibt viele Geheimnisse zu entdecken von damals und heute.


    Danke für die tolle LR und der super netten Begleitung von dir liebe Beatrix, es war so spannend mit euch zusammen mit zu fiebern, und so ein tolles Buch zu entdecken.