Beiträge von kessi69

    Ruben ist mir auch unheimlich, obwohl ich gut mit geistig erkrankten umgehen kann ( meine Nichte ist auch geistig behindert) . Aber Ruben hätte mich auch genervt wenn er vor meiner Pforte so gestanden hätte wie bei Ellen.


    Tristan und seine Mutter, mh, keine Ahnung.... wahrscheinlich ist sie nicht sehr streng oder hat ihm noch nie richtig Grenzen aufgezeigt. Das hängt vielleicht damit zusammen, da sie mit ihm mitfühlt, weil er nie richtig feste Freunde findet.


    Malush seine Mutter finde ich ganz gräßlich, sie scheint noch nie mütterliche Gefühle gezeigt zu haben. Als wenn sie gar nicht weiß was das ist.


    Ob Tom die Rosen vernichtet hat, glaube ich auch fast nicht. Aber so wie du vermutest, könnte er der Beobachter sein. Sein Vater , alleinerziehend, ist wahrscheinlich auch nicht die größte Autoritätsperson zu sein.


    Das Eric diese Szenen , so wie mit Hanni, einbaut, gefällt mir auch. Aber ich bin ja eher eine Ruhige, die hätte mich mit ihrem Geplapper erschlagen können ohne die Hand zu heben:totlach:

    . Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ich irgendwo in ein Haus ziehen würde, das ich noch nie zuvor gesehen habe. Den Eindruck hat es auf mich gemacht: dass nicht nur Paul, sondern auch Julia, das Haus im Vorfeld nie angeschaut haben. Liege ich da richtig?


    Und die Siedlung wäre für mich ein absoluter Albtraum - schon aus dem Grund, dass dort alle so eng miteinander verkehren. Um ehrlich zu sein, ich möchte gar nicht, dass alle Nachbarn meine Telefonnummer haben.


    Arbeitet Julia eigentlich nicht? Gut, sie wird bald Mutter, aber im fünften Monat kann man ja eigentlich noch....

    Da gebe ich dir Recht, man möchte doch sein neues Zuhause wenigstens mal gesehen haben. So wie es sich anhört, hat er sich ganz auf Julia verlassen. Das sie arbeitet habe ich auch noch nicht gelesen, vielleicht ist sie wegen ihrem Mann erst einmal zu Hause , um sich um ihn zu kümmern. Obwohl Paul ja ihr Verständnis für die Schwere seiner Krankheit vermisst.


    Ja gruselig so eine Anlage, wo jeder Nachbar einfach bei dir herein spaziert und noch deine Nummer hat. Wir wohnen in einem ganz winzigen Dorf,aber so etwas gibt es bei uns nicht:)

    Auch von mir ein liebes Hallo an dich Eric und an euch Mitleserinnen, schön dass jetzt los geht, hab mich auf diesen Krimi sehr gefreut. Denn ich war von " Das Nebelhaus" richtig begeistert.


    Von Beginn an, kann man gleich eine gewisse Spannung fühlen, die mir etwas Bedrohliches ausstrahlt.


    Ellen ist mir gleich sympathisch,sie möchte einen Neuanfang wagen und ihrem vierzehn jährigen Sohn Tristan ein stabiles Zuhause bieten. Ohne alle zwei - drei Jahre in eine fremde Umgebung zu wechseln.

    Das sie erst,so ganz nebenbei erfährt,dass in ihrem Haus Schreckliches passiert ist, finde ich sehr makaber. Ich hätte mir wahrscheinlich gleich Mal den Verkäufer oder Makler geschnappt. Und ich weiß auch nicht ob ich in so einem Haus leben könnte, oder ob sich ständig mein Kopfkino einschalten würde.

    Ob Tristan sein Diebstahl Versuch,doch eine Art Rebellion gegen die Trennung und dem Umzug war? Viel wissen wir von ihm ja noch nicht.

    Den Jugendamt Mitarbeiter fand ich Klasse, obwohl der Ernsthaftigkeit der Lage, war er sehr locker.

    Ellen zweifelt, ob sie die richtige Entscheidung mit ihrem Umzug nach Heiligendamm getroffen hat. Es wird erwähnt, dass nur sie den wahren Grund dafür kennt. Ob es noch ein anderer ist, ausser die Sorge um Tristan seine Zukunft.


    Die Nachbarn von Paul, die in seiner Zeitebene in Erscheinung treten sind schon ein wenig durchgeknallt. Aber durch diese Passagen, wird die Spannung immer ein wenig aufgelockert. Das gefällt mir sehr gut.

    Paul ist also schwer krank und seine Frau Julia , das blühende Leben und im fünften Monat schwanger. Wenn nicht alles so traurig wäre, ein perfektes Leben.

    Aber schon jetzt kommt eine gewisse Verworrenheit auf. Sie kennen die Nachbarn noch nicht richtig,aber Tom ( der Sohn des Erbauers) ist nun schon mal verdächtig, die schönen Rosen vernichtet zu haben.

    Alfred, Hannis Mann, putzt eine Waffe? Wird er später mit zu den Verdächtigen gehören? Oder kommt sogar Ruben, mit ins Spiel? Ich fange jetzt schon an zu spekulieren, obwohl es erst der erst Abschnitt ist und ich nur vom Klappentext weiß, worum es in etwa geht :totlach:


    Und dann ist da dieser geheimnisvolle Beobachter, der die Anlage im Auge hat. Und zwar mit Kameras, die ziemlich klein sind. Ob er sie angebracht hat, und wenn ja mit welchem Hintergedanken? Ist es nur ein Spanner, oder führt er etwas im Schilde?


    Sicher spielt Malush noch eine Rolle, sonst würde er nicht erwähnt werden. Bei der Beschreibung, wie die Gespräche mit seiner Mutter verlaufen, lief es mir eiskalt den Rücken runter. Wie gruselig die von ihrer Familie und sich redet. Diese Sache mit der Blutrache und den Jungs, wenn die ein bestimmtes Alter erreicht habe, ist spannend. Da gibt es mit Sicherheit noch ein Geheimnis was gelüftet wird. Und irgend was muss vor 5- 6 Jahren passiert sein.

    Warum kehrt er nach Albanien zurück, hätte er das Geld nicht überweisen können? Scharf schien er auf diese Reis nicht gewesen zu sein. Mit seiner Schwester zu reisen ist bestimmt kein leichtes Unterfangen.


    Jetzt schon so viele Fragen :o


    Eine möchte ich aber noch unbedingt erwähnen. Ich bin von den Fakten die wir über Heiligendamm zu lesen bekommen, ganz begeistert. Die Informationen fließen ganz nebenbei mit ein und sind sehr interessant. Hab gleich mal ein wenig gegoogelt:totlach:

    Raneiro will sich einen Namen machen und kämpft für jeden, von dem er sich den Namen und Besitz erhofft. Mit den Franzosen geht es gegen die Flamen. Was für ein Kampf. Er verliert seinen Bruder Bertone und muss hinnehmen, dass das mit dem großen Namen nichts wird.

    Man könnte fast denken, das er das Spiel der Macht noch nicht richtig verstanden hat um genügend Verbündete auf seine Seite zu ziehen. Ein Problem dabei war mit Sicherheit auch, dass er nichts zu bieten hatte. Er benötigte ja selber erst einmal Land für sich und seine Familie. Und andere Reichtümer gab es wohl auch nicht ( mehr)

    Ach eines wollte ich auch noch erwähnen. Die Familie Grimaldi scheint ein bockiges Völkchen zu sein, denn irgendwie stampft immer einer mit dem Fuß auf, wenn er seinen Willen nicht bekommt:). Das hat mich belustigt, waren es doch Erwachsene die dieses Verhalten zeigten.

    Liebe Julia , danke für deine tollen Erläuterungen. Zu Raniero und die Vergewaltigung.....stimmt, es ist ja überliefert, nicht nur bei Italienern, das Krieger nach einer Schlacht in so eine Art Blutrausch geraten sind und gar nicht runter gekommen sind. Da kam es überall auf der Welt anschließend zu Schändungen und Brandschatzungen. So erging es dann wohl auch Raniero.


    Zünder Szene mit Francesco und Ana....du hast Recht mit deiner Erklärung was Raniero und Aurilia angeht. Ich habe es nur als Demütigung für die beiden empfunden. Ja, sie wussten das sie unerfüllte Ehen führen, aber das ist schon heftig, dass mit ansehen zu müssen, was man schon weiß.


    Und bei Giuditta hätte ich gedacht, dass sie auch weiterhin bei der Witwe hätte wohnen können. Das war schon sehr grausam, sie da oben ein zu sperren:)

    Ja, das ist eine gute Frage. Bei Francesco habe ich immer das Gefühl, dass er aus einer Laune heraus handelt und dann kommt sowas wie die Flucht aus dem Klosterbei heraus. :D

    Raniero lässt sich zu sehr von seinem Verstand leiten, Francesco zu sehr von seinen Gefühlen. Gemeinsam würden sie wahrscheinlich gerade die richtige Mischung bilden - aber leider steht da nunmal Ana dazwischen.

    Stimmt,die beiden sind zu unterschiedlich. Dies Sache mit Ana macht alles nur noch komplizierter.

    Nun zum Ende des Abschitts erfahren wir ,was es mit dem Fluch auf sich hat. Babetje hat ihn ausgesprochen.

    Ehrlich? Wie benebelt und besoffen muss man sein, eine Frau nicht an der Stimme wieder zu erkennen? Nächsten Früh hat er sie gleich erkannt, obwohl sie vom Hunger sicher dünner geworden ist. Aber das er sie sich da in den Dünen nimmt ohne irgendwelche Züge von ihr wahrzunehmen, na ich weiß nicht so Recht. Auch Babetje hätte ihn doch erkennen müssen.

    Sorry, aber das ist meine Meinung dazu und ich hoffe ich darf die Kritik äußern.


    Leider habe ich noch keinen Protagonisten für mich entdeckt der mir mehr oder weniger sympathisch geworden ist.

    Alle treten gleich viel in Erscheinung und jeder hat für sich einen Weg gefunden.

    Monaco ist nun doch verloren, Francesco hätte es gerne gehalten aber Raniero war dagegen. Da bleibt es natürlich nicht aus, dass es zu Streitigkeiten kam. Wie Francesco seine Wut an dem Gefangenen ausleben wollte, war schon doll. Aber warum ist nicht einer der Männer dazwischen gegangen? Sie hätten ihn doch überwältigen können. Nur Ana ist in der Lage ihn von seinem Vorhaben abzubringen.

    Also wenn mein Mann oder Frau, sich so wie Francesco an Ana geschmiegt hat, und die beiden da so vereint sitzen, ich wäre eingeschritten. Das Aurilia ebensowenig wie Raniero nichts dagegen unternehmen hat mir fast die Sprache verschlagen. Auch wenn es keine glücklichen Ehen bei den Grimaldis sind muss man sich nicht so demütigen lassen.



    Giuditta hat auch kein Glück, egal in welcher Hinsicht, nicht bei Nello und auch nicht im Leben. Und warum Raniero sie einegsperrt hat, hab ich nicht richtig verstanden. Wo hätte sie denn alleine und mittellos hin sollen.

    Warum musste sie Loic heiraten, da wäre doch bestimmt eine andere Lösung für sie gut gewesen. Raniero handelt wie es ihm gerade am besten passt.

    Doch, da ist jemand der mir sympathisch ist, aber zu wenig in Erscheinung tritt......Tahar.....der gefällt mir. Und nun wo ich weiß, dass er Nello gerettet hatte, finde ich ihn noch sympathischer.


    Nun wo die Schlacht um Zierikzee gewonnen ist und Raniero Land bekommen hat, bin ich gespannt wie es weiter geht. Denn das eigentliche Ziel ist noch nicht erreicht.

    Als Raniero glaubte Bertone verloren zu haben, tat es mir wirklich leid. Das hätte ich schade gefunden, wenn er seinen einzigen Vertrauten verloren hätte.

    Danke für den Link, wirklich sehr beeindruckend die Bilder.


    Das es so wenig belegte Informationen gibt ist aber eigenartig. Ich hätte gedacht, dass die Kirche Chroniken geschrieben hätte. War das zu der Zeit in Italien noch nicht üblich, oder lag es daran das die Grimaldis noch nicht so bedeutend waren?

    Es gab durchaus Geschichtsschreiber - wobei die oft erst mit einer zeitlichen Distanz von 100 bis 200 Jahren von den Ereignissen berichtet haben. Aber relevant waren dafür meist auch nur gekrönte Häupter - und selbst da wurden komplexe Ereignisse oft auf ein, zwei Sätze reduziert. Vieles, was man über die Grimaldi weißt, erschließt sich übrigens nicht aus Chroniken oder Annalen, sondern anderen Quellen. So gab es mal einen Beschwerdebrief von Kaufleuten aus Nîmes, die sich bei Robert von Anjou über die Überfälle der Grimaldi auf ihre Schiffe beschwert haben. Da ist dann z.B. detailliert aufgelistet, wie viel Wachs und Wein sie gestohlen haben (wird in einem späteren Kapitel noch erwähnt ... also nicht das Wachs und der Wein, aber die Überfälle ;-)

    Danke für die Antwort. Ich bin immer wieder erstaunt, wie lange Pergament oder Papier, die Jahrhunderte überdauert hat. Zum Glück, denn nur so ist es euch Autoren*innen möglich, tolle Romane zu schreiben.

    Als das Romanprojekt vor drei Jahren dann konkret wurde, habe ich noch einmal eine zweiwöchige Recherchereise an die Originalschauplätze gemacht - hier gibt es Fotos davon zu sehen: http://juliakroehn.at/hintergruende/schauplaetze-grimaldi


    Die Quellen zur Familiengeschichte sind extrem rar. Es sind nur eine Handvoll politischer Eckdaten sowie Geburts-/Sterbejahr der wichtigsten Figuren bekannt, aber von vielen leider nicht einmal das.

    Danke für den Link, wirklich sehr beeindruckend die Bilder.


    Das es so wenig belegte Informationen gibt ist aber eigenartig. Ich hätte gedacht, dass die Kirche Chroniken geschrieben hätte. War das zu der Zeit in Italien noch nicht üblich, oder lag es daran das die Grimaldis noch nicht so bedeutend waren?

    Francesco ist ein undurchsichtiger Charakter. Man weiß nie, was als nächstes kommt. Zuerst befreit er Giulitta aus dem Kloster, um seinem Vetter ein Schnippchen zu schlagen - aber vor allem ist er ein Pirat. Auch nach der erfolgreichen Eroberung der Burg. Mal sehen, was er noch alles für "Abenteuer" erlebt. Kein Wunder auf jeden Fall, dass er mit Nello befreundet ist. Die Beiden sind sich im Wesen doch ziemlich ähnlich.

    Francesco ist wirklich eine Spezie für sich. Mir kommt es fast so vor als habe er seinen Platz in der Familie noch nicht richtig gefunden. Ich dachte immer, dass sie schon als Kinder darauf vorbereitet werden, was einmal ihre Position sein wird. Aber er macht gerade das wonach es ihm gelüstet, ohne zu fragen.

    Ich dachte er hat Nello mehr zufällig getroffen, dass sie sich kannten hab ich wohl überlesen.

    Hm, okay. Sagen wir so: ich habe kaum eine Ahnung von den ganzen Königshäusern. Notgedrungen schaue ich die ein oder andere Royal Hochzeit, weil ich eine Mädelsclique habe, die daraus ein Event macht. Wenn man aber mit fünf Mädels etwas im Fernsehen schaut, bekommt man nichts vom Moderatorenquatsch mit. ;) Also kenne ich eigentlich nur Monaco als Casinonest und weiß, dass der nicht so schöne Prinz Albert diese hübsche blonde Frau geheiratet hat. Damit hat sich mein Wissen zu den Grimaldis erübrigt. Ein Grund, warum ich das Buch lesen wollte. ;) (Dann kann ich bei der nächsten Royal Hochzeit an Pfingsten vielleicht sogar mit Wissen prahlen. Das werden mir meine Mädels niemals glauben. :D )

    Ja, gib an!!!

    (Bei diesen Royal-Hochzeiten hänge ich übrigens auch immer vor dem Fernseher, obwohl mich die Geschichte der Häuser meist mehr interessiert als ihre Gegenwart)

    Ja, das hat ja auch etwas märchenhaftes. Als damals Kate und William geheiratet haben, war ich gerade bei der Reha im Trainingsraum auf dem Fahrrad. Und alle, vorwiegend natürlich weibliche, Physiotherapeuten hielten sich in dem Raum auf, weil dort ein riesiger TV an der Wand hing:totlach:.

    Bei Prinz Albert und seiner Frau muss ich automatisch an Raniero un Ana denken. Charlène von Monaco sieht ja immer was unglücklich aus, ganz schrecklich finde ich das.

    Hm, okay. Sagen wir so: ich habe kaum eine Ahnung von den ganzen Königshäusern. Notgedrungen schaue ich die ein oder andere Royal Hochzeit, weil ich eine Mädelsclique habe, die daraus ein Event macht. Wenn man aber mit fünf Mädels etwas im Fernsehen schaut, bekommt man nichts vom Moderatorenquatsch mit. ;) Also kenne ich eigentlich nur Monaco als Casinonest und weiß, dass der nicht so schöne Prinz Albert diese hübsche blonde Frau geheiratet hat. Damit hat sich mein Wissen zu den Grimaldis erübrigt. Ein Grund, warum ich das Buch lesen wollte. ;) (Dann kann ich bei der nächsten Royal Hochzeit an Pfingsten vielleicht sogar mit Wissen prahlen. Das werden mir meine Mädels niemals glauben. :D )

    Ja so geht es mir leider auch. Asche auf mein Haupt. Überwiegend lese ich Historisches über England. Wo ich fast der Meinung bin, dass es da nicht so verwirrend ist. Das mag daran liegen das man sämtliche Häuser kennt.

    Aber nichts desto trotz finde ich es sehr spannend und iinteressant und mir gefällt der Schreibstil

    Bis jetzt steht noch keiner der vielen Protagonisten im Vordergrund. Ich dachte, das sich einer oder eine besonders heraus kristallisieren wird.

    Giuditta erzählt zwar die Geschichte, ist für mich aber eher eine Nebenfigur. Die Szene, als Francesco sie aus dem Kloster befreit, war spannend. Ich hatte allerdings gleich meine Bedenken als sie nun mit Nello und Tahar durchs Land ziehen sollte. Auch hatte ich Angst um ihre Sicherheit, oder das sie sogar missbraucht werden würde. Da geht meine Fantasie ziemlich schnell mit mir durch. Zum Glück ist ihr nichts dergleichen wiederfahren.

    Ich habe irgendwie die Vermutung daß Tahar tatsächlich etwas von der Heilkunst versteht und Giuditta von ihm etwas lernen könnte.

    Das sie nun wegen Loic de Cassicio in Monaco landen war purer Zufall. Aber das sie dort auf Francesco treffen hat mich überrascht und gefreut. Francesco hatte Raniero gesagt, dass er Monaco erobern wolle. Aber das er sein Vorhaben so schnell und mit einer List durchführt, hat mich überrascht. Das ging ziemlich schnell und einfach.

    Wie alt ist Giuditta da eigentlich? Sie ist nun überzeugt in Nello verliebt zu sein und den ersten Kuss gab es nun auch schon. Ob sie ein Paar werden?


    Die politische Lage ist weiterhin vertrakt. Dieser Charles von Anjou hält sich alle Optionen offen, er tut mit beiden Parteien gut Freund um so von jedem seine Vorteile zu nutzen.

    Während es den Guelfen nach der Vertreibung untersagt wurde, ihre Waffen mitzunehmen, werden die Ghibellinen mit Sicherheit weiter aufrüsten.

    Auch die Herrschaft von Villefranche fällt an Charles von Anjou, er duldet die Guelfen als Gäste, wird aber einen Ghibellinen als Gefangenen nicht dulden. Das nenne ich verwirrende Politik;)


    Da hab ich wieder eine Frage. Sind die Ghibellinen den Guelfen eigentlich zahlenmäßig sehr hoch an Familienmitgliedern ( Personen und Angehörigen) überlegen gewesen?



    Die Frauen im Haushalt der Grimaldis können in ihren Charakteren unterschiedlicher nicht sein. Auch wenn ich Aurilia nicht mag, tat sie mir ziemlich leid, als die Szene mit Francesco war. Das muss sehr schmerzhaft für sie gewesen sein, so behandelt zu werden. Ich finde sie hätten einen Kompromiss finden sollen, so das jeder respektvoll behandelt wird. Ana,die sich viel um Bedürftige kümmert, ist mir auch nicht unbedingt sympathisch. Sicher, sie wurde gegen ihren Willen verheiratet und sie tat es aus Gehorsam ihren Eltern gegenüber. Aber kann man sich nicht trotzdem ein bisschen mehr in die Familie einbringen? Von Pietra liest man nicht viel, sie sorgt wenigsten dafür das die Familie zu Essen bekommt.



    Es gibt ja bekanntlich Menschen die sich sämtliche Krankheiten einbilden, aber bei Loic hat es mich schon gestört. Jeder Schritt oder jede Handlung hat bei ihm eine neue Krankheit hervor gerufen. Da fand ich es passend, dass Giuditta ihm eine geknallt hat. Wahrscheinlich haben diese eingebildeten Symptome eine Ursache, vielleicht hat er Mal etwas Schlimmes erlebt und ein Trauma davon getragen. Psyche kann viel mit einem machen. Hoffentlich geht es nicht so weiter und er bekommt Linderung oder Heilung. Fakt ist, dass er welche bekommt wenn Giuditta sich um ihn liebevoll mit Zuwendung kümmert.


    Dann noch das abschließende Kapitel in dem Giuditta dem kleinen Raniero ihre Geschichte erzählt, wurde es noch einmal spannend. Ich bin gespannt ob am Ende alles zusammen kommt, habe mit Absicht noch nicht geschaut und lasse mich gerne überraschen. Wer wohl der geheimnisvolle Mann sein wird, der Raniero und seine Mutter retten soll. Oder ist es nur eine Falle?

    Erstmal schon jetzt vielen Dank Julia für deine tollen ausführlichen Antworten. Einige Fragen, die ich hatte, wurden direkt schon beantwortet. Wie zB zu den Geschlechtertürmen. Da konnte ich mir jetzt auch gar nichts drunter vorstellen und bin sehr gut im Bilde.

    Mich würde interessieren ob es Stadtplaner ( Architekten) dafür gab. Ob sie beauftragt wurden sich etwas einfallen zu lassen um Bauplatz zu sparen, denn der war ja ziemlich begrenzt.

    Ich finde jetzt das Zitat nicht mehr, aber irgendeiner hat das Sinnbild des roten Kleides bei der Geburt und gleichzeit Tod angesprochen: Ja, das war auch einer der Stellen, die so daher erzählt werden, so anschaulich und im Plauderton, dass ich kurz den Kopf schütteln musste, um das Makabere zu erkennen. :D Aber gerade diese Episoden gefallen mir so gut.

    Oh ja, da war ich schon mal gleich zu Beginn sehr traurig. Sie hat ihr rotes Kleid unter Opferung ihres geborenes Kindes bekommen, wie schrecklich:(

    Julia , sind die Protagonisten der Grimaldis, die du gewählt hast, eigentlich welche von den Wichtigsten? Ausser der Großvater der noch erwähnt wird.

    Für die Geschicke von Monaco definitiv. Francesco war der "Eroberer", Raniero der erste Herr, sein Sohn Carlo dann der zweite. Außerdem war es Raniero, der - nach alter Legende - den Fluch über die Grimaldi gebracht hat. Bei Raineros Bruder Bertone habe ich mich aber willkürlich entschieden - ich wollte ihm einen Vertrauten an die Seite stellen. Es hätte aber genauso gut Cristiano sein können (auch ein Bruder), denn von beiden weiß man so gut wie nichts.

    Ah, das ist interessant, dass Raniero für die alte Legende des Fluchs zuständig ist. Egal wie viel man liest, man lernt immer mehr dazu und wird schlauer;)

    Aber ich finde den Stil sehr anders, als man es sonst so gewöhnt ist. Das meine ich aber nicht negativ. Ich finde, er passt total gut zur Rahmenhandlung, weil ich wirklich das Gefühl habe, als ob mir die Geschichte erzählt wird. Sie wird mit einem Augenzwinkern und irgendwie fast märchenhaft daher erzählt, das gefällt mir wirklich gut, auch wenn ich mich erstmal daran gewöhnen musste.

    Ich habe schon viele historische Romane gelesen. Geschichten, die in dieser frühen Zeit spielen werden meist in diesem Stil geschrieben, der gewöhnungsbedürftig ist. Aber beim Lesen kommt man dann schnell in die Geschichte!

    Mir gefällt es auch, dass Julia die Sprache und Ausdrucksweise von damals gewählt hat. Alles andere würde auch nicht unbedingt passen. Ich bin es auch aus zahlreichen historischen Romanen gewohnt.

    Wenn es sicher wäre, würde ich gerne so wohnen. Ich bin so von der Vegetation fasziniert, mit diesen märchenhaften Bäumen. Die haben so was mystisches.

    Birdie gefällt mir, sie scheint der Fels in der Brandung zu sein und Felicitas lässt sich nicht unterkriegen, trotz der ganzen Drohungen, Angriffe etc. Naiv mag sie sein, aber sie ist auch stark und hat einen eigenen Dickkopf. Dazu ihre tolle Beobachtungsgabe, was schon so manchem Dorfbewohner /Schwarzen aufgefallen ist.


    Felicitas erinnert sich immer wieder an ihre eigene Vergangenheit. Ihr Ängste, Nöte und Sorgen, was sie durchlitten hat. Ich denke mal dies beeinflusst auch in großem Maße ihr Handeln und ihre Verhalten nicht nur den Schwarzen gegenüber.

    Schön, Deine Zusammenfassungen und Deine Gedanken zum Text. Ich lese das sehr gerne. :)

    Für mich war Birdie auch eine Schlüsselfigur für Felicitas. So wie du schreibst, sie ist der Fels in der Brandung. Sie ist weise und hält alles zusammen, zudem gibt sie hilfreiche Ratschläge.

    Gut das Felicitas sie kennenzulernen konnte, wer weiß an wen sie sich sonst hätte halten können. Felicitas ist stark, aber auch starke Frauen können den Mut verlieren.

Anstehende Termine

  1. Freitag, 6. April 2018 - Sonntag, 22. April 2018

    gagamaus

  2. Freitag, 6. April 2018 - Sonntag, 22. April 2018

    Caren

  3. Freitag, 13. April 2018 - Sonntag, 29. April 2018

    Dani79

  4. Freitag, 13. April 2018, 09:59 - Sonntag, 29. April 2018, 10:59

    Avila