Beiträge von kessi69

    Das mit dem Krankenhaus in Dublin ist der Knackpunkt, der mich ins schwanken bringt, wer von den Mädchen jetzt noch am Leben ist. Aber wenn Cook Papiere gefälscht hat und so wie du glaubst, eine Art illegale Vermittlung betrieben hat, hat das alles ein enormes Ausmaß. Das Rhona und ich Kann nichts davon wussten, davon bin ich ganz fest überzeugt.


    Der Junge mit dem Taktstock, ist das vielleicht das Motiv von der silbernen Spieldose? Ich bin fast der Meinung, dass da ein Junge mit drauf gewesen ist.


    Die ganze Sache um Dede hat mich auch sehr wütend gemacht. Ich kann es immer noch nicht fassen, was Rassentrennung für die Menschen bedeutet hat. Und das im 19 Jahrhundert, einfach unglaublich.

    Auch der zweite Abschnitt ist sehr aufwühlend für alle Beteiligten gewesen. Aber auch mich bewegen die ganzen Informationen, die die drei mitlerweile in Erfahrung gebracht haben.

    Es fängt mit Sally an, diese berichtet wie sie Emma wahrgenommen hat und was bei dem Bombardement und danach geschehen ist. Wieder wird Cook sein Name genannt und ein Mädchen Namens Ceara. Kann es sein, dass die beiden Mädchen verwechselt wurden?

    Auch das Sally sich an Cook erinnert machte Lilian stutzig. Und dann machen Peter und sie im Zeitungsarchiv die Entdeckung über Cook. Gefälschte Pässe.....das könnte bedeuten, auch die von Emma wurden gefälscht und ist dann zu Ceara geworden.

    Als Lilian die Spieldose runtergefallen ist, ist mir fast das Herz stehen geblieben und ich konnte ihren Schmerz nachvollziehen. So viel Jahre wurde sie behütet wie ein Augapfel und dann das.

    Aber es geht weiter und Inspektor Lewis will ihnen helfen wie auch Inspector Wilson. Cook Tod, denn können sie leider nicht mehr fragen.



    Ceara hat sich entschieden zu dem Doktor zu gehen, da sie es Aidan fest versprochen hat. Der Psychiater hat sie aufgeklärt, welche Therapie für sie am besten wäre. Wieso hat sie diese eigenartigen Träume mit so einem Inhalt? Ist es nicht das erlebte von Emma? Das sie in ihrem Skizzenheft die Motive für das kleine Kästchen zeichnet, deutet für mich immer mehr darauf hin daß es Emma sein muss. Anders geht es gar nicht.

    Das Lied, ›Dolly’s Dreaming and Awakening‹ ( ›Püppchens Träumen und Erwachen) , welches Aidan im Pup spielt und sie es mit singen kann, all so was eben.

    Sie meint auch das Kind aus ihrem Traum zu kennen. Sie stellt Rhona die Frage ob sie weiß wer ihre Eltern waren und ob sie Geschwister hatte. Für Rhona auch keine leichte Situation, bestimmt hat sie Angst nicht mehr ihre Mutter zu sein. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es etwas für Ceara ändern wird. Eines ist sicher, auch sie will nun Nachforschungen anstellen um mehr über sich zu erfahren.


    Lotte bleibt sich treu und beabsichtigt Dede bei sich als Dienstmädchen einzustellen. Doch Friedrich hat nach wie vor ,wegen der politischen Lage, seine Bedenken. Er macht sich halt einfach große Sorgen um Lotte. Ich habe ein wenig das Gefühl, dass er sie sehr mag, mehr wie normal<3

    Was wohl in den Aufzeichnungen steht. So etwas von Onkel Nathan zu haben, muss sehr emotional sein. Zu wissen, was seine letzten Gedanken und Worte waren, ich weiß nicht ob ich die Kraft hätte so etwas zu lesen.

    Peter hatte seinen Schwiegervater ins Herz geschlossen. Ich hoffe nach wie vor,dass er das alles verkraftet.


    Dann wird Rede zusammen geschlagen,wie grausam. Und das sie dann in den Krankenhäusern abgewiesen würden ist unglaublich. Nur leider war es damals so, unmenschlicher geht es nicht. Die Ärzte haben einen Eid geschworen, nur gilt er nur für bestimmte Menschen. Auch hätte ich nicht gedacht, dass anders herum auch so reagiert wird. Das Lotte und Friedrich nicht gerne in dem Krankenhaus, wo sie sie hingebracht haben, gesehen waren.



    Entschuldigt bitte die Rechtschreibung und Fehler, mit dem Handy ist das so mühsam. Ab Samstag Abend bin ich wieder Daheim, dann kann ich auch besser zitieren.

    Der traurige Prolog hat mich auch sofort sehr aufgewühlt. Ich hatte gleich die traurigen Szenen aus dem ersten Teil vor Augen und habe mich gefragt, ob die Traurigkeit sich noch in Freude wandeln kann.


    Bei Ceara ist uns wohl allen gleich der Gedanke an Emma gekommen. Alles, bis auf die Sache mit London und England, deutet auf Emma hin. Nur der Zusammenhang fehlt, wenn es dann so ist.


    Ja Emma hat trauriger Weise fürchterlich gelitten. Wie auch Peter, der im Unklaren war, ob es Emma gut geht. Wie es bei Lilian war und warum er sie nicht zu sich geholt hat, wissen wir ja. Aber es muss entsetzlich schlimm sein, wegen der Staatenlosigkeit nichts unternehmen zu können.


    Bei Peter, Lotte und Lilian ist es als wären sie nie getrennt gewesen. So eine große Zusammengehörigkeit ist schon manchmal in intakten Familien nicht in diesem Ausmaß zu finden. Mich berührt es , wie liebevoll sie miteinander umgehen und die Entscheidung anderer akzeptieren und sie bestmöglich unterstützen. Auch bei Sam ist es so, da kann Lilian sich glücklich schätzen so einen tollen Mann an ihrer Seite zu haben.


    Bei Peter bin ich mir noch nicht sicher ob er alles verkraftet, was er vielleicht noch zu hören bekommt. Das macht mir wirklich Sorgen.

    Oh ja, bitte ...bitte:totlach: unbedingt möchte ich bei Ulf mit dabei sein.

    Das ist sein Werk mit vielen vielen Seiten, von dem er schon in der letzten LR berichtet hat. Wie schön <3

    Gerne mit Freiexemplar epup


    Liebe Grüße Kerstin

    Hallo Iris, wenn die Pflegeeltern ( auch die Murphys) bezahlt wurden, ging es ihnen vielleicht mehr ums Geld. So kam es mir bei Emma vor, wo hingegen Duc wohl ihr Liebling gewesen ist. Arme Emma, sich so gar nicht geliebt zu fühlen.

    Ein liebes Hallo an dich Iris und Mitleserinnen. Ich habe so auf dieses Buch gewartet und bin gespannt was es neues gibt.

    Nicht das ihr euch wundert, dass ich heute schon den ersten Abschnitt fertig gelesen habe und einen kleinen ersten Eindruck schreibe. Aber wir fahren morgen in den Urlaub und ich muss erst mal sehen ob ich WLAN habe. Ansonsten muss ich mit Handy schreiben und das ist etwas mühsam. Ist aber nur eine Woche, also sollte ich es mit kurzen Beiträgen hinbekommen.


    Ich kann schon so viel sagen, ich fühlte mich gleich wieder zu Hause bei Lilian, Peter, Lotte, Sam und Friedrich. Im Prolog erfahren wir ein bisschen von Emma, bis sie ins Dunkel entschwann. Sie muss furchtbar unter der Trennung von Peter und vor allem von Lilian gelitten haben. Sie kam mir so einsam vor und dann so ein tragisces Ende.


    Lilian ist fest entschlossen erst Ruhe zu geben, wenn sie alles über Emma in Erfahrung gebracht hat. Schön das Peter Sam und sie begleiten wird. Aber ich kann mir vorstellen,dass es auch für ihn eine Achterbahn der Gefühle werden wird.

    Der Entschluss nach Kapstadt zu gehen und alles in London hinter sich zu lassen, steht immer noch. Das finde ich schön, so ist wenigstens ein Teil der Familie vereint.

    Was mich erstaunt hat, dass Peter einen Antrag stellen muss um seinen Namen, Paul Blumenthal, wieder tragen zu dürfen. Sicher man gewöhnt sich irgendwann an den neuen Namen, aber es ist eben nicht die eigene Identität.

    Das Lotte nicht zurück kann und will kann ich voll und ganz nachvollziehen, bei dem was ihr und ihrer Familie und Freunden angetan wurde.


    Also die Pflegeeltern, die Murphys, sind mir irgendwie unsympathisch. Schon wie der Hausherr so völlig gleichgültig meinte, es war normal im Massengrab zu laden bei all den Toten. Sie hätten Emma aber vielleicht auch auf einem Friedhof beerdigen können, wenn sie es gewollt hätten.


    Wurden die Pflegeeltern in England damals dafür bezahlt, dass sie die Kinder bei sich aufgenommen haben?

    Das würde ihr Verhalten vielleicht erklären.


    Die kommen so komisch rüber, als wenn sie etwas zu verheimlichen haben. Und die Sache mit dem verschwundenen Dr. Cook ist auch mysteriös. Wurde er entführt oder hatte er etwas zu verheimlichen. Denn schließlich wurde er polizeilich gesucht.

    Nett fand ich als Duc, ein anderer Pflegesohn der Murphys, zu Lilian kam und von der Zeit, als Emma bei ihnen wohnte, erzählt hat. Vielleicht erfahren sie noch ein bisschen mehr von Euch seiner Schwester.


    Ceara Foley, wer ist sie??? Sie scheint schwer traumatisiert, träumt immer wieder einen bösen Alptraum. Auch sie wuchs bei Pflegeeltern Rhona Ward, und ihr Mann Brady, auf. Sie wurde als neunjährige stark verletzt. Welche Druckwelle mag das gewesen sein und welche Verbindung gibt es nach Dublin? Eigentlich macht mich die Tatsache stutzig, dass Ceara damals ebenfalls neun Jahre alt war. Aber das wäre wohl zu einfach das mit Emma in Verbindung zu bringen. Und sie war in einem Krankenhaus, in Irland zu sich genommen. Das ist für mich ein erstes großes Rätsel. Sie muss eine Bedeutung haben, nur welche?

    Fakt ist, dass ihr liebevoller Mann Aidan, nun nicht mehr weiter zusehen will, wie sie sich tagtäglich quält. Vielleicht, sollte sie sich entscheiden zu dem Doktor zu gehen, kommt ein wenig Licht ins Dunkle.


    Lotte hat schwer an der Neuigkeit von Lilian und Peter zu nagen. Aber es gibt noch etwas anderes was mich beunruhigt. So wie Friedrich auch, frage ich mich bei der politischen Lage, ob es klug von Lotte ist, Dede aufzunehmen. Aber so ist Lotte, sie kann nicht anders. Das war schon im ersten Teil so, sie lebt für ihre Begegnungsstätte.


    Also ich bin schon mehr als begeistert. Wie gewohnt ist alles sehr gefühlvoll und mit Liebe geschrieben. Und man bekommt wie schon im ersten Teil, ganz nebenbei historische Hintergründe vermittelt.

    Hallo Sigmar, also an den grauen Haare liegt es nicht:), ich habe auch schon graue Haare;).

    Bei mir liegt es einfach daran, dass ich im Moment voll mit Büchern bin und mein SuB, den ich gerne in Angriff nehmen möchte, enorm groß ist. Morgen beginnt eine neue Leserunde bei mir und dann kommt ab Sammstag noch Urlaub dazu. Da ist es mir nicht so schnell möglich dein Buch zu lesen und zu rezensieren.

    Mein Lieblingsgenre sind Historische Romane und dann kommen erst Krimis und Thriller. Wobei ich die mitlerweile auch klasse finde.


    Viele Grüße Kerstin

    Kaufen* bei

    Amazon
    Booklooker
    LChoice (lokal)

    * Werbe/Affiliate-Links




    Emmerich und Winter, ein starkes Ermittlerteam


    " Die rote Frau" von Alex Beer ist ein sehr spannender Krimi, der mich voll und ganz mitfiebern ließ.


    Kriminalinspektor August Emmerich hat ein feines Gespür für die Morde, die gerade in Wien im Jahr 1920, geschehen. Es gibt nur ein Problem, er und sein Assistent Winter sind auf das Abstellgleis befördert worden und müssen niedere Arbeiten erledigen.

    Zu gerne würde Emmerich in der Abteilung " Leib und Leben " bei den Mordfällen mit ermitteln. Er und Winter werden arg beleidigt und Krüppelbrigade genannt, denn Emmerich hat eine Kriegsverletzung und Winter hat eine Schulterverletzung.

    Bevor es überhaupt dazu kommen kann, dass er überhaupt noch einmal ermitteln kann, soll er den Bewacher für die Schauspielerin Haidrich spielen, da sie um ihr Leben fürchtet. Dann bekommt er die Gelegenheit den Mord an Stadtrat Fürst aufzuklären. Es gibt nur ein Problem, er hat zu wenig Zeit und muss sich mit Winter ganz schön ins Zeug legen.

    Plötzlich gibt es noch eine Tote, durch Zufall waren Emmerich und Winter in der Nähe, als eine Frau sie verzweifelt um Hilfe bittet.

    Beim Betrachten der toten Frau, fällt Emmerich etwas auf. Doch es gibt ein großes Problem, offiziell dürfen sie nicht ermitteln und ihr Vorgesetzter Brühl schickt sie vom Tatort weg.

    Das schreckt das Ermittlerteam Emmerich und Winter keinesfalls ab und von da an beginnen sie heimlich zu recherchieren. Dabei fügen sie ein Puzzleteil mit dem nächsten zusammen, wobei sie oft in die Irre geführt werden. Und ihnen läuft die Zeit davon.

    In Wien herrscht nach dem ersten Weltkrieg grosse Armut, Hunger und Wohnungsnot. Da bleibt es nicht aus, dass es viele dubiose Gestalten gibt die ihr Unwesen treiben. Doch ist es dieser Schlag Menschen, die mit der Not leben müssen, die die Morde begangen haben? Oder geht es in die gehobene Schicht von Wien, die ihre eigenen Interessen durchsetzen wollen? Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Mord von Stadtrat Fürst und der toten Frau?


    Meine Meinung:

    Leider kenne ich den Vorgänger "Der zweite Reiter" nicht, was ich aber sofort nachholen werde, um mich dann auf den dritten Teil in der Zukunft freuen zu können. So begeistert bin ich vom Schreibstil der Autorin gewesen.

    Alex Beer hat einen Krimi geschaffen, bei dem der Leser auch noch mit interessanten historischen Hintergründen versorgt wird. Emmerich wie Winter sind mir mit ihren unterschiedlichen Charakteren sehr sympathisch gewesen. Das sie so unterschiedlich sind hat mir gut gefallen. Sie ergänzen sich im Denken und Handeln und genau das macht sie zu diesem tollen Ermittlerteam.

    Ein fabelhaftes, spannendes Verwirrspiel, dass bis zum Ende alles offen lässt.




    Auch von mir vielen lieben Dank für die spannende Leserunde an dich liebe Alex und euch Mitleserinnen. Wie immer hat es mir Spaß gemacht. Aber auch das was ich alles über Wien in der Zeit erfahren habe, fand ich sehr interessant.

    Wenn auch verkehrt Rum, lese ich jetzt erst einmal den ersten Fall von Emmerich :)



    Histocouch

    Lovelybooks

    Lesejury

    Literaturschock-Forum

    Was liest du

    Jokers

    Amazon

    Hugendubel

    Thalia

    Buecher

    eBook

    Literaturschock-Hauptseite

    ch hab zwar beim Lesen schon vermutet, dass die Haidrich nicht wirklich kaltblütig ermordet werden konnte (übrigens auch ein sehr interesanter Charakter, die Schauspielerin, die einerseits auf sympathische Art und Weise etwas geltüngssüchtig ist, aber andererseits ein sehr gutes Herz hat)


    Das ist ein sehr interessanter Charakter - einerseits Diva und andererseits eine wirklich nette und hilfsbereite Frau! Die Art, wie sie Jeschke behandelt hat, hat sie mir wirklich sympathisch werden lassen.

    Und Jeschke gefällt mir auch gut: er ist findig, ideenreich und unermüdlich, wenn er eine Aufgabe erfüllen soll. Das waren sicher Eigenschaften, die in den 20iger Jahren überlebenswichtig waren und es sind auch sicher Eigenschaften, die Emmerich und Winter immer wieder helfen könnten, wenn sich gerade irgendein unüberwindliches Problem bietet.

    Ich hatte auch erst gedacht, dass die Haidrich eine oberflächliche Frau ist, die nur an Ruhm denkt. Aber als ich gemerkt habe, wie wichtig ihr das Gelingen der Wohltätigkeitsveranstaltung gewesen ist, war ich schon beeindruckt. Und dann ist sie noch so liebevoll mit Jeschek umgegangen, da wusste ich, sie ist eine liebenswerte Frau die Gutes erreichen möchte.

    Winter wurde von der kleinen Frau Melek eingeweiht.
    Auf Seite 389 erklärt sie: "... Sie mussten ja nicht mit diesem schweren Ding, einem Beutel voller Kunstblut und zwei geladenen Pistolen durch das schmale Rohr klettern, anschließend Herrn Winter einweihen und dann auch noch das komplizierte Gerät bedienen ..."

    Mir war es sehr wichtig, dass am Ende alle zusammenarbeiten und dass genau jene Menschen, die von den Ausmerzern nicht gewollt werden, es sind, die sie zur Strecke bringen. (Peter Kropotkin: "Competition is the law of the jungle, but cooperation is the law of civilization"). :)

    Ja....ha...stimmt, Frau Melek beschwerte sich darüber. Aber irgendwie hab ich das wohl gar nicht richtig zusammen gebracht.

Anstehende Termine

  1. Freitag, 8. Juni 2018 - Sonntag, 24. Juni 2018

    Dani79

  2. Freitag, 15. Juni 2018 - Sonntag, 1. Juli 2018

    gagamaus

  3. Freitag, 22. Juni 2018 - Freitag, 6. Juli 2018

    odenwaldcollies

  4. Freitag, 22. Juni 2018 - Freitag, 6. Juli 2018

    odenwaldcollies